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Mädels... klärt mich mal auf

13. September 2016 um 21:10

Ich hab ja keinen Plan... momentan lebe ich am Existenzminimum, habe weniger als Hartz 4. Mir kommt das nicht so wenig vor... wir haben genug essen, eine (günstige) Wohnung, ein (schrottreifes) Auto und ab und an ist auch ein Urlaub drin. Natürlich kein 4 Sterne Hotel, aber da fühl ich mich eh nie wohl.

Was kostet es denn, unter "normalen" Umständen zu leben?
Wohnung wird hier 1000 Euro kosten vermute ich. Wie viel Geld braucht man, um gut über die Runden zu kommen? (Kein Luxusleben, aber pro Jahr Urlaub für 1000-1500, etwas besseres Auto und halt keine Mega Geldsorgen)
Wir sind zu zweit und mein Kind kein Kleinkind mehr

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13. September 2016 um 21:46

Gute fage
Als ich allein mit Kind war: Duales Studium. Im ersten Jahr hatte ich insgesamt 1200 Euro. Sehr sehr günstige Wohnung, Tagesvater selbst bezahlt, Auto, 130km Fahrtweg bis zur Schule und zurück...72km beim praktischen Teil. Dementsprechend Benzinkosten. Das ging aber noch, weil ich an der Tschechischen Grenze wohne und der Sprit dort günstig ist. Am wenigsten habe ich für Lebensmittel bezahlt, da wir kaum Zuhause waren, der Kleine beim Tagesvater voll verpflegt war und ich mir Kleinigkeiten für Arbeit und Schule gekocht und mitgenommen habe.
Übrig geblieben ist am Ende des Monats nichts. Das ist dann erst ab dem 2. Jahr besser geworden, weil ich auch viele Nachtschichten geschoben habe.

Ich denke mal, dass das eine Frage der Prioritäten ist. Die 3 Jahre Studium waren okay, aber auch nur, weil ich wusste, dass es irgendwann besser wird. Leben heisst für mich auch geniessen und nicht jeden Cent umdrehen.
Jetzt verdiene ich in Teilzeit (obwohl mein Studium rein gar nichts mit meiner jetzigen Tätigkeit gemein hat) wie mein Mann in Vollzeit und er hat ein verdammt gutes Gehalt und habe eine Arbeitszeit von 9 bis 14:30/15Uhr. Dementsprechend sind unsere Ansprüche gewachsen. Grosse Wohnung in der Innenstadt mit einem tollen Standard. 2 relativ neue Autos, wöchentliches ausgehen, wenn wir kindfrei haben. Skiurlaub und Sommerurlaub oder ein Wochenendkurztrip, mein Kind hat auch seine Ansprüche. Am Ende bleibt noch was für die Sparbücher über.

Ich muss aber auch sagen, dass ich damals nicht unglücklich war. Wir hatten ne kleine süsse 2 Zimmer Wohnung und ich hatte gar nicht die Zeit zum ausgehen. Das Geld war nicht da und die Zeit auch nicht. Keine Ahnung wie es gewesen wäre, wenn die Zeit, aber das Geld nicht gewesen wäre. Ich möchte das, was ich jetzt habe, nicht mehr missen, aber das liegt daran, dass ich meine Prioritäten anders gesteckt habe. Vor 6 Jahren waren diese anders gesteckt und ja, es hat gereicht.
Deswegen glaube ich nicht, dass dir so ein Vergleich hilft. Jeder hat andere Prioritäten. Jeder hat andere Ansprüche. Du musst selbst wissen ob du so glücklich bist und ob es dir reicht.

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13. September 2016 um 21:56

Schwierig
Kommt drauf an wo man lebt und waß man so kauft.
Also bei uns hier, wir kaufen nicht nur günstig ein, bräuchten wir:
800 Euro Miete (haben allerdings eine 3 Raum Wohnung und bräuchten eine 4 Raum, also Tendenz nach oben)
350 Euro Kindergarten (für 2 Kinder)
55 Strom
550 Nahrung/ Drogerie
80 Kfz Versicherung und Steuer
100 Telefon, TV, GEZ etc.
Also so ca. 2000 ohne Urlaub und das Auto ist schon bezahlt und ohne Kleidung.
Denke mal mit 2500 zu viert könnten wir gut leben.

