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Mal wieder eine Frage zur Einschulung / Kann-Kind

14. August 2018 um 12:14

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?") schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..."

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

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14. August 2018 um 13:54

Hallo,
ich würde ihn regulär einschulen lassen. Bei dem Stichtag hat man sich etwas gedacht, auch wenn es sich nur um Tage unterschied zu Kinder die im Juni geboren sind sein mögen. Aber gerade die kleinen Defizite die du aufzählst sind es, die den Schulaltag unter Umständen schwerer als nötig für ihn machen. Ich halte von eher einschulen nichts und bin auch kein Fan von Rückstellungen, es sei denn, es ist wirklich notwendig.
Und wenn es nach dem Wissberierig ging, hätten meine mit 4 schon gehen können. Schick ihn statt dessen lieber in einen Sportverein oder Kunstclub oder lass ihn ein Instrument lernen. Es muss ja nicht nur den vermeintlich langweiligen Kindergarten geben im letzten Jahr vor der Schule...
Viele Grüße

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14. August 2018 um 14:04

Wie fit für die Schule dein Kind ist, könnt nur ihr und die Menschen im Umfeld entscheiden. Generell bin ich auch eher gegen eine zu frühe Einschulung. Jedoch wäre dein Kind in meinem Bundesland auch ein Muss-Kind und würde nächstes Jahr auf jeden Fall eingeschult werden.

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14. August 2018 um 18:05
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Danke für Eure Antworten!
Für körperlichen Ausgleich ist gesorgt, er spielt Fussball und reitet.
Mein Problem ist eben, dass ich ihn kognitiv auch dieses Jahr hätte einschulen lassen können, aber eben auch glaube, dass ihm ein extra Jahr nicht schadet. Wobei ich von dem pauschalen "lasst den Kindern noch ein extra Jahr Kindheit" nicht so viel halte, weil es eben nicht für alle das Richtige ist. 
Seine Freunde werden nächstes Jahr eingeschult.
Ich tue mich sonst mit Entscheidungen nicht so schwer, diese finde ich allerdings wirklich schwierig 

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14. August 2018 um 20:18
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

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Liebe Grüße
Katzus

Mein Sohn wäre bei der Einschulung 6 Jahre und 2 Monate. Wir werden sehr kurzfristig und nach Bauchgefühl entscheiden, ob er bereit ist.

 

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15. August 2018 um 0:27
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

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Liebe Grüße
Katzus

Die Konzentrationsfähigkeit und das unsicher-sein sind für mich deutliche argumente gegen eine frühe Einschulung. Schön und gut wenn er wissbegierig ist. Das wird ihm aber nur kurzzeitig etwas bringen wenn er nicht die Konzentration mitbringt.

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15. August 2018 um 6:46

Also bei einem Juli Kind würde ich nicht lange überlegen. Mein Kind käme in die Vorschulgruppe, und wenn man dann merkt er klappt nicht, kann man immer noch das Kita Jahr dranhängen. 
Ich hängt halt auch so vom Wohnort ab, ich finde das falsch. In Bayern sind bis September alles Pflicht Kinder, das finde ich wiederum schon grenzwertig. 
Aldo meiner wurde im April sechs und kommt jetzt in die Schule, ich könnte mir für ihn absolut nicht noch ein Jahr Kita vorstellen, ich glaube nicht dass acht oder zehn Wochen Unterschied da viel geändert hätten 

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15. August 2018 um 8:42
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

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Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
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Liebe Grüße
Katzus

Ich denke auch, dass wir einfach noch ein bißchen warten müssen und dann im Winter schauen, wie er sich so entwickelt hat.
Die Kinderärztin werde ich bei der U nächste Woche auch noch mal ansprechen, die sieht ihn allerdings so selten, dass auch sie ja eher nur eine pauschale Aussage machen könnte, da gebe ich ehrlich gesagt nicht so viel drauf.
Er ist schon immer eher auf der großen Seite (Papa und ich sind beide recht groß, er wird also nicht als klein und zart auffallen.
es sind ja auch wirklich nur zwei Wochen über Stichtag, in anderen Bundesländern würde er regulär eingeschult werden. Ich finde diese unterschiedliche Regelung in den verschiedenen Bundesländern übrigens total behämmert

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15. August 2018 um 9:56
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

