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Macht Ihr einen Unterschied zwischen Flüchtlingen aus Kriegsländern und anderen?

21. August 2015 um 13:42

Hallo,

mich interessiert mal Eure Meinung.

Jedes Mal, wenn das Gespräch irgendwo auf das Thema Flüchtlinge kommt, habe ich das Gefühl, dass viele einen Unterschied machen zwischen Flüchtlingen aus Ländern, in denen Krieg und Verfolgung herrschen (vor allem Syrien) und Ländern, in denen "lediglich" Armut herrscht ( vor allem Albanien und Kosovo).

Die einen sind willkommen, die anderen wollen sich durchfressen. Daher sollen die einen schnell wieder weg, die anderen können bleiben.

Balkanflüchtlinge kenne ich persönlich keine, nur syrische. Die sind mir als unauffällig und wirklich für alles dankbar, aufgefallen. Der Vater der Familie spricht ein wenig Englisch und sagte mir, dass er sich Sorgen macht, wenn irgendwo ein Flüchtling unangenehm auffällt. Er hat dann Angst, dass es auf alle zurück kommt.

Eure Meinung bitte!

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21. August 2015 um 14:23

Wenn
Menschen solche Wege auf sich nehmen für das, was sie hier erwartet, dann unterscheide ich da gar nicht. Die setzen sich ja nicht einfach ins Auto, steigen hier aus und denken sich dann "Her mit der Kohle" - nein, da stehen richtige Schicksale und lange Wege dahinter. Die flüchten nicht einfach so...
Und da stelle ich mich nicht hin und selektiere, wer es "mehr verdient hat"...

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21. August 2015 um 15:00

.
Ich denke ein großer Teil der Balkanflüchtlinge sind Roma, die in ihrer Heimat aufgrunddessen diskriminiert und bedroht werden, also aus dem Grund Asyl beantragen. Da wäre es doch das naheliegendste, erstmal in politischer Hinsicht etwas zu bewirken, damit sie die Möglichkeit haben, dort auch sicher zu leben.

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21. August 2015 um 15:10

Schön das zu lesen
Mir geht dieser Sozialneid auch extrem auf den Keks

Ich unterscheide auch nicht zwischen "guten" und "schlechten" Flüchtlingen. Jeder, der Hilfe braucht, soll sie auch bekommen. Zum Glück gibt es hier bei uns eine Initiative " Willkommen in unserer Gemeinde", die viel organisiert und sich kümmert, Dolmetscher sucht und Sachspenden. Dort habe ich auch Kinderwagen und ähnliches hinbringen können.

Was mich stört, sind auf keinen Fall die Flüchtlinge. Es regt mich auch auf, dass die Berichterstattung dahin geht, dass immer die Flüchtlinge schuld sein sollen, wenn irgendwo irgendwelche Banden Mist bauen. Als ob
es die nicht vorher auch gegeben hätte.

Mich regt natürlich auch auf, wenn irgendwo Unterkünfte zerdeppert werden. Aber so etwas kommt dann einmal vor und dann werden wieder alle an den Pranger gestellt.

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21. August 2015 um 15:16
In Antwort auf murmel880

Schön das zu lesen
Mir geht dieser Sozialneid auch extrem auf den Keks

Ich unterscheide auch nicht zwischen "guten" und "schlechten" Flüchtlingen. Jeder, der Hilfe braucht, soll sie auch bekommen. Zum Glück gibt es hier bei uns eine Initiative " Willkommen in unserer Gemeinde", die viel organisiert und sich kümmert, Dolmetscher sucht und Sachspenden. Dort habe ich auch Kinderwagen und ähnliches hinbringen können.

Was mich stört, sind auf keinen Fall die Flüchtlinge. Es regt mich auch auf, dass die Berichterstattung dahin geht, dass immer die Flüchtlinge schuld sein sollen, wenn irgendwo irgendwelche Banden Mist bauen. Als ob
es die nicht vorher auch gegeben hätte.

Mich regt natürlich auch auf, wenn irgendwo Unterkünfte zerdeppert werden. Aber so etwas kommt dann einmal vor und dann werden wieder alle an den Pranger gestellt.

.
Na bei der derzeitigen Zahl an Flüchtlingen wundert mich das eigentlich nicht, dass es zu Auseinandersetzungen kommt, wenn die Lager überfüllt sind, die Aufsehenden überfordert und es selbst an Nötigstem wie Wasser fehlt.

Mich schockiert es viel eher, dass solche Unterkünfte attackiert und in Brand gesetzt werden, und der große Aufschrei der Bevölkerung ausbleibt. Anfang der 90er hatten wir das schonmal. Rostock, Solingen, Mölln. Mehrere Todesopfer. Damals gab es Solodarität und Lichterketten. Muss erst wieder ein Mensch sterben?

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21. August 2015 um 15:22
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Na bei der derzeitigen Zahl an Flüchtlingen wundert mich das eigentlich nicht, dass es zu Auseinandersetzungen kommt, wenn die Lager überfüllt sind, die Aufsehenden überfordert und es selbst an Nötigstem wie Wasser fehlt.

Mich schockiert es viel eher, dass solche Unterkünfte attackiert und in Brand gesetzt werden, und der große Aufschrei der Bevölkerung ausbleibt. Anfang der 90er hatten wir das schonmal. Rostock, Solingen, Mölln. Mehrere Todesopfer. Damals gab es Solodarität und Lichterketten. Muss erst wieder ein Mensch sterben?

Ohne Frage. ..
Schrecklich

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21. August 2015 um 16:54


Vor allem frage ich mich, woher die Leute immer so genau wissen, dass es sich bei der Person an der Kasse um einen Flüchtling handelt?
Wenn es in den Heimen spezielle Essensmarken zum Einkaufen gibt, oder wenn man eine Person mindestens vom Sehen kennt, die in der Unterkunft ein- und ausgeht, ok. Aber bei wildfremdem Menschen auf der Strasse, die ausländisch aussehen, immer per se von Asylsuchenden auszugehen

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21. August 2015 um 18:04

Egal ob Flüchtling oder Deutscher - Im Herzen bist du Mensch!
Ich verstehe diese beknackten Rechten nicht, die sagen, das die Flüchtlinge Ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen und den Wohnraum (vorgestern noch gehört) und das unsere Rentner deswegen Pfand Flaschen sammeln müssen.
Ich kann diese ganze Scheiße Gelaberei nicht mehr hören.
Bei uns MUSS niemand auf der Straße.
Bei uns MUSS niemand hungern.
Hier gibt es immer Mittel und Wege über Sozialleistungen oder soziale Einrichtungen.
Wir sind eines der wenigen Länder, wo es so etwas gibt!
Und dann meckern wir noch?
Wir meckern auf verdammten hohen Niveau! Dieses Land hier ist Luxus pur.
Viele Flüchtlinge kommen hier her, ohne den Rest Ihrer Familie, um die sie bangen müssen, damit da hinten keine Bombe hochgeht!
Und dann sollen sie hier glücklich sein? Weil sie ja eh alle nur unser Geld wollen?
Ohne meine Familie wäre ich nicht mal für ne Million glücklich in einem fremden Land mit haufenweiser braunen Kacke!
Diese Menschen dürfen hier noch nicht mal arbeiten! Selbst, wenn man es Ihnen anbietet. Sie dürfen nicht.
Also was soll der Mist wegen der Arbeit, die den armen deutschen weggenommen wird.
Wir sind eines der reichsten Länder der Welt. Hallo? Wir sind auch nicht das Land, das die meisten Flüchtlinge aufnimmt. Hier sind noch viel zu wenige!
Aber passt mal auf, wenn ihr mal in so eine Situation kommt.. Eigentlich müsste ich mir wünschen, dass euch mal sowas von der Arsch brennt und genau neben euch, soll eine Bombe hochgehen und eure Kinder sollen das sehen und ein schweres Trauma haben! Dann will ich diese Menschen sehen, wie verdammt hart diese Situation ist und die hier schön gegen alle Flüchtlinge hetzen! Euch will ich dann mal sehen.
Aber leider wünsche ich so etwas niemanden.

