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Logische Konsequenzen, wie reagieren?

18. November 2016 um 19:23

Meine 12 Jährige hat heute dafür gesorgt, dass das Baby von der Couch auf den Boden fällt. Sie hatte den "Auftrag" den Zwuggel kurz zu beschäftigen, damit ich kurz abwaschen kann. Seit Wochen rede ich, dass sie aufpassen muss, das Baby dreht sich hin und her, wenn ich beim Vorbeilaufen sehe, dass sie abgelenkt ist oder die Kleine zu nah am Couchrand liegt, dann warne ich sie.

Nun ist es passiert. War natürlich keine Absicht, aber dem geschuldet, dass die Große eben unachtsam war, nicht aufgepasst hat, obwohl ich ihr das immer wieder mit auf den Weg gebe. Mich ärgert das maßlos, denn mit 12 kann ich erwarten, dass sie mal 10 Minuten aufpasst. Spielen muss ja gar nicht sein, aber einfach aufpassen, dass sowas eben nicht passiert. Zumal sie mit scheinbar gar nicht zuhört.

Ich bin nun mega sauer geworden und habe sie unter Schimpfen und Babygebrüll in ihr Zimmer geschickt. Habe dann mit ihr geredet - sie gab mir die Schuld, weil ich ja ins Zimmer kam und sie dachte, dass ich jetzt aufpasse. Von der Wohnzimmertür zur Couch hätte ich aber einen riesen Hechtsprung machen müssen, um den Fall zu verhindern bzw. selbst aufzupassen. Für mich also Ausrede.

Ich würde gern Konsequenzen walten lassen. Nein, der Fall und Schreck war nicht "genug Strafe". Meine Tochter ist da komisch, sie lacht, wenn andere sich weh tun. Gespräche Früchten nicht und ich bin kein Papagei, der alles 125 Mal sagen will - bei einer 12 Jährigen!

Was würdet ihr machen?

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18. November 2016 um 19:28
In Antwort auf fusselbine1

Meine 12 Jährige hat heute dafür gesorgt, dass das Baby von der Couch auf den Boden fällt. Sie hatte den "Auftrag" den Zwuggel kurz zu beschäftigen, damit ich kurz abwaschen kann. Seit Wochen rede ich, dass sie aufpassen muss, das Baby dreht sich hin und her, wenn ich beim Vorbeilaufen sehe, dass sie abgelenkt ist oder die Kleine zu nah am Couchrand liegt, dann warne ich sie.

Nun ist es passiert. War natürlich keine Absicht, aber dem geschuldet, dass die Große eben unachtsam war, nicht aufgepasst hat, obwohl ich ihr das immer wieder mit auf den Weg gebe. Mich ärgert das maßlos, denn mit 12 kann ich erwarten, dass sie mal 10 Minuten aufpasst. Spielen muss ja gar nicht sein, aber einfach aufpassen, dass sowas eben nicht passiert. Zumal sie mit scheinbar gar nicht zuhört.

Ich bin nun mega sauer geworden und habe sie unter Schimpfen und Babygebrüll in ihr Zimmer geschickt. Habe dann mit ihr geredet - sie gab mir die Schuld, weil ich ja ins Zimmer kam und sie dachte, dass ich jetzt aufpasse. Von der Wohnzimmertür zur Couch hätte ich aber einen riesen Hechtsprung machen müssen, um den Fall zu verhindern bzw. selbst aufzupassen. Für mich also Ausrede.

Ich würde gern Konsequenzen walten lassen. Nein, der Fall und Schreck war nicht "genug Strafe". Meine Tochter ist da komisch, sie lacht, wenn andere sich weh tun. Gespräche Früchten nicht und ich bin kein Papagei, der alles 125 Mal sagen will - bei einer 12 Jährigen!

Was würdet ihr machen?

Zunächst einmal verstehe ich nicht, wieso ein Baby, das sich drehen kann, noch auf der Couch liegt. Damit provozierst du doch nur Unfälle. Ich hätte die kleine auf den Boden gelegt. Da muss doch auch  niemand aufpassen.

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18. November 2016 um 19:40
In Antwort auf frechwildwunderbar

Zunächst einmal verstehe ich nicht, wieso ein Baby, das sich drehen kann, noch auf der Couch liegt. Damit provozierst du doch nur Unfälle. Ich hätte die kleine auf den Boden gelegt. Da muss doch auch  niemand aufpassen.

