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Mamas, die ein Instrument spielen....

4. April 2013 um 8:38

bitte hierher!!!!


Guten Morgen, Ihr lieben Frauen!

Meine große Tochter belegt seit letzten Herbst einen Melodikakurs. Sie macht das alles sehr gut und hat in dieser Zeit Grundkenntnisse der Notenlehre erlangt und spielt einfache Stücke frei mit 5 Fingern. Nun endet dieser Kurs im Mai und sie möchte sehr gern weiter machen. Da die Musiklehrerin aber nur Akkordeon anbietet, werden wir unsere Tochter an der Kreismusikschule unterrichten lassen. Nun stehen wir vor der großen Frage- welches Instrument? Meine Tochter selbst würde sehr gern Schlagzeug spielen, allerdings fände sie auch Klavier und Violine super. Sie scheint also relativ flexibel, was mich auch wirklich freut, denn eine gewisse Zeit kam für sie nur Schlagzeug in Frage Ich fände eine Streicherausbildung ganz klasse- Violine dabei an erster Stelle. Das ist aber wirklich nur auf meinem ganz persönlichen Geschmack basierend. Mein Mann hält das Klavier für DAS Instrument. Tja- und nun? Ich habe gelesen, dass eine Ausbildung am Klavier eine maßgebende Vorraussetzung für ein späteres Studium in dieser Richtung wäre- aber kann man die Wahl eines Instrumentes daran festmachen? Man weiß ja jetzt noch gar nicht, wohin es irgendwann geht.
Eine weitere Frage wäre die nach den Unterrichtseinheiten. Benötigt ein Kind Einzelunterricht oder sind auch Gruppen von 2-3 Kindern ok? Sind 45 min wöchentlich sozusagen der Regelsatz?

Ich wäre für ein paar Antworten sehr dankbar! Denn es ist ja bald soweit...


Viele liebe Grüße an Euch!

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4. April 2013 um 8:57

Lass dein Kind entscheiden
Oder willst das es da später beruflich was von hat?
Ich hab mit 5 mit Klavier spielen angefangen. Ich fands es immer toll bei Oma rumzuklimpern
Unterricht hatte ich einmal die Woche eine Stunde einzelunterricht. Das war in meiner Musikschule nur so. Ich weiß auch nicht wie es heute ist. Ich war aber immer eher da und hab den älteren zugehört. So wollte ich auch spielen können

Mein man spielt seid 20 Jahren Gitarre und bei dem lief es ähnlich ab nur das er den Unterricht zusammen mit seinem Zwillingsbruder hatte.

Für uns ist die Musik heute einfach eine schöne Möglichkeit mal runter zukommen und abzuschalten.
Ich bin echt froh das meine Eltern mir das ermöglicht haben. So ein Klavier ist ja nicht grad günstig

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4. April 2013 um 10:25

Hi Anja
Also meine sind noch zu klein für Musikinstrumente, wobei das Glockenspiel sehr beliebt ist . Aber ich habe Freunde, die Musik studieren, sei es so richtig an der Musikhochschule oder einfach nur als Nebenfach zum Lehramtsstudium und bei allen war das Klavierspiel eine Aufnahmevorraussetzung. Meist wurde Klavier + noch ein weiteres Instrument gefordert. Also wäre Klavier gar nicht mal so schlecht. Violine ist aber auch cool und man könnte darauf aufbauen, aber wie gesagt, Klavier scheint unerlässlich zu sein

LG Eva

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4. April 2013 um 13:23

Hallo
Um eurer Tochter die Instrumentenwahl zu erleichtern, gibt es mehrere Möglichkeiten. Ihr könnt zum Tag der offenen Tür gehen, da bekommt sie viele Instrumente zu Gesicht und zu Ohren und vielleicht wird ihr auf Anhieb eines zusprechen. Außerdem besteht oft die Möglichkeit, das Instrument in die Hand zu nehmen und auszuprobieren.
Oder ihr besucht Konzerte mit ihr! Der Klang muss ihr ja auch gefallen und so bekommt sie eine Vorstellung davon..am besten Kinderkonzerte oder welche für Familien..ansonsten evt. auch mal bei youtube schauen lassen

Wird in eurer Musikschule ein Instrumentenkarussell angeboten?
Bei diesem Angebot kann man 5 Instrumente für mehrere Wochen testen und sich hinterher für eines entscheiden.
Oder ein Elementarkurs..da gehts auch um Grundlagen und um das Kennenlernen verschiedener Instrumente mit anderen Kindern zusammen.

Für ein Musikstudium wird in der Regel ein Melodieinstrument und ein Harmonieinstrument gebraucht..das heißt Klavier oder Gitarre o.ä.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, ihr beides zu ermöglichen, dann würde ich das auf jeden Fall empfehlen, aber nicht beides gleichzeitig beginnen.