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21. August 2015 um 19:37

Meine Eltern
sind auch aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland eingewandert, sie wollten eine bessere Zukunft für sich und uns Kinder... das finde ich nicht verwerflich. Wir wollen doch alle nur das beste aus unserem Leben machen. In Armut leben ist wirklich nicht schön und das was hier als "arm" gilt ist mit der Situation in anderen Ländern nun echt nicht vergleichbar.
Ich denke mir, dass man den Wunsch nach einem besseren Leben niemandem verwehren kann.
Allerdings sollte es dafür andere Mittel und Wege geben als Asyl. Ich verstehe da auch unseren Staat nicht: Deutschland leidet unter einem großen Fachkräftemangel, Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt, man holt sich für Bauprojekte teilweise Firmen aus dem Ausland, weil es hier keiner machen will... und woanders in Europa gibt es Menschen, die liebend gerne hier arbeiten möchten, die das wollen und die lässt man nicht hier her und stattdessen jammert man weiter, dass Stellen unbesetzt bleiben... warum wird da nichts gemacht?
Von unserer Politik bin ich derzeit sowieso schwer enttäuscht. Die Situation eskaliert immer mehr und man schweigt das einfach aus. Klar, so löst man Probleme

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21. August 2015 um 19:48

Zuerstmal
sind es für mich alles Menschen und ich persönlich finde auch, dass jeder das Recht haben sollte dort zuleben wo er gerne möchte, sofern er sich wirklich etwas neues aufbauen möchte und nicht auf Staatskosten leben möchte. Da die Lage aber im Moment sehr schwierig ist und es einfach nicht genügend Platz für alle gibt, finde ich schon, dass man eben für den Moment differenzieren sollte. Die Menschen in Kriegsgebieten haben im Moment einfach die größte Not und sollten somit an erster Stelle stehen, alles andere wäre diesen Familien gegenüber nicht fair. Für Wirtschaftsflüchtlinge sollten eher die Richtlinien geändert werden. Diese brauchen ja nicht wirklich Asyl. Somit könnte man sie gleich arbeiten lassen und anders wie Asylsuchende unterbringen. Auch muss alles einfach besser in ganz Europa aufgeteilt werden. Es kann ja nicht sein, dass nur 3 Länder alle aufnehmen und der Rest nicht. Europa ist Europa, mitgehangen, mitgefangen. Es ist gerade wirklich ein schweres Thema und wenn die Politik nicht bald reagiert und alles besser in den Griff bekommt, dann bekommen rechte Parteien und Organisationen einen enormen Zulauf und das macht mir große Sorgen.

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21. August 2015 um 20:01

Jetzt kommt was in
der Tagesschau dazu.

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21. August 2015 um 21:53

Naja
mal ehrlich, 800.000 Menschen sind doch für ganz Deutschland nicht so total viel wenn man dies prozentual auf unsere Einwohnerzahl sieht.

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21. August 2015 um 21:53

Zum thema fachkräftemangel...
... ist zwar etwas OT, muss dass aber mal von meiner Arbeitsstelle aus erzählen. Bin selbst Fachkraft, so wie viele Mamis bei meinem Arbeirgeber. Leider sind die Anforderungen von unserem Chef alles andere als familienfreundlich. Denke, dass es auch oft ein "hausgemachtes" Problem ist, da ich in meinem Beruf nur noch sehr schlecht mit Kind arbeiten kann. Mit einem zweiten wahrscheinlich gar nicht mehr. So geht es bestimmt vielen. Vermutlich sind viele Fachkräfte ausgebildet, können aber eben - warum auch immer - nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten. Bei mir sind es die Betreuungszeiten und ich hab nunmal niemanden, der mir privat helfen kann. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

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21. August 2015 um 22:53

Also ich mache da schon einen unterschied
Und gebe das auch offen zu. Natürlich haben für mich erstmal die Menschen aus den Kriegsgebieten klar vorrang! Wir können nunmal nicht alle aufnehmen, das ist fakt.
Und ich verstehe auch ehrlich gesagt auch nicht warum gerade jetzt so viele Menschen aus dem Balkan Raum zu uns kommen.

Ich bin mit einem Mitarbeiter unserer örtlichen Ausländerbehörde verwandt. Was ich da manchmal zu Ohren bekomme....das ist Wahnsinn!
Ich habe echt für alle Menschen verständnis denen es sehr schlecht geht, egal wo sie her kommen aber nicht für welche die hier her kommen und uns ausnutzen.

Und das sind nunmal Leider viele Menschen aus dem Balkan raum. Sie sagen das ja auch iffen auf dem Amt. Viele (nicht alle) wissen genau welche Rechte sie bei uns haben und welche Geldzahlung ihnen wann zu steht! Drüber hinaus betreiben diese dann noch Schwarzarbeit, verkaufen auf Märkten und verdienen eine Heiden Kohle. Die wissen genau das sie das nicht dürfen aber da wird sich dann dumm gestellt und dann verdtehen sie auch auf einmal unsere Sprache nicht mehr, in wrlcher sie vorher klar und deutlich ihre Vorderungen und Rechte geltend machen konnten.
Von Syrischen/Afgahnischen ... Asylanten konnte er noch nichts schlechtes sagen. Denen wird erklärt und geholfen und die sind einfach nur dankbar und auch kooperativ. Das schlimme ist ja das das schlechte Verhalten immer auch auf diese zurück fällt!

In unserer (Kreisstadt / 45000 Einwohner) hat die Polizei eine Warnung rausgegeben besonders Aufmetksam zu sein und Haustüren immer gut zu Verschließen bzw keine Fenster auf Kipp zu lassen da es vermehrt zu einbrüchen durch Rumänische Banden kam. Die laufen abends und nachts durch die Straßen und gehen auch auf Grundstücke um Zugangsmöglichkeiten zu finden.

Und da hört für mich dieses ganze Gutmenschen Ding auf! Armut hin oder her, wir müssen uns hier nicht beklauen lassen. Und dieses Argument weiter unten wo jemand schrieb das man die Armut hier in Deutschland nicht mit der Armut in anderen Ländern vergleichen kann ist klar! Hier gibt es bunmal einen anderen Lebensstandart und die Lebenshaltungskosten dind hier nunmal auch anders wie in Bulgarien oder Rumänien usw.

Aber trotzdem gibt es hier viele Kinder die nicht genug zu essen haben oder Rentner die arbeiten müssen bis sie nicht mehr können weil ihre Rente einfach nicht reicht! Und da muss sich der Staat nunmal zuerst um seine eigene Bevölkerung kümmern und dann erst um alle anderen.

Jetzt bin ich natürlich auch total rechts, wie jeder der sich kritisch äußert. Und es muss sich auch endlich in der Politik was ändern und es müssen meiner Meinung nach alle "Flüchtlinge" aus sicheren Ländern so schnell wie möglich wieder ausgewiesen werden damit sich auch die Situation in den Flüchtlingsunterkünften entspannt und verbessert!

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21. August 2015 um 23:04
In Antwort auf junimalu

Also ich mache da schon einen unterschied
Und gebe das auch offen zu. Natürlich haben für mich erstmal die Menschen aus den Kriegsgebieten klar vorrang! Wir können nunmal nicht alle aufnehmen, das ist fakt.
Und ich verstehe auch ehrlich gesagt auch nicht warum gerade jetzt so viele Menschen aus dem Balkan Raum zu uns kommen.

Ich bin mit einem Mitarbeiter unserer örtlichen Ausländerbehörde verwandt. Was ich da manchmal zu Ohren bekomme....das ist Wahnsinn!
Ich habe echt für alle Menschen verständnis denen es sehr schlecht geht, egal wo sie her kommen aber nicht für welche die hier her kommen und uns ausnutzen.

Und das sind nunmal Leider viele Menschen aus dem Balkan raum. Sie sagen das ja auch iffen auf dem Amt. Viele (nicht alle) wissen genau welche Rechte sie bei uns haben und welche Geldzahlung ihnen wann zu steht! Drüber hinaus betreiben diese dann noch Schwarzarbeit, verkaufen auf Märkten und verdienen eine Heiden Kohle. Die wissen genau das sie das nicht dürfen aber da wird sich dann dumm gestellt und dann verdtehen sie auch auf einmal unsere Sprache nicht mehr, in wrlcher sie vorher klar und deutlich ihre Vorderungen und Rechte geltend machen konnten.
Von Syrischen/Afgahnischen ... Asylanten konnte er noch nichts schlechtes sagen. Denen wird erklärt und geholfen und die sind einfach nur dankbar und auch kooperativ. Das schlimme ist ja das das schlechte Verhalten immer auch auf diese zurück fällt!

In unserer (Kreisstadt / 45000 Einwohner) hat die Polizei eine Warnung rausgegeben besonders Aufmetksam zu sein und Haustüren immer gut zu Verschließen bzw keine Fenster auf Kipp zu lassen da es vermehrt zu einbrüchen durch Rumänische Banden kam. Die laufen abends und nachts durch die Straßen und gehen auch auf Grundstücke um Zugangsmöglichkeiten zu finden.

Und da hört für mich dieses ganze Gutmenschen Ding auf! Armut hin oder her, wir müssen uns hier nicht beklauen lassen. Und dieses Argument weiter unten wo jemand schrieb das man die Armut hier in Deutschland nicht mit der Armut in anderen Ländern vergleichen kann ist klar! Hier gibt es bunmal einen anderen Lebensstandart und die Lebenshaltungskosten dind hier nunmal auch anders wie in Bulgarien oder Rumänien usw.

Aber trotzdem gibt es hier viele Kinder die nicht genug zu essen haben oder Rentner die arbeiten müssen bis sie nicht mehr können weil ihre Rente einfach nicht reicht! Und da muss sich der Staat nunmal zuerst um seine eigene Bevölkerung kümmern und dann erst um alle anderen.

Jetzt bin ich natürlich auch total rechts, wie jeder der sich kritisch äußert. Und es muss sich auch endlich in der Politik was ändern und es müssen meiner Meinung nach alle "Flüchtlinge" aus sicheren Ländern so schnell wie möglich wieder ausgewiesen werden damit sich auch die Situation in den Flüchtlingsunterkünften entspannt und verbessert!