Nein, sie will nicht auf dem Boden liegt und kreischt da rum. Deshalb liegt sie bei uns. Man muss eben aufpassen. 

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18. November 2016 um 19:48

Neues Beispiel: Sie will sich bei der Kleinen grade entschuldigen, nimmt sie mir vorm Arm, hat sie 5 Minuten selbst auf dem Arm, als sie ihr fast rücklings runter kracht. Ich habe dann nochmal gesagt, dass sie aufpassen muss. Keine 2 Minuten später passiert es wieder, Baby fällt fast rückwärts vom Arm. Da bin ich geplatzt, habe ihr das Baby abgenommen und ihr nochmals, in sehr scharfen Ton erklärt, dass es so nicht geht. Was macht die Große? Sie geht aus dem Raum und hält sich die Ohren zu  Eine 12 Jährige!

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18. November 2016 um 19:53

Ich finde, dass du da zu viel von deiner Großen erwartest. Ich habe auch einen 12jährigen und der kann auf keinen Fall einschäten, wann es wirklich gefährlich für so einen kleinen Wurm wird und wann nicht. Klar können sie in dem Alter mal kurz aufpassen oder bespaßen, aber nicht in einer grundsätzlich "Gefährlichen" Situation und als das stufe ich ein mobiles Baby auf der Couch nun einmal ein.
Noch dazu schreibst du, dass sie sich seltsam verhält, wenn sich andere verletzen. Das spricht ja dafür, dass sie die Situationen falsch einschätzt oder die Reaktionen anders "wahrnimmt".
Ich würde jetzt an deiner Stelle gar nicht noch nachträglich "bestrafen", aber ich würde als Konsequenz für mich solche Situationen vermeiden.

Zur Grundsituation:
Wie wäre es mit nem Laufstall im Wohnzimmer als Liegefläche? Also das Brett nicht ganz unten sondern halbhoch. So hatten wir unsere Zwillinge im Wohnzimmer bei uns, weil ich Angst hatte, dass unser Großer über die Kleinen stolpert oder andere Dinge veranstaltet...

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18. November 2016 um 19:53

Klar kann sie mal aufpassen, aber ihr fehlt doch die Erfahrung. Sie ist selber Kind und denkt vielleicht ,dass so schnell nichts passiert.
In Zukunft würde ich einfach schauen, dass das Baby nicht auf der Couch liegt.
Ist sie vielleicht auch etwas eifersüchtig? 

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18. November 2016 um 20:07

Laufstall ist wegen Platzmangel keine Option, Decke mit Spielebogen auf dem Boden haben wir. Da will sie aber kaum liegen, Wippe ist auch doof. Nützt ja nix, wenn sie dort nur brüllt.

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18. November 2016 um 20:11

Prinzipiell gebe ich dir total Recht. Dann aber müsste ich sie gänzlich vom Baby fernhalten, weil sie die eben auch gern völlig freiwillig hochnimmt, rumträgt, knuddelt, mit ihr spielt. Oft direkt nach der Schule, Klamotten aus und ab zum Baby Hallo sagen und hochnehmen. Das würde dann bedeuten, dass sie das alles nicht mehr dürfte, denn grade ist sie ihr ja zweimal fast vom Arm gefallen. Somit treibe ich ja einem Keil dazwischen, glaube nicht, dass das förderlich ist.

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18. November 2016 um 20:17

Hallo 

Du schriebst mal vor einiger Zeit deine tochter hätte ein Nähe-Distanz-Problem.

Noch dazu offensichtlich ein Problem im sozial-emotionalen Bereich (lacht wenn andere zu schaden kommen) und bei der reizverarbeitung (ohren zuhalten, nicht richtig zuhören).

All das zeigt genau so mein fünf jahre alter sohn, welcher ja Asperger Autist ist. Das alles ist mit fünf nicht "normal" und mit zwölf erst recht nicht. das heißt nicht das deine Tochter Autistin ist - aber normal ist es nicht. 

Ich möchte dir keinesfalls zu nahe treten, aber könnte es sein das irgendwas in  ihrer Entwicklung auffällg bei ihr sein könnte?

konsequenz so wie sie dir vorschwebt hilft da nicht. 

