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Mal eine richtig schön provokante Frage an die Abtreibungsgegner:

24. August 2005 um 8:45 Letzte Antwort: 10. November 2005 um 10:47

Wenn ihr also der Meinung seid, dass alle Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, Mörderinnen sind, dann müsste ja auch jede, die eine Fehlgeburt erlitten hat, des Totschlags bezichtigt werden, oder?

Ich mein, sie haben es zwar nicht mit Absicht getan, aber das hat jemand, der einen Autounfall verschuldet, bei dem jemand zu Tode gekommen ist, bestimmt auch nicht.

Dies soll kein Angriff sein, auf all' die, die das schreckliche Schicksal einer Fehlgeburt erleiden mussten, nur denke ich, sollten die Abtreibungsgegner wirklich mal ihre Wortwahl überdenken.

Zwischen Mord eines bestehenden Lebens und der Korrektion einer Verhütungspanne (dieses *angehende* Leben war nie gewollt/angedacht) besteht doch wohl noch ein himmelweiter Unterschied.

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24. August 2005 um 9:46

Hallo...
...also ich finde es furchtbar, das sich immer wieder deswege so gestritten wird. bisher war ich absolut nicht gegen abtreibung. aber wenn du mal den beitrag liest mit der zwillingsmama, die wissen will wie es mit den schmerzen ist, sorry da wird mir schlecht und da kann ich auch die abtreibungsgegner verstehen. und dein vergleich mit den fehlgeburten, finde ich total unangebracht. es so zu sehen, ist einfach nicht richtig. und da werden mir viele zustimmen. aber du möchtest es ja mit deinem beitrag auch auf diskussionen anlegen!!!!!!!!

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24. August 2005 um 9:56

Super, du hast heute den Vogel des Tages abgeschossen
Was schreibst du hier eigentlich für einen Mist!
Du kannst doch Frauen mit fehlgeburten nicht des Todschlags bezichtigen.
Allein der Vergleich ist unmöglich!

Ist ja schön und gut, wenn du auf provokante art und Weise dises ebenfall provokante Thema ausdiskutieren möchtest, aber was zu weit geht, geht zu weit!


Eine Fehlgeburt ist etwas, das unvermeidlich ist, hervorgerufen durch Krankheit des Embrios oder der Mutter.
Was meinst du, wei die Frauen darunter leiden.


Ich bin auch niemand der Abtreibung als Mord bezichtigt, man sollte eine Abtreibung nur nicht so gedankenlos vollziehen.
Und vorallem vorher mal n bischen mehr verantwortung haben, um gar nicht erst in die Lage zu geraten eine Abtreibung vornehmenlassen zu müssen!
Diese Jugned von heute sieht nämlich alles zu locker! (nicht alle, aber es werden immer mehr)..
Da wird durch die Welt gevögelt und die Verhütung mal im geilen Rausch vergessen und schwups hat die 24jährige nen dicken Bauch. Weiß am besten noch nicht mal von wem das Baby ist. Und wenn se auch ihren Hauptschulabscghluß nicht schaft, weil se zu dämlich ist, weiß sie aber immernoch, daß alles nicht so schlimm ist, weil es ja zum Glück die Abtreibung gibt! Und wenn dann naächsten Monat wieder die Verhütung vergessen wird, ach was machts, die Abtreibung war ja sone schnelle und einfache Lösung...


So, da rüber regen sich die meisten auf!

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24. August 2005 um 9:58
In Antwort auf an0N_1263247099z

Super, du hast heute den Vogel des Tages abgeschossen
Was schreibst du hier eigentlich für einen Mist!
Du kannst doch Frauen mit fehlgeburten nicht des Todschlags bezichtigen.
Allein der Vergleich ist unmöglich!

Ist ja schön und gut, wenn du auf provokante art und Weise dises ebenfall provokante Thema ausdiskutieren möchtest, aber was zu weit geht, geht zu weit!


Eine Fehlgeburt ist etwas, das unvermeidlich ist, hervorgerufen durch Krankheit des Embrios oder der Mutter.
Was meinst du, wei die Frauen darunter leiden.


Ich bin auch niemand der Abtreibung als Mord bezichtigt, man sollte eine Abtreibung nur nicht so gedankenlos vollziehen.
Und vorallem vorher mal n bischen mehr verantwortung haben, um gar nicht erst in die Lage zu geraten eine Abtreibung vornehmenlassen zu müssen!
Diese Jugned von heute sieht nämlich alles zu locker! (nicht alle, aber es werden immer mehr)..
Da wird durch die Welt gevögelt und die Verhütung mal im geilen Rausch vergessen und schwups hat die 24jährige nen dicken Bauch. Weiß am besten noch nicht mal von wem das Baby ist. Und wenn se auch ihren Hauptschulabscghluß nicht schaft, weil se zu dämlich ist, weiß sie aber immernoch, daß alles nicht so schlimm ist, weil es ja zum Glück die Abtreibung gibt! Und wenn dann naächsten Monat wieder die Verhütung vergessen wird, ach was machts, die Abtreibung war ja sone schnelle und einfache Lösung...


So, da rüber regen sich die meisten auf!

14jährige sollte das heißen...
....

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24. August 2005 um 12:16

Wer will entscheiden
du, ich finde es wirklich unangebracht das frauen welche einen abbruch machten rede und antwort stehen sollen.
welch moral will denn geredigt sein?
wer außer der mutter werdenen mutter kann entscheiden?
KEINER.................
nur sie selbst und diese moralapostellei finde ich einfach unmöglich.
ist nicht vielleicht gerade die frau welche über sie urteilt gestern noch mit dem gedanken der verwerflichen moral schwanger gegangen, ist nicht vielleicht gerade sie die mutter welche ihr kind vermeintlich nur liebt, es abschiebt zur oma zur........
sie die sich total überfordert fühlt mit ihrem kind?
welch moral????????????????????????????????????????????
ich habe es so satt!
es steht in keinem verhältniss zu dem was eine frau für sich und das kind welches in ihr wachsen könnte entscheidet und dabei spielt es keine rolle ob sie es mit leichtigkeit oder verzweiflung tut.
es ist ihr entschluß.
ja, ich schreibe meine emotion ganz offen und ehrlich,
nein ich habe kein kind abgetrieben.

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24. August 2005 um 13:30
In Antwort auf tammi_12473825

Wer will entscheiden
du, ich finde es wirklich unangebracht das frauen welche einen abbruch machten rede und antwort stehen sollen.
welch moral will denn geredigt sein?
wer außer der mutter werdenen mutter kann entscheiden?
KEINER.................
nur sie selbst und diese moralapostellei finde ich einfach unmöglich.
ist nicht vielleicht gerade die frau welche über sie urteilt gestern noch mit dem gedanken der verwerflichen moral schwanger gegangen, ist nicht vielleicht gerade sie die mutter welche ihr kind vermeintlich nur liebt, es abschiebt zur oma zur........
sie die sich total überfordert fühlt mit ihrem kind?
welch moral????????????????????????????????????????????
ich habe es so satt!
es steht in keinem verhältniss zu dem was eine frau für sich und das kind welches in ihr wachsen könnte entscheidet und dabei spielt es keine rolle ob sie es mit leichtigkeit oder verzweiflung tut.
es ist ihr entschluß.
ja, ich schreibe meine emotion ganz offen und ehrlich,
nein ich habe kein kind abgetrieben.

@lyda10
Es geht hier nicht darum, dass Frauen, die einen Abruch haben lassen müssen sich rechtfertigen sollen.

Sondern es geht darum, dass abtreibung nicht als neues "Verhütungsmittel" eingestzt werden soll.

Es soll eine letzte Möglichkeit sein und nicht als Dauerlösung für verantwortungslose frauen sein, die schlampig mit ihrer Verhütung umgehen.


Man sollte aufpassen gar nicht in diese Lage reingeraten zu müssen. Was jawohl in der heutigen Zeit einfachste Sache sein sollte!

Und man darf im Hintergrund nicht vergessen, dass dort kein Tumor oder eine Krankheit wegoperiert wird sondern ein kleines Wesen!
Und deshalb sollte es nie eine einfache Sache sein, sondern ein schwerer Schritt und ein letzter Ausweg!

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24. August 2005 um 14:17

Antwort
Der Punkt um den es mir geht ist, dass beim Thema "Abtreibung" soviel stigmatisiert, tabuisiert und moralisiert wird.

Es ist ja teilweise schon ne echte Hexenjagd. Und selbst die, die vermeintlich tolerant sind, verurteilen hintenrum doch - von Verständnis ist da keine Spur. So wie meine Vorschreiberin das ganz richtig beschreibt - man muss erstmal selbst in der Situation sein, bevor man sich das Recht rausnehmen kann, mit dem Finger zu zeigen. Und selbst wenn man sogar schonmal in der Situation war, ist die dann auch nicht eins zu eins vergleichbar - was für den einen tragbar ist, ist für den nächsten ein unlösbares Problem.
(Ich war zum Gück noch nie in der Situation ungewollt schwanger zu sein und hab mir das auch nicht als höheres Ziel gesetzt).

Ich find' es aber einfach fürchterlich, diese Frauen zu beschimpfen oder indirekt psychischen Druck auf sie auszuüben, wenn sie möglicherweise das einzig Richtige tun.
Denn ein Kind in die Welt zu setzen, wenn man es finanziell und/oder emotional nicht versorgen kann, halte ich für unverantwortlich. Was kommt denn dabei heraus? Im besten Falle bloß ein weiterer Konsument, möglicherweise ein Sozialversager oder -schmarotzer, im schlimmsten Falle ein Krimineller. Ja, davon brauchen wir bestimmt noch mehr.
Ein Kind braucht nunmal mehr, als einfach nur "geboren" und danach vom Staat mit dem Nötigsten versorgt zu werden.

Ich denke, dass die meisten Frauen sich das reichlich überlegen und diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wird. Möglicherweise mag es da Ausnahmen geben - aber das sind eben Ausnahmen.

Deswegen die Frauen so menschenverachtend zu behandeln und sie als Mörderinnen und der gleichen zu bezeichnen ist wirklich der Gipfel. Und vor allen Dingen macht es die Sache nicht besser - im Gegenteil, wenn man sie nur heftig genug angeht, werden sie ihres Lebens nicht mehr froh und sind dann ein Fall für den Psychologen.

Wenn die lieben Abtreibungsgegner doch aus reiner Menschenliebe für jedes Kind sind, wieso fällt es ihnen dann so schwer, ein bisschen Liebe in sich für die betroffenen Frauen zu finden, sie zu trösten und zu stärken, sie zu entlasten.
Immerhin handelt es sich bei diesen Frauen doch auch um Menschen, oder? Und Kinder waren die mit Sicherheit auch mal....
Gerade diese Frauen brauchen die Unterstützung - damit sie nicht nochmal in die Situation kommen. Aber den Abtreibungsgegnern gibt es anscheinend irgendeine Genugtuung, wenn sie den Damen das Leben verpfuschen - die Aussichten, dass sich dadurch das Leben der Betroffenen insofern stabilisiert, dass sie sich das nächste Mal für das Kind entscheiden, verbessern sich dadurch wohl kaum.
Also immer weiter draufhauen und den moralischen Zeigefinger heben oder ihnen Angst machen...
Mir scheint es, als wenn sie entweder unglückliche Kinder haben wollen oder, wenn das durch die Abtreibung verhindert wird, zumindest unglückliche (Nicht-)Mütter.

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24. August 2005 um 14:30
In Antwort auf xue_12298819

Antwort
Der Punkt um den es mir geht ist, dass beim Thema "Abtreibung" soviel stigmatisiert, tabuisiert und moralisiert wird.

Es ist ja teilweise schon ne echte Hexenjagd. Und selbst die, die vermeintlich tolerant sind, verurteilen hintenrum doch - von Verständnis ist da keine Spur. So wie meine Vorschreiberin das ganz richtig beschreibt - man muss erstmal selbst in der Situation sein, bevor man sich das Recht rausnehmen kann, mit dem Finger zu zeigen. Und selbst wenn man sogar schonmal in der Situation war, ist die dann auch nicht eins zu eins vergleichbar - was für den einen tragbar ist, ist für den nächsten ein unlösbares Problem.
(Ich war zum Gück noch nie in der Situation ungewollt schwanger zu sein und hab mir das auch nicht als höheres Ziel gesetzt).

Ich find' es aber einfach fürchterlich, diese Frauen zu beschimpfen oder indirekt psychischen Druck auf sie auszuüben, wenn sie möglicherweise das einzig Richtige tun.
Denn ein Kind in die Welt zu setzen, wenn man es finanziell und/oder emotional nicht versorgen kann, halte ich für unverantwortlich. Was kommt denn dabei heraus? Im besten Falle bloß ein weiterer Konsument, möglicherweise ein Sozialversager oder -schmarotzer, im schlimmsten Falle ein Krimineller. Ja, davon brauchen wir bestimmt noch mehr.
Ein Kind braucht nunmal mehr, als einfach nur "geboren" und danach vom Staat mit dem Nötigsten versorgt zu werden.

Ich denke, dass die meisten Frauen sich das reichlich überlegen und diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wird. Möglicherweise mag es da Ausnahmen geben - aber das sind eben Ausnahmen.

Deswegen die Frauen so menschenverachtend zu behandeln und sie als Mörderinnen und der gleichen zu bezeichnen ist wirklich der Gipfel. Und vor allen Dingen macht es die Sache nicht besser - im Gegenteil, wenn man sie nur heftig genug angeht, werden sie ihres Lebens nicht mehr froh und sind dann ein Fall für den Psychologen.

Wenn die lieben Abtreibungsgegner doch aus reiner Menschenliebe für jedes Kind sind, wieso fällt es ihnen dann so schwer, ein bisschen Liebe in sich für die betroffenen Frauen zu finden, sie zu trösten und zu stärken, sie zu entlasten.
Immerhin handelt es sich bei diesen Frauen doch auch um Menschen, oder? Und Kinder waren die mit Sicherheit auch mal....
Gerade diese Frauen brauchen die Unterstützung - damit sie nicht nochmal in die Situation kommen. Aber den Abtreibungsgegnern gibt es anscheinend irgendeine Genugtuung, wenn sie den Damen das Leben verpfuschen - die Aussichten, dass sich dadurch das Leben der Betroffenen insofern stabilisiert, dass sie sich das nächste Mal für das Kind entscheiden, verbessern sich dadurch wohl kaum.
Also immer weiter draufhauen und den moralischen Zeigefinger heben oder ihnen Angst machen...
Mir scheint es, als wenn sie entweder unglückliche Kinder haben wollen oder, wenn das durch die Abtreibung verhindert wird, zumindest unglückliche (Nicht-)Mütter.

