Home / Forum / Mein Baby / Mal wieder eine Frage zur Einschulung / Kann-Kind

Mal wieder eine Frage zur Einschulung / Kann-Kind

14. August um 12:14

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?") schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..."

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Mehr lesen

14. August um 13:54

Hallo,
ich würde ihn regulär einschulen lassen. Bei dem Stichtag hat man sich etwas gedacht, auch wenn es sich nur um Tage unterschied zu Kinder die im Juni geboren sind sein mögen. Aber gerade die kleinen Defizite die du aufzählst sind es, die den Schulaltag unter Umständen schwerer als nötig für ihn machen. Ich halte von eher einschulen nichts und bin auch kein Fan von Rückstellungen, es sei denn, es ist wirklich notwendig.
Und wenn es nach dem Wissberierig ging, hätten meine mit 4 schon gehen können. Schick ihn statt dessen lieber in einen Sportverein oder Kunstclub oder lass ihn ein Instrument lernen. Es muss ja nicht nur den vermeintlich langweiligen Kindergarten geben im letzten Jahr vor der Schule...
Viele Grüße

2 LikesGefällt mir

14. August um 14:04

Wie fit für die Schule dein Kind ist, könnt nur ihr und die Menschen im Umfeld entscheiden. Generell bin ich auch eher gegen eine zu frühe Einschulung. Jedoch wäre dein Kind in meinem Bundesland auch ein Muss-Kind und würde nächstes Jahr auf jeden Fall eingeschult werden.

4 LikesGefällt mir

14. August um 17:33

wenn dir die Chance gegeben ist ihn ein Jahr später in die Schule zu schicken dann gönn ihm den Freiraum. Du kannst ihn anders fördern, vor allem körperlich ist in dieser Altersstufe ganz viel dran. Inlineskates, Schwimmen etc. Er könnte auch einen Musikkurs belegen, damit er genug kognitive Förderung bekommt (wenn du das Gefühl hast, dass er es braucht)
​Warum sollte er mit 15 seinen Realschulabschluss haben, um dann schon zu entsheiden in welche Lehre er geht? 
Die KOnzentrationsfähigkeit steigert sich in der Kindheit von Jahr zu Jahr, im wird es also nur zu Gute kommen, wenn er noch ein Jahr Pause hat.
​Es wird ihm auch noch mal einen großen Schub Selbstbewusstsein geben der Kita-Älteste zu sein. 

2 LikesGefällt mir

14. August um 18:05
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Danke für Eure Antworten!
Für körperlichen Ausgleich ist gesorgt, er spielt Fussball und reitet.
Mein Problem ist eben, dass ich ihn kognitiv auch dieses Jahr hätte einschulen lassen können, aber eben auch glaube, dass ihm ein extra Jahr nicht schadet. Wobei ich von dem pauschalen "lasst den Kindern noch ein extra Jahr Kindheit" nicht so viel halte, weil es eben nicht für alle das Richtige ist. 
Seine Freunde werden nächstes Jahr eingeschult.
Ich tue mich sonst mit Entscheidungen nicht so schwer, diese finde ich allerdings wirklich schwierig 

2 LikesGefällt mir

14. August um 20:18
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Mein Sohn wäre bei der Einschulung 6 Jahre und 2 Monate. Wir werden sehr kurzfristig und nach Bauchgefühl entscheiden, ob er bereit ist.

 

Gefällt mir

15. August um 0:27
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Die Konzentrationsfähigkeit und das unsicher-sein sind für mich deutliche argumente gegen eine frühe Einschulung. Schön und gut wenn er wissbegierig ist. Das wird ihm aber nur kurzzeitig etwas bringen wenn er nicht die Konzentration mitbringt.

2 LikesGefällt mir

15. August um 6:38
In Antwort auf katzus2010

Danke für Eure Antworten!
Für körperlichen Ausgleich ist gesorgt, er spielt Fussball und reitet.
Mein Problem ist eben, dass ich ihn kognitiv auch dieses Jahr hätte einschulen lassen können, aber eben auch glaube, dass ihm ein extra Jahr nicht schadet. Wobei ich von dem pauschalen "lasst den Kindern noch ein extra Jahr Kindheit" nicht so viel halte, weil es eben nicht für alle das Richtige ist. 
Seine Freunde werden nächstes Jahr eingeschult.
Ich tue mich sonst mit Entscheidungen nicht so schwer, diese finde ich allerdings wirklich schwierig 

das stimmt, pauschal auf alle Kinder trifft es nicht zu, aber wenn du von wenig Frusttrationstolleranz sprichst und dass er sich nur auf Dinge konzentrieren kann, die er interessant findet (wie im übrigen alle Gehirne das so tun) dann ist es in unserem Schulsystem sinnvoll ihm noch ein Jahr zu geben. 

2 LikesGefällt mir

15. August um 6:46

Also bei einem Juli Kind würde ich nicht lange überlegen. Mein Kind käme in die Vorschulgruppe, und wenn man dann merkt er klappt nicht, kann man immer noch das Kita Jahr dranhängen. 
Ich hängt halt auch so vom Wohnort ab, ich finde das falsch. In Bayern sind bis September alles Pflicht Kinder, das finde ich wiederum schon grenzwertig. 
Aldo meiner wurde im April sechs und kommt jetzt in die Schule, ich könnte mir für ihn absolut nicht noch ein Jahr Kita vorstellen, ich glaube nicht dass acht oder zehn Wochen Unterschied da viel geändert hätten 

2 LikesGefällt mir

15. August um 8:18
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Bis Januar sind es ja noch über vier Monate. Da kann man ja noch ein wenig  zuwarten.
Bis dahin können die Erzieherinnen sich sicherlich noch ein Bild machen, Du wirst dieses Thema ja sicherlich ansprechen.
Evtl. könnte man ja den Kinderarzt auch nochmal konsultieren; er hat ja auch Erfahrung damit.
Normalerweise würde ich denken, dass ein Juli-Kind, das normal entwickelt ist, körperlich und geistig, mit 6 Jahren eingeschult werden kann. (Oder war er ein Frühchen ?)
Vor allem auch, wenn seine Freunde eingeschult werden.
Bei meinen Kindern (geboren Ende Januar und im April) hat sich die Frage nie gestellt. Geistig waren sie fit, körperlich allerdings klein und zierlich. Da erscheint der Schulranzen schon mal riesig auf so einem kleinen Rücken.
 

1 LikesGefällt mir

15. August um 8:42
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Ich denke auch, dass wir einfach noch ein bißchen warten müssen und dann im Winter schauen, wie er sich so entwickelt hat.
Die Kinderärztin werde ich bei der U nächste Woche auch noch mal ansprechen, die sieht ihn allerdings so selten, dass auch sie ja eher nur eine pauschale Aussage machen könnte, da gebe ich ehrlich gesagt nicht so viel drauf.
Er ist schon immer eher auf der großen Seite (Papa und ich sind beide recht groß, er wird also nicht als klein und zart auffallen.
es sind ja auch wirklich nur zwei Wochen über Stichtag, in anderen Bundesländern würde er regulär eingeschult werden. Ich finde diese unterschiedliche Regelung in den verschiedenen Bundesländern übrigens total behämmert

1 LikesGefällt mir

15. August um 9:38
In Antwort auf katzus2010

Ich denke auch, dass wir einfach noch ein bißchen warten müssen und dann im Winter schauen, wie er sich so entwickelt hat.
Die Kinderärztin werde ich bei der U nächste Woche auch noch mal ansprechen, die sieht ihn allerdings so selten, dass auch sie ja eher nur eine pauschale Aussage machen könnte, da gebe ich ehrlich gesagt nicht so viel drauf.
Er ist schon immer eher auf der großen Seite (Papa und ich sind beide recht groß, er wird also nicht als klein und zart auffallen.
es sind ja auch wirklich nur zwei Wochen über Stichtag, in anderen Bundesländern würde er regulär eingeschult werden. Ich finde diese unterschiedliche Regelung in den verschiedenen Bundesländern übrigens total behämmert

Bei mir in der Klasse waren Altersunterschiede bis zu 13 Monaten. Wobei der Jüngste deutlich mehr auf dem Kasten hatte als die Älteste. Ist nicht immer eine Frage des Geburtstages, sondern was halt im Gehirnskasten drin ist.

1 LikesGefällt mir

15. August um 9:51

Naja, der Gehirnkasten.
Mal ehrlich: Die meisten 5-Jährigen könnten locker einschulen vom "Hirnkasten" her. Ich halte das immer für ein seltsames Argument.

Viel interessanter ist:
Fein- und Grobmotorik - wie sieht's denn aus mit zeichnen, ausschneiden, basteln?
Konzentrationsfähigkeit!!!
Sitzfleisch


... und für mich am wichtigsten: Wie passt es für die Familie gesamt. Weil die Betreuung wird meistens nicht besser.

Vorteile sehe ich inzwischen eigentlich wenige. Denn dass sich Kinder zu Tode langweilen im Kindergarten? Hmmm, ich denke, das liegt doch eher dran, dass wir alle so superschlaue Kinder haben. Ich gehöre da auch dazu
Aber ich habe das für mich überdacht und schule "normal" ein.

Kinder sollten sowieso immer gefördert werden.  Meiner soll Musikunterricht bekommen und sonst steht noch Schwimmenlernen und Co an.

Gefällt mir

15. August um 9:52

Achso eines noch: Erstgeboren vs Spätergeborene finde ich nicht ein Thema.

Die ersten würde ich nicht früher einschulen. Geschwister tendeziell aber ja. Die laufen dann mehr mit etc.

Gefällt mir

15. August um 9:52

nicht= noch --- beim ersten Satz

Gefällt mir

15. August um 9:56
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Hallo!
Das ist ja immer eine schwierige Frage mit der Einschulung, ich mache mir da bei meinen Kindern auch schon Gedanken..
Hier bei uns ist der Stichtag Ende September, da wäre dein Sohn gar kein Kann-Kind. So, wie du ihn beschreibst, müsste die Einschulung in einem Jahr also dann mit gerade sechs, doch perfekt sein. Er hat dann ja noch ein Jahr Zeit, in dem kommt meistens ja auch genau die Entwicklung, die jetzt noch fehlt (still sitzen, sich am Strukturen halten...). Man darf ja auch nicht vergessen, dass die Kinder in dem Alter meistens gerne lernen und es für die Kinder nicht so ist, dass im Kindergarten alles toll und einfach und in der Schule dann schwer und ernst ist... Wenn er sich nicht ganz anders entwickelt als erwartet würde ich sagen, keine Angst vor der Schule, und bei den Vorschulkinder mitmachen lassen. Alles Gute für eure Entscheidung! 

1 LikesGefällt mir

15. August um 10:24

Vielleicht weil die Kinder bei der Einschulung u.U. noch nicht sechs Jahre alt sind ?

1 LikesGefällt mir

15. August um 10:26
In Antwort auf kreuzunge

Naja, der Gehirnkasten.
Mal ehrlich: Die meisten 5-Jährigen könnten locker einschulen vom "Hirnkasten" her. Ich halte das immer für ein seltsames Argument.

Viel interessanter ist:
Fein- und Grobmotorik - wie sieht's denn aus mit zeichnen, ausschneiden, basteln?
Konzentrationsfähigkeit!!!
Sitzfleisch


... und für mich am wichtigsten: Wie passt es für die Familie gesamt. Weil die Betreuung wird meistens nicht besser.

Vorteile sehe ich inzwischen eigentlich wenige. Denn dass sich Kinder zu Tode langweilen im Kindergarten? Hmmm, ich denke, das liegt doch eher dran, dass wir alle so superschlaue Kinder haben. Ich gehöre da auch dazu
Aber ich habe das für mich überdacht und schule "normal" ein.

Kinder sollten sowieso immer gefördert werden.  Meiner soll Musikunterricht bekommen und sonst steht noch Schwimmenlernen und Co an.

Ob der Familie das mit der Betreuung besser passt ist ein anderes Thema 

2 LikesGefällt mir

15. August um 10:50
In Antwort auf katzus2010

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich mag keiner mehr einen Thread zu dieser Frage lesen, aber vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner/meines Kindes

Sohn ist im Juli 5 geworden und ist hier in Schleswig-Holstein somit nächstes Jahr ein Kann-Kind (Stichtag 30. Juni).
Ich stelle mir die Frage aller Fragen ("Sollen wir ihn einschulen?" schon jetzt, da wir uns theoretisch bis Januar entscheiden müssen, da dann im Kindergarten das Vorschul-Programm startet.
Ich möchte ihn nicht dran teilnehmen lassen, wenn er dann doch nicht eingeschult wird, würde ihm den Spaß aber auch nicht nehmen wollen, wenn er denn eingeschult werden sollte. Soweit die Vorgeschichte. Zum Persönchen selbst komme ich gleich.

Die Erzieherinnen im Kindergarten werden mir sicherlich eine Hilfe bei der Entscheidung sein, allerdings ist er erst seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Die Gruppenerzieherin war in Elternzeit, kommt jetzt zum Kindergartenbeginn wieder, die SPA ist jetzt schwanger mit Beschäftigungsverbot. Heißt, er fängt nächste Woche mit zwei neuen Damen an, die dann nur ein halbes Jahr zeit haben, ihn zu "beurteilen" und die vor allem nicht seine Entwicklung im letzten Jahr gesehen haben.
Mein Mann ist da eher pragmatisch nach dem Motto "Du wirst das schon richtig entscheiden..." 

Ohne jetzt wie jede liebende Mutter klingen zu wollen, aber: der kleine Kerl ist wirklich schlau. Er ist sehr interessiert an Buchstaben und Zahlen, fordert Erklärungen zu Lesen, Schreiben und Rechnen und ist allgemein sehr wissbegierig. Er erzählt zusammenhängende Geschichten, kann Sachverhalte gut wiedergeben, um Hilfe bitten, sich Anziehen, sich gut orientieren, Aufträge erfassen und erledigen usw. Er ist offen und freundlich und ein lustiges kleines Kerlchen.
Auf der anderen Seite fällt ihm das Stillsitzen schwer, er kann sich auf Dinge konzentrieren, die er mag, sonst schweift er ab. Frustrationstoleranz ist eher niedrig.
Er definiert sich sehr über seine Freunde und es ist ihm sehr wichtig, was diese über ihn denken. Er ist für sein Alter sehr loyal in seinen Freundschaften und hat schon seit längerer Zeit seine "Besten". Seitdem er klein ist, zieht es ihn immer schon zu den größeren Kindern. dadurch möchte er natürlich immer mithalten, was für ihn unglaublich anstrengend sein muss.

Ich glaube nicht, dass ihm ein extra Jahr im Kindergarten schaden würde, hinten raus wäre es ihm vielleicht ein bißchen langweilig, aber ich glaube, dass es ihm gut tun würde, mal der "Größte" zu sein und einfach im Kindergarten abhängen zu können, ohne immer mithalten zu müssen. ich würde mir wünschen, dass er in dem extra Jahr vielleicht auch ein bißchen lernt, mehr "in sich selbst zu ruhen" und nicht so viel darauf zu geben, was andere tun und denken.

Sein bester Kumpel wird jetzt eingeschult (das wusste er auch immer und das ist kein Problem, die beiden werden sich Nachmittags noch sehen), seine beiden "nächst-besten" Freunde werden 2019 eingeschult. Ich weiß, dass sich Freundschaften immer neu entwickeln und er hat da auch nicht wirklich Probleme, trotzdem wird er wohl nicht verstehen/traurig sein, wenn er nicht miteingeschult wird.

Ich bin hin und her gerissen, hat jemand vielelicht noch einen Gedankenanstoss?
Sorry für den langen Text!

Liebe Grüße
Katzus

Bei uns wäre es so, dass ein Muss Kind welches noch nicht die erforderlichen Vorraussetzungen für die erste Klasse hat in die Grundschulförderklasse kommt.
Dort sind, wenn es gut läuft weniger Kinder wie in einer normalen Klasse, es sind 1-2 Lehrerinnen die den Unterricht führen und die Kinder werden dort dann auf die erste Klasse vorbereitet.
Meine Tochter und ihre Mitschüler konnten damals nach Abschluss lesen, schreiben und rechnen.
Sie hatten die Fächer Deutsch, Mathe, Musik, Sport und Kunst.
Sie ist auch sehr klug, hat aber große Konzentrationsschwierigkeiten.

Ein Kann Kind wird bei uns noch nicht eingeschult, es sei denn die Eltern wollen es unbedingt, weil das Kind schon sehr weit ist. Machen aber nicht besonders viele.

Für mich sprechen nach so vielen Schuljahren und eingeschulten Kindern noch weitaus andere Dinge. Ich bemängel es eher, dass viele Kinder die einfachsten Dinge nicht beherrschen wie Auschneiden, An- und Ausmalen, mal 45 ohne stetiges Essen und Trinken auskommen und vorallem lernen auch mal Dinge tun zu müssen die nicht nur auf ihre Bedürfnisse ausgelegt sind.

Auch viele  Eltern sollten kapieren, dass in der Klasse die Lehrer das Sagen haben und nicht sie.
Furchtbar dieses Einmischen und diskutieren über biologisch vollwertige Einrichtungsmöbel die man zur Not auch Essen oder im Bedarfsfall kompostieren kann um im Schulhof den ganzheitlichen Kräutergarten damit zu düngen.

Oder ob es an seelischer Grausamkeit grenzt die Klasse 10 MInuten länger sitzen zu lassen, weil vorhin zu viel Unruhe war.

Ob ein Kind schon auf Zweitklässler Niveau getrimmt eingeschult wird und morgens den Börsenteil der Zeitung liest ist für mich zweitrangig.
Wirkliche Schwachstellen sollte man natürlich frühzeitig begleichen und auch später wenn das Kind wo nicht so gut ist, dahinter bleiben.

Aber mir sind kleine Menschen die einen guten sozialen Umgang erlernen wo man auch auf die schwächeren achtet lieber, wie solche die schon am ersten Tag klüger wie die doofe Kuh vorne an der Tafel ist.

2 LikesGefällt mir

15. August um 10:51
In Antwort auf daphne0105

Ob der Familie das mit der Betreuung besser passt ist ein anderes Thema 

Nein, finde ich nicht.
Ich will meinem Kind noch ein Jahr die "Aufbewahrungsanstalt" ersparen... 

Und größeres Kind heißt auch noch selbstständiger, da erhoffe ich mir nur Vorteile für den Alltag - voll auch zum Wohle des Kindes. Aber ja, auch für den Rest der Familie.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Diskussionen dieses Nutzers

Beliebte Diskussionen

Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen