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Leistungssport ja oder nein?

14. Januar 2018 um 19:18

Hallo liebe Mamis,
ist jemand unter euch der schon als Kind Leistungssport gemacht hat? Wie war das für euch? Oder habt ihr Kinder die Leistungssport betreiben?
​Meine Tochter soll jetzt von einmal wöchentlich schwimmen in eine andere Gruppe wechseln, die 2,5 Stunden in der Woche (an 2 Terminen) und später 5 h an 3 Terminen trainiert.
​Ich selbst komme nicht aus dem Bereich und habe nie vorgehabt meine Kinder in irgendeinem Wettkampfsport unter zu bringen. Aber bis jetzt macht es ihr Spaß und nur weil ich anders denke will ich es ihr auch nicht verbauen.
​Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen.
​Mich interessiert sowas wie:
- wieviel Freizeit bliebt den Kindern?
​- Wie organisiert ihr die Trainingszeiten?
​- was mache ich in der Zeit mit dem kleinen Bruder?
 

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Top 3 Antworten

14. Januar 2018 um 22:00
In Antwort auf bernadotte2punkt0

hallo. Sie ist 5 und kommt erst im kommenden Jahr in die Schule. Der Bruder ist 2 und die Halle ist nur für den Verein geöffnet zu dem Zeitpunkt. Leider also kein Planschen für ihn möglich. Die Kurse sind am Nachmittag

5 Jahre alt?  Sorry, aber in dem Alter haben die wenigsten Kinder die Motorik um richtig schwimmen zu können, geschweigedenn Leistungssport zu betreiben. Ich kenne auch keinen Verein der überhaupt Kinder in dem Alter für etwas anderes nimmt als Seepferdchenkurse.  
Leistungssport ist wahnsinnig Zeitaufwendig. Freizeit wird es kaum geben, wenn überhaupt am Wochenende. Ich habe sowohl erfahrung als Trainer als auch selbst als Schwimmer, und es ist hart. Ich war einige Jahre älter als deine Tochter und war zeitweise echt am Limit. Deine Tochter wird zur Schule gehen, Essen, Schwimmen, Schlafen. Wenn noch Zeit für Hausaufgaben bleibt ist das toll, aber an vielen Tagen wird dein Kind so Müde sein dass es nur noch ins Bett fällt. Sollte es Probleme in der Schule haben, ist Leistungssport eigentlich nicht möglich. Dein Kind muss bei sowas Tadellos funktionieren, sowohl Schulisch als auch Sportlich und Wahnsinnigen Ehrgeiz mitbringen. Wenn andere zuhause vor dem Fernseher lümmeln, muss sie zum Training. Wenn andere auf Geburtstage gehen, muss sie zum Training. Wenn andere mal keine Lust haben zum Breitensport zu gehen, MUSS sie zum Schwimmen. Nicht hingehen ist keine Option, sonst ist man ganz schnell aus dem Programm raus. Das hört sich fies an, ist es auch, und ganz viel beim Leistungssport ist Kopfsache. Man muss es WOLLEN und einiges dafür aufgeben. Und das können Kinder in dem alter noch nicht abschätzen geschweigedenn entscheiden. Bei vielen ist die Leistung nicht das Problem sondern die Disziplin, bei mir war das auch so. Deine Tochter muss selbst am Ball bleiben und trainieren wollen, sonst kann man sich den Leistungssport sparen. Du als Mutter (und vllt. auchd er Vater) müssen da auch mitziehen, das wird auch viel auf eure Kosten gehen. Hinfahren, abholen, extratermine, Kind motivieren und dann die Zeit die für euch und als Familie draufgeht nicht zu vergessen. Dann kommen die Wettkämpfe und vorbereitungsphasen hinzu, denn darauf baut Leistungssport hin. Das wird sehr anstrengend werden, und nicht jedes Kind und nicht jede Familie kann das ab. Sollte eure Tochter gut sein werden Zahllose Wochenenden dabei draufgehen das Kind zu Wettkämpfen zu begleiten. Du darfst auch nicht vergessen das du noch ein kleines Kind zuhause hast, was machst du mit ihm? Die Wahrscheinlichkeit das du jedes mal beim Training da bleibst weil hin- und herfahren zu viel Zeit kosten würde ist groß. Kann er jedes mal solange still sitzen? Willst du ihm das zumuten? Dir muss auf jeden Fall klar sein das dein Sohn zurückstecken wird, außer ihr Wohnt buchstäblich neben dem Schwimmbad.
Ich will euch das nicht schlecht reden, es macht viel spaß und gibt einem viel Selbstbewusstsein und ein gutes Körpergefühl (was ja viele Kinder heute garnicht mehr haben). Aber ich würde ganz stark davon abraten. Warte erstmal bis dein Kind durch die 1. Klasse ist, das ist so ein starker Einschnitt für die Kids. Guck erstmal wie die Leistungen sind, ob sie vllt. Baustellen hat und wie lange sie für Hausaufgaben usw braucht. Ich habe schon oft erlebt das Kinder irgendwann mehr Zeit für Hausaufgaben und Schule brauchten und dann (natürlich) entweder weniger oft zum Training kamen, was beim Leistungsschwimmen nicht drin ist, oder so kaputt waren das wir die Eltern bitten mussten die Kinder selbst aus dem Programm zu nehmen.
Ich finde es nicht sehr seriös das man euch das angeboten hat, denn eigentlich weiß jeder erfahrene Trainer das sowas nicht gut gehen kann. Kinder in dem Alter betreiben keinen Leistungssport. Trainer gucken sich die Kids an und irgendwann Kristallisiert sich raus wer das Zeug dazu hat und wer nicht, dafür muss aber einiges mit reinspielen, für viele bleibt es ein Hobby, und das ist gut so und völlig okay.
Ich würde es frühestens ab der 2. Klasse empfehlen, und sogar Rücksprache mit dem Klassenlehrer halten was sie/er davon hält so einen Zeitaufwändigen Sport zu betreiben. Ich würde auch immer die Option freihalten das man sagt, es wird zu viel, wir nehmen sie da raus. Sorry für den langen Text. 

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14. Januar 2018 um 20:33
In Antwort auf bernadotte2punkt0

Hallo liebe Mamis,
ist jemand unter euch der schon als Kind Leistungssport gemacht hat? Wie war das für euch? Oder habt ihr Kinder die Leistungssport betreiben?
​Meine Tochter soll jetzt von einmal wöchentlich schwimmen in eine andere Gruppe wechseln, die 2,5 Stunden in der Woche (an 2 Terminen) und später 5 h an 3 Terminen trainiert.
​Ich selbst komme nicht aus dem Bereich und habe nie vorgehabt meine Kinder in irgendeinem Wettkampfsport unter zu bringen. Aber bis jetzt macht es ihr Spaß und nur weil ich anders denke will ich es ihr auch nicht verbauen.
​Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen.
​Mich interessiert sowas wie:
- wieviel Freizeit bliebt den Kindern?
​- Wie organisiert ihr die Trainingszeiten?
​- was mache ich in der Zeit mit dem kleinen Bruder?
 

Wie alt ist denn das Kind, wie weit ist die Schwimmhalle weg, und zu welchen Zeiten soll das Schwimmen stattfinden (Stichwort Schulunterricht)?

Ist es bei dem Schwimmverein möglich, für den Bruder zeitgleich zu einem der Termine einen Seepferdchenkurs zu belegen, damit er auch beschäftigt ist?

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14. Januar 2018 um 21:17

hallo. Sie ist 5 und kommt erst im kommenden Jahr in die Schule. Der Bruder ist 2 und die Halle ist nur für den Verein geöffnet zu dem Zeitpunkt. Leider also kein Planschen für ihn möglich. Die Kurse sind am Nachmittag

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14. Januar 2018 um 21:46

Erst 5? Das kommt mir zugegebenermaßen als Laie sehr jung vor für den Beginn von Leistungssport. Wann fing sie denn mit dem Schwimmen an?

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14. Januar 2018 um 22:00
In Antwort auf bernadotte2punkt0

hallo. Sie ist 5 und kommt erst im kommenden Jahr in die Schule. Der Bruder ist 2 und die Halle ist nur für den Verein geöffnet zu dem Zeitpunkt. Leider also kein Planschen für ihn möglich. Die Kurse sind am Nachmittag

