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Mein Baby zweisprachig erziehen, eine gute Idee?

7. August 2018 um 0:26

Hallo miteinander! Ich hoffe, ich finde jemand der eine änliche Situation hat/hatte und vielleicht könnt ihr mir mit der Entscheidung zu einer zweisprachigen Erziehung beraten.
Ich komme Ursprünglich aus den Philippinen und bin mit 3 Jahren mit meiner Familie nach Österreich ausgewandert. Mein Mann ist aus Deutschland (hell und blaue Augen).
Habe nie die Schule auf die Philippinen besucht somit kann ich die Grammatik überhaupt nicht. Dafür kann ich aber die Sprache Philippinisch (Tagalog) verstehen und reden . Natürlich fällt mir das reden einfach aber spreche es leider nicht perfekt (manchmal kann ich es auch nicht aussprechen oder ich sag es immer falsch- aber so , dass man mich eh noch versteht und werde selten korrigiert von meiner Familie, oder weiß manche Wörter nicht wie sie heißen, etc)

Ich kann mich zwar wage erinnern, wie meine Kindheit im Kindergarten war aber eins springt mir in den Kopf, dass ich meiner Tochter das ersparen möchte diese hänseleien im Kindergarten od. Schule.

Problem Nummer 1:
Meine Tochter schaut mir überhaupt nicht ähnlich bzw nicht asiatisch . Fast alles hat sie von ihrem Vater geerbt.

Problem Nummer 2:
Wir ziehen bald in ein Dorf wo nur 250 Menschen leben und der Gedanke, dass sie aufjedenfall eine Sprachverwirrung haben wird ist vorauszusehen.

Was meint ihr dazu? Soll ich es wagen? Schlußendlich liegt mir schon sehr viel daran, dass sie meine Kultur etc. auch kennt . Ich möchte natürlich auch, dass sie sich mit meinen Eltern kommunizieren kann.

Bitte um Hilfe/Rat!

MfG
Meklana

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7. August 2018 um 1:38
In Antwort auf meklana

Hallo miteinander! Ich hoffe, ich finde jemand der eine änliche Situation hat/hatte und vielleicht könnt ihr mir mit der Entscheidung zu einer zweisprachigen Erziehung beraten.
Ich komme Ursprünglich aus den Philippinen und bin mit 3 Jahren mit meiner Familie nach Österreich ausgewandert. Mein Mann ist aus Deutschland (hell und blaue Augen).
Habe nie die Schule auf die Philippinen besucht somit kann ich die Grammatik überhaupt nicht. Dafür kann ich aber die Sprache Philippinisch (Tagalog) verstehen und reden . Natürlich fällt mir das reden einfach aber spreche es leider nicht perfekt (manchmal kann ich es auch nicht aussprechen oder ich sag es immer falsch- aber so , dass man mich eh noch versteht und werde selten korrigiert von meiner Familie, oder weiß manche Wörter nicht wie sie heißen, etc)

Ich kann mich zwar wage erinnern, wie meine Kindheit im Kindergarten war aber eins springt mir in den Kopf, dass ich meiner Tochter das ersparen möchte diese hänseleien im Kindergarten od. Schule.

Problem Nummer 1:
Meine Tochter schaut mir überhaupt nicht ähnlich bzw nicht asiatisch . Fast alles hat sie von ihrem Vater geerbt.

Problem Nummer 2:
Wir ziehen bald in ein Dorf wo nur 250 Menschen leben und der Gedanke, dass sie aufjedenfall eine Sprachverwirrung haben wird ist vorauszusehen.

Was meint ihr dazu? Soll ich es wagen? Schlußendlich liegt mir schon sehr viel daran, dass sie meine Kultur etc. auch kennt . Ich möchte natürlich auch, dass sie sich mit meinen Eltern kommunizieren kann.

Bitte um Hilfe/Rat!

MfG
Meklana

Gibt es denn noch andere Tagalogsprecher in eurem Leben oder wärst du da die einzige Bezugsperson?

Warum wird sie in dem Dorf auf jeden Fall eine Sprachverwirrung haben? Ist es im Ausland?

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7. August 2018 um 10:29

Tendenziell ist zweisprachig aufwachsen immer von Vorteil, allerdings nur, wenn ein Elternteil oder eine feste Bezugsperson wirklich konsequent die jeweils eigene Sprache korrekt spricht. In deinem Fall ist das eher fragwürdig, wenn du selbst Probleme mit Wörtern, Aussprache und Grammatik hast. Dein Kind wird es falsch lernen und dann bekommt es das nur sehr schwer wieder raus.
Bedenke, dass du einem Kind zwar keine Grammatil erklären musst, wohl aber eben korrekt vorsprechen und zwar eigentlich immer. In deinem Fall würde ich das nicht tun, wenn ich ehrlich bin. Aber deine Eltern könnten ja mit deiner Kleinen Tagalog sprechen, dann lernt sie es dort korrekt! 

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7. August 2018 um 10:58

Guten Mittag,

eine Bekannte von mir hat ihre Kinder zweisprachig erzogen, obwohl sie beide Deutsche sind. Sie konnte sehr gut Englisch (hat dort länger gelebt, eine Muttersprachlerin bestätigte ihr, dass sie das sehr gut könne) und hat schon im Bauch angefangen, nur Englisch mit den beiden Kindern zu reden. Als die kleine Sprechen lernte, hat sie schon manchmal englsiche Worte benutzt aber das war nur relativ kurz. Aber die Kinder haben nie angefangen auf englisch zu antworten. Sie habena lles verstanden, aber auch deutsch geantwortet und auch mit Menschen, die nur englisch konnte, haben sie nicht geredet. Die Mutter wollte das machen, bis die Kinder in der Schule Englisch haben...

