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Mein Baby ist so unzufrieden ?

30. März um 12:54 Letzte Antwort: 9. April um 12:11

Hallo!

Mein Kleines ist 4 Wochen alt und seit einer Weile ist es sehr unruhig, klagt viel und wirkt einfach unzufrieden und unglücklich. (Die ersten 3 Wochen war es ein sehr zufriedenes baby, abgesehen von bauchweh am abend lief alles gut)

Ich habe schon vieles ausprobiert, aber den Grund für dieses "von Grund auf unzufrieden" bisher nicht wirklich gefunden.

Stillen ist u.a. ein Problem, weil zu leicht Milch raus kommt. Manchmal bekommt das kleine regelrecht einen Schreikrampf, wenn es nuckeln möchte und Milch raus kommt. Die Hebammen-Tipps haben bei mir leider alle nicht gefruchtet. Nur der Schnuller hilft manchmal. Wenn es aber zu oft den Schnuller bekommt, trinkt die nicht mehr richtig an der Brust.
Ich war immer überzeugt, dass stillen das beste fürs baby ist, bin mir jetzt aber nicht mehr sicher. Wenn das baby so darunter leidet, kann es doch nicht so gut sein. 

Generell hab ich das Gefühl, ich kann es dem Baby einfach nicht recht machen. Egal was ich ausprobiere und versuche, es ist das falsche und macht es noch unglücklicher. Selbst die einfachsten Dinge scheine ich nicht richtig hinzubekommen, ob es nun die Reihenfolge von Windel wechseln und Stillen ist, Tragetuchtragen oder die Schlafposition (auf mir, in meinem Arm, neben mir, weg von mir) ist. Ich gebe mein bestes, aber ich kann es nicht recht machen. Ich ernte immer nur böse Blicke und gequengel. Ich fürchte schon, ich bin einfach nicht geeignet als Mama. 

Ging es jemanden ähnlich? Falls ja, was habt ihr gemacht? Wird das irgendwann besser? Oder bin ich einfach die falsche Bezugsperson für mein Kind?

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31. März um 7:02

Dein Baby wird in einer Wachstumsphase stecken. Da schreien Babys wirklich viel. 
zuviel zu machen überfordert sie schnell. 
Oft weinen sie dann wegen der zuvielen Reize. Je älter es wird desto mehr bekommt es mit desto mehr muss das Hirn verarbeiten das aber schafft es nicht immer.  
Die Brust ist ihr sicheres Eckchen wo es meckern kann und alles los wird  
nimm es nicht persönlich.  
Denn Babys in den Alter sind bedürfnissorientiert und mehr nicht.  Das wird sich wieder legen glaub mal

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2. April um 23:00

Das ständig unzufrieden hatten wir fast ein Jahr. Und such dann wurde es nur Stück für Stück besser. Kann man nichts tun als durchhalten. Das ist halt die Realität des Mutterseins. Ich glaube, wer behauptet, dass Babys nur ab und zu schreien und man sich nur ein bisschen anstrengen muss, um das zu beheben, lügt oder redet sich das schön. 

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4. April um 22:51
In Antwort auf

Hallo!

Mein Kleines ist 4 Wochen alt und seit einer Weile ist es sehr unruhig, klagt viel und wirkt einfach unzufrieden und unglücklich. (Die ersten 3 Wochen war es ein sehr zufriedenes baby, abgesehen von bauchweh am abend lief alles gut)

Ich habe schon vieles ausprobiert, aber den Grund für dieses "von Grund auf unzufrieden" bisher nicht wirklich gefunden.

Stillen ist u.a. ein Problem, weil zu leicht Milch raus kommt. Manchmal bekommt das kleine regelrecht einen Schreikrampf, wenn es nuckeln möchte und Milch raus kommt. Die Hebammen-Tipps haben bei mir leider alle nicht gefruchtet. Nur der Schnuller hilft manchmal. Wenn es aber zu oft den Schnuller bekommt, trinkt die nicht mehr richtig an der Brust.
Ich war immer überzeugt, dass stillen das beste fürs baby ist, bin mir jetzt aber nicht mehr sicher. Wenn das baby so darunter leidet, kann es doch nicht so gut sein. 

Generell hab ich das Gefühl, ich kann es dem Baby einfach nicht recht machen. Egal was ich ausprobiere und versuche, es ist das falsche und macht es noch unglücklicher. Selbst die einfachsten Dinge scheine ich nicht richtig hinzubekommen, ob es nun die Reihenfolge von Windel wechseln und Stillen ist, Tragetuchtragen oder die Schlafposition (auf mir, in meinem Arm, neben mir, weg von mir) ist. Ich gebe mein bestes, aber ich kann es nicht recht machen. Ich ernte immer nur böse Blicke und gequengel. Ich fürchte schon, ich bin einfach nicht geeignet als Mama. 

Ging es jemanden ähnlich? Falls ja, was habt ihr gemacht? Wird das irgendwann besser? Oder bin ich einfach die falsche Bezugsperson für mein Kind?

Hallo, ganz bestimmt bist du nicht die falsche Bezugsperson. Ich hab 3 Kinder, die sind zwar schon groß, aber der Mittlere hieß bei uns auch der "Knörzler", weil er so vor sich hin knarzte. Die Bedürfnisse deines Babys müssen erfüllt werden. Ich kann dir nur raten, so oft wie möglich Luft zu holen und es auch abzugeben, damit du Pause machen kannst. Schlafen, wenn das Baby schläft z. B. oder lass Papa, Oma/Opa, Freunde mit ihm spazieren gehen. Denn am schnellsten wird es besser, je mehr deine Geduld gestärkt wird. Das nörgelnde Baby raubt nämlich ganz schön Energie - und die muss zwischendurch aufgetankt werden. Halte durch, es wird besser, versprochen LG 

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6. April um 17:15

Kams die Woche nach Termin? Dann tippe ich auf den 5.Woche-Schub.

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9. April um 12:11

ich bin mir sicher, dass eure Probleme nicht daher kommen das du als Mama nicht geeignet bist. Ich für meinen Teil habe gelernt, dass ich nicht zu viel auf andere hören und rum probieren darf. Manchmal hat einfach etwas nicht mehr geklappt was vorher super funktioniert hat. Das muss aber nicht zeigen, dass der Weg falsch war oder geworden ist. Manchmal ist mit den kleinen Wesen einfach irgendetwas, was wir nicht verstehen können. Die müssen so viel lernen, wachsen und erfahren. Das kann schon einmal anstrengend für die sein. Oder es schießen Zähne ein, oder das linke Bein wächst gerade oder sie nehmen plötzlich mehr wahr und müssen das erst sortieren oder, oder, oder.

Wenn ich dann auf andere gehört habe und versucht habe deren Tipps umzusetzen, dann hat mich das nur gestresst. Vor allem wenn es dann nicht funktioniert hat. Wo doch die Methode sooooooo super sein soll. Dann habe ich irgendwann wieder angefangen alles so zu machen, wie es mir logisch und richtig erschien. Und tatsächlich war der Spuk meist nach kurzer Zeit von alleine vorbei und es hat wieder so funktioniert. Lass dich nicht stressen und probiere nicht zu viel verschiedenes. Das ist zumindest das, was mich weiter gebracht hat. Ich war noch nie in meinem Leben so überzeugt von meinem Bauchgefühl wie jetzt als Mama. Hätte ich vorher nie so gedacht.

Achso und abstillen würde ich deswegen nicht. So eine Phase können die Kleinen schon einmal haben. Auch wenn es gerade sehr frustrierend ist, so kann man auch mit der Flasche frustrierende Momente erleben und die Kinder haben früher oder später den Bogen raus, wie sie nuckeln können, ohne dass so viel Milch kommt.

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