Ok gut
Ich verstehe schon auch, dass gerade jetzt Kriegsflüchtlinge an erster Stelle stehen müssen. Aber mal ganz ehrlich, es gibt teilweise halbe bis ganze Dörfer die quasi leerstehen und es ist eigentlich totaler Quatsch, dass wir überrollt werden. Es liegt einzig und allein an unserer Politik die es nicht organisiert bekommt. Und warum genau soll nicht jeder das Recht haben aus seinem Leben das Beste zumachen und dort zuleben wo er möchte? Wieso kann man Flüchtlinge und Asylanten nicht arbeiten lassen? Keiner kann sich aussuchen wo et geboren wird, also woher genau nehmen sich einige das Recht zuentscheiden wer wo zuleben hat? Und die Armut hier kann man doch absolut nicht mit derer in anderen Ländern vergleichen. Hier muss wirklich keiner unbedingt auf der Straße schlafen, dafür gibt es Unterkünfte, auch gibt es die Tafel und Suppenküchen, somit verhungert auch keiner. Erzähle doch dies mal bitte in anderen Ländern, da wäre es oft schon ein Luxusleben. Achja und die lieben Menschen auf der Ausländerbehörde, Naja zu denen sag ich jetzt mal besser nix.

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21. August 2015 um 23:41

Ich habe einen super lebensstandart!
Wir leben sehr sparsam und wissen sehr oft nicht von was wir unsere Miete bezahlen sollen. Mein Mann ist selbstständig und ich habe zwei Jobs und es reicht vorne und hinten nicht!Wenn wir unsere Eltern nicht hätten wüssten wir manchmal nicht wie wir über den Monat kommen sollen! Nur weil ich deutsche bin scheint mir nicht die Sonne aus dem arsch!

Ich finde es auch sehr schlimm das Menschen verhungern müssen oder an Krankheiten sterben die hier bei uns gar nicht der Rede wert sind!

Und ich würde meine Probleme auch nicht als Luxusprobleme bezeichnen weil sie für mich und meine Familie nunmal existenziell sind!

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21. August 2015 um 23:59
In Antwort auf junimalu

Also ich mache da schon einen unterschied
Und gebe das auch offen zu. Natürlich haben für mich erstmal die Menschen aus den Kriegsgebieten klar vorrang! Wir können nunmal nicht alle aufnehmen, das ist fakt.
Und ich verstehe auch ehrlich gesagt auch nicht warum gerade jetzt so viele Menschen aus dem Balkan Raum zu uns kommen.

Ich bin mit einem Mitarbeiter unserer örtlichen Ausländerbehörde verwandt. Was ich da manchmal zu Ohren bekomme....das ist Wahnsinn!
Ich habe echt für alle Menschen verständnis denen es sehr schlecht geht, egal wo sie her kommen aber nicht für welche die hier her kommen und uns ausnutzen.

Und das sind nunmal Leider viele Menschen aus dem Balkan raum. Sie sagen das ja auch iffen auf dem Amt. Viele (nicht alle) wissen genau welche Rechte sie bei uns haben und welche Geldzahlung ihnen wann zu steht! Drüber hinaus betreiben diese dann noch Schwarzarbeit, verkaufen auf Märkten und verdienen eine Heiden Kohle. Die wissen genau das sie das nicht dürfen aber da wird sich dann dumm gestellt und dann verdtehen sie auch auf einmal unsere Sprache nicht mehr, in wrlcher sie vorher klar und deutlich ihre Vorderungen und Rechte geltend machen konnten.
Von Syrischen/Afgahnischen ... Asylanten konnte er noch nichts schlechtes sagen. Denen wird erklärt und geholfen und die sind einfach nur dankbar und auch kooperativ. Das schlimme ist ja das das schlechte Verhalten immer auch auf diese zurück fällt!

In unserer (Kreisstadt / 45000 Einwohner) hat die Polizei eine Warnung rausgegeben besonders Aufmetksam zu sein und Haustüren immer gut zu Verschließen bzw keine Fenster auf Kipp zu lassen da es vermehrt zu einbrüchen durch Rumänische Banden kam. Die laufen abends und nachts durch die Straßen und gehen auch auf Grundstücke um Zugangsmöglichkeiten zu finden.

Und da hört für mich dieses ganze Gutmenschen Ding auf! Armut hin oder her, wir müssen uns hier nicht beklauen lassen. Und dieses Argument weiter unten wo jemand schrieb das man die Armut hier in Deutschland nicht mit der Armut in anderen Ländern vergleichen kann ist klar! Hier gibt es bunmal einen anderen Lebensstandart und die Lebenshaltungskosten dind hier nunmal auch anders wie in Bulgarien oder Rumänien usw.

Aber trotzdem gibt es hier viele Kinder die nicht genug zu essen haben oder Rentner die arbeiten müssen bis sie nicht mehr können weil ihre Rente einfach nicht reicht! Und da muss sich der Staat nunmal zuerst um seine eigene Bevölkerung kümmern und dann erst um alle anderen.

Jetzt bin ich natürlich auch total rechts, wie jeder der sich kritisch äußert. Und es muss sich auch endlich in der Politik was ändern und es müssen meiner Meinung nach alle "Flüchtlinge" aus sicheren Ländern so schnell wie möglich wieder ausgewiesen werden damit sich auch die Situation in den Flüchtlingsunterkünften entspannt und verbessert!

Die rumänen und bulgaren brauchen kein asyl
sie sind eu mitglied, dementsprechend können sie hier frei leben, haben recht auf sozialhilfe und können in der regel auch arbeiten. nur das es meist romafamilien sind , die in rumänien u. bulgarien ausgegrenzt wurden, meist null schulbildung haben und sich ihr leben lang durch diebstahl und betteln den lebensunterhalt verdient haben.. die kennen es nicht anders. die kann man nicht einfach nach hause schicken , wie zb abgelehnte asylsuchende.
also wenn man das strikt durchsetzen und abschieben würde, wär das problem nicht wirklich gelöst.

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22. August 2015 um 0:09

Wo habe ich
Bitte geschrieben das ich den Menschen keine Hilfe gönne?
Ich habe auch nirgends geschrieben das es mir persönlich besser geht wenn keine Flüchtlinge da wären! Da müsst du schonmal genau lesen!

Ich habe in meinen ersten Post nur gesagt das ich es nicht in Ordnung finde wenn jemand hierher kommt und unser Sozialsystem ausnutzt und das durch dieses Verhalten viele die Flüchtlinge leider alle über einen Kamm scheren!

Also bitte erstmal genau lesen!

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22. August 2015 um 4:16

Was ist denn
deiner Meinung nach denn alles gut? Dass die Länder und Kommunen mit den Flüchtlingen alleine gelassen werden und die selber schauen müssen, wo sie die Massen unterbringen müssen? Dass die Asylverfahren teilweise so ewig dauern, dass man die Leute teilweise gar nicht mehr abschieben kann und die Asylbewerber ewig nicht arbeiten dürfen? Dass Flüchglingsheime angegriffen werden? Dass die Situation in den Flüchtlingsheimen so prekär ist, dass dort aufeinander losgegangen wird? Dass falsche Prognosen gestellt werden und man erst jetzt merkt, huch, da kommen fast 800.000 Menschen zu uns? Dass es kaum eine Debatte darüber gibt?
Das Problem ist so vielschichtig, es gibt so viele Aspekte und es wird politisch gerade auf Bundesebene so wenig gemacht... da ist nicht die Frage, was man besser machen könnte, sondern die Probleme sollten überhaupt mal angegangen werden. Gemeinsam mit Ländern und Betroffenen...

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22. August 2015 um 4:26
In Antwort auf junimalu

Also ich mache da schon einen unterschied
Und gebe das auch offen zu. Natürlich haben für mich erstmal die Menschen aus den Kriegsgebieten klar vorrang! Wir können nunmal nicht alle aufnehmen, das ist fakt.
Und ich verstehe auch ehrlich gesagt auch nicht warum gerade jetzt so viele Menschen aus dem Balkan Raum zu uns kommen.

Ich bin mit einem Mitarbeiter unserer örtlichen Ausländerbehörde verwandt. Was ich da manchmal zu Ohren bekomme....das ist Wahnsinn!
Ich habe echt für alle Menschen verständnis denen es sehr schlecht geht, egal wo sie her kommen aber nicht für welche die hier her kommen und uns ausnutzen.

Und das sind nunmal Leider viele Menschen aus dem Balkan raum. Sie sagen das ja auch iffen auf dem Amt. Viele (nicht alle) wissen genau welche Rechte sie bei uns haben und welche Geldzahlung ihnen wann zu steht! Drüber hinaus betreiben diese dann noch Schwarzarbeit, verkaufen auf Märkten und verdienen eine Heiden Kohle. Die wissen genau das sie das nicht dürfen aber da wird sich dann dumm gestellt und dann verdtehen sie auch auf einmal unsere Sprache nicht mehr, in wrlcher sie vorher klar und deutlich ihre Vorderungen und Rechte geltend machen konnten.
Von Syrischen/Afgahnischen ... Asylanten konnte er noch nichts schlechtes sagen. Denen wird erklärt und geholfen und die sind einfach nur dankbar und auch kooperativ. Das schlimme ist ja das das schlechte Verhalten immer auch auf diese zurück fällt!