Ich würde sagen, dass es eher nicht geklappt hat und sie hat es auch aufgegeben, als die beiden 4/1/2 und 6 waren, da sie merkte, das sie ben doch keine Muttersprachlerin ist und manche Dinge einfach nicht ausdrücken konnte, da die Unterhaltungen mit den Kindern immer komplexer wurden, sie haben dann anfangs noch versucht immeram Wochenende Englisch zu reden, aber auch das dann einfach im Alltag vergessen.
Jetzt haben sie massenhaft Bücher auf Englisch und da sagten sie letzens, als ich das vorgelesen habbe, dass sie das gar nicht alles verstehen würden. Da waren sie 5 und 6/1/2

Also geschadet hat es ihnen nicht, aber wie viel sie Englisch sprechen können werden, wird sich zeigen

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7. August 2018 um 11:12

Lana bitte, hör auf mit deiner Märchenstunde. Immerhin hat sie 3 Jahre da gelebt. Du weisst selbst, wie viele Menschen in A/D/CH leben, die nie im Heimatland ihrer Eltern gelebt haben und sich zu diesen Ländern (manchmal zu sehr) hingezogen fühlen.

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7. August 2018 um 12:17
In Antwort auf meklana

Hallo miteinander! Ich hoffe, ich finde jemand der eine änliche Situation hat/hatte und vielleicht könnt ihr mir mit der Entscheidung zu einer zweisprachigen Erziehung beraten.
Ich komme Ursprünglich aus den Philippinen und bin mit 3 Jahren mit meiner Familie nach Österreich ausgewandert. Mein Mann ist aus Deutschland (hell und blaue Augen).
Habe nie die Schule auf die Philippinen besucht somit kann ich die Grammatik überhaupt nicht. Dafür kann ich aber die Sprache Philippinisch (Tagalog) verstehen und reden . Natürlich fällt mir das reden einfach aber spreche es leider nicht perfekt (manchmal kann ich es auch nicht aussprechen oder ich sag es immer falsch- aber so , dass man mich eh noch versteht und werde selten korrigiert von meiner Familie, oder weiß manche Wörter nicht wie sie heißen, etc)

Ich kann mich zwar wage erinnern, wie meine Kindheit im Kindergarten war aber eins springt mir in den Kopf, dass ich meiner Tochter das ersparen möchte diese hänseleien im Kindergarten od. Schule.

Problem Nummer 1:
Meine Tochter schaut mir überhaupt nicht ähnlich bzw nicht asiatisch . Fast alles hat sie von ihrem Vater geerbt.

Problem Nummer 2:
Wir ziehen bald in ein Dorf wo nur 250 Menschen leben und der Gedanke, dass sie aufjedenfall eine Sprachverwirrung haben wird ist vorauszusehen.

Was meint ihr dazu? Soll ich es wagen? Schlußendlich liegt mir schon sehr viel daran, dass sie meine Kultur etc. auch kennt . Ich möchte natürlich auch, dass sie sich mit meinen Eltern kommunizieren kann.

Bitte um Hilfe/Rat!

MfG
Meklana

Lass es. Das bringt nichts wenn du die Sprache nicht perfekt kannst. Bilingualität ist auch nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Da muss kontinuität dahinter stecken und wille. 
Wenn du die Sprache nicht auf Muttersprachlerniveau kannst, würde ich es einfach lassen, denn das Kuddelmuddel bringt eigentlich niemandem was. Dann lieber nur eine Sprache und die Perfekt als beide so halb und die eine nichtmal wirklich.

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7. August 2018 um 13:08

Ganz ehrlich: selbst wenn das Kind deine Muttersprache mit vielen Fehlern lernen würde, könnte es sie dennoch besser als 99,9% der Menschheit! Von daher: schaden wird es sicher nichts, eine Fremdsprache selbst mit Fehlern zu können, zumal es ja nicht zum Hindernis in der Schule wird, wenn diese Sprache offiziell gelehrt wird! Wenn ihr dann mal in deine Heimat fliegt, versteht sie wenigstens die Leute, auch wenn sie sehr fehlerhaft spricht, ist es bestimmt trotzdem toll! Von daher: nur zu! 
Deutsch wird sie ohnehin lernen (Papa, Familie, wenn ihr beide sprecht, KiGa). 

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7. August 2018 um 14:11

Ich wurde ebenfalls zweisprachig erzogen, obwohl ich mit 5 nach Deutschland kam. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich das meiste wieder vergessen. 

Ich verstehe sehr viel, spreche aber extrem holprig. Ich selbst würde meinem Kind die Sprache nicht weitergeben, da ich sie auch nicht wirklich beherrsche.
Eventuell würde meine Mama mit ihr reden - andere Verwandte habe ich aber sonst nicht mehr, welche die Zweitsprache reden. 

Somit eher nein, ich würde es nicht machen. 

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7. August 2018 um 14:25
In Antwort auf meklana

Hallo miteinander! Ich hoffe, ich finde jemand der eine änliche Situation hat/hatte und vielleicht könnt ihr mir mit der Entscheidung zu einer zweisprachigen Erziehung beraten.
Ich komme Ursprünglich aus den Philippinen und bin mit 3 Jahren mit meiner Familie nach Österreich ausgewandert. Mein Mann ist aus Deutschland (hell und blaue Augen).
Habe nie die Schule auf die Philippinen besucht somit kann ich die Grammatik überhaupt nicht. Dafür kann ich aber die Sprache Philippinisch (Tagalog) verstehen und reden . Natürlich fällt mir das reden einfach aber spreche es leider nicht perfekt (manchmal kann ich es auch nicht aussprechen oder ich sag es immer falsch- aber so , dass man mich eh noch versteht und werde selten korrigiert von meiner Familie, oder weiß manche Wörter nicht wie sie heißen, etc)

Ich kann mich zwar wage erinnern, wie meine Kindheit im Kindergarten war aber eins springt mir in den Kopf, dass ich meiner Tochter das ersparen möchte diese hänseleien im Kindergarten od. Schule.

Problem Nummer 1:
Meine Tochter schaut mir überhaupt nicht ähnlich bzw nicht asiatisch . Fast alles hat sie von ihrem Vater geerbt.