5 Jahre alt?  Sorry, aber in dem Alter haben die wenigsten Kinder die Motorik um richtig schwimmen zu können, geschweigedenn Leistungssport zu betreiben. Ich kenne auch keinen Verein der überhaupt Kinder in dem Alter für etwas anderes nimmt als Seepferdchenkurse.  
Leistungssport ist wahnsinnig Zeitaufwendig. Freizeit wird es kaum geben, wenn überhaupt am Wochenende. Ich habe sowohl erfahrung als Trainer als auch selbst als Schwimmer, und es ist hart. Ich war einige Jahre älter als deine Tochter und war zeitweise echt am Limit. Deine Tochter wird zur Schule gehen, Essen, Schwimmen, Schlafen. Wenn noch Zeit für Hausaufgaben bleibt ist das toll, aber an vielen Tagen wird dein Kind so Müde sein dass es nur noch ins Bett fällt. Sollte es Probleme in der Schule haben, ist Leistungssport eigentlich nicht möglich. Dein Kind muss bei sowas Tadellos funktionieren, sowohl Schulisch als auch Sportlich und Wahnsinnigen Ehrgeiz mitbringen. Wenn andere zuhause vor dem Fernseher lümmeln, muss sie zum Training. Wenn andere auf Geburtstage gehen, muss sie zum Training. Wenn andere mal keine Lust haben zum Breitensport zu gehen, MUSS sie zum Schwimmen. Nicht hingehen ist keine Option, sonst ist man ganz schnell aus dem Programm raus. Das hört sich fies an, ist es auch, und ganz viel beim Leistungssport ist Kopfsache. Man muss es WOLLEN und einiges dafür aufgeben. Und das können Kinder in dem alter noch nicht abschätzen geschweigedenn entscheiden. Bei vielen ist die Leistung nicht das Problem sondern die Disziplin, bei mir war das auch so. Deine Tochter muss selbst am Ball bleiben und trainieren wollen, sonst kann man sich den Leistungssport sparen. Du als Mutter (und vllt. auchd er Vater) müssen da auch mitziehen, das wird auch viel auf eure Kosten gehen. Hinfahren, abholen, extratermine, Kind motivieren und dann die Zeit die für euch und als Familie draufgeht nicht zu vergessen. Dann kommen die Wettkämpfe und vorbereitungsphasen hinzu, denn darauf baut Leistungssport hin. Das wird sehr anstrengend werden, und nicht jedes Kind und nicht jede Familie kann das ab. Sollte eure Tochter gut sein werden Zahllose Wochenenden dabei draufgehen das Kind zu Wettkämpfen zu begleiten. Du darfst auch nicht vergessen das du noch ein kleines Kind zuhause hast, was machst du mit ihm? Die Wahrscheinlichkeit das du jedes mal beim Training da bleibst weil hin- und herfahren zu viel Zeit kosten würde ist groß. Kann er jedes mal solange still sitzen? Willst du ihm das zumuten? Dir muss auf jeden Fall klar sein das dein Sohn zurückstecken wird, außer ihr Wohnt buchstäblich neben dem Schwimmbad.
Ich will euch das nicht schlecht reden, es macht viel spaß und gibt einem viel Selbstbewusstsein und ein gutes Körpergefühl (was ja viele Kinder heute garnicht mehr haben). Aber ich würde ganz stark davon abraten. Warte erstmal bis dein Kind durch die 1. Klasse ist, das ist so ein starker Einschnitt für die Kids. Guck erstmal wie die Leistungen sind, ob sie vllt. Baustellen hat und wie lange sie für Hausaufgaben usw braucht. Ich habe schon oft erlebt das Kinder irgendwann mehr Zeit für Hausaufgaben und Schule brauchten und dann (natürlich) entweder weniger oft zum Training kamen, was beim Leistungsschwimmen nicht drin ist, oder so kaputt waren das wir die Eltern bitten mussten die Kinder selbst aus dem Programm zu nehmen.
Ich finde es nicht sehr seriös das man euch das angeboten hat, denn eigentlich weiß jeder erfahrene Trainer das sowas nicht gut gehen kann. Kinder in dem Alter betreiben keinen Leistungssport. Trainer gucken sich die Kids an und irgendwann Kristallisiert sich raus wer das Zeug dazu hat und wer nicht, dafür muss aber einiges mit reinspielen, für viele bleibt es ein Hobby, und das ist gut so und völlig okay.
Ich würde es frühestens ab der 2. Klasse empfehlen, und sogar Rücksprache mit dem Klassenlehrer halten was sie/er davon hält so einen Zeitaufwändigen Sport zu betreiben. Ich würde auch immer die Option freihalten das man sagt, es wird zu viel, wir nehmen sie da raus. Sorry für den langen Text. 