In unserer (Kreisstadt / 45000 Einwohner) hat die Polizei eine Warnung rausgegeben besonders Aufmetksam zu sein und Haustüren immer gut zu Verschließen bzw keine Fenster auf Kipp zu lassen da es vermehrt zu einbrüchen durch Rumänische Banden kam. Die laufen abends und nachts durch die Straßen und gehen auch auf Grundstücke um Zugangsmöglichkeiten zu finden.

Und da hört für mich dieses ganze Gutmenschen Ding auf! Armut hin oder her, wir müssen uns hier nicht beklauen lassen. Und dieses Argument weiter unten wo jemand schrieb das man die Armut hier in Deutschland nicht mit der Armut in anderen Ländern vergleichen kann ist klar! Hier gibt es bunmal einen anderen Lebensstandart und die Lebenshaltungskosten dind hier nunmal auch anders wie in Bulgarien oder Rumänien usw.

Aber trotzdem gibt es hier viele Kinder die nicht genug zu essen haben oder Rentner die arbeiten müssen bis sie nicht mehr können weil ihre Rente einfach nicht reicht! Und da muss sich der Staat nunmal zuerst um seine eigene Bevölkerung kümmern und dann erst um alle anderen.

Jetzt bin ich natürlich auch total rechts, wie jeder der sich kritisch äußert. Und es muss sich auch endlich in der Politik was ändern und es müssen meiner Meinung nach alle "Flüchtlinge" aus sicheren Ländern so schnell wie möglich wieder ausgewiesen werden damit sich auch die Situation in den Flüchtlingsunterkünften entspannt und verbessert!

Du vermischt da aber viele Dinge
Erstmal sind die Flüchtlinge nicht für die geringe Rente hier verantwortlich,, zweitens haben rumänische und bulgarische Diebesbanden nichts mit den sog. Balkanflüchtlingen zu tun - Rumänen und Bulgaren dürfen legal zu uns kommen durch die EU, drittens muss hier nun wirklich kein Kind wegen eines Asylbewerbers Hunger leiden.
Gutmensch hin oder her, aber man sollte auch nicht Dinge miteinander vermischen, die nichts miteinander zu tun haben. Probleme wie das mit der Rente und der Kinderarmut sind auch unabhängig von den Flüchtlingen da, das ist ein Problem unseres Sozialsystems. Zudem du da auch falsch denkst - wenn es mehr Menschen gibt, die arbeiten, steigen z. B. auch die Renteneinnahmen und die Rentenempfänger würden mehr Geld bekommen. Da es im eigenen Volk kaum mehr was zu holen gibt, könnte es da nur hilfreich sein, wenn man die Flüchtlinge schnell auch in die Arbeitswelt integriert.

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22. August 2015 um 4:30
In Antwort auf braut2015

Zum thema fachkräftemangel...
... ist zwar etwas OT, muss dass aber mal von meiner Arbeitsstelle aus erzählen. Bin selbst Fachkraft, so wie viele Mamis bei meinem Arbeirgeber. Leider sind die Anforderungen von unserem Chef alles andere als familienfreundlich. Denke, dass es auch oft ein "hausgemachtes" Problem ist, da ich in meinem Beruf nur noch sehr schlecht mit Kind arbeiten kann. Mit einem zweiten wahrscheinlich gar nicht mehr. So geht es bestimmt vielen. Vermutlich sind viele Fachkräfte ausgebildet, können aber eben - warum auch immer - nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten. Bei mir sind es die Betreuungszeiten und ich hab nunmal niemanden, der mir privat helfen kann. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Naja
dass es nur an der fehlenden Vereinbarkeit liegt, denke ich nicht. Es gibt einfach Berufe, in denen man kaum Leute findet, weil sie hier niemand mehr ausüben möchte.

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22. August 2015 um 8:09

Was ich nicht verstehe
wieso man eigentlich die Menschen nicht in leer stehenden Häusern unterbringt? Es gibt doch so viele Dörfer, in denen kaum noch jemqnd lebt. Klar, ist ein Haus in einem Dorf aus dem Leute in die Stadt abwandern, nicht toll, aber doch allemal besser als eine überfüllte Turnhalle. Bei uns in der Straße wurde ein altes leer stehendes Haus ( das allerdings der Bundeswehr gehört) als Unterkunft für eine Familie mit 7 Menschen benutzt. Dort können sie wenigstens in Würde leben. Die haben sich das ein wenig in Ordnung gebracht und leben dort. Naja, in den Dörfern, die verlassen werden, gehören die Häuser ja jemandem, aber viel wert können die ja nicht mehr sein. Vielleicht könnte man dort Menschen unterbringen.

Was mir auch so richtig auf die Nerven geht , ist dieses dumme Gerede, dass die Flüchtlinge hier nur die Leistungen kassieren wollen und nicht arbeiten. Die meisten wüssten ja, dass sie wieder abgeschoben werden, aber die 3 Monate hätten sie ja ausgesorgt. als ob sich jemand mit 100 Menschen in eine Turnhalle quetscht und das nur um nicht zu arbeiten im eigenen Land!!!
Also muss das Leben da doch viel schlimmer sein als mit so vielen anderen zusammengepfercht zu werden.

Vielleicht mag es mal den einen oder anderen geben, der den Staat ausnutzt, aber das ist dann bestimmt kein Flüchtling und schon gar nicht die Regel. Wenn jemand sich hier ein Leben aufbauen will, sollte er auch die Chance bekommen. Vor allem die Menschen mit einem Berufsabschluss sollten wir hier mehr mit einbeziehen Und den anderen die Möglichkeit geben, trotzdem etwas tun zu können. Viele sind froh, wenn sie etwas machen können und dann hört vielleicht auch endlich die dumme Debatte auf, dass die nicht arbeiten wollen und sich durchfressen.





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22. August 2015 um 9:42

Nein!
Ich mache keinen Unterschied!
Und vielleicht ist dies auch gerade der richtige Thread, um drauf aufmerksam zu machen, dass in vielen Regionen Gastfamilien gesucht werden, die minderjährige, alleinreisende Flüchtlinge aufnehmen. Die dürfen nicht in den Auffanglagern leben und werden von den Jugendämtern betreut. Langsam neigen sich aber die Kapazitäten in den Wohngruppen und Pflegefamilien und deswegen werden neue Familien gesucht, die bereit sind Minderjährige aufzunehmen.

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22. August 2015 um 9:55

Nur so als Denkanstoß
Ich war zwar noch ein Kind, aber ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie groß bei uns (DDR) die Sehnsucht nach Cola, Nutella, Jeans und Barbie war. Die "Westverwandtschaft" hat ab und zu Päckchen geschickt und abgetragene Kleidung und ein paar Kleinigkeiten geschickt. Das war hier echt heilig und wurde bis zum Auseinanderfallen getragen. Ich kann mich noch gut an den Intershop erinnern und den überwältigenden Geruch darin. Wäre ich älter gewesen, wahrscheinlich hätte ich auch die Sehnsucht gehabt, in den Westen zu gehen. Viele Ossis sind damals unter großer Gefahr in den Westen " in die Freiheit " geflüchtet. Ist das nicht genau das selbe, wie das was die Wirschaftsflüchtlinge jetzt erleben?

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22. August 2015 um 10:01

Nein, ich mache da keinen Unterschied.
Letztenendes leiden sowohl Kriegs- als auch Wirtschaftsflüchtlinge (generell geht mir diese "Differenzierung" mächtig auf den Keks, denn man kann auch für "Trennung" sorgen, um negative Energien zu schüren!) zu meiner Meinung nach gleichen Teilen unter Situationen, für die unsere Regierung mit verantwortlich ist.
Rüstungsexporteur Nr. 3 weltweit, natürlich fließt da ein Haufen Steuergeld in die Kassen unserer Regierung, von denen dann wiederum unser Sozialsystem mit profitiert, das dann den Menschen (!) beisteht, für deren zerstörtes Leben die Politik, die hier vorherrscht, mit verantwortlich ist. Und genauso sehe ich das auch bei den Niedriglohnländern. Ich kenne die Geschichte einer polnischen Studentin, die um ihre Ausbildung zu finanzieren zusätzlich arbeiten geht; sie arbeitet 40 Stunden pro Woche für umgerechnet 300 Euro (!) im Monat. DAS würde sich hier keiner auch nur ansatzweise gefallen lassen. Fakt ist, wir profitieren tatsächlich sowohl von den niedrigen Löhnen in anderen Ländern als auch von deren Kriegssituationen. Und immer mehr Firmen lagern aus, um Profit zu machen. Ein Bekannter ist nun mit fast 60 bald arbeitslos, weil das Unternehmen, in dem er arbeitet, seinen Standort dorthin verlegt, wo es eben billiger ist - China. Mal eben einige Menschen "weg" vom Fenster.

