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Mann mit zur Geburt - und danach??

26. August 2004 um 12:11

Hallo ihr Lieben,

ich stehe kurz vor der Entbindung und frage mich gerade, ob es wirklich die richtige Entscheidung ist, meinem Mann mit in den Kreissaal zu nehmen. Eigentlich waren wir uns einig und ich habe bisher nur Vorteile darin gesehen.

Allerdings frage ich mich nun, wie es danach in unserem Sexleben aussieht? Ich merke jetzt schon, dass ich für ihn nicht mehr so sexuell anziehend bin, wie vor und am Anfang der Schwangerschaft. Ich verstehe es ja auch teilweise, da sich unser Sexleben momentan schwer gestalten lässt, da der Bauch im Weg ist.

Aber was ist nach der Geburt? Findet er es vielleicht sogar ekelhaft? Wir sind uns beide einig, dass er bei der Geburt nicht im unteren Bereich "rumturnt" aber selbst wenn er bei mir oben ist, sieht er doch fast alles?

Wie war das denn bei Euch so? Ich sag jetzt schon mal Danke für Erfahrungsberichte und Tips!!

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26. August 2004 um 14:29

Hallo Pitschi!
Du machst Dir viel zu viele Gedanken!
Ich kann nur sagen, ich war froh, dass mein Schatz bei mir war. Die Geburt unserer Tochter war sehr langwierig(27 Std.) und ich war echt froh, dass ich seine Nähe und seine Unterstützung hatte. So ein gemeinsames Erlebnis schweisst auch zusammen. Sogar heute nach fast 8 Jahren reden wir noch darüber. Er hat gesehen wie der Kopf rauskam und auch,wie ich den Dammschnitt bekommen habe und auch wie beim Pressen etwas Stuhlgang mitkam. Aber das ist doch alles ganz natürlich und wenn er Dich wirklich liebt, dann stört ihn sowas auch nicht. Also ich würde Dir raten, dass ihr dieses einmalige Erlebnis zusammendurchsteht.
Wenn schon nur Du die Schmerzen hast, dann kann er wenigstens für Dich da sein und Dir zur Seite stehen.
Ich wünsche Dir eine schöne Geburt!
Pipi

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27. August 2004 um 14:38

Hi pitschi
mach Dir nicht zu viele Geddanken. Es ist nicht nötig, aber ehrlich, ich hatte auch solche Gedanken. Mir wär auch blöd gewesen, wenn mein Mann am Fußende jedes Detail beobachtet hätte. Er war an meinem Kopf, hat gesehen, wie der Kopf da war. Und hat mir unglaublich viel Mut gemacht. Am Sexleben ändert sich nicht viel. Es war seltener, aber nur aufgrund der Tatsache, daß man kaputt ist. Er fand mich wie auch davor... Während der Schwangerschaft braucht man auf jeden Fall viel Fantasie. Du schaffst das schon, und ich nehme meinen Mann auch beim Nächsten mal mit. Das hat ne ganze Menge mit VCertrauen zu tun. Oft führt es aber auch dazu, daß Du Dich verschließt, wenn Dein Mann dabei ist, und ihr noch kein großes Vertrauen zueinander aufgebaut habt. Aber das siehst Du während der Geburt. Du mußt Deinem Partner vertrauen.
Alles Liebe
Magda

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4. September 2004 um 14:37
In Antwort auf ssanyu_12043254

Hallo Pitschi!
Du machst Dir viel zu viele Gedanken!
Ich kann nur sagen, ich war froh, dass mein Schatz bei mir war. Die Geburt unserer Tochter war sehr langwierig(27 Std.) und ich war echt froh, dass ich seine Nähe und seine Unterstützung hatte. So ein gemeinsames Erlebnis schweisst auch zusammen. Sogar heute nach fast 8 Jahren reden wir noch darüber. Er hat gesehen wie der Kopf rauskam und auch,wie ich den Dammschnitt bekommen habe und auch wie beim Pressen etwas Stuhlgang mitkam. Aber das ist doch alles ganz natürlich und wenn er Dich wirklich liebt, dann stört ihn sowas auch nicht. Also ich würde Dir raten, dass ihr dieses einmalige Erlebnis zusammendurchsteht.
Wenn schon nur Du die Schmerzen hast, dann kann er wenigstens für Dich da sein und Dir zur Seite stehen.
Ich wünsche Dir eine schöne Geburt!
Pipi

Hallo Pitschi!
Mein Sohn ist jetzt 6 Monate alt und mich hat die gleiche Frage gequält. Im Nachhinein muss ich wirklich sagen, dass ich meinem Mann unentlich dankbar war, dass er dabei war. Ich hatte es ihm freigestellt. Er sollte nur mitkommen, wenn er wirklich wollte. Erst wollte er nicht aber je näher der Termin rückte, desto selbstverständlicher wurde es für ihn. Ich hatte eine relativ schnelle Geburt. Von Wehenanfang bis -ende 7 Std.!
Eine Geburt ist eben ein Naturereignis, so oft wird er nicht dabei sein können aber überlasse es ihm doch einfach.

Unser Sex ist genauso toll wie vorher, obwohl ich immernoch 10 kg drauf habe.

Ich wünsche Dir alles Gute!

Paula

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10. September 2004 um 13:28

Hallo Pitschi
Bei mir war mein Mann bei der Geburt unseres 1. Kindes dabei und ich muß sagen, dass es für mich nicht so schön war. Er hat mich eher gestört, weil er manchmal neben mir eingeschlafen ist, wenn ich mal Wehen-Pause hatte, er war nicht so fürsorglich eher zurückhaltend oder wie gelähmt... wenn er z. B. mal nicht geschlafen hat und Wach war, regungslos neben mir lag (in dem Entbindungsbett)

Ich hatte eine unendliche Wut auf ihn, wenn er zwischendurch Bemerkung von sich gab, wie "du hast es bald geschafft nur weiter so", oder "ich habe mir das schlimmer vorgestellt"....als ob er die Schmerzen ertragen mußte.... ) im nachhinein finde ich das lustig aber während der Entbindung (18 Std.) hätte ich ihn erwürgen können...
Er hat an dem Tag wirklich gesponnen, sonst ist er immer ein fürsorglicher Menschen aber bei der Geburt war er wie benebelt und ein ganz anderer Mensch!!

