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Mein Baby mag mich nicht (

18. Februar 2010 um 16:33



Ich brauche dringend einen Rat.
So doof es sich anhört, aber ich glaube, mein Baby mag mich nicht.
Ich muß dazu etwas weiter ausholen. Mein Sohn ist 4 Monate alt und bis vor kurzem war ich quasi rund um die Uhr mit ihm zu Hause. Mein Mann war beruflich sehr eingespannt, so dass er unser Kind manchmal tagelang nicht gesehen hat. Mir ist schon in dieser Zeit aufgefallen, dass der Kleine ehr ein Papakind ist. Er ist jetzt sowieso nicht der große Lächler sondern oft mal nörgelig, aber wenn er mal jemand spontan angelacht hat, war es meistens der Papa. Auch wenn dieser ihn alle paar Tage mal kurz zu Gesicht bekam. Allerdings war ich da noch die große Trösterin, konnte ihn gut beruhigen wenn er weinte usw. Mein Mann meinte, es sei halt was Besonderes wenn er da sei, also für unseren Sohn interessanter.
Jetzt arbeite ich seit 2 Wochen wieder Teilzeit und mein Mann ist zu Hause. Aus verschiedenen Gründen ging das leider nicht anders. Und das Verhältnis zu meinem Baby ist mittlerweile grauenhaft schlecht. Seit 2 Wochen das gleiche Spiel. Ich komme von der Arbeit heim, spiele mit ihm, kümmere mich um ihn, wobei die Laune stetig schlechter wird. Spätestens wenn ich ihn bettfertig machen will beginnt die Schreierei. Er schreit sich dabei richtig weg und lässt sich 20-30 min nicht beruhigen. Zuerst habe ich es auf allgemeine Launen am Abend und den 19 Wochenschub geschoben. Jetzt ist uns aber aufgefallen, dass es keine Schreierei gibt wenn der Papa ihn zu Bett bringt bzw. dass er sich von meinem Mann viel schneller beruhigen läßt. Gestern war es so schlimm, dass es 3 mal eine Schreiattacke gab, sobald ich ihn auf den Arm genommen habe und er sich nur bei meinem Mann (und zwar innerhalb von 2-3 Minuten) wieder beruhigt hat. Ich bin echt verzweifelt! Als Mama komm ich mir wie die absolute Versagerin vor. Ich habe das Gefühl, dass ich durch die Arbeit jetzt auch noch den letzten Kontakt zum Baby verloren habe. Dabei bin ich so verrückt nach meinem Sohn. Ich würde echt alles für ihn machen und habe mich in den 4 Monaten davor wirklich rund um die Uhr um ihn gekümmert.
Ich habe noch nie gehört, dass ein Baby sich so unwohl bei der Mama fühlt wie es mein Sohn anscheinend tut. Gibts das überhaupt? Vielleicht hat jemand von euch ähnliches erlebt?

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18. Februar 2010 um 16:40

Also
kA aber glaube nicht das dein baby dich nicht mag

ich mein wie müssen sich denn die männer fühlen, bei denen ist das ja meistens so das die babys sich bei mama schneller beruhigen
Aber deshalb denkt man doch nicht das, das baby das elternteil nicht mag

KA natürlich kann ich das nicht nachvollziehen und es ist bestimmt nicht schön aber denk doch nicht sowas
Auch wenns schwer ist!

Ist bestimmt nur ne phase und die geht auch wieder vorbei! Betimmt

LG

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18. Februar 2010 um 16:49

Hey süße Kopf hoch
Das empfindest du bestimmt nur so. Das ist eine Phase die bestimmt bald vorbei ist. Ein so kleines wesen kann seinen mama nicht hassen oder nicht mögen. Versuch trotzdem so viel zeit wie möglich mit deinem Kind zu sein. Spiel mit ihm, füttere und wickel ihn. Klar musst du nicht alles machen wenn du von der arbeit da bist und wenn dein mann da ist aber versuch die nähe zu deinem kind zu bewahren.Ich bin auch seit 5 moanten die ganze zeit mit meinem sohn und wenn er jemanden anderen sieht freut der sich auch tierisch und geht auch auf den arm der anderen. und wenn ich ihm sag er soll zu mir dreht der immer den kopf weg. das ist normal ich selber lach drüber

Also mach dir mal kein kopf draus das wird schon

lg jamila

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18. Februar 2010 um 20:41

Danke
Danke für's aufmuntern! Aber was mich so traurig macht ist das immer wieder das Argument vom interessanteren Vater kommt. Der nicht so oft da ist und daher toll. Jetzt bin ich ja nicht mehr so oft da abver leider bin ich dadruch schienbar gar nicht mehr toll geworden. Heute abend war es schon wieder schlimm. Kam von der Arbeit heim und Baby war nur am quengeln. Als ich mich kurz umziehen war, war Ruhe; dann tauchte ich wieder im Wohnzimmer auf: das Gequengel ging weiter. ICh hatte noch einen Termin, so dass ich ihn nicht ins Bett bringen konnte. Natürlich ist er bei meinem Freund ohne einen einzigen Schrei ins Bett.... ich bin echt am verzweifeln. Mir kommt's vor als würde er's schon hassen wenn ich nur den Raum betrete.
Ich steigere mich da grade total rein! Mist!!
@Simone: So extrem war das bei dir sicher nicht, oder?

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18. Februar 2010 um 21:25

Keine sorge...
... das wird wieder anders! ich weiß genau, wie du dich fühlst, ich hatte das gleiche gefühl lange zeit bei fenja.

obwohl ich mir immer die größte mühe gegeben habe, alles zu tun, damit es ihr gut geht, hat sie lange zeit definitiv ihren papa favorisiert. nicht, dass ich es nicht schön fand, wenn sie innig miteinander waren, aber es hat mich schon verletzt, wenn sie bei einem problem, dass sie hatte, immer nur den papa wollte und nicht mich. sie wachte nachts auf, weinte, ich gehe hin, sie sagt "nein! papa!". autsch, das schmerzt,egal, ob 4 monate oder 1,5 jahre.

seit einiger zeit ist es nun oft umgekehrt oder mindestens ausgeglichen. sie ruft mal ihn, mal mich. und ich sage ganz offen: das tut so gut!

nur mut, es wird bei euch auch wieder phasen geben, in denen euer sohn seine mama mehr braucht als den papa. ganz bestimmt!

lg,

mausala

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18. Februar 2010 um 22:37

Falsch interpretiert!!!
Hallo,
also ich muss dir unbedingt folgendes sagen: Das was du bei deinem Kleinen erlebst, das erleben viele Krippenkinder mit ihren Eltern! Babys und Kleinkinder (teilweise auch Kindergartenkinder) verhalten sich sehr oft so, dass z.B. wenn die Eltern kommen um Sie von der Krippe zu holen (oder vom Oma, oder von der Arbeit nach Hause) dass sie weinen und die Eltern wegstoßen!!! Das ist sehr oft zu beobachten! Frag mal Erzieherinnen! Dahinter steckt die Angst des Kindes, das es gedacht hat: Mama oder Papa kommen nicht mehr zurück. Jetzt kann man denken, ja aber wenn ich da bin, stößt es mich weg, schreit nur oder Schlägt um sich oder mich, das ist doch genau das Gegenteil was es bewirkt!
Kleinkinder bauen aber so die Ängste ab! Sie wissen nicht genau wie mit diesem Stress umgehen und zeigen so ihren Protest zu dieser Situation. Besonders bei Kindern die Sensibel sind oder auch vom Entwicklungsstand anderen gleichaltrigen geistig voraus sind ist dieses Verhaltensmuster zu beobachten! Das es sich dann von der Erzieherin (oder Papa oder Oma) schneller beruhigen läßt hat nichts damit zu tun wen es lieber hat. Vielmehr spürt es den Stress der Eltern nach der Phase, wo es gerade seine Ängste abgaladen hat und da fängt die nächste Stressphase an. Und dann entwicklet sich daraus ein Teufelskreis...
Was ich dir empfehlen würde:
1. Dein Mann und du könnt dem Kind immer wieder mit Umarmungen und kuscheln und streicheln zeigen wir gehören zusammen und haben uns lieb (nicht immer nur den Kleinen auch ihr Erwachsenen miteinander) (Für die Entwicklung des gefühls "WIR HABEN UNS ALLE LIEB; EGAL WAS PASSIERT"
2. Übt das Loslassen miteinander: Bsp: Dein Mann geht mit dem Kleinen 5 Min. vor der Tür spielen: Ich verabschiedet Euch ausgiebeig in der Wohnung - du bleibst Zuhause. Dann das Ganze andersherum und dein Mann belibt Zuhause. Wichtig, die Zeiten nach un nach um 2-3 Minuten erhöhen. Und immer wieder Nachhause kommen und erzählen was draußen gemacht wurde und wie toll es war! Effekt: Kind versteht : ABSCHIEDE SIND MIT WIEDERSEHEN VERBUNDEN UND BIS DAHIN KANN MAN TOLLES ERLEBEN.
3. Wenn du Zuhause bist, dann laß Haushalt und alles andere ligen, bis dein Kleiner im Bett ist. Klar dein Kleiner soll auch das Alleine Spielen lernen aber in dieser Phase scheint es Euch und im Besonderen DICH sehr zu vermissen. Versuche NICHT immer wieder zu Kuscheln, wenn es nicht will aber laß Ihn ein Buch aussuchen und auf deinem Schoß sitzend erzählen. Ab und zu den Kopf dabei streicheln usw. EFFEKT: IN RUHIGEN MINUTEN UND ENTSPANNTEN SITUATIONEN KANN DAS KIND SCHNELLER AUF DEN BODEN KOMMEN. Kinder spüren genau ob Eltern wirklich oder gespielt interesse zeigen.
4. Schlafengehen ankündigen. Nict aus dem Spielen rausreißen wenn es gerade dabei war ein Turm aufzubauen oder ähnliches. Du magst auch nicht mitten in der Arbeit unterbrochen zu werden. Nicht sofort ins Bett legen: Schlaflieder oder Gutenacht geschichten beruhigen das Kind und holen es runter. Besonders wenn es zu sehr aufgedreht ist oder eine extra kuscheleinheit benötigt ruhig auch mal nachgeben. Wir sind ja auch nicht immer gleich drauf.

Und zum Schluss noch eines: Lege dir nicht den Zwang auf: Das ist mein Kind ich muss es beruhigen können. Es wird wieder andere Zeiten kommen und du wirst dir wünschen, dass es auch mal zum Papa geht, damit du auch wieder mal entspannen kannst. Je lockerer du wirst (innerlich) desto schneller werden sich viele Situationen entspannen.

Viele Grüße
Luckymami1

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19. Februar 2010 um 21:03
In Antwort auf nesta_12915243

Falsch interpretiert!!!
Hallo,
also ich muss dir unbedingt folgendes sagen: Das was du bei deinem Kleinen erlebst, das erleben viele Krippenkinder mit ihren Eltern! Babys und Kleinkinder (teilweise auch Kindergartenkinder) verhalten sich sehr oft so, dass z.B. wenn die Eltern kommen um Sie von der Krippe zu holen (oder vom Oma, oder von der Arbeit nach Hause) dass sie weinen und die Eltern wegstoßen!!! Das ist sehr oft zu beobachten! Frag mal Erzieherinnen! Dahinter steckt die Angst des Kindes, das es gedacht hat: Mama oder Papa kommen nicht mehr zurück. Jetzt kann man denken, ja aber wenn ich da bin, stößt es mich weg, schreit nur oder Schlägt um sich oder mich, das ist doch genau das Gegenteil was es bewirkt!
Kleinkinder bauen aber so die Ängste ab! Sie wissen nicht genau wie mit diesem Stress umgehen und zeigen so ihren Protest zu dieser Situation. Besonders bei Kindern die Sensibel sind oder auch vom Entwicklungsstand anderen gleichaltrigen geistig voraus sind ist dieses Verhaltensmuster zu beobachten! Das es sich dann von der Erzieherin (oder Papa oder Oma) schneller beruhigen läßt hat nichts damit zu tun wen es lieber hat. Vielmehr spürt es den Stress der Eltern nach der Phase, wo es gerade seine Ängste abgaladen hat und da fängt die nächste Stressphase an. Und dann entwicklet sich daraus ein Teufelskreis...
Was ich dir empfehlen würde:
1. Dein Mann und du könnt dem Kind immer wieder mit Umarmungen und kuscheln und streicheln zeigen wir gehören zusammen und haben uns lieb (nicht immer nur den Kleinen auch ihr Erwachsenen miteinander) (Für die Entwicklung des gefühls "WIR HABEN UNS ALLE LIEB; EGAL WAS PASSIERT"
2. Übt das Loslassen miteinander: Bsp: Dein Mann geht mit dem Kleinen 5 Min. vor der Tür spielen: Ich verabschiedet Euch ausgiebeig in der Wohnung - du bleibst Zuhause. Dann das Ganze andersherum und dein Mann belibt Zuhause. Wichtig, die Zeiten nach un nach um 2-3 Minuten erhöhen. Und immer wieder Nachhause kommen und erzählen was draußen gemacht wurde und wie toll es war! Effekt: Kind versteht : ABSCHIEDE SIND MIT WIEDERSEHEN VERBUNDEN UND BIS DAHIN KANN MAN TOLLES ERLEBEN.
3. Wenn du Zuhause bist, dann laß Haushalt und alles andere ligen, bis dein Kleiner im Bett ist. Klar dein Kleiner soll auch das Alleine Spielen lernen aber in dieser Phase scheint es Euch und im Besonderen DICH sehr zu vermissen. Versuche NICHT immer wieder zu Kuscheln, wenn es nicht will aber laß Ihn ein Buch aussuchen und auf deinem Schoß sitzend erzählen. Ab und zu den Kopf dabei streicheln usw. EFFEKT: IN RUHIGEN MINUTEN UND ENTSPANNTEN SITUATIONEN KANN DAS KIND SCHNELLER AUF DEN BODEN KOMMEN. Kinder spüren genau ob Eltern wirklich oder gespielt interesse zeigen.
4. Schlafengehen ankündigen. Nict aus dem Spielen rausreißen wenn es gerade dabei war ein Turm aufzubauen oder ähnliches. Du magst auch nicht mitten in der Arbeit unterbrochen zu werden. Nicht sofort ins Bett legen: Schlaflieder oder Gutenacht geschichten beruhigen das Kind und holen es runter. Besonders wenn es zu sehr aufgedreht ist oder eine extra kuscheleinheit benötigt ruhig auch mal nachgeben. Wir sind ja auch nicht immer gleich drauf.

Und zum Schluss noch eines: Lege dir nicht den Zwang auf: Das ist mein Kind ich muss es beruhigen können. Es wird wieder andere Zeiten kommen und du wirst dir wünschen, dass es auch mal zum Papa geht, damit du auch wieder mal entspannen kannst. Je lockerer du wirst (innerlich) desto schneller werden sich viele Situationen entspannen.

Viele Grüße
Luckymami1

Wieder Danke!!
Ihr muntert mich echt auf. NAch einem weiteren furchtbaren abénd kann ich den Zuspruch echt brauchen.
@Luckymami: Was du erklärst finde ich sehr interesant. Mein Kind ist allerdings erst 4 MOnate alt. Kann ich deine Tipps hier in abgewandelter Form anwenden oder gibts noch was babyspezifisches??
ICh hoffe ja auch sehr, dass das, wie alles, nur eine Phase ist.

Ganz liebe Grüße
Arven

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19. Februar 2010 um 21:19

Kenn ich
meiner ist auch das absolute Papa-Kind. Schon immer....Obwohl es auch mal ne Phase gab, wo er sich nicht vom Papa ins Bett bringen lassen hat.

Jetzt ist die Phase wieder da und jetzt tut es auch manchmal richtig weh.

Früher hat es mir nicht ganz soviel ausgemacht wie heute.

Mein kleiner ist jetzt 17 Monate. Wenn ich ihn von der Kita hole, sucht und ruft er gleich Papa. Er rennt an manchen Tagen weinend durch die Wohnung und schreit nach seinem Papa. Obwohl ich mir echt jeden Tag den Ar*** für ihn aufreise und ALLES füe ihn mach.

Heut morgen als ich aufgestanden bin, war er schon beim Papa auf dem Arm. Ich geh hin, will meinen beiden Männern Guten morgen sagen und mein Sohn hat mir erstmal richtig eine gescheuert und ganz böse geschaut.

Was soll ich machen? Ich weiß das es nicht meine Schuld ist, weil ich meinem Kind meine ganze Liebe gebe und alles für ihn mach. Vielleicht hat er dann, wenn er älter ist, ne Mama-Phase. Wir werden sehen. Klar macht es mich ab und zu traurig, aber ich kann es nicht ändern.


