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Mamas mit Kiss-Syndrom-Kindern da?

7. April 2015 um 13:36

Hallo,

ich wollte mal fragen, wie das bei euren Kindern festgestellt wurde, bei welchem Arzt.

Also mein Kleiner ist jetzt fast 5 Monate und dreht nur ganz selten seinen Kopf nach links, er schaut und liegt meistens nach rechts. Die rechte Kopfhälfte ist dementsprechend abgeflacht. Er hat auch etwas Probleme beim Schlucken, spuckt und sabbert wie verrückt. Er liegt wie ein C da. Laut Google alles Symptome für's Kiss Syndrom.
Ich hab seine Kinderärztin und einen Orthopäden bereits darauf angesprochen, aber ich bekomm nur als Antwort: das verwächst sich schon.
Aber wie gesagt, er ist bereits 5 Monate alt und bisher hat sich noch nichts verwachsen. Und diesen blöden Spruch: Wenn er Haare hat, sieht man's nicht mehr, kann ich auch nicht mehr hören.
Meint ihr, ich sollte mal zu einem anderen Arzt gehen. Also, langsam mach ich mir Sorgen und will nicht länger warten, dass "es sich verwächst". Ich will nicht, das mein Sohn so einen schiefen Kopf hat.

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7. April 2015 um 14:04

Mein sohn hatte das auch!
Wurde bei unserem Kinderarzt festgestellt.Da war er so 2 Monate alt.Seine rechte Kopfhälfte war auch abgeflacht und er konnte seinen Kopf nur zu einer Seite drehen.. Unser Kinderarzt hat und dann zu einem Arzt nach Hannover geschickt und dort wurde er eingerenkt. Seiddem kann er zu beiden Seiten wunderbar drehen.Die Kosten dafür (knapp 100 ) mussten wir selber zahlen, aber das wars mir natürlich wert. am besten nochmal einen anderen Arzt aufsuchen und auf eine richtige Behandlung bestehen!!

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8. April 2015 um 13:00

Kiss
Unsere Tochter hatte das auch, festgestellt wurde es mit einem Monat. Es ist schon besser wenn man es behandelt, da es später Asymetrien im Gesicht geben kann. Man kann viel selbst trainieren, solange es keine Blokaden hat. Bauchlage, Seitenlage etc. es gibt auch spezielle Kissen von Babydorm.

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8. April 2015 um 22:25

Hallo
Bei meinem Sohn wurde zwar nicht direkt KISS festgestellt, allerdings waren wir mit ihm schon in der 2. Lebenswoche beim Osteopathen wegen Blockaden und Verspannungen und ab der 4. Woche bei der Krankengymnastik.
Er hatte schon mit 3 Wochen einen einseitig massiv abgeflachten Schädel, der mit allem (Babydorm, Osteo, KG, Eigenübungen, Lagerung) nicht viel besser wurde. Er konnte seinen Kopf nur einseitig drehen und wieder bis zur Mitte zurück, beim Drehen zur anderen Seite und der entsprechenden Lagerung hat er geschrien, was ins Mark überging. Selbst die Kinderärztin war damals erschrocken, so massiv hatte sie die Symptomatik sehr lange nicht gesehen.
Wir wurden dann mit 13 Wochen in die Uniklinik zur orthopädischen und neurologischen Abklärung geschickt. Dort gibt es bei uns Cranioform (kannst du auch googlen), die machen 3D-Aufnahmen vom Schädel, messen die Asymmetrie genau aus und raten dann, je nach Stärke der Asymmetrie zur Helmtherapie oder zum Abwarten. Uns wurde klar dazu geraten aufgrund der erfolgten Maßnahmen und der trotz allem noch massiven Asymmetrie. Für uns war es die beste Entscheidung, die Helmtherapie zu machen. Wir haben mit 6 Monaten angefangen.
Verwachsen hätte es sich bei uns im Leben nicht und jetzt hat er einen symmetrischen Kopf, keine Einschränkungen mehr, die Asymmetrie im Gesicht ist auch weg und wir sind alle total glücklich mit dem Ergebnis!

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