Jezt bin ich in der 29. Woche und habe mehr Angst vor seiner Anwesenheit während der Entbingung, als die Geburt selber, er möchte aber unbedingt wieder dabei sein... das will ich aber nicht wieder durchmachen, denn das hat meiner Meinung nach die Geburt verlängert... Er verspricht aber sich diesmal anders zu verhalten...ich möchte ihm nicht so Glauben schenken, was sollte ich machen Deiner Meinung nach?

) Aber unser Sexleben hat es später nicht beeinflusst...davor brauchst Du keine Angst zu haben..Nur am Anfang ist es eine Ausnahmezustand, weil man nicht mehr zu zweit ist, aber die Situation renkt sich dann wieder ein!

Dir wünsche ich alles Gute und dass alles glatt läuft!

Liebe Grüße

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23. September 2004 um 9:28

Nur positives
also ich habe keine schlechte erfahrung damit gemacht.im gegenteil!und warum ekel?er weiss ja auch dass du deine periode bekommst und die wieder weg ist.danach schlaft ihr ja auch wieder miteinander!ausserdem ist die geburt zwar mit körperausscheidungen verbunden,aber während das kind geboren wird,ist kaum blut dabei.habe schon paar geburten miterlebt und habe auch selber kinder!ich denke da brauchst du dir keine gedanken machen.aber rede doch einfach mal mit ihm darüber????ich denke auch von der natur her ist es so eingerichtet,dass der mann den akt der geburt und das sexualleben doch trennt.sonst gäbe es ja keine kinder mehr wenn sich jeder mann danach ekeln würde...

muss aber doch ein wenig schmunzeln,denn das war auch meine angst,dass der mann vollen blick auf unten hat.bzw der gedanke daran war mir unangenehm...aber in dem moment der geburt war mir das egal und mein mann hatte sogar mein bein gestüzt und gehoben


wünsche dir eine wunderschöne geburt und ein gesundes baby

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23. September 2004 um 23:36

Wir waren uns einig,
dass mein Mann bei der Geburt unserer Tochter nicht dabei sein sollte. Ich hatte ähnliche Bedenken wie du (außerdem hatte ich bereits 2 Entbindungen in erster Ehe allein überstanden) und er einfach Bammel, mich leiden zu sehen. Dann ging aber alles so schnell ( 15 Min.) und da die Ersatzhebamme nichts von unserem Entschluss wusste, hat sie ihn voll mit einbezogen. Er konnte sozusagen gar nicht mehr die Flucht ergreifen... Und mir war es dann auch egal. Jedenfalls haben wir hinterher darüber gesprochen und konnten über unsere Bedenken nur noch schmunzeln. Er hat nach eigener Aussage alles andere ausgeblendet und nur noch an Mini-Maus gedacht. Auch später gab es keine Gedanken an Blut o.ä., es zählte nur das "Ergebnis". Zum Glück gibt es eben doch Momente, in denen Männer nicht nur an das "eine" denken. Ja und später, war ich einfach wieder "Frau" und nicht Gebärende. Ich denke, Männer können das ganz gut trennen. Alles Gute für die Entbindung und solltest du jemals wieder Zeit fürs Forum haben, schreib doch mal ein paar Zeilen!

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29. September 2004 um 10:52
In Antwort auf nadya_12038013

Wir waren uns einig,
dass mein Mann bei der Geburt unserer Tochter nicht dabei sein sollte. Ich hatte ähnliche Bedenken wie du (außerdem hatte ich bereits 2 Entbindungen in erster Ehe allein überstanden) und er einfach Bammel, mich leiden zu sehen. Dann ging aber alles so schnell ( 15 Min.) und da die Ersatzhebamme nichts von unserem Entschluss wusste, hat sie ihn voll mit einbezogen. Er konnte sozusagen gar nicht mehr die Flucht ergreifen... Und mir war es dann auch egal. Jedenfalls haben wir hinterher darüber gesprochen und konnten über unsere Bedenken nur noch schmunzeln. Er hat nach eigener Aussage alles andere ausgeblendet und nur noch an Mini-Maus gedacht. Auch später gab es keine Gedanken an Blut o.ä., es zählte nur das "Ergebnis". Zum Glück gibt es eben doch Momente, in denen Männer nicht nur an das "eine" denken. Ja und später, war ich einfach wieder "Frau" und nicht Gebärende. Ich denke, Männer können das ganz gut trennen. Alles Gute für die Entbindung und solltest du jemals wieder Zeit fürs Forum haben, schreib doch mal ein paar Zeilen!

Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Danke für die Beiträge! Bin jetzt zwischenzeitlich schon knapp über den Termin und mach mir auch nicht mehr so`n Kopp. Jetzt zählen plötzlich ganz andere Dinge: Kraft und Energie für die Geburt, gesundes Baby und dass alles schnell geht.

Der "Rest" muss irgendwie nebenher laufen Freu mich auf jeden Fall, dass mein Mann mitgeht und mich unterstützt.

LG pitschi

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18. April 2005 um 14:57

Ganz ehrlich!
Hallo Pitschi! Ich wollte von anfang an das mein Mann bei mir dabei ist und ich war sehr froh darüber. Ich kann Dir nur als Tip geben, daß ihr zusammen einen Geburtsvorbereitungskurs für Paar macht und Dein Mann auch erklärt bekommt wie er Dir am besten helfen kann oder wenn das zeitlich nicht merh geht vielleicht eine Hebamme mit Euch ein Gespräch führt?!.(Rücken-Raute drücken,wenn Frau wehen hat,was zum trinken besorgen,vorm Klo warten,...einfach spüren das eine vertraute Person da ist)
wegen den Sexlebenganz ehrlich!)in der 25 SSW herum war der Sex der beste unseres Lebens!Je größer mein Bauch wurde desto seltener, weil ich selber auch lieber kuscheln wollte.Ich bin wärend er Geburt sehr gerissen und wurde genäht.Jetzt ist der sex schei.... und ich könnte die Ärtzin die mich genäht hat würgen.Auserdem bin ich sooooo fertig, daß ich eh selten lust habe....bin froh das mein Mann so viel verständnis hat.
Hoffe ich habe Dich nicht zu sehr erschreckt,irgendwie spricht frau nicht darüber dabei habe ich schon von einigen gehört denen der Sex nach der Geburt keinen Spaß mehr gemacht hat.Im nächsten Leben werde ich ein Mann
Hoffe es geht alles schnell bei Deiner Geburt und Du hast Dein Zwutschgi bald im Arm!Bussi Sonja

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19. Juni 2014 um 10:20

Ich als Mann....
war bei beiden Geburten meiner Frau dabei.
Darunter eine Zwillingsgeburt.
Zudem komme ich aus einem Pflegeberuf und habe schon so einiges gesehen und gerochen.....
Im Kreissaal ist allerdings nicht irgendein Patient,sondern die eigene Frau.
Unter der Geburt hat eine Frau anderes zu tun als hinzusehen,
wenn mit der Hand der Muttermund abgetastet wird,
wie die Kinder,das Fruchtwasser,Schleim,Blut und dann
noch die Nachgeburt aus ihr herauskommen.
Vielleicht noch ein Dammriss dazu,der genäht werden muß,
vielleicht noch eine Ausschabung der Gebärmutter,vielleicht noch eine PDA.....
Es geht nicht um ein paar Minuten und dann ist alles vorbei.
Die Chefärztin,die beteiligt war,hat mich mehrmals darauf
hingewiesen,dass ich das Zimmer verlassen sollte,wenns
mir zuviel wird...
Stattdessen habe ich hin und wieder einfach weggesehen,Gerüche kann ich eh gut ausblenden.
Die berühmten weichen Knie,Übelkeit und Schwindel hatte ich
nicht.Von Berufs wegen abgehärtet.
Dass Blutgeruch Übelkeit erzeugen kann,ist völlig normal und natürlich.

Es ist prima,wenn man als Mann seiner Frau bei den Senk-
und Übungswehen,später den Preßwehen beistehen kann.
Man kann auch eine Position einnehmen,bei der man nicht viel mehr sieht,als die eigene Frau : Am Kopfende des Bettes.Dazu die Gelegenheit nutzen,das Zimmer zu verlassen,wenns tierisch sauig wird....
Und wenns nur darum geht,die Hemmungen der Frau zu
berücksichtigen.
Hinsetzen,was trinken,etc....

Instinktiv verhalten ich viele Frauen wie Elefantenkühe,
die um eine gebärende Elefantenkuh herum einen abschirmenden Kreis bilden.
Das heißt,wenn du als Mann bei der Geburt dabei sein willst,kannst du dir insbesondere von älteren Frauen,
Ärztinnen,Hebammen manch blöden Spruch anhören.
Sind es Frauen,die nichts mit der Geburt zu tun haben :
Ignorieren,wegstecken....wie wir das immer so machen.
Sind nur instinktive,unreflektierte Aggressionen.
Die jungen sind da wesentlich relaxter und manchmal
einfach klasse drauf....
Unter der Geburt sind die Sprüche ein Hinweis darauf,
dass du störst....

Was das Sexleben angeht:
Wem Sex mit der eigenen Frau komplett egal ist,
macht sich keine Gedanken darüber,welchen Einfluß
ein Dabeisein bei ALLEM im Kreissaal vielleicht haben kann.
Wer ein bißchen klüger ist und die Hemmungen der eigenen
Frau berückichtigt,denkt da anders...
Sie SPÜRT die Geburt,du SIEHST sie.
Wer dann auch noch so klug ist,zu wissen,dass die männliche Sexualität ein bisschen anders gestrickt ist,als die der Frau,der überlegt sich zweimal,ob er sich wirklich
ALLES ansieht....
Es gibt angeblich wissenschaftliche Untersuchungen dazu,
welchen negtiven Einfluß ein Pflegeberuf auf die Sexualität junger Männer haben kann.

Vergesst den Zeitgeist,was in Mode ist,usw...
Entscheidet als Paar !
Und es heisst :
Ich möchte gern,ich wünsche mir....etc.
und nicht: Ich will,Du mußt,etc....
Soviel Respekt muß sein.
Wenn andere ihn nicht haben,egal....
Aber wenns der eigene Partner oder die eigene Partnerin nicht kann,
=> Einfordern !

Alles Gute !





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19. Juni 2014 um 10:28

Mein mann
Fand alle geburten gigantisch und hat auch alles gesehen und mini sogar zwischen meinen beinen in empfang genommen und mir suf die brust gelegt.
ohne ihn hätte ich das nie überlebt.
keinen fuss hätte ich da rein gesetzt...

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19. Juni 2014 um 11:05

.
Mein mann war dabei und er hat auch untenrum fast alles gesehen. Unser sexleben ist genauso wie vorher, oder sogar noch besser!

Meiner meinung nach finde ich es nicht fair dem vater des kindes das geburtserlebnis vorzuenthalten.

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19. Juni 2014 um 11:05

Ich hatte zweimal KS
und er war immer dabei, wäre auch bei einer spontanen Geburt dabeigewesen und wollte sogar "vorne reinschauen" er fand und findet daran auch nie was Komisches oder Abstoßendes daran. An unserem Sexleben hat es nichts geändert.

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19. Juni 2014 um 11:29

Klar ist das ein alter Thread...
Es geht mir nicht darum wer was wie erlebt hat.
Und ob es stimmt,was ich erlebt habe oder du,
oder jemand anders....

Sind individuelle Einzelerfahrungen.
Ich finde nur,es gibt einiges,was man sich vorher durch den
Kopf gehen lassen kann.
Vorbereitend.

Ich schilder mal,wies RICHTIG schiefgehen kann:
Sie will,daß er bei allem dabei ist.
Muß.
Keine Fragen,keine Diskussionen.
Schließlich hat man Freundinnen,denen man sagen können will : Also mein Mann hat alles mitgemacht.
"Oooohhhh !"

Er stellt sich und ihr keine Fragen,bereitet sich nicht vor,
ist ja Frauensache.....

Das kann eben ins Auge gehen.....

Gut,ich schätze die meisten,die hier erzählen ind über
zwanzig.....

Gruß !

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19. Juni 2014 um 12:42

Du wirst Mama...
...und erwartest von Deinem Mann vermutlich, dass er damit auch Papa wird, oder? Wenn ja, sollte er unbedingt bei der Geburt dabei sein, sonst hat er es schwerer als Du, eine Beziehung aufzubauen. (Stell Dir nur mal vor, es wäre anders rum...schrecklich!)
Und was Deine Gedanken über Sex angeht: lass ihn unbedingt mit dabei sein, so habt ihr beide auch die gleiche "Ausgangssituationen". Manche Frauen haben nach der Geburt und dem eventuell anstrengendem Kind keine Lust auf Sex. Wenn Dein Mann dass mit Geburt genauso erlebt, ist es für Euch beide einfacher. Ist die Geburt easy, werdet ihr beide vermutlich wieder sehr früh zueinander finden.

ikkebins

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19. Juni 2014 um 13:01


Ganz ehrlich, man muss da echt allein durch bei der Geburt, weil der Mann nichts machen kann. Der einzige wahre Helfer war für mich der Anästhesist
"Natürlich" war meiner dabei und er versucht auch, bei der nächsten Geburt dabei zu sein, aber er ist sich bewusst, dass mir das eigentlich egal ist, weil ich persönlich von den Schmerzen so überwältigt wurde, dass ich kaum was anderes wahrgenommen hab. Ganz allein ohne Bezugsperson stell ich mir nicht so schön vor, aber im Prinzip ist es für mich kein Muss, dass diese Bezugsperson der Mann ist.

Auf unser Sexleben hatte die Geburt an sich keinen Einfluss. Natürlich hatte ich das erste Jahr danach noch Schmerzen, aber mittlerweile ists wieder genau wie vorher. Und zwecks sehen: Im Fernsehen sieht man auch viel und kann noch schlafen
Ich bezweifel auch, dass dein Mann alles im Detail mitkriegt. Meinen Dammschnitt bekamen weder mein Mann noch ich mit Und beim Nähen war mein Mann mit unserer Tochter beschäftigt- sie wurde gewogen, gewaschen usw... Ich frag mich auch immer noch, wann eigentlich die Nachgeburt kam Man kriegt da einiges echt einfach nicht mit.

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19. Juni 2014 um 13:01

Sorry...
...ich kann nur von dem Erleben natürlicher Geburten reden.
Beim KS spielt das vermutlich wirklich keine Rolle. Wenn die Frau nicht merkt, was unten rum passiert, ist es für den Mann auch uninteressant. Mann und Frau bekommen halt gleich das kind gezeigt...ein geburtserlebnis in der natürlichen Form gibt es nicht...ergo hat der Mann auch nichts verpasst.

ikkebins

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19. Juni 2014 um 13:10

Aaaalso...
...ich erzähle dir mal wie es bei uns war, vielleicht nimmt dir das ein wenig die Unsicherheit.
Mein Mann ist extrem empfindlich mit allem. Er ekelt sich sehr schnell, bei allem was irgendwie mit Arzt zu tun hat (Spritzen und Co) wird im schlecht. Er war extreeeem aufgeregt vor der Geburt, weil er natürlich nicht wusste was ihn erwartet, aber ich ja auch nicht
Währenddessen war er total souverän, egal was war, er stand mir 100% ig bei. Als ich den ganzen Kreißsaal vollgebrochen habe, wollte er das sogar selber wegmachen
Wer meinen Mann kennt, zu Hause wäre das ein Ding der Unmöglichkeit!!!
Ich hatte die selben Bedenken wie du, dass er "unschöne" Dinge untenrum sieht (ich denke mal es weiß jeder was ich meine), so war es auch, ABER er fand es kein bisschen schlimm oder eklig. Er stand total unter Adrenalin, immerhin kam sein Kind da gerade auf die Welt.
Obwohl ich nach der Geburt echt fett war (hatte über 25 kg zugenommen), war er total verrückt nach mir. s.ex hätte er am liebsten sofort danach wiedee gehabt
Wir haben auch nicht wirklich lange damit gewartet. Ich war immer total verblüfft und überrascht, aber er meinte, er würde mich jetzt irgendwie mit ganz anderen Augen sehen, weil ich so eine tolle Leistung vollbracht hätte und auch eine so tolle Mama wäre.
Mir hat das natürlich sehr geschmeichelt und das obwohl wir schon über 8 Jahre zusammen sind ist die Beziehung nach der Geburt irgendwie noch viel intensiver geworden, weil man so etwas unglaubliches zusammeneelebt hat.
Hingegen könnt ich mir jetzt nicht mehr vorstellen jmd anders als meinen Mann bei dee Geburt dabeizuhaben. Meine Mama vielleicht noch, aber das waren so intime Momente, die ich eigtl nur mit meinem Mann teilen möchte.

Euch alles Liebe und eine wunderschöne Geburt

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19. Juni 2014 um 13:11
In Antwort auf rosy_12119877


Ganz ehrlich, man muss da echt allein durch bei der Geburt, weil der Mann nichts machen kann. Der einzige wahre Helfer war für mich der Anästhesist
"Natürlich" war meiner dabei und er versucht auch, bei der nächsten Geburt dabei zu sein, aber er ist sich bewusst, dass mir das eigentlich egal ist, weil ich persönlich von den Schmerzen so überwältigt wurde, dass ich kaum was anderes wahrgenommen hab. Ganz allein ohne Bezugsperson stell ich mir nicht so schön vor, aber im Prinzip ist es für mich kein Muss, dass diese Bezugsperson der Mann ist.

Auf unser Sexleben hatte die Geburt an sich keinen Einfluss. Natürlich hatte ich das erste Jahr danach noch Schmerzen, aber mittlerweile ists wieder genau wie vorher. Und zwecks sehen: Im Fernsehen sieht man auch viel und kann noch schlafen
Ich bezweifel auch, dass dein Mann alles im Detail mitkriegt. Meinen Dammschnitt bekamen weder mein Mann noch ich mit Und beim Nähen war mein Mann mit unserer Tochter beschäftigt- sie wurde gewogen, gewaschen usw... Ich frag mich auch immer noch, wann eigentlich die Nachgeburt kam Man kriegt da einiges echt einfach nicht mit.

Das sehe ich anders...
...wenn es während der Geburt zu unerwarteten "Planänderungen" kommt, kennt Dich Dein Mann am besten. Während Du vor Schmerzen nicht mehr denken kannst, kann er noch Entscheidungen treffen. (Für Dein Kind und im Notfall für Dich!) Ich halte das für sehr wichtig. Wer sollte diese Entscheidungen sonst treffen können?

ikkebins

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19. Juni 2014 um 13:12

Oh nein!!!
Das Kind ist ja schon 10 Jahre alt
Und ich tippe mühevoll winen Text mit Handy
Wo komtm denn dieser uralt Thread wiedee her?

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19. Juni 2014 um 13:17

Ich denke...
...die Männer brauchen dann halt länger. Ist doch super schön, wenn Mama und Papa die Liebe auf den 1.Blick gleichzeitig fühlen können! Sowas geht meiner Meinung nach nur, wenn man zusammen wähernd der Geburt für das gleiche Ziel gelitten und gekämpft hat.

ikkebins

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19. Juni 2014 um 13:31

Ich habe nie gesagt,
dass ein KS abnormal wäre...er ist eben nur unnatürlich. Also entweder lebensrettend...oder teure Wunschchirurgie. Zweites sollte meiner Meinung nach keine Kassenleistung sein.
Den Männern nimmt man bei nem KS ein ähnliches Erlebnis, wie den Frauen dann vorenthalten bleibt...der Meinung ist zumindest mein Partner.

ikkebins

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19. Juni 2014 um 13:40

Nein...
...meiner Meinung nach ist ein KS keine GEBURT sondern eine OP!

ikkebins

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19. Juni 2014 um 13:51

Wenn ein Arzt...
...zwischen vaginaler Geburt und KS WÄHLEN lässt, muss man annehmen, dass ein KS nicht medizinisch notwendig ist, sonst bestünde die Wahl ja nicht. Also ist es persönlicher Wunsch der Frau und sollte deshalb auch persönlich bezahlt werden, nicht von der "Allgemeinheit".

ikkebins

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19. Juni 2014 um 14:42

Ikke schon wieder
ich würde dir jetzt am liebsten vor die Füße brechen.

Ein KS keine Geburt? Würdest du auch so bescheuert daherreden, wenn du selbst einen KS gehabt hättest? Nein, sowas grässlich Unnatürliches würde dir nie einfallen, gell?

Auch ein KS fällt unter das Wort "Geburtsmodus", in keinem U-Heft oder Mutterpass steht zum Ankreuzen "Geburt" oder "OP",du Schlaumeier!

Du bist so arrogant, dass es brummt.

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19. Juni 2014 um 14:57

Natürlich...
...ist ein Kaiserschnitt genauso eine Geburt wie eine spontane!
Gar keine Diskussionen. Aber ich verstehe nicht, warum sich manche Mamas dann sofort so extrem angegriffen fühlen?
Das ist so ein sensibles Thema, denn sobald jmd das Thema anschneidet gibt es extremen Protest.
Das wirkt dann immer so, als kämen die Betreffenden selber nicht damit klar und müssen sich bis aufs Messer verteidigen. Statt über solchen Aussagen zu stehen.
Fällt mir immer beim Thema Kaiserschnitt und beim Thema Stillen auf.
Das wirkt dann einfach unglaubwürdig, tut mir leid
Aber nicht falsch verstehen, ich werte beides in keinster Weise ab. Es fällt mir nur öfters auf

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19. Juni 2014 um 15:00

Oiiiiiiii
Blöde Psychologie, aber ich muss diejenigen enttäuschen, die glauben, dass eine vaginale Geburt die Bindung zwischen Vater und Kind stärkt...das ist Quatsch.
Die männliche Psyche ist da ganz einfach gestrickt. Eine Bindung entsteht erst, wenn sie das Bündel in den armen halten. Deren Psyche ist es, von der Bindung her, egal ob geschnitten oder gepresst. Die Bindung entsteht erst beim direkten Kontakt. Die meisten Männer interessiert auch die Schwangerschaft Null. Es bindet emotional einfach nicht und überwiegend interessieren sich Männer für das Thema, weil sie die Frauen nicht vor den Kopf stossen wollen.
Bei einer Frau fängt das mit dem positiven Test an. Bei Männern erst NACH der Geburt.
Eine vaginale Geburt verstört einen Mann sogar eher als ein KS. Er kann schlechter damit umgehen, wenn er total hilflos zuschauen muss, wie die Partnerin leidet. Das löst sogar eher ein Traume aus, als der direkte Blick zwischen die Beine.
Das passiert bei einem Mann beim KS selten.

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19. Juni 2014 um 15:03
In Antwort auf gemini_12258312

Natürlich...
...ist ein Kaiserschnitt genauso eine Geburt wie eine spontane!
Gar keine Diskussionen. Aber ich verstehe nicht, warum sich manche Mamas dann sofort so extrem angegriffen fühlen?
Das ist so ein sensibles Thema, denn sobald jmd das Thema anschneidet gibt es extremen Protest.
Das wirkt dann immer so, als kämen die Betreffenden selber nicht damit klar und müssen sich bis aufs Messer verteidigen. Statt über solchen Aussagen zu stehen.
Fällt mir immer beim Thema Kaiserschnitt und beim Thema Stillen auf.
Das wirkt dann einfach unglaubwürdig, tut mir leid
Aber nicht falsch verstehen, ich werte beides in keinster Weise ab. Es fällt mir nur öfters auf

Eben WEIL
es ein sensibles Thema ist. Natürlich bin ich mit meinen KS'en im Reinen, der zweite hat meinem Sohn und mir das Leben gerettet, ohne dass man das vorher wusste.

Aber es ist doch egal, wie zufrieden oder unzufrieden mit seinem Kaiserschnitt ist: Ich lasse mir doch nicht erzählen, meine Kinder sind nicht geboren, sondern herausoperiert worden, das ist eine bodenlose Frechheit, egal, wie ich zu meinen Geburten stehe. Sie als solche in Frage zu stellen, sowas kann und will ich nicht stehen lassen.

Das ist genauso, als wenn man sagt "Flasche geben ist keine Ernährung, das ist nur Ersatz. Nur Stillen ist Ernährung". Vllt ein doofes Beispiel, aber das sind ja die Klassiker von Ikke, stillen und natürliche Geburt.

Mich regt einfach so auf, dass sie doch gar keine Ahnung hat, wovon sie spricht. Sie weiß gar nicht, wie ein KS sich anfühlt, wie man sich dabei fühlt, was das für ein Erlebnis ist.

Deshalb kann ich mich doch auch nicht als KS-Mama hinstellen und sagen "eine vaginale Geburt leiert dir doch voll untenrum alles aus, bäh". Weil ich damit keine Erfahrung hab.

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19. Juni 2014 um 15:11
In Antwort auf bastelbiene

Eben WEIL
es ein sensibles Thema ist. Natürlich bin ich mit meinen KS'en im Reinen, der zweite hat meinem Sohn und mir das Leben gerettet, ohne dass man das vorher wusste.

Aber es ist doch egal, wie zufrieden oder unzufrieden mit seinem Kaiserschnitt ist: Ich lasse mir doch nicht erzählen, meine Kinder sind nicht geboren, sondern herausoperiert worden, das ist eine bodenlose Frechheit, egal, wie ich zu meinen Geburten stehe. Sie als solche in Frage zu stellen, sowas kann und will ich nicht stehen lassen.

Das ist genauso, als wenn man sagt "Flasche geben ist keine Ernährung, das ist nur Ersatz. Nur Stillen ist Ernährung". Vllt ein doofes Beispiel, aber das sind ja die Klassiker von Ikke, stillen und natürliche Geburt.

Mich regt einfach so auf, dass sie doch gar keine Ahnung hat, wovon sie spricht. Sie weiß gar nicht, wie ein KS sich anfühlt, wie man sich dabei fühlt, was das für ein Erlebnis ist.

Deshalb kann ich mich doch auch nicht als KS-Mama hinstellen und sagen "eine vaginale Geburt leiert dir doch voll untenrum alles aus, bäh". Weil ich damit keine Erfahrung hab.

Ich verstehe dich,
wusste auch nicht, dass sowas von ikkebins öfters kommt; mir ist es einfach nur im Bezug zu den beiden Themen aufgefallen.
Ich maße mir da auch überhaupt keine Verurteilungen an, ich kann auch nicht mitreden, weil ich spontan entbunden habe und stille.
Aber wenn jmd bspw schreiben würde "nur KS ist das Wahre, weil man nach einer Spontangeburt unten ausgeleiert ist...", dann würde ich drüber lachen und es nicht als Frechheit sehen. Weil ich einfach denken würde "hat der/die ne Ahnung". Verstehst du was ich meine?!
Wenn ich aber schreiben würde "das ist eine Frechheit mich als ausgeleiert hinzustellen, was denkst du wer du bist? Unser S.exleben ist toll, mein Mann liebt mich so wie ich bin, bla bla bla" klänge es so, als hätte derjenige recht.
Ach ich schreib mich mal wieder um Kopf und Kragen, vielleicht verstehst du trotzdem was ich meine.
Lass solche Aussagen nicht so nah an dich ran, es stimmt schlicht und ergreifend nicht!

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19. Juni 2014 um 15:14
In Antwort auf gemini_12258312

Ich verstehe dich,
wusste auch nicht, dass sowas von ikkebins öfters kommt; mir ist es einfach nur im Bezug zu den beiden Themen aufgefallen.
Ich maße mir da auch überhaupt keine Verurteilungen an, ich kann auch nicht mitreden, weil ich spontan entbunden habe und stille.
Aber wenn jmd bspw schreiben würde "nur KS ist das Wahre, weil man nach einer Spontangeburt unten ausgeleiert ist...", dann würde ich drüber lachen und es nicht als Frechheit sehen. Weil ich einfach denken würde "hat der/die ne Ahnung". Verstehst du was ich meine?!
Wenn ich aber schreiben würde "das ist eine Frechheit mich als ausgeleiert hinzustellen, was denkst du wer du bist? Unser S.exleben ist toll, mein Mann liebt mich so wie ich bin, bla bla bla" klänge es so, als hätte derjenige recht.
Ach ich schreib mich mal wieder um Kopf und Kragen, vielleicht verstehst du trotzdem was ich meine.
Lass solche Aussagen nicht so nah an dich ran, es stimmt schlicht und ergreifend nicht!

Weißt du,
ich fühle es eben als Beleidigung, weil es nicht nur um mich geht. Sie kann mir gern "du bist fett" an den Kopf knallen, da lach ich drüber, rücke meine Krone zurecht und gehe weiter.

Aber hier geht es auch um die Kinder. Sie stellt sich ja quasi hin und sagt "ihr wurdet nicht geboren, ihr wurdet herausgeschnitten" und das ist einfach das Ungeheuerliche. Und da unterscheide ich mich nicht von anderen Mamas, wenns um die Kinder geht, sehe ich rot und kenne kein Pardon.

Aber ja, ich weiß, was du meinst

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19. Juni 2014 um 15:18
In Antwort auf bastelbiene

Eben WEIL
es ein sensibles Thema ist. Natürlich bin ich mit meinen KS'en im Reinen, der zweite hat meinem Sohn und mir das Leben gerettet, ohne dass man das vorher wusste.

Aber es ist doch egal, wie zufrieden oder unzufrieden mit seinem Kaiserschnitt ist: Ich lasse mir doch nicht erzählen, meine Kinder sind nicht geboren, sondern herausoperiert worden, das ist eine bodenlose Frechheit, egal, wie ich zu meinen Geburten stehe. Sie als solche in Frage zu stellen, sowas kann und will ich nicht stehen lassen.

Das ist genauso, als wenn man sagt "Flasche geben ist keine Ernährung, das ist nur Ersatz. Nur Stillen ist Ernährung". Vllt ein doofes Beispiel, aber das sind ja die Klassiker von Ikke, stillen und natürliche Geburt.

Mich regt einfach so auf, dass sie doch gar keine Ahnung hat, wovon sie spricht. Sie weiß gar nicht, wie ein KS sich anfühlt, wie man sich dabei fühlt, was das für ein Erlebnis ist.

Deshalb kann ich mich doch auch nicht als KS-Mama hinstellen und sagen "eine vaginale Geburt leiert dir doch voll untenrum alles aus, bäh". Weil ich damit keine Erfahrung hab.

Dann werfe ich noch ne 3. möglichkeit in den raum
M. wurde nur halb geboren.
Es war ne natürliche Geburt mit Dammschnitt (ist ein operativer Eingriff).
Wenn er mich mal fragen sollte, dann sagen ich ihm, dass er ein Mischling ist...ein NatSchi...halb natürlich und halb geschnitten

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19. Juni 2014 um 15:28
In Antwort auf gemini_12258312

Ich verstehe dich,
wusste auch nicht, dass sowas von ikkebins öfters kommt; mir ist es einfach nur im Bezug zu den beiden Themen aufgefallen.
Ich maße mir da auch überhaupt keine Verurteilungen an, ich kann auch nicht mitreden, weil ich spontan entbunden habe und stille.
Aber wenn jmd bspw schreiben würde "nur KS ist das Wahre, weil man nach einer Spontangeburt unten ausgeleiert ist...", dann würde ich drüber lachen und es nicht als Frechheit sehen. Weil ich einfach denken würde "hat der/die ne Ahnung". Verstehst du was ich meine?!
Wenn ich aber schreiben würde "das ist eine Frechheit mich als ausgeleiert hinzustellen, was denkst du wer du bist? Unser S.exleben ist toll, mein Mann liebt mich so wie ich bin, bla bla bla" klänge es so, als hätte derjenige recht.
Ach ich schreib mich mal wieder um Kopf und Kragen, vielleicht verstehst du trotzdem was ich meine.
Lass solche Aussagen nicht so nah an dich ran, es stimmt schlicht und ergreifend nicht!

Ich denke nicht,
dass der Vegleich so hinhaut.
Hier gehts darum, dass unsere Kinder nicht geboren wurden. Um nichts anderes. Nur um die Aussage 'dein Kind wurde herausoperiert'. Was steht da alles dahinter? Das geht bei 'Du hast keine Leistung vollbracht' los und führt über viele weitere derartige Aussagen zu 'dein armes Kind ist gegenüber natürlich entbundenen Kindern im Nachteil'.
Das sind eiskalte Beleidigungen, das muss niemand lachend hinnehmen. Das hat nichts mit Betroffenheit zu tun, oder gar mit stillem Neid, oder so.
Würdest du immernoch lachen, wenn ich dir sage, du hast deinem armen Kind zugemutet längere Zeit zu wenig Sauerstoff zu erhalten? Dass dein Kind nicht geboren wurde, sondern auf die Welt gequetscht, das arme Ding?
So etwas steht hinter der Aussage 'Ein Ks-Baby wurde nicht geboren, sondern operiert'.
Komischerweise wirs immer nicht-still Müttern oder KS-Müttern ein Trauma oder gar Neid unterstellt. Hab noch nie gelesen, dass all die Mamas die so gegen Ks sind, eig lieber selbst einen gehabt hätten. Versteh mich nicht falsch, ich schätze, du meinst ea nicht so.
Aber hier zu sagen, wenn man sich so eine Frechheit nicht bieten lässt, könnte das aus...anderen Gründen so sein, ist Irgendwie echt etwas...unglücklich und irgendwie gemein. Mich würde das ebenso aufregen, hätte ich keinen KS gehabt, genauso Wie ich es Scheiße finde, wenn Mamas mit nat. Geburt angegriffen werden.

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19. Juni 2014 um 15:32
In Antwort auf 3snibekki

Sorry...
...ich kann nur von dem Erleben natürlicher Geburten reden.
Beim KS spielt das vermutlich wirklich keine Rolle. Wenn die Frau nicht merkt, was unten rum passiert, ist es für den Mann auch uninteressant. Mann und Frau bekommen halt gleich das kind gezeigt...ein geburtserlebnis in der natürlichen Form gibt es nicht...ergo hat der Mann auch nichts verpasst.

ikkebins

Ich gehe
jetzt einfach mal davon aus, dass du bei deinen natürlichen Geburten keine Pda oder sonstige Schmerzmittel hattest. Sind ja von der Natur nicht vorgesehen. Dann hättest du ja keine Geburt gehabt, sondern vll eine medizinische Behandlung. -Ironie off-

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19. Juni 2014 um 15:36

Also
Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht. Wir haben das daher dann so abgesprochen, dass er sofort rausgeht, wenn ich es möchte. Bei einigen Untersuchungen ist er ebenfalls kurz raus. Die Geburt an sich sollte er dann hinter mir sitzend beobachten. Es kam dann leider irgendwann zu einem Not ks, bei dem war mein Mann natürlich komplett dabei. Wenn ich danach im Zimmer versorgt werden musste, ist er ebenfalls kurz raus. So hat das alles gut funktioniert. Alles Gute. Mach dir keine Sorgen.

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19. Juni 2014 um 18:43

Was soll da anders werden?
Mein Mann war bei 2 Geburten dabei und alles ist gut. Und...er sahr viel, sehr viel

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19. Juni 2014 um 18:48

Ikke
Schnucki,mein ks war mein persönliches Highlight.
mein mann durfte am ort des Geschehens sogar die Nabelschnur durschneiden,alles hautnah miterleben und es war wunderschön...
soviel dazu dass einem das Geburtserlebnis fehlt.
ich habe das ganze 10mal soviel wahr genommen als meine natürlichen geburten...

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19. Juni 2014 um 19:19
In Antwort auf gemini_12258312

Natürlich...
...ist ein Kaiserschnitt genauso eine Geburt wie eine spontane!
Gar keine Diskussionen. Aber ich verstehe nicht, warum sich manche Mamas dann sofort so extrem angegriffen fühlen?
Das ist so ein sensibles Thema, denn sobald jmd das Thema anschneidet gibt es extremen Protest.
Das wirkt dann immer so, als kämen die Betreffenden selber nicht damit klar und müssen sich bis aufs Messer verteidigen. Statt über solchen Aussagen zu stehen.
Fällt mir immer beim Thema Kaiserschnitt und beim Thema Stillen auf.
Das wirkt dann einfach unglaubwürdig, tut mir leid
Aber nicht falsch verstehen, ich werte beides in keinster Weise ab. Es fällt mir nur öfters auf

Weil man damit den Frauen( mir auch)
Die Geburt abspricht...wer sagt schon gerne" ich habe mein Kind heraus operieren lassen" ....das klingt emotionslos und spricht einem auch dieses tolle Erlebnis der Geburt ab. Ks Mütter haben 9 Monate ihr Wesen im BAuch getragen etc...und 80% ist der Ks nicht freiwillig.....das ist schon ein Schlag ins Gesicht....es ist was nicht in Ordnung und hofft dass das Baby gesund ist...dann wird es per Ks geboren, man ist einfach nur glücklich...man schnuppert an ihm....und eibem wird erstmals klar: Mama-ich bin Mama....wenn dann aber noch eine daher kommt und sagt" ätsch ... Bindung hast du und ist ja keine Geburt"...dann kann das einen zu Recht wütend machen....das ist zwar ein doofes Beispiel: ist genauso als würde man ueber einem zb behinderten Kibd sagen" Du bist gar kein richtiger Mensch"...genauso grausam und ekelhaft

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19. Juni 2014 um 22:02
In Antwort auf euphemisma

Ich denke nicht,
dass der Vegleich so hinhaut.
Hier gehts darum, dass unsere Kinder nicht geboren wurden. Um nichts anderes. Nur um die Aussage 'dein Kind wurde herausoperiert'. Was steht da alles dahinter? Das geht bei 'Du hast keine Leistung vollbracht' los und führt über viele weitere derartige Aussagen zu 'dein armes Kind ist gegenüber natürlich entbundenen Kindern im Nachteil'.
Das sind eiskalte Beleidigungen, das muss niemand lachend hinnehmen. Das hat nichts mit Betroffenheit zu tun, oder gar mit stillem Neid, oder so.
Würdest du immernoch lachen, wenn ich dir sage, du hast deinem armen Kind zugemutet längere Zeit zu wenig Sauerstoff zu erhalten? Dass dein Kind nicht geboren wurde, sondern auf die Welt gequetscht, das arme Ding?
So etwas steht hinter der Aussage 'Ein Ks-Baby wurde nicht geboren, sondern operiert'.
Komischerweise wirs immer nicht-still Müttern oder KS-Müttern ein Trauma oder gar Neid unterstellt. Hab noch nie gelesen, dass all die Mamas die so gegen Ks sind, eig lieber selbst einen gehabt hätten. Versteh mich nicht falsch, ich schätze, du meinst ea nicht so.
Aber hier zu sagen, wenn man sich so eine Frechheit nicht bieten lässt, könnte das aus...anderen Gründen so sein, ist Irgendwie echt etwas...unglücklich und irgendwie gemein. Mich würde das ebenso aufregen, hätte ich keinen KS gehabt, genauso Wie ich es Scheiße finde, wenn Mamas mit nat. Geburt angegriffen werden.