@endymia
Aber du findest es richtig Frauen die Fehlgeburten hatten mit Fällen wie Todschlag zu vergleichen?

Denn dazu hast du eben noch nichts geschrieben!
Regst dich nur über das Wort Mörderin auf, welches in dieser Diskusion noch nicht mal gefallen ist!


Ich bezeichne Frauen, die abgetrieben haben, nicht als Mörderinnen. Aus dem einfachen Grund nicht, weil sie keine Straftat begangen haben.
Ich halte es lediglich für bedenklich, wenn man die Abtreibungsstatistik betrachtet, wie sehr diese doch in die Höhe geht und bin der Ansicht, dass es langsam nicht mehr als letzte Möglichleit verwendet wird sondern als einfache Möglichkeit.


Und nun bitte noch die Antwort meiner Frage mit dem Todschlag!


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24. August 2005 um 14:33
In Antwort auf an0N_1263247099z

Super, du hast heute den Vogel des Tages abgeschossen
Was schreibst du hier eigentlich für einen Mist!
Du kannst doch Frauen mit fehlgeburten nicht des Todschlags bezichtigen.
Allein der Vergleich ist unmöglich!

Ist ja schön und gut, wenn du auf provokante art und Weise dises ebenfall provokante Thema ausdiskutieren möchtest, aber was zu weit geht, geht zu weit!


Eine Fehlgeburt ist etwas, das unvermeidlich ist, hervorgerufen durch Krankheit des Embrios oder der Mutter.
Was meinst du, wei die Frauen darunter leiden.


Ich bin auch niemand der Abtreibung als Mord bezichtigt, man sollte eine Abtreibung nur nicht so gedankenlos vollziehen.
Und vorallem vorher mal n bischen mehr verantwortung haben, um gar nicht erst in die Lage zu geraten eine Abtreibung vornehmenlassen zu müssen!
Diese Jugned von heute sieht nämlich alles zu locker! (nicht alle, aber es werden immer mehr)..
Da wird durch die Welt gevögelt und die Verhütung mal im geilen Rausch vergessen und schwups hat die 24jährige nen dicken Bauch. Weiß am besten noch nicht mal von wem das Baby ist. Und wenn se auch ihren Hauptschulabscghluß nicht schaft, weil se zu dämlich ist, weiß sie aber immernoch, daß alles nicht so schlimm ist, weil es ja zum Glück die Abtreibung gibt! Und wenn dann naächsten Monat wieder die Verhütung vergessen wird, ach was machts, die Abtreibung war ja sone schnelle und einfache Lösung...


So, da rüber regen sich die meisten auf!

Ja meinst du denn wirklich..
dass denen das allen so leicht fällt?

Und selbst wenn, mir ist das immer noch lieber, als wenn sie danach für den Rest ihres Lebens an ihren Schuldgefühlen arbeiten müssen (anstelle zu arbeiten).

Und ich glaube wohl kaum, dass jemand, der die Erfahrung macht, es nochmal drauf anlegen wird, sie nochmal zu machen. Es ist wohl der härteste Weg, den Sinn und die Funktion von guter Verhütung zu lernen.

Mal ganz abgesehen davon, dass die ganze Aktion ne ganze Menge Geld und Zeit in Anspruch nimmt: schon allein aus dem Grund werden wohl auch die ganz Gelassenen oder mehr oder weniger Unbelehrbaren es nicht auf ein zweites Mal ankommen lassen. Und selbst wenn es diese Irren gibt, auf den Normalfall trifft das mit Sicherheit nicht zu und irgendwelche Kritik würde solche Fälle sowieso nicht erreichen - also trifft man damit immer nur die Falschen - denn es nehmen sich vor allem die zu Herzen, die sowieso schon leiden.

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24. August 2005 um 15:15

@kleineente
Und der Satz mit den Fehlgeburten war jetzt o.k. oder wie?

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24. August 2005 um 15:18
In Antwort auf an0N_1263247099z

@endymia
Aber du findest es richtig Frauen die Fehlgeburten hatten mit Fällen wie Todschlag zu vergleichen?

Denn dazu hast du eben noch nichts geschrieben!
Regst dich nur über das Wort Mörderin auf, welches in dieser Diskusion noch nicht mal gefallen ist!


Ich bezeichne Frauen, die abgetrieben haben, nicht als Mörderinnen. Aus dem einfachen Grund nicht, weil sie keine Straftat begangen haben.
Ich halte es lediglich für bedenklich, wenn man die Abtreibungsstatistik betrachtet, wie sehr diese doch in die Höhe geht und bin der Ansicht, dass es langsam nicht mehr als letzte Möglichleit verwendet wird sondern als einfache Möglichkeit.


Und nun bitte noch die Antwort meiner Frage mit dem Todschlag!


Gerne beantworte ich Dir auch diese Frage
Ersteinmal möchte ich festhalten, dass ich es nicht *direkt* verglichen habe.
Das wäre ungefähr so, als wenn ich sagen würde "das ist ja wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen" und Du mir dann nachsagen würdest, ich würde tatsächlich Äpfel mit Birnen vergleichen.

Mir ging es darum, mal den Pfad aufzuzeigen, welchen die Kritiker damit begehen, und dafür ist es noch nicht einmal nötig, diesen Begriff explizit zu verwenden.

Und natürlich könnte man anhand einer absurden(!) Argumentationskette zu diesem Ergebnis kommen, allerdings ist das nicht weniger bescheuert, wie die Abtreibung/Mord-Sache. Die eine Anschuldigung ist bloß gesellschaftlich nicht gestützt die andere wird aber toleriert (das war allerdings auch nicht immer und überall so, es gab Zeiten, da wurde eine Fehlgeburt den Frauen zum Vorwurf gemacht).
Das bringt mich ja zu dem Schluss, dass dies vor allem eine moralische Problematik ist, die allein vom Menschen gemacht ist. Eine Gesellschaft könnte auch ganz anders mit dem Thema umgehen, siehe z.B. Themen wie Organverpflanzung oder künstliche Befruchtung und wie sich da die gesellschaftliche Einstellung im Wandel der Zeit geändert hat. Und dann schaut man sich nochmal zu solchen Themen die Einstellungen der einzelnen Kulturen an.. aber das würde jetzt zu weit führen.

Ebenso rege ich mich nicht nur über das Wort "Mörderin" auf, sondern über die Haltung und den Schaden, welcher mit dieser angerichtet wird.

Wenn Du die Abtreibungsstatistik betrachtest, heisst ein steigender Wert doch nicht zwingend, dass leichtfertiger mit dem Thema umgegangen wird. Mir drängt sich da der Gedanke auf, dass bei der Aufklärung massiv geschlampt wird, oder dass durch die sexualisierte Medienkultur jungen Menschen eine easy-going-Metalität vorgelebt wird ohne dass gleichzeitig über die entsprechenden Gefahren und Risiken aufgeklärt wird. Wir haben soviel Sex wie noch nie in den Medien, alles locker, alles prima, alles erstrebenswert (der Mensch neigt ja zum Nachmachen), dabei ist mir noch nie der Hinweis auf Verhütung ins Auge gesprungen - da kann ich mir schon vorstellen, dass vielen jungen Menschen die Konsequenz und die Ernsthaftigkeit nicht so richtig wirklich bewusst ist.

Man könnte auch aus der Statistik lesen, dass sich anscheinend aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und Verunsicherung immer weniger Frauen, die ungewollt schwanger werden, vorstellen können, die Verantwortung zu tragen bzw. sich dieser Situation gewachsen fühlen. Frauen, die sich früher vielleicht schon für das Kind entschieden hätten. Leider schwinden staatliche sowie familiäre Sicherungssysteme immer mehr.
Vor gar nicht allzu langer Zeit wäre es für die ein oder andere auch denkbar gewesen, die Ausbildung abzubrechen (und vielleicht später mal fortzuführen), heute kann man froh sein, wenn man eine Stelle hat, wenn man zu den "Auserwählten" gehört (und dann diese auch noch gefährden?).

Man könnte auch noch auf so manch' andere Theorie kommen.. Deine ist natürlich recht naheliegend.. Aber oft ist das Naheliegenste leider nicht richtig.

Zum Thema "einfache Möglichkeit" hab ich Dir ja schon weiter unten was geschrieben.

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24. August 2005 um 15:28
In Antwort auf an0N_1263247099z

@kleineente
Und der Satz mit den Fehlgeburten war jetzt o.k. oder wie?

Um Missverständnisse nochmal auszuräumen..
der Satze ist keineswegs okay! Sogar das absolute Gegenteil davon. Das würde nur herauskommen, wenn man die Haltung der Kritiker mal konsequent weiterspinnt.
Die Provokation soll doch eben genau diese Absurdität aufzeigen.
Der Vergleich ist ja zwischen beabsichtigter Abbruch / unbeabsichtigter Abbruch - beabsichtigte Tötung /unbeabsichtigte Tötung.

Und wenn man bei einer Abtreibung von Tötung oder Mord spricht, wäre das die logische Konsequenz!
Das die Rechnung nicht aufgeht, darin sind wir uns ja offensichtlich einig. Schlussfolgernd sollte man bei einer Abtreibung auch nicht von Mord oder Tötung sprechen.

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24. August 2005 um 15:45
In Antwort auf xue_12298819

Um Missverständnisse nochmal auszuräumen..
der Satze ist keineswegs okay! Sogar das absolute Gegenteil davon. Das würde nur herauskommen, wenn man die Haltung der Kritiker mal konsequent weiterspinnt.
Die Provokation soll doch eben genau diese Absurdität aufzeigen.
Der Vergleich ist ja zwischen beabsichtigter Abbruch / unbeabsichtigter Abbruch - beabsichtigte Tötung /unbeabsichtigte Tötung.

Und wenn man bei einer Abtreibung von Tötung oder Mord spricht, wäre das die logische Konsequenz!
Das die Rechnung nicht aufgeht, darin sind wir uns ja offensichtlich einig. Schlussfolgernd sollte man bei einer Abtreibung auch nicht von Mord oder Tötung sprechen.

@ endymia
Deine Provokation geht nur leider in die falsche Richtung!
Provoziert fühlen sich Leute wie ich, die keine Frau als Mörderin bezeichnet, sondern die selber 2 Fehlgeburten hatte.

Und der Vergleich stimmt auch einfach nicht!
Das ist der Fehler in deiner Aussage!
Weil ein Totschlag eine vermeidbare Sache ist und eine Fehlgeburt nicht!


Ich versteh ja deinen Gedankenzug und weiß was du ausdrücken möchtst, aber er ist nicht sinnvoll gedacht.

Ist auch egal, das Thema ist und bleibt umstritten und da werden wir zwei auch nichts dran ändern.


wir reden so oder so an einander vorbei, weil ich ein ganz anderes Interesse an dem Thema habe als du.
Mir geht es um einen aderen Punkt, aber da bist du leider nicht drauf eingegagen.

nämlich darauf, dass es verantwortungslosen Frauen zu einfach geemacht wird. Statt mehrfach abtreiben zu müssen sollten sich diese Frauen ein Verantwortungsgefühl aufbauen. Nicht in bezug auf das ungeborene Wesen, sondern darauf, die situation im Vorfeld zu vermeiden!


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24. August 2005 um 17:41
In Antwort auf an0N_1263247099z

@lyda10
Es geht hier nicht darum, dass Frauen, die einen Abruch haben lassen müssen sich rechtfertigen sollen.

Sondern es geht darum, dass abtreibung nicht als neues "Verhütungsmittel" eingestzt werden soll.

Es soll eine letzte Möglichkeit sein und nicht als Dauerlösung für verantwortungslose frauen sein, die schlampig mit ihrer Verhütung umgehen.


Man sollte aufpassen gar nicht in diese Lage reingeraten zu müssen. Was jawohl in der heutigen Zeit einfachste Sache sein sollte!

Und man darf im Hintergrund nicht vergessen, dass dort kein Tumor oder eine Krankheit wegoperiert wird sondern ein kleines Wesen!
Und deshalb sollte es nie eine einfache Sache sein, sondern ein schwerer Schritt und ein letzter Ausweg!

Verhütungsmittel
ja, dies sehe ich im gleichen aspekt.
nur und das sehen wir immer wieder in den medien,
ist es ja auch (einfach) aus ärztlichersicht dies zu tun
wo aber müßen wir anfangen auf welcher ebene findet gleichgültigkeit, unerfahrenheit statt?
liegt die möglichkeit nicht vielleicht in unserer gesellschaft, in der gleichgültigkeit des einzelnen gegenüber eines anderen menschen?
in jedem einzelnen liegt seine ganz persönliche geschichte, jeder trägt seine verantwortung fürs eigene leben in sich !
aber weiß dies jeder, ist es nicht so das mann und frau sein vermeintliches glück im anderen sucht.
liegt nicht vielleicht die antwort in der unselbstständgkeit? nicht die selbst_ständig-keit
fragen über fragen ; und diese sind notwendig um antworten zu finden.

