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Lernen und Korrigieren lernen

4. November 2014 um 10:03

ich hab mal wieder was völlig o.T.
wie bringt man seinem Kind das Lernen bei, also nicht die Methoden, sondern den inneren WILLEN lernen zu wollen?
Zweite Frage: Schusselfehler, wie geht ihr damit um. Das Kind weiss, wie etwas geht, aber in Eile machte man es trotzdem falsch. Als Beispiel: Unser Kind weiss, das ein Satz vorne groß geschrieben wird und hinten ein Satzzeichen hat. Wenn man ihm ein "Diktat" aufgibt, dann ist alles richtig. in einem Mathematik-AntwortSATZ. fängt es klein an und einen Punkt gibt's auch nicht. Gleiches dummerweise auch bei Aufsätzen da gehts ja nun wirklich auch um Rechtschreibung. Habt ihr Tipps? Nettes Zureden wird mit Augenrollen quittiert

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4. November 2014 um 10:10

Tja, bezogen auf deine erste Frage....wüsste dies jemand, wäre
er sehr, sehr reich.
Die intrinsische Motivation (die, die von selbst, von innen kommt) kann man nicht lehren.
Du kannst vorhandene Interessen stärken.

lg
pupsigel

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4. November 2014 um 10:11

Wie alt?
Da stellt sich als erstes die Frage, wie alt dein Kind ist?

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4. November 2014 um 10:17

Ich
denke leider auch, dass man das dem Kind nicht beibringen kann. Meine Tochter lernt sehr gerne und schnell zum Glück. Und sie versteht, dass man wenn man gut in der Schule ist später mal mehr Auswahl hat was man machen will. Ist aber eher die Ausnahme, da Kinder in der Regel den Weitblick für die Zukunft noch nicht haben.

Flüchtigkeitsfehler sind auch unser Los, Ich streiche sie an und sie muss dann korrigieren. Bzw. bekommt sie von der Lehrerin dann über die Ferien Aufgaben mit. Das kommentiere ich dann nur mit, wenn Du in der Schule schon weniger falsch gemacht hättest dann bräuchtest Du das jetzt nicht.

Sie ist aber auch auf einer Schule wo ab der 1. Klasse schon auf sowas geachtet wird und entsprechend muss ich da nicht mehr viel tun außer die Richtung zu bestätigen. Denke eh die Kinder werden das schon aus sich machen. Meine Tochter ist für ihre Noten verantwortlich und das versuche ich ihr zu vermitteln. Gute Noten = Lob, ggf. Überraschung von Oma schlechte Leistung bleibt einfach unkommentiert oder eben mit einem nicht schlimm beim nächsten mal eben ...

LG

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4. November 2014 um 10:42
In Antwort auf pupsigel

Tja, bezogen auf deine erste Frage....wüsste dies jemand, wäre
er sehr, sehr reich.
Die intrinsische Motivation (die, die von selbst, von innen kommt) kann man nicht lehren.
Du kannst vorhandene Interessen stärken.

lg
pupsigel

Theorie und Praxis
ja so ist das halt mit o.g. Dingen. Diesen theoretischen Sch... hatte ich in meiner Ausbildung auch. Nützt mir nur leider nix, wenn die Praxis was anderes aufweist. Ja, VORHANDENE Interessen gibt es natürlich nicht überall. Mein Sohn ist der Meinung, wenn der Lehrer versteht, was er (mein Sohn) schreibt, kann es doch eigentlich nicht so falsch sein... Also mal anders gefragt, wie kann man denn ein nicht vorhandenes Interesse in ein vorhandenes Interesse umwandeln?

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4. November 2014 um 10:42
In Antwort auf blablabla174

Wie alt?
Da stellt sich als erstes die Frage, wie alt dein Kind ist?

11
ist er. 5. Klasse.

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4. November 2014 um 10:45

Ja bei uns auch
nur mit dem "fruchten" hapert es noch Ich rede mir schon den Mund fusselig, aber es wird nicht gemacht - zumindest nicht im Test/Schule. Zu Hause weiss er schon, wenn ich komisch gucke, dann ist was faul. Und plötzlich wird jeder noch so kleine Fehler gefunden.

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4. November 2014 um 10:59

Den Willen
Uaaahh, wieder so ein theoretisches Zeug . Klar zu irgendwas hat jeder Lust, zu manchem aber auch gar nicht.
Zumal wenn es irgendwie nicht logisch ist und nur "aus Prinzip" so gemacht werden muss.
Ja, die Hoffnung stirbt bekanntlich zum Schluss, nur irgendwie habe ich das Gefühl, meine Hoffnung liegt im Sterben.
Wie gesagt, zu Hause klappt das jau auch - in der Schule auch, wenn das Hauptaugenmerk auf "Rechtschreibung" liegt, ansonsten wird das Thema sehr stiefmütterlich behandelt. und an meinen Mund hängen schon Fusseln

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4. November 2014 um 11:04
In Antwort auf love_12823999

Ich
denke leider auch, dass man das dem Kind nicht beibringen kann. Meine Tochter lernt sehr gerne und schnell zum Glück. Und sie versteht, dass man wenn man gut in der Schule ist später mal mehr Auswahl hat was man machen will. Ist aber eher die Ausnahme, da Kinder in der Regel den Weitblick für die Zukunft noch nicht haben.

Flüchtigkeitsfehler sind auch unser Los, Ich streiche sie an und sie muss dann korrigieren. Bzw. bekommt sie von der Lehrerin dann über die Ferien Aufgaben mit. Das kommentiere ich dann nur mit, wenn Du in der Schule schon weniger falsch gemacht hättest dann bräuchtest Du das jetzt nicht.

Sie ist aber auch auf einer Schule wo ab der 1. Klasse schon auf sowas geachtet wird und entsprechend muss ich da nicht mehr viel tun außer die Richtung zu bestätigen. Denke eh die Kinder werden das schon aus sich machen. Meine Tochter ist für ihre Noten verantwortlich und das versuche ich ihr zu vermitteln. Gute Noten = Lob, ggf. Überraschung von Oma schlechte Leistung bleibt einfach unkommentiert oder eben mit einem nicht schlimm beim nächsten mal eben ...

LG

Naja
Das versteht meiner auch. Ja auch bei uns gibt es Lob für was tolles. Und wenn was in die Hose geht, tja shit happens. Ansich stören mich ja auch NICHT die Noten, nur dieses Geschussle und diese "Gleichgültigkeit" - auf den banalen Fehler bezogen. Da ist die Motivation eben größer schnell in die Pause zu kommen, statt noch mal über seinen Text drüber zu gucken

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4. November 2014 um 11:29

Kinder wollen von sich aus
Lernen, wenn zu viel Druck von aussen kommt verlernen sie irgendwann die Lust und machen nur noch das nötigste.
In welcher Klasse ist denn dein Kind?
LG

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4. November 2014 um 11:32
In Antwort auf flyingkat

Naja
Das versteht meiner auch. Ja auch bei uns gibt es Lob für was tolles. Und wenn was in die Hose geht, tja shit happens. Ansich stören mich ja auch NICHT die Noten, nur dieses Geschussle und diese "Gleichgültigkeit" - auf den banalen Fehler bezogen. Da ist die Motivation eben größer schnell in die Pause zu kommen, statt noch mal über seinen Text drüber zu gucken

Es gobt aber auch einfach kinder
Bei denen die Rechtschreibung nicht so hängen bleibt.
Manche kesen ein Buch undxes bleibt hängen, aber nicht bei jedem Kind.
Das kann in ein paar Minaten schon wieder anders sein.
LG

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4. November 2014 um 11:39
In Antwort auf flyingkat

Naja
Das versteht meiner auch. Ja auch bei uns gibt es Lob für was tolles. Und wenn was in die Hose geht, tja shit happens. Ansich stören mich ja auch NICHT die Noten, nur dieses Geschussle und diese "Gleichgültigkeit" - auf den banalen Fehler bezogen. Da ist die Motivation eben größer schnell in die Pause zu kommen, statt noch mal über seinen Text drüber zu gucken

Leider
Oder zum Glück geht es mir auch oft so. Daher versuche ich mich damit zu trösten dass ich ja auch groß geworden bin und das mit Abi ...

