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Manchmal überfordert

12. Juli 2018 um 13:00

Hi ihr Lieben!

Bin ganz neu hier und wollte euch mal fragen, ob ihr euch auch manchmal komplett überfordert fühlt und was ihr dagegen tut?

Kurz zu mir: Ich (w27) fühle mich im Moment komplett unten. Meine Kleine (17mon) trotzt und ist generell SEHR lebhaft. Schläft natürlich noch nicht durch und nur wenn ich neben ihr liege bzw. sie auf mir. Sie hängt noch relativ oft am Busen, aber eher zwecks kuscheln etc.

Mein Mann arbeitet extrem viel und kommt meist nicht vor 22 Uhr heim. Ich bin selbstständig und versuche neben meiner Tochter zu arbeiten.

Und weil das natürlich noch nicht genug ist, haben wir noch eine zickige Katze, die krank ist und der es grad wieder schlechter geht. D.h. ich darf für sie kochen etc.

Sorry aber wollt das nur mal loswerden. Meine Tochtet schläft grad/hängt am Busen und ich liege gezwungenermaßen neben ihr und bin einfach nur mies drauf. Schon allein der Gedanke, dass ich später wieder gut drauf sein muss.

Lg

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Top 3 Antworten

15. Juli 2018 um 7:48

Wie lange soll denn das Projekt deines Mannes noch dauern?

Ich muss gestehen, dass ich da skeptisch bin. Kleines Kind, Stress zu Hause und dann hat er siet 3 Monaten quasi nur noch Arbeitszeiten eines Topmanagers. 7:00 bis 22:00 immer das ist beileibe jenseits von normal, denn das sind ständige sehr schwere Arbeitszeitverstöße, die kein Arbeitsgericht mal eben durchgehen lassen würde.

Also da würde ich beim Mann auch mal nachhaken. Nennt mich böse.
Ist sein Verhalten denn sonst "normal"?


Abstillen ja, aber der Mann muss da auch etwas tun. Entweder er ist demnächst im Burnout, oder da steckt sowieso was anderes dahinter...

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14. Juli 2018 um 12:15

Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache. Würde abstillen, um freier zu sein und viel unter Leute gehen. Lebe schon seit Jahren unter der Woche alleine, hätte mir nie gedacht, dass mir das was ausmacht. Aber, wenn man nur zu Hause sitzt, nicht arbeiten gehen kann, bekommt man einen Lagerkoller. Mir hat es geholfen jeden Tag Menschen zu treffen. Neue Leute kennenzulernen. Jetzt komme ich gut klar. Du hast 17 Monate gestillt, das ist eine tolle Leistung. Jetzt darf sich dein Körper auch wieder erholen. 

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12. Juli 2018 um 14:18

mit deinem Mann unbedingt besprechen, Entlastung zu schaffen, sonst hat keiner mehr was von dir. Ich vermute mur, dass es deinem Mann nicht viel besser geht. Da müsst ihr über eure gemeinsamen Aufgaben und Ziele neu orientieren.

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12. Juli 2018 um 14:41
In Antwort auf susi6girl

mit deinem Mann unbedingt besprechen, Entlastung zu schaffen, sonst hat keiner mehr was von dir. Ich vermute mur, dass es deinem Mann nicht viel besser geht. Da müsst ihr über eure gemeinsamen Aufgaben und Ziele neu orientieren.

Danke für die Antwort. Mein Mannhat auch im Moment extrem Stress. Es ust nur frustrierend, dass er meinen Stress nicht sehen will. Am Wochenende z.B. käme er auch nie auf die Idee, die Kleine mal für ne Stunde zu nehmen.

Ach es ist einfach echt 

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12. Juli 2018 um 19:20

Danke, da fühl ich mich direkt besser
und das mit dem Arbeiten neben meiner Kleinen ist eh so eine Sache, da hast du Recht.

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12. Juli 2018 um 19:22

Nein erst seit 3 Monaten. Vorher kam er zwischen 16 und 19 nach Hause. Es ist leider im Moment stressig wegen einem großen Projekt

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12. Juli 2018 um 19:33
In Antwort auf so_what

Hi ihr Lieben!

Bin ganz neu hier und wollte euch mal fragen, ob ihr euch auch manchmal komplett überfordert fühlt und was ihr dagegen tut?

Kurz zu mir: Ich (w27) fühle mich im Moment komplett unten. Meine Kleine (17mon) trotzt und ist generell SEHR lebhaft. Schläft natürlich noch nicht durch und nur wenn ich neben ihr liege bzw. sie auf mir. Sie hängt noch relativ oft am Busen, aber eher zwecks kuscheln etc.

Mein Mann arbeitet extrem viel und kommt meist nicht vor 22 Uhr heim. Ich bin selbstständig und versuche neben meiner Tochter zu arbeiten.

Und weil das natürlich noch nicht genug ist, haben wir noch eine zickige Katze, die krank ist und der es grad wieder schlechter geht. D.h. ich darf für sie kochen etc.

Sorry aber wollt das nur mal loswerden. Meine Tochtet schläft grad/hängt am Busen und ich liege gezwungenermaßen neben ihr und bin einfach nur mies drauf. Schon allein der Gedanke, dass ich später wieder gut drauf sein muss.

Lg

Warum schläft sie nicht durch ( viel stillen?, lange wachphasen?)

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12. Juli 2018 um 21:39
In Antwort auf april2018

Warum schläft sie nicht durch ( viel stillen?, lange wachphasen?)

Sie kommt generell sehr schlecht zu Ruhe. Wenn sie in der Nacht wach wird, dann sucht sie sofort nach mir (sagt auch oft Mama noch im Halbschlaf) und krabbelt auf mich um anzudocken. Wenn ich nicht da bin, wacht sie auf und heult los.
Sie wacht noch um die 3-4x auf jede Nacht.

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13. Juli 2018 um 20:06
In Antwort auf so_what

Hi ihr Lieben!

Bin ganz neu hier und wollte euch mal fragen, ob ihr euch auch manchmal komplett überfordert fühlt und was ihr dagegen tut?

Kurz zu mir: Ich (w27) fühle mich im Moment komplett unten. Meine Kleine (17mon) trotzt und ist generell SEHR lebhaft. Schläft natürlich noch nicht durch und nur wenn ich neben ihr liege bzw. sie auf mir. Sie hängt noch relativ oft am Busen, aber eher zwecks kuscheln etc.

Mein Mann arbeitet extrem viel und kommt meist nicht vor 22 Uhr heim. Ich bin selbstständig und versuche neben meiner Tochter zu arbeiten.

Und weil das natürlich noch nicht genug ist, haben wir noch eine zickige Katze, die krank ist und der es grad wieder schlechter geht. D.h. ich darf für sie kochen etc.

