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Luxusprobleme einer alleinerziehenden

21. Juni 2012 um 22:42

da hab ich ja nun anscheinend wirklich das glück, einen liebenden und fürsorglichen vater für meine tochter zu haben, da dass ja nun leider wohl nicht selbstverständlich ist, aber dafür offenbaren sich jetzt ganz andere probleme als zu späte unterhaltszahlungen, verpasste besuchstermine und komplettes desinteresse.
und im grunde nur, weil ich mir zu viel druck mache, es besser und perfekter zu machen als beispielsweise meine eltern, die in dem punkt komplett versagten und sich einfach durchgehend schikanierten und an uns zerrten wie an irgendeinem besitz, um den man sich streiten kann.

der papa meiner tochter hatte wirklich einige anlaufschwierigkeiten, von einigen fauxpas will ich mal lieber nicht anfangen, und auch wenn er mir oft auf den senkel geht, und er doch in manchen punkten noch ordentlich nachilfe braucht, wird er immer sicherer im umgang mit unserer tochter und die beiden haben oft ne menge spaß zusammen, was mich wirklich freut.
gleizeitig hab ich aber das gefühl, dass er mich(unbewusst) unter druck setzt, wann lilly (15 monate) emal mit zu ihm kann für einen nachmittag oder einen ganzen tag.
noch weiß er selber das es utopisch ist, aber ich denke allzu lange wird es nicht mehr dauern, was mich einerseits freut, weil ich dadurch natürlich auch viel freiheit wieder gewinne, auf der anderen seite ist es sehr ungewohnt und die ersten male werd ich wohl alles andere als entspannt zu hause sitzen und nägel lackieren
so, da wären wir dann auch eigentlich beim "problem", was vermutlich keines ist^^
es ist natürlich angestrebt, dass lilly auch bei im schläft...,nun mach ich mir seit wochen einen kopf, wie das funktionieren soll. ich will das ganze nicht unnötig herauszögern und ihm lilly auch mitgeben, wenn sie soweit ist, aber dennoch wird es wohl nicht einfach mal eben so gehen, da er sie noch nie ins bett gebracht hat, und sie noch nie nachts woanders als in meinen armen geschlafen hat.
meine überlegung deswegen, dass er erstmal hier mit ihr in meinem bett schläft, und wir schauen wie es klappt. das einige male wiederholen und dann kann sie mit zu ihm und man probiert ob es auch dort funktioniert
problem eins:noch stille ich und sie verweigert alles an flaschen, das kann sich aber bis dahin natürlich ändern
, deswegen ist das erstmal nicht sooo wild, aber ich beginne im oktober meine ausbildung und bin, dank langen fahrtweg, jeden tag um die 10-12 stunden weg,muss dann noch viel lernen(schulische ausbildung), mich um lilly kümmern, den haushalt machen und eben irgendwo lillys papa dazwischen quetschen...ich weiß nicht wie das funktionieren soll...ehrlich, ich hab da so bammel vor, da er eben schon so druck macht und ich nicht weiß wie ich das unter einen hut bekommen soll, da ich tatsächlich ab und an auch eine verschnaufpause brauche.
dann frag ich mich, ob es überhaupt ratsam ist, dass lilly alle 2 wochen von samstag mittag bis sonntag abend bei ihm schläft, da sie mich unter der woche quasi auch nur zum aufstehen und zum schlafen sieht , oder ist dass dann wieder egoitisch von mir, und ich schieb lilly als problem vor, weil ich sie selber so vermissen werde??
irgendwie selbstgemachte leiden und schön blöd sich jetzt schon so verrückt zu machen, aber wie gesgat, das thema geht nicht aus meinem kopf und ich denke , dass ich eh schon einen heiden respekt vor dem nächsten jahr habe, und unglaublich froh bin, wenn ich das alles auf die reihe bekomme und da eben viele dinge bezüglcih der ausbildung noch nicht geklärt sind(die genauen schulzeiten, wann das praktikum beginnt, WO das praktikum zu absolvieren ist), wäre es schön zumindest bei einem punkt voll den plan zu haben
achso, generell wirft diese ausbildung alle besuchszeiten durcheinander, da mein ex im schichtsystem arbeitet und sie im grunde in seiner spätschichtwoche nicht sehen kann, da die tagesmutter wenig davon hält, dass lilly alle zwei wochen an einem tag erst zum mittagessen zu ihr kommt also müssen wir uns sowieso vollkommen neu orientieren und auch da hab ich keinen plan und wenn ich mit meinem ex drüber sprechen will, kommt einfach nichts, ihn dann in einigen monaten vor vollendete tatsachen zu stellen, ist auch blöd, idee oder vorschläge at er aber auch nicht und weicht allen fragen aus