Nun zum praktischen: da ich bei meinem Autisten sehr vorsichtig sin muss, da er auch gern mal unangemessen reagiert, lasse ich die beiden kaum alleine. Mit einem Ohr bin ich da, um sofort einzugreifen. Als der kleine jünger war, hatten wir ein Laufgitter. 
 

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18. November 2016 um 20:20
In Antwort auf fusselbine1

Meine 12 Jährige hat heute dafür gesorgt, dass das Baby von der Couch auf den Boden fällt. Sie hatte den "Auftrag" den Zwuggel kurz zu beschäftigen, damit ich kurz abwaschen kann. Seit Wochen rede ich, dass sie aufpassen muss, das Baby dreht sich hin und her, wenn ich beim Vorbeilaufen sehe, dass sie abgelenkt ist oder die Kleine zu nah am Couchrand liegt, dann warne ich sie.

Nun ist es passiert. War natürlich keine Absicht, aber dem geschuldet, dass die Große eben unachtsam war, nicht aufgepasst hat, obwohl ich ihr das immer wieder mit auf den Weg gebe. Mich ärgert das maßlos, denn mit 12 kann ich erwarten, dass sie mal 10 Minuten aufpasst. Spielen muss ja gar nicht sein, aber einfach aufpassen, dass sowas eben nicht passiert. Zumal sie mit scheinbar gar nicht zuhört.

Ich bin nun mega sauer geworden und habe sie unter Schimpfen und Babygebrüll in ihr Zimmer geschickt. Habe dann mit ihr geredet - sie gab mir die Schuld, weil ich ja ins Zimmer kam und sie dachte, dass ich jetzt aufpasse. Von der Wohnzimmertür zur Couch hätte ich aber einen riesen Hechtsprung machen müssen, um den Fall zu verhindern bzw. selbst aufzupassen. Für mich also Ausrede.

Ich würde gern Konsequenzen walten lassen. Nein, der Fall und Schreck war nicht "genug Strafe". Meine Tochter ist da komisch, sie lacht, wenn andere sich weh tun. Gespräche Früchten nicht und ich bin kein Papagei, der alles 125 Mal sagen will - bei einer 12 Jährigen!

Was würdet ihr machen?

Wie die anderen bereits gesagt haben, wenn dein Baby sich bereits dreht, keinesfalls auf dem Sofa liegen lassen. Wenn es auf dem Boden gar nicht geht und das Baby dort nur unzufrieden ist, würde ich es ins Tragetuch nehmen. Machen andere Müttr ja auch, die kein großes Kind als Babysitter haben. Ich würde es auch nicht als Pflicht meines großen Kindes ansehen aufs Geschwisterkind aufzupassen, dann verbindet es sein Geschwisterchen evtl mit etwas Negativem. Mein 8jährige Sohn passt manchmal kurz auf seine neun Monate alte Schwester auf. Wenn er aber keine Lust hat, muss er auch nicht. Auch meine 3jährige Tochter bleibt auf meine Bitte hin mal bei ihrer kleinen Schwester sitzen, wenn ich kurz was im Haushalt erledigen will und die Kleine gerade sehr anhängloch ist. Würde ich aber nie als Pflicht ansehen, egal wie alt die Großen sind.

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18. November 2016 um 20:25
In Antwort auf fusselbine1

Prinzipiell gebe ich dir total Recht. Dann aber müsste ich sie gänzlich vom Baby fernhalten, weil sie die eben auch gern völlig freiwillig hochnimmt, rumträgt, knuddelt, mit ihr spielt. Oft direkt nach der Schule, Klamotten aus und ab zum Baby Hallo sagen und hochnehmen. Das würde dann bedeuten, dass sie das alles nicht mehr dürfte, denn grade ist sie ihr ja zweimal fast vom Arm gefallen. Somit treibe ich ja einem Keil dazwischen, glaube nicht, dass das förderlich ist.

Das ist doch kein Keil. Mein 12jähriger darf und durfte seine Geschwister auch nie hochheben und herumtragen. Trotzdem liebt er die beiden abgöttisch (und sie ihn auch).
Dann geht er eben runter und knuddelt die Kinder am Boden. Also er setzt sich hin und die Zwerge krabbeln auf seinen Schoß. Als sie kleiner waren, haben wir sie ihm in den Arm gegeben und blieben die ganze Zeit dabei.
Er kann es einfach nicht, er hat ja auch seine Baustellen, aber auch ohne die sind 12jährige einfach nicht in der Lage solche Situationen richtig einzuschätzen, sie sind eben doch noch irgendwie Kinder und dadurch unbekümmerter....