Sorry aber wollt das nur mal loswerden. Meine Tochtet schläft grad/hängt am Busen und ich liege gezwungenermaßen neben ihr und bin einfach nur mies drauf. Schon allein der Gedanke, dass ich später wieder gut drauf sein muss.

Lg

ohje hört sich ja nicht gerade gut an, wann fängt denn dein Mann an zu arbeiten? 
Wenn ich sowas lese bin ich immer wieder froh so einen Traummann zu haben! Unsere Situation ist ähnlich beide Berufstätig, 2 Kinder (einer 7 der andere 8 Monate) bei uns funktioniert es gut da sich mein Mann selber einteilen kann und somit meistens vormittags zuhause ist wenn ich arbeite, und er macht das so Klasse! Teil deinen Mann ein er soll auch was machen zb. Sie dir mal am Wochenende für win paar Stunden abnehmen er ist genauso der Vater, wir leben in einer Generation wo Emanzipation so groß geschrieben trotzdem leben so viele noch das alte Schema. Du kannst nicht alles alleine bezwingen, mein Mann arbeitet auch bis 22:00 23:00 Uhr aber versucht mich zu unterstützen wo er nur kann! Eine Beziehung sollte meiner Meinung nach immer auf Augenhöhe basieren, und zudem gehört nunmal auch das man für die Kinder GEMEINSAM da ist. Nur ganz ohne Unterstützung ist das wirklich doof. 

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13. Juli 2018 um 20:40
In Antwort auf hellcat6661

ohje hört sich ja nicht gerade gut an, wann fängt denn dein Mann an zu arbeiten? 
Wenn ich sowas lese bin ich immer wieder froh so einen Traummann zu haben! Unsere Situation ist ähnlich beide Berufstätig, 2 Kinder (einer 7 der andere 8 Monate) bei uns funktioniert es gut da sich mein Mann selber einteilen kann und somit meistens vormittags zuhause ist wenn ich arbeite, und er macht das so Klasse! Teil deinen Mann ein er soll auch was machen zb. Sie dir mal am Wochenende für win paar Stunden abnehmen er ist genauso der Vater, wir leben in einer Generation wo Emanzipation so groß geschrieben trotzdem leben so viele noch das alte Schema. Du kannst nicht alles alleine bezwingen, mein Mann arbeitet auch bis 22:00 23:00 Uhr aber versucht mich zu unterstützen wo er nur kann! Eine Beziehung sollte meiner Meinung nach immer auf Augenhöhe basieren, und zudem gehört nunmal auch das man für die Kinder GEMEINSAM da ist. Nur ganz ohne Unterstützung ist das wirklich doof. 

Er fängt meist um 7-8 zum Arbeiten an. Ist halt gerade wirklich viel Arbeit.

Naja Emanzipation hin oder her. Wenn er nicht will, dann macht ers auch nicht. ich kann z.B. an einer Hand abzählen, wie oft er Windeln gewechselt hat (vielleicht ein bisschen öfter). Wenn ichs nicht mache, dann lässt er sie einfach so rumlaufen - er weiß ja, ich kann ihr das nicht antun.

Andererseits lobt er mich oft dafür, dass ich alles für unsere Tochter mache. Er kann das irgendwie nicht, meinte er.

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13. Juli 2018 um 21:01

Ach du arme, das kann ich so gut verstehen!
Unser großer hat auch lange Zeit sehr schlecht geschlafen, ist nachts oft aufgewacht und mich auch tagsüber viel Kraft gekostet mit seinem extrem ausdauerndem Charakter.
Mein Mann hat das auch nicht verstehen können, er konnte nur sehen, was alles nicht gemacht wurde. Und egal wie oft ich es versucht habe zu erklären, konnte er auch nicht verstehen, wie viel Energie schon alleine das stillen kostet. Also habe ich ihn "gezwungen", indem ich mir einen Gymnastikkurs gesucht habe wo ich einmal die Woche hin musste, sodass er mal ein paar Stunden mit dem kleinen alleine war. Mir tat es gut, ich konnte mal raus und abschalten, und mein Mann hat sich zu einem super Papa entwickelt, der plötzlich merkte wie anstrengend das sein kann aber die Zeit trotzdem auch genossen hat. Übrigens solltest du wirklich Arbeit und Familie trennen, wenn notwendig auch räumlich, sonst konzentriert man sich eh nur so halb und macht in der Zeit keins von beidem gut. Hast du jemanden, der ein paar Stunden am Tag (oder so oft du halt brauchst) auf deine Tochter aufpassen kann? 

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13. Juli 2018 um 21:13
In Antwort auf so_what

Sie kommt generell sehr schlecht zu Ruhe. Wenn sie in der Nacht wach wird, dann sucht sie sofort nach mir (sagt auch oft Mama noch im Halbschlaf) und krabbelt auf mich um anzudocken. Wenn ich nicht da bin, wacht sie auf und heult los.
Sie wacht noch um die 3-4x auf jede Nacht.

17 Monate? Sie ist kein Baby mehr, lass dir nicht auf der Nase rumtanzen. Ab ins eigene bett und schlafen. Fertig. Lass sie wissen dass du da bist wenn sie aufwacht weil sie schlecht träumt, logisch. Aber zeige ihr auch dass sie ohne dich sein kann. Das muss sie jetzt eh lernen. 

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13. Juli 2018 um 21:16
In Antwort auf annabenc1

Ach du arme, das kann ich so gut verstehen!
Unser großer hat auch lange Zeit sehr schlecht geschlafen, ist nachts oft aufgewacht und mich auch tagsüber viel Kraft gekostet mit seinem extrem ausdauerndem Charakter.
Mein Mann hat das auch nicht verstehen können, er konnte nur sehen, was alles nicht gemacht wurde. Und egal wie oft ich es versucht habe zu erklären, konnte er auch nicht verstehen, wie viel Energie schon alleine das stillen kostet. Also habe ich ihn "gezwungen", indem ich mir einen Gymnastikkurs gesucht habe wo ich einmal die Woche hin musste, sodass er mal ein paar Stunden mit dem kleinen alleine war. Mir tat es gut, ich konnte mal raus und abschalten, und mein Mann hat sich zu einem super Papa entwickelt, der plötzlich merkte wie anstrengend das sein kann aber die Zeit trotzdem auch genossen hat. Übrigens solltest du wirklich Arbeit und Familie trennen, wenn notwendig auch räumlich, sonst konzentriert man sich eh nur so halb und macht in der Zeit keins von beidem gut. Hast du jemanden, der ein paar Stunden am Tag (oder so oft du halt brauchst) auf deine Tochter aufpassen kann? 

Leider hab ich niemanden. Meine Mutter ist zu weit weg und muss sich ohnehin um meinen Vater kümmern. Und seiner Mutter würd ich ihr nie anvertrauen. Sein Vater ist leider schon verstorben.

