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Mein baby möchte lieber zur Oma als zu mir

10. Januar um 6:54 Letzte Antwort: 20. Januar um 15:10

Hallo ihr lieben. 
Ich bin 22 Jahre und habe 2019 eine kleine Tochter zur Welt gebracht, die mittlerweile 1 jahr alt ist. 
Nun ist es so das mein Mann unsere Tochter und ich gerade bei meinen Eltern leben seid sie 6 Monate ist ungefähr, in dem Alter sind wir dahin gezogen, da unsere Wohnung ein Schaden hatte und wir uns dann dazu entschlossen hatten zu sparen und zu bauen. 
Meine Eltern fanden die Idee gut und haben uns oben 2 zimmer zur Verfügung gestellt. Da ich im oktober 2020 wieder arbeiten gegangen bin (teilzeit) 20 stunden die woche bleibt sie bei meiner mutter. 
Mittlerweile ist es aber so das sie garnicht mehr zu mir sondern lieber zu meiner mutter möchte es sei denn sie ist nicht da. Und das verletzt mich einfach zu tiefst. Ich finde es schön das sie meinte Mutter so sehr mag aber ich als ihre mama stehe doch an erster Stelle 😞
Sie lässt sich von mir nicht mehr hinlegen sobald meine Mutter in der Nähe ist kann ich sie garnicht halten und beurhigen

Hat jemand Erfahrungen und Tipps für uns? 
Wir sind am überlegen eine Wohnung zu suchen obwohl wir schon so weit mit dem Sparen waren... Aber es tut als Mutter einfach weh 

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11. Januar um 6:10

Ich kann mir vorstellen, dass es dir wehtut, aber wie es ausschaut betrachtet deine Tochter deine Mutter als primäre Bezugsperson.
Biologie ist einem solch kleinen Kind egal. Wichtig ist, wer sich kümmert. Und das war nunmal die meiste Zeit des Tages deine Mutter, seit dein Baby klein war.

Deiner Tochter diese Bezugsperson wegzunehmen wäre nur egoistisch und kann (und wird vermutlich) dem Urvertrauen deines Kindes schaden.

Besser ist der Plan, dort zu bleiben, zu sparen, und dann mit dem Kind umzuziehen, wenn es auch in einem Alter ist, in dem es versteht, dass Kinder idR bei ihren Mamas sind und sie auch versteht, dass Oma nicht für immer weg ist, wenn sie nicht mehr bei ihr ist.

Möglicherweise wird es auch von selbst besser. Aber wo kommt dein Kind hin, wenn du arbeitest? Bringst du es dann lieber in eine KiTa?

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11. Januar um 8:35

Also um es diplomatisch auszudrücken...
dein kind hat kein Bezug zu dir weil du in der prägungsphase deines Kindes abwesend bist   und bei der Oma lässt 

Also ein hausgemachtes Probleme....
Wenn ihr irgendwann mal Omas Nest verlässt viel Spaß. Die kleine wird abgehen wie ein Zäpfchen und euch nicht mal ansatzweise ernst nehmen... weil garkeine urbindung da ist.

Ach und bevor habehate kommt. Meine Mutter hat genau das selbe mit mir als Baby gemacht. Statt sich um mich zu kümmern war sie arbeiten. Heute bin ich 33 und hatte im ganzen Leben weder das Gefühl sie ist meine Mutter noch eine Bindung zu ihr in Sachen Liebe. 
Für mich ist sie bis heut nur ein irgendjemand. Weil die emotionale Bindung früh auf Oma geprägt wurde. Leider ist sie 2008 gestorben aber meine Oma ist bis heute wie eine Mama für mich. 

Was ich dir damit sagen will.... Probleme im späteren werden schon als Baby gelegt und vorprogrammiert.

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11. Januar um 14:31

Ich bin gerade ehrlich entsetzt darüber, dass Du ernsthaft darüber nachdenkst, Deinem Kind aus purem Egoismus die engste Bezugsperson wegzunehmen. Ich sage sowas selten, aber Du solltest Dich schämen, sorry. Schluck Deinen verletzten Stolz runter und komm drüber hinweg. Man kann Liebe nicht erzwingen. Wenn Du möchtest, dass Dein Kind eine engere Bindung zu Dir bekommt, musst Du Dich darum bemühen (d. h. selbst aktiv werden, und nicht ihr andere enge Bindungen wegnehmen, dass sie außer Dir niemanden hat). Bin grad richtig angewidert, sorry.