Problem Nummer 2:
Wir ziehen bald in ein Dorf wo nur 250 Menschen leben und der Gedanke, dass sie aufjedenfall eine Sprachverwirrung haben wird ist vorauszusehen.

Was meint ihr dazu? Soll ich es wagen? Schlußendlich liegt mir schon sehr viel daran, dass sie meine Kultur etc. auch kennt . Ich möchte natürlich auch, dass sie sich mit meinen Eltern kommunizieren kann.

Bitte um Hilfe/Rat!

MfG
Meklana

Mit "Grammatik nicht können" meinst du jetzt aber, dass du sie nicht erklaeren kannst - oder? Wenn du, ausser kleinen Fehlern gut sprichst, wuerde ich es ihr beibringen. Wenn du viel Zeit mit ihr verbringst und konsequent Tagalog sprichst, wird sie es auch lernen.

"Sprachverwirrung" ist relativ. Viele Kinder mischen ab einem bestimmten Alter die Sprachen oder koennen noch nicht unterscheiden, mit wem sie sie sprechen koennen und mit wem nicht. Das ist normal und geht vorbei. 

Wenn du viel Deutsch zwischendurch sprichst, ist es wahrscheinlich, dass dir deine Tochter auf Deutsch antwortet, selbst wenn du sie in Tagalog ansprichst. Das bedeutet nur, dass sie besser verstehen, als sprechen kann.

Grundssätzlich kann man sagen, dass Kinder, die zweisprachig aufgewachsen sind, jede weitere Sprache leichter lernen. Es ist also eine gute Grundlage!

Ich habe meine beiden Kinder zweisprachig erzogen und jetzt lernen sie noch Englisch und die hiesige Indiosprache ohne Probleme.

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7. August 2018 um 14:50

Es kommt aber wirklich darauf an, dass man konsequent bei der Sprache bleibt. Kinder lernen schnell und viel und kapieren auch schnell, wem sie wie antworten müssen. Mein Großcousin wächst 3-sprachig auf, er beherrscht alle 3 Sprachen fließend und schwitcht mühelos, aber nur, weil die Mama immer und ausschließlich russisch mit ihm spricht, der Papa nur deutsch und dad Umfeld (Kindergarten, andere Kinder) nur englisch, da sie in den USA leben. 
Es kann wunderbar funktionieren, aber eben nur mit konsequentem Sprechen auf Muttersprachlerniveau.

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7. August 2018 um 14:53
In Antwort auf lumusi_12929047

Gibt es denn noch andere Tagalogsprecher in eurem Leben oder wärst du da die einzige Bezugsperson?

Warum wird sie in dem Dorf auf jeden Fall eine Sprachverwirrung haben? Ist es im Ausland?

Ja, meine ganze Familie ist hier . Sprachverwirrung in dem Sinne , dass es vielleicht sich wundert, warum ich Deutsch spreche in der Kiga oder mit meinem Mann etc.
 

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7. August 2018 um 14:56

Du hast vielleicht recht, dass ich wenig Bezug zu dem Land habe. Dennoch ist meine Familie hier in Ö, die Verwandtschaft dort und dennoch wird größtenteils Tagalog gesprochen.

Ich habe mir nur gedacht, dass es wirklich gut wäre, da sie natürlich zur Hälfte eine Philippinerin ist, zumindest die Leute verstehen kann.

 

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7. August 2018 um 15:04
In Antwort auf meklana

Ja, meine ganze Familie ist hier . Sprachverwirrung in dem Sinne , dass es vielleicht sich wundert, warum ich Deutsch spreche in der Kiga oder mit meinem Mann etc.
 

Kann sein, dass sich das Kind anfangs wundert - man weiss manchmal gar nicht, was in ihnen vorgeht, sie denken sich sehr viel - aber das ist doch nicht weiter schlimm...

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7. August 2018 um 16:04

Wir erziehen unsere kleine drei sprachig und egal ob Hebamme Kinderarzt oder Bekannte die in Kinderstätten arbeiten bzw Lehrer sind, sind begeistert davon und klare befürwörter!
Auch wenn ich meine Muttersprache nicht perfekt beherrsche habe ich mir nie die frage gestellt ob es notwendig ist? Ja und dann kann meine kleine sie nicht perfekt aber das wichtigste ist doch, dass man sich verständigen kann.

ja dann kann euch in dem 250 seelendorf niemand verstehen, ja und?
Und ich finde es bis jetzt nicht schwer und spreche ausschließlich in meiner muttersprache mit ihr. Und wenn ich etwas nicht weiss umschreibe ich es und google es später. Wieder selbst was neues gelernt.

Und sorry... wenn ein Asiate deutsch spricht denke ich mir auch nicht "wieso spricht er deutsch er sieht nicht so aus"
wie sieht man denn aus? Solange kein hund deutsch spricht oder eben deine sprache ist es dich völlig egal!

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7. August 2018 um 16:09
In Antwort auf meklana

Hallo miteinander! Ich hoffe, ich finde jemand der eine änliche Situation hat/hatte und vielleicht könnt ihr mir mit der Entscheidung zu einer zweisprachigen Erziehung beraten.
Ich komme Ursprünglich aus den Philippinen und bin mit 3 Jahren mit meiner Familie nach Österreich ausgewandert. Mein Mann ist aus Deutschland (hell und blaue Augen).
Habe nie die Schule auf die Philippinen besucht somit kann ich die Grammatik überhaupt nicht. Dafür kann ich aber die Sprache Philippinisch (Tagalog) verstehen und reden . Natürlich fällt mir das reden einfach aber spreche es leider nicht perfekt (manchmal kann ich es auch nicht aussprechen oder ich sag es immer falsch- aber so , dass man mich eh noch versteht und werde selten korrigiert von meiner Familie, oder weiß manche Wörter nicht wie sie heißen, etc)

Ich kann mich zwar wage erinnern, wie meine Kindheit im Kindergarten war aber eins springt mir in den Kopf, dass ich meiner Tochter das ersparen möchte diese hänseleien im Kindergarten od. Schule.

Problem Nummer 1:
Meine Tochter schaut mir überhaupt nicht ähnlich bzw nicht asiatisch . Fast alles hat sie von ihrem Vater geerbt.

Problem Nummer 2:
Wir ziehen bald in ein Dorf wo nur 250 Menschen leben und der Gedanke, dass sie aufjedenfall eine Sprachverwirrung haben wird ist vorauszusehen.

Was meint ihr dazu? Soll ich es wagen? Schlußendlich liegt mir schon sehr viel daran, dass sie meine Kultur etc. auch kennt . Ich möchte natürlich auch, dass sie sich mit meinen Eltern kommunizieren kann.

Bitte um Hilfe/Rat!

MfG
Meklana

Hallo Meklana,

also ich würde es an deiner Stelle versuchen. Ich wurde ebenfalls 2-sprachig erzogen und kann jetzt meine Muttersprache nicht so gut wie deutsch, aber ich kann Bücher auf meiner Muttersprache lesen und mich auch mit allen Muttersprachlern vernünftig unterhalten.

Es ist aber schon wichtig, dass du dein Kind mit anderen Menschen zusammenbringst, die Tagalog sprechen. Denn bei mir hat es auch nur geklappt, weil so viele Familienmitglieder in der Nähe waren.

Ich denke, dass die Sprache nicht nur eine Sprache ist, sie zeigt dem Kind auch seine Wurzeln und eine weitere Kultur und als Mama gehörst du genauso dazu, wie der Papa.

Derzeit bin ich selbst schwanger und will meine Kinder 2-sprachig erziehen. Dabei sehe ich es aber schon als wichtig an, dass die Kinder primär deutsch lernen. Schließlich werden sie hier voraussichtlich die meiste Zeit ihres Lebens verbringen. Dennnoch möchte ich meinen Kindern die Lieder vorsingen, die ich als Kind gehört habe und auch auf meiner Muttersprache mit ihnen sprechen können. Ich finde das wichtig. Es gibt eben Dinge, die man auf deutsch nicht ausdrücken kann und umgekehrt. Daher meine ich, dass es für dein Kind eine Bereicherung sein kann.

Liebe Grüße
Sana

 

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7. August 2018 um 16:20
In Antwort auf bella171903

Lass es. Das bringt nichts wenn du die Sprache nicht perfekt kannst. Bilingualität ist auch nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Da muss kontinuität dahinter stecken und wille. 
Wenn du die Sprache nicht auf Muttersprachlerniveau kannst, würde ich es einfach lassen, denn das Kuddelmuddel bringt eigentlich niemandem was. Dann lieber nur eine Sprache und die Perfekt als beide so halb und die eine nichtmal wirklich.

Meine Eltern haben mit mir immer auf Tagalog perfekt gesprochen dennoch verstehe und rede ich es.

Ich weiß nicht, ob es wirklich ein Unterschied macht, ob ich es perfekt rede?!? 

Deutsch wird sie aufjedenfall gut reden können. Da mach ich mir keine Sorgen. 

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7. August 2018 um 17:15
In Antwort auf orchideenblatt

Ganz ehrlich: selbst wenn das Kind deine Muttersprache mit vielen Fehlern lernen würde, könnte es sie dennoch besser als 99,9% der Menschheit! Von daher: schaden wird es sicher nichts, eine Fremdsprache selbst mit Fehlern zu können, zumal es ja nicht zum Hindernis in der Schule wird, wenn diese Sprache offiziell gelehrt wird! Wenn ihr dann mal in deine Heimat fliegt, versteht sie wenigstens die Leute, auch wenn sie sehr fehlerhaft spricht, ist es bestimmt trotzdem toll! Von daher: nur zu! 
Deutsch wird sie ohnehin lernen (Papa, Familie, wenn ihr beide sprecht, KiGa). 

Danke, das ist sehr lieb von dir und sehr ermutigend!

Genau so hab ich es mir gedacht. 
Weiß halt nicht ob diese Sprachverwirrung auftaucht oder nicht. Mir geht es nur darum, dass sie die Sprache versteht. Und wenn sie es reden kann, dann noch besser 👍🏽

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7. August 2018 um 18:49
In Antwort auf knuffl

Ich wurde ebenfalls zweisprachig erzogen, obwohl ich mit 5 nach Deutschland kam. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich das meiste wieder vergessen. 

Ich verstehe sehr viel, spreche aber extrem holprig. Ich selbst würde meinem Kind die Sprache nicht weitergeben, da ich sie auch nicht wirklich beherrsche.
Eventuell würde meine Mama mit ihr reden - andere Verwandte habe ich aber sonst nicht mehr, welche die Zweitsprache reden. 

Somit eher nein, ich würde es nicht machen. 

Kann es je nach Persönlichkeit eines Kindes ist? Ob man die Sprache beibehalten will oder nicht plus andere Faktoren noch dazu?

 

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7. August 2018 um 18:52

Hihi, danke für die Verteidigung. 

Wenn sie der Meinung ist, dann ist es ja ok. So lang man zivilisiert darüber reden kann wohlgemerkt 😅

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7. August 2018 um 19:03

 verlangst aber von ausländern, die die deutsche Sprache nicht beherrschen, dass diese nur deutsch mit ihren Kindern reden sollen, damit die Kinder von anfang an deutsch lernen

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7. August 2018 um 19:20

Und immer wieder Märchenstunde mit Lana... niemand ist deiner Ansicht. DEINE Ansicht war nämlich, dass sie keinen Bezug zu den Philippinen haben soll.

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7. August 2018 um 19:29

Ich bin selber zweisprachig aufgewachsen, jedoch war Deutsch immer dominanter und das erscheint mir auch logisch, denn ich habe ja meine komplette Schulausbildung hier gemacht. Bei meinen Eltern sind sie pro Woche einen halben Tag und bekommen die Sprache korrekt beigebracht. Ich spreche mal so, mal so. Verstehen tun sie alles, die Grosse fing aber erst so mit an zu sprechen.

So, und was heisst denn nun korrekt? In jedem Land gibt es Dialekte und unterschiedliche Sprachregionen. Ich hab mich schon mit meiner Mutter über eine Präposition gestritten, die sie "eigentlich" falsch sagt (schon immer). Es ist nun aber so, dass da, wo sie herkommt, es so gesagt wird.

Übrigens kenne ich viele, die nicht mal ihre eigene Muttersprache wirklich richtig gut können.

Also selbst wenn dein Kind nicht immer alles ach so perfekt lernt, ist es immer noch sehr viel mehr als NICHTS.

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7. August 2018 um 19:37

Verstehe nicht, warum du es besser findest, wenn sie es spaeter lernt, wenn sie es JETZT lernen kann und dazu noch viel leichter, da sie ein Kind ist. Und ausserdem so die Familie ihrer Mutter verstehen wird, die viel Tagalog spricht.

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7. August 2018 um 19:51

Ich würds auf alle fälle machen...wenn man die möglichkeit hat, sollte man sie nutzen...fürs kind ist das super, wenn es zweisprachig aufwächst...selbst wenn es nicht 100% korrekt spricht...

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7. August 2018 um 20:31
In Antwort auf meklana

Hallo miteinander! Ich hoffe, ich finde jemand der eine änliche Situation hat/hatte und vielleicht könnt ihr mir mit der Entscheidung zu einer zweisprachigen Erziehung beraten.
Ich komme Ursprünglich aus den Philippinen und bin mit 3 Jahren mit meiner Familie nach Österreich ausgewandert. Mein Mann ist aus Deutschland (hell und blaue Augen).
Habe nie die Schule auf die Philippinen besucht somit kann ich die Grammatik überhaupt nicht. Dafür kann ich aber die Sprache Philippinisch (Tagalog) verstehen und reden . Natürlich fällt mir das reden einfach aber spreche es leider nicht perfekt (manchmal kann ich es auch nicht aussprechen oder ich sag es immer falsch- aber so , dass man mich eh noch versteht und werde selten korrigiert von meiner Familie, oder weiß manche Wörter nicht wie sie heißen, etc)

Ich kann mich zwar wage erinnern, wie meine Kindheit im Kindergarten war aber eins springt mir in den Kopf, dass ich meiner Tochter das ersparen möchte diese hänseleien im Kindergarten od. Schule.

Problem Nummer 1:
Meine Tochter schaut mir überhaupt nicht ähnlich bzw nicht asiatisch . Fast alles hat sie von ihrem Vater geerbt.

Problem Nummer 2:
Wir ziehen bald in ein Dorf wo nur 250 Menschen leben und der Gedanke, dass sie aufjedenfall eine Sprachverwirrung haben wird ist vorauszusehen.

Was meint ihr dazu? Soll ich es wagen? Schlußendlich liegt mir schon sehr viel daran, dass sie meine Kultur etc. auch kennt . Ich möchte natürlich auch, dass sie sich mit meinen Eltern kommunizieren kann.

Bitte um Hilfe/Rat!

MfG
Meklana

Jetzt muss ich mal die Leute zusammen zählen die trotz Reinrassigkeit Deutsch nicht anständig sprechen ,kann allerdings ne Weile dauern....

TE, gibt es denn keine Sprachschule womit du deine Kenntnisse auch grammatikalisch verbessern könntest?
Wenn ja, dann mach das doch.
Finde nämlich ansich Mehrsprachigkeit gut,nur sollten die Kenntnisse nicht völlig miserabel sein.

Habt ihr noch Verwandte die man besuchen kann?
Auch das ist doch eine gute Sache wieder besser zu werden.

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7. August 2018 um 20:51
In Antwort auf meklana

Meine Eltern haben mit mir immer auf Tagalog perfekt gesprochen dennoch verstehe und rede ich es.

Ich weiß nicht, ob es wirklich ein Unterschied macht, ob ich es perfekt rede?!? 

Deutsch wird sie aufjedenfall gut reden können. Da mach ich mir keine Sorgen. 

Ja, macht es. Meiner Meinung nach ist sowas nur Erstrebenswert, wenn man die Sprache perfekt kann. Ich kenne so viele Menschen die nur einen Dialekt sprechen, nicht schreiben können oder so viele grammatikalische Fehler machen, dass sie nichts mit der Sprache anfangen können. Überleg mal, deine Eltern sind wahrscheinlich Muttersprachler, richtig? Du sprichst schon nicht perfekt Tagalog, dann wird deine Tochter sie erst recht nicht perfekt beherrschen, außer ihr seid dahinter und guckt dass jemand der die Sprache fließend spricht sich regelmäßig mit ihr beschäftigt. 
Zweisprachig erziehen ist ja gerade voll im Trend aber ich finde, dass ist ein Zweischneidiges Schwert. Wenn die Vorraussetzungen schon nicht Ideal sind, würde ich es lassen. 

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7. August 2018 um 20:53
In Antwort auf meklana

Kann es je nach Persönlichkeit eines Kindes ist? Ob man die Sprache beibehalten will oder nicht plus andere Faktoren noch dazu?

 

Ja. Es gibt tatsächlich Kinder die irgendwann verweigern. Warum auch immer, manchen ist es zu doof, manche wollen einfach nicht. Das kann passieren. Sie antworten dann einfach nicht mehr oder weigern sich auf der jeweiligen Sprache zu antworten. Wie häufig sowas vorkommt, weiß ich nicht aber das scheint es nicht so wahnsinnig selten zu geben und so eine richtige Erklärung habe ich bis heute auch noch nicht gehört. 