Da wär noch meine Schwester. Aber sie hat selbst keine Kinder und das merkt man leider auch. Also ich meine damit, sie versucht sich oft aufzuspielen obwohl sie keine Ahnung hat und gibt mir Erziehungtipps. Sorry aber da will ich ihre Hilfe nicht.

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13. Juli 2018 um 21:19
In Antwort auf longway2happy

17 Monate? Sie ist kein Baby mehr, lass dir nicht auf der Nase rumtanzen. Ab ins eigene bett und schlafen. Fertig. Lass sie wissen dass du da bist wenn sie aufwacht weil sie schlecht träumt, logisch. Aber zeige ihr auch dass sie ohne dich sein kann. Das muss sie jetzt eh lernen. 

Du hörst dich an, wie meine Mutter. Hab das schon öfter gehört.

Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass sie das noch braucht und will ihr das dann nicht "wegnehmen". Ist das irgebdwie verständlich, was ich meine? 

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13. Juli 2018 um 21:24
In Antwort auf so_what

Du hörst dich an, wie meine Mutter. Hab das schon öfter gehört.

Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass sie das noch braucht und will ihr das dann nicht "wegnehmen". Ist das irgebdwie verständlich, was ich meine? 

Ja, ich kann dich auch voll verstehen. Das problem ist dass due euch beiden damit keinen gefallen tust (meiner meining nach). Natürlich gibt es tage bzw. Nächte wo nichts geht, da soll sie wissen dass mama da ist, sie hält, platz für sie hat. Aber mit 17 monaten verstehen Kinder schon so inglaublich viel. Lass sie spüren dass du die regeln machst. 
Ich fand es auch schwer. Hat sie denn ein eigenes bett schon? 

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13. Juli 2018 um 21:28
In Antwort auf longway2happy

Ja, ich kann dich auch voll verstehen. Das problem ist dass due euch beiden damit keinen gefallen tust (meiner meining nach). Natürlich gibt es tage bzw. Nächte wo nichts geht, da soll sie wissen dass mama da ist, sie hält, platz für sie hat. Aber mit 17 monaten verstehen Kinder schon so inglaublich viel. Lass sie spüren dass du die regeln machst. 
Ich fand es auch schwer. Hat sie denn ein eigenes bett schon? 

Ja, steht bei uns im Schlafzimmer. Direkt an unser Bett. Da schläft sie immer mal wieder drin, aber nicht lange. Dann kommt sie wieder angekrabbelt.

Ach ich weiß ja auch nicht. Ich denk mir immer, sie lernt so extrem viel am Tag, darum braucht sie dann eben gaaaanz viel Nähe?!

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13. Juli 2018 um 22:32
In Antwort auf so_what

Ja, steht bei uns im Schlafzimmer. Direkt an unser Bett. Da schläft sie immer mal wieder drin, aber nicht lange. Dann kommt sie wieder angekrabbelt.

Ach ich weiß ja auch nicht. Ich denk mir immer, sie lernt so extrem viel am Tag, darum braucht sie dann eben gaaaanz viel Nähe?!

Hat sie ein eigenes zimmer? Ich rate dir sie "ausziehen" zu lassen. 
Ich hab echt doof geguckt als ich zu meinem aufmüpfigen kind gesagt habe "es reicht jetzt, leg dich hin und schlaf" und das kind das gemacht hat... 
Also logisch gibt es auch heute noch schwere abende oder nächte. 
Die oft gestellte frage in dem kontext: habt ihr ein einschlafritual? 

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13. Juli 2018 um 22:40
In Antwort auf so_what

Ja, steht bei uns im Schlafzimmer. Direkt an unser Bett. Da schläft sie immer mal wieder drin, aber nicht lange. Dann kommt sie wieder angekrabbelt.

Ach ich weiß ja auch nicht. Ich denk mir immer, sie lernt so extrem viel am Tag, darum braucht sie dann eben gaaaanz viel Nähe?!

Was deine Tochter braucht, weißt du selber am besten wir können das ja nicht beurteilen nur anhand von ein paar Worten auf einem Forum. Allerdings kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass Kinder manchmal mehr an der Gewohnheit hängen als an dem tatsächlichen Bedürfnis, zumindest war das bei uns so. Unser erster Sohn hat ja auch so schlecht geschlafen und ich hab ihn noch viel gestillt, vor allem nachts, aber als ich dann plötzlich mit dem zweiten schwanger war, musste ich notgedrungen abstillen. Ich habe es einfach kräftemäßig nicht mehr geschafft. Am ersten Tag fand er das gar nicht toll, und in der ersten Nacht gab es Theater, aber danach hat er verstanden dass ich es ernst meine und hat nie wieder nach der Brust gefragt, es schien ihn nicht mal zu stören. Tja, anscheinend war er bereit für das abstillen, aber das hätte ich nie gemerkt, hätte ich es nicht drauf ankommen lassen! Nach ein paar Wochen hat er dann auch tatsächlich angefangen, besser zu schlafen, nur noch 1-2 Mal pro Nacht wach zu werden. Ob das mit dem abstillen zusammen hing weiß ich bis heute nicht, aber ich war zumindest sehr froh über etwas mehr Unabhängigkeit!

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14. Juli 2018 um 12:15

Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache. Würde abstillen, um freier zu sein und viel unter Leute gehen. Lebe schon seit Jahren unter der Woche alleine, hätte mir nie gedacht, dass mir das was ausmacht. Aber, wenn man nur zu Hause sitzt, nicht arbeiten gehen kann, bekommt man einen Lagerkoller. Mir hat es geholfen jeden Tag Menschen zu treffen. Neue Leute kennenzulernen. Jetzt komme ich gut klar. Du hast 17 Monate gestillt, das ist eine tolle Leistung. Jetzt darf sich dein Körper auch wieder erholen. 

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14. Juli 2018 um 18:15

Vielen Dank an euch und danke für eure Meinungen!
Ich denke, ich werde jetzt das Stillen immer mehr reduzieren. Wir waren ja schon mal auf einen guten Weg. Die Kleine kam mal tagsüber nur 1x und nachts "nur" 2-3x. Durchs Zahnen wurde es wieder mehr.

Aber naja mal schauen, wie wir das packen.

Tagesmutter ist auch eine gute Idee. Wenn es aber darum geht, dass ich sie "abgeben" soll um für mich Zeit zu haben, komm ich mir irgendwie schlecht vor. Als verdiene ich das als Mama nicht. Ach keine Ahnung. Vermutlich weil meine Mutter mir auch schon ein schlechtes Gewissen wegen Fremdbetreuung gemacht (Was? Du willst wieder arbeiten? Deine Tochter braucht doch ihre Mutter!)

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15. Juli 2018 um 7:48

Wie lange soll denn das Projekt deines Mannes noch dauern?

Ich muss gestehen, dass ich da skeptisch bin. Kleines Kind, Stress zu Hause und dann hat er siet 3 Monaten quasi nur noch Arbeitszeiten eines Topmanagers. 7:00 bis 22:00 immer das ist beileibe jenseits von normal, denn das sind ständige sehr schwere Arbeitszeitverstöße, die kein Arbeitsgericht mal eben durchgehen lassen würde.

Also da würde ich beim Mann auch mal nachhaken. Nennt mich böse.
Ist sein Verhalten denn sonst "normal"?


Abstillen ja, aber der Mann muss da auch etwas tun. Entweder er ist demnächst im Burnout, oder da steckt sowieso was anderes dahinter...

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15. Juli 2018 um 11:03
In Antwort auf so_what

Vielen Dank an euch und danke für eure Meinungen!
Ich denke, ich werde jetzt das Stillen immer mehr reduzieren. Wir waren ja schon mal auf einen guten Weg. Die Kleine kam mal tagsüber nur 1x und nachts "nur" 2-3x. Durchs Zahnen wurde es wieder mehr.

Aber naja mal schauen, wie wir das packen.

Tagesmutter ist auch eine gute Idee. Wenn es aber darum geht, dass ich sie "abgeben" soll um für mich Zeit zu haben, komm ich mir irgendwie schlecht vor. Als verdiene ich das als Mama nicht. Ach keine Ahnung. Vermutlich weil meine Mutter mir auch schon ein schlechtes Gewissen wegen Fremdbetreuung gemacht (Was? Du willst wieder arbeiten? Deine Tochter braucht doch ihre Mutter!)

Das kind kriegt keinen schaden wenn es mal ein bisschen ihne mama ist. Im gegenteil, mit anderen ki dern spielen ist jetzt auch wichtig. Meine hatte zu lange kaum kontakt mit kindern und ist jetzt ein bisschen merkwürdig was das angeht. Sie steht eine Stunde wie angewurzelt auf sem spielplatz, und ich sehe dass sie gerne kontakt aufnehmen würde, aber sie weiß nicht wie. Also wenn jemand sagt du würdest sie dir zu liebe in betreuung geben dreh den apieß doch einfach um. Du lässt sie soziale kontakte knüpfen, weil du das wichtig findest. 

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15. Juli 2018 um 23:46
In Antwort auf hellcat6661

ohje hört sich ja nicht gerade gut an, wann fängt denn dein Mann an zu arbeiten? 
Wenn ich sowas lese bin ich immer wieder froh so einen Traummann zu haben! Unsere Situation ist ähnlich beide Berufstätig, 2 Kinder (einer 7 der andere 8 Monate) bei uns funktioniert es gut da sich mein Mann selber einteilen kann und somit meistens vormittags zuhause ist wenn ich arbeite, und er macht das so Klasse! Teil deinen Mann ein er soll auch was machen zb. Sie dir mal am Wochenende für win paar Stunden abnehmen er ist genauso der Vater, wir leben in einer Generation wo Emanzipation so groß geschrieben trotzdem leben so viele noch das alte Schema. Du kannst nicht alles alleine bezwingen, mein Mann arbeitet auch bis 22:00 23:00 Uhr aber versucht mich zu unterstützen wo er nur kann! Eine Beziehung sollte meiner Meinung nach immer auf Augenhöhe basieren, und zudem gehört nunmal auch das man für die Kinder GEMEINSAM da ist. Nur ganz ohne Unterstützung ist das wirklich doof. 

Manchmal ist das nicht immer möglich... Ich habe für über 2 Jahre
jeden Tag 14 Stunden gearbeitet in einem Elektroladen. Ich habe
mich für meine damalige Lebenspartnerin sehr aufgeopfert um ihr
vieles zu ermöglichen. Sie war sehr dankbar und hat sich gefreut
aber mußte später dann das alles umstellen. Es war auch zu hart
für Sie. Später war es dann besser gelaufen aber es gibt auch eben
Täler in einer Beziehung. Ändert was !

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16. Juli 2018 um 13:47
In Antwort auf kreuzunge

Wie lange soll denn das Projekt deines Mannes noch dauern?

Ich muss gestehen, dass ich da skeptisch bin. Kleines Kind, Stress zu Hause und dann hat er siet 3 Monaten quasi nur noch Arbeitszeiten eines Topmanagers. 7:00 bis 22:00 immer das ist beileibe jenseits von normal, denn das sind ständige sehr schwere Arbeitszeitverstöße, die kein Arbeitsgericht mal eben durchgehen lassen würde.

Also da würde ich beim Mann auch mal nachhaken. Nennt mich böse.
Ist sein Verhalten denn sonst "normal"?


Abstillen ja, aber der Mann muss da auch etwas tun. Entweder er ist demnächst im Burnout, oder da steckt sowieso was anderes dahinter...

Das wird vermutlich noch 1-2 Monate dauern, vielleicht auch etwas länger.

Ansonsten ist er normal. Aufgrund des Stress ein wenig gereizter, was verständlich ist. Ich weiß, man könnte meinen, es steckt eine Affäre dahinter. Aber das tut es mit Sicherheit nicht. Er atbeitet ja auch ein paar Mal von Zuhause aus und ich kenne seine Gehaltszetteln (seeeehr viele Überstunden!). Außerdem weiß ich ja, dass er mich liebt. Sind nun auch schon 10 Jahre zusammen.

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16. Juli 2018 um 13:48
In Antwort auf longway2happy

Das kind kriegt keinen schaden wenn es mal ein bisschen ihne mama ist. Im gegenteil, mit anderen ki dern spielen ist jetzt auch wichtig. Meine hatte zu lange kaum kontakt mit kindern und ist jetzt ein bisschen merkwürdig was das angeht. Sie steht eine Stunde wie angewurzelt auf sem spielplatz, und ich sehe dass sie gerne kontakt aufnehmen würde, aber sie weiß nicht wie. Also wenn jemand sagt du würdest sie dir zu liebe in betreuung geben dreh den apieß doch einfach um. Du lässt sie soziale kontakte knüpfen, weil du das wichtig findest. 

Ist ein Argument 

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16. Juli 2018 um 13:50

Das hab ich auch schon mal gehört  wie gesagt, ich probiere es etwas zu ändern bzw. ich ändere etwas (immer schön positiv bleiben :rigole Aber erzwinge bestimmt nix 

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16. Juli 2018 um 13:52
In Antwort auf tiger3209

Manchmal ist das nicht immer möglich... Ich habe für über 2 Jahre
jeden Tag 14 Stunden gearbeitet in einem Elektroladen. Ich habe
mich für meine damalige Lebenspartnerin sehr aufgeopfert um ihr
vieles zu ermöglichen. Sie war sehr dankbar und hat sich gefreut
aber mußte später dann das alles umstellen. Es war auch zu hart
für Sie. Später war es dann besser gelaufen aber es gibt auch eben
Täler in einer Beziehung. Ändert was !