Ein guter Gruppenunterricht ist nur möglich mit einem in diesem Bereich kompetenten Lehrer!! Hab da schon einiges mitbekommen...und wenn der/die anderen Schüler auf gleicher Augenhöhe mit deiner Tochter sind. Sowohl musikalisch, als auch intelektuell. Sonst ist es für alle Parteien sehr mühsam.

45 Minuten wöchentlich sind die optimale Unterrichtszeit. Klar, wenns nicht anders geht, dann kommt man auch mit einer halben Stunde zurecht. Aber meistens ist das so- das habe ich bei mir und meinen Schülern gemerkt- man möchte sich in ein Stück vertiefen und da muss schon wieder eingepackt werden. Und wenn du daran denkst, eine Geige muss noch gestimmt werden, bis sie die richtige Haltung und ausgepackt hat...da bleibt von der halben Stunde manchmal nicht ganz so viel übrig.

Ihr könnt aber auch erst klein beginnen und wenn es gut läuft, dann stiegern.

Viel Erfolg!!

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4. April 2013 um 13:24
In Antwort auf sunshinedaughter

Hallo
Um eurer Tochter die Instrumentenwahl zu erleichtern, gibt es mehrere Möglichkeiten. Ihr könnt zum Tag der offenen Tür gehen, da bekommt sie viele Instrumente zu Gesicht und zu Ohren und vielleicht wird ihr auf Anhieb eines zusprechen. Außerdem besteht oft die Möglichkeit, das Instrument in die Hand zu nehmen und auszuprobieren.
Oder ihr besucht Konzerte mit ihr! Der Klang muss ihr ja auch gefallen und so bekommt sie eine Vorstellung davon..am besten Kinderkonzerte oder welche für Familien..ansonsten evt. auch mal bei youtube schauen lassen

Wird in eurer Musikschule ein Instrumentenkarussell angeboten?
Bei diesem Angebot kann man 5 Instrumente für mehrere Wochen testen und sich hinterher für eines entscheiden.
Oder ein Elementarkurs..da gehts auch um Grundlagen und um das Kennenlernen verschiedener Instrumente mit anderen Kindern zusammen.

Für ein Musikstudium wird in der Regel ein Melodieinstrument und ein Harmonieinstrument gebraucht..das heißt Klavier oder Gitarre o.ä.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, ihr beides zu ermöglichen, dann würde ich das auf jeden Fall empfehlen, aber nicht beides gleichzeitig beginnen.

Ein guter Gruppenunterricht ist nur möglich mit einem in diesem Bereich kompetenten Lehrer!! Hab da schon einiges mitbekommen...und wenn der/die anderen Schüler auf gleicher Augenhöhe mit deiner Tochter sind. Sowohl musikalisch, als auch intelektuell. Sonst ist es für alle Parteien sehr mühsam.

45 Minuten wöchentlich sind die optimale Unterrichtszeit. Klar, wenns nicht anders geht, dann kommt man auch mit einer halben Stunde zurecht. Aber meistens ist das so- das habe ich bei mir und meinen Schülern gemerkt- man möchte sich in ein Stück vertiefen und da muss schon wieder eingepackt werden. Und wenn du daran denkst, eine Geige muss noch gestimmt werden, bis sie die richtige Haltung und ausgepackt hat...da bleibt von der halben Stunde manchmal nicht ganz so viel übrig.

Ihr könnt aber auch erst klein beginnen und wenn es gut läuft, dann stiegern.

Viel Erfolg!!

Hups..
"steigern" soll es heißen...

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4. April 2013 um 14:04


Die Anderen haben schon gute Dinge geschrieben

Ich wollte nur noch einfügen, dass ich Querflöte spiele und es immer total toll fand.
Vielleicht mag sie das ja

Klavier oder Gitare haben den Vorteil, dass man dabei noch singen kann

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4. April 2013 um 17:41

Hi!
Ich habe mit 4 begonnen Violine zu spielen und habe das Instrument dann auch studiert und arbeite als Orchestermusikerin...Klavier habe ich "erst" mit 12 begonnen - hätte ich so nicht gemacht (obwohl ich das Instrument sehr liebe), war jedoch Voraussetzung für die Aufnahme in Meisterkursen.

Also, sunshine hat schon sehr vieles geschrieben, das ich genauso empfehlen würde. Deine kleine Große sollte die Möglichkeit haben Instrumente zu probieren - dabei ist die Vielfalt sehr bedeutend (also nicht nur verschiedene Streichinstrumente, sondern eher sowohl Streich- als auch Blas- als auch Tasteninstrumente). Gib ihr ein bisschen Zeit zu überlegen und sich an Klang und Handhabung zu gewöhnen.

