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lohnunterschied mann und frau

18. März 2017 um 15:33

gibt es tatsächlich fälle/Berufe wo Männer und Frauen trotz gleicher Arbeit und gleicher Stundenanzahl unterschiedlich entlohnt werden?

Habt ihr selber erlebt, dass ihr anders belohnt wurdet als eure männlichen Kollegen?

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18. März 2017 um 22:44

ich habe die studien nur noch nicht so verstanden. es heißt ja, durchschnittlich verdienen frauen 21% weniger. Aber in vielen Artikeln  schreiben sie, dass der Unterschied daraus resultiert, dass Frauen öfters Teilzeit arbeiten, öfters in Elternzeit gehen und häufiger Berufe auswählen, die weniger bezahlt werden. Und dass mit in die Rechnung reinkommt. ICh habe so verstanden, dass in D mehr Frauen schlechter bezahlte Jobs wählen und daher dieser Lohnunterschied kommt und nicht, dass Frauen und Männer im selben Job, für die selbe Arbeitszeit unterschiedliche Gehälter bekommen.

Ich will auch diese Studien oder Forderungen nicht hinterfragen, sondern nur verstehen wie diese 21 zustande kommen um zu verstehen.

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18. März 2017 um 22:47
In Antwort auf caputschino

ich habe die studien nur noch nicht so verstanden. es heißt ja, durchschnittlich verdienen frauen 21% weniger. Aber in vielen Artikeln  schreiben sie, dass der Unterschied daraus resultiert, dass Frauen öfters Teilzeit arbeiten, öfters in Elternzeit gehen und häufiger Berufe auswählen, die weniger bezahlt werden. Und dass mit in die Rechnung reinkommt. ICh habe so verstanden, dass in D mehr Frauen schlechter bezahlte Jobs wählen und daher dieser Lohnunterschied kommt und nicht, dass Frauen und Männer im selben Job, für die selbe Arbeitszeit unterschiedliche Gehälter bekommen.

Ich will auch diese Studien oder Forderungen nicht hinterfragen, sondern nur verstehen wie diese 21 zustande kommen um zu verstehen.

Effektiv sind es 7%. 

Wenn man Teilzeit, die schlecht bezahlten Berufe etc rausrechnet. 

Bei mir ist das auch so. Ich kann nicht sagen, woran genau es liegt. 

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19. März 2017 um 7:52

Wir haben bei uns einen Tarifvertrag und werden auf eine bestimmte Stelle eingruppiert, da gibts also weder Verhandlungen, noch Unterschiede (auf managerebene siehts anders aus, aber wir "normales" )
und natürlich hab ich weniger Geld durch meine 30 stunden, aber dafür ja auch mehr Freizeit, die ist mir wichtiger. 
Ein direkter Vergleich macht meines Erachtens nur bei gleicher Stelle und gleicher Arbeitszeit Sinn, oder eben auf Basis des Stundenlohns.

insgesamt ist es aber leider schon so, dass mehr Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten, aber jeder ist nunmal auch seines Glückes Schmied...

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19. März 2017 um 9:47

Wie von blaueskrokodil geschrieben besteht beim herausrechnen aller Faktoren noch eine Differenz von ca 7%.
Da spielt neben dem Verhandlungsgeschick der Männer sicher auch Folgendes mit rein:

Männer sind im Schnitt vielleicht eher zu überstunden bereit bzw. in der Lage.

In den Köpfen vieler AG ist - oft unterbewusst - noch verankert dass Männer die Ernährer sind und daraus resultiert deren höhere Bezahlung.

Und gerade in Kleinunternehmen werden Frauen wegen drohender Ausfälle (Schwangeschaft, kindkrank) bewusst niedriger bezahlt.

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19. März 2017 um 10:45
In Antwort auf waldmeisterin1

Wie von blaueskrokodil geschrieben besteht beim herausrechnen aller Faktoren noch eine Differenz von ca 7%.
Da spielt neben dem Verhandlungsgeschick der Männer sicher auch Folgendes mit rein:

Männer sind im Schnitt vielleicht eher zu überstunden bereit bzw. in der Lage.

In den Köpfen vieler AG ist - oft unterbewusst - noch verankert dass Männer die Ernährer sind und daraus resultiert deren höhere Bezahlung.

Und gerade in Kleinunternehmen werden Frauen wegen drohender Ausfälle (Schwangeschaft, kindkrank) bewusst niedriger bezahlt.

[quote]Nee, es gibt auch die Studien zur gleichen Position.
vermutete ursache: Frauen kämpfen weniger stark bei Gehaltsverhandlungen....[/quote]
Ich vermute auch, dass es hauptsächlich an solchen Dingen liegt. Deshalb habe ich auch immer ein bisschen Bauchschmerzen wenn man die Lohnungleichheit als geschlechtsbezogene Ungerechtigkeit/Diskriminierung bezeichnet, da es ja sicherlich auch einige Männer gibt die weniger stark kämpfen bei Gehaltsverhandlungen usw. Die hat halt nur niemand auf dem Radar, wenn man die Geschlechter-Brille aufhat. Dieses "Problem" dürfte nur bei Frauen sehr viel weiter verbreitet sein, da das weibliche Rollenbild für Gehaltsverhandlungen eher hinderliche Verhaltensweisen (z.B. Zurückhaltung, Bescheidenheit) eher positiv besetzt während im männlichen Rollenbild dieses Verhalten tendenziell eher negativ besetzt ist.
Interessant wäre eigentlich die Frage, wie man fördern könnte, dass auch Leute mit diesen Persönlichkeitseigenschaften/Verhaltensweisen (unabhängig von ihrem Geschlecht) in Gehaltsfragen besser berücksichtigt werden können. Ich denke mal, dass das auch vielen Frauen entgegen kommen würde, die mit den Aufforderungen, dass sie sich in Gehaltsverhandlungen einfach so wie die Mehrheit der Männer verhalten/darstellen sollen, nicht so viel anfangen können.

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19. März 2017 um 12:32

Einer meiner alten Chefs war bzw ist darin ganz groß. Männer bekamen bei ihm pauschal 25 % mehr, egal wie sie angestellt waren - mit der Begründung "Männer können einfach mehr". Dass bei uns weiblichen Angestellten die Arbeitsqualität genauso gut und sogar besser war, hat ihn nicht interessiert. D. h. den Mehrgewinn, den wir erwirtschaftet haben, kam direkt den männlichen Kollegen zugute Das hat er in 2 Firmen, bei denen ich mit ihm wahr, durchgezogen - bei seiner jetzigen, dritten Firma stellt er erst gar keine Frauen mehr ein
Aber so ist das eben in kleineren Firmen ohne ein standartisiertes Gehaltsgefüge, bei der man vom Gutdünken des Chefs abhängig ist. Sicher spielt auch die Branche auch noch mit rein. Ich würde das so heute auch nicht mehr hinnehmen, aber damals waren mir andere Sachen wichtiger 

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