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4. September 2005 um 22:58

...
ich bin kein totaler abtreibungsgegner, aber sehe mich auch nicht als befürworter.
es gibt bestimmt immer gründe...
heikles thema, und zweischneidig. man sollte es nicht verbieten, man sollte es nicht als non-plus-ultra darstellen.


gehen wir mal von einer normalen schwangerschaft aus, ohne komplikationen,und nicht bei minderjährigen.


mal so in den raum geworfen:
was hält einen davon ab, das kind zur adoption freizugeben ?

warum wird vehemment darauf gepocht, das das leben der frau vorgeht ? ist ihr leben dann vorbei ?
wer stellt denn das leben des kindes so einfach hinter das leben der frau. immerhin geht es ja nicht um ihren tod, sondern nur um den des ungeborenen kindes. und warum bestimmt sie über sich selbst, wenn sie über ein ungeborenes kind bestimmt ?

ich glaube schon, das manche frau es sich zig-mal überlegt hat - aber trotzdem, ein schaler nachgeschmack bleibt mir da. und keiner kann mir erklären, warum dieser "einfachere" weg gewählt wird. der sich im nachhinein oft als der schwierigere heraus stellt. denn bei den meisten frauen bleibt der zweifel, ob die entscheidung richtig war.

was, bitteschön, spricht denn gegen eine adoption ?
ist es wirklich der richtige weg, nur weil er "schneller" ist ?

ich finde es heftig, abtreibung als korrektur zu sehen.

und ich frage mich, ob wir alle "nötig" sind. aber nur, weil wir nicht überall erwünscht sind werden wir ja auch nicht von der nächsten brücke geschubst. so ein baby wäre an anderer stelle sehr erwünscht.

ich lebe gerne, und ich freue mich, das ich es darf.
meine tochter ist auch ein "unfall", und ich sehe ihr gerne beim leben zu. etwas anderes wäre für mich auch gar nicht in frage gekommen, da ich kein argument gehabt hätte. gesundheitlich war alles ok, und alls andere bekommt man in den griff - wenn man gewillt ist. das argument, das mein leben nicht dafür ausgelegt ist, ist ein ziemlich faules. nur weil ich nicht bereit bin etwas zu ändern muss keinem anderen ein leben versagt bleiben.

ich habe von frauen gelesen, die schon 5 mal abgetrieben haben - tja, passiert halt. aber später, mit dem richtigen mann, da möchten sie dann kinder, dann machen sie es sich so richtig muckelig.
ich habe von frauen gelesen, die keine lust auf einen dicken bauch hatten, die angst vor schwangerschaftstreifen hatten, die keine lust hatten, ihr wohlverdientes geld für etwas anders auszugeben als klamotten und high-life.
ich habe von frauen gelesen, die keinen bock auf frühes aufstehen oder lätzchen-waschen hatten. die meinten, kinder zu haben ist gleich zu setzen mit alt zu sein. all das waren argumente (und zwar ernst gemeinte) für eine abtreibung.

ich würde für mein persönliches besseres verstehen gerne mal etwas anderes hören, etwas, das ich auch nachvollziehen kann.
das es im moment gerade nicht passte, weil man anderes vorhatte gehört nicht unbedingt dazu. und erklärt mir noch immer nicht, warum dann eine adoption so abwegig ist. na ja, vielleicht gehört zu einer adoption mehr mut als die meisten aufbringen können.

ach ja, es würde mir im traum nicht einfallen, jemanden direkt zu verurteilen. dafür kann ich bei den einzelfällen nicht tief genug sehen.
aber leid für die kinder tut es mir schon.

manchmal finde ich die ganze diskussion auch müssig. es braucht doch keiner absolution. also warum wird so wild darauf gepocht, das alle es für gut heissen sollen ?
wenn ich von einer sache überzeugt bin, dann mache ich sie. dafür brauche ich nicht das ok der anderen. muss aber damit rechnen, das nicht jeder meiner meinung ist. und das es zwei meinungen gibt, und man sich der anderen nicht annähern kann, das kommt öfter vor. damit sollte man umgehen können.

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5. September 2005 um 19:08
In Antwort auf sora_11879443

...
ich bin kein totaler abtreibungsgegner, aber sehe mich auch nicht als befürworter.
es gibt bestimmt immer gründe...
heikles thema, und zweischneidig. man sollte es nicht verbieten, man sollte es nicht als non-plus-ultra darstellen.


gehen wir mal von einer normalen schwangerschaft aus, ohne komplikationen,und nicht bei minderjährigen.


mal so in den raum geworfen:
was hält einen davon ab, das kind zur adoption freizugeben ?

warum wird vehemment darauf gepocht, das das leben der frau vorgeht ? ist ihr leben dann vorbei ?
wer stellt denn das leben des kindes so einfach hinter das leben der frau. immerhin geht es ja nicht um ihren tod, sondern nur um den des ungeborenen kindes. und warum bestimmt sie über sich selbst, wenn sie über ein ungeborenes kind bestimmt ?

ich glaube schon, das manche frau es sich zig-mal überlegt hat - aber trotzdem, ein schaler nachgeschmack bleibt mir da. und keiner kann mir erklären, warum dieser "einfachere" weg gewählt wird. der sich im nachhinein oft als der schwierigere heraus stellt. denn bei den meisten frauen bleibt der zweifel, ob die entscheidung richtig war.

was, bitteschön, spricht denn gegen eine adoption ?
ist es wirklich der richtige weg, nur weil er "schneller" ist ?

ich finde es heftig, abtreibung als korrektur zu sehen.

und ich frage mich, ob wir alle "nötig" sind. aber nur, weil wir nicht überall erwünscht sind werden wir ja auch nicht von der nächsten brücke geschubst. so ein baby wäre an anderer stelle sehr erwünscht.

ich lebe gerne, und ich freue mich, das ich es darf.
meine tochter ist auch ein "unfall", und ich sehe ihr gerne beim leben zu. etwas anderes wäre für mich auch gar nicht in frage gekommen, da ich kein argument gehabt hätte. gesundheitlich war alles ok, und alls andere bekommt man in den griff - wenn man gewillt ist. das argument, das mein leben nicht dafür ausgelegt ist, ist ein ziemlich faules. nur weil ich nicht bereit bin etwas zu ändern muss keinem anderen ein leben versagt bleiben.

ich habe von frauen gelesen, die schon 5 mal abgetrieben haben - tja, passiert halt. aber später, mit dem richtigen mann, da möchten sie dann kinder, dann machen sie es sich so richtig muckelig.
ich habe von frauen gelesen, die keine lust auf einen dicken bauch hatten, die angst vor schwangerschaftstreifen hatten, die keine lust hatten, ihr wohlverdientes geld für etwas anders auszugeben als klamotten und high-life.
ich habe von frauen gelesen, die keinen bock auf frühes aufstehen oder lätzchen-waschen hatten. die meinten, kinder zu haben ist gleich zu setzen mit alt zu sein. all das waren argumente (und zwar ernst gemeinte) für eine abtreibung.

ich würde für mein persönliches besseres verstehen gerne mal etwas anderes hören, etwas, das ich auch nachvollziehen kann.
das es im moment gerade nicht passte, weil man anderes vorhatte gehört nicht unbedingt dazu. und erklärt mir noch immer nicht, warum dann eine adoption so abwegig ist. na ja, vielleicht gehört zu einer adoption mehr mut als die meisten aufbringen können.

ach ja, es würde mir im traum nicht einfallen, jemanden direkt zu verurteilen. dafür kann ich bei den einzelfällen nicht tief genug sehen.
aber leid für die kinder tut es mir schon.

manchmal finde ich die ganze diskussion auch müssig. es braucht doch keiner absolution. also warum wird so wild darauf gepocht, das alle es für gut heissen sollen ?
wenn ich von einer sache überzeugt bin, dann mache ich sie. dafür brauche ich nicht das ok der anderen. muss aber damit rechnen, das nicht jeder meiner meinung ist. und das es zwei meinungen gibt, und man sich der anderen nicht annähern kann, das kommt öfter vor. damit sollte man umgehen können.

Völlig paradox!
Du widersprichst dir in deinem Eintrag doch selber! Merkst du das denn nicht?! Dir könnte man hundert Gründe nennen, du wärst mit keinem zufrieden.

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5. September 2005 um 19:57
In Antwort auf sora_11879443

...
ich bin kein totaler abtreibungsgegner, aber sehe mich auch nicht als befürworter.
es gibt bestimmt immer gründe...
heikles thema, und zweischneidig. man sollte es nicht verbieten, man sollte es nicht als non-plus-ultra darstellen.


gehen wir mal von einer normalen schwangerschaft aus, ohne komplikationen,und nicht bei minderjährigen.


mal so in den raum geworfen:
was hält einen davon ab, das kind zur adoption freizugeben ?

warum wird vehemment darauf gepocht, das das leben der frau vorgeht ? ist ihr leben dann vorbei ?
wer stellt denn das leben des kindes so einfach hinter das leben der frau. immerhin geht es ja nicht um ihren tod, sondern nur um den des ungeborenen kindes. und warum bestimmt sie über sich selbst, wenn sie über ein ungeborenes kind bestimmt ?

ich glaube schon, das manche frau es sich zig-mal überlegt hat - aber trotzdem, ein schaler nachgeschmack bleibt mir da. und keiner kann mir erklären, warum dieser "einfachere" weg gewählt wird. der sich im nachhinein oft als der schwierigere heraus stellt. denn bei den meisten frauen bleibt der zweifel, ob die entscheidung richtig war.

was, bitteschön, spricht denn gegen eine adoption ?
ist es wirklich der richtige weg, nur weil er "schneller" ist ?

ich finde es heftig, abtreibung als korrektur zu sehen.

und ich frage mich, ob wir alle "nötig" sind. aber nur, weil wir nicht überall erwünscht sind werden wir ja auch nicht von der nächsten brücke geschubst. so ein baby wäre an anderer stelle sehr erwünscht.

ich lebe gerne, und ich freue mich, das ich es darf.
meine tochter ist auch ein "unfall", und ich sehe ihr gerne beim leben zu. etwas anderes wäre für mich auch gar nicht in frage gekommen, da ich kein argument gehabt hätte. gesundheitlich war alles ok, und alls andere bekommt man in den griff - wenn man gewillt ist. das argument, das mein leben nicht dafür ausgelegt ist, ist ein ziemlich faules. nur weil ich nicht bereit bin etwas zu ändern muss keinem anderen ein leben versagt bleiben.

ich habe von frauen gelesen, die schon 5 mal abgetrieben haben - tja, passiert halt. aber später, mit dem richtigen mann, da möchten sie dann kinder, dann machen sie es sich so richtig muckelig.
ich habe von frauen gelesen, die keine lust auf einen dicken bauch hatten, die angst vor schwangerschaftstreifen hatten, die keine lust hatten, ihr wohlverdientes geld für etwas anders auszugeben als klamotten und high-life.
ich habe von frauen gelesen, die keinen bock auf frühes aufstehen oder lätzchen-waschen hatten. die meinten, kinder zu haben ist gleich zu setzen mit alt zu sein. all das waren argumente (und zwar ernst gemeinte) für eine abtreibung.

ich würde für mein persönliches besseres verstehen gerne mal etwas anderes hören, etwas, das ich auch nachvollziehen kann.
das es im moment gerade nicht passte, weil man anderes vorhatte gehört nicht unbedingt dazu. und erklärt mir noch immer nicht, warum dann eine adoption so abwegig ist. na ja, vielleicht gehört zu einer adoption mehr mut als die meisten aufbringen können.

ach ja, es würde mir im traum nicht einfallen, jemanden direkt zu verurteilen. dafür kann ich bei den einzelfällen nicht tief genug sehen.
aber leid für die kinder tut es mir schon.

manchmal finde ich die ganze diskussion auch müssig. es braucht doch keiner absolution. also warum wird so wild darauf gepocht, das alle es für gut heissen sollen ?
wenn ich von einer sache überzeugt bin, dann mache ich sie. dafür brauche ich nicht das ok der anderen. muss aber damit rechnen, das nicht jeder meiner meinung ist. und das es zwei meinungen gibt, und man sich der anderen nicht annähern kann, das kommt öfter vor. damit sollte man umgehen können.

...
Es gibt eher und auch erheblich mehr folgebeschwerden vorallem pysischer natur bei einer adoption als bei einer abtreibng!!!

Weil die frauen wissen das sie ein kind habe und wie es wohl aussieht wies ihm geht und was es macht!!

Bei einer abtreibung ist es dann meinstens gegessen!!

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5. September 2005 um 21:00
In Antwort auf cassie_12373910

Hallo...
...also ich finde es furchtbar, das sich immer wieder deswege so gestritten wird. bisher war ich absolut nicht gegen abtreibung. aber wenn du mal den beitrag liest mit der zwillingsmama, die wissen will wie es mit den schmerzen ist, sorry da wird mir schlecht und da kann ich auch die abtreibungsgegner verstehen. und dein vergleich mit den fehlgeburten, finde ich total unangebracht. es so zu sehen, ist einfach nicht richtig. und da werden mir viele zustimmen. aber du möchtest es ja mit deinem beitrag auch auf diskussionen anlegen!!!!!!!!

An anne2394
Da stimm ich dir voll und ganz zu und was mich noch aufregt ist das die Abtreibung immer mit einem Autounfall verglichen wird irgentwo fehlt es da doch und wenn man hier einige Berichte liest wie manche mit ner Abtreibung umgehen und darüber denken dann wird ich fast sagen klingt bei denen wirklich wie ein neues Verhütungsmittel auf Kosten der Kinder ach stimmt die haben ja kein Recht und sind ja auch noch keine Kinder ist ja nur ein produzierter Abfall in manchen Augen .Frag mich nur wie diese Leute dann auf die Welt gekommen sind .

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5. September 2005 um 22:06
In Antwort auf hrng_12853804

Völlig paradox!
Du widersprichst dir in deinem Eintrag doch selber! Merkst du das denn nicht?! Dir könnte man hundert Gründe nennen, du wärst mit keinem zufrieden.

Fang an...
und nenne mir einen.

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6. September 2005 um 18:48
In Antwort auf sora_11879443

Fang an...
und nenne mir einen.

Zwecklos!
Sorry, aber auf so eine Diskussion lasse ich mich gar nicht erst ein. Wenn du nicht selbst erkennst, was dagegen spricht, dann tut es mir leid!
PS: Adoption ist NIEMALS eine Alternative zur Abtreibung. Aber du in deinem kleinkarierten Denken wirst das ohnehin nie begreifen. Ist nicht böse gemeint, sondern lediglich eine Feststellung.

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6. September 2005 um 21:56
In Antwort auf hrng_12853804

Zwecklos!
Sorry, aber auf so eine Diskussion lasse ich mich gar nicht erst ein. Wenn du nicht selbst erkennst, was dagegen spricht, dann tut es mir leid!
PS: Adoption ist NIEMALS eine Alternative zur Abtreibung. Aber du in deinem kleinkarierten Denken wirst das ohnehin nie begreifen. Ist nicht böse gemeint, sondern lediglich eine Feststellung.