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18. November 2016 um 20:25
In Antwort auf fusselbine1

Meine 12 Jährige hat heute dafür gesorgt, dass das Baby von der Couch auf den Boden fällt. Sie hatte den "Auftrag" den Zwuggel kurz zu beschäftigen, damit ich kurz abwaschen kann. Seit Wochen rede ich, dass sie aufpassen muss, das Baby dreht sich hin und her, wenn ich beim Vorbeilaufen sehe, dass sie abgelenkt ist oder die Kleine zu nah am Couchrand liegt, dann warne ich sie.

Nun ist es passiert. War natürlich keine Absicht, aber dem geschuldet, dass die Große eben unachtsam war, nicht aufgepasst hat, obwohl ich ihr das immer wieder mit auf den Weg gebe. Mich ärgert das maßlos, denn mit 12 kann ich erwarten, dass sie mal 10 Minuten aufpasst. Spielen muss ja gar nicht sein, aber einfach aufpassen, dass sowas eben nicht passiert. Zumal sie mit scheinbar gar nicht zuhört.

Ich bin nun mega sauer geworden und habe sie unter Schimpfen und Babygebrüll in ihr Zimmer geschickt. Habe dann mit ihr geredet - sie gab mir die Schuld, weil ich ja ins Zimmer kam und sie dachte, dass ich jetzt aufpasse. Von der Wohnzimmertür zur Couch hätte ich aber einen riesen Hechtsprung machen müssen, um den Fall zu verhindern bzw. selbst aufzupassen. Für mich also Ausrede.

Ich würde gern Konsequenzen walten lassen. Nein, der Fall und Schreck war nicht "genug Strafe". Meine Tochter ist da komisch, sie lacht, wenn andere sich weh tun. Gespräche Früchten nicht und ich bin kein Papagei, der alles 125 Mal sagen will - bei einer 12 Jährigen!

Was würdet ihr machen?

Die logische Konsequenz ist, dein eigenes Handeln zu hinterfragen.

Ich finde es ziemlich kritisch, einem Kind diese Art der Verantwortung zu übergeben, noch dazu an einem Ort (Couch), bei dem das auch einem Erwachsenen hätte passieren können.


Altersentsprechend wäre es gewesen, deiner Tochter den Abwasch aufzutragen und dich selbst um dein Baby zu kümmern.


Ich finde es weder richtig noch gut, wenn du sie jetzt bestrafst. Das Baby ist allein dein Verantwortungsbereich.

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18. November 2016 um 20:38

Ich bin verwundert, dass ihr ein 12 Jahre altes Kind für so unreif haltet. Ich habe in dem Alter schon gegen Taschengeld gebabysittet, der Kleine war damals 6 Monate alt. Natürlich war eine Aufsichtsperson im Haushalt, aber ich konnte das bereits allein und durfte auch allein mit dem Kinderwagen raus. Sowohl von den Eltern des Babys als auch meinen eigenen gestattet. Bei mir sind nie Kinder zu Schaden gekommen, ich war immer vorsichtig und rücksichtsvoll. Daher ging ich davon aus, dass man mit 12 schon diese Reife besitzt. Aber hier fällt der Apfel wohl weit weg vom Stamm 

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18. November 2016 um 20:44

Ich war mit 12 auch wesentlich umsichtiger und rücksichsvoller als mein Sohn. Aber so sind eben nicht alle Kinder und deshalb kann man es nicht voraussetzen - schon gar nicht, wenn es bekannte Defizite im sozialen Bereich gibt.

Im Übrigen habe ich auch immer die Angst, dass ein "normaler" Fehler meines Großen (also etwas, was mir womöglich auch passiert wäre), plötzlich zwischen uns steht.

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18. November 2016 um 21:15
In Antwort auf fusselbine1

Meine 12 Jährige hat heute dafür gesorgt, dass das Baby von der Couch auf den Boden fällt. Sie hatte den "Auftrag" den Zwuggel kurz zu beschäftigen, damit ich kurz abwaschen kann. Seit Wochen rede ich, dass sie aufpassen muss, das Baby dreht sich hin und her, wenn ich beim Vorbeilaufen sehe, dass sie abgelenkt ist oder die Kleine zu nah am Couchrand liegt, dann warne ich sie.

