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Mache mir Sorgen um meinen Großen...

27. November 2017 um 22:47

Seit 4 Wochen ist er nun großer Bruder. Es läuft eigentlich ganz gut. Er mag seine Schwester, gibt ihr Küsschen, bespaßt sie gerne, ist aber jetzt nicht total euphorisch. Langsam langsam kommt jetzt etwas Rhythmus rein und die Stillabstände werden größer. Aber dennoch ist alles noch recht unberechenbar. 
ich versuche viel Zeit für ihn zu haben. Ihn selbst ins Bett zu bringen, mit Geschichte und allem wie sonst auch. Das klappt zu 80%. 
Sonst ist es natürlich teilweise etwas langweilig hier.. aber er hat öfter den ein oder anderen Freund hier oder ist unterwegs... es scheint soweit alles gut und wenn man ihn fragt, ist alles ok. 
Aber er wirkt teilweise so traurig. Als ob er nur mit mir nicht drüber reden will. Und er macht so viel Quatsch. Nix wirklich wildes, aber gefühlt immer. So Kleinigkeiten, die dann in der Summe einfach nerven. Z.b. sich irgendwas in den Mund stecken. Und er fängt ständig wegen Kleinigkeiten an zu weinen. Heute zB weil es kein Duplo  gab 10 Minuten vor dem Abendessen. Gestern weil wir nach Hause gefahren von unserem Besuch (alle sind zu dem Zeitpunkt gefahren) 
Und er kuschelt kaum noch mit mir... das ist zwar schon besser geworden,  aber morgens kam er sonst immer in unser Bett... Seit neustem spielt er lieber für sich... Mich macht das traurig. Aber ich will ihn natürlich auch nicht zu irgendwas drängen...
Bei wem war es auch so oder ähnlich und wie hat es sich entwickelt?  

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28. November 2017 um 8:55
In Antwort auf triceratops177

Seit 4 Wochen ist er nun großer Bruder. Es läuft eigentlich ganz gut. Er mag seine Schwester, gibt ihr Küsschen, bespaßt sie gerne, ist aber jetzt nicht total euphorisch. Langsam langsam kommt jetzt etwas Rhythmus rein und die Stillabstände werden größer. Aber dennoch ist alles noch recht unberechenbar. 
ich versuche viel Zeit für ihn zu haben. Ihn selbst ins Bett zu bringen, mit Geschichte und allem wie sonst auch. Das klappt zu 80%. 
Sonst ist es natürlich teilweise etwas langweilig hier.. aber er hat öfter den ein oder anderen Freund hier oder ist unterwegs... es scheint soweit alles gut und wenn man ihn fragt, ist alles ok. 
Aber er wirkt teilweise so traurig. Als ob er nur mit mir nicht drüber reden will. Und er macht so viel Quatsch. Nix wirklich wildes, aber gefühlt immer. So Kleinigkeiten, die dann in der Summe einfach nerven. Z.b. sich irgendwas in den Mund stecken. Und er fängt ständig wegen Kleinigkeiten an zu weinen. Heute zB weil es kein Duplo  gab 10 Minuten vor dem Abendessen. Gestern weil wir nach Hause gefahren von unserem Besuch (alle sind zu dem Zeitpunkt gefahren) 
Und er kuschelt kaum noch mit mir... das ist zwar schon besser geworden,  aber morgens kam er sonst immer in unser Bett... Seit neustem spielt er lieber für sich... Mich macht das traurig. Aber ich will ihn natürlich auch nicht zu irgendwas drängen...
Bei wem war es auch so oder ähnlich und wie hat es sich entwickelt?  

Achso... er ist 5,5 und kommt nächstes Jahr zur Schule 

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28. November 2017 um 12:54

Also meine tochter ist zwar erst 3 5 Jahre aber zeigt ähnliche Verhaltensweisen seitdem ihre Schwester ( 8 wochen)  auf der Welt ist. Zumindest das mit dem quatsch machen ich denke einfach um zu sagen " hallo ich bin auch noch da ", viel weinerlicher ist sie auch immernoch seitdem... Ich denke es liegt wirklich an der Geburt des geschwisterchen alles ändert sich und plötzlich müssen sie ihren Platz in der Familie erst einmal neu finden... Es ist ja doch vollkommen was neues und ungewohntes... Meine große Liebt ihre kleine Schwester auch überalles gibt ihr ständig küsschen, streichelt sie und passt so gerne auf sie auf wenn ich zum Beispiel schnell in die Küche gehe oder ins Bad... Trotzdem fällt ihr die neue Situation immernoch schwer habe ich das Gefühl anfangs hat sie uns auch nochmal extrem ausgetestet was an manchen Tagen auch immernoch so ist aber es ist schon besser geworden mit der Zeit und ich denke das sich auch die aufgezeigten Verhaltensweisen mit der Zeit geben werden. Glaube groß was ändern kann man da jetzt nicht schließlich gibst du ja bereits dein bestes im gerecht zu werden und Zeit mit ihm zu verbringen....ich denke gerade in der Anfangszeit alles ganz normal 