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Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Hallo!
Das ist ja immer eine schwierige Frage mit der Einschulung, ich mache mir da bei meinen Kindern auch schon Gedanken..
Hier bei uns ist der Stichtag Ende September, da wäre dein Sohn gar kein Kann-Kind. So, wie du ihn beschreibst, müsste die Einschulung in einem Jahr also dann mit gerade sechs, doch perfekt sein. Er hat dann ja noch ein Jahr Zeit, in dem kommt meistens ja auch genau die Entwicklung, die jetzt noch fehlt (still sitzen, sich am Strukturen halten...). Man darf ja auch nicht vergessen, dass die Kinder in dem Alter meistens gerne lernen und es für die Kinder nicht so ist, dass im Kindergarten alles toll und einfach und in der Schule dann schwer und ernst ist... Wenn er sich nicht ganz anders entwickelt als erwartet würde ich sagen, keine Angst vor der Schule, und bei den Vorschulkinder mitmachen lassen. Alles Gute für eure Entscheidung! 

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15. August 2018 um 10:50
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Bei uns wäre es so, dass ein Muss Kind welches noch nicht die erforderlichen Vorraussetzungen für die erste Klasse hat in die Grundschulförderklasse kommt.
Dort sind, wenn es gut läuft weniger Kinder wie in einer normalen Klasse, es sind 1-2 Lehrerinnen die den Unterricht führen und die Kinder werden dort dann auf die erste Klasse vorbereitet.
Meine Tochter und ihre Mitschüler konnten damals nach Abschluss lesen, schreiben und rechnen.
Sie hatten die Fächer Deutsch, Mathe, Musik, Sport und Kunst.
Sie ist auch sehr klug, hat aber große Konzentrationsschwierigkeiten.

Ein Kann Kind wird bei uns noch nicht eingeschult, es sei denn die Eltern wollen es unbedingt, weil das Kind schon sehr weit ist. Machen aber nicht besonders viele.

Für mich sprechen nach so vielen Schuljahren und eingeschulten Kindern noch weitaus andere Dinge. Ich bemängel es eher, dass viele Kinder die einfachsten Dinge nicht beherrschen wie Auschneiden, An- und Ausmalen, mal 45 ohne stetiges Essen und Trinken auskommen und vorallem lernen auch mal Dinge tun zu müssen die nicht nur auf ihre Bedürfnisse ausgelegt sind.

Auch viele  Eltern sollten kapieren, dass in der Klasse die Lehrer das Sagen haben und nicht sie.
Furchtbar dieses Einmischen und diskutieren über biologisch vollwertige Einrichtungsmöbel die man zur Not auch Essen oder im Bedarfsfall kompostieren kann um im Schulhof den ganzheitlichen Kräutergarten damit zu düngen.

Oder ob es an seelischer Grausamkeit grenzt die Klasse 10 MInuten länger sitzen zu lassen, weil vorhin zu viel Unruhe war.

Ob ein Kind schon auf Zweitklässler Niveau getrimmt eingeschult wird und morgens den Börsenteil der Zeitung liest ist für mich zweitrangig.
Wirkliche Schwachstellen sollte man natürlich frühzeitig begleichen und auch später wenn das Kind wo nicht so gut ist, dahinter bleiben.

Aber mir sind kleine Menschen die einen guten sozialen Umgang erlernen wo man auch auf die schwächeren achtet lieber, wie solche die schon am ersten Tag klüger wie die doofe Kuh vorne an der Tafel ist.

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15. August 2018 um 12:00
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Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Danke nochmal für Eure Antworten und Denkanstösse...
Ich hoffe, ich vergesse jetzt keine Antwort
Also, Geschwister hat er keine und wird auch keine mehr haben. Verwahrt werden muss er auch nicht, für die Betreuung ist gesorgt und ob ein Jahr früher oder später ist bei uns egal und spielt keine Rolle.
Ich möchte auch noch einmal betonen, dass ich meinen Sohn nicht für hochbegabt oder ähnliches halte, er ist einfach plietsch und ein tolles Kind.
Selbstverständlich halte auch ich aber andere Fähigkeiten wie Konzentration, Sitzfleisch, Empathie u.v.a. für deutlich ausschlaggebender zur Einschulung.
Mein Problem ist glaube ich einfach, dass ich ihm wünschen würde, er könnte mit seinen Freunden eingeschult werden (auch wenn das viele nicht für wichtig halten) und dass ich eben der festen Überzeugung bin, dass er keine Probleme mit der frühen EInschulung hätte. Nur, ob es das Beste für ihn ist, weiß ich eben nicht und deswegen fällt es mir so schwer.