Nun ist es passiert. War natürlich keine Absicht, aber dem geschuldet, dass die Große eben unachtsam war, nicht aufgepasst hat, obwohl ich ihr das immer wieder mit auf den Weg gebe. Mich ärgert das maßlos, denn mit 12 kann ich erwarten, dass sie mal 10 Minuten aufpasst. Spielen muss ja gar nicht sein, aber einfach aufpassen, dass sowas eben nicht passiert. Zumal sie mit scheinbar gar nicht zuhört.

Ich bin nun mega sauer geworden und habe sie unter Schimpfen und Babygebrüll in ihr Zimmer geschickt. Habe dann mit ihr geredet - sie gab mir die Schuld, weil ich ja ins Zimmer kam und sie dachte, dass ich jetzt aufpasse. Von der Wohnzimmertür zur Couch hätte ich aber einen riesen Hechtsprung machen müssen, um den Fall zu verhindern bzw. selbst aufzupassen. Für mich also Ausrede.

Ich würde gern Konsequenzen walten lassen. Nein, der Fall und Schreck war nicht "genug Strafe". Meine Tochter ist da komisch, sie lacht, wenn andere sich weh tun. Gespräche Früchten nicht und ich bin kein Papagei, der alles 125 Mal sagen will - bei einer 12 Jährigen!

Was würdet ihr machen?

Mhm, 
manche 12-jährige können das, manche nicht.
ich habe auch öfter meine Großen in ähnlichem Alter zum Bespaßen des Jüngsten eingesetzt. Auf meine ganz Große war da immer Verlass, die Zweitälteste war da nicht so tauglich...
Niemals sollte man Geschwistern in dem Alter aber Gefahrensituationen aussetzen. Daher hat das Baby da auf dem Sofa nichts verloren. Baby auf Krabbeldecke und 12-jährige zum Bespaßen verdonnern und dann heult keiner (außer die 12-jährige hat Null Böcke und macht es nicht, dann heult das Baby fällt aber nicht runter). Kinder sollten niemals zuviel Verantwortung tragen müssen. Entweder die Situation, in der sie das Baby betreuen ist gefahrlos oder es ist einfach dann doch die Mutter verantwortlich und darf niemals die Schuld auf das große Kind schieben...

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18. November 2016 um 22:46

Ja so sehe ich das auch. Ich habe mit 10 oft meine Kleine dreijährige Schwester aus der Kita abgeholt. Noch heute denke ich gern daran zurück. Wir überquerten dabei eine Hauptverkehrsstraße, mehrspurig mit Straßenbahn in der Mitte, nur Übergang ohne Ampel ....jetzt als Erwachsene Frage ich mich was passiert wäre wenn sie sich mal losgerissen hätte? Unsere Mama war da ganz schön unbedarft......

Hm, nochmal zur Situation: ja, ich denke auch das zwölfjährige das in der regel können, aber die tochter der TE kann es eben nicht, und die Verantwortung tragt nunmal die Erwachsene, die Mama.....

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19. November 2016 um 18:29
In Antwort auf fusselbine1

Meine 12 Jährige hat heute dafür gesorgt, dass das Baby von der Couch auf den Boden fällt. Sie hatte den "Auftrag" den Zwuggel kurz zu beschäftigen, damit ich kurz abwaschen kann. Seit Wochen rede ich, dass sie aufpassen muss, das Baby dreht sich hin und her, wenn ich beim Vorbeilaufen sehe, dass sie abgelenkt ist oder die Kleine zu nah am Couchrand liegt, dann warne ich sie.

Nun ist es passiert. War natürlich keine Absicht, aber dem geschuldet, dass die Große eben unachtsam war, nicht aufgepasst hat, obwohl ich ihr das immer wieder mit auf den Weg gebe. Mich ärgert das maßlos, denn mit 12 kann ich erwarten, dass sie mal 10 Minuten aufpasst. Spielen muss ja gar nicht sein, aber einfach aufpassen, dass sowas eben nicht passiert. Zumal sie mit scheinbar gar nicht zuhört.

Ich bin nun mega sauer geworden und habe sie unter Schimpfen und Babygebrüll in ihr Zimmer geschickt. Habe dann mit ihr geredet - sie gab mir die Schuld, weil ich ja ins Zimmer kam und sie dachte, dass ich jetzt aufpasse. Von der Wohnzimmertür zur Couch hätte ich aber einen riesen Hechtsprung machen müssen, um den Fall zu verhindern bzw. selbst aufzupassen. Für mich also Ausrede.