ist unglaublich lang geworden, liest vermutlich eh keiner diese kauderwelsch, wenn doch bekommt ihr nen imaginären keks von mir, und falls sogar jemand antwortet auch zwei

lg

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22. Juni 2012 um 13:51

Danka padma...
also zwei große kekse für dich

mit der tagesmutter werd ich dann nochmal bei der eingewöhnung sprechen, als ich es beim ersten kennen lernen ansprach, sagte sie, dass sie die erfahrung hat, dass alle zwei wochen für so kleine wohl zu wenig regelmäßigkeit bedeutet und es dann eben oft theater gibt, weil es eben nicht routine ist, dass der papa sie zur tagesmutter bringt, und mit ihr den vormittag verbringt.
war irgendiwe für mich auch einleuchtend, aber da ist auch jedes kind anders, also sollte man es wirklich einfach mal ausprobieren.
leider hat ihr papa auch in der frühschicht erst sehr spät zeit, frühestens um halb 5 bis 5 wird lilly normalerweise bei der tagesmutter betreut und ich hätte dann vorgeschlagen, dass er sie 2 mal in der woche dort abholt, er an dem einen tag alleine was mit lilly macht und an dem anderen wir zusammen mit ihr auf den spielplatz gehen oder ähnliches, damit ich eben auch noch was von ihr hab.

lange zeit hatte der papa den luxus, dass lillys schlafgewohnheiten sehr gut mit seinen schichten, oder seinem schlafbedürfniss einherging, sprich vor 10 war sie fast nie wach und abends ist sie auch erst um 11-halb 12 schlafen gegangen.

diese ungewissheit, was wird nagt echt an mir...aber du hast recht, man kann einfach nicht sagen was in 4 monaten ist.
wie gesagt, es ist eben diese angst den spagat nicht zu schaffen, und das dann dadurch auch noch das verhältnis zu meinem ex schlechter wird

lieben dank für deine antwort

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22. Juni 2012 um 22:15

Hey
ich kann dich sehr gut verstehen und ich weiß auch nicht, warum das immer so wichtig ist, dass die Kinder bei den Papas schlafen müssen. Ich bin gerade frisch getrennt und das Problem stellt sich bei mir wohl auch bald. Ich finde es einfach besser, wenn Kinder abends in ihrer gewohnten Umgebung einschlafen können. Meinetwegen kann Papa sie von morgens bis abends haben und dann am nächsten Tag wieder, so dass sie die Besuchswochenenden voll genießen können, aber vorerst wird die Kleine immer daheim schlafen. Vielleicht bin ich da auch hart, aber mein Ex hat eine Neue und das Kuddelmuddel möchte ich meiner Tochter einfach erstmal ersparen. Zum anderen ist er manchmal sehr ungeduldig und ich habe Angst, dass er dann nicht klar kommt und schimpft und ungehalten ist, wenn die Püppi abends nicht so will wie er. Ich gehöre also def. nicht zu den Mamas die froh sind, wenn der Ex die Kinder hat. Da bin ich nie wirklich entspannt und ich freue mich auch nicht drauf, weil ich weiß, dass er dann den Supermann raushängt und die Kleine anschließend wieder 2 Wochen leidet, weil sie wieder nichts mehr von ihm sieht...

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