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13. September 2016 um 22:56
In Antwort auf carpe3punkt0

Gute fage
Als ich allein mit Kind war: Duales Studium. Im ersten Jahr hatte ich insgesamt 1200 Euro. Sehr sehr günstige Wohnung, Tagesvater selbst bezahlt, Auto, 130km Fahrtweg bis zur Schule und zurück...72km beim praktischen Teil. Dementsprechend Benzinkosten. Das ging aber noch, weil ich an der Tschechischen Grenze wohne und der Sprit dort günstig ist. Am wenigsten habe ich für Lebensmittel bezahlt, da wir kaum Zuhause waren, der Kleine beim Tagesvater voll verpflegt war und ich mir Kleinigkeiten für Arbeit und Schule gekocht und mitgenommen habe.
Übrig geblieben ist am Ende des Monats nichts. Das ist dann erst ab dem 2. Jahr besser geworden, weil ich auch viele Nachtschichten geschoben habe.

Ich denke mal, dass das eine Frage der Prioritäten ist. Die 3 Jahre Studium waren okay, aber auch nur, weil ich wusste, dass es irgendwann besser wird. Leben heisst für mich auch geniessen und nicht jeden Cent umdrehen.
Jetzt verdiene ich in Teilzeit (obwohl mein Studium rein gar nichts mit meiner jetzigen Tätigkeit gemein hat) wie mein Mann in Vollzeit und er hat ein verdammt gutes Gehalt und habe eine Arbeitszeit von 9 bis 14:30/15Uhr. Dementsprechend sind unsere Ansprüche gewachsen. Grosse Wohnung in der Innenstadt mit einem tollen Standard. 2 relativ neue Autos, wöchentliches ausgehen, wenn wir kindfrei haben. Skiurlaub und Sommerurlaub oder ein Wochenendkurztrip, mein Kind hat auch seine Ansprüche. Am Ende bleibt noch was für die Sparbücher über.

Ich muss aber auch sagen, dass ich damals nicht unglücklich war. Wir hatten ne kleine süsse 2 Zimmer Wohnung und ich hatte gar nicht die Zeit zum ausgehen. Das Geld war nicht da und die Zeit auch nicht. Keine Ahnung wie es gewesen wäre, wenn die Zeit, aber das Geld nicht gewesen wäre. Ich möchte das, was ich jetzt habe, nicht mehr missen, aber das liegt daran, dass ich meine Prioritäten anders gesteckt habe. Vor 6 Jahren waren diese anders gesteckt und ja, es hat gereicht.
Deswegen glaube ich nicht, dass dir so ein Vergleich hilft. Jeder hat andere Prioritäten. Jeder hat andere Ansprüche. Du musst selbst wissen ob du so glücklich bist und ob es dir reicht.

Klar
Und dennoch bin ich der Meinung, dass mir ein Vergleich hilft, da ich momentan so ein bisschen vor der Wahl stehe, wie es weiter geht und wie viel ich arbeiten möchte/muss. Ob man Teilzeit oder Vollzeit geht, macht ja durchaus einen gewaltigen Unterschied.

Daher hilft mir eine grobe Tendenz momentan echt weiter. Z.B ob 2000 ausreichen... mir kommt es wenig vor wenn man die Hälfte dann schon für die Miete ausgibt.
Natürlich rechne ich das selber noch mal durch, aber in dem Fall sind Erfahrungswerte viel wert.

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14. September 2016 um 8:02

Es ist komischerweise
so, dass man, wenn man wenig hat, gut damit auskommt. Wenn man mehr hat, leistet man sich mehr fixkosten und kann sich gar nicht mehr vorstellen, von so wenig zu leben. Deshalb ist ei. Rückschritt auch immer so schwierig. Ich und mein Mann haben auch mal von 1100 plus Kindergeld gelebt. Mit günstiger Wohnung, wenig Fixkosten und drum und dran. Das ging schon irgendwie, ohne dass es uns schlecht ging. Mittlerweile haben wir fast das dreifache. Wir gönnen uns Urlaub, eine private Rentenversicherung, andere Zusatzversicherungen, eine schöne Wohnung.... Nicht mehr jeden cent umdrehen müssen, das ist schon was Feines. LG

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14. September 2016 um 8:08

Ihr habt sicher
mehr als nur 1200 euro fixkosten. Macht eine Aufstellung, auch mit Versicherungen und co. Und dann schaut nach günstigeren Stromanbietern, ne günstige Haftpflicht für die gleiche Leistung und und und. Das a und o ist der Überblick und schaut, wo man etwas einsparen kann. Meiner Meinung nach kann man sich an der polnischen Ostseeküste beispielsweise genauso gut erholen wie auf den Malediven. Gut, dieses Jahr ist unser Urlaub auch ausgefallen, da wir umgezogen sind...