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14. Januar 2018 um 23:04

Für Leistungssport ist sie zu jung. Und ich bin überrascht, genau wie Bella übrigens, von diesem Verein. Ich kenne einen Rettungsschwimmer, der Schwimmunterricht erteilt und der sagte mir, dass sie keine Kinder unter fünf aufnehmen. Jünger macht keinen Sinn. Und meine beste Freundin war auch Schwimmerin im Verein, da fingen die Wettkämpfe im Schulalter ab acht oder so ca an. Das Training das du da beschreibst berna, finde ich selbst für ein Schulkind viel... 
Ich selbst habe zwischen 12 und 13 in einer Sportart im Landesleistungszentrum trainieren dürfen und meine Eltern stoppten dies dann wegen der Schule. Wäre dort auch dreimal die Woche pro Trainig zwei/drei Std gewesen... das wäre zuviel gewesen... 

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15. Januar 2018 um 6:07

guten Morgen,
​danke für eure Antworten und vor allem auch für die ausführlichen Antworten. 
Ich versuch mal auf Nachfragen einzugehen.
​Zum Thema Verein: die Gruppe ist eine Vorbereitung auf den Leistungssport und besteht aus 5-7 jährigen. Die Wettkämpfe und das Training dafür fangen auch dort erst ab 8 J. an. Ich kenne mehrere Kinder die mit 6 / 7 schon silber haben, deshalb kam es mir nicht zu früh vor. Meine Tochter hat mit 4 das Seepferdchen gemacht und ist dann in diese Schwimmschule gewechselt. 

​Ich selbst hatte, wie schon gesagt, nie irgendwelche Ambitionen zum Leistungssport.
​Schule wird kein Problem, da wir eine alternative Schulform gewählt haben, bei der u.a. externer Sportunterricht für 2 Std angerechnet wird und sie dafür eher gehen kann.
​Konditionell trifft das Schwimmen sie bis her so gar nicht. Sie hat einfach sehr viel Power, aber bis jetzt sind es auch nur 45 Minuten und nicht doppelt so viel.
​Und meine wirklich größte Sorge momentan ist halt, dass der Kleine zu viel zurückstecken muss.

Sebstverständlich besteht jeder Zeit die Möglichkeit sie aus der Gruppe wieder rauszunehmen und auf 1x wöchentlich zu wechseln.

danke für eure Gedanken und vielleicht kommen ja noch ein paar Erfahrungen dazu...
 

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15. Januar 2018 um 10:09

Ob man das gut finden soll, frage ich mich oft...
vielleicht würde ein späterer Beginn mit LEISTUNGSsport auch reichen... wenn man bedenkt, was Kinder heutzutage alles schon früh leisten müssen!!! Da durften wir noch entspannter und freier aufwachsen... Sport ist wichtig und gut aber auf Leistungsebene, sehe ich persönlich, das äusserst kritisch... 

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15. Januar 2018 um 11:40

Eben nicht. Das schöne beim Schwimmen ist das man nicht früh anfangen muss weil die Karriere eben früher zuende ist wie zb beim Turnen. Und wie gesagt es kommt auf die Motorik an. Wenn die nicht gegeben ist dann kann man auch nicht schwimmen.

@TE: ich weiss das viele Kinder schon sehr jung das Seepferdchen machen, aber ich habe es schon oft erwähnt: das garantiert nicht das ein Kind schwimmen kann. Im gegenteil. Die meisten können es tatsächlich noch nicht. Denn beim Seepferdchen gehts hauotsächlich darum die Kinder ans schwimme heranzuführen und sie zu motivieren und ekn erfolgserlebnis zu geben. Ich habe bisher noch nicht erlebt/gehört das 5/6 jährige tatsächlich halbwegs anständig schwimmen können. Deshalb sehe ich es sehr kritisch das man so kleinen Kindern schon höhere abzeichen gibt. Aber die vergabe von Abzeichen ist abhängig vom Bademeister/Schwimmbad. Die meisten begnügen sich damit wenn die Kinder es irgendwie schaffen, technik ist da nicht entscheidend. Das hat leider eine ganze reihe von Nachteilen.

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15. Januar 2018 um 11:44

Ja, habe ich gemacht. 
Bin da sehr gespalten:
Mir hat es damals Spaß gemacht mindestens 5x in der Woche zu trainieren und ein Spiel am WE zu haben.
Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt auch schon ca. 12 Jahre alt.