Von daher verstehe ich aber eben auch die andere Seite, die eine Menge (natürlich auch großteils irrationale) Ängste hat und "überreagiert". Ich habe leider auch Familien hier erlebt, bei denen es durch Fehler im System zum Extremfall kam. Eine Mutter mit 3 Kindern, davon eines im Wickelalter, stand 3 Monate lang ziemlich schlecht da. Und eine andere Bekannte fällt derzeit durch die Versicherungspflicht, weil ihr Arbeitgeber die Krankenversicherung nicht beglichen hat. Es bedarf einer Bescheinigung, die sie aber von keiner Stelle bekommt, da sie ja im Arbeitsverhältnis derzeit noch steht, und somit ist keiner zuständig, aber auch der Staat kann aus bürokratischen Gründen nicht in die Versicherungspflicht eingreifen. Auch eine Bekannte wäre vor einigen Monaten, nach dem Tod ihrer Mutter, durch die Regelung der Erbangelegenheiten, beinahe pleite gegangen, denn die Mutter war privatversichert. Nach dem Tod waren die Konten natürlich bis Erteilung des Erbscheines gesperrt, dieser hat aber fast 4 Monate auf sich warten lassen, das wiederum hat die Krankenhäuser und Ärzte nicht groß interessiert, die wollten natürlich ihr Geld, und die Kassen haben es erst mit fast 10 Monaten Verzögerung zurück bezahlt. Bei Beträgen von mehreren 10.000 Euro für Arzt- und Medikamentenrechnungen hätte das für manche Familie den Ruin bedeutet.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt, und ich sehe den Fehler weder in den Flüchtlingen, die hierher kommen, noch bei den Menschen, die Angst vor Fremdem, unerwartetem haben. Ich sehe den Fehler darin, dass das System versagt, und dass die Medien reißerisch berichten.

Bei uns im Umkreis wurde angeleiert, dass Wohnungsleerstand gemeldet wird, um dort Familien unterbringen zu können. Es sind nur sehr wenige letztlich wirklich verwendet worden, aus dem Grund heraus, dass be einigen die Vermieter "abgesprungen" sind, weil die Kommunen wollten, dass die Flüchtlingsfamilien selbst die Mietverträge mit den Vermietern abschließen (da hatten sicher einige Angst davor, dass sie eben KEIN Geld bekommen und selbst darüber hopps gehen), aber auch, weil die Kommunen teilweise gesagt haben, dass die Wohnungen vom Zustand her und Ausstattung her nicht ausreichend sind. Wenn das natürlich an die falschen Ohren gerät, dann entsteht auch da "Frust" darüber, dass es Viertel gibt wie in Kaiserslautern, in denen die Sozialwohnungen völlig verwahrlost sind, dann wiederum an der Stelle gesagt wird, die Wohnungen seien vom Zustand gesehen zu schlecht.

Ich verstehe also tatsächlich durchaus beide Seiten und finde einen Dialog unglaublich wichtig, egal, ob es mir eigentlich zu anstrengend ist, weil ich die Meinujng der Leute nicht teile. Sowohl Politik als auch Medien tragen einen grooooßen Teil dazu bei, dass eine solche Stimmung gemacht wird. Nur mit Dialog besteht die Möglichkeit, alle Seiten einigermaßen verstehen zu können. Und nur mit vernünftigem Hinterfragen, ob das, was die Medien so berichten, wirklich so sinnvoll ist. Ich finde es unnötig, dass man immer und immer wieder Alter oder Herkunft oder Hautfarbe oder sonstwas eines Kriminellen berichtet. Das schürt doch das Feuer, das eh schon vorhanden ist nur noch zusätzlich, und ich frage mich, wann es endlich verstanden wird, dass das alles kontraproduktiv ist und dass wir Dialog brauchen statt Verurteilung.

Was die "irrationalen" Ängste angeht. Wieviele Mütter hier im Forum leben in ständiger Angst, dass ihrem Kind etwas passiert. Für mich ist das nicht anders als die Angst anderer, sie könnten irgendwann durch irgendein Raster fallen. Das ist schneller passiert, als man glaubt, aber das Leben macht es trotzdem nicht besser, das ständig auf der Uhr zu haben. Da gehört aber dann geholfen, nicht verurteilt. Ich persönlich käme nie auf die Idee, einer von Ängsten geplagten Person zu sagen: "Du bist echt dumm, dass Du solche Ängste hast" Ich würde eher versuchen, diese Ängste zu hinterfragen, ihr auf den richtigen Weg zu helfen, denn ein Leben ohne alles bestimmende Ängste ist viel angenehmer, und das weiß ich aus Erfahrung, denn diese Ängste waren auch bei mir mal da. Bis ich verstanden habe, dass letztlich vieles in meinen eigenen Händen liegt, und nur ich etwas daran verändern kann.

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22. August 2015 um 10:08
In Antwort auf neelasssim

Nein, ich mache da keinen Unterschied.
Letztenendes leiden sowohl Kriegs- als auch Wirtschaftsflüchtlinge (generell geht mir diese "Differenzierung" mächtig auf den Keks, denn man kann auch für "Trennung" sorgen, um negative Energien zu schüren!) zu meiner Meinung nach gleichen Teilen unter Situationen, für die unsere Regierung mit verantwortlich ist.
Rüstungsexporteur Nr. 3 weltweit, natürlich fließt da ein Haufen Steuergeld in die Kassen unserer Regierung, von denen dann wiederum unser Sozialsystem mit profitiert, das dann den Menschen (!) beisteht, für deren zerstörtes Leben die Politik, die hier vorherrscht, mit verantwortlich ist. Und genauso sehe ich das auch bei den Niedriglohnländern. Ich kenne die Geschichte einer polnischen Studentin, die um ihre Ausbildung zu finanzieren zusätzlich arbeiten geht; sie arbeitet 40 Stunden pro Woche für umgerechnet 300 Euro (!) im Monat. DAS würde sich hier keiner auch nur ansatzweise gefallen lassen. Fakt ist, wir profitieren tatsächlich sowohl von den niedrigen Löhnen in anderen Ländern als auch von deren Kriegssituationen. Und immer mehr Firmen lagern aus, um Profit zu machen. Ein Bekannter ist nun mit fast 60 bald arbeitslos, weil das Unternehmen, in dem er arbeitet, seinen Standort dorthin verlegt, wo es eben billiger ist - China. Mal eben einige Menschen "weg" vom Fenster.

Von daher verstehe ich aber eben auch die andere Seite, die eine Menge (natürlich auch großteils irrationale) Ängste hat und "überreagiert". Ich habe leider auch Familien hier erlebt, bei denen es durch Fehler im System zum Extremfall kam. Eine Mutter mit 3 Kindern, davon eines im Wickelalter, stand 3 Monate lang ziemlich schlecht da. Und eine andere Bekannte fällt derzeit durch die Versicherungspflicht, weil ihr Arbeitgeber die Krankenversicherung nicht beglichen hat. Es bedarf einer Bescheinigung, die sie aber von keiner Stelle bekommt, da sie ja im Arbeitsverhältnis derzeit noch steht, und somit ist keiner zuständig, aber auch der Staat kann aus bürokratischen Gründen nicht in die Versicherungspflicht eingreifen. Auch eine Bekannte wäre vor einigen Monaten, nach dem Tod ihrer Mutter, durch die Regelung der Erbangelegenheiten, beinahe pleite gegangen, denn die Mutter war privatversichert. Nach dem Tod waren die Konten natürlich bis Erteilung des Erbscheines gesperrt, dieser hat aber fast 4 Monate auf sich warten lassen, das wiederum hat die Krankenhäuser und Ärzte nicht groß interessiert, die wollten natürlich ihr Geld, und die Kassen haben es erst mit fast 10 Monaten Verzögerung zurück bezahlt. Bei Beträgen von mehreren 10.000 Euro für Arzt- und Medikamentenrechnungen hätte das für manche Familie den Ruin bedeutet.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt, und ich sehe den Fehler weder in den Flüchtlingen, die hierher kommen, noch bei den Menschen, die Angst vor Fremdem, unerwartetem haben. Ich sehe den Fehler darin, dass das System versagt, und dass die Medien reißerisch berichten.

Bei uns im Umkreis wurde angeleiert, dass Wohnungsleerstand gemeldet wird, um dort Familien unterbringen zu können. Es sind nur sehr wenige letztlich wirklich verwendet worden, aus dem Grund heraus, dass be einigen die Vermieter "abgesprungen" sind, weil die Kommunen wollten, dass die Flüchtlingsfamilien selbst die Mietverträge mit den Vermietern abschließen (da hatten sicher einige Angst davor, dass sie eben KEIN Geld bekommen und selbst darüber hopps gehen), aber auch, weil die Kommunen teilweise gesagt haben, dass die Wohnungen vom Zustand her und Ausstattung her nicht ausreichend sind. Wenn das natürlich an die falschen Ohren gerät, dann entsteht auch da "Frust" darüber, dass es Viertel gibt wie in Kaiserslautern, in denen die Sozialwohnungen völlig verwahrlost sind, dann wiederum an der Stelle gesagt wird, die Wohnungen seien vom Zustand gesehen zu schlecht.

Ich verstehe also tatsächlich durchaus beide Seiten und finde einen Dialog unglaublich wichtig, egal, ob es mir eigentlich zu anstrengend ist, weil ich die Meinujng der Leute nicht teile. Sowohl Politik als auch Medien tragen einen grooooßen Teil dazu bei, dass eine solche Stimmung gemacht wird. Nur mit Dialog besteht die Möglichkeit, alle Seiten einigermaßen verstehen zu können. Und nur mit vernünftigem Hinterfragen, ob das, was die Medien so berichten, wirklich so sinnvoll ist. Ich finde es unnötig, dass man immer und immer wieder Alter oder Herkunft oder Hautfarbe oder sonstwas eines Kriminellen berichtet. Das schürt doch das Feuer, das eh schon vorhanden ist nur noch zusätzlich, und ich frage mich, wann es endlich verstanden wird, dass das alles kontraproduktiv ist und dass wir Dialog brauchen statt Verurteilung.

Was die "irrationalen" Ängste angeht. Wieviele Mütter hier im Forum leben in ständiger Angst, dass ihrem Kind etwas passiert. Für mich ist das nicht anders als die Angst anderer, sie könnten irgendwann durch irgendein Raster fallen. Das ist schneller passiert, als man glaubt, aber das Leben macht es trotzdem nicht besser, das ständig auf der Uhr zu haben. Da gehört aber dann geholfen, nicht verurteilt. Ich persönlich käme nie auf die Idee, einer von Ängsten geplagten Person zu sagen: "Du bist echt dumm, dass Du solche Ängste hast" Ich würde eher versuchen, diese Ängste zu hinterfragen, ihr auf den richtigen Weg zu helfen, denn ein Leben ohne alles bestimmende Ängste ist viel angenehmer, und das weiß ich aus Erfahrung, denn diese Ängste waren auch bei mir mal da. Bis ich verstanden habe, dass letztlich vieles in meinen eigenen Händen liegt, und nur ich etwas daran verändern kann.

Zumal für mich auch dazu kommt, dass wir selbst genug
Menschen haben, die die Nase voll haben vom "ungerechten Deutschland" und abhauen in andere Länder, in denen sie dann auch nicht unbedingt angepasst leben (zumindest manche). Jeder kennt doch den Traum vom großen Glück und Reichtum, und so wie das für manche Deutschen Mallorca, USA, etc. bedeutet, bedeutet es für manch andere halt Deutschland. Auch dazu haben wir selbst beigetragen mit dem Bild, das wir nach außen tragen.

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22. August 2015 um 10:18

Was mir zu denken gibt....
Was soll denn mal aus den Ländern werden, wenn ja alle Ingenieure, Ärzte und gebildete Menschen flüchten und nicht zurückkehren wollen und nur "böse" dort bleiben. Was soll denn aus den Ländern werden?
Ich bin dafür, das wahren kriegsflüchtlingen geholfen wird, dennoch bin ich der Meinung, das die richtig armen Leute garnicht das Geld haben um Schlepper zu bezahlen.
Ich bin nicht rechts, aber ich kann auch die Sorge von denen verstehen, die heute als rechts betitelt werden, nur weil sie Bedenken haben.
Es gibt auch sehr viele Geschehnisse in letzter Zeit, die mich stutzig machen

Essenspakete werden nicht genommen sondern entsorgt

Ausschreitungen in asylantenheimen

Sehr viele junge Männer ( kaum Kinder oder Frauen)

Nur ein paar Beispiele.......

Tut mir leid, aber Leute die schlimmes erlebt haben, stellen nicht noch Riesen Ansprüche.

Wahrscheinlich bin ich ich jemand, der durch seine Bedenken als braunes pack abgestempelt wird, was leider sehr oft heute geschied und das ist auch nicht ok.
Aber ich find es auch nicht in Ordnung Kindern den Sportunterricht zu verwehren.
Das Thema ist sehr schwer......

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22. August 2015 um 10:35

Die syrische Familie
die dort bei uns in der Nähe lebt, würde so gerne etwas machen. Die Frau ist Krankenschwester und könnte sofort loslegen. Der Mann ist Schlosser und könnte ebenfalls sofort arbeiten, aber sie haben keine Arbeitserlaubnis. Pflegekräfte werden dringend gesucht und dir Frau sagte mir, ein normaler Alltag mit Arbeit und ein normales Leben wünschen sie sich. Nicht rumsitzen und nichts tun.
Sie hat beim Krankenhaus angefragt, natürlich geht es nicht ohne Erlaubnis, aber sie legt so einen Einsatz an sen Tag. Jetzt versorgt sie in der Nachbarschaft jemanden, aber sie könnte auch "legal" arbeiten, wenn man sie nur lassen würde!

Die meisten Flüchtlinge könnten bestimmt selbst für sich sorgen wenn man ihnen Gelegenheit geben würde. Die sind ja nicht alle ohne Bildung und Beruf.
Es gibt genug Arbeit, die man trotz einer evtl. Sprachbarriere machen kann.

Naja, aber mich fragt ja keiner....und leider ganz viele von euch auch nicht.



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22. August 2015 um 10:55

Würdest
Du deine Frau und dein Kind alleine zurücklassen, wenn du nicht wüsstest was mit ihnen dort passiert. Und es sehr wahrscheinlich ist, das du sie nicht oder ewig nicht wieder siehst? Wem ist damit geholfen? Wer kümmert sich um sie? Beschützt und versorgt sie?

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22. August 2015 um 11:03

Traurig
Das hier manche angegriffen werden, obwohl sie nur ihre meinung äussern...
Ich sage, ich mache einen unterschied!
Ich finde menschen in kriegsländern muss geholfen werden...das ist einfach unsere pflicht...aber das im moment soviele wirtschaftsflüchtlinge kommen, ist absolut nicht in ordnung! Kriegsfüchtlinge sollten vorrang haben.
Ich kann euch ein paar bsp geben, welche dazu führen das man den asylanten gegenüber skeptisch ist...
1) bei uns im dorf wurden auch asylanten untergebracht, soweit so gut...meine freundin war mit ihren 2 kleinen mädels auf dem spielplatz da wurde sie von männl. Asylanten die auf der parkbank lungerten verbal angegriffen...aufs sexuelle bezogen einer meinte noch zu ihr, ob sie oder ihre kids ein paar drogen braucht...ihre kids haben das alles mitbekommen. Unser ortsvorsteher hst sich schon beim ordnungsamt beschwert, da vermehrt mit drogen gedealt wird und auch spritzen auf spielplätzen gefunden wurden usw...
2) mein schwiegervater hat eine 3 zimmerwohnung die er vermietet, da diese leer stand, hat er der stadt angeboten sie für asylanten frei zu geben...was war die antwort?! Die wohnung entspricht nicht den anforderungen, da sie nicht modernisiert ist usw...jetzt hat mein schwiegervater sie an deutsche vermietet!
3) mein patenkind sollte jetzt im august mit 2 indie kita...meine freundin rief in der kita im ort wo sie wohnt an und bekam als antwort: ihr sohn steht auf der warteliste platz 7 wenn aber asylanten kommen sollten, rutscht er in der liste nach unten! Meine freundin ist auf diesen platz angewiesen, da sie arbeiten gehen muss! Und dann wundern sich politiker und ein herr til schweiger, warum die bürger angst haben und frustriert sind?! Sorry...aber wenn sich da nix ändert, gibts einen grossen knall...leider...

Lg

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22. August 2015 um 11:20

Die
Kids sollen integriert werden. Meine freundin hat unseren bürgermeister regelrecht gestalkt, bis sie jetzt in einem anderen ort einen kitaplatz ab september bekommen hat...

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22. August 2015 um 11:23
In Antwort auf melanie201212

Traurig
Das hier manche angegriffen werden, obwohl sie nur ihre meinung äussern...
Ich sage, ich mache einen unterschied!
Ich finde menschen in kriegsländern muss geholfen werden...das ist einfach unsere pflicht...aber das im moment soviele wirtschaftsflüchtlinge kommen, ist absolut nicht in ordnung! Kriegsfüchtlinge sollten vorrang haben.
Ich kann euch ein paar bsp geben, welche dazu führen das man den asylanten gegenüber skeptisch ist...
1) bei uns im dorf wurden auch asylanten untergebracht, soweit so gut...meine freundin war mit ihren 2 kleinen mädels auf dem spielplatz da wurde sie von männl. Asylanten die auf der parkbank lungerten verbal angegriffen...aufs sexuelle bezogen einer meinte noch zu ihr, ob sie oder ihre kids ein paar drogen braucht...ihre kids haben das alles mitbekommen. Unser ortsvorsteher hst sich schon beim ordnungsamt beschwert, da vermehrt mit drogen gedealt wird und auch spritzen auf spielplätzen gefunden wurden usw...
2) mein schwiegervater hat eine 3 zimmerwohnung die er vermietet, da diese leer stand, hat er der stadt angeboten sie für asylanten frei zu geben...was war die antwort?! Die wohnung entspricht nicht den anforderungen, da sie nicht modernisiert ist usw...jetzt hat mein schwiegervater sie an deutsche vermietet!
3) mein patenkind sollte jetzt im august mit 2 indie kita...meine freundin rief in der kita im ort wo sie wohnt an und bekam als antwort: ihr sohn steht auf der warteliste platz 7 wenn aber asylanten kommen sollten, rutscht er in der liste nach unten! Meine freundin ist auf diesen platz angewiesen, da sie arbeiten gehen muss! Und dann wundern sich politiker und ein herr til schweiger, warum die bürger angst haben und frustriert sind?! Sorry...aber wenn sich da nix ändert, gibts einen grossen knall...leider...