Ich würde gern Konsequenzen walten lassen. Nein, der Fall und Schreck war nicht "genug Strafe". Meine Tochter ist da komisch, sie lacht, wenn andere sich weh tun. Gespräche Früchten nicht und ich bin kein Papagei, der alles 125 Mal sagen will - bei einer 12 Jährigen!

Was würdet ihr machen?

Mal abgesehen davon, dass ich finde , dass die Verantwortung für sein Baby bei dir liegt, verstehe ich nicht, was du mit einer Bestrafung/Konsequenz erreichen möchtest . Dass sie es versteht? Dass sie es lernt? Dass du deinen Ärger los bist? Meinst du , dass es irgendetwas positives für die Zukunft bringen kann, wenn man sich eine Konsequenz überlegt, die ihr besonders schwer fällt? 

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19. November 2016 um 19:44
In Antwort auf fusselbine1

Meine 12 Jährige hat heute dafür gesorgt, dass das Baby von der Couch auf den Boden fällt. Sie hatte den "Auftrag" den Zwuggel kurz zu beschäftigen, damit ich kurz abwaschen kann. Seit Wochen rede ich, dass sie aufpassen muss, das Baby dreht sich hin und her, wenn ich beim Vorbeilaufen sehe, dass sie abgelenkt ist oder die Kleine zu nah am Couchrand liegt, dann warne ich sie.

Nun ist es passiert. War natürlich keine Absicht, aber dem geschuldet, dass die Große eben unachtsam war, nicht aufgepasst hat, obwohl ich ihr das immer wieder mit auf den Weg gebe. Mich ärgert das maßlos, denn mit 12 kann ich erwarten, dass sie mal 10 Minuten aufpasst. Spielen muss ja gar nicht sein, aber einfach aufpassen, dass sowas eben nicht passiert. Zumal sie mit scheinbar gar nicht zuhört.

Ich bin nun mega sauer geworden und habe sie unter Schimpfen und Babygebrüll in ihr Zimmer geschickt. Habe dann mit ihr geredet - sie gab mir die Schuld, weil ich ja ins Zimmer kam und sie dachte, dass ich jetzt aufpasse. Von der Wohnzimmertür zur Couch hätte ich aber einen riesen Hechtsprung machen müssen, um den Fall zu verhindern bzw. selbst aufzupassen. Für mich also Ausrede.

Ich würde gern Konsequenzen walten lassen. Nein, der Fall und Schreck war nicht "genug Strafe". Meine Tochter ist da komisch, sie lacht, wenn andere sich weh tun. Gespräche Früchten nicht und ich bin kein Papagei, der alles 125 Mal sagen will - bei einer 12 Jährigen!

Was würdet ihr machen?

Logische Konzequenz wäre da bei mir ab heute darf sie abwaschen wärend DU mit dem Baby spielst.

meine beiden "Grossen" haben auch so einen Altersabstand und ich finde eine 12 Jährige kann da auch schon ihren "Beitrag" zum Haushalt leisten und das kann eben kurz mal Babysitten oder Abwaschen, Müll rausbringen, einkaufen etc sein.

Ich würd d<s beim nächsten mal so tatsächlich so machen, dass sie abwäscht.

Und beim übernächsten Mal fragst du sie was sie lieber machen möchte Abwaschen oder die paar Minuten aufs Baby aufpassen. Allerdings muss sie egal für was sie sich entscheidet beides ordentlich machen.

LG

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19. November 2016 um 22:28
In Antwort auf fusselbine1

Meine 12 Jährige hat heute dafür gesorgt, dass das Baby von der Couch auf den Boden fällt. Sie hatte den "Auftrag" den Zwuggel kurz zu beschäftigen, damit ich kurz abwaschen kann. Seit Wochen rede ich, dass sie aufpassen muss, das Baby dreht sich hin und her, wenn ich beim Vorbeilaufen sehe, dass sie abgelenkt ist oder die Kleine zu nah am Couchrand liegt, dann warne ich sie.

