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Mein Freundeskreis driftet immer weiter nach rechts

15. August 2016 um 8:32

Und merkt es nicht mal. Immer öfter lese ich Rechte Parolen, rechte Beiträge werden geliked oder geteilt. Und wenn man dann mal kommentiert und etwas dagegen schreibt, kommt nur " jaja, mach mal die Augen auf und komm mir jetzt nicht damit, dass ich rechts bin, ich bin einfach stolz darauf deutscher zu sein" (allein da geht mir immer schon etwas die hutschnur... Ich bin stolz darauf zufällig in Deutschland geboren zu sein. Was würde ich nur machen, wenn ich Österreicher wäre -_-)...
Zuerst war es nur auf fb, mittlerweile geht es mir auch im rl öfter so. Ständig kommen blöde Sprüche, ständig wird auf irgendeinem rumgehackt. Letztens hat ein ehemaliger freund sogar jemanden mitten auf der Straße ohne ersichtlichen Grund angepöbelt, was er denn in Deutschland will und das er zurück in sein afrikanisches Dorf soll. Blöd, dass derjenige in Deutschland geboren wurde und ihn direkt zur Schnecke gemacht hat. Warum denken Leute man könne die Nationalität an der Hautfarbe erkennen?

Ich bin echt traurig und mein Mann ist sauer... Er hält sich bei solchen Themen lieber raus und ich "vergraule" alle "Freunde" in dem ich den Mund aufmache.

Ich komm mir im Moment echt als letzter arsch vor. Aber ich will auch nicht den Mund halten. Ich beleidige auch niemanden, sondern argumentiere sehr sachlich.

LG

PS: ich bin nicht blind und sehe auch die vielen Schwierigkeiten. Aber ich weigere mich jemanden abzulehnen,nur weil er aus einem anderen Land kommt.

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15. August 2016 um 9:31

Inzwischen
bin ich da konsequent. Konsequent nicht bei Facebook und Co unterwegs und konsequent nicht mehr mit verkappten Rassisten befreundet. Ich argumentiere und diskutiere inzwischen auch nicht mehr; das habe ich lange genug gemacht und die Menschen erreicht, die aufgrund der Situation tatsächlich nur in Sorge sind oder waren. Diejenigen, die ihren Alltagsrassismus pflegen und salonfähig machen können mir gestohlen bleiben. Einsam ist es um mich herum auch nicht geworden, weil meine Familie und genügend Freunde das ebenso sehen.
Halt weiterhin nicht deinen Mund; das Thema ist zu wichtig, um es stillschweigend zu ignorieren!

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15. August 2016 um 10:00

Genau, weil nur Flüchtlinge Verbrechen begehen
Und natürlich auch alle...

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15. August 2016 um 10:34

Du bist doch aus Wien...
Hier gibt es ja einige Notquartiere. Besuch doch mal eine davon, rede mit den Leuten. Hör dir ihre Geschichten an!

Hier leugnet doch niemand, dass es keine Probleme gibt! Ich bin aber eine, die versucht, eine Lösung für ein gutes Zusammenleben zu finden.

@ buttercup: Ich hab in meinem engen Freundeskreis zum Glück niemanden, der so denkt. Den Bekannten kann ich aus dem Weg gehen. Mich würde es an deiner Stelle auch fürchterlich ärgern & würde mich zurückziehen. Auf solche Diskussionen hab ich einfach keine Lust mehr...

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15. August 2016 um 11:24

Ich weiß
nicht, warum du den Ausdruck konsequent in Anführungszeichen setzen musst; was genau möchtest du damit ausdrücken?

Zu deiner Frage: Es geht hier um Menschen mit denen ich befreundet bin; die ich also gut kenne. Ich weiß, wie sie sich ausdrücken und was ihre Wortwahl beinhaltet. Ich habe also den Vorteil, nicht groß interpretieren zu müssen, wie bei Menschen, mit denen ich eben nicht befreundet bin. Das vielleicht als Voraussetzung für die Beantwortung.

Rechts und links sind, in meinen Augen, nicht nur politische Meinungen, sondern beinhalten eine Grundeinstellung zum Leben, zur politischen Landschaft und zu Menschen. Menschen mit einer rechtsgerichteten Einstellung gibt es nicht in der Gruppe meiner Freunde, weil ich eben mit Menschen rechtsgerichteter politischer Gesinnung/wertkonservativer Einstellung nichts anfangen kann. Deswegen sind Menschen mit diesen Ansichten aber noch lange keine Rassisten.
Menschen mit linksgerichteten Werten liegen eher auf meiner Wellenlänge; bin ich also eher befreundet.
ABER:
Wenn Menschen, die ich als meine Freunde bezeichne (völlig egal, was sie wählen) damit beginnen, andere Menschen abzuwerten; sich selbst aufgrund einer zufälligen Geburt/eines Glaubens/einer Kultur/einer Hautfarbe zu erhöhen, dann ist das für mich ein Extrem, was ich nicht tolerieren kann und ja....tatsächlich konsequent von mir nicht mehr als Freund bezeichnet wird.
Ich spreche hier nicht vom Neo-Nazi-Klischee, der Parolen gröhlt, sondern von Äußerungen, die ICH nicht tolerieren kann, von einem alltäglichen Rassismus, der sich in abfälligen Bemerkungen über 'die Flüchtlinge' 'das Pack' usw usw zeigt.

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15. August 2016 um 11:31

Es ist nicht
schlimm; es ist lächerlich!
Ich kann auch stolz darauf sein, grün-braune Augen zu haben; dafür kann ich genau so wenig wie für den Umstand, eine Deutsche zu sein.
Wie nikita schon sagt; es macht mehr Sinn, auf etwas stolz zu sein, was man geleistet hat; oder aber in diesem Zusammenhang geleistet wurde. Ich bin auch stolz auf die deutsche Mannschaft, die Fußball-Weltmeister geworden ist; das haben DIE nämlich als Vertreter Deutschlands geleistet.
Das ist etwas anders als das Empfinden von Stolz wegen eines Geburtsorts....

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15. August 2016 um 11:36

Was ist rechts und was links und wer
bestimmt das?
Ich wähle links und bin sehr sehr unzufrieden wie zb die migranten kriese gelöst wird. Da könnt ich der afd meine stimme gebe
Wenn du das meinst?

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15. August 2016 um 11:38

Noch
In den 80 igern und 90 igern ging es gar nicht, die deutsche Fkagge wegen unserer Geschichte zu schwingen.
Es ist angenehm hier zu leben, allerdings ist es im restluchen Europa auch nicht verkehrt
LG

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15. August 2016 um 11:39

Ich war gar
nicht aggro; ich hab mich nur gewundert und eben nachgefragt!
Dieses sich über andere Menschen stellen ist inzwischen eben nicht mehr extrem rechts, sondern gilt nahezu als salonfähig; genau das meine ich ja. Da sollte man eben konsequent sein und entweder den Mund aufmachen oