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"Mamasöhnchen"

7. Februar 2007 um 21:32

Hallo!
Ich habe folgendes Problem:
Mein Sohn ist nun 12 Wochen alt. Weil ich ziemlich weit von meiner Familie entfernt wohne (ich: Bayern, Family: NRW) und mein Freund den ganzen Tag bei der Arbeit ist, bin ich also den ganzen Tag mit meinem Wurm allein zu Haus. Kenne auch niemanden, zu dem ich mal gehen könnte..
Einmal in der Wochen gehen wir zum PEKiP, was dem Kleinen auch echt gut gefällt.
Nun bin ich eine Woche lang bei meinen Eltern. Aber ich kann den Kleinen nicht mal eben Oma oder Opa in den Arm drücken... Er will nur bei mir auf dem Arm sein, ansonsten fängt er sofort an zu brüllen. Ist er dann bei mir auf dem Arm, ist alles in Ordnung, dann grinst er auch jeden an. Ich brauche nur mal kurz aufs Klo zu gehen, schon schreit er.
Einerseits finde ich es ja schön, dass er weiß wer seine Mama ist und wo er hingehört, aber wie soll das bloß gehen, wenn ich mal mit meinem Freund augehen will? Babysitter kann ich vergessen..
Hab ich ihn vielleicht zu sehr verwöhnt? Aber ich bin zu Hause nun mal seine einzige Bezugsperson, zumindest tagsüber.
Wem ging's ähnlich und was habt ihr gemacht? Kann man ihn langsam an andere Personen gewöhnen?

Liebe Grüße

Tina mit Lars

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7. Februar 2007 um 21:43

Das ändert sich
mit der zeit.. klar bist und bleibst Du seine bezugsperson nummer eins, weil ihr beide einfach die meiste zeit miteinander verbringt.

Mein Bubi war auch so. Meine Mutter war schon manchmal echt verzweifelt "mein enkel mag mich gar nicht" aber seit er so 8 Monate war, blieb er auch mal bei ihr und ging zu ihr aufn Arm...
er hat doch Zeit, das noch zu lernen...
mach Dir keine panik =)

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7. Februar 2007 um 22:34

Hallo tina,
mein kleiner wird nächste woche 8 monate alt und seit ein paar wochen
ist es bei uns auch so das es bei mama am schönsten ist
das hat er heut bei oma und opa eindrucksvoll bewiesen
er läßt sich auch von anderen personen auf den arm nehmen aber ich sollte zumindest immer in sichtweite sein (was ja auch nicht immer geht man hat ja auch so seine bedürfnisse).
sobald ich aus seiner sichtweite bin oder ihm nur den rücken zu drehe fängt er ganz doll an zu weinen.
ich denke es ist normal und es gehört zur entwicklung dazu.
bei uns kann es zum beispiel nicht daran liegen das er fremde leute nicht gewöhnt ist. wir sind mit ihm von anfang an viel auf achse gewesen und er hat eigentlich bis jetzt nie wirklich gefremdelt.
aber egal diese phase überstehen wir auch genauso wie die die schon da waren und die die noch kommen werden
von verwöhnung würde ich da aber nicht reden, er hat sich an dich gewöhnt und vertraut dir. du bist ja schließlich diejenige die tag und nacht für ihn da ist.
was ich für ganz wichtig halte ist, das der kleine zum papa eine gute beziehung und vertrauen hat. das macht es dir dann schon mal um einiges
leichter und der rest kommt dann von selbst.

bei papa ist es bei uns egal ob ich da bin oder nicht und deshalb gehts am samstag zum friseur

liebe grüße und alles gute
hibbel

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7. Februar 2007 um 23:50

Fast die gleiche Situation
hab ich auch: Ich wohne in München, meine Eltern in Dresden und meine Tochter ist jetzt 4,5 Monate alt. Wir waren von Weihnachten an 4 Wochen bei meinen Eltern daheim, die haben sich auch tierisch gefreut dass wir so lang bleiben konnten. Aber auch Anika hatte Startschwierigkeiten. Es fing damit an, dass wir erst Heiligabend in der Früh um 8 Uhr losgefahren sind, dann rund 5 Stunden Autobahn mit einem Still-Stopp, dann gleich zu meiner Oma (hat am 24. Dez. Geburtstag) dort waren dann auch schon mehrere Leute, das hat die Kleine total irritiert, weil sie das von München ja auch nicht kennt. Ich hab zwar Bekannte hier, aber da die ja arbeiten müssen und da München ja relativ weitläufig ist kommen die auch eher selten mal vorbei. Jedenfalls hat Anika gleich mal Konzert gegeben, weil natürlich alle sie sofort knuddeln wollten. Sie hatte zwar z.B. meine Eltern schon mal gesehen, aber das war als sie 5 Wochen alt war, daran konnte sie sich natürlich nicht mehr erinnern. Naja, der Tag ging weiter, wir fuhren zu meinen Eltern, da war sie dann auch ne Zeit ruhig und ich konnte Koffer auspacken. Gleich darauf fuhren wir weiter zu meiner Tante. Dort waren noch mehr Menschen, und außerdem ist die Wohnung meiner Tante so groß und hoch und offen, dass noch zusätzlich alles hallt. Also viel zu laut für unsere Süße, und schon schrie sie wieder, sogar auf meinem Schoß. So zog sich das den ganzen Tag hin, sie schlief auch nicht mal für ne halbe Stunde. Am Abend zurück bei meinen Eltern kehrte Ruhe ein, und sie schlief super in ihrem Reisebettchen ein. Da konnte ich das erste Mal an dem Tag mit meinen Eltern in Ruhe quatschen. Am nächsten morgen schlief sie recht lang, und so standen wir schon mal auf und gingen frühstücken. Ich muss dazu sagen, mein Bruder (18) und ich teilen uns ein Zimmer in dem wir auch das Reisebett stehen hatten. Jedenfalls wurde Anika wach als wir noch am Essenstisch saßen, und mein Bruder nahm das quengelnde Bündel aus seinem Bett - ab da war er ihr bester Freund!!! So süß die beiden zusammen! (www.unserbaby.de/schmuckstueck) Und auch bei den anderen hat sich das nach ner Zeit gelegt dass sie alle angeschrien hat, am letzten WE hat sie sich sogar bereitwillig von allen rumtragen und von einem zum anderen geben lassen. Wäre auch nicht anders gegangen, da ich meinen Geburtstag feierte und für die ganze Familie kochen musste/wollte. Also, keine Angst, das bessert sich!!!

LG
Nadine mit Anika Aline (4,5 Monate)

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