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14. September 2016 um 8:14
In Antwort auf eddietheheadxxx

Ihr habt sicher
mehr als nur 1200 euro fixkosten. Macht eine Aufstellung, auch mit Versicherungen und co. Und dann schaut nach günstigeren Stromanbietern, ne günstige Haftpflicht für die gleiche Leistung und und und. Das a und o ist der Überblick und schaut, wo man etwas einsparen kann. Meiner Meinung nach kann man sich an der polnischen Ostseeküste beispielsweise genauso gut erholen wie auf den Malediven. Gut, dieses Jahr ist unser Urlaub auch ausgefallen, da wir umgezogen sind...

Also
wenn ihr zu zweit schon ca. 500 Euro für Einkäufe ausgebt, sind es locker 600 bis 700 Euro. Wir haben eine Haushaltskasse wo jeder 200 Euro rein packt. Also 400 Euro plus 100 Euro für die Kleine (Windeln und co.) und damit kommen wir gut hin. Ab nächsten Monat steht uns wieder etwas mehr Geld zur Verfügung, weil mein erster Lohn kommt da können wir dann gut was sparen.

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14. September 2016 um 10:43

Verschafft euch einen überblick
Die ersten 3 Monate habe ich ganz genau Haushaltsbuch geführt. Wir verdienen beide gut und trotzdem wollten wir mal wissen wofür wir denn so unser Geld ausgeben. Wir haben es in diesen Monaten auch so gemacht, dass wir die Ausgaben in 3 Kategorien getrennt haben...Haushalt, Miete Versicherungen etc und Freizeit. Freizeit und Haushalt hatten wir bar daheim in Umschläge. Wir haben uns einen gewissen Satz grosszügig ausgerechnet und haben davon alles bezahlt. Bei uns waren es 400 Euro (wir sind zu dritt) für den ganzen Monat für alle Lebensmittel, Haushaltswaren, Drogerieprodukte etc. Am Monatsende hatten wir immer was über. Für Freizeit hatten wir auch jeden Monat einen gewissen Satz und da man ja nicht jeden Monat immer die selben Unternehmungen hat, ist da auch immer einiges übrig geblieben. Diese Gelder haben wir zurückgelegt und haben davon nach 2 Monaten einen Wochenendtrip bezahlt. Mit dieser Erfahrung haben wir dann gewisse Summen auf das Gemeinschaftskonto gepackt und das, was am Monatsende über ist, legen wie zusätzlich zu der festgelegten Sparsumme zurück. So hatten wir genau den Überblick schon am Monatsanfang was wir für Summen für uns zum shoppen haben und was am Ende noch zusätzlich zum sparen über bleibt.
Ich mag es nicht, wenn ich zwar meine Fixkosten kenne, aber den Überblick über die Kleinigkeiten verliere. Das Haushaltsbuch hat uns sehr gut geholfen und es funktioniert super mit der ausgerechneten Summe auf dem Gemeinschaftskonto und es kam noch nie dazu, dass wir mit der Summe nicht ausgekommen sind. Wir konnten jeden Monat noch einen Betrag davon abheben und zum sparen nutzen.