Der Verlauf war ungefähr folgendermaßen:
4 - 6 Jahre:
eigentlich Bewegungstherapie, 1x Training

6 - 10 Jahre:
2 - 3x Training mit ersten taktischen Elementen, 1x Spiel

10 - 12 Jahre:
4x Training mit allem was dazugehört, 1x Spiel

ab 12 Jahren:
mindestens 4x Training, 1x Spiel
spätestens hier ist es eher Ausbildung zum Profi, denn Freizeit.

Man muss es wollen und Spaß daran haben, anders funktioniert es nicht.

Und bitte eins nie vergessen:
Leistungssport ist nicht gesund!!!

Und zu deiner konkreten Frage:
das Kind ist 5, da kann man meinetwegen in China in Kaderschmieden anfangen, ich halte es für nicht sehr förderlich. Alles in einem gewissen Maß.

Was ich aus der Beobachtung in der Nachbarschaft sagen kann ist, dass vor allem Schwimmen und Turnen teilweise in heftigem Drill abgehalten werden.

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15. Januar 2018 um 12:06
In Antwort auf bernadotte2punkt0

Hallo liebe Mamis,
ist jemand unter euch der schon als Kind Leistungssport gemacht hat? Wie war das für euch? Oder habt ihr Kinder die Leistungssport betreiben?
​Meine Tochter soll jetzt von einmal wöchentlich schwimmen in eine andere Gruppe wechseln, die 2,5 Stunden in der Woche (an 2 Terminen) und später 5 h an 3 Terminen trainiert.
​Ich selbst komme nicht aus dem Bereich und habe nie vorgehabt meine Kinder in irgendeinem Wettkampfsport unter zu bringen. Aber bis jetzt macht es ihr Spaß und nur weil ich anders denke will ich es ihr auch nicht verbauen.
​Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen.
​Mich interessiert sowas wie:
- wieviel Freizeit bliebt den Kindern?
​- Wie organisiert ihr die Trainingszeiten?
​- was mache ich in der Zeit mit dem kleinen Bruder?
 

Puh also 5 Jahre finde ich auch sehr früh. Ich habe ab 12/13 Leistungssport betrieben, ich würde nicht sagen dass ich es bereue, aber die Einschränkungen sind schon enorm.
Mit 5 Jahren sollte man spielen und Spaß haben finde ich 

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15. Januar 2018 um 13:15
In Antwort auf bernadotte2punkt0

Hallo liebe Mamis,
ist jemand unter euch der schon als Kind Leistungssport gemacht hat? Wie war das für euch? Oder habt ihr Kinder die Leistungssport betreiben?
​Meine Tochter soll jetzt von einmal wöchentlich schwimmen in eine andere Gruppe wechseln, die 2,5 Stunden in der Woche (an 2 Terminen) und später 5 h an 3 Terminen trainiert.
​Ich selbst komme nicht aus dem Bereich und habe nie vorgehabt meine Kinder in irgendeinem Wettkampfsport unter zu bringen. Aber bis jetzt macht es ihr Spaß und nur weil ich anders denke will ich es ihr auch nicht verbauen.
​Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen.
​Mich interessiert sowas wie:
- wieviel Freizeit bliebt den Kindern?
​- Wie organisiert ihr die Trainingszeiten?
​- was mache ich in der Zeit mit dem kleinen Bruder?
 

Hallo
Meine Mittlere (7 1/2) geht 2 mal pro Woche 1 1/2 Std ins Leichtathletik. Dazu kommen am Wochenende Wettkämpfe. Das ist aber für mich kein Leistungssport. 2 x im Monat geht sie reiten. Die Grosse hat auch ihre Hobbys (2-3 mal pro Woche). Die Jüngste muss seit Geburt überall mit. Sie kennt es nicht anders. Dafür nehme ich mir am Morgen mehr Zeit für sie.
Manchmal schauen wir zu, manchmal fahre ich sie nur hin und ab und zu bleibt die Kleine mit einer der Schwestern zu Hause.

ich finde Sport super, so lange es den Kindern Spass macht.

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15. Januar 2018 um 13:28
In Antwort auf bella171903

Eben nicht. Das schöne beim Schwimmen ist das man nicht früh anfangen muss weil die Karriere eben früher zuende ist wie zb beim Turnen. Und wie gesagt es kommt auf die Motorik an. Wenn die nicht gegeben ist dann kann man auch nicht schwimmen.