Nun ist es passiert. War natürlich keine Absicht, aber dem geschuldet, dass die Große eben unachtsam war, nicht aufgepasst hat, obwohl ich ihr das immer wieder mit auf den Weg gebe. Mich ärgert das maßlos, denn mit 12 kann ich erwarten, dass sie mal 10 Minuten aufpasst. Spielen muss ja gar nicht sein, aber einfach aufpassen, dass sowas eben nicht passiert. Zumal sie mit scheinbar gar nicht zuhört.

Ich bin nun mega sauer geworden und habe sie unter Schimpfen und Babygebrüll in ihr Zimmer geschickt. Habe dann mit ihr geredet - sie gab mir die Schuld, weil ich ja ins Zimmer kam und sie dachte, dass ich jetzt aufpasse. Von der Wohnzimmertür zur Couch hätte ich aber einen riesen Hechtsprung machen müssen, um den Fall zu verhindern bzw. selbst aufzupassen. Für mich also Ausrede.

Ich würde gern Konsequenzen walten lassen. Nein, der Fall und Schreck war nicht "genug Strafe". Meine Tochter ist da komisch, sie lacht, wenn andere sich weh tun. Gespräche Früchten nicht und ich bin kein Papagei, der alles 125 Mal sagen will - bei einer 12 Jährigen!

Was würdet ihr machen?

Erstmal seh ich es wie die meisten: ein baby gehört niemals auf die couch gelegt, es sei denn, man sitzt direkt daneben.
jetzt ist die frage: kann man einer 12jährigen so ne aufgabe zumuten? Deiner anscheinend nicht. Und fakt ist, dass einer durchschnittlichen 12 jährige heute weniger zuzumuten ist, als einer 12 jährigen vor 50ig oder 100 jahren. fakt ist auch, dass einer durchschnittlichen 12 jährigen aus deutschland weniger zuzumuten ist, als einer gleichaltrigen mongolin oder kongolesin (name it). 
Was ich von deiner grossen tochter bisher gelesen hab, ist sie eher keine durchschnittliche 12 jährige, sondern hat einige defizite. Geh daher auf nummer sicher und mute ihr nicht insofern zu viel zu, als die kleine dabei zu schaden kommen kann: wenn die grosse sich auf dem boden mit der kleinen beschäftigt, wäre die kleine bestimmt auch zufrieden und es wäre nicht schlimm, wenn die grosse mal abgelenkt ist. 
Logische konsequenz daraus: die grosse darf sich nur unter gesicherten umständen mit der kleinen beschäftigen (eben wie aufdem boden) und sie nicht alleine rumtragen.

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20. November 2016 um 7:11

Hmmmmm,eigentlich gebe ich dir Recht...  

Aber meines Erachtens nach macht es keinen Sinn für etwas zu bestrafen was das Kind, egal wie alt, nicht kann. Und immer wenn es hier seitens der TE um ihre große Tochter geht, hab ich ein wenig das Gefühl das es da bzgl. Der Entwicklung der großen etwas gibt das sie nicht wahrhaben will....

Ich selbst kenne solche situationen....wenn man denkt, das geht schon kurz.... in meinem Fall ist es schon alleine das alleine lassen beider kinder im Kinderzimmer über mehr als 5 min. Da mein großer(5) Asperger Autist ist reagiert er oft unangemessen gegenüber seinem Bruder (16 Monate) - besonders in Triggermomenten (z.b. "Reihe" kaputtgemacht.....) - aber ich mag die Geschwister nicht dauerhaft voneinander fernhalten, und der große muss es eben lernen Strategien zu finden anders zu agieren. Er kann es eben nicht intuitiv. Körpersprache ist ihm ein Buch mit sieben Siegeln. Er hat mich letztens ausgelacht als ich geweint hab, es sah lustig aus sagte er. Natürlich lasse ich das nicht einfach so stehen, aber "klassisch" strafen kann ich ihn dafür eben nicht....auch wenn ich es durchaus manchmal möchte!
 

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20. November 2016 um 7:24

Ich denke auch, dass das 12 jährige Mädchen in der sozialen Entwicklung noch nicht soweit ist.
Meine Nichte ist sehr sozial und fürsorglich. Dennoch hätte ich sie nie das Baby alleine heben lassen. Da war sie auch 12. Nun sind es hier Geschwister,  aber wenn ich doch weiß, dass die Große gerade da ihre Baustelle hat, dann erlaube ich ihr nicht das Baby aufs Sofa zu legen. Soll sie auf dem Boden mit spielen.
Finde es verdammt ungerecht sie nun zu strafen. Wenn sie darüber gelacht hätte, könnte ich eine Strafe verstehen,  aber sie war doch bestimmt selbst erschrocken und hat scheinbar auch nicht damit gerechnet das was passiert. 