Wir hatten gestern Abend noch ein Gespräch und das war recht positiv!
Er will nach dem Projekt viele seiner Überstunden als Zeitausgleich nutzen. Ihm belastet die ganze Situation ja auch

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16. Juli 2018 um 20:04

Das musst ja du wissen, aber für mich wäre das nicht die Art Familienleben, die ich mir vorstelle.
Das wird ja nicht sein letztes Projekt sein.

Als Familienvater kann man eben nicht mehr alles so durchziehen, wie man möchte. Das kannst du ja auch absolut nicht...

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16. Juli 2018 um 21:00

achja. und halte uns auf dem laufenden, ob er nach dem Projekt jetzt echt mindestens 1 Monat zu Hause Zeitausgleich abfeiert...

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17. Juli 2018 um 18:49

Kein Chef kann einen zwingen, jeden Tag so schwere Arbeitszeitverletzungen (über 12h!) zu begehen...
Ich weiß sehr wohl, dass es mal stressig werden kann. Aber über 3 Monate so schwere Verstöße. Das geht nicht!

Meinen anderen Tipp wird der Mann auch nicht gerne hören: Effizienter arbeiten und mehr delegieren. Gerade mit letzterem haben viele eben Probleme...

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17. Juli 2018 um 18:52

Achso: Jeder ist übrigens ersetzbar.
Echt jeder!

Sieht man immer wieder, wenn z.B. jemand einen Unfall hat. Das Werkl läuft weiter wie geschmiert und jeder angeblich noch sich selbst unersetzlich wähnende ist sehr schnell ausgetauscht...

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19. Juli 2018 um 7:49

Tja, wer will das? Ist aber jeder ersetzbar.

Die einzige nicht ersetzbare Position ist, dass er Papa ist. Man hat nur einen Papa....

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21. Juli 2018 um 9:51

Das mit der Arbeitszeit kommt mir mehr als seltsam vor. Man darf Max. 10 Stunden am Tag arbeiten und das auch nicht ständig.
Sein Arbeitseinsatz in allen Ehren aber wenn ich ein Kleinkind daheim habe muss man eben auch teilweise beruflich zurückstecken.
Warum geht ihr nicht beide arbeiten? Dann müsste keiner von euch so lange arbeiten und ihr hättet mehr Zeit.
Für mich klingt es so als würde er vor seiner Familie flüchten.
Wenn er wenigstens am Wochenende zupacken würde aber so macht es den Eindruck als würde er keine Familie haben wollen.
Vielleicht ist deine Tochter auch deshalb so unentspannt weil du es bist?
Geht sie in die Kita?

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21. Juli 2018 um 10:14

Ich kann mich nur wiederholen. Jetzt ist eine wichtige unwiderbringliche Zeit.
Momentan leidest du und deine Tochter zumindest unter der Situation. Statt die Zeit mit deiner Kleinen zu genießen, kannst du dich weder beruflich noch dann privat als Mutter entfalten.

Das wird irgendwann auch die Beziehung stören bis kaputt machen. Denn du wirst es deinem Mann - verständlicherweise mal vorwerfen.

Wenn er jetzt so handelt, wird er das in Zukunft aber auch so machen. Dein Mann ist eben der Meinung, dass er beruflich weiter machen kann, wie ein kinderloser Single. Das wird dann nicht bei "einem" Projekt so bleiben. Die Einstellung hat er nunmal.

Im blödestenfall steckst du jetzt zurück, damit die Beziehung drunter leidet in die Brüche geht und am Ende stehst du als Alleinerzieherin noch da, die beruflich und geldmäßig zurückgesteckt hat und daher da auch noch ein Problem....

Und wenn du nun glaubst, dass dir das nicht passiert, schaue dich mal um im Umfeld. Das passiert tagtäglich... Überforderung der Mutter, des Vaters und Luft aus der Beziehung raus.

Wer in seinem Alltag die Work-Life Balance nicht schafft - siehe dein Mann, ist schon am Weg, dass es so kommt.
Was soll denn wirklich in 1, 2, 3 Jahren anders sein? Projekt aus - nächstes Projekt kommt. Selbst wenn dein Mann saisonal arbeiten sollte, wird es z.B. nächsten Sommer der gleiche Mist...


Ist ja deine Entscheidung, aber viele Frauen machen das alles mit, jammern dann aber gerne rum, weil ihnen alles zu viel ist. Warum denn?
Ansage, was Sache ist und auch für deine Sache einstehen. Dann sind am Ende alle glücklicher.


Übrigens: Die ersten Jahre meines Arbeitslebens musste ich auch lernen, wie man es schafft ohne "in der Firma zu leben".

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27. Juli 2018 um 14:13

Danke für eure Antworten. Ich denke mir auch oft, dass er in die Arbeit flüchtet.
Alles in allem ist bis jetzt nichts besser geworden. Er kan zwar 1-2x früher nach Hause aber da war er so fertig und müde, dass er lieber vorm PC saß, anstatt mit uns zu spielen etc.

Ich kanns ja verstegeb, dass er mal Ruhe braucht. Aber ehrlich gesagt, war es nie anders. Selbst ohne Stress nahm er sich kaum Zeit. Ich bat ihn letztens kurz auf unsere Tochter aufzupassen, weil er früher daheim war und ich uns was kochen wollte. Er meinte "jaja", blieb aber vorm PC. Dann schaute ich wieder nach ihr und kochte nebenbei. Als ich grad wirklich nicht konnte und ich ihm sagte er solle jetzt WIRKLICH kurz auf sie aufpassen, schrie er vom Schreibtisch zu ihr, sie soll nix anstellen. 1 Min drauf hörte man sie schon weinen, weil sie sich weh tat. Ich sofort zu ihr (hab mich verbrannt ) und tröstete sie, er kam auch und meinte trocken zu ihr, sie müsse mehr aufpassen. Ubd zu mir, dass sie es ja irgendwann mal lernen muss.

Odt denk ich mir, er interessiert sich nicht für sie und das bricht mir echt das Herz. Sie ist so wundervoll, lieb und extrem klug. Ich weiß echt manchmal nicht mehr weiter!
Er muss ja schon nicht wickeln, Essen machen, sie füttern etc.

Reden funktioniert meistens auch nicht. Er meint, ich bin an allem schuld und sowieso viel zu zickig. Und das absolut schlimmste: Er beleidigt und beschimpft mich vor unserer Tochter!  Er meint sie versteht das noch nicht.

sorry für den langen Text, aber mich macht das langsam kaputt und meine Kleine bekommt das auch noch mit (schläft noch schlechter, wacht alle 2-3h auf und ist sehr anhänglich, lehnt jetzt schon ab und zu den Papa ab, was ihn nur noch wütender macht und an mir auslässt)

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28. Juli 2018 um 11:07
In Antwort auf so_what

Danke für eure Antworten. Ich denke mir auch oft, dass er in die Arbeit flüchtet.
Alles in allem ist bis jetzt nichts besser geworden. Er kan zwar 1-2x früher nach Hause aber da war er so fertig und müde, dass er lieber vorm PC saß, anstatt mit uns zu spielen etc.