@TE: ich weiss das viele Kinder schon sehr jung das Seepferdchen machen, aber ich habe es schon oft erwähnt: das garantiert nicht das ein Kind schwimmen kann. Im gegenteil. Die meisten können es tatsächlich noch nicht. Denn beim Seepferdchen gehts hauotsächlich darum die Kinder ans schwimme heranzuführen und sie zu motivieren und ekn erfolgserlebnis zu geben. Ich habe bisher noch nicht erlebt/gehört das 5/6 jährige tatsächlich halbwegs anständig schwimmen können. Deshalb sehe ich es sehr kritisch das man so kleinen Kindern schon höhere abzeichen gibt. Aber die vergabe von Abzeichen ist abhängig vom Bademeister/Schwimmbad. Die meisten begnügen sich damit wenn die Kinder es irgendwie schaffen, technik ist da nicht entscheidend. Das hat leider eine ganze reihe von Nachteilen.

Vollkommen richtig .

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15. Januar 2018 um 14:50

Dann ja!
Trotzdem muss man darauf achten... wie jemand schrieb, Leistungssport ist nicht ohne für den Körper.

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15. Januar 2018 um 15:49
In Antwort auf bernadotte2punkt0

Hallo liebe Mamis,
ist jemand unter euch der schon als Kind Leistungssport gemacht hat? Wie war das für euch? Oder habt ihr Kinder die Leistungssport betreiben?
​Meine Tochter soll jetzt von einmal wöchentlich schwimmen in eine andere Gruppe wechseln, die 2,5 Stunden in der Woche (an 2 Terminen) und später 5 h an 3 Terminen trainiert.
​Ich selbst komme nicht aus dem Bereich und habe nie vorgehabt meine Kinder in irgendeinem Wettkampfsport unter zu bringen. Aber bis jetzt macht es ihr Spaß und nur weil ich anders denke will ich es ihr auch nicht verbauen.
​Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen.
​Mich interessiert sowas wie:
- wieviel Freizeit bliebt den Kindern?
​- Wie organisiert ihr die Trainingszeiten?
​- was mache ich in der Zeit mit dem kleinen Bruder?
 

Hm, ohne jetzt alles durchgelesen zu haben... Die trainingszeiten organisiert ja der Verein. Wieviel Zeit bleibt, weiß man ja erst, wenn man die trainingszeiten kennt und  was evtl. Noch obendrauf kommt (schule, AG)  Den kleinen Bruder würde ich mitnehmen und unterdessen einkaufen, spazieren, Spielplatz etc. Anstreben. 

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15. Januar 2018 um 15:51
In Antwort auf bernadotte2punkt0

Hallo liebe Mamis,
ist jemand unter euch der schon als Kind Leistungssport gemacht hat? Wie war das für euch? Oder habt ihr Kinder die Leistungssport betreiben?
​Meine Tochter soll jetzt von einmal wöchentlich schwimmen in eine andere Gruppe wechseln, die 2,5 Stunden in der Woche (an 2 Terminen) und später 5 h an 3 Terminen trainiert.
​Ich selbst komme nicht aus dem Bereich und habe nie vorgehabt meine Kinder in irgendeinem Wettkampfsport unter zu bringen. Aber bis jetzt macht es ihr Spaß und nur weil ich anders denke will ich es ihr auch nicht verbauen.
​Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen.
​Mich interessiert sowas wie:
- wieviel Freizeit bliebt den Kindern?
​- Wie organisiert ihr die Trainingszeiten?
​- was mache ich in der Zeit mit dem kleinen Bruder?
 

Achso, ich persönlich würde mich nicht darum schlagen, Leistungssport zu machen oder meine Kinder machen zu lassen. Wenn aber jemand käme, und meint er oder sie wäre ein ausnahmetalent, wäre ich die letzte, die dem Steine in den Weg legen würde. Aber nur wenn ich sehe, es geht dem Kind noch gut dabei. 