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20. November 2016 um 8:55

Jetzt hackt doch nicht so auf fusselbine rum. Ihr erste Einschätzung von der großen war falsch, nochmal wird ihr das nicht passieren. Und unter normalen Umständen würde ich eine 12-Jâhrige mit mehrmonatiger Erfahrung mit baby im Haushalt schon geeignet für solche aufgaben ansehen.
Und gibt es wirklich keine möglichkeit, umzuräumen um Platz für einen laufstall zu schaffen?

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20. November 2016 um 12:49

Es mag sein, dass es früher anders gehandhabt wurde und natürlich können 12jährige in gewissem Maße auf Babys und Kleinkinder aufpassen. Vielleicht ist es auch noch einmal ein Unterschied ob 12jährige Jungs oder Mädchen gemeint sind, ich kenne durch meinen Sohn halt eher Jungs in dem aLterund die sind allesamt zwar mit großer Klappe dabei, aber in ungewöhnlichen Situationen überfordert. Und mit Baby oder Kleinkind kommt man eben schnell in Situationen, die nicht dem Standard entsprechen.

Darüber hinaus ist es für mich, wie oben geschrieben, unmöglich einem Kind in dem ALter so eine immense Verantwortung aufzubürden. Was passiert, wenn doch etwas passiert? Man sieht es ja an dem Fall hier und der ging zum Glück ja glimpflich aus. Aber was wäre wenn nicht? Was, wenn das Baby sich dabei verletzt? Ich möchte weder meinem Großen diese Schuldgefühle aufhalsen noch selber in der Zwickmühle stecken ihn trösten und unterstützen zu müssen und gleichzeitig ihm irgendwie die Schuld zu geben. Deshalb kann und darf er die Kleinen eben nur im "sicheren" Rahmen, wie ja auch von vielen hier genannt, bespaßen.

 

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21. November 2016 um 10:52
In Antwort auf fusselbine1

Meine 12 Jährige hat heute dafür gesorgt, dass das Baby von der Couch auf den Boden fällt. Sie hatte den "Auftrag" den Zwuggel kurz zu beschäftigen, damit ich kurz abwaschen kann. Seit Wochen rede ich, dass sie aufpassen muss, das Baby dreht sich hin und her, wenn ich beim Vorbeilaufen sehe, dass sie abgelenkt ist oder die Kleine zu nah am Couchrand liegt, dann warne ich sie.

Nun ist es passiert. War natürlich keine Absicht, aber dem geschuldet, dass die Große eben unachtsam war, nicht aufgepasst hat, obwohl ich ihr das immer wieder mit auf den Weg gebe. Mich ärgert das maßlos, denn mit 12 kann ich erwarten, dass sie mal 10 Minuten aufpasst. Spielen muss ja gar nicht sein, aber einfach aufpassen, dass sowas eben nicht passiert. Zumal sie mit scheinbar gar nicht zuhört.

Ich bin nun mega sauer geworden und habe sie unter Schimpfen und Babygebrüll in ihr Zimmer geschickt. Habe dann mit ihr geredet - sie gab mir die Schuld, weil ich ja ins Zimmer kam und sie dachte, dass ich jetzt aufpasse. Von der Wohnzimmertür zur Couch hätte ich aber einen riesen Hechtsprung machen müssen, um den Fall zu verhindern bzw. selbst aufzupassen. Für mich also Ausrede.

Ich würde gern Konsequenzen walten lassen. Nein, der Fall und Schreck war nicht "genug Strafe". Meine Tochter ist da komisch, sie lacht, wenn andere sich weh tun. Gespräche Früchten nicht und ich bin kein Papagei, der alles 125 Mal sagen will - bei einer 12 Jährigen!

Was würdet ihr machen?

Ganz klar:ich würde das Baby nicht auf der Couch liegen lassen!
Es gibt doch andere Möglichkeiten.
Ich finde,dass Du die Verantwortung für den Unfall trägst.Wenn Du doch um die Nachlässigkeit Deiner Tochter weisst,sorge doch dafür,dass das Baby abgesichert ist.

 

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