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28. November 2017 um 12:56

Entschuldige die Rechtschreibung aber übers Handy und die ständige Werbung da drin macht das Schreiben etwas schwierig 

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28. November 2017 um 13:17

Ich kenne das auch, allerdings erstmal nicht direkt nach der Geburt, sondern seitdem sie läuft, spielt und auch an seine Sachen geht. 
Vorher konnte ich sie einfach irgendwo ablegen und mich um ihn kümmern, jetzt muss ich schauen was sie anstellt und sie stört ihn halt auch mal... 
wichtig ist es, ihm das Gefühl zu geben dass man nicht erwartet dass er alles toll finden muss, und auch ausspricht dass man sieht dass er zurückstecken muss und das selber nicht toll findet. 
Es wird aber besser! 

Vermehrt kommen diese Beschwerden übrigens nachdem er „Leo Lausemaus will nicht groß sein“ gehört hat

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28. November 2017 um 13:18

Unsere Große ist auch 5,5 Jahr alt. Unsere Kleine ist 11 Wochen alt.

Bei uns läuft es genauso wie du es schilderst. Nur das unsere gefühlt auch noch eine neue Trotzphase hat. Hier gibt es richtige Wutausbrüche die mit Schlagen, Treten und Kratzen ausgelebt werden. Sobald man wieder an sie ran kommt, tut ihr ihr Verhalten enorm leid und sie leidet darunter mir oder dem Papa weh getan zu haben.

Es ist einfach ein enormer Wandel für sie große musste ich feststellen. Sie ist nun wirklich die Große. Sie will auf ihre kleine Schwester aufpassn und da sein, muss dafür aber natürlich auch Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig ist sie nun Vorschulkind. Sie spielt ständig Schule, hat Hausaufgaben und beschäftigt sich mit der kommenden Veränderung. Auch wer zur Einschulung kommen soll plant sie.
Die Kombination ist es somit meines Erachtens die den Kindern zu schaffen macht.

Ich versuche sie so gut es geht einzubinden. Leider gehört es aber auch dazu das sie sich mal gedulden muss oder alleine beschäftigt. Ich versuche dafür Ausgleich zu schaffen. Jetzt am Wochenende geht sie zum Beispiel mit Papa mal ins Kino. 
Die kleinen Großen müssen da genauso reinwachsen wie wir Eltern.

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28. November 2017 um 14:09
In Antwort auf sumselsum

Unsere Große ist auch 5,5 Jahr alt. Unsere Kleine ist 11 Wochen alt.

Bei uns läuft es genauso wie du es schilderst. Nur das unsere gefühlt auch noch eine neue Trotzphase hat. Hier gibt es richtige Wutausbrüche die mit Schlagen, Treten und Kratzen ausgelebt werden. Sobald man wieder an sie ran kommt, tut ihr ihr Verhalten enorm leid und sie leidet darunter mir oder dem Papa weh getan zu haben.

Es ist einfach ein enormer Wandel für sie große musste ich feststellen. Sie ist nun wirklich die Große. Sie will auf ihre kleine Schwester aufpassn und da sein, muss dafür aber natürlich auch Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig ist sie nun Vorschulkind. Sie spielt ständig Schule, hat Hausaufgaben und beschäftigt sich mit der kommenden Veränderung. Auch wer zur Einschulung kommen soll plant sie.
Die Kombination ist es somit meines Erachtens die den Kindern zu schaffen macht.

Ich versuche sie so gut es geht einzubinden. Leider gehört es aber auch dazu das sie sich mal gedulden muss oder alleine beschäftigt. Ich versuche dafür Ausgleich zu schaffen. Jetzt am Wochenende geht sie zum Beispiel mit Papa mal ins Kino. 
Die kleinen Großen müssen da genauso reinwachsen wie wir Eltern.