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11. Januar um 16:20

Jetzt übereilt auszuziehen ist sicher keine gute Idee. Das würde sicher deinem Kind und auch deiner Mutter das Herz brechen. 

Hast du mit deiner Mutter mal darüber gesprochen? Würde denken, dass es ganz gut wäre das etwas kleinteiliger anzugehen. Vielleicht kann deine Mutter sich einfach etwas zurückziehen, wenn du da bist. So das du wieder nach und nach mehr Verantwortung und Führsorge übernimmst. 

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11. Januar um 18:10
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Hallo ihr lieben. 
Ich bin 22 Jahre und habe 2019 eine kleine Tochter zur Welt gebracht, die mittlerweile 1 jahr alt ist. 
Nun ist es so das mein Mann unsere Tochter und ich gerade bei meinen Eltern leben seid sie 6 Monate ist ungefähr, in dem Alter sind wir dahin gezogen, da unsere Wohnung ein Schaden hatte und wir uns dann dazu entschlossen hatten zu sparen und zu bauen. 
Meine Eltern fanden die Idee gut und haben uns oben 2 zimmer zur Verfügung gestellt. Da ich im oktober 2020 wieder arbeiten gegangen bin (teilzeit) 20 stunden die woche bleibt sie bei meiner mutter. 
Mittlerweile ist es aber so das sie garnicht mehr zu mir sondern lieber zu meiner mutter möchte es sei denn sie ist nicht da. Und das verletzt mich einfach zu tiefst. Ich finde es schön das sie meinte Mutter so sehr mag aber ich als ihre mama stehe doch an erster Stelle 😞
Sie lässt sich von mir nicht mehr hinlegen sobald meine Mutter in der Nähe ist kann ich sie garnicht halten und beurhigen

Hat jemand Erfahrungen und Tipps für uns? 
Wir sind am überlegen eine Wohnung zu suchen obwohl wir schon so weit mit dem Sparen waren... Aber es tut als Mutter einfach weh 

eigentlich müsste sich deine Mutter (Oma) etwas anders verhalten. Sie müsste sich wahrscheinlich an der einen oder anderen Stelle bewusst zurücknehmen.

Aber grundsätzlich denke ich, dass sich das mit der Zeit ausleben wird. Also je älter deine Tochter wird, umso mehr wird sich dich als Bezugsperson auch erkennen.

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11. Januar um 20:26

Komisch... Ich bin nach 6 Monaten Elternzeit wieder Vollzeit arbeiten gegangen. Und trotzdem ist meine Tochter ein Mamakind, ich die primäre Bezugsperson und sie ist ein Mamakind. Also wie her einige meiner Vorrednerinnen drauf los dreschen von wegen in der Prägephase nicht anwesend, selbst schuld blablabla... Daran muss es nicht liegen.

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12. Januar um 10:09

@whitecookie: War dein Kind bei einer festen Bezugsperson oder einer Kindertageseinrichtung? @TE: Ich denke ja, dass es viel drauf ankommt, wie die restliche Zeit gestaltet wird. Gibt ja auch Papa-Kinder, obwohl sie Papa nur abends mal kurz sehen und Mama sich idR auch Nachts kümmert. Und ich habe auch ein Papa-Kind, aber meist bevorzugt er meinen Trost. Und ein anderes hatte auch eine Phase, da wollte es Papas Trost, auch wenn ich da war. Ich bin auch bei meiner Oma aufgeachsen und hatte nie einen Bezug zu meiner Mutter. Da lag aber sicher daran, dass sie sich nicht wie eine Mutter benommen hat. Wir waren materiell versorgt aber ansonsten vor dem TV oder beim Spielzeug geparkt. Sie hat sich schlicht nie mit uns beschäfitgt, wenn wir bei ihr waren. Ich finde das Verhältnis schonmal anders, wenn man das Kind ganztags in eine Einrichtung gibt, wie es wenn bei der Oma ist. Vielleicht dann auch noch regelmäßig über Nacht. Wenn man das Kind abends abholt und versorgt, über den Tag spricht, spielt, liest, nachts tröstet usw, ist das ein anderer Bezug. Deswegen sollte die TE ihre Bemühungen intensivieren, eine Bezugsperson zu sein, wenn sie da ist. Trotzdem hat das Kind sich in dem Fall wohl die Oma gewählt. Irgendwie muss diese für das Kind zuverlässiger wirken, als die Mutter. Warum das so ist, ist nebensächlich. Aber zugunsten des Kindes muss man das eben so annehmen und das Beste draus machen. Meine Schwägerin hat im Zuge ihrer Ausbildung ihren ersten auch Wochenweise zu meinen Schwiegereltern gerbacht. Das Kind war irgendwann auch verwirrt und hat dann geschriehen und wollte nicht mit, wenn es abholt wurde. Für die Kleinen ist das eben alles nicht einfach. Die denken sich nicht: He... die Mutti! Die hat ja so viel zu schaffen, das versteh ich schon, dass ich jetzt mal ein paar Tage bei der Oma bleiben muss.... Sie sind völlig abhängig und hängen sich nunmal an den, der sich als zuverlässig erweist.

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12. Januar um 20:30

Zuerst war sie beim Papa zu Hause. Nach meinen 6 Monaten Elternzeit war nämlich er in Elternzeit. Und als sie etwas über ein Jahr alt war, ging sie in eine Kita. Allerdings sind da nie mehr als 7 Kinder auf drei Betreuerinnen.

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13. Januar um 11:18

Also was hier manche schreiben, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Dann sind ja alle Kinder von Müttern, die nach dem Mutterschutz oder einige Monate nach der Geburt wieder arbeiten gehen, nicht muttergebunden. Und das habe ich sowohl persönlich als auch in meinem Umfeld schon anders erlebt! Ich selbst wurde von Oma mit großgezogen, weil meine Mutter direkt nach dem Mutterschutz wieder Vollzeit arbeiten ging. Trotzdem habe ich eine tiefe Bindung zu meiner Mutter, sie stand für mich IMMER an erster Stelle. Auch die Oma war zwar wie eine zweite Mutter, aber meine Mutter war einfach immer meine Mutter und mit die wichtigste Person für mich! Meine Freundin geht seit Ende des Mutterschutzes wieder Vollzeit arbeiten, der Papa hat sich Elternzeit genommen. Trotzdem hängt ihr Kleiner auch wahnsinnig an ihr und braucht beide Elternteile gleichermaßen. Auch ich gehe, seit mein Kleiner 3 Monate alt ist, wieder Teilzeit arbeiten. Er wird drei Tage die Woche von den Omas im Wechsel betreut. Wenn er 1 Jahr alt ist, geht er in den Kindergarten und ich wieder Vollzeit arbeiten. Trotzdem hängt er an mir. Ich bin die Person, die ihn jeden Abend ins Bett bringt, die ihn in der Nacht tröstet, die ihn umsorgt (außer in den 20 Stunden in der Woche, wo ich nicht da bin). Er ist außerhalb dieser 20 Stunden ansonsten immer bei mir bzw. bei uns als Eltern. Ich finde es vermessen zu behaupten, dass ein Kind kein Urvertrauen zu der Mutter aufbauen kann, weil diese früh wieder arbeiten geht. Dann müssten ja zum Beispiel auch alle Väter, die arbeiten gehen anstatt ihre Kinder zu versorgen, keine Bindung zum Nachwuchs haben, was ja absolut nicht so ist! Diese Aussage hier sind ein Schlag ins Gesicht für jede Mutter, die sich trotz Kind für eine Berufstätigkeit entscheidet!!! Dass hier die Oma als volle und einzige Bezugsperson angesehen wird, muss andere Gründe haben. Vielleicht übernimmt die Oma auch außerhalb der Arbeitszeit der Mutter zuviele Betreuungsaufgaben, anders kann ich mir das hier nicht vorstellen...

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13. Januar um 11:44

Also hier werden grad einige Begriffe verwechselt.
Urvertrauen bekommt man mit einer sicheren Bindung. Dafür braucht es keien Mutti 24/7, ich denke aber schon, dass es einfach für Mutter und Kind ist, wenn sie zusammen sind, um das Urvertrauen aufzubauen (weil Mutter und Kind durch den Streß der Fremdbretreuung sonst einfach geforderter sind).

Wenn ein Kind allerdings viel bei einer anderen Bezugsperson ist (und die Mutter kann ja trotzdem Bezugsperson sein, im Falle der TE scheint aber die Oma die HAUPTbezugsperson zu sein und die ist für so ein kleines Kind nunmal am wichtigsten, ob man das jetzt gut findet oder nicht), dann kann es nunmal sein, aufgrund verschiedener Umstände, dass das Kind sich diesen anderen eben zur Hauptbezugsperson wählt.
Welche Dynamik da so am laufen ist kann vermutlich keiner sagen, da gibt es sicher zig Gründe, die dahin führen.

Es ändert aber nichts dran, dass man dem Kind nicht aus dieser Verletztheit heraus die Oma einfach wegnehmen darf, damit das Kind sich mit der Mutter abfinden muss.

Übrigens ist für die Bildung des Urvertrauens wohl genau das wichtig: Dass die Mutti, wenn sie dann da ist, passend auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht und dass sie vor allem nachts da ist. Da gibt es wohl einen ganz argen Zusammenhang.

Ich kann jeder Mutter, egal ob sie immer da ist oder wirklich schon recht bald nur noch für wenige Stunden am Tag, nur ans Herz legen, das Kind im ersten Jahr nachts selbst zu versorgen (zum Einfluß darauf, wenn Papi das Kind nachts rumträgt habe ich nichts gelesen). Gerade wenn Mutti tags nicht da ist, ist es immens wichtig, dass sie das Kind nachts auffängt und dann da ist. Ein Baby braucht eine gewisse Sicherheit, auf die es sich verlassen kann.

Wie gesagt: Ich denke auch, die TE hat sich irgendwie zu wenig eingebracht. Oder konnte aus anderen Gründen nicht die Bezugsperson sein, die das Kind gebraucht hat. Das würde ich jetzt versuchen nachzuholen, damit sie wieder an Bedeutung für das Kind gewinnt und die schrittweise "Trennung" von der Oma nicht traumatisch wird.

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13. Januar um 12:06
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Hallo ihr lieben. 
Ich bin 22 Jahre und habe 2019 eine kleine Tochter zur Welt gebracht, die mittlerweile 1 jahr alt ist. 
Nun ist es so das mein Mann unsere Tochter und ich gerade bei meinen Eltern leben seid sie 6 Monate ist ungefähr, in dem Alter sind wir dahin gezogen, da unsere Wohnung ein Schaden hatte und wir uns dann dazu entschlossen hatten zu sparen und zu bauen. 
Meine Eltern fanden die Idee gut und haben uns oben 2 zimmer zur Verfügung gestellt. Da ich im oktober 2020 wieder arbeiten gegangen bin (teilzeit) 20 stunden die woche bleibt sie bei meiner mutter. 
Mittlerweile ist es aber so das sie garnicht mehr zu mir sondern lieber zu meiner mutter möchte es sei denn sie ist nicht da. Und das verletzt mich einfach zu tiefst. Ich finde es schön das sie meinte Mutter so sehr mag aber ich als ihre mama stehe doch an erster Stelle 😞
Sie lässt sich von mir nicht mehr hinlegen sobald meine Mutter in der Nähe ist kann ich sie garnicht halten und beurhigen

Hat jemand Erfahrungen und Tipps für uns? 
Wir sind am überlegen eine Wohnung zu suchen obwohl wir schon so weit mit dem Sparen waren... Aber es tut als Mutter einfach weh 

Macht euch nicht soviel Sorgen. Das Kind merkt schon, wenn man sich liebevoll drum kümmert, auch wenn man nicht soviel Zeit hat. Das wird man später merken.

Tip?
auf dem Fußboden zusammen rumalbern ohne Ende, durchkrabbeln lieben Kinder m.E. ohne Ende. Lasst das Kind auch Kind sein.

Es lernt halt viele Menschen kennen in seinem jungen Leben. Das muss für die Zukunft nicht schlecht sein.

Am Ende wird alles gut.

 

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13. Januar um 12:39
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Also hier werden grad einige Begriffe verwechselt.
Urvertrauen bekommt man mit einer sicheren Bindung. Dafür braucht es keien Mutti 24/7, ich denke aber schon, dass es einfach für Mutter und Kind ist, wenn sie zusammen sind, um das Urvertrauen aufzubauen (weil Mutter und Kind durch den Streß der Fremdbretreuung sonst einfach geforderter sind).

Wenn ein Kind allerdings viel bei einer anderen Bezugsperson ist (und die Mutter kann ja trotzdem Bezugsperson sein, im Falle der TE scheint aber die Oma die HAUPTbezugsperson zu sein und die ist für so ein kleines Kind nunmal am wichtigsten, ob man das jetzt gut findet oder nicht), dann kann es nunmal sein, aufgrund verschiedener Umstände, dass das Kind sich diesen anderen eben zur Hauptbezugsperson wählt.
Welche Dynamik da so am laufen ist kann vermutlich keiner sagen, da gibt es sicher zig Gründe, die dahin führen.

Es ändert aber nichts dran, dass man dem Kind nicht aus dieser Verletztheit heraus die Oma einfach wegnehmen darf, damit das Kind sich mit der Mutter abfinden muss.

Übrigens ist für die Bildung des Urvertrauens wohl genau das wichtig: Dass die Mutti, wenn sie dann da ist, passend auf die Bedürfnisse des Kindes eingeht und dass sie vor allem nachts da ist. Da gibt es wohl einen ganz argen Zusammenhang.

Ich kann jeder Mutter, egal ob sie immer da ist oder wirklich schon recht bald nur noch für wenige Stunden am Tag, nur ans Herz legen, das Kind im ersten Jahr nachts selbst zu versorgen (zum Einfluß darauf, wenn Papi das Kind nachts rumträgt habe ich nichts gelesen). Gerade wenn Mutti tags nicht da ist, ist es immens wichtig, dass sie das Kind nachts auffängt und dann da ist. Ein Baby braucht eine gewisse Sicherheit, auf die es sich verlassen kann.

Wie gesagt: Ich denke auch, die TE hat sich irgendwie zu wenig eingebracht. Oder konnte aus anderen Gründen nicht die Bezugsperson sein, die das Kind gebraucht hat. Das würde ich jetzt versuchen nachzuholen, damit sie wieder an Bedeutung für das Kind gewinnt und die schrittweise "Trennung" von der Oma nicht traumatisch wird.

Ja das denke ich auch. Vermutlich wird die TE ihn auch nachts nicht betreuen bzw. auch dann die Oma zu sehr einbinden. Wie gesagt, hier müssen mehrere Gründe vorliegen, weshalb das Kind keine Bindung zur Mutter hat.

Diese fehlende Bindung kommt nicht nur von 20 Stunden Arbeiten pro Woche!
 

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13. Januar um 21:55
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Also um es diplomatisch auszudrücken...
dein kind hat kein Bezug zu dir weil du in der prägungsphase deines Kindes abwesend bist   und bei der Oma lässt 

Also ein hausgemachtes Probleme....
Wenn ihr irgendwann mal Omas Nest verlässt viel Spaß. Die kleine wird abgehen wie ein Zäpfchen und euch nicht mal ansatzweise ernst nehmen... weil garkeine urbindung da ist.

Ach und bevor habehate kommt. Meine Mutter hat genau das selbe mit mir als Baby gemacht. Statt sich um mich zu kümmern war sie arbeiten. Heute bin ich 33 und hatte im ganzen Leben weder das Gefühl sie ist meine Mutter noch eine Bindung zu ihr in Sachen Liebe. 
Für mich ist sie bis heut nur ein irgendjemand. Weil die emotionale Bindung früh auf Oma geprägt wurde. Leider ist sie 2008 gestorben aber meine Oma ist bis heute wie eine Mama für mich. 

Was ich dir damit sagen will.... Probleme im späteren werden schon als Baby gelegt und vorprogrammiert.