Kleinkariert ?
ich kann eine andere meinung durchaus vertragen, ohne gleich in die luft zu gehen, oder alles abzublocken, ohne überhaupt angefangen zu haben.

dir bleibt der sinn eines gespräches (oder von mir aus auch diskussion) verschlossen, wenn du immer nur eine (deine) meinung akzeptierst, und ohne zögern alles andere vom tisch wischst. zu einem gespräch gehört ein bisschen mehr als kollektives nicken.
und eine andere meinung des gegenübers ist nicht mit einem persönlichen angriff gleichzusetzen. ganz im gegenteil, es kann sogar den persönlichen horizont erweitern.


wenn ich frage, dann mache ich das aus interesse, und nicht um mich danach drüber aufzuregen, das nicht alles meinem denken entspricht. das ist wohl der unterschied in unseren posts. ich bin durchaus an anderen sichtweisen interessiert. ebenso bin ich daran interessiert, die "andere" seite zu verstehen, mir ein neues, besseres bild zu machen. das funzt leider nicht, wenn ich mir selbst etwas ausdenke. da muss schon was von aussen kommen.

zumindest schlabbert mein kleinkariertes ein stückchen über meinen ganz persönlichen tellerrand hinaus. immerhin.

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7. September 2005 um 18:42
In Antwort auf sora_11879443

Kleinkariert ?
ich kann eine andere meinung durchaus vertragen, ohne gleich in die luft zu gehen, oder alles abzublocken, ohne überhaupt angefangen zu haben.

dir bleibt der sinn eines gespräches (oder von mir aus auch diskussion) verschlossen, wenn du immer nur eine (deine) meinung akzeptierst, und ohne zögern alles andere vom tisch wischst. zu einem gespräch gehört ein bisschen mehr als kollektives nicken.
und eine andere meinung des gegenübers ist nicht mit einem persönlichen angriff gleichzusetzen. ganz im gegenteil, es kann sogar den persönlichen horizont erweitern.


wenn ich frage, dann mache ich das aus interesse, und nicht um mich danach drüber aufzuregen, das nicht alles meinem denken entspricht. das ist wohl der unterschied in unseren posts. ich bin durchaus an anderen sichtweisen interessiert. ebenso bin ich daran interessiert, die "andere" seite zu verstehen, mir ein neues, besseres bild zu machen. das funzt leider nicht, wenn ich mir selbst etwas ausdenke. da muss schon was von aussen kommen.

zumindest schlabbert mein kleinkariertes ein stückchen über meinen ganz persönlichen tellerrand hinaus. immerhin.

Ok,
dein Text klingt echt vernünftig und ich glaube dir. Aber in einem anderen Posting von dir, ist die Sache irgendwie ganz anders rübergekommen... Ich persönlich bin nämlich jemand, der Abtreibung sehr befürwortet. Wahrscheinlich kämen wir schon allein deshalb auf keinen gemeinsamen Nenner.

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15. September 2005 um 18:38

Sorry,
aber dieser Vergleich ist absolut KRANK und zudem eine Frechheit.

Und ich bin keine Abtreibugsgegnerin...

Manche hier sollten vorm Schreiben mal nachdenken.

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21. September 2005 um 20:41

Ausreden
Hallo,

erst vorweg: ich will keine Frau verurteilen, die abgetrieben hat. Und erst Recht keine Frau, die eine Fehlgeburt erlitten hat. Ich weis nicht, was in euch vorgeht, wenn ihr den Termin zum Schwangerschaftsabbruch macht, von daher ...

Der Vergleich von Mord und Totschlag, kann im deutschen Exekutivgesetz gelten. Ist es unbeabsichtigt ist es Totschlag den man hätte aber verhindern hätte können, wenn man "besser aufgepasst hätte", ist es vorsätzlich ist es Mord. Das wurde irgendwann kurz nach 1949 von den führenden Politikern entschieden. Ein Jurist hält sich an die Indizien und Beweise, ein anderer Jurist hält sich an ganz anderen Fakten fest. Die Grenze von Mord und Totschlag ist so fliessen und dehnbar wie unser Exekutives Recht und nicht anwendbar auf Begriffe wie Fehlgeburt. Auf Abtreibung schon.

Eine Abtreibung ist vorsätzlich, egal, was vorher war und im Moment ist. Sie ist ein Akt der Tötung und in unserem besch.... Rechtsgesetz leider nicht strafbar.

Eine Fehgeburt ist eine Reaktion des Körpers das mit Mutter oder Fötus was nicht stimmt. Dafür kann die Mutter nichts (bzw. in den meisten Fällen) und nicht mal wenn sich die Mutter hält, auf sich aufpasst und alles macht, das der Fötus möglichst gut heranwächst könnte sie ihn halten.

Ganz klares Statement: Wer sind wir, das wir uns das Recht herausnehmen, über das Leben zu entscheiden? Wer gibt uns das Recht, ungeborene, wehrlose Kinder zu töten? Ist uns das Leben nicht auch geschenkt worden, wieso sprechen wir einem anderen Lebewesen dieses Geschenk und das Recht auf Leben ab? Selbst wenn viele in den Föten noch keinen Mensch sehen, er ist doch am entstehen und wird leben wollen.

"Ich habe kein Geld für ein Kind, "Ich bin nicht reif genug" "Ich will Karriere machen" "Ich bin noch zu jung für ein Kind" u.v.a. - wieso überlegt ihr es euch nicht vor dem Geschlechtsverkehr und verhütet angemessen oder lasst es gleich ganz bleiben, bevor ihr fadenscheinige Ausreden für einen Tötungsakt sucht? In allen möglichen Lebensbereichen werden Konsequenzen getragen wieso auch nicht hier? Wer Sex hat, womöglich auch noch ungeschützt, sollte sich im klaren sein, das ein Kind entstehen kann und das dieses Kind nichts kann für den Leichtsinn der Eltern oder den von vielen Müttern so nett umschriebenen "Unfall".

Und dann kommen noch die Vergewaltigungsopfer. Natürlich, die dürfen nicht fehlen. Nur ich habe das Gefühl das Abtreibungsbefürworter immer dieses Argument bringen, wenn sie keines mehr auf Lager haben oder kein anderes mehr zieht. Das eine Frau schwanger wird nach einer Vergewaltigung, das sind Präzedenzfälle. Und kommen im Gegensatz zum "Unfall" relativ selten vor.

Wie auch immer in beiden Fällen, Unfall und Vergewaltigung, WAS kann das kind dafür wenn es gezeugt wurde? Und es hat mit Sicherheit NICHT darum gebeten unter solchen Umständen gezeugt und womöglich ausgetragen zu werden. Das Kind kann am wenigsten was dafür.

Eine Abtreibung als "Korrektur" zu betrachen, ist wohl das ketzerischste, was man im Leben, am Leben, loslassen kann. Tut mir leid ist so.

Nichts für ungut.

Liebe Grüsse, Sanni



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21. September 2005 um 21:00

Das Leben der Mutter? Wohl kaum
Hallo,

das ist der springende Punkt. Es ist nicht das Leben der Mutter, es ist das Leben des Kindes über das entschieden wird ob es leben darf oder nicht.

Liebe Grüsse, Sanni

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22. September 2005 um 7:46
In Antwort auf aleit_12743320

Ausreden
Hallo,

erst vorweg: ich will keine Frau verurteilen, die abgetrieben hat. Und erst Recht keine Frau, die eine Fehlgeburt erlitten hat. Ich weis nicht, was in euch vorgeht, wenn ihr den Termin zum Schwangerschaftsabbruch macht, von daher ...

Der Vergleich von Mord und Totschlag, kann im deutschen Exekutivgesetz gelten. Ist es unbeabsichtigt ist es Totschlag den man hätte aber verhindern hätte können, wenn man "besser aufgepasst hätte", ist es vorsätzlich ist es Mord. Das wurde irgendwann kurz nach 1949 von den führenden Politikern entschieden. Ein Jurist hält sich an die Indizien und Beweise, ein anderer Jurist hält sich an ganz anderen Fakten fest. Die Grenze von Mord und Totschlag ist so fliessen und dehnbar wie unser Exekutives Recht und nicht anwendbar auf Begriffe wie Fehlgeburt. Auf Abtreibung schon.

Eine Abtreibung ist vorsätzlich, egal, was vorher war und im Moment ist. Sie ist ein Akt der Tötung und in unserem besch.... Rechtsgesetz leider nicht strafbar.

Eine Fehgeburt ist eine Reaktion des Körpers das mit Mutter oder Fötus was nicht stimmt. Dafür kann die Mutter nichts (bzw. in den meisten Fällen) und nicht mal wenn sich die Mutter hält, auf sich aufpasst und alles macht, das der Fötus möglichst gut heranwächst könnte sie ihn halten.

Ganz klares Statement: Wer sind wir, das wir uns das Recht herausnehmen, über das Leben zu entscheiden? Wer gibt uns das Recht, ungeborene, wehrlose Kinder zu töten? Ist uns das Leben nicht auch geschenkt worden, wieso sprechen wir einem anderen Lebewesen dieses Geschenk und das Recht auf Leben ab? Selbst wenn viele in den Föten noch keinen Mensch sehen, er ist doch am entstehen und wird leben wollen.

"Ich habe kein Geld für ein Kind, "Ich bin nicht reif genug" "Ich will Karriere machen" "Ich bin noch zu jung für ein Kind" u.v.a. - wieso überlegt ihr es euch nicht vor dem Geschlechtsverkehr und verhütet angemessen oder lasst es gleich ganz bleiben, bevor ihr fadenscheinige Ausreden für einen Tötungsakt sucht? In allen möglichen Lebensbereichen werden Konsequenzen getragen wieso auch nicht hier? Wer Sex hat, womöglich auch noch ungeschützt, sollte sich im klaren sein, das ein Kind entstehen kann und das dieses Kind nichts kann für den Leichtsinn der Eltern oder den von vielen Müttern so nett umschriebenen "Unfall".

Und dann kommen noch die Vergewaltigungsopfer. Natürlich, die dürfen nicht fehlen. Nur ich habe das Gefühl das Abtreibungsbefürworter immer dieses Argument bringen, wenn sie keines mehr auf Lager haben oder kein anderes mehr zieht. Das eine Frau schwanger wird nach einer Vergewaltigung, das sind Präzedenzfälle. Und kommen im Gegensatz zum "Unfall" relativ selten vor.

Wie auch immer in beiden Fällen, Unfall und Vergewaltigung, WAS kann das kind dafür wenn es gezeugt wurde? Und es hat mit Sicherheit NICHT darum gebeten unter solchen Umständen gezeugt und womöglich ausgetragen zu werden. Das Kind kann am wenigsten was dafür.

Eine Abtreibung als "Korrektur" zu betrachen, ist wohl das ketzerischste, was man im Leben, am Leben, loslassen kann. Tut mir leid ist so.

Nichts für ungut.

Liebe Grüsse, Sanni



Ich finde auch,
daß Du mit Deinen Ausführungen hier ziemlich daneben liegst. Warum überläßt man Frauen nicht einfach die Entscheidung und hält seinen Senf da raus?? Ich für meinen Teil würde ein Kind, das aus einer Vergewaltigung entstanden ist wohl nicht unbedingt austragen wollen - ich denke auch, daß es mehr Vergewaltigungs-Schwangerschaften gibt, als Du hier so munter daher schreibst - mein bester Freund ist Polizeibeamter, der erzählte mir, daß beinahe jede dritte Vergewaltigung zur Schwangerschaft führt, die Dunkelziffer nicht mitgezählt! Das nenne ich NICHT wenig!
Es gibt viele Frauen, für die feststeht, daß sie überhaupt keine Kinder wollen - aber die müssen dann erst ein bestimmtes Alter erreicht haben, bevor ein Arzt sich bereit erklärt, diese zu sterilisieren! Und eine 100%-ige Verhütung habe ich noch nie gefunden - soll man jetzt sein Leben lang auf Sex verzichten, nur weil man schwanger werden könnte??
Im übrigen gibt es auch sehr viele Frauen, die sich letztendlich dann doch trotz aller Zweifel und Ängste FÜR das Kind entscheiden - dafür geht man ja schließlich zur Beratung. Also hör bitte auf, hier den Moralapostel zu spielen und laß bitte jeden sein Leben führen, wie er es für richtig erachtet. Gruß Jule

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22. September 2005 um 20:06
In Antwort auf dale_12315579

Ich finde auch,
daß Du mit Deinen Ausführungen hier ziemlich daneben liegst. Warum überläßt man Frauen nicht einfach die Entscheidung und hält seinen Senf da raus?? Ich für meinen Teil würde ein Kind, das aus einer Vergewaltigung entstanden ist wohl nicht unbedingt austragen wollen - ich denke auch, daß es mehr Vergewaltigungs-Schwangerschaften gibt, als Du hier so munter daher schreibst - mein bester Freund ist Polizeibeamter, der erzählte mir, daß beinahe jede dritte Vergewaltigung zur Schwangerschaft führt, die Dunkelziffer nicht mitgezählt! Das nenne ich NICHT wenig!
Es gibt viele Frauen, für die feststeht, daß sie überhaupt keine Kinder wollen - aber die müssen dann erst ein bestimmtes Alter erreicht haben, bevor ein Arzt sich bereit erklärt, diese zu sterilisieren! Und eine 100%-ige Verhütung habe ich noch nie gefunden - soll man jetzt sein Leben lang auf Sex verzichten, nur weil man schwanger werden könnte??
Im übrigen gibt es auch sehr viele Frauen, die sich letztendlich dann doch trotz aller Zweifel und Ängste FÜR das Kind entscheiden - dafür geht man ja schließlich zur Beratung. Also hör bitte auf, hier den Moralapostel zu spielen und laß bitte jeden sein Leben führen, wie er es für richtig erachtet. Gruß Jule

Moralapostel? Neee
Es liegt mir fern, den Moralapostel zu spielen. Nur wer schon ungeborenes Leben nicht respektiert, das es jetzt einfach da ist, wesentlich chancenloser als die Mutter und einfach nur leben will, wer kann dann seine Mitmenschen und andere Geschöpfe respektieren? Das Leben ist DAS Grundrecht von Staat und Gott überhaupt, wieso halten sich die abtreibenden Frauen nicht daran? Nur weil sie an sich selber denken? Weil der Freund sie sitzen lassen würden? Oder meinen dem Kind nichts bieten zu können. Da gibts soviel mehr als das.

Wieso geht ihr eigentlich gleich auf die Barrikaden, wenn eine Abtreibungsgegnerin wie ich ihren Senf, wie sie ihn gern sieht, dazugibt? Habt ihr ein schlechtes Gewissen?

Ich rege mich nur darüber auf, das so viele Frauen so leichtfertig die ursprünglich erdachte "Notlösung" mal als schnelle "Korrektur" eines Ausrutschers sehn.