Ich denke man kann wirklich nix machen außer sich nicht zu sehr drüber zu ärgern. Flüchtigkeitsfehler kann man nicht vermeiden. Man kann nur Gründlichkeit belohnen.

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4. November 2014 um 12:34
In Antwort auf flyingkat

Theorie und Praxis
ja so ist das halt mit o.g. Dingen. Diesen theoretischen Sch... hatte ich in meiner Ausbildung auch. Nützt mir nur leider nix, wenn die Praxis was anderes aufweist. Ja, VORHANDENE Interessen gibt es natürlich nicht überall. Mein Sohn ist der Meinung, wenn der Lehrer versteht, was er (mein Sohn) schreibt, kann es doch eigentlich nicht so falsch sein... Also mal anders gefragt, wie kann man denn ein nicht vorhandenes Interesse in ein vorhandenes Interesse umwandeln?

Meist gar nicht.
Menschen, zumindest noch die Kinder, sind von NAtur aus neugierig.
Diese Neugierde kann man -begrenzt- nutzen.
Aber du wirst aus einem Kind, das kaum Interesse an Rechtschreibung hat, einen Schriftsteller machen -außer, er lernt eine Schriftstellerin kennen, verliebt sich unsterblich....dann könnte das Interesse an der Rechtschreibung erwachen, da nun Emotionen mit im Spiel sind.
(Wer kennt das nicht, vor einer Beziehung interssiert sich Frau null für Fußball, dann lernt sie einen Fußballfan kennen weiß nun so Dinge wie wann Dortmund auswärts spielt. :lol

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4. November 2014 um 12:41
In Antwort auf pupsigel

Meist gar nicht.
Menschen, zumindest noch die Kinder, sind von NAtur aus neugierig.
Diese Neugierde kann man -begrenzt- nutzen.
Aber du wirst aus einem Kind, das kaum Interesse an Rechtschreibung hat, einen Schriftsteller machen -außer, er lernt eine Schriftstellerin kennen, verliebt sich unsterblich....dann könnte das Interesse an der Rechtschreibung erwachen, da nun Emotionen mit im Spiel sind.
(Wer kennt das nicht, vor einer Beziehung interssiert sich Frau null für Fußball, dann lernt sie einen Fußballfan kennen weiß nun so Dinge wie wann Dortmund auswärts spielt. :lol

OK
ich suche nach der Rechtschreibtraumfrau
aber mehr hdgdl und lol kommunizieren die doch auch nicht mehr, oder?

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4. November 2014 um 12:49
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Kinder wollen von sich aus
Lernen, wenn zu viel Druck von aussen kommt verlernen sie irgendwann die Lust und machen nur noch das nötigste.
In welcher Klasse ist denn dein Kind?
LG

Neenee
ich mach ja keinen Druck, eher innerlich einen Kopfstand ...
5. Klasse.
Wie gesagt, eigentlich ist er ja pfiffig, kennt sich auch überall aus, aber vtl. mal als Beispiel:
Ich sage schreib mal den SATZ: "Der Baum ist grün."
Er würde schreiben: "Der Baum ist grün."
Sag ich: "schreib mal auf, wie der Baum aussieht" dann steht da (im optimalen Fall): "der baum ist grün"
(im nicht optimalen, aber ralistischen) "grün"
Wenn man dann sagt, "das ist ein Satz...." dann kommt ein Augenrollen, der Spruch, "aber da steht doch, wie der Baum aussieht, mehr wolltest Du doch nicht wissen!" und dann wird der Satzanfang groß gemacht und hinten ein Punkt drangeflanscht. Ich: "Und was ist "Baum"?" Wieder Augenrollen, "DAS NERVT - ein Substantiv!" und macht es groß. AAAAAAHHHHRGHHH
ja aber ich denke, da muss ich wohl durch. Evtl. helfen ein paar schlechte Noten.

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