Lg

Wet wude hier denn angegriffen?
Aber weißt du, solange hier solche Beiträge kommen, braucht man sich doch nicht über Gegenstimmen wundern. Auch du vermischt wieder Sachen. Was können denn Asylbewerber dafür, dass die Stadt nur bestimmte Wohnungen haben will? Was können sie dafür, dass der Kita-Träger Plätze anderweitig vergibt und nicht an die Personen, die es benötigen? Dafür kann doch ein normaler Asylbewerber nichts. Das sind politische Probleme, überforderte Behörden, keine genauen Standards etc..., die auch so da wären. Und das mit der Belästigung: als Frau giltst du doch heute generell als Freiwild, nationenunabhängig. Ich werde auch oft genug von deutschen Kerlen blöd angemacht, letztens hielt sogar extra einer an der Bushaltestelle, um mir zu sagen, dass sein Ding soooo groß ist... Das ist auch kein asylspezifisches Problem, sondern ein gesellschaftliches.

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22. August 2015 um 11:26
In Antwort auf melanie201212

Die
Kids sollen integriert werden. Meine freundin hat unseren bürgermeister regelrecht gestalkt, bis sie jetzt in einem anderen ort einen kitaplatz ab september bekommen hat...

Es ist
Bei uns wirklich nicht mehr so schön... normal laufe ich nei uns immer mit dem kinderwagen übers feld und gehe mit meiner klrinen spazieren...aber wenn du da 5-10 junge männer auf bänken sitzen siehst, die dir dann nachrufen, pfeifen...da hast schon angst...gerade wenn man alleine mit baby unterwegs ist ich laufe da jetzt nicht mehr alleine lang und fühle mich dadurch schon eingeschränkt und belästigt.

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22. August 2015 um 11:28
In Antwort auf karmageddon90

Wet wude hier denn angegriffen?
Aber weißt du, solange hier solche Beiträge kommen, braucht man sich doch nicht über Gegenstimmen wundern. Auch du vermischt wieder Sachen. Was können denn Asylbewerber dafür, dass die Stadt nur bestimmte Wohnungen haben will? Was können sie dafür, dass der Kita-Träger Plätze anderweitig vergibt und nicht an die Personen, die es benötigen? Dafür kann doch ein normaler Asylbewerber nichts. Das sind politische Probleme, überforderte Behörden, keine genauen Standards etc..., die auch so da wären. Und das mit der Belästigung: als Frau giltst du doch heute generell als Freiwild, nationenunabhängig. Ich werde auch oft genug von deutschen Kerlen blöd angemacht, letztens hielt sogar extra einer an der Bushaltestelle, um mir zu sagen, dass sein Ding soooo groß ist... Das ist auch kein asylspezifisches Problem, sondern ein gesellschaftliches.

Deshalb
Schrieb ich, die politiker müssen sich über frustration usw nicht wundern! Die asylbewerber können nichts dazu, aber die bürger sind frustriert und entwickeln wut! Da muss sich einfach grundsätzlich etwas ändern...

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22. August 2015 um 11:39

Ja...
So sehe ich das auch...und das ist das problem! Es ist in meinen augen einfach unlogisch!

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22. August 2015 um 13:02


Danke - für diesen sinnvollen Beitrag

Enteignung - nun, das wäre nicht wünschenswert . Hat es doch etwas mit Kommunismus zu tun . Aber hierzulande ist es fast schon so . Da kann einem der Gedanke kommen, ob wir in unserem Land unter dem Decknamen "Demokratie" wirklich und tatsächlich noch eine Entscheidungsfreiheit haben .

Tja, meine Empathie gilt nach wie vor den Kriegsflüchtlingen - sich vorzustellen, alles hinten zu lassen, sein Leben zu riskieren - um leben zu können, dieser Gedanke macht mich traurig . Sie kommen mit nichts - und haben ums nackte Überleben gekämpft .

Wie bei allem ist dies ein politischer Schach-matt - sich keinen Gedanken darum zu bemühen, wie das alles vonstatten gehen soll und dennoch Ländern aufzubürden eine bestimmte Quote aufzunehmen und das mehr oder weniger von heute auf morgen .

Die EU interessiert das nicht - wie Länder damit umgehen, zumal in Europa die meisten dazu gar nicht in der Lage sind und der Rest dafür Sorge tragen muss .

So viel Krieg wie jetzt auf dieser Erde hatten wir noch nie - es ist eine regelrechte Völkerwanderung die hier einsetzt und das Ausmaß ist in meinen Augen noch lange nicht absehbar .

Wenn wir es nicht schaffen, dieses Problem (ja, es ist eines) kontrolliert und menschlich zu lösen, dann eskaliert die Situation und die Folgen dessen werden wie prognostiziert unglaublich und fatal für Europa sein .

Und wer beim Lesen jetzt im Kopf hat - ich ziele auf das zur Verfügung gestellte Geld an - der täuscht

Solche Aktionen von der Politik vorgegeben erzeugen lediglich Hass, Neid, Zorn und Unmut und das in diesen wirtschaftlich schweren Zeiten . Und unter Aktion verstehe ich - Vorgaben zu leisten und nicht angeben zu können, wie Länder damit umgehen sollen .....

LG




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22. August 2015 um 13:05

Nicht enteignen. ..
Aber bei uns zahlt z.B. die Stadt die Miete für die Unterbringung in einigen dieser Häuser. Mir wäre es lieber, Miete zu bekommen als ein Haus zu haben, das mir gar nichts einbringt. Die Stadt zahlt ja auch in jedem Fall und ich würde jetzt keine Angst haben, dass mir die Flüchtlinge mein Haus demolieren usw. Ob ich da jetzt 10 junge Männer drin haben wollte, weiß ich auch nicht, aber bei einer Familie oder alten Menschen hätte ich keinerlei Sorgen. Wobei ich auch definitiv nicht an eine deutsche Männer-WG vermieten wollen würde

Aber leider kenne ich mich nicht genug aus, inwieweit man da was machen kann. War halt eine Idee...

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22. August 2015 um 13:42

Meine meinung ist ganz einfach:
no nations, no boarders

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22. August 2015 um 13:55
In Antwort auf melanie201212

Es ist
Bei uns wirklich nicht mehr so schön... normal laufe ich nei uns immer mit dem kinderwagen übers feld und gehe mit meiner klrinen spazieren...aber wenn du da 5-10 junge männer auf bänken sitzen siehst, die dir dann nachrufen, pfeifen...da hast schon angst...gerade wenn man alleine mit baby unterwegs ist ich laufe da jetzt nicht mehr alleine lang und fühle mich dadurch schon eingeschränkt und belästigt.

Kann ich verstehen
Das ist unangenehm und mir auch schon passiert. Da war ich mit einer Freundin unterwegs und uns hat sozusagen ein Auto mit 5 jungen Männern verfolgt und wir sind sonstwie angepöbelt worden. In dem Fall waren es Türken, die uns auch in Frieden gelassen haben, als ich mit ihnen Türkisch geprochen habe. Aber es war schon unheimlich und ich hatte wirklich Angst. Ob das jetzt aber ein Phänomen ist, das nur Ausländer betrifft, oder generell ein Problem von irgendwelchen halbwüchsigen Testosteronprotzen ist, kann ich nicht sagen.

Ich habe auch schon mal Wasserkisten ausgeladen als ich schwanger war und da hat mir so ein "Prollo-Grüppchen" ungefragt geholfen

Aber mit den Kitaplätzen , da kann ich die Wut verstehen. Wenn ich keinen hätte könnte ich nicht arbeiten gehen. Da wir aber auf das zweite Gehalt angewiesen sind und auch damit noch lange an unserem Haus abbezahlen müssen, wäre das für uns der Bankrott...

Kein Vergleich dazu, um sein Leben fürchten zu müssen, aber trotzdem keine schöne Vorstellung.

Dazu fehlen in der Tat Antworten aus der Politik. Aber das isz ja oft so...auch ohne Flüchtlinge. Hier wurde ein Neubaugebiet mit 1000 Wohneinheiten geschaffen, hier sind knapp 1500 Kinder im schulpflichtigen Alter zugezogen, aber Schulen und Kitaplätze soll es keine neuen geben....

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22. August 2015 um 14:39

Nicht
gefrustet, aber rechtsradikal, menschenverachtend und echt widerlich...

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22. August 2015 um 14:41

Wirklich? wir nehmen schon genug flüchtlinge auf?
Diese Aussage zeigt doch wieder, dass das keine eigene Meinung ist....hoffe ich zumidest. Wer diese Aussage als seine eigene Meinung verkauft, der besitzt nicht viel Intelligenz, denn diese Leute können sich damit nicht beschäftgt haben.

Deutschland nimmt nicht viele auf. Kleine Länder wie die Schweiz oder Malta machen das. Oder Schweden und Österreich. Selbst die haben noch nicht zu viel.
Richtig viele Flüchtlinge nehmen die Türkei, Iran, Pakistan oder der Libanon auf...das sind Millionen, die diese Länder aufnehmen. Teilweise Länder, die selbst nichts haben und die haben sich nicht so affig.