Ich kanns ja verstegeb, dass er mal Ruhe braucht. Aber ehrlich gesagt, war es nie anders. Selbst ohne Stress nahm er sich kaum Zeit. Ich bat ihn letztens kurz auf unsere Tochter aufzupassen, weil er früher daheim war und ich uns was kochen wollte. Er meinte "jaja", blieb aber vorm PC. Dann schaute ich wieder nach ihr und kochte nebenbei. Als ich grad wirklich nicht konnte und ich ihm sagte er solle jetzt WIRKLICH kurz auf sie aufpassen, schrie er vom Schreibtisch zu ihr, sie soll nix anstellen. 1 Min drauf hörte man sie schon weinen, weil sie sich weh tat. Ich sofort zu ihr (hab mich verbrannt ) und tröstete sie, er kam auch und meinte trocken zu ihr, sie müsse mehr aufpassen. Ubd zu mir, dass sie es ja irgendwann mal lernen muss.

Odt denk ich mir, er interessiert sich nicht für sie und das bricht mir echt das Herz. Sie ist so wundervoll, lieb und extrem klug. Ich weiß echt manchmal nicht mehr weiter!
Er muss ja schon nicht wickeln, Essen machen, sie füttern etc.

Reden funktioniert meistens auch nicht. Er meint, ich bin an allem schuld und sowieso viel zu zickig. Und das absolut schlimmste: Er beleidigt und beschimpft mich vor unserer Tochter!  Er meint sie versteht das noch nicht.

sorry für den langen Text, aber mich macht das langsam kaputt und meine Kleine bekommt das auch noch mit (schläft noch schlechter, wacht alle 2-3h auf und ist sehr anhänglich, lehnt jetzt schon ab und zu den Papa ab, was ihn nur noch wütender macht und an mir auslässt)

Es tut mir echt leid, dass es wirklich so schlecht bei euch läuft.

Ich will dir ein paar Gedanken/Tipps mitgeben.

Das erste, suche ein konstruktives Gespräch und bitte deinen Mann, dass er Vorschläge macht, wann er sich um seine Tochter kümmern kann und will. Und zwar dann bewusst. Gut wäre, wenn er in dieser Zeit auf den Spielplatz geht mit ihr (ohne Smartphone und Co) oder in eine Spielegruppe mit ihr geht. Ja, in letztere kann auch Mann gehen. Meiner ging da einmal die Woche mit jedem der Kinder hin und das war eine sehr wertvolle und bewusste Zeit für ihn. Vielleicht suchst du ihm was passendes raus?

Dann überlege, ob dein Mann überarbeitet ist. Dann macht mal aus, wann er konkret die Überstunden abfeiert, die er angesammelt hat. Da sollte jetzt im Sommer mindestens 1-2 Nachmittage, wenn nicht besser ganze Tage drin sein. Diese Zeit nutzt mal bewusst für Ausflüge als Familie.



"Odt denk ich mir, er interessiert sich nicht für sie und das bricht mir echt das Herz. Sie ist so wundervoll, lieb und extrem klug. Ich weiß echt manchmal nicht mehr weiter!
Er muss ja schon nicht wickeln, Essen machen, sie füttern etc."


Den Fehler sehe ich aber auch darin, dass er eben nicht füttert und wickelt. Weißt du Beziehung zu Babies und Kleinkindern besteht sehr viel auch in den pflegerischen Tätigkeiten.
Das solltest du daher dringend ändern. Als erstes soll er sie wickeln, wenn sie zu Hause ist. Ich persönlich finde das eine Selbstverständlichkeit als Eltern! Wie soll er sonst mit ihr alleine mal sein können, oder etwas mit ihr machen?
Zweitens soll er sie nun eben Baden. Einmal die Woche z.B. evt. ein fixer Tag.
Mit ihr essen, ist ohnehin leicht. In dem Alter braucht er ja wohl hauptsächlich nur mer daneben sitzen. Am Ende soll er auch gleich mal die Sauerei selber machen.


Ich denke, ihr habt beide verabsäumt deinen Mann als Papa in's Boot zu holen, kommt mir vor. Da müsst ihr jetzt an seiner Beziehung zwischen ihm und seiner Tochter arbeiten.

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28. Juli 2018 um 16:47
In Antwort auf kreuzunge

Es tut mir echt leid, dass es wirklich so schlecht bei euch läuft.

Ich will dir ein paar Gedanken/Tipps mitgeben.

Das erste, suche ein konstruktives Gespräch und bitte deinen Mann, dass er Vorschläge macht, wann er sich um seine Tochter kümmern kann und will. Und zwar dann bewusst. Gut wäre, wenn er in dieser Zeit auf den Spielplatz geht mit ihr (ohne Smartphone und Co) oder in eine Spielegruppe mit ihr geht. Ja, in letztere kann auch Mann gehen. Meiner ging da einmal die Woche mit jedem der Kinder hin und das war eine sehr wertvolle und bewusste Zeit für ihn. Vielleicht suchst du ihm was passendes raus?

Dann überlege, ob dein Mann überarbeitet ist. Dann macht mal aus, wann er konkret die Überstunden abfeiert, die er angesammelt hat. Da sollte jetzt im Sommer mindestens 1-2 Nachmittage, wenn nicht besser ganze Tage drin sein. Diese Zeit nutzt mal bewusst für Ausflüge als Familie.



"Odt denk ich mir, er interessiert sich nicht für sie und das bricht mir echt das Herz. Sie ist so wundervoll, lieb und extrem klug. Ich weiß echt manchmal nicht mehr weiter!
Er muss ja schon nicht wickeln, Essen machen, sie füttern etc."


Den Fehler sehe ich aber auch darin, dass er eben nicht füttert und wickelt. Weißt du Beziehung zu Babies und Kleinkindern besteht sehr viel auch in den pflegerischen Tätigkeiten.
Das solltest du daher dringend ändern. Als erstes soll er sie wickeln, wenn sie zu Hause ist. Ich persönlich finde das eine Selbstverständlichkeit als Eltern! Wie soll er sonst mit ihr alleine mal sein können, oder etwas mit ihr machen?
Zweitens soll er sie nun eben Baden. Einmal die Woche z.B. evt. ein fixer Tag.
Mit ihr essen, ist ohnehin leicht. In dem Alter braucht er ja wohl hauptsächlich nur mer daneben sitzen. Am Ende soll er auch gleich mal die Sauerei selber machen.


Ich denke, ihr habt beide verabsäumt deinen Mann als Papa in's Boot zu holen, kommt mir vor. Da müsst ihr jetzt an seiner Beziehung zwischen ihm und seiner Tochter arbeiten.