Würde die Entscheidung bei mir liegen, bzw. würden sich bei meinen Kindern herausstellen, dass sie sich nicht entscheiden können zwischen zwei Instrumenten, würde ich immer das Klavier empfehlen, da hier einfach auch von Vorteil ist, dass sie z.B. den Basschlüssel kennenlernt und umfassende Notenkenntnisse erwirbt, sowie die Möglichkeit hat ein gutes Rhythmusgefühl zu entwickeln.

Viele Freude dabei!

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4. April 2013 um 18:32


Ab 2,5 Schlagzeug und ab 4 Klavier. Ich hatte Einzelunterricht 5 Tage (3 Klavier + 2 Schlagzeug) in der Woche für 1,5-2 Stunden.
Nachdem mein Kind (2) mir beim Schlagzeug spielen zugeschaut hat, hat er angefangen auf meinen Töpfen zu trommeln. So bekommt er auch erstmal ein Kinderschlagzeug.

Erstmal muss sie ja ihr Instument finden. Ich wollte immer wieder mal ein neues dazu nehmen. Mein 3. sollte Violine werden. Das war gar nicht mein Ding und habe es nach einem Monat gelassen. Schuster bleib bei deinen Leisten.
Unten wurde ja schon von einem Tag der offenen Tür geschrieben. Sie soll die Instrumente erstmal in die Hand nehmen können, sie riechen und fühlen. Das ist ein großer Punkt bei der Auswahl.
Super wäre es natürlich, wenn sie vorher einfach mal einen Monat testen könnte.

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4. April 2013 um 18:40
In Antwort auf lan_12317505

Hi!
Ich habe mit 4 begonnen Violine zu spielen und habe das Instrument dann auch studiert und arbeite als Orchestermusikerin...Klavier habe ich "erst" mit 12 begonnen - hätte ich so nicht gemacht (obwohl ich das Instrument sehr liebe), war jedoch Voraussetzung für die Aufnahme in Meisterkursen.

Also, sunshine hat schon sehr vieles geschrieben, das ich genauso empfehlen würde. Deine kleine Große sollte die Möglichkeit haben Instrumente zu probieren - dabei ist die Vielfalt sehr bedeutend (also nicht nur verschiedene Streichinstrumente, sondern eher sowohl Streich- als auch Blas- als auch Tasteninstrumente). Gib ihr ein bisschen Zeit zu überlegen und sich an Klang und Handhabung zu gewöhnen.

Würde die Entscheidung bei mir liegen, bzw. würden sich bei meinen Kindern herausstellen, dass sie sich nicht entscheiden können zwischen zwei Instrumenten, würde ich immer das Klavier empfehlen, da hier einfach auch von Vorteil ist, dass sie z.B. den Basschlüssel kennenlernt und umfassende Notenkenntnisse erwirbt, sowie die Möglichkeit hat ein gutes Rhythmusgefühl zu entwickeln.

Viele Freude dabei!

Hallo
Sinnbildlein, wo hast du ne Stelle? Bin auch im Orchester... LG

Zum Thema: ich habe als Studentin an einer Musikschule unterrichtet und kann dir nur empfehlen(egal welches Instrument ihr wählt) Einzelunterricht zu wählen. Es wird einfach individuell auf dein Kind eingegangen, außerdem ist es oft so, dass die Niveaus in der Gruppe sooo unterschiedlich sein können, das das echt anstrengend sein kann für den besseren Schüler.

Und du solltest wirklich das Instrument wählen, dass dein Kind begeistert und nicht das, was vielleicht später mehr Potenzial in was auch immer für eine Richtung haben könnte. Es sollte anfangs wirklich um Spaß gehen, der Rest kommt von alleine,glaub mir. Oder auch nicht, das ist dann auch ok!

Alles Liebe

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4. April 2013 um 20:03

Oooohhh-
Ihr seit ja toll!!! So viele hilfreiche Antworten! Vielen Dank dafür! Jetzt bin ich bestens gewappnet für ein Gespräch mit der Musikschule...

Ich werde ganz gezielt nachfragen, ob es die Möglichkeit gibt, alles Instrumente mal ganz in Ruhe zu probieren. Ich finde das ganz wichtig- leider wurden mir diese Möglichkeiten nicht geboten und umso glücklicher macht es mich, dass ich meiner Tochter diesen Wunsch erfüllen kann! Selber Musik machen zu können ist etwas unheimlich Großes, Gefühlvolles, Bewegendes...

Mädels- Ihr seit spitze! Vielen lieben Dank

Ganz viele liebe Grüße!

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