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15. Januar 2018 um 23:08
In Antwort auf flyingkat

Achso, ich persönlich würde mich nicht darum schlagen, Leistungssport zu machen oder meine Kinder machen zu lassen. Wenn aber jemand käme, und meint er oder sie wäre ein ausnahmetalent, wäre ich die letzte, die dem Steine in den Weg legen würde. Aber nur wenn ich sehe, es geht dem Kind noch gut dabei. 

ja, genau so geht es mir. Es hieß jetzt nicht, dass sie ein Ausnahmetalent sei, aber sie hat halt wirklich Lust am Schwimmen, lernt schnell, hat genug Kraft und Ausdauer. Ich würde ja nie mein Kind zum Sport zwingen 
 

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15. Januar 2018 um 23:14
In Antwort auf bella171903

Eben nicht. Das schöne beim Schwimmen ist das man nicht früh anfangen muss weil die Karriere eben früher zuende ist wie zb beim Turnen. Und wie gesagt es kommt auf die Motorik an. Wenn die nicht gegeben ist dann kann man auch nicht schwimmen.

@TE: ich weiss das viele Kinder schon sehr jung das Seepferdchen machen, aber ich habe es schon oft erwähnt: das garantiert nicht das ein Kind schwimmen kann. Im gegenteil. Die meisten können es tatsächlich noch nicht. Denn beim Seepferdchen gehts hauotsächlich darum die Kinder ans schwimme heranzuführen und sie zu motivieren und ekn erfolgserlebnis zu geben. Ich habe bisher noch nicht erlebt/gehört das 5/6 jährige tatsächlich halbwegs anständig schwimmen können. Deshalb sehe ich es sehr kritisch das man so kleinen Kindern schon höhere abzeichen gibt. Aber die vergabe von Abzeichen ist abhängig vom Bademeister/Schwimmbad. Die meisten begnügen sich damit wenn die Kinder es irgendwie schaffen, technik ist da nicht entscheidend. Das hat leider eine ganze reihe von Nachteilen.

ich gebe dir Recht, mit einem Seepferdchenabzeichen kann ein Kind noch nicht richtig schwimmen. Sie hat mal nebenher einen Kurs gemacht, ganz klassisch mit Brustschwimmen. In diesem Verein wird Rückenschwimmen zuerst gelehrt, weil es gesünder für die Körperhaltung und die Gelenke ist. Da hat sie dann den Seepferdchenkurs nocheinmal gemacht. Jetzt ist sie im Folgekurs. 
​Wie dem auch sei, ich will auch gar keine Grundsatzdiskussion darüber führen wann Kinder schwimmen lernen und wann nicht, zumal die Körperstatur und die Körperspannung nicht immer was mit dem Alter zu tun haben. 
​Aber ich danke dir wirklich für deine Erfahrungsberichte, genau das wollte ich ja wissen.

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16. Januar 2018 um 16:59

danke dir für deinen Beitrag. Ich möchte es versuchen beenso zu sehen "es macht ihr Spaß und sie braucht die Bewegung" ​ 
​ich dachte halt vorher immer dass jedes Kind nur so einen Termin in der Woche braucht, um noch spielen zu können, nun sieht es wohl anders aus 

​Beim Training wäre ich auch nicht dabei, aber man muss ja doch rigendwie davor warten, oder gehtst du nach Hause? 

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16. Januar 2018 um 17:03
In Antwort auf herrvorragend78

Ja, habe ich gemacht. 
Bin da sehr gespalten:
Mir hat es damals Spaß gemacht mindestens 5x in der Woche zu trainieren und ein Spiel am WE zu haben.
Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt auch schon ca. 12 Jahre alt.

Der Verlauf war ungefähr folgendermaßen:
4 - 6 Jahre:
eigentlich Bewegungstherapie, 1x Training

6 - 10 Jahre:
2 - 3x Training mit ersten taktischen Elementen, 1x Spiel

10 - 12 Jahre:
4x Training mit allem was dazugehört, 1x Spiel

ab 12 Jahren:
mindestens 4x Training, 1x Spiel
spätestens hier ist es eher Ausbildung zum Profi, denn Freizeit.

Man muss es wollen und Spaß daran haben, anders funktioniert es nicht.

Und bitte eins nie vergessen:
Leistungssport ist nicht gesund!!!

Und zu deiner konkreten Frage:
das Kind ist 5, da kann man meinetwegen in China in Kaderschmieden anfangen, ich halte es für nicht sehr förderlich. Alles in einem gewissen Maß.

Was ich aus der Beobachtung in der Nachbarschaft sagen kann ist, dass vor allem Schwimmen und Turnen teilweise in heftigem Drill abgehalten werden.

danke dir für deinen Hinweise!
​Drill soll es unter gar keinen Umständen werden. Die Halle ist vom Vorraum aus einsichtig und ich gucke beim jetzigen Schwimmunterricht immer zu. Dort schwimmen auch die größeren und es sieht an sich alles nach einem normalen Training aus, aber das kann ich so wahrscheinlich nicht beurteilen. 
​Meine Tochter ist einfach auch noch sehr klein und sollte sie andeuten nicht dorthin zu wollen dann würde ich sie dort auch nicht zwingen.
​Aber ich behalte es im Auge.

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16. Januar 2018 um 17:06
In Antwort auf EmmaNr3

Hallo
Meine Mittlere (7 1/2) geht 2 mal pro Woche 1 1/2 Std ins Leichtathletik. Dazu kommen am Wochenende Wettkämpfe. Das ist aber für mich kein Leistungssport. 2 x im Monat geht sie reiten. Die Grosse hat auch ihre Hobbys (2-3 mal pro Woche). Die Jüngste muss seit Geburt überall mit. Sie kennt es nicht anders. Dafür nehme ich mir am Morgen mehr Zeit für sie.
Manchmal schauen wir zu, manchmal fahre ich sie nur hin und ab und zu bleibt die Kleine mit einer der Schwestern zu Hause.

ich finde Sport super, so lange es den Kindern Spass macht.

das mit deiner kleinen klingt ebtspannter als es unsere Situation sein würde. Wir arbeiten Vormittags, mein Mann Ganztags und große Geschwister haben wir auch nicht im Haus
Wir werden versuchen Oma und Opa mit einzubauen, aber zu jedem Training geht das natürlich nicht.
Schön, dass ihr es gut hinbekommt 

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16. Januar 2018 um 19:51

Zum Leistungssport selber kann ich nicht viel sagen, ich denke, so lange deine Tochter Spaß hat, würde ich das unbedingt fördern.  Verstehe gar nicht, warum einem da gleich Drill unterstellt wird.

Was deine Bedenken bezüglich des kleineren Bruders angeht, kann ich nur sagen, dass es ja ein Stückweit normal ist, dass die größeren Geschwister Interessen haben -unabhängig vom Leistungssport- denen sie nachgehen. Unsere Kombi ist ähnlich. Meine große  Tochter (6) hat 3 feste Termine in der Woche, zu der ich sie fahre, die kleine Schwester (fast 2) Im Schlepptau. Nachhause fahren lohnt sich nicht, so verbringen wir die Zeit, vor Ort. Entweder gehen wir so lange auf den Spielplatz oder spazieren oder einkaufen oder oder. Da müssen die Kleinen durch. Eine andere Möglichkeit hätten wir, aufgrund mangelnder Familie vor Ort, auch gar nicht.

Ich denke, kompliziert wird’s erst, wenn die Kleine auch ihre festen Termine hat, dann muss ich mich wohl 2-teilen 

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16. Januar 2018 um 20:01
In Antwort auf bernadotte2punkt0

das mit deiner kleinen klingt ebtspannter als es unsere Situation sein würde. Wir arbeiten Vormittags, mein Mann Ganztags und große Geschwister haben wir auch nicht im Haus
Wir werden versuchen Oma und Opa mit einzubauen, aber zu jedem Training geht das natürlich nicht.
Schön, dass ihr es gut hinbekommt 

Es ist nicht wirklich enspannt. Ich bin fast täglich am rumfahren, da wir sehr abgelegen wohnen. Da ich niemanden habe, der mir die Kleine abnimmt, musste sie wohl oder übel immer mit. Erst seit Kurzem geht das alleine zu Hause. Mir ist Sport sehr wichtig. So lange sie Freude daran haben, will ich ihnen das ermöglichen. 

Ich hoffe, du findest einen Weg, damit alle zufrieden sind!

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16. Januar 2018 um 20:35
In Antwort auf EmmaNr3

Es ist nicht wirklich enspannt. Ich bin fast täglich am rumfahren, da wir sehr abgelegen wohnen. Da ich niemanden habe, der mir die Kleine abnimmt, musste sie wohl oder übel immer mit. Erst seit Kurzem geht das alleine zu Hause. Mir ist Sport sehr wichtig. So lange sie Freude daran haben, will ich ihnen das ermöglichen. 

Ich hoffe, du findest einen Weg, damit alle zufrieden sind!

danke dir 

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Von: rongela
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16. Januar 2018 um 18:11
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