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14. September 2016 um 10:46

Wir haben
Weit mehr als alles was hier genannt wurde und kommen trotzdem gerade so klar.
Zahlen gut 1000 für ein Haus zur Miete im Dorf in Südbayern.
Strom, Wasser, Müll ect. dazu
Meine Krankenversicherung (freiwillig) knapp 400
Etwa 700-800 für Lebensmittel und Windeln
Kleidung kaufen wir wenig
Benzin: eine Füllung pro Monat.
Aber es kommen noch Versicherungen, Riester, Sparbeträge für uns und die Kinder
Studienkredit läuft auch noch

Wir schauen auch aufs Geld sonst würden wir mit dem Geld was theoretisch für 2 Haushalte reichen könnte, nicht zurecht kommen. Daher ist Minimalismus mein neues Hobby.
Wenn ich überlege was ich in den letzten Jahren an Geld verbrannt hab... für nichts! Kleinkindhose im Angebot oder reduziert- gekauft. Und dann doch kaum angezogen. Ich hab einfach nicht nachgedacht.
Selbst bei mir: ich hab mit Sicherheit rund 15-20 Hosen (Jeans und stoff /leinenhosen) im Schrank. Ich brauche genau 3! Zwei Jeans habe ich im Wechsel an. Eine als Ersatz. Wenn eine schmutzig ist, ist sie bei einem 4-Personen Haushalt schnell gewaschen und getrocknet.

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14. September 2016 um 12:08

Doch das hilft
Bei einer beruflichen Veränderung mit deutlicher Einkommensänderung wie sie bei mir ansteht enorm. Davon hängt u.a. ab, ob ich Teilzeit oder Vollzeit arbeiten gehe.

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14. September 2016 um 13:20

Bei
1000,- Warmmiete kommt man als 4köpfige Familie mit 3000,- Einkommen gut über die Runden (wie es zu zweit wäre kann ich dir leider nicht sagen, da natürlich nicht alle Kosten einfach entsprechend geteilt werden können). Große Sprünge kann man dann nicht machen, aber man kann definitiv alle mon. Kosten damit decken (inkl. Strom, Kleidung, Essen etc). Ein kleiner Urlaub ist evtl. auch drin, wenn man recht sparsam wirtschaftet.

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14. September 2016 um 13:26
In Antwort auf xwhaea

Doch das hilft
Bei einer beruflichen Veränderung mit deutlicher Einkommensänderung wie sie bei mir ansteht enorm. Davon hängt u.a. ab, ob ich Teilzeit oder Vollzeit arbeiten gehe.

Hey whaea
Bei deiner ausbildung solltest du aber ganz gut mit teilzeit (ab 30st.) durchkommen, oder? (Frage ist eher, ob der tz posten auch so super für einen ist, als wie wenn man einen vz hätte..aber das ist ja wieder eine andere frage)

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14. September 2016 um 14:26

Also
Willst du jetzt genau wissen ob es sich lohnt Vollzeit arbeiten zu gehen oder was genau? Vielleicht bin ich dumm, aber sorichtig schlau werde ich irgendwie nicht aus deinen Antworten.....
Es kommt ja auch immer darauf an was einem wichtig ist und welche Prioritäten man hat.
Wir haben zum Beispiel zwei Autos. Anderen ist das aber nicht wichtig und die würden auch mit einem klar kommen.
Mein Freund hat zudem ein sehr kostspieliges, aber er hat sonst keine Hobbies.
Dann haben wir einen Hund, das ist mein Hobby.
Der bekommt zum bespiel teures Futter, war auch schon oft beim Tierarzt, Versicherung usw....
Ansonsten hat meine Tochter ein teures Hobby und ansonsten leben wir auch ganz normal.
Klamotten haben wir keine besonders teuren, genauso wenig super teure Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände.....
Eine stinknormale drei Zimmer Wohnung in einer sauteuren Umgebung.
Wir gehen einmal im Jahr "richtig" in Urlaub und das wars.
Was oft zu Buche schlägt sind die Autos. Vor allem da meins ständig repariert werden muss.
Ansonsten sparen wir einen kleinen Betrag und kaufen aber an Lebensmitteln das was wir möchten. Also ich schaue jetzt nicht ständig nach Sonderangeboten oder sowas. Dennoch sind keine allzu großen Sprünge drin.....
Ich überlege auch jeden Monat wo das ganze Geld hingeht, aber zum Beispiel war letztens erst mein Auto zur Reparatur und das kostet locker mal 1300. Das ist sehr viel Geld und das sind dann auch so Monate die natürlich eher bescheiden sind. Vor allem wenn kurz hintereinander sowas passiert.
Wie hatten vor 5-6 Jahren um einiges weniger an Geld und eine günstigere Wohnung und das ging super. Und ich hab irgendwie immer in Erinnerung das wir da nicht so viele Sorgen hatten. Das sind die Ansprüche die sich eben ändern.