Das mit den Wutanfällen haben wir auch... nicht oft, aber es kommt vor... ich kann ihn natürlich verstehen, dass die Umstellung heftig ist. 
Generell mache ich mir eher Sorgen weil er teilweise so traurig wirkt, nicht unbedingt wegen dem Quatsch machen...
Möchte dass er glücklich ist... aber ich muss auch zu geben, dass es schon ein klitzekleines bisschen besser geworden ist. Vllt ist es tatsächlich eine gewöhnungssache

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28. November 2017 um 16:57

?  Wie genau meinst du das?  

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28. November 2017 um 17:50
In Antwort auf triceratops177

Seit 4 Wochen ist er nun großer Bruder. Es läuft eigentlich ganz gut. Er mag seine Schwester, gibt ihr Küsschen, bespaßt sie gerne, ist aber jetzt nicht total euphorisch. Langsam langsam kommt jetzt etwas Rhythmus rein und die Stillabstände werden größer. Aber dennoch ist alles noch recht unberechenbar. 
ich versuche viel Zeit für ihn zu haben. Ihn selbst ins Bett zu bringen, mit Geschichte und allem wie sonst auch. Das klappt zu 80%. 
Sonst ist es natürlich teilweise etwas langweilig hier.. aber er hat öfter den ein oder anderen Freund hier oder ist unterwegs... es scheint soweit alles gut und wenn man ihn fragt, ist alles ok. 
Aber er wirkt teilweise so traurig. Als ob er nur mit mir nicht drüber reden will. Und er macht so viel Quatsch. Nix wirklich wildes, aber gefühlt immer. So Kleinigkeiten, die dann in der Summe einfach nerven. Z.b. sich irgendwas in den Mund stecken. Und er fängt ständig wegen Kleinigkeiten an zu weinen. Heute zB weil es kein Duplo  gab 10 Minuten vor dem Abendessen. Gestern weil wir nach Hause gefahren von unserem Besuch (alle sind zu dem Zeitpunkt gefahren) 
Und er kuschelt kaum noch mit mir... das ist zwar schon besser geworden,  aber morgens kam er sonst immer in unser Bett... Seit neustem spielt er lieber für sich... Mich macht das traurig. Aber ich will ihn natürlich auch nicht zu irgendwas drängen...
Bei wem war es auch so oder ähnlich und wie hat es sich entwickelt?  

Alles Gute erstmal noch zur Geburt

Die erste Zeit ist hart, erwarte nicht zuviel von euch allen. Es wird einfacher für dich wenn du merkst: Hey, wenn ich jetzt ARBEITEN wäre (und kein Baby hätte), hätt ich noch weniger Zeit für den Großen! In Elternzeit hat man doch mehr Freiräume. Sei es öfter mal als Mittagskind abholen, ne extra Tour zum Bäcker mit KiWa und Lieblingskuchen aussuchen, zuhause was basteln, wenn Baby schläft etc.

Mein Zwergi (knapp 7 Monate) schläft tags immer nur 2bis 3ml ne halbe Stunde und der Große ist erst 2,5 Jahre. Es war ne Umstellung und er macht auch mal Blödsinn, aber insgesamt spielt es sich ein und seit der Kleine krabbelt haben beide Spaß.

Sei geduldig mit euch! Und setze vor allem dich nicht so unter Druck, davon hat auch keins deiner Kinder was. Leicht gesagt, ich weiß. Ich habe das auch erst so gelernt, als ich 5 Monate nach der Entbindung schwer nierenkrank geworden bin und zurückstecken musste. Seither bin ich etwas "zwangsgelassener". Ich hoffe, das klappt bei dir auch so!

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28. November 2017 um 21:55

Ich schließe mich dem Beitrag an.
Nach der Geburt meiner zweiten Tochter  hatte ich auch Schulgefühle beiden Kindern gegenüber.

Im Grunde ist es völliger Quatsch, denn Kinder tragen keinen Schaden davon, weil sie Geschwister bekommen. Es ist gut und wichtig zu lernen nicht alles exklusiv für sich, immer sofort, und ständig zu haben (auch Mama und Papa).

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29. November 2017 um 21:46

Vermutlich hast du recht damit, dass ich eher ein Problem habe dass ihm die Veränderung zu schaffen macht. 
Aber ich versuche es positiv zu sehen... Wie du es schon schreibst,  er lernt auch dazu. Und heute musste ich feststellen, dass es die kleinen Annäherungen sind, die zeigen, dass er so unglücklich nicht ist... 

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Von: jenny198585
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29. November 2017 um 13:20
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