So einen Blödsinn hab ich selten gelesen. Dann müssten alle Babys ne gestörte Bindung zum Vollzeitarbeitenden Papa haben, der ist ja schließlich in der Arbeit und nicht da 

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14. Januar um 0:18

Ich würde jetzt auch sagen, dass nicht die 20 Std Arbeit/Woche das Problem sind, sondern wie die restliche Zeit verbracht wird. Mag ja sein, dass ich mich irre, aber ich vermute mal, dass die TE als junge Mutter erstmal sehr froh war, dass Mama ihr geholfen hat. Und das ist ja auch erstmal schön und wem sonst würde man das eigene Kinder lieber anvertrauen als der eigenen Mama? Vermutlich hat sich dann so eingeschlichen, dass Oma immer mehr gemacht hat und die TE dies auch genossen hat bis sie eben vom eigenen Kind die Rückmeldung bekommen hat, dass sie nur schmückendes Beiwerk ist, aber nicht die Hauptbezugsperson. Klar tut das weh, aber jetzt einfach schnell umziehen, damit die Oma wesentlich weniger Kontakt zum Enkelkind hat, wäre der falsche Weg! Ja, im Moment ist die Oma die Hauptbezugsperson. Aber das kann sich auch wieder ändern! Daran muss man aber arbeiten, es sich verdienen! Die Kleine ist erst 1 Jahr alt, der Zug ist noch nicht abgefahren.
Liebe TE! Reagier jetzt bitte nicht wie ein gekränktes Kind, sondern wie eine verantwortungsvolle Mutter. Du musst mehr Zeit mit deinem Kind verbringen und deine Mutter sollte sich zeitgleich entsprechend nach und nach zurücknehmen. Ein schleichender, schonender Übergang für deine Tochter. Wenn ihr dann mal auszieht, fällt es deiner Tochter auch leichter. 

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15. Januar um 8:10
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So einen Blödsinn hab ich selten gelesen. Dann müssten alle Babys ne gestörte Bindung zum Vollzeitarbeitenden Papa haben, der ist ja schließlich in der Arbeit und nicht da 

Stell dir vor  die Bindung zum Vater baut sich auch oftmals erst später auf.... hauptbezugsperson ist im Normalfall die Mutter...
Und stell dir vor....
Eigene Erfahrung aus meinen Leben als Kind und Mutter bestätigen meine These.
aber Ach ja kann ja nicht jedes Kind aus dem Regenbogenland kommen wo Mutter und Vater das Töchterchen oder Sohnemann auf Wölkchen durchs Leben begleitet haben...
 

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15. Januar um 8:48
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Stell dir vor  die Bindung zum Vater baut sich auch oftmals erst später auf.... hauptbezugsperson ist im Normalfall die Mutter...
Und stell dir vor....
Eigene Erfahrung aus meinen Leben als Kind und Mutter bestätigen meine These.
aber Ach ja kann ja nicht jedes Kind aus dem Regenbogenland kommen wo Mutter und Vater das Töchterchen oder Sohnemann auf Wölkchen durchs Leben begleitet haben...
 

Tja und stell dir vor, eigene Erfahrung aus meinem Leben WIDERLEGEN diese These!
Ich hatte nämlich ne vollzeittätige Mama, die ich aber trotzdem über alles liebe und sie mit der wichtigste Mensch in meinem Leben schon immer war und ist!

Schließ nicht von dir auf andere. Dass du zeit deines Lebens ein schxxxx Verhältnis zu deiner Mutter hattest, lag sicherlich nicht nur an ihrer Berufstätigkeit, sondern dass sie sich -mit Verlaub- einfach auch im übrigen nicht ausreichend um eine gute Bindung zu dir bemüht hat!!!

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15. Januar um 22:05

Hmm also erstens finde ich es sehr hart zu sagen das Kind hat keine Bindung zur Mama nur weil es die Oma aktuell favorisiert. Was vermutlich einfach daran liegt, dass Oma immer da ist, wenn ihr zusammenwohnt und sie aufpasst, wenn Mama nicht da ist.