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7. August 2018 um 20:56

Also wenn ich manchmal höre, wie einige deutsche Muttersprachler mit ihren Kindern deutsch reden, dann macht es gar nichts, wenn sie Tagalog nicht ganz korrekt spricht bzw. sprechen lernt

Wenn du es einigermaßen gut kannst und konsequent sprechen willst (wenn du mit ihr redest... wenn du mit anderen deutsch sprichst, ist das nicht schlimm), dann würde ich das machen.

Ich denke das kann auf längere Sicht nur Vorteile bringen. Schaden wird es wohl zumindest nicht.

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7. August 2018 um 21:25

Danke für dein Ratschlag. Ich werde aufjedenfall mal in die Heimat reisen. Zumindest hab ich es probiert, falls sie doch nur mehr Deutsch mit mir sprechen will 

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7. August 2018 um 21:33
In Antwort auf orchideenblatt

Ganz ehrlich: selbst wenn das Kind deine Muttersprache mit vielen Fehlern lernen würde, könnte es sie dennoch besser als 99,9% der Menschheit! Von daher: schaden wird es sicher nichts, eine Fremdsprache selbst mit Fehlern zu können, zumal es ja nicht zum Hindernis in der Schule wird, wenn diese Sprache offiziell gelehrt wird! Wenn ihr dann mal in deine Heimat fliegt, versteht sie wenigstens die Leute, auch wenn sie sehr fehlerhaft spricht, ist es bestimmt trotzdem toll! Von daher: nur zu! 
Deutsch wird sie ohnehin lernen (Papa, Familie, wenn ihr beide sprecht, KiGa). 

Ich habe vorhin ein Text geschrieben, nur leider ist mein Netz abgestürzt und müsste es nochmal neu schreiben. Aufjedenfall vielen Dank für die ermutigende Worte!! 

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7. August 2018 um 21:36
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Es kommt aber wirklich darauf an, dass man konsequent bei der Sprache bleibt. Kinder lernen schnell und viel und kapieren auch schnell, wem sie wie antworten müssen. Mein Großcousin wächst 3-sprachig auf, er beherrscht alle 3 Sprachen fließend und schwitcht mühelos, aber nur, weil die Mama immer und ausschließlich russisch mit ihm spricht, der Papa nur deutsch und dad Umfeld (Kindergarten, andere Kinder) nur englisch, da sie in den USA leben. 
Es kann wunderbar funktionieren, aber eben nur mit konsequentem Sprechen auf Muttersprachlerniveau.

Ja, ich glaub dir das auch!

Glaube bei mir, fehlt vielleicht nicht auf Anhieb an die Wörter. Aber dann muss ich als Mama eben meine Vokabeln wieder auffrischen 

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7. August 2018 um 21:41
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Kann sein, dass sich das Kind anfangs wundert - man weiss manchmal gar nicht, was in ihnen vorgeht, sie denken sich sehr viel - aber das ist doch nicht weiter schlimm...

Ich will ihr die hänselei ersparen. 

Bin noch unschlüssig. 

Ich weiß nicht mal ob es ausreicht, wenn nur meine Eltern und Co mit ihr reden? 
Ob sie was davon hat bzw die Sprache dann auch lernt? 

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7. August 2018 um 21:48
In Antwort auf mrsbreakdown

Wir erziehen unsere kleine drei sprachig und egal ob Hebamme Kinderarzt oder Bekannte die in Kinderstätten arbeiten bzw Lehrer sind, sind begeistert davon und klare befürwörter!
Auch wenn ich meine Muttersprache nicht perfekt beherrsche habe ich mir nie die frage gestellt ob es notwendig ist? Ja und dann kann meine kleine sie nicht perfekt aber das wichtigste ist doch, dass man sich verständigen kann.

ja dann kann euch in dem 250 seelendorf niemand verstehen, ja und?
Und ich finde es bis jetzt nicht schwer und spreche ausschließlich in meiner muttersprache mit ihr. Und wenn ich etwas nicht weiss umschreibe ich es und google es später. Wieder selbst was neues gelernt.

Und sorry... wenn ein Asiate deutsch spricht denke ich mir auch nicht "wieso spricht er deutsch er sieht nicht so aus"
wie sieht man denn aus? Solange kein hund deutsch spricht oder eben deine sprache ist es dich völlig egal!

Wie süß du das geschrieben hast

Ja, du hast recht. 

Glaube, mir fehlt es schwer in der Öffentlichkeit auf Tagalog zu sprechen, weil ich mich ein wenig schäme, wenn rund herum Österreicher sind. 
Hab doch in meiner Kindheit viel mit so Sticheleien und Kommentare abbekommen. Darum bin ich etwas vorsichtig, vorallem ob ich das richtige tue bzw entscheide!

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7. August 2018 um 21:50
In Antwort auf meklana

Ich will ihr die hänselei ersparen. 

Bin noch unschlüssig. 

Ich weiß nicht mal ob es ausreicht, wenn nur meine Eltern und Co mit ihr reden? 
Ob sie was davon hat bzw die Sprache dann auch lernt? 

Na wenn du deine Sprache dann selbst wieder aufmöbelst, dann wäre das doch super! Aber auch wenn du dich dagegen entscheidest, wäre es super, wenn deine Eltern diesen Part übernehmen. Kinder haben ein großartig ungeformtes Denken und deine Tochter könnte die zweite Sprache durchaus bei regelmäßigem Kontakt auch über die Großeltern lernen. 

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7. August 2018 um 21:52
In Antwort auf meklana

Wie süß du das geschrieben hast

Ja, du hast recht. 

Glaube, mir fehlt es schwer in der Öffentlichkeit auf Tagalog zu sprechen, weil ich mich ein wenig schäme, wenn rund herum Österreicher sind. 
Hab doch in meiner Kindheit viel mit so Sticheleien und Kommentare abbekommen. Darum bin ich etwas vorsichtig, vorallem ob ich das richtige tue bzw entscheide!