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14. September 2016 um 14:38

Genau diese Sachen
Sind es auch bei uns......
Dazu raucht mein Freund auch noch und ist Arbeitsbedingt viel unterwegs. Da hält er dann auch an der Tankstelle und Luft sich zwei red Bull, ein belegtes Brötchen usw......
In dem Moment denkt man da nicht weiter drüber nach. Aber wenn man es sich zusammen rechnet kommt aber eben doch Wien Betrag raus, den man hätte auf die Seite legen können.

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14. September 2016 um 19:07

Wir
Haben zu viert 3000 Euro im Monat, da ist der Lohn von meinem Mann drin, mein Arbeitslosengeld (seit August arbeitslos) und das Kindergeld. Es ist halt weniger als vor meiner Kündigung, aber es reicht trotzdem. Ein Glück. Wir haben 1753 Euro fix Kosten jeden Monat, 470 Euro für Lebensmittel, ca. 100 Euro Sprit (vorher mit meiner Arbeit 250 Euro ) und der Rest ist für Freizeit, Kleidung usw.... Wir sparen ein bisschen für die kleine, für den großen ist schon ausgesorgt. Für uns selbst sparen wir nichts, wir leben jetzt und ob wir das Rentenalter erreichen und somit Zeit zum Geld verpassen hätten, weiß ja niemand und nachdem ich an meinen Eltern gesehen habe wie früh und schnell ein Tod eintreten kann habe ich da eine andere Meinung zu wie vieler meiner Mitmenschen. Kurz gesagt wir sind nicht arm und nicht reicht, wir leben gut, mein Mann arbeitet nicht bis zum umfallen und wir können zu viert jede Menge Zeit miteinander genießen.

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14. September 2016 um 19:08
In Antwort auf curryqueen

Wir
Haben zu viert 3000 Euro im Monat, da ist der Lohn von meinem Mann drin, mein Arbeitslosengeld (seit August arbeitslos) und das Kindergeld. Es ist halt weniger als vor meiner Kündigung, aber es reicht trotzdem. Ein Glück. Wir haben 1753 Euro fix Kosten jeden Monat, 470 Euro für Lebensmittel, ca. 100 Euro Sprit (vorher mit meiner Arbeit 250 Euro ) und der Rest ist für Freizeit, Kleidung usw.... Wir sparen ein bisschen für die kleine, für den großen ist schon ausgesorgt. Für uns selbst sparen wir nichts, wir leben jetzt und ob wir das Rentenalter erreichen und somit Zeit zum Geld verpassen hätten, weiß ja niemand und nachdem ich an meinen Eltern gesehen habe wie früh und schnell ein Tod eintreten kann habe ich da eine andere Meinung zu wie vieler meiner Mitmenschen. Kurz gesagt wir sind nicht arm und nicht reicht, wir leben gut, mein Mann arbeitet nicht bis zum umfallen und wir können zu viert jede Menge Zeit miteinander genießen.

Ach ja
Vor meiner Kündigung hatten wir 450 Euro mehr, dafür aber auch 150 Euro mehr Spritkosten.

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14. September 2016 um 20:58

Danke euch Allen!
Es ist dann schon so in etwa, wie ich mir gedacht habe. 1500 ist knapp, 2000 braucht man, 2500 sind cool und bei 3000 muss ich mir nicht groß einen Kopf machen.

Amarula, ja, mir geht es im Endeffekt darum, wie viel ich arbeiten muss, um leben zu können. Vollzeit und alleinerziehend ist einfach schwierig. Es ging mir schlichtweg um grobe Erfahrungswerte, mit wie viel man gut leben kann. Da ich mein Leben lang bisher immer nur am rumkrebsen war, fehlt mir zu mehr Geld tatsächlich etwas der Bezug. Daher war das tatsächlich interessant und wichtig für mich, mal ein paar Zahlen zu lesen und auch die Auflistungen, für was Geld drauf geht war cool, weil ich an manches nicht fwdacht habr bzw anders eingeschätzt hätte, wo ich bisher einfach keine/wenig Ausgaben habe.

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Frage an die österreicherinnen bzgl. mutterschaftsaustritt
Von: sweet15112014
neu
14. September 2016 um 15:48
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