Ich verstehe, dass es dich verletzt.. aber ich denke das gibt sich. Meine Älteste auch mehr papakind mit 1, jetzt mehr Mamakind

Umziehen würde ich deshalb nicht gleich. Vllt suchst du deiner Tochter lieber einen Kita-Platz und guckst dann, dass du wenn sie Zuhause ist mehr und mehr die Oma ablöst und Oma wieder mehr die Oma Rolle kriegt. Meine Tochter liebt ihre Oma auch sehr und sagt auch manchmal ausversehen Mama, das stört mich aber nicht weiter. Mein Sohn hat die ersten zwei Jahre zwei Mamas gehabt, der Papa wurde nämlich auch konsequent Mama genannt xD.

Ich verstehe das Gefühl, dass du als Mama doch am Meisten geliebt werden müsstest.. aber das stimmt nicht. Dein Kind muss dich nichtmal mögen. Du hast das Kind gekriegt, es ist deine Aufgabe es zu lieben, dich zu kümmern und da zu sein. Dein Kind hat sich nicht entschieden dein Kind zu sein, es hat keine Verpflichtung dich zu lieben.. Versuch es nicht allzu persönlich zu nehmen, dein Kind macht das nicht um dich zu ärgern.. es hat eben gerade mehr Bezug zu Oma, daran kann man aber Stück für Stück arbeiten ohne dem Kind zu schaden . Das wird schon ❤️

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16. Januar um 6:48
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Tja und stell dir vor, eigene Erfahrung aus meinem Leben WIDERLEGEN diese These!
Ich hatte nämlich ne vollzeittätige Mama, die ich aber trotzdem über alles liebe und sie mit der wichtigste Mensch in meinem Leben schon immer war und ist!

Schließ nicht von dir auf andere. Dass du zeit deines Lebens ein schxxxx Verhältnis zu deiner Mutter hattest, lag sicherlich nicht nur an ihrer Berufstätigkeit, sondern dass sie sich -mit Verlaub- einfach auch im übrigen nicht ausreichend um eine gute Bindung zu dir bemüht hat!!!

Ich hab selbst Kinder.  Gut der Vater starb letztes Jahr aber selbst davor eŕ war nie da. Meine Kinder haben ebenso 0 Bindung zu ihm. Denn anwesend sein und da sein sind nochmal ganz unterschiedliche Sachen.

Und ehrlich sehr viele hier machen sich nur was vor. Das ist eben die bunte lila Laune Internet Welt. Um auf Krampf eine heile Familie zu repräsentieren.  

Wenn ich ein Kind habe kümmere ich mich darum. Und nicht Oma als mutterersatz. 
zumindest nicht im Baby und kleinstkind Alter. 

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16. Januar um 13:52
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Ich hab selbst Kinder.  Gut der Vater starb letztes Jahr aber selbst davor eŕ war nie da. Meine Kinder haben ebenso 0 Bindung zu ihm. Denn anwesend sein und da sein sind nochmal ganz unterschiedliche Sachen.

Und ehrlich sehr viele hier machen sich nur was vor. Das ist eben die bunte lila Laune Internet Welt. Um auf Krampf eine heile Familie zu repräsentieren.  

Wenn ich ein Kind habe kümmere ich mich darum. Und nicht Oma als mutterersatz. 
zumindest nicht im Baby und kleinstkind Alter. 

Wie verbittert muss man sein 

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17. Januar um 10:42
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Ich hab selbst Kinder.  Gut der Vater starb letztes Jahr aber selbst davor eŕ war nie da. Meine Kinder haben ebenso 0 Bindung zu ihm. Denn anwesend sein und da sein sind nochmal ganz unterschiedliche Sachen.

Und ehrlich sehr viele hier machen sich nur was vor. Das ist eben die bunte lila Laune Internet Welt. Um auf Krampf eine heile Familie zu repräsentieren.  

Wenn ich ein Kind habe kümmere ich mich darum. Und nicht Oma als mutterersatz. 
zumindest nicht im Baby und kleinstkind Alter. 

Dummerweise gibt es Familien, die es sich nicht leisten können, dass ein Elternteil lange zu Hause bleibt. Dürfen die deiner Meinung nach keine Kinder bekommen?