Nein,
So war es nicht gemeint. Hast viel mehr reininterpretiert als was ich eigtl damit sagen wollte. Macht aber nichts.
Ich habe ja mehrfach deutlich gesagt, dass ich den Kaiserschnitt mit einer natürlichen Geburt auf die gleiche Stufe stelle!
Ich denke es ist eine Einstellungssache ob man sich angegriffen fühlt (vielleicht auch fühlen möchte?!).
Wie gesagt, ich selber kann es gar nicht beurteilen, hab aber eben meine Schwägerin gefragt, die hatte einen Not-Ks beim Ersten und beim Zweiten einen Wunsch-KS.
Die sagt, dass sie sowas nicht juckt, das wäre dummes Geschwätz, ganz einfach.
Also zeigt es mir ja, dass es auch Mamas gibt die da drüber stehen, egal was ein anderer darüber für nen Mist verzapft.
Mehr wollte ich damit nicht sagen.
Nicht immer alles so tot- und ausdiskutieren.
So eine Aussage wie von ikkebins soll provozieren und wenn sich zig Mamas direkt auf sie stürzen ist doch nur das erreicht was sie wollte.
Soooo lange bin ich hier noch nicht dabei, aber das hab ich schon begriffen

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19. Juni 2014 um 22:29

Hier geht ja wieder was ab
Also mein mann hat ALLES! Gesehen. Er stand halb vor mir und hat der hebamme geholfen. Wir haben ein super sex leben

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19. Juni 2014 um 22:29

Hier geht ja wieder was ab
Also mein mann hat ALLES! Gesehen. Er stand halb vor mir und hat der hebamme geholfen. Wir haben ein super sex leben

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19. Juni 2014 um 22:35

Ikkebins
Wieso lasst ihr euch denn von der immer wieder zu solchen Diskussionen hinreißen?

Die will doch nur provozieren. Ich kann natürlich verstehen, dass sich KS-Mamas von ihr angegriffen fühlen, es ist ja auch echt daneben was sie so von sich gibt, aber ihr wisst es doch besser, ignoriert sie doch einfach. Solange sie immer so schön viele beleidigte Antworten bekommt, wird sie so was immer wieder schreiben, das will sie doch eigentlich. Wenn ihr plötzlich alle recht geben würden, dann wäre es ihr bestimmt schnell langweilig.

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19. Juni 2014 um 22:47
In Antwort auf christkind1985

Ikkebins
Wieso lasst ihr euch denn von der immer wieder zu solchen Diskussionen hinreißen?

Die will doch nur provozieren. Ich kann natürlich verstehen, dass sich KS-Mamas von ihr angegriffen fühlen, es ist ja auch echt daneben was sie so von sich gibt, aber ihr wisst es doch besser, ignoriert sie doch einfach. Solange sie immer so schön viele beleidigte Antworten bekommt, wird sie so was immer wieder schreiben, das will sie doch eigentlich. Wenn ihr plötzlich alle recht geben würden, dann wäre es ihr bestimmt schnell langweilig.

Zum Thema
Mein Mann hat alles, inklusive Dammschnitt etc gesehen. Hat sogar noch hinterher mit der Hebamme die Nachgeburt begutachtet und sich alles genau erklären lassen. Ich wollte mir die Plazenta nicht angucken. Ich war da aber auch schon nur noch mit der Kleinen beschäftigt, die auf meinem Bauch lag.

Auf unser Sexleben hatte das keine Auswirkungen, mehr zu schaffen macht uns da der Zeitmangel. Und ich hab' leider auch noch etwas Schwierigkeiten mit den Geburtsverletzungen. Das wäre nach 'nem Kaiserschnitt wohl besser.

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19. Juni 2014 um 22:49

Ikke bla bla... :!:
Ich frage mich WER Dir das Recht gibt so etwas zu schreiben!

Ich selber hatte auch keinen KS. Trotzdem würde ich mir niemals rausnehmen zu sagen.. Ein KS ist keine Geburt, sondern eine OP! Sag mal.. Gehts denn noch? Was passiert denn bei einem KS? Genau! Ein Baby wird auf die Welt geholt! Und wie nennen wir sowas? Genau! GEBURT!

Ich bin echt geschockt über soviel Blödheit!

Weißt du.. Es gibt viele Mütter, die an ihren KS zu knabbern haben. Die sich deswegen nicht als richtige Frau wahrnehmen können, weil se in ihren Augen versagt haben! Und dann kommst du da mit so einer Keule um die Ecke?!

Ich hoffe, dass keiner die Scheisse von Dir ernst nimmt :!:

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19. Juni 2014 um 23:16
In Antwort auf 3snibekki

Das sehe ich anders...
...wenn es während der Geburt zu unerwarteten "Planänderungen" kommt, kennt Dich Dein Mann am besten. Während Du vor Schmerzen nicht mehr denken kannst, kann er noch Entscheidungen treffen. (Für Dein Kind und im Notfall für Dich!) Ich halte das für sehr wichtig. Wer sollte diese Entscheidungen sonst treffen können?

ikkebins

Der arzt?!

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20. Juni 2014 um 6:44

Mein Freund
hat alles gesehen und in sexueller Sicht hat das für ihn nichts geändert.

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20. Juni 2014 um 9:39

Ich hatte einen ks
und da hat mein mann , wegen dem vorhang nicht viel mitgekriegt.
bei der spontanen geburt meiner schwester , hat ihr freund ein regelrechtes trauma erlebt. sie hat viel blut verloren und er kam anfangs damit überhaupt nicht zurecht.

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