Deswegen das nicht zu tun, wäre aber total schade! Mein Junior hat eine Freundin bei der Tagesmama, die spricht mit allen immer ganz gut deutsch und mit ihren Kindern ausschließlich russisch. Dem Mädchen fällt das überhaupt nicht schwer. Sie antwortet ihrer Mama auch auf russisch und spricht nebenbei mit mir deutsch... also da mach dir keinen Kopf!!!

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7. August 2018 um 22:06

Okay, interessant. Mein Mann will ihr hessisch bei bringen   also das Deutsche wird aufjedenfall im Mittelpunkt stehen, keine Frage.

Das ist eine gute Idee. War das ein Experiment von dir? Oder gibt's da Richtlinien wie lange man sowas machen muss? 

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7. August 2018 um 22:18
In Antwort auf lori1223

Ich bin selber zweisprachig aufgewachsen, jedoch war Deutsch immer dominanter und das erscheint mir auch logisch, denn ich habe ja meine komplette Schulausbildung hier gemacht. Bei meinen Eltern sind sie pro Woche einen halben Tag und bekommen die Sprache korrekt beigebracht. Ich spreche mal so, mal so. Verstehen tun sie alles, die Grosse fing aber erst so mit an zu sprechen.

So, und was heisst denn nun korrekt? In jedem Land gibt es Dialekte und unterschiedliche Sprachregionen. Ich hab mich schon mit meiner Mutter über eine Präposition gestritten, die sie "eigentlich" falsch sagt (schon immer). Es ist nun aber so, dass da, wo sie herkommt, es so gesagt wird.

Übrigens kenne ich viele, die nicht mal ihre eigene Muttersprache wirklich richtig gut können.

Also selbst wenn dein Kind nicht immer alles ach so perfekt lernt, ist es immer noch sehr viel mehr als NICHTS.

Danke Lori, dass ist ein Argument mit dem Dialekt.

Ich selber beurteile meine Aussprache und mein Wortschatz als Unkomplett. Ich glaub aber, wenn ich mehr sprechen würde , dann werden mir wieder Wörter schneller einfallen. Mit meinen Eltern schimpfe ich ja nicht auf Tagalog, somit ist die eigene Muttersprache eine Herausforderung 
(da Wörter in den Mund nehmen, die man ja sonst nicht sagt) 
Da unsere Sprache eine Mischung ist aus Spanisch und Englisch bin ich gespannt, ob da eine Verwirrung auftritt? 

 

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7. August 2018 um 22:19
In Antwort auf sweet15112014

Ich würds auf alle fälle machen...wenn man die möglichkeit hat, sollte man sie nutzen...fürs kind ist das super, wenn es zweisprachig aufwächst...selbst wenn es nicht 100% korrekt spricht...

Danke sweet für deine Meinung! 

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7. August 2018 um 22:22
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Verstehe nicht, warum du es besser findest, wenn sie es spaeter lernt, wenn sie es JETZT lernen kann und dazu noch viel leichter, da sie ein Kind ist. Und ausserdem so die Familie ihrer Mutter verstehen wird, die viel Tagalog spricht.

Würde mich auch interessieren.

Und wenn du der Meinung bist @Claudia.. Wann glaubst du denn wann das Kind die Sprache lernen möchte? 

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7. August 2018 um 22:27
In Antwort auf curro_12727774

Jetzt muss ich mal die Leute zusammen zählen die trotz Reinrassigkeit Deutsch nicht anständig sprechen ,kann allerdings ne Weile dauern....

TE, gibt es denn keine Sprachschule womit du deine Kenntnisse auch grammatikalisch verbessern könntest?
Wenn ja, dann mach das doch.
Finde nämlich ansich Mehrsprachigkeit gut,nur sollten die Kenntnisse nicht völlig miserabel sein.

Habt ihr noch Verwandte die man besuchen kann?
Auch das ist doch eine gute Sache wieder besser zu werden.

Hihi, da gebe ich dir recht 

Ja, es gibt schon Kurse die man belegen kann. Nur sind die doch sehr selten. Tagalog ist halt doch keine gefragte Sprache. 

Es gibt viel schönere Sprachen. 

Aber ich müsste mal meine Eltern und Co fragen, ob ich wirklich schlecht bin. Weil dann würde ich es in Erwägung ziehen so ein Kurs mal zu besuchen. 

Danke aufjedenfall für den Tipp!! 

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7. August 2018 um 22:36
In Antwort auf bella171903

Ja, macht es. Meiner Meinung nach ist sowas nur Erstrebenswert, wenn man die Sprache perfekt kann. Ich kenne so viele Menschen die nur einen Dialekt sprechen, nicht schreiben können oder so viele grammatikalische Fehler machen, dass sie nichts mit der Sprache anfangen können. Überleg mal, deine Eltern sind wahrscheinlich Muttersprachler, richtig? Du sprichst schon nicht perfekt Tagalog, dann wird deine Tochter sie erst recht nicht perfekt beherrschen, außer ihr seid dahinter und guckt dass jemand der die Sprache fließend spricht sich regelmäßig mit ihr beschäftigt. 
Zweisprachig erziehen ist ja gerade voll im Trend aber ich finde, dass ist ein Zweischneidiges Schwert. Wenn die Vorraussetzungen schon nicht Ideal sind, würde ich es lassen. 

Ich habe mal gegoogelt und hab auch gelesen, dass das Kind sich die Sprache selbst aussucht wenn es keine Idealen Voraussetzungen sein sollte. 

Somit glaube ich fast, dass ich es schon probieren möchte. 

Da es mir ja nur darum geht, dass mein Kind ihre Großeltern, Tante Onkel, cousin, etc versteht. 

 

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7. August 2018 um 22:42
In Antwort auf alphabetiker

Also wenn ich manchmal höre, wie einige deutsche Muttersprachler mit ihren Kindern deutsch reden, dann macht es gar nichts, wenn sie Tagalog nicht ganz korrekt spricht bzw. sprechen lernt

Wenn du es einigermaßen gut kannst und konsequent sprechen willst (wenn du mit ihr redest... wenn du mit anderen deutsch sprichst, ist das nicht schlimm), dann würde ich das machen.