Wie gesagt, ich bin ein halbes Jahr nach der Geburt wieder Vollzeit arbeiten gegangen. Unter anderem, weil ich zu dem Zeitpunkt etwas besser verdient habe als mein Mann. Und meine Tochter ist trotzdem bis heute (sie ist fast 3 Jahre alt) ein Mamakind - obwohl der Papa sich auch viel kümmert und genau so lange in Elternzeit war wie ich (wir schaffen das tatsächlich 50:50 aufzuteilen). Seit sie ein Jahr alt ist, geht sie in die Kita und dort auch sehr gerne hin, hat viele Freunde und weder Hinbringen noch Abholen sind ein Problem. Komisch, dass das funktioniert. Aber ich wette, du glaubst eh, dass unser Kind trotzdem gestört sein muss...

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17. Januar um 17:08

Hat sie auch bei der Eingewöhnung nie geweint? Hattet ihr nie die Situation, dass sich das Kind tränenüberströmt und schreiend an Mama geklammert hat und die Erzieherin meinte: Geben Se her! Das beruhigt sich gleich. Dasm uss sich da jetzt mal dran gewöhnen!?

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17. Januar um 21:28
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Hat sie auch bei der Eingewöhnung nie geweint? Hattet ihr nie die Situation, dass sich das Kind tränenüberströmt und schreiend an Mama geklammert hat und die Erzieherin meinte: Geben Se her! Das beruhigt sich gleich. Dasm uss sich da jetzt mal dran gewöhnen!?

Nein, nie.

Schon als Baby ist sie in der Krabbelgruppe sofort zu den anderen Kindern und dem Spielzeug hin und hat sich nur ab und zu umgeschaut, ob ich oder mein Mann noch da sind. Ziwschendurch kam sie dann mal an, holte sich eine kurze Kuscheleinheit ab und war dann wieder weg.

Bei der Eingewöhnung hat sie ein, zwei Mal geweint, aber sich nie fest geklammert. Und sobald wir aus der Tür raus waren, hat sie aufgehört und danach fröhlich gespielt. Dass das so gut ging, lag aber wohl auch daran, dass die Kita da sehr behutsam vorgegangen ist.

Was soll die Fragerei? Wie gesagt, es gibt Familien, die können es sich nicht leisten, so lange kein Geld oder weniger Geld zu verdienen.

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20. Januar um 10:45
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Ich hab selbst Kinder.  Gut der Vater starb letztes Jahr aber selbst davor eŕ war nie da. Meine Kinder haben ebenso 0 Bindung zu ihm. Denn anwesend sein und da sein sind nochmal ganz unterschiedliche Sachen.

Und ehrlich sehr viele hier machen sich nur was vor. Das ist eben die bunte lila Laune Internet Welt. Um auf Krampf eine heile Familie zu repräsentieren.  

Wenn ich ein Kind habe kümmere ich mich darum. Und nicht Oma als mutterersatz. 
zumindest nicht im Baby und kleinstkind Alter. 

Amen!

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20. Januar um 10:54
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Amen!

Gut, dann sollten halt nur noch Familien mit hohem Einkommen Kinder bekommen. Und mindestnes ein Elternteiul sollte gezwungen werden, nicht mehr zu arbeiten.

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20. Januar um 12:02
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Gut, dann sollten halt nur noch Familien mit hohem Einkommen Kinder bekommen. Und mindestnes ein Elternteiul sollte gezwungen werden, nicht mehr zu arbeiten.

So sieht es aus
Und im besten Fall kümmert sich nach alter Sitte natürlich die Mutter, am allerallerbesten dann noch, bis das Kind 18 ist...
Ohmann, über manche Leute...echt ey...

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20. Januar um 12:05
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So sieht es aus
Und im besten Fall kümmert sich nach alter Sitte natürlich die Mutter, am allerallerbesten dann noch, bis das Kind 18 ist...
Ohmann, über manche Leute...echt ey...

Was? Das wäre doch die Quintessenz, oder?

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20. Januar um 13:00
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Was? Das wäre doch die Quintessenz, oder?

Bei Leuten mit entsprechender Einstellung auf jeden Fall.

Hach, ich lache mich gerade hier weg...

Sorry, fürs off topic!

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20. Januar um 15:10

Sei dankbar, dass dein Baby eine sehr gute Bindung zu einer besonderen Bezugsperson hat. Das ist nicht selbstverständlich. Um Kinder zu erziehen braucht man ein ganzes Dorf. Dieses Sprichtwort hat wahren Charakter.

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