Danke für deine Tipps!

Du wirst es nicht glauben, aber er war sogar 2 Monate in Karenz. Er hat 1x gewickelt. es war abgesprochen dass ich in der Zeit mich auf mein Business konzentrieren kann. Wenn sie gewickelt werden musste, sagte ers mir und machte es einfach nicht. Ich habs probiert nicht zu tun und er hat NIX getan. Nach ner Stunde habs iich gemacht. Er macht das immer so. Genauso wenn ich arbeitete und er kümmerte sich, er sagte einfach, er legt sie hier ab und muss kurz wohin und geht. Weil er genau weiß, dass ich sofort zu ihr gehe weil sonst was passieren könnte.
Jetzt vermeide ich so gut wie möglich, dass er aufpasst.

Mit ihr alleine was machen, geht absolut nicht, will er nicht. Er war noch nie mit ihr alleine spazieren, Spielplatz was auch immer. Am Spielplatz war er sowieso erst 3x oder so mit.

Ich wär echt so glücklich, würde er mehr mit ihr machen. Mein Vater hatte auch nie Interesse, vielleicht bin ich deshalb auch sensibler, wenns um das geht und nerv ihn zu sehr?

Ich liebe ihn über alles, darum will ich das es mit unserer Familie klappt! So schwierig kann das doch nicht sein.

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28. Juli 2018 um 17:03

Du bist schon oft sehr hart in deinem Urteil. Ich versuche ja wieder glücklich zu werden und unsere Familie zu retten, warum ist das traurig für meine Tochter?

Und ja ich habe schon die Absicht bei ihm zu bleiben, so lange wie möglich, darum habe ich ihn geheiratet. Darum will ich mit ihm an dieser Situation arbeiten, es ändern. Was wäre denn diese Liebe wert, wenn ich alles sofort hinschmeiße?

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28. Juli 2018 um 17:18
In Antwort auf so_what

Danke für deine Tipps!

Du wirst es nicht glauben, aber er war sogar 2 Monate in Karenz. Er hat 1x gewickelt. es war abgesprochen dass ich in der Zeit mich auf mein Business konzentrieren kann. Wenn sie gewickelt werden musste, sagte ers mir und machte es einfach nicht. Ich habs probiert nicht zu tun und er hat NIX getan. Nach ner Stunde habs iich gemacht. Er macht das immer so. Genauso wenn ich arbeitete und er kümmerte sich, er sagte einfach, er legt sie hier ab und muss kurz wohin und geht. Weil er genau weiß, dass ich sofort zu ihr gehe weil sonst was passieren könnte.
Jetzt vermeide ich so gut wie möglich, dass er aufpasst.

Mit ihr alleine was machen, geht absolut nicht, will er nicht. Er war noch nie mit ihr alleine spazieren, Spielplatz was auch immer. Am Spielplatz war er sowieso erst 3x oder so mit.

Ich wär echt so glücklich, würde er mehr mit ihr machen. Mein Vater hatte auch nie Interesse, vielleicht bin ich deshalb auch sensibler, wenns um das geht und nerv ihn zu sehr?

Ich liebe ihn über alles, darum will ich das es mit unserer Familie klappt! So schwierig kann das doch nicht sein.

Oje... das klingt gar nicht gut.

Frag ihn doch mal, wie er seine Rolle als Vater sieht? Ich meine, was wäre sein Ideal? Einfach nur, dass es heißt: Papa hat dir dies und das gekauft...

Seien Tochter braucht doch ihren Papa. Das schlimme ist mit einem Jahr bekommt sie es jetzt auch wirklich schon mit.

Ich weiß nicht, was ich dir da raten soll. Aber eines ist sicher: Bei Sachen wir dem Wickeln, musst du dann auch darauf bestehen, dass er es macht. Sonst mache ihm die Hölle heiß. Ich meine, keiner macht gerne einen Stinker weg, aber so ist es nunmal als Eltern. Du musst es ja auch machen, oder fragt er dich, ob du nicht was besseres wüsstest?
Es ist auch nicht so, dass man das nur als Frau kann.


Und zu viel nerven? Im Gegenteil, du solltest echt viel mehr für deine Tochter einstehen! Das sind selbstverständlichkeiten!

Mein Mann macht echt alles mit den Kindern außer Stillen. Und beim Stillen hat er mich immer unterstützt. Sprich, war ich müde, das kleine abgenommen. Mich aufgemuntert, wenn ich genervt war von allem und und und...
Er hat die Kinder als neugeborene und Babies gebadet - ich in der Zeit sogar nie, daher weiß ich nicht mal, wie man so kleine badet.
Wickeln tut er selbstverständlich von Geburt an.
Er ging immer zu Kindertreffs mit ihnen und macht echt viel mit den beiden.
Füttern und für sie (und natürlich auch für mich) kochen - ganz normal.
Er kann echt völlig selbstständig für sie sorgen und tut dies auch.

Das schreibe ich dir nur, damit du siehst, dass du absolut nicht abnormales erwartest, sondern nur etwas vollkommen normales!

Mein Mann hat eine wirklich tolle Beziehung zu den Kindern. Diese wächst ja und muss man pflegen. Wie soll sich etwas entwickeln, wenn man sich nicht interessiert und nicht mal eine Winde wechseln kann?


Ich hoffe, das stärkt dir den Rücken und du sagst ihm mal was Sache ist.

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28. Juli 2018 um 17:20

Achso und nebenbei: Willst du, dass deine Tochter mal so ein Männerbild kennenlernt.

Ich meine, was ich bisher so lese, klingt dein Mann ein wenig wie ein patriachaler Pascha - Sorry, wenn das jetzt hart klingt.

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28. Juli 2018 um 21:14
In Antwort auf kreuzunge

Oje... das klingt gar nicht gut.

Frag ihn doch mal, wie er seine Rolle als Vater sieht? Ich meine, was wäre sein Ideal? Einfach nur, dass es heißt: Papa hat dir dies und das gekauft...

Seien Tochter braucht doch ihren Papa. Das schlimme ist mit einem Jahr bekommt sie es jetzt auch wirklich schon mit.

Ich weiß nicht, was ich dir da raten soll. Aber eines ist sicher: Bei Sachen wir dem Wickeln, musst du dann auch darauf bestehen, dass er es macht. Sonst mache ihm die Hölle heiß. Ich meine, keiner macht gerne einen Stinker weg, aber so ist es nunmal als Eltern. Du musst es ja auch machen, oder fragt er dich, ob du nicht was besseres wüsstest?
Es ist auch nicht so, dass man das nur als Frau kann.


Und zu viel nerven? Im Gegenteil, du solltest echt viel mehr für deine Tochter einstehen! Das sind selbstverständlichkeiten!