Ich denke das kann auf längere Sicht nur Vorteile bringen. Schaden wird es wohl zumindest nicht.

Danke für dein Ratschlag. Ich werde es probieren. 

Vielen Dank nochmal! 

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7. August 2018 um 22:49

Ja, du hast mich schon überredet und motiviert so wie viele andere auch 

Meine Tochter ist 3Monate alt . Ich habe noch ein wenig Zeit zum nachdenken. Doch ich wollte mich langsam damit befassen, da es schließlich eine große Entscheidung ist. 

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7. August 2018 um 22:51
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Na wenn du deine Sprache dann selbst wieder aufmöbelst, dann wäre das doch super! Aber auch wenn du dich dagegen entscheidest, wäre es super, wenn deine Eltern diesen Part übernehmen. Kinder haben ein großartig ungeformtes Denken und deine Tochter könnte die zweite Sprache durchaus bei regelmäßigem Kontakt auch über die Großeltern lernen. 

Ja, sie müssen dann aber auch konsequent sein. Es passiert nämlich evtl. dass meine Eltern plötzlich Englisch reden. Glaubst du kann da was passieren? 

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7. August 2018 um 22:53
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Deswegen das nicht zu tun, wäre aber total schade! Mein Junior hat eine Freundin bei der Tagesmama, die spricht mit allen immer ganz gut deutsch und mit ihren Kindern ausschließlich russisch. Dem Mädchen fällt das überhaupt nicht schwer. Sie antwortet ihrer Mama auch auf russisch und spricht nebenbei mit mir deutsch... also da mach dir keinen Kopf!!!

Was wirklich? Vielleicht ist es wirklich von Kind abhängig wann und mit wem es spricht? 

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7. August 2018 um 22:57

Wie seid ihr auf diese Sprachverzögerung aufmerksam geworden? Bzw wer hat euch das gesagt wie lange dein Kind braucht?

Ja, genau. Ich werde Musik probieren. Danke für den Tipp!!

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7. August 2018 um 23:01

Ich liebe die Spanische Sprache

Hemmung habe ich auch schon, da es doch eine Asiatische Sprache ist. 

Die klingt nicht so neutral wie kroatisch, russisch, Spanisch da es doch zu Europa gehört. 

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7. August 2018 um 23:07

Ja du hast vollkommen Recht!!

Ich möchte nur nicht diese blöden Kommentare hören wie:hier ist man in Österreich und hier wird deutsch gesprochen zum Beispiel. 

Uch hab dafür den Nerv nicht. Bevor ich zum streiten Anfange geh ich gleich, bringt ja immerhin genau gar nichts, außer dass ich mich unnötig geärgert habe und mein Blutdruck in die Höhe geschossen ist.. Hihi 

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8. August 2018 um 0:17
In Antwort auf meklana

Ja du hast vollkommen Recht!!

Ich möchte nur nicht diese blöden Kommentare hören wie:hier ist man in Österreich und hier wird deutsch gesprochen zum Beispiel. 

Uch hab dafür den Nerv nicht. Bevor ich zum streiten Anfange geh ich gleich, bringt ja immerhin genau gar nichts, außer dass ich mich unnötig geärgert habe und mein Blutdruck in die Höhe geschossen ist.. Hihi 

Auch wenn das vielleicht hier bei vielen nicht so ist,aber erst mal ist wichtig dass überhaupt mitvdem gesprovhen wird.
Von Angesicht zu Angesicht.
Deutlich und bewusst.

Da ist es erst mal egal ob schriftdeutsch,Dialekt oder eine andere Sprache.
Denn auch Dialekte sind wichtig,sie machen die Sprache lebendig,vermitteln einen ganz eigenen persönlichen Bezug zur Heimat.

Vorlesen,singen und selber lesen alles sehr gut für Sprachverständnis und Erwerb.

Selbst wenn man die Zweit- oder Drittsprache nicht perfekt beherrscht ist das kein Grund dem Kind nicht das mitgeben zu wollen was man kann.

Verbessern,intensivieren kann man immer noch.Mach das ruhig.Kannst ja erst mal nach einem simplen Wörter- und Grammatikbuch gucken oder versuch an Kinderbücher zu kommen.Damit werdet ihr viel Freude haben.

Wenn man so sehr darauf besteht,nur dann eine Sprache weitergeben zu können wenn sie perfekt, oder sogar akzentfrei ist,dürften nur die wenigsten den Mund aufmachen.

 

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8. August 2018 um 0:20
In Antwort auf curro_12727774

Auch wenn das vielleicht hier bei vielen nicht so ist,aber erst mal ist wichtig dass überhaupt mitvdem gesprovhen wird.
Von Angesicht zu Angesicht.
Deutlich und bewusst.

Da ist es erst mal egal ob schriftdeutsch,Dialekt oder eine andere Sprache.
Denn auch Dialekte sind wichtig,sie machen die Sprache lebendig,vermitteln einen ganz eigenen persönlichen Bezug zur Heimat.

Vorlesen,singen und selber lesen alles sehr gut für Sprachverständnis und Erwerb.

Selbst wenn man die Zweit- oder Drittsprache nicht perfekt beherrscht ist das kein Grund dem Kind nicht das mitgeben zu wollen was man kann.

Verbessern,intensivieren kann man immer noch.Mach das ruhig.Kannst ja erst mal nach einem simplen Wörter- und Grammatikbuch gucken oder versuch an Kinderbücher zu kommen.Damit werdet ihr viel Freude haben.

Wenn man so sehr darauf besteht,nur dann eine Sprache weitergeben zu können wenn sie perfekt, oder sogar akzentfrei ist,dürften nur die wenigsten den Mund aufmachen.

 

Mit dem Kind soll oben stehen.
Und ich schreibe mit dem Handy,alles ist klitzeklein und springt ständig umher.Keine Lust alles zu verbessern.
 

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