Ich bin eine der Frauen die schon 3, für mich sehr schmerzhafte Fehlgeburten hatte und in meinem Leben sieht es bis jetzt nicht rosig aus. Trotzdemwürde es mir nie in den Sinn kommen, mein Kind töten zu lassen.

Wisst ihr was das für ein Gefühl ist, wenn Dein ungeborenes auf dem Ultraschall im Traum zu Dir sagt: Mama ich bin da, ich wachse, bald bin ich bei Dir. Hab mich lieb? Mutterliebe beginnt schon vor der Zeugung. Aber es gibt Frauen die sowas nicht empfinden können oder wollen.

Nichts für ungut.

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22. September 2005 um 22:28

Ooops
knapp daneben ist auch vorbei.
Eine Fehlgeburt mit einem Totschlag zu vergleichen, ist ein Schlag ins Gesicht für jede Frau die ihr Kind verloren hat. Ich bin eine von den Frauen! Unfälle passieren durch Unachtsamkeiten anderer, oder der eigenen Person. Eine Fehlgeburt ist eine Laune der Natur. Meine Schwangerschaft war nicht geplant und ich habe mehr, oder weniger über eine Abtreibung nachgedacht.Naja, eigentlich hat mein Partner mir das einreden wollen. Im laufe der Wochen bin ich so mit diesem Würmchen verbunden gewesen, dass ich es nicht übers Herz hätte bringen können. Ich wollte mein Baby haben. Leider wurde es mir genommen. Das tat und tut auch jetzt noch weh. Ich wäre nicht mehr glücklich geworden, wenn ich abgetrieben hätte. Eine Frau die Abtreibt, muss das mit sich selbst vereinbaren können.

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23. September 2005 um 15:04
In Antwort auf aleit_12743320

Moralapostel? Neee
Es liegt mir fern, den Moralapostel zu spielen. Nur wer schon ungeborenes Leben nicht respektiert, das es jetzt einfach da ist, wesentlich chancenloser als die Mutter und einfach nur leben will, wer kann dann seine Mitmenschen und andere Geschöpfe respektieren? Das Leben ist DAS Grundrecht von Staat und Gott überhaupt, wieso halten sich die abtreibenden Frauen nicht daran? Nur weil sie an sich selber denken? Weil der Freund sie sitzen lassen würden? Oder meinen dem Kind nichts bieten zu können. Da gibts soviel mehr als das.

Wieso geht ihr eigentlich gleich auf die Barrikaden, wenn eine Abtreibungsgegnerin wie ich ihren Senf, wie sie ihn gern sieht, dazugibt? Habt ihr ein schlechtes Gewissen?

Ich rege mich nur darüber auf, das so viele Frauen so leichtfertig die ursprünglich erdachte "Notlösung" mal als schnelle "Korrektur" eines Ausrutschers sehn.

Ich bin eine der Frauen die schon 3, für mich sehr schmerzhafte Fehlgeburten hatte und in meinem Leben sieht es bis jetzt nicht rosig aus. Trotzdemwürde es mir nie in den Sinn kommen, mein Kind töten zu lassen.

Wisst ihr was das für ein Gefühl ist, wenn Dein ungeborenes auf dem Ultraschall im Traum zu Dir sagt: Mama ich bin da, ich wachse, bald bin ich bei Dir. Hab mich lieb? Mutterliebe beginnt schon vor der Zeugung. Aber es gibt Frauen die sowas nicht empfinden können oder wollen.

Nichts für ungut.

Ziemlich ungut
derartig undifferenzierte äußerungen, in denen frauen, die abtreiben, als mörderinnen stigmatisiert werden, sind wahrhaftig unerträglich - dämlich. eine fehlgeburt als totschlag zu bezeichnen ist einfach absurd und zeugt von grandioser unkenntnis. abtreibungen wie auch fehlgeburten sind schreckliche erfahrungen, die keine frau vergessen kann. eine frau, die abtreibt, verdient unterstützung und respekt und natürlich auch aufklärung und unterstützung über möglichkeiten, das kind zu behalten. sollte sie es dann nicht wollen, ist das kind in ihrem bauch (der gehört tatsächlich ihr) von ihr nicht zu trennen, es lebt von ihr und ist kein eigenständiges wesen, dem recht oder unrecht geschehen kann. das ganze ist allerdings eine hochkomplizierte ethisch-moralische diskussion, zu der man halbwegs qualifiziert sein und ein gewisses bildungsniveau besser nicht unterschreiten sollte. mit dem papst spräche ich gerne darüber. populistisch sich ereifernde schreiberlinge in diesem forum sollte man besser totschweigen und hoffen, dass sie bald nicht mehr den schmutzfink hier spielen, sondern einmal ihr hirn einschalten. aber das ist wahrscheinlich aussichtslos. wer abtreibung verurteilt, hat mit sicherheit übersehen, dass es dabei nur um eines geht: um den schutz der frau. diese schützt das kind durch ihre entscheidung. und das kann eine entscheidung für oder gegen das kind sein.

rote beete, hochrot

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23. September 2005 um 19:25
In Antwort auf skyler_12573619

Ziemlich ungut
derartig undifferenzierte äußerungen, in denen frauen, die abtreiben, als mörderinnen stigmatisiert werden, sind wahrhaftig unerträglich - dämlich. eine fehlgeburt als totschlag zu bezeichnen ist einfach absurd und zeugt von grandioser unkenntnis. abtreibungen wie auch fehlgeburten sind schreckliche erfahrungen, die keine frau vergessen kann. eine frau, die abtreibt, verdient unterstützung und respekt und natürlich auch aufklärung und unterstützung über möglichkeiten, das kind zu behalten. sollte sie es dann nicht wollen, ist das kind in ihrem bauch (der gehört tatsächlich ihr) von ihr nicht zu trennen, es lebt von ihr und ist kein eigenständiges wesen, dem recht oder unrecht geschehen kann. das ganze ist allerdings eine hochkomplizierte ethisch-moralische diskussion, zu der man halbwegs qualifiziert sein und ein gewisses bildungsniveau besser nicht unterschreiten sollte. mit dem papst spräche ich gerne darüber. populistisch sich ereifernde schreiberlinge in diesem forum sollte man besser totschweigen und hoffen, dass sie bald nicht mehr den schmutzfink hier spielen, sondern einmal ihr hirn einschalten. aber das ist wahrscheinlich aussichtslos. wer abtreibung verurteilt, hat mit sicherheit übersehen, dass es dabei nur um eines geht: um den schutz der frau. diese schützt das kind durch ihre entscheidung. und das kann eine entscheidung für oder gegen das kind sein.

rote beete, hochrot

Noch mal: Abtreibung verlangt Respekt?
Was soll denn diese Aussage? Eine Frau die mordet bzw. morden lässt, verdient Respekt? Sorry, das ist absoluter Schwachsinn. Das Thema Abtreibung ist zu facettenreich, als das man eine allgemeingültige Aussage für die Gegner und Befürworter treffen könnte.

Und es geht nur um die Frau selber? Ja na sicher, was und ob der Fötus was spürt, wenn er umgebracht wird, interessiert auch nicht und hat nicht zu interessieren. Und was ist mit den Vätern? Klar es gibt, die sind auch dafür und was ist mit denen, die das Kind gerne behalten wollen. aber es geht natürlich nur um die Frau selber.

Leute lasst abtreiben, ihr könntet 2 Kilo zunehmen oder künftig auf eure Partys verzichten müssen. Ganz zu schweigen von dem Chanel-Handtäschchen, das ihr euch nicht mehr leisten könntet. Sorry, so hörte sich das grade an.

Grüsse, Sanni

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25. September 2005 um 20:36
In Antwort auf aleit_12743320

Ausreden
Hallo,

erst vorweg: ich will keine Frau verurteilen, die abgetrieben hat. Und erst Recht keine Frau, die eine Fehlgeburt erlitten hat. Ich weis nicht, was in euch vorgeht, wenn ihr den Termin zum Schwangerschaftsabbruch macht, von daher ...

Der Vergleich von Mord und Totschlag, kann im deutschen Exekutivgesetz gelten. Ist es unbeabsichtigt ist es Totschlag den man hätte aber verhindern hätte können, wenn man "besser aufgepasst hätte", ist es vorsätzlich ist es Mord. Das wurde irgendwann kurz nach 1949 von den führenden Politikern entschieden. Ein Jurist hält sich an die Indizien und Beweise, ein anderer Jurist hält sich an ganz anderen Fakten fest. Die Grenze von Mord und Totschlag ist so fliessen und dehnbar wie unser Exekutives Recht und nicht anwendbar auf Begriffe wie Fehlgeburt. Auf Abtreibung schon.

Eine Abtreibung ist vorsätzlich, egal, was vorher war und im Moment ist. Sie ist ein Akt der Tötung und in unserem besch.... Rechtsgesetz leider nicht strafbar.

Eine Fehgeburt ist eine Reaktion des Körpers das mit Mutter oder Fötus was nicht stimmt. Dafür kann die Mutter nichts (bzw. in den meisten Fällen) und nicht mal wenn sich die Mutter hält, auf sich aufpasst und alles macht, das der Fötus möglichst gut heranwächst könnte sie ihn halten.

Ganz klares Statement: Wer sind wir, das wir uns das Recht herausnehmen, über das Leben zu entscheiden? Wer gibt uns das Recht, ungeborene, wehrlose Kinder zu töten? Ist uns das Leben nicht auch geschenkt worden, wieso sprechen wir einem anderen Lebewesen dieses Geschenk und das Recht auf Leben ab? Selbst wenn viele in den Föten noch keinen Mensch sehen, er ist doch am entstehen und wird leben wollen.

"Ich habe kein Geld für ein Kind, "Ich bin nicht reif genug" "Ich will Karriere machen" "Ich bin noch zu jung für ein Kind" u.v.a. - wieso überlegt ihr es euch nicht vor dem Geschlechtsverkehr und verhütet angemessen oder lasst es gleich ganz bleiben, bevor ihr fadenscheinige Ausreden für einen Tötungsakt sucht? In allen möglichen Lebensbereichen werden Konsequenzen getragen wieso auch nicht hier? Wer Sex hat, womöglich auch noch ungeschützt, sollte sich im klaren sein, das ein Kind entstehen kann und das dieses Kind nichts kann für den Leichtsinn der Eltern oder den von vielen Müttern so nett umschriebenen "Unfall".

Und dann kommen noch die Vergewaltigungsopfer. Natürlich, die dürfen nicht fehlen. Nur ich habe das Gefühl das Abtreibungsbefürworter immer dieses Argument bringen, wenn sie keines mehr auf Lager haben oder kein anderes mehr zieht. Das eine Frau schwanger wird nach einer Vergewaltigung, das sind Präzedenzfälle. Und kommen im Gegensatz zum "Unfall" relativ selten vor.

Wie auch immer in beiden Fällen, Unfall und Vergewaltigung, WAS kann das kind dafür wenn es gezeugt wurde? Und es hat mit Sicherheit NICHT darum gebeten unter solchen Umständen gezeugt und womöglich ausgetragen zu werden. Das Kind kann am wenigsten was dafür.

Eine Abtreibung als "Korrektur" zu betrachen, ist wohl das ketzerischste, was man im Leben, am Leben, loslassen kann. Tut mir leid ist so.

Nichts für ungut.

Liebe Grüsse, Sanni



Ganz so ist das nicht...
sowohl zu Totschlag als auch zu Mord gehören Vorsatz. Der Unterschied zwischen Mord und Totschlag liegt einzig und allein darin, daß man bei Mord noch einige andere Tatbestandsmerkmale erfüllen muss, die da beispielsweise wären: Tötung aus Habgier, Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebes und niederen Beweggründen.
Wer unbeabsichtigt tötet, macht sich einer fahrlässigen Tötung strafbar.
Nachzulesen im Strafgesetzbuch, Paragraphen 211 und 212.
Genauso falsch ist es also, eine Fehlgeburt als Totschlag zu bezeichnen, weil diese in den meisten Fällen ohne bzw gegen den Willen der Frau passiert.

Und ein Schwangerschaftsabbruch ist in unserem "besch... Rechtssystem" (das meiner Meinung nach eines der sinnvollsten und besten überhaupt ist, aber das nur am Rande) sehr wohl strafbar. Ich verweise auf 218, in dem es heißt: "Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (...) Absatz 3: Begeht die Schwangere die Tat, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe."
Der Schwangerschaftsabbruch ist lediglich dann straflos, wenn ein Beratungsgespräch stattgefunden hat, ein Arzt den Abbruch vornimmt und seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind. Findet man auch im Strafgesetzbuch.
Also vielleicht erstmal nachlesen, bevor man hier falsche Sachen verbreitet.

Im Übrigen bin ich auch nicht dafür, daß man immer sofort abtreiben sollte. Aber gerade ihr militanten Gegnerinnen der Abtreibung hackt so dermaßen unqualifiziert, hasserfüllt und boshaft auf Frauen herum, die abgetrieben haben oder mit dem Gedanken spielen, daß man euch den Respekt vor und die Liebe zum Leben nicht wirklich abnehmen kann.

Ivy

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26. September 2005 um 16:38
In Antwort auf aleit_12743320

Noch mal: Abtreibung verlangt Respekt?
Was soll denn diese Aussage? Eine Frau die mordet bzw. morden lässt, verdient Respekt? Sorry, das ist absoluter Schwachsinn. Das Thema Abtreibung ist zu facettenreich, als das man eine allgemeingültige Aussage für die Gegner und Befürworter treffen könnte.

Und es geht nur um die Frau selber? Ja na sicher, was und ob der Fötus was spürt, wenn er umgebracht wird, interessiert auch nicht und hat nicht zu interessieren. Und was ist mit den Vätern? Klar es gibt, die sind auch dafür und was ist mit denen, die das Kind gerne behalten wollen. aber es geht natürlich nur um die Frau selber.

Leute lasst abtreiben, ihr könntet 2 Kilo zunehmen oder künftig auf eure Partys verzichten müssen. Ganz zu schweigen von dem Chanel-Handtäschchen, das ihr euch nicht mehr leisten könntet. Sorry, so hörte sich das grade an.