Ja, ich habe etwas gegen Flüchtlinge....egal ob Kriegsflüchtlinge oder Wirtschaftsflüchtlinge. Ich möchte diese Menschen in meinem Land haben, wenn sie mit ihrer Familie Urlaub machen und Spass haben möchten und dann wieder nach Hause fahren können und sagen "Danke Deutschland für diese Gastfreundlichlichkeit. Es war schön bei euch, aber daheim ist es am schönsten.".
Das können diese Menschen nicht. Sie können nicht nach Hause, weil Krieg herrsch, das Geld nicht zum essen reicht oder weil das Klima ihnen keine Wahl lässt. An allem hat unsere Politik die Mitschuld und auch wir haben Schuld. Durch unsere Politik herrsch da Krieg, unsere Politik hat diese Länder wirtschaftlich kaputt gemacht und jeder von uns hat eine Schuld an der Klimaveränderung.

Nein, ich mache da keinen Unterschied, denn ich kann es verstehen, wenn man sich ein besseres Leben wünscht. Wer wünscht sich das nicht für die eigene Familie? Aber ja, es ist natürlich der Traum eines jeden Flüchtlings, wenn er studierter Arzt ist und dem deutschen Bürger die Klos putzen darf oder Taxi fährt, weil sein Studium in Deutschland nicht anerkannt wird. Er findet es auch ganz dufte, dass er seine Familie in der Heimat gelassen hat (ja, junge Männer, die hier genannt wurden) und ihnen jeden Monat seine paar verdienten Kröten in die Heimat schickt.
Also habt euch nicht so und regt euch nicht über die paar Tausend Flüchtlinge auf. So ganz unschuldig sind wir alle nicht daran. Unsere Politik...unser Problem.

In unseren Krankenhäusern gibtes überwiegend russische,tschechische und polnische Ärzte. Die haben alle eine grossartige Ausbildung genossen, weil diese Länder wunderbar ausbilden und wer hat sich diese Fachkräfte geschnappt? Deutschland. Sie mussten in deren Ausbildung nichts reinstecken, aber ernten jetzt die Früchte. Die Früchte, die auch jetzt jeder Rentner erntet, weil durch diese Leute auch die Rentenkassen gestopft werden. Also wo ist bitte das Problem?

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22. August 2015 um 14:45

Ja...
Das eine sind Flüchtlinge die Angst um ihr Leben haben und die anderen sind Aus-/Einwanderer die sich woanders ein schöneres Leben vorstellen, die sollen auch bitte selbst schauen wie sie das organisieren...
Den Kriegsflüchtlingen wäre es dich am liebsten der Krieg wäre vorbei und sie könnten mit all ihren Lieben ihr altes Leben in ihrer Heimat zurück bekommen, die brauchen unsere Hilfe und Unterstützung, sei es ein Dach, Essen, was zum Anziehen und ne Aufgabe damit sie wieder ein Stück Alltag und Sinn in ihrem Leben sehen.

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22. August 2015 um 15:05
In Antwort auf erdbeerbluemchen

Ja...
Das eine sind Flüchtlinge die Angst um ihr Leben haben und die anderen sind Aus-/Einwanderer die sich woanders ein schöneres Leben vorstellen, die sollen auch bitte selbst schauen wie sie das organisieren...
Den Kriegsflüchtlingen wäre es dich am liebsten der Krieg wäre vorbei und sie könnten mit all ihren Lieben ihr altes Leben in ihrer Heimat zurück bekommen, die brauchen unsere Hilfe und Unterstützung, sei es ein Dach, Essen, was zum Anziehen und ne Aufgabe damit sie wieder ein Stück Alltag und Sinn in ihrem Leben sehen.

Erdbeerblümchen
Wirtschaftsflüchtlinge sind keine Auswanderer, die ein netteres Leben haben wollen, sondern Menschen, die in ihrer Heimat elendig verrecken würden, wenn sie bleiben.
Goodbye Deutschland mit Asylanten? Nicht ernsthaft...

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22. August 2015 um 15:44


...wenn sie denn kapieren wollen....
Es ist so einfach, Parolen nicht zu hinterfragen und sein Hirn auszuschalten; Nachdenken, recherchieren und tatsächlich Menschen kennen lernen, zuhören und sein Weltbild hinterfragen, damit sind viele Menschen schon gewaltig überfordert!

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22. August 2015 um 20:32


Das ist deine Sorge - dass Deutschland wirtschaftlich und finanziell kaputt geht - wegen ein paar Asylanten ?

Ehrlich - ich sage dir jetzt etwas im Vertrauen - die Wirtschaft in Europa ist bereits kaputt und das schließt Deutschland nicht aus . Die Weltwirtschaft steht vor dem Abgrund und das schon länger .

Griechenland trägt keine Schuld an der Misere - auch wenn viele diese Ansicht teilen .

Deutschland hat die 3. höchsten Lohn- Nebenkosten nach Österreich und an erster Stelle steht Belgien .

Der 22. oder 21. August war Stichtag - d.h. so viele Monate haben Unternehmen und Familien gearbeitet um ihre Lebenserhaltungskosten zu begleichen . Seit 2002 (wir erinnern uns - da trat der Euro in Kraft) war es ähnlich .

Es ist egal, in welchem Land du wohnst - wir werden es alle noch einmal billiger machen

Jemand der sein Leben aufs Spiel setzt - alles hinter sich lässt und nur das notwendigste mitnimmt - dafür noch viel Geld bezahlt - hat meine höchste Hochachtung und tut mir nicht nur ein bisschen leid .

Es tut mir im Herzen weh, zu sehen, in welch grausamer Welt wir leben und dass wir es einfach nicht schaffen, vorurteilsfrei und wertefrei zu agieren . Alle denken immer nur an das besch***** Geld, an ihren persönlichen Nachteil der sich daraus ergibt . Mein Gott, das ist nur Geld - mehr nicht .

Wie viel ist dein Geld wert, wenn Morgen in deinem Land ein Krieg ausbricht und du dieses Land verlassen möchtest - aus dem einzigen Grund - leben zu dürfen ?

Noch hat euch niemand etwas weg genommen ....

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22. August 2015 um 21:26


Wegen den Quoten - da musst du mit Brüssel telefonieren - das war Anordnung der EU .

In Österreich werden auch Asylanten aufgenommen - wir müssen die Quote einhalten und das gestaltet sich relativ schwierig .

Die schippern nicht aus Lust und Freude1 Monate auf dem Meer rum - sondern die brauchen so lange, weil das Boot keinen Motor hat .

Die anderen Länder - tja, wenn man ein wenig mehr auf die Wirtschaftspolitik geschaut hat die letzten Jahre - dann weiß man warum das so ist .

Gehst du in ein europäisches Land, wo die Armut fast gleich groß ist wie in deinem Land ?

Von derartigen Übergriffen habe ich in Ö noch nichts gehört .

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22. August 2015 um 21:36

Deswegen gehen die meisten flüchtlinge
in den Libanon, Iran und Pakistan. Das sind so arme Länder, aber die Leute wollen einfach in Sicherheit sein und es ist näher an der Heimat. Diese Länder nehmen um einiges mehr an Flüchtlingen auf, als Deutschland. Die können sich das nicht leisten, aber machen es trotzdem.

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22. August 2015 um 21:46

Weißt du
Deutschland lebt so gut von so viel ausbeuterischer Arbeit in Entwicklungsländern, von seinem Waffenexporten, durch seine schmierigenen Bankengeschäfte mit anderen Ländern,durch eine Wirtschaft die gar nicht immer so sauber und freundlich ist.

Unser Müll kommt in andere Länder, zum verschrotten und verwesen. Die LIDl PET Flasche treibt fröhlich durch das Meer wo die Flüchtlinge absaufen.
Die PET Flasche die wir für mehr Pfand wie Kosten kaufen möchten.

Und huch,wie konnte denn nur die Heckler und Koch in Mexiko im Drogenkrieg landen?Gut es war das G 36, bei den Temperaturen die dort herrschen....
So sauber sind wir nicht,dass wir darüber klagen müssten,dass uns etwas weggenommen wird.

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22. August 2015 um 22:02

Hmmm
Ich muss mich schon wirklich immer wundern über diese angeblichen täglichen Vergewaltigungen. Ich war selbst in meiner Jugend mit einem "Geduldeten" zusammen. Habe 8 Monate lang jedes WE im Asylheim geschlafen, gegessen, geduscht usw. Komischerweise ist mir nie etwas passiert, es gab noch nichtmal irgendwelche Andeutungen oder dergleichen. Zudem kenne ich noch genügend andere Frauen die ähnliches wie ich erlebt haben und nun soll es plötzlich so sein, dass sofort alle Asylbewerber über einen herfallen wie Tiere? Sorry, aber das glaubt doch kein Mensch. Übrigens kenne ich nun bereits 2 Fälle, wo jeweils eine Frau eine Vergewaltigung vorgetäuscht hat. Eine Frau behauptete 2 Flüchtlinge hätten sie vergewaltigt eine andere behauptete sie wurde von einem dunkelhäutigen Asylbewerber vergewaltigt. Beide Taten flogen als Lügen auf.

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22. August 2015 um 22:06

Ich habe da
eine ganz andere Erfahrung im Moment. Wir leben auch im Dorf, viele ältere Leute die sehr sehr offen sind. Ich mache mir da viel eher um die jüngeren Leute sorgen, die ihr Gedankengut auch noch an ihre Kinder weitergeben. Ich sehe hier sowie vorallem auch im Internet wirklich viele junge Menschen die immer mehr nach rechts trifften.

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