Mach dir keinen Kopf, es ist mit Sicherheit nicht deine Schuld. Auch nicht wegen dem Arbeiten. Ich bin erst nach 10 Monaten wieder arbeiten gegangen und es ist trotzdem so.
Ich bin mir sicher, dass du deinem Kind all deine Liebe gibst....Irgendwann kommt auch mal die Mama-Phase Ich glaub auch nicht, dass dein kleiner sich unwohl bei dir fühlt.

Mach dir keine Sorgen....


GLG

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19. Februar 2010 um 21:27

Ich erlebe gerade ähnliches
Hey,

dein Thread passt genau zu meiner Situation.

Weil ich gerade meinen Abschluss mache, bzw in ein paar Wochen, bin ich tagsüber nicht zuhause. Mein Freund kümmert sich um den Kleinen.
Morgens und abends nehme ich mir immer noch ein-zwei Stunden für meinen Sohn, bis er eben schlafen geht.
Normalerweise war es immer so, dass ich die Nummer Eins für meinen Sohn war. Habe immer gedacht, es liegt am Stillen oder so... . Aber ist wohl nicht so, denn ich stille immernoch.

Naja, heute wollte ich ihn ins Bett bringen. Es gab ein bisschen Geschrei, ist relativ normal bei uns, deshalb wartete ich erstmal ab und blieb bei ihm. Als es schlimmer wurde habe ich ihn wieder hochgenommen und wollte ihn beruhigen. Er steigerte sich immer mehr hinein. Er hat richtig gekreischt und geschrien, die Luft ist ihm sogar weggeblieben.

Irgendwann rief ich meinen Freund dazu. Er nahm ihn, es war augenblicklich Ruhe.
Ich war ein bisschen geschockt. Aber gut, wir haben uns dann alle ins große Bett gelegt. Mein Sohn bei meinem Freund auf dem Bauch. Er war ruhig, schlief aber nicht.
Irgendwann wollte ich ihn wieder nehmen, ich wollte, dass er bei mir einschläft.
Da ist mein Sohn wieder richtig hysterisch geworden. Ich hab ihn zurück zu meinem Freund gegeben, wieder war sofort Ruhe.
Ich durfte ihn angucken, aber anfassen war nicht erlaubt.

Ich habe die beiden jetzt allein gelassen.

Krass, bin total geschockt. Neun Monate lang war ich wirklich Tag und Nacht für ihn da. Und jetzt bin ich abgemeldet. Einfach so.

Es tut mir so leid, dass ich meinen Sohn tagsüber "verlassen" muss. Ich wünschte, ich müsste es nicht tun.

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19. August 2010 um 14:35

Alles wieder gut
Ich bin eben wieder über diesen älteren Eintrag von mir gestolpert.
Ich wollte jetzt berichten, wie es mittlerweile läuft. Für all die Mamis, denen es vielleicht genau so geht wie mir und die auch im weltweiten Netz nach Antworten suchen.
Also: Es ist genau so eingetroffen, wie es die ganzen lieben Mädels, die mir damals geantwortet haben, vermuteten. Mein Baby mag mich doch sehr gern
Die ersten 2 Monate nach Arbeitsbeginn waren wirklich nicht einfach. Allerdings war das damals ein regelrechter Teufelskreis, da ich natürlich immer nervöser und ängstlicher wurde und mich selbst unglaublich unter Druck setzte. Wir haben dann irgendwann so weitergemacht wie von vielen empfohlen: Hab ihn jeden abend zusammen mit dem Papa ins Bett gebracht. Hab immer weiterversucht ihn zu bespielen und zu beplaudern (was tagsüber auch kein Problem war). Hab versucht, nicht immer an meinen Ängste zu denken, hab oft mit meinem Mann vor Babys Augen gekuschelt und gelacht, oder wir haben zusammen mit unserem Sohn geschmust um ihm zu zeigen: Wir gehören alle zusammen, sind eine Familie und dann war plötzlich wieder alles gut. Ich gehe immer noch 4 Tage die Woche arbeiten und mein Mann ist zu Hause, aber ich kann ganz ehrlich nicht sagen, ob Matthis ehr ein Papa- oder ein Mamakind ist. Es ist fast so, dass bei schlimmen Dingen (krank, hingefallen, Zähnchen) ich ihn wieder besser beruhigen kann. Mittlerweile habe ich die schlimme Phase vom Februar fast vergessen.

Falls also jemand dieselben Erfahrungen macht: nicht aufgeben aber auch nicht reinsteigern! Ist alles nur eine Phase (wie immer )

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