Grüsse, Sanni

Facetten
scheinen dir allerdings nicht aufzugehen. deine wiederholte verurteilung des schwangerschafts-abbruchs zeugt nicht von der bereitschaft, diesen zu tolerien geschweige denn zu repektieren. wenn ich den begriff respekt verwende, dann meine ich damit nicht respekt im sinne von "toll gemacht" sondern die unangreifbarkeit einer handlung.
tatsächlich verhält es sich nicht so, dass frauen aus lust an der freude abtreiben oder der angst vor hängetitten. das ist eine polemik, die pervers, grausam und dumm anmutet, sobald man sich in die gefühlswelt von frauen versetzt, die sich für eine abtreibung entschieden haben. solch peinlich provokante unterstellungen, man wolle eben nur weiterhin geil aussehen, muss besonders frauen treffen, die nie geil aussahen oder nie ein luxusleben geführt haben... die gefühlswelt des fötus scheint dir dagegen sehr bekannt zu sein. da treibt dich die sorge um. deine reaktionären welterklärungen- und bestimmungen sind aber natürlich nichts neues. sie lassen nur darauf schließen, dass du dich vor dem leben sehr fürchten musst, ihm in deiner schwäche nichts entgegen zu setzen hast, als es dann "bewahren" zu wollen, wenn du noch gar nicht weißt, was du da eigentlich bewahren kannst. etwas sprachloses in jedem fall. etwas, das stumm ist wie ein fisch. etwas, für das die schwangere frau und nur sie die verantwortung trägt. das nicht plötzlich ein wesen hat, nur weil man es kind nennt. so einfach ist das mit der sprache nicht. das leben ist eben nicht einfach. man heilt die wunden und die welt nicht, wenn man föten retten will. das ist ein schlimmes missverständnis und führt zu einer hexenjagd, die aufhören muss. sorry, so hört sich das an. rrrrrrrote beete

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26. September 2005 um 16:54
In Antwort auf skyler_12573619

Facetten
scheinen dir allerdings nicht aufzugehen. deine wiederholte verurteilung des schwangerschafts-abbruchs zeugt nicht von der bereitschaft, diesen zu tolerien geschweige denn zu repektieren. wenn ich den begriff respekt verwende, dann meine ich damit nicht respekt im sinne von "toll gemacht" sondern die unangreifbarkeit einer handlung.
tatsächlich verhält es sich nicht so, dass frauen aus lust an der freude abtreiben oder der angst vor hängetitten. das ist eine polemik, die pervers, grausam und dumm anmutet, sobald man sich in die gefühlswelt von frauen versetzt, die sich für eine abtreibung entschieden haben. solch peinlich provokante unterstellungen, man wolle eben nur weiterhin geil aussehen, muss besonders frauen treffen, die nie geil aussahen oder nie ein luxusleben geführt haben... die gefühlswelt des fötus scheint dir dagegen sehr bekannt zu sein. da treibt dich die sorge um. deine reaktionären welterklärungen- und bestimmungen sind aber natürlich nichts neues. sie lassen nur darauf schließen, dass du dich vor dem leben sehr fürchten musst, ihm in deiner schwäche nichts entgegen zu setzen hast, als es dann "bewahren" zu wollen, wenn du noch gar nicht weißt, was du da eigentlich bewahren kannst. etwas sprachloses in jedem fall. etwas, das stumm ist wie ein fisch. etwas, für das die schwangere frau und nur sie die verantwortung trägt. das nicht plötzlich ein wesen hat, nur weil man es kind nennt. so einfach ist das mit der sprache nicht. das leben ist eben nicht einfach. man heilt die wunden und die welt nicht, wenn man föten retten will. das ist ein schlimmes missverständnis und führt zu einer hexenjagd, die aufhören muss. sorry, so hört sich das an. rrrrrrrote beete

Korrektur
hier muss ich mich selber, aber auch "sanni" korrigieren. von fötus spricht man nach dem dritten schwangerschaftsmonat. vorher spricht man von einem embryo.

gruss

rote beete

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26. September 2005 um 17:32
In Antwort auf aleit_12743320

Noch mal: Abtreibung verlangt Respekt?
Was soll denn diese Aussage? Eine Frau die mordet bzw. morden lässt, verdient Respekt? Sorry, das ist absoluter Schwachsinn. Das Thema Abtreibung ist zu facettenreich, als das man eine allgemeingültige Aussage für die Gegner und Befürworter treffen könnte.

Und es geht nur um die Frau selber? Ja na sicher, was und ob der Fötus was spürt, wenn er umgebracht wird, interessiert auch nicht und hat nicht zu interessieren. Und was ist mit den Vätern? Klar es gibt, die sind auch dafür und was ist mit denen, die das Kind gerne behalten wollen. aber es geht natürlich nur um die Frau selber.

Leute lasst abtreiben, ihr könntet 2 Kilo zunehmen oder künftig auf eure Partys verzichten müssen. Ganz zu schweigen von dem Chanel-Handtäschchen, das ihr euch nicht mehr leisten könntet. Sorry, so hörte sich das grade an.

Grüsse, Sanni

Nun ja
in manchen Fällen darf man eine Abtreibung nicht verurteilen. Bei Vergewaltigungen, oder wenn es die Lebensumstände absolut nicht zulassen.

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29. September 2005 um 20:37
In Antwort auf aleit_12743320

Ausreden
Hallo,

erst vorweg: ich will keine Frau verurteilen, die abgetrieben hat. Und erst Recht keine Frau, die eine Fehlgeburt erlitten hat. Ich weis nicht, was in euch vorgeht, wenn ihr den Termin zum Schwangerschaftsabbruch macht, von daher ...

Der Vergleich von Mord und Totschlag, kann im deutschen Exekutivgesetz gelten. Ist es unbeabsichtigt ist es Totschlag den man hätte aber verhindern hätte können, wenn man "besser aufgepasst hätte", ist es vorsätzlich ist es Mord. Das wurde irgendwann kurz nach 1949 von den führenden Politikern entschieden. Ein Jurist hält sich an die Indizien und Beweise, ein anderer Jurist hält sich an ganz anderen Fakten fest. Die Grenze von Mord und Totschlag ist so fliessen und dehnbar wie unser Exekutives Recht und nicht anwendbar auf Begriffe wie Fehlgeburt. Auf Abtreibung schon.

Eine Abtreibung ist vorsätzlich, egal, was vorher war und im Moment ist. Sie ist ein Akt der Tötung und in unserem besch.... Rechtsgesetz leider nicht strafbar.

Eine Fehgeburt ist eine Reaktion des Körpers das mit Mutter oder Fötus was nicht stimmt. Dafür kann die Mutter nichts (bzw. in den meisten Fällen) und nicht mal wenn sich die Mutter hält, auf sich aufpasst und alles macht, das der Fötus möglichst gut heranwächst könnte sie ihn halten.

Ganz klares Statement: Wer sind wir, das wir uns das Recht herausnehmen, über das Leben zu entscheiden? Wer gibt uns das Recht, ungeborene, wehrlose Kinder zu töten? Ist uns das Leben nicht auch geschenkt worden, wieso sprechen wir einem anderen Lebewesen dieses Geschenk und das Recht auf Leben ab? Selbst wenn viele in den Föten noch keinen Mensch sehen, er ist doch am entstehen und wird leben wollen.

"Ich habe kein Geld für ein Kind, "Ich bin nicht reif genug" "Ich will Karriere machen" "Ich bin noch zu jung für ein Kind" u.v.a. - wieso überlegt ihr es euch nicht vor dem Geschlechtsverkehr und verhütet angemessen oder lasst es gleich ganz bleiben, bevor ihr fadenscheinige Ausreden für einen Tötungsakt sucht? In allen möglichen Lebensbereichen werden Konsequenzen getragen wieso auch nicht hier? Wer Sex hat, womöglich auch noch ungeschützt, sollte sich im klaren sein, das ein Kind entstehen kann und das dieses Kind nichts kann für den Leichtsinn der Eltern oder den von vielen Müttern so nett umschriebenen "Unfall".

Und dann kommen noch die Vergewaltigungsopfer. Natürlich, die dürfen nicht fehlen. Nur ich habe das Gefühl das Abtreibungsbefürworter immer dieses Argument bringen, wenn sie keines mehr auf Lager haben oder kein anderes mehr zieht. Das eine Frau schwanger wird nach einer Vergewaltigung, das sind Präzedenzfälle. Und kommen im Gegensatz zum "Unfall" relativ selten vor.

Wie auch immer in beiden Fällen, Unfall und Vergewaltigung, WAS kann das kind dafür wenn es gezeugt wurde? Und es hat mit Sicherheit NICHT darum gebeten unter solchen Umständen gezeugt und womöglich ausgetragen zu werden. Das Kind kann am wenigsten was dafür.

Eine Abtreibung als "Korrektur" zu betrachen, ist wohl das ketzerischste, was man im Leben, am Leben, loslassen kann. Tut mir leid ist so.

Nichts für ungut.

Liebe Grüsse, Sanni



Hallo
wuerde mal gerne wissen wie du ueberhaupt so reden kannst. Von mir ausgesehen koennen dies nur menschen mit wenig verstand,oder wenig Hirn,ich nehme mal an bei dir fehlt beides. Ich werde dir sicher nicht austeilen fuer das was du hier geschrieben hast sondern gott dafuer bitten dass er dir verzeiht,menschen wie du haben keine ahnung wie es ist sowas durchzumachen,vorallem fehlt es an auferklaerung auch noch heute und stell dir mal vor, wir sind im 2005, viele maedchen sind noch nicht genuegend auferklaert,und viele Jungs auch nicht,und es kann passieren ohne das man es wollte,vielleicht moechte man das baby,aber die angst die in einem waechst:schule,zukunft,eltern,bekanntenkreis,vorur-teile,usw, der druck der aussenwelt laesst dich manchmal entscheidungen treffen die du vielleicht in ein paar jahren anders entscheidet haettest aber in diesem moment war einfach nicht der richtige moment. es ist AUF GAR KEINEN FALL SO,DASS MAN JEMANDEN TOETET.SONDERN DASS MAN AUF SICH UND DAS BABY SCHAUT UND EHRLICH ZU SICH SELBER IST UND SCHAUT WAS MAN DEM KIND UEBERHAUPT ANBIETEN KANN, HEUTZUTAGE WO ALLES SO VERDAMMT TEUER IST. ICH BEKOMME LIEBER EIN KIND WENN ICH WEISS DASS ICH ES MIR AUCH LEISTEN KANN ALS EINES AUF DIE WELT ZU SETZTEN WEIL IRGENDWELCHE HIRNGESTOERTE MENSCHEN SAGEN ES SEI MORT WENN MAN EINE ABTREIBUNG MACHT...DENK MAL NACH UND ICH WUENSCHE DIR AUS GANZEM HERZEN DASS DU ES NIE IN DEINEM LEBEN DURCHMACHEN MUSST. DENN ICH BIN AUCH EINE DIESER VIELEN "MOERDERINEN" WIE DU SAGST,ICH WEINE HEUTE NOCH DARUEBER,ABER HATTE KEINE AUFERKLAERUNG UND MEIN PARTNER SAGTE MIR ES KOENNE NICHTS PASSIEREN,KLAR WIE NAIV MAN DOCH IST MIT 18, IN SPANIEN WENN MAN IN DEN FERIEN IST UND SICH DENKT,DER WIRD DAS SCHON WISSEN...GIBT MAEDLS DIE HABEN NOCH IN DIESM ALTER KEINE AHNUNG WAS ALLES PASSIEREN KANN UND EINE RICHTIGE AUFERKLAERUNG FEHLT...DENK MAL NACH,ICH WEINE UND HABE GOTT GEBETEN ER SOLL MICH VERSTEHEN(DAZUMAL)WAS HAETTE ICH DIESEM KIND ANBIETEN KOENNEN? EINEN VATER? VIELLECIHT (ABER DIES WAR EIN FERIENFLIRT,UND ICH HATTE KEINE AHNUNG WIE DER DAMIT UMGEHT (BRASILIANER) ZUDEM... GELD?NEIN ALS STUDENTIN? SICHERHEIT? NEIN,NOCH KEINE RICHTIGE AUSBILDUNG... UND IMMERNOCH DENKE ICH AN MEIN KIND ABER ICH WEISS DASS ES DORT WO ES IST GUT AUFGEHOBEN IST UND FUER MICH LEBT ES IN MEINEN GEDANKEN ICH HABE MIT IHM VIEL GEREDET,ICH KANN NICHT MEHR WEITERSCHREIBEN UND ICH FAND ES SCHEISSE WAS DU GESCHRIEBEN HAST.CIAO

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29. September 2005 um 20:49
In Antwort auf claude_12682620

Ganz so ist das nicht...
sowohl zu Totschlag als auch zu Mord gehören Vorsatz. Der Unterschied zwischen Mord und Totschlag liegt einzig und allein darin, daß man bei Mord noch einige andere Tatbestandsmerkmale erfüllen muss, die da beispielsweise wären: Tötung aus Habgier, Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebes und niederen Beweggründen.
Wer unbeabsichtigt tötet, macht sich einer fahrlässigen Tötung strafbar.
Nachzulesen im Strafgesetzbuch, Paragraphen 211 und 212.
Genauso falsch ist es also, eine Fehlgeburt als Totschlag zu bezeichnen, weil diese in den meisten Fällen ohne bzw gegen den Willen der Frau passiert.

Und ein Schwangerschaftsabbruch ist in unserem "besch... Rechtssystem" (das meiner Meinung nach eines der sinnvollsten und besten überhaupt ist, aber das nur am Rande) sehr wohl strafbar. Ich verweise auf 218, in dem es heißt: "Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (...) Absatz 3: Begeht die Schwangere die Tat, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe."
Der Schwangerschaftsabbruch ist lediglich dann straflos, wenn ein Beratungsgespräch stattgefunden hat, ein Arzt den Abbruch vornimmt und seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind. Findet man auch im Strafgesetzbuch.
Also vielleicht erstmal nachlesen, bevor man hier falsche Sachen verbreitet.

Im Übrigen bin ich auch nicht dafür, daß man immer sofort abtreiben sollte. Aber gerade ihr militanten Gegnerinnen der Abtreibung hackt so dermaßen unqualifiziert, hasserfüllt und boshaft auf Frauen herum, die abgetrieben haben oder mit dem Gedanken spielen, daß man euch den Respekt vor und die Liebe zum Leben nicht wirklich abnehmen kann.

Ivy

DANKE IVY
IVY HAST RECHT.NIEMAND HAT DAS RECHT DEN NAECHSTEN ZU VERURTEILEN. JEDER MENSCH HAT SEINEN EIGENEN LEBENSWEG UND SEIN SCHICKSAL UND NIEMAND ABER AUCH NIEMAND HAT DAS RECHT DEN FINGER AUF DEN ANDEREN ZU ZEIGEN,JEDER MENSCH IST EINE WELT UND EIN BUCH,UND JEDER IST FUER SICH SELBER VERANTWORTLICH UND NIEMAND
HAT DAS RECHT DEN ANDEREN ALS MOERDER ZU BESCHIMPFEN. DAS SIND SEHR HARTE WORTE UND MAN KANN FRAUEN DIE SOWAS DURCHGEMACHT HAT,SEHR SCHWER DAMIT VERLETZEN,NICHT VERURTEILEN,BEVOR MAN ES NICHT SELBST MITERLEBT HAT,UND DAS IST BEI ALLEN DINGEN DIE DIR WAEHREND DEINES LEBENS PASSIEREN,SO.
LAESST DIESE VERAENGSTIGTEN MAEDCHEN NICHT IM STICH,GIBT IHNEN AUSKUNFT,VERSUCHT IHNEN ZU HELFEN,ALS EHEMALIGE "DIE MAL ABGETRIEBEN HAT" WUERDE ICH PERSOENLICH GERNE JEDES MAEDCHEN UNTERSTUETZEN UND MIT IHR REDEN BEVOR SIE DIESEN SCHRITT MACHT,DENN VIELE MALE TREIBT MAN AB,AUS ANGST,UND VERZWEIFLUNG,UND MAN DENKT ES SEI DAS ENDE DER WELT,ABER VIELE MALE IST ES DAS BESTE WAS MAN TUN KANN,DENN DU ZEIGST VERANTWORTUNG DIR UND DEM KIND GEGENUEBER,MACH DIR SELBER NICHTS VOR,SICHERE ZUERST DEIN LEBEN UND DANACH DEINE BABYS. ICH MOECHTE DAMIT NICHT ABRATEN ES ZU BEHALTEN,EINFACH NUR DASS MAN SICH GUT INFORMIERT BEVOR MAN IRGENDWELCHE SCHRITTE UNTERNIMMT DIE MAN VIELLEICHT IN SPAETEREN JAHREN BEREUT...ICH SPRECHE AUS ERFAHRUNG.
UND BITTE DASS SICH DIESE FRAUEN DIE SAGEN DASS ES MORT SEI,DASS SICH DIE EINFACH MAL SELBER ANSCHAUEN UND MAL SEHEN WAS SIE IN IHREM SPIEGELBILD SEHEN...(TEUFEL IN PERSON)SEID IHR,TUT MIR LEID...
DANKE IVY FUER DEINEN TEXT

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29. September 2005 um 20:54
In Antwort auf dale_12315579

Ich finde auch,
daß Du mit Deinen Ausführungen hier ziemlich daneben liegst. Warum überläßt man Frauen nicht einfach die Entscheidung und hält seinen Senf da raus?? Ich für meinen Teil würde ein Kind, das aus einer Vergewaltigung entstanden ist wohl nicht unbedingt austragen wollen - ich denke auch, daß es mehr Vergewaltigungs-Schwangerschaften gibt, als Du hier so munter daher schreibst - mein bester Freund ist Polizeibeamter, der erzählte mir, daß beinahe jede dritte Vergewaltigung zur Schwangerschaft führt, die Dunkelziffer nicht mitgezählt! Das nenne ich NICHT wenig!
Es gibt viele Frauen, für die feststeht, daß sie überhaupt keine Kinder wollen - aber die müssen dann erst ein bestimmtes Alter erreicht haben, bevor ein Arzt sich bereit erklärt, diese zu sterilisieren! Und eine 100%-ige Verhütung habe ich noch nie gefunden - soll man jetzt sein Leben lang auf Sex verzichten, nur weil man schwanger werden könnte??
Im übrigen gibt es auch sehr viele Frauen, die sich letztendlich dann doch trotz aller Zweifel und Ängste FÜR das Kind entscheiden - dafür geht man ja schließlich zur Beratung. Also hör bitte auf, hier den Moralapostel zu spielen und laß bitte jeden sein Leben führen, wie er es für richtig erachtet. Gruß Jule

DANKE JULE
GENAU DAS DENKE ICH AUCH UND BIN DEINER MEINUNG...
ICH BIN FROH DASS ES NOCH MENSCHEN MIT VERSTAND GIBT AUF DIESER WELT.GLAUBE DASS VIELE MENSCHEN NICHT MEHR WISSEN WAS EIN VERSTAND IST;ES BEDEUTET: unter anderem:verstaendnis haben,mit dem verstand denken...
anscheinend seid ihr hier die allermeisten ohne verstand auf die welt gekommen....
ich meine nicht dich jule,sondern ein paar andere weiber..

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2. Oktober 2005 um 5:55

Antwort
Wenn du einen Autounfall absichtlich verursachst,bist du schuldig,sonst nicht.

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3. November 2005 um 18:54
In Antwort auf hrng_12853804

Zwecklos!
Sorry, aber auf so eine Diskussion lasse ich mich gar nicht erst ein. Wenn du nicht selbst erkennst, was dagegen spricht, dann tut es mir leid!
PS: Adoption ist NIEMALS eine Alternative zur Abtreibung. Aber du in deinem kleinkarierten Denken wirst das ohnehin nie begreifen. Ist nicht böse gemeint, sondern lediglich eine Feststellung.

Leben schenken oder Leben nehmen! Ich schenke lieber Leben....
Ihr sagt, die Frau muss allein entscheiden dürfen denn der Bauch gehört ihr!????? FALSCH. DER BAUCH GEHÖRT DEM KIND !!!

Und doch ist Adoption eine Alternative zur Abtreibeung.(Leben schenken oder Leben nehmen) Wer das nicht versteht tut mir einfach nur leid.

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4. November 2005 um 10:52
In Antwort auf an0N_1277432899z

Leben schenken oder Leben nehmen! Ich schenke lieber Leben....
Ihr sagt, die Frau muss allein entscheiden dürfen denn der Bauch gehört ihr!????? FALSCH. DER BAUCH GEHÖRT DEM KIND !!!

Und doch ist Adoption eine Alternative zur Abtreibeung.(Leben schenken oder Leben nehmen) Wer das nicht versteht tut mir einfach nur leid.

Für dich...
soll es Mitleid regnen, denn soviel Dummheit, Naivität und Unverständis tut echt weh

Adoption ist NIE eine Alternative. Du tust mir echt leid, denn wir leben zum Glück in einer freien Gesellschaft und deshalb hat jede Frau das Recht, selbst über ihren Körper zu entscheiden, der einzig und allein IHR gehört!

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4. November 2005 um 21:13

Nicht provokativ falsche aussage
also ich finde deine antwort nicht provokativ, nur was hat eine abtreibung mit einer fehlgeburt zu tun, eine abtreibung macht man absichtlich, man geht zum artzt und sagt man möchte das kind nicht, schau mal die föten an die abgetrieben werden,das waren alle kleine lebewesen , die eigenen kinder der abgetriebenen frauen, wie kann man sein eigenes kind umbringen?ja man wurde nicht absichtlich schwanger, das ist halt passiert, aber den schritt zur abtreibung macht man ganz bewusst.

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4. November 2005 um 21:24
In Antwort auf nhung_12536860

Hallo
wuerde mal gerne wissen wie du ueberhaupt so reden kannst. Von mir ausgesehen koennen dies nur menschen mit wenig verstand,oder wenig Hirn,ich nehme mal an bei dir fehlt beides. Ich werde dir sicher nicht austeilen fuer das was du hier geschrieben hast sondern gott dafuer bitten dass er dir verzeiht,menschen wie du haben keine ahnung wie es ist sowas durchzumachen,vorallem fehlt es an auferklaerung auch noch heute und stell dir mal vor, wir sind im 2005, viele maedchen sind noch nicht genuegend auferklaert,und viele Jungs auch nicht,und es kann passieren ohne das man es wollte,vielleicht moechte man das baby,aber die angst die in einem waechst:schule,zukunft,eltern,bekanntenkreis,vorur-teile,usw, der druck der aussenwelt laesst dich manchmal entscheidungen treffen die du vielleicht in ein paar jahren anders entscheidet haettest aber in diesem moment war einfach nicht der richtige moment. es ist AUF GAR KEINEN FALL SO,DASS MAN JEMANDEN TOETET.SONDERN DASS MAN AUF SICH UND DAS BABY SCHAUT UND EHRLICH ZU SICH SELBER IST UND SCHAUT WAS MAN DEM KIND UEBERHAUPT ANBIETEN KANN, HEUTZUTAGE WO ALLES SO VERDAMMT TEUER IST. ICH BEKOMME LIEBER EIN KIND WENN ICH WEISS DASS ICH ES MIR AUCH LEISTEN KANN ALS EINES AUF DIE WELT ZU SETZTEN WEIL IRGENDWELCHE HIRNGESTOERTE MENSCHEN SAGEN ES SEI MORT WENN MAN EINE ABTREIBUNG MACHT...DENK MAL NACH UND ICH WUENSCHE DIR AUS GANZEM HERZEN DASS DU ES NIE IN DEINEM LEBEN DURCHMACHEN MUSST. DENN ICH BIN AUCH EINE DIESER VIELEN "MOERDERINEN" WIE DU SAGST,ICH WEINE HEUTE NOCH DARUEBER,ABER HATTE KEINE AUFERKLAERUNG UND MEIN PARTNER SAGTE MIR ES KOENNE NICHTS PASSIEREN,KLAR WIE NAIV MAN DOCH IST MIT 18, IN SPANIEN WENN MAN IN DEN FERIEN IST UND SICH DENKT,DER WIRD DAS SCHON WISSEN...GIBT MAEDLS DIE HABEN NOCH IN DIESM ALTER KEINE AHNUNG WAS ALLES PASSIEREN KANN UND EINE RICHTIGE AUFERKLAERUNG FEHLT...DENK MAL NACH,ICH WEINE UND HABE GOTT GEBETEN ER SOLL MICH VERSTEHEN(DAZUMAL)WAS HAETTE ICH DIESEM KIND ANBIETEN KOENNEN? EINEN VATER? VIELLECIHT (ABER DIES WAR EIN FERIENFLIRT,UND ICH HATTE KEINE AHNUNG WIE DER DAMIT UMGEHT (BRASILIANER) ZUDEM... GELD?NEIN ALS STUDENTIN? SICHERHEIT? NEIN,NOCH KEINE RICHTIGE AUSBILDUNG... UND IMMERNOCH DENKE ICH AN MEIN KIND ABER ICH WEISS DASS ES DORT WO ES IST GUT AUFGEHOBEN IST UND FUER MICH LEBT ES IN MEINEN GEDANKEN ICH HABE MIT IHM VIEL GEREDET,ICH KANN NICHT MEHR WEITERSCHREIBEN UND ICH FAND ES SCHEISSE WAS DU GESCHRIEBEN HAST.CIAO

Hallo du
die die abtreiben versuchen sich immer zu rechtfertigen, kein geld zu jung ohne vater, keine ausbildung, bei mir waren auch alle diese gründe ich war 18 der ex wollte mich zwingen abzutreiben, aber ich habs nicht gemacht weil ich meinem kind doch was bieten konnte, liebe inzwischen ist meine tochter 5 Jahre und wir lieben uns beide so sehr ich würde sterben für sie. ich habe auch heute keine ausbildung , kein kontakt zu ihrem vater aber meine tochter ist glücklich und arm sind wir auch nicht. es geht wenn man will, auch der staat gibt unterstützung. du musst dich nicht beleidigt fühlen wenn man dich angreift, als du denn schritt zur abtreibung gewählt hast, als du dahingingst und das kind aus dir rausholen warst da wusstest du auch das viele dich als mörderin bezeichnen. wenn du mit dem nicht klarkommst hättest du dich vorher informieren sollen, das schlechte gewissen das du hast , vielleicht muss man vorher überlegen was man tut, du sprichst mit deinem kind also, was hast du ihm gesagt, sorry das ich dich umgebracht habe, aber weisst du ich hatte nicht genug geld für dich und dein kind sagt dir dann noch kein problem mami ist nicht so schlimm das ich dich nicht kennenlernen durfte. man kann sich viel einreden, ich glaube könnte dein kind mit dir sprechen es würde weinen und sagen wieso hast du das getan?

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4. November 2005 um 21:29
In Antwort auf dale_12315579

Ich finde auch,
daß Du mit Deinen Ausführungen hier ziemlich daneben liegst. Warum überläßt man Frauen nicht einfach die Entscheidung und hält seinen Senf da raus?? Ich für meinen Teil würde ein Kind, das aus einer Vergewaltigung entstanden ist wohl nicht unbedingt austragen wollen - ich denke auch, daß es mehr Vergewaltigungs-Schwangerschaften gibt, als Du hier so munter daher schreibst - mein bester Freund ist Polizeibeamter, der erzählte mir, daß beinahe jede dritte Vergewaltigung zur Schwangerschaft führt, die Dunkelziffer nicht mitgezählt! Das nenne ich NICHT wenig!
Es gibt viele Frauen, für die feststeht, daß sie überhaupt keine Kinder wollen - aber die müssen dann erst ein bestimmtes Alter erreicht haben, bevor ein Arzt sich bereit erklärt, diese zu sterilisieren! Und eine 100%-ige Verhütung habe ich noch nie gefunden - soll man jetzt sein Leben lang auf Sex verzichten, nur weil man schwanger werden könnte??
Im übrigen gibt es auch sehr viele Frauen, die sich letztendlich dann doch trotz aller Zweifel und Ängste FÜR das Kind entscheiden - dafür geht man ja schließlich zur Beratung. Also hör bitte auf, hier den Moralapostel zu spielen und laß bitte jeden sein Leben führen, wie er es für richtig erachtet. Gruß Jule

Zu dir
möchte ich sagen, dass auch viele frauen gar nicht richtig beraten werden, ich kenne das aus erfahrung einiger kolleginnen die abgetrieben haben, leider kenne ich ein paar davon, und ich denke das wenn man die pille zuverlässig nimmt auch nicht schwanger wird, und wenn man alle abtreibungen rechnet, hat wohl 98% der frauen abgetrieben die sex haben auf freiwilliger ebene.es geht doch gar nicht um die entscheidung der frau das hauptthema ist bei der abtreibung was ist ein fötus, wenn sich viele leute klar darüber wären würde es weitaus weniger abtreibungen geben.