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15. August 2018 um 16:07

Ich würde da erstmal gar nicht weiter drüber nachdenken. Ich finde bei normal-entwickelten Kindern ist es völlig ok, wenn sie mit 6 in die Schule kommen. Passt also. 

​Sitzfleisch ist immer relativ. Natürlich sind Kinder bewegungsfreudig und sitzen nicht gerne lange rum. Schafft er einen Sitzkreis im Kindergarten? Findest du es im Vergleich zu anderen Kindern seines Alters auffällig? Oder ist das "nur" dein persönlicher Eindruck von dem, was du zu Hause erlebst? Das sind nämlich auch immer 2 paar Schuhe.

​Bei uns in der Grundschule ist es auch so, dass die Kinder sich vor allem in der ersten Klasse ganz, ganz viel bewegen dürfen. Die sitzen nicht 45 Minuten auf dem Stuhl. Es läuft inzwischen auch viel über Bewegung und ganzheitliche Erfahrungen. Eine 8 wird nicht nur gemalt, sie wird auch gelaufen. Als Beispiel. Oder sie machen Laufdiktate. Ich glaube da müssen sie immer wieder aufstehen, zu einem Zettel irgendwo im Raum gehen, sich einen Satz merken, zurückgehen, aufschreiben und dann wieder den nächsten Satz "holen".

​Was ich auch noch glaube ist, dass die neuen Erzieher ihn sehr schnell werden einschätzen können. Das sind Profis. Die haben da einen ganz anderen und eben sehr geschulten Blick drauf. Und die Entwicklung vorher, spielt auch keine ganz so große Rolle. Wichtig ist, was er jetzt bzw. zur Einschulung zeigt und kann. Ob er vorher bspw. ganz viel in kurzer Zeit aufgeholt hat, ist nicht relevant im Hinblick auf den IST-Stand oder den WAS-IST-IN-EINEM-HALBEN-JAHR-Stand. Denn es kann noch alles oder nichts passieren.

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17. August 2018 um 11:54

In meinem Bundesland ist dieses Jahr die Einschulung am 25.August. im Jahr darauf schon am 10 August.
Der Stichtag für die Muss-Kinder ist aber der 30.9. Da werden also einige Kinder dabei sein, die noch keine 6 Jahre alt sind.

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17. August 2018 um 12:22

Finde auch dass „Sitzfleisch“ und  Konzentrationsfähigkeit überbewertet wird. Mal ehrlich, die meisten Kinder bewegen sich lieber als zu sitzen und es hapert noch oft mit der Konzentration. Das wird in der 1. Klasse ganz spielerisch trainiert, die Kinder werden auch nicht 5 Stunden an den Stuhl gefesselt Die Einschulung bedeutet auch nicht das Ende der Kindheit, wie das hier gerne dargestellt wird. Meine Tochter wurde als Kann-Kind eher eingeschult  und das war genau die richtige Entscheidung. Sie fühlt sich sau wohl und blüht richtig auf. Unser Hort ist auch alles andere als eine Verwahranstalt - im Gegensatz zu vielen Kitas hier... Es gibt einen guten Betreuungsschlüssel und viele tolle AGs. Von der Ersparnis mehrerer 100 € Betreuungskosten mal abgesehen.

Schwimmen sollte mMn sowieso schon im frühen Kitaalter Thema sein und nicht als Überbrückung dienen. 

Finde die unterschiedlichen Stichtage auch unglücklich, würde den einheitlich auf den 30.9. festlegen, so wie er in den meisten Bundesländern eh schon üblich ist. Dann sind alle Kinder 6 bei Einschulung oder kurz davor. Zurückstellung bei bedarf ist ja immer möglich.

Ansonsten finde ich das Argument Freunde schon auch nicht ganz unwichtig. Sind diese Freundschaften doch oft über einige Kita Jahre gewachsen, und es wäre doch schade dass aufgrund von 1 Monat zu „nehmen“.  

Und wenn man mit frischen sechs Jahren eingeschult wird, ist man bei einem Realschulabschluss ja auch schon 16 - beziehungsweise kann 1 Jahr Puffer nach dem Abi für work & travel etc. auch nicht schaden.

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