Mein Mann macht echt alles mit den Kindern außer Stillen. Und beim Stillen hat er mich immer unterstützt. Sprich, war ich müde, das kleine abgenommen. Mich aufgemuntert, wenn ich genervt war von allem und und und...
Er hat die Kinder als neugeborene und Babies gebadet - ich in der Zeit sogar nie, daher weiß ich nicht mal, wie man so kleine badet.
Wickeln tut er selbstverständlich von Geburt an.
Er ging immer zu Kindertreffs mit ihnen und macht echt viel mit den beiden.
Füttern und für sie (und natürlich auch für mich) kochen - ganz normal.
Er kann echt völlig selbstständig für sie sorgen und tut dies auch.

Das schreibe ich dir nur, damit du siehst, dass du absolut nicht abnormales erwartest, sondern nur etwas vollkommen normales!

Mein Mann hat eine wirklich tolle Beziehung zu den Kindern. Diese wächst ja und muss man pflegen. Wie soll sich etwas entwickeln, wenn man sich nicht interessiert und nicht mal eine Winde wechseln kann?


Ich hoffe, das stärkt dir den Rücken und du sagst ihm mal was Sache ist.

Vielen Dank für deine Antworten!

Genau so ein Verhalten hätte ich mir immer gewünscht!

Ich denke, ihn blockiert etwas dieses Papasein richtig anzunehmen. Aber das macht es nicht besser!

Er hat sich jetzt mal 2 Tage Zeitausgleich genommen und jetzt schau ich mal, wies in den nächsten Tagen läuft. Und werde noch einmal mit ihm sprechen. Es MUSS sich echt was ändern!

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28. Juli 2018 um 21:18

Ganz so einfach ist es nicht (ist es doch nie). Er liebt uns - das ist sicher.
Warst du schon mal in so einer ähnlichen Situation? Könnte es nicht sein, dass er aufgrund seiner Kindheit einfach noch nicht mit Familie etc klarkommt?

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28. Juli 2018 um 21:20

Vermutlich würde ich mir das aelbe raten. Du hast vielleicht auch recht, aber ich will noch um unsere kleine Familie kämpfen. Menschen können sich ändern!

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29. Juli 2018 um 19:09

ich sehe das nicht so schwarz wie einige hier. Wenn Mann will kann er sich noch mehr einsetzen. Da müssen die Eltern an einem Strang ziehen. Trennen sagt sich auch so leicht...

Ich schreibe später noch mehr, wenn gewünscht.

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31. Juli 2018 um 7:10

Wie geht es dir momentan?

Hast du mit deinem Mann inzwischen gesprochen? Wichtig wäre, dass ihr mal klärt, was euer jeweiliges Ziel wäre. Also wie siehst du dich als Mutter (neben den Dingen, die du für diene Tochter machst, zähle da auf, dass du auch beruflich noch etwas schaffen willst, z.B.) Was erwartest du von ihm als Papa.
-> Dann soll er das gleiche machen von sich als Papa und von dir als Mama.

Versucht beide wirklich ehrlich zu sein! Also keiner braucht da was beschönigen.

Vielleicht schreibt jeder das auch kurz nieder.

Dann gleich mal eure Bilder ab. Wo könntet ihr jetzt als erstes ansetzen (ich würde sagen, du solltest schnellstens wenigstens ein bisschen was arbeiten können!) und was wäre für deinen Mann am einfachsten zu Beginn: Wenn es nach mir geht, soll er die Kleine abends zum schlafengehen wickeln und Bett fertig machen. z.B.
Einmal die Woche sie beim Baden beaufsichtigen und mit ihr planschen sollte auch drin sein.

Wenn das gut klappt, kannst du dann versuchen ihn nach und nach da mehr in seine Vaterrolle zu entlassen.

Du musst aber auch etwas tun: Die Verantwortung auch abgeben! Das klingt jetzt ganz einfach. Aber man hat dann oft doch so Kopfkino, oder wenn etwas mal schief läuft (kleine rutscht beim baden aus), kommt mal die Tigermama raus und man staucht den Papa zusammen und will ihm das nicht mehr anvertrauen.
Wenn so etwas ist, dann versuche erst mal durchzuatmen. ann nachdenken: Was ist wirklich passiert? Passiert mir selber nie etwas? Dann ihm ruhig erklären, was du dir erwartest und ihn wieder in die Situation lassen.


Wäre schön, wenn du wieder schreibst, wie es läuft. Bleibe dran!

 

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31. Juli 2018 um 23:04

Mmh, das scheint ein "altes" Bild vom Familienleben zu sein das er da hat. Ich finde auch, dass du das ansprechen musst. Kann gut sein, dass ihm das gar nicht so bewusst ist, bzw das er überfordert ist oder angst hat. Ein kleines Kind wirkt auf viele sehr zerbrechlich und das schreckt ab. Man muss auch mal ansprechen, dass viele Menschen gar nichts mit kleinen Kindern anfangen können. Für viele sind sie zu "langweilig". Das ändert aber nichts daran, dass man sich nicht drum kümmern braucht. Aber es wäre eine Erklärung. Teilnahmslosigkeit kann auch ein Zeichen von Depressionen sein. Vielleicht kommt er mit der Umstellung nicht klar. Ich würde soetwas erstmal alles ansprechen und abtasten.

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2. August 2018 um 12:37

Danke für eure Meinungen und ganz besonderen Dank für die lieben Worte von dir kreuzunge! Das gibt mir echt Hoffnung!

Ich hab nochmal mit meinem Mann gesprochen und es hat sich wirklich ein wenig gebessert. Obwohl ich schon drauf und dran war, mal eine Nacht mit unserer Tochter im Hotel zu schlafen.

Wir machten sogar einen schönen Familienausflug  War wirklich schön! Und gestern hat er wieder mal seit langem die Kleine auf dem Arm getröstet (Zähnchen). Ich hoffe, dass ers verstanden hat. Zumindest bin ich mal vorsichtig optimistisch! 

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23. September 2018 um 15:44

So, kurzes Update: Mein Mann verbringt jetzt langsam ein bisschen mehr Zeit mit unserer Maus, war vor kurzem sogar mal mit ihr alleine für ne Stunde draußen.

Er arbeitet auch nicht mehr so lange. Dafür vergeudet er wieder mehr Zeit für sein Hobby, aber zumindest macht er auch mal ne Pause für unsere Kleine, wenn sie unbedingt mit Papa lesen will oÄ. Außerdem entwickelt sich Mäuschen gerade rasend schnell. 

Alles in allem habe ich damit "abgeschlossen", dass ich die meiste Verantwortung habe. Stressig ist es zwar schon sehr und schade, dass er nicht einsieht, dass genau JETZT mit ihr die schönste Zeit überhaupt ist. Aber daran wird sich vermutlich nichts ändern.

ich genieße weiterhin die Zeit mit meiner Tochter und versuche mein Bestes und zeige ihr all meine Liebe.

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