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4. November 2005 um 21:36
In Antwort auf alesha_11910962

Nun ja
in manchen Fällen darf man eine Abtreibung nicht verurteilen. Bei Vergewaltigungen, oder wenn es die Lebensumstände absolut nicht zulassen.

Viele machen es
sich ein bisschen einfach mit gründen für eine abtreibung, viele junge mädchen denken gar nicht weiter nach, bei mir hiess es auch von allen seiten ich soll abtreiben, jede die abtreibung befürwortet hätte in meiner situation abgetrieben, glaubs mir , ich habs aber nicht getan obwohl meine lebensumstände scheisse waren, aber es klappt super mit meinem kind, und wenn man will kann man alles schafen,ich hab einen grund stolz zu sein, denn ich habe etwas gemacht das viele nicht machen.ich war verantwortungsvoll, und nicht die leute die abtreiben, den wan wollen die endlich lernen erwachsen zu werden?

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4. November 2005 um 21:44
In Antwort auf sora_11879443

...
ich bin kein totaler abtreibungsgegner, aber sehe mich auch nicht als befürworter.
es gibt bestimmt immer gründe...
heikles thema, und zweischneidig. man sollte es nicht verbieten, man sollte es nicht als non-plus-ultra darstellen.


gehen wir mal von einer normalen schwangerschaft aus, ohne komplikationen,und nicht bei minderjährigen.


mal so in den raum geworfen:
was hält einen davon ab, das kind zur adoption freizugeben ?

warum wird vehemment darauf gepocht, das das leben der frau vorgeht ? ist ihr leben dann vorbei ?
wer stellt denn das leben des kindes so einfach hinter das leben der frau. immerhin geht es ja nicht um ihren tod, sondern nur um den des ungeborenen kindes. und warum bestimmt sie über sich selbst, wenn sie über ein ungeborenes kind bestimmt ?

ich glaube schon, das manche frau es sich zig-mal überlegt hat - aber trotzdem, ein schaler nachgeschmack bleibt mir da. und keiner kann mir erklären, warum dieser "einfachere" weg gewählt wird. der sich im nachhinein oft als der schwierigere heraus stellt. denn bei den meisten frauen bleibt der zweifel, ob die entscheidung richtig war.

was, bitteschön, spricht denn gegen eine adoption ?
ist es wirklich der richtige weg, nur weil er "schneller" ist ?

ich finde es heftig, abtreibung als korrektur zu sehen.

und ich frage mich, ob wir alle "nötig" sind. aber nur, weil wir nicht überall erwünscht sind werden wir ja auch nicht von der nächsten brücke geschubst. so ein baby wäre an anderer stelle sehr erwünscht.

ich lebe gerne, und ich freue mich, das ich es darf.
meine tochter ist auch ein "unfall", und ich sehe ihr gerne beim leben zu. etwas anderes wäre für mich auch gar nicht in frage gekommen, da ich kein argument gehabt hätte. gesundheitlich war alles ok, und alls andere bekommt man in den griff - wenn man gewillt ist. das argument, das mein leben nicht dafür ausgelegt ist, ist ein ziemlich faules. nur weil ich nicht bereit bin etwas zu ändern muss keinem anderen ein leben versagt bleiben.

ich habe von frauen gelesen, die schon 5 mal abgetrieben haben - tja, passiert halt. aber später, mit dem richtigen mann, da möchten sie dann kinder, dann machen sie es sich so richtig muckelig.
ich habe von frauen gelesen, die keine lust auf einen dicken bauch hatten, die angst vor schwangerschaftstreifen hatten, die keine lust hatten, ihr wohlverdientes geld für etwas anders auszugeben als klamotten und high-life.
ich habe von frauen gelesen, die keinen bock auf frühes aufstehen oder lätzchen-waschen hatten. die meinten, kinder zu haben ist gleich zu setzen mit alt zu sein. all das waren argumente (und zwar ernst gemeinte) für eine abtreibung.

ich würde für mein persönliches besseres verstehen gerne mal etwas anderes hören, etwas, das ich auch nachvollziehen kann.
das es im moment gerade nicht passte, weil man anderes vorhatte gehört nicht unbedingt dazu. und erklärt mir noch immer nicht, warum dann eine adoption so abwegig ist. na ja, vielleicht gehört zu einer adoption mehr mut als die meisten aufbringen können.

ach ja, es würde mir im traum nicht einfallen, jemanden direkt zu verurteilen. dafür kann ich bei den einzelfällen nicht tief genug sehen.
aber leid für die kinder tut es mir schon.

manchmal finde ich die ganze diskussion auch müssig. es braucht doch keiner absolution. also warum wird so wild darauf gepocht, das alle es für gut heissen sollen ?
wenn ich von einer sache überzeugt bin, dann mache ich sie. dafür brauche ich nicht das ok der anderen. muss aber damit rechnen, das nicht jeder meiner meinung ist. und das es zwei meinungen gibt, und man sich der anderen nicht annähern kann, das kommt öfter vor. damit sollte man umgehen können.

Ich bin gegen
abtreibung aber ich finde auch eine adoption schlecht, ausser wenn jemand wirklich nicht in der lage ist auf das kind zu schauen, man hört ja genug in den nachrichten wie kinder zu hause verhungern. ich kenne eine person die ihr kind weggegeben hat und sie leidet sehr darunter, meiner meinung nach hätte sie halt mehr unterstütung gebraucht von einigen leuten, früher habe ich auch immer gesagt sie leute sollen doch die kinder weggeben, sie müssen nicht abtreiben, es gibt genug die sich ein kind wünschen, aber heute seh ich das eine adoption sehr weh tun kann. also ich hätte es nicht übers herz gebracht mein kind wegzugeben, obwohl ich in der schwangerschaft und auch das 1. Jahr darüber gedacht habe, heute muss ich weinen wen ich an meine gedanken von früher dachte weil ich meine tochter so liebe.ich finde wenn man schon nicht bei der verhütung verantwortung gezeigt hat sollte man jeztz wo man schwanger ist endlich verantwortung zeigen und zu seinen sachen stehen und zu seinem kind es gibt heute so viele möglichkeiten für ein leben mit dem kind.

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4. November 2005 um 21:55
In Antwort auf nhung_12536860

DANKE IVY
IVY HAST RECHT.NIEMAND HAT DAS RECHT DEN NAECHSTEN ZU VERURTEILEN. JEDER MENSCH HAT SEINEN EIGENEN LEBENSWEG UND SEIN SCHICKSAL UND NIEMAND ABER AUCH NIEMAND HAT DAS RECHT DEN FINGER AUF DEN ANDEREN ZU ZEIGEN,JEDER MENSCH IST EINE WELT UND EIN BUCH,UND JEDER IST FUER SICH SELBER VERANTWORTLICH UND NIEMAND
HAT DAS RECHT DEN ANDEREN ALS MOERDER ZU BESCHIMPFEN. DAS SIND SEHR HARTE WORTE UND MAN KANN FRAUEN DIE SOWAS DURCHGEMACHT HAT,SEHR SCHWER DAMIT VERLETZEN,NICHT VERURTEILEN,BEVOR MAN ES NICHT SELBST MITERLEBT HAT,UND DAS IST BEI ALLEN DINGEN DIE DIR WAEHREND DEINES LEBENS PASSIEREN,SO.
LAESST DIESE VERAENGSTIGTEN MAEDCHEN NICHT IM STICH,GIBT IHNEN AUSKUNFT,VERSUCHT IHNEN ZU HELFEN,ALS EHEMALIGE "DIE MAL ABGETRIEBEN HAT" WUERDE ICH PERSOENLICH GERNE JEDES MAEDCHEN UNTERSTUETZEN UND MIT IHR REDEN BEVOR SIE DIESEN SCHRITT MACHT,DENN VIELE MALE TREIBT MAN AB,AUS ANGST,UND VERZWEIFLUNG,UND MAN DENKT ES SEI DAS ENDE DER WELT,ABER VIELE MALE IST ES DAS BESTE WAS MAN TUN KANN,DENN DU ZEIGST VERANTWORTUNG DIR UND DEM KIND GEGENUEBER,MACH DIR SELBER NICHTS VOR,SICHERE ZUERST DEIN LEBEN UND DANACH DEINE BABYS. ICH MOECHTE DAMIT NICHT ABRATEN ES ZU BEHALTEN,EINFACH NUR DASS MAN SICH GUT INFORMIERT BEVOR MAN IRGENDWELCHE SCHRITTE UNTERNIMMT DIE MAN VIELLEICHT IN SPAETEREN JAHREN BEREUT...ICH SPRECHE AUS ERFAHRUNG.
UND BITTE DASS SICH DIESE FRAUEN DIE SAGEN DASS ES MORT SEI,DASS SICH DIE EINFACH MAL SELBER ANSCHAUEN UND MAL SEHEN WAS SIE IN IHREM SPIEGELBILD SEHEN...(TEUFEL IN PERSON)SEID IHR,TUT MIR LEID...
DANKE IVY FUER DEINEN TEXT

Gebe dir nicht recht
weisst du vielleicht sind die , die das kind behalten haben nur verantwortungsbewusst mit dem leben umgegangen,viele machen es auch mit einer abtreibung zu einfach.sie haben alle möglichen gründe die gegen ein kind sprechen, aber es gibt immer einen grund mehr der für das kind spricht, dein eigenes fleisch und blutt dein kind es ist das grösste was es im leben gibt, allles andere ist zweitrangig . die mädchen sagen sogar falls ich schwanger werde treibe ich ab. ich kenne genug davon und ich kenne genug die abgetrieben haben, ist sowas verantwortungsvoll, man mussnicht unbedingt verhüten schlimmstenfalls kann man ja abtreiben, hallo das sind kleine hilflose wesen die aus deinem körper gerissen werden, zerstückelt und achtlos in die mülltonne geschmissen, danach wird es mit dem üblichen abfall vom spital verbrannt. wie kannst du dich da fragen, das einige die abtreibung sehr verurteilen.

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4. November 2005 um 22:01
In Antwort auf an0N_1277432899z

Leben schenken oder Leben nehmen! Ich schenke lieber Leben....
Ihr sagt, die Frau muss allein entscheiden dürfen denn der Bauch gehört ihr!????? FALSCH. DER BAUCH GEHÖRT DEM KIND !!!

Und doch ist Adoption eine Alternative zur Abtreibeung.(Leben schenken oder Leben nehmen) Wer das nicht versteht tut mir einfach nur leid.

Ich bin
gegen abtreibung aber ich finde das mit der adoption auch nicht gut. ich denke man soll doch mal dem kind eine chance geben und wenn man dann nach zwei monaten sagen kann ich liebe das kind nicht es macht mir nichts aus wenns weg ist, gibts man wirklich besser weg. aber viele können sowas nicht übers herz bringen. also ich denke eine ungewollte schwangere soll man unterstützen indem man ihr die tausend möglichkeiten mit einem kind aufzeigt, und sie dazu ermutigen das kind zu behalten.

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4. November 2005 um 22:04
In Antwort auf hrng_12853804

Ok,
dein Text klingt echt vernünftig und ich glaube dir. Aber in einem anderen Posting von dir, ist die Sache irgendwie ganz anders rübergekommen... Ich persönlich bin nämlich jemand, der Abtreibung sehr befürwortet. Wahrscheinlich kämen wir schon allein deshalb auf keinen gemeinsamen Nenner.

Wiso befürwortest
du den abtreibungen so sehr? es gibt keinen vernünftigen grund der dafür spricht. vergewaltigung und missbildung lass ich mal raus, obwohl ich es auch dann nicht übers herz bringen würde mein kind abzutreiben.

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4. November 2005 um 22:13

Die rechte der geborenenen
sind nicht mehr wert als die der ungeborenen, leider schon auf dieser welt.aber beide sind gleichviel menschen, man müsste eher die geborenen unterstützen in diesem schweren moment, und alles aufzeigen was es gibt um sich für das kind zu entscheiden, für mich ist das keine einstellung der religion sonder ich verstehe einfach nicht das man sein eigenes kind töten kann, vielen ist das einfach nicht bewusst das dies schon ein mensch ist, und es wird auch nicht im laufe der zeit noch ein mensch? wann fäng t für dich ein mensch an, in Wochen in 3 Monaten, ab dann wenn das gesetzt eine abtreibung verbietet, ja in einigen ländern ist es 12 Wochen, 16 Wochen oder 6 Monate. in wölf wochen hat das kind schon alle finger und zehen und es ist klar ob es ein mädchen oder junge ist, ist es keine mensch müssen nicht vorallem die geschützte rechte haben, die sich nicht selber wehren können?man sollte vielmehr die mädchen und jungen aufklären daran sollte man mehr arbeiten, aber mit ungeborenen menschen sollte man nicht so verantwortunglos umgehen.geboren oder nicht niemand ist deshalb weniger wert.

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4. November 2005 um 22:19
In Antwort auf tammi_12473825

Wer will entscheiden
du, ich finde es wirklich unangebracht das frauen welche einen abbruch machten rede und antwort stehen sollen.
welch moral will denn geredigt sein?
wer außer der mutter werdenen mutter kann entscheiden?
KEINER.................
nur sie selbst und diese moralapostellei finde ich einfach unmöglich.
ist nicht vielleicht gerade die frau welche über sie urteilt gestern noch mit dem gedanken der verwerflichen moral schwanger gegangen, ist nicht vielleicht gerade sie die mutter welche ihr kind vermeintlich nur liebt, es abschiebt zur oma zur........
sie die sich total überfordert fühlt mit ihrem kind?
welch moral????????????????????????????????????????????
ich habe es so satt!
es steht in keinem verhältniss zu dem was eine frau für sich und das kind welches in ihr wachsen könnte entscheidet und dabei spielt es keine rolle ob sie es mit leichtigkeit oder verzweiflung tut.
es ist ihr entschluß.
ja, ich schreibe meine emotion ganz offen und ehrlich,
nein ich habe kein kind abgetrieben.

Ich auch
und ich kann deine meinung nicht vertreten, die frau und ihr kind das sie ja so liebt und deshalb angeblich nicht auf die welt bringt, weisst du was die frau liebt nur sich, und deshalb tut sie das, die gründe ich könnte dem kind nichts bieten etc. sind nur faule ausreden sein geweissen zu beruhigen, man kann alles wen man will. und würde man das kind lieben dan bringt man es nicht um.

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