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Forum / Mein Baby

Mal wieder mein Großer

Letzte Nachricht: 11. März 2015 um 22:19
C
casey_11887674
11.03.15 um 21:27

Es muss doch irgendwann mal besser werden! Mein Großer ist jetzt 4 Jahre und 4 Monate und seit gut 2,5 Jahren in der Trotzphase . Er kann sich sprachlich sehr gut ausdrücken. Trotzdem schreit und heult er wie ein Baby, wenn er irgendwas haben will oder ihm etwas nicht passt. Er testet immer noch extrem seine Grenzen aus. Wenn ich ihn bitte etwas zu tun, wird es grundsätzlich erstmal verweigert. Erst wenn ich mit Konsequenzen drohe, passiert etwas. Neuerdings versucht er den Spieß umzudrehen. Er droht mir mit Konsequenzen, wenn ich ihm nicht gebe, was er haben will. Neulich wollte er gerne Süßigkeiten haben. Als ich Nein gesagt habe, drohte er damit aufs Sofa zu pullern und hat dann tatsächlich aufs Sofa gepullert . Wie hättet ihr da reagiert?
Dieser ständige Kampf macht doch echt keinen Spaß mehr! Ich lasse ihm wirklich viele Freiheiten, aber wenn ich einmal ein Nein ausgesprochen habe, dann bleibe ich dabei! Das war schon immer so! Warum muss er es trotzdem immer und immer wieder austesten???

Er sollte doch irgendwann mal lernen sich in andere hineinzuversetzen und Rücksicht zu nehmen. Aber er denkt immer nur an sich. Von seinem kleinen Bruder verlangt er, dass er alles genauso macht, wie er es will. Wenn dieser das nicht will, wird wieder geheult und geschrien und teilweise auch geschubst und wehgetan. Ich habe ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass das so bleibt und er sich durch seine rücksichtslose Art auch Freundschaften verbaut. Neulich war ein Freund aus der Kita bei uns zu Besuch und mein Großer hatte ihn aus dem Nichts heraus gebissen. Das Beißen war schon vor einem halben Jahr bei uns ein großes Problem. Damals hatte er seinen kleinen Bruder sehr oft gebissen. Das ist jetzt zum Glück seit einiger Zeit nicht mehr vorgekommen. Trotzdem habe ich immer noch das Gefühl, dass ihm die Einsicht fehlt, dass er etwas ganz schlimmes macht, wenn er jemandem weh tut. Er entschuldigt sich zwar, aber eben nicht aus Einsicht, sondern weil er weitere Konsequenzen befürchtet.
Gibt es irgendwas, was ich tun kann, um seine Empathie zu schulen, oder muss das von selbst kommen?

In der Kita ist er übrigens ganz anders. Da ist er sehr ruhig und zurückhaltend, spricht sehr leise und spielt entweder alleine oder läuft mit anderen mit.

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C
casey_11887674
11.03.15 um 21:42

Hey Fischli!
Seine kleine Schwester liebt er abgöttisch! Heute musste ich ihm erklären, dass er seine Schwester später nicht heiraten darf. Das konnte er gar nicht verstehen und meinte nur bockig, dass er das aber trotzdem macht!

Also auf die Kleine scheint er wirklich nicht eifersüchtig zu sein. Ich meine klar, es ist bei 3 Kindern natürlich schwierig allen gerecht zu werden. Ich bemühe mich so gut es geht mit jedem einzelnen Kind Zeit zu verbringen. An Tagen, an denen ich mir viel Zeit für ihn nehme, ist er auch nicht weniger bockig, als an anderen Tagen!

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S
sonny_12697316
11.03.15 um 21:54

Blätter
Einer Freundin von mir geht es ahnlich...ihre Tochter ist im Kindergarten sehr still und zurückhaltend und Zuhause wie drin sohn. Sie vermutet eine Art spannungsabbau vom Kindergarten. ...sie den Frust von dort..wenn es dort Situationen gab, wo sie sich z.b. nicht gewehrt hat...Zuhause abbaut.
kann das srin?

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C
casey_11887674
11.03.15 um 21:59
In Antwort auf sonny_12697316

Blätter
Einer Freundin von mir geht es ahnlich...ihre Tochter ist im Kindergarten sehr still und zurückhaltend und Zuhause wie drin sohn. Sie vermutet eine Art spannungsabbau vom Kindergarten. ...sie den Frust von dort..wenn es dort Situationen gab, wo sie sich z.b. nicht gewehrt hat...Zuhause abbaut.
kann das srin?

Das ist schon möglich...
Er hat schon häufiger davon gesprochen, dass ein Mädchen in der Kita "böse" sei. Wenn ich dann nachgehakt habe, was genau sie gemacht habe, meinte er nur "alles mögliche" und wollte nicht weiter darüber sprechen. Ich werde mal bei den Erzieherinnen nachhaken. Danke für den Tipp!

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C
casey_11887674
11.03.15 um 22:19

Ehrlich gesagt...
...bin ich zu diesem Punkt auch schon gekommen. Ich habe das Mittel "Drohen" wohl etwas zu oft genutzt - einfach weil ich mir nicht anders zu helfen wusste. Ich respektiere seine Wünsche und lasse ihn auch oft genug mitentscheiden. Es gibt aber auch Situationen, da bin ich einfach genervt und möchte nicht ewig rumdiskutieren. Ich hielt mich wirklich immer für einen sehr geduldigen Menschen. Durch meine Kinder habe ich die Grenzen meiner Geduld kennengelernt. Es ist manchmal so verdammt schwer ruhig zu bleiben! Aber ich sehe ein, dass ich so wie bisher auch nicht weiter komme.

Mein Sohn benutzt übrigens auch gerne genau meine Worte, was manchmal ein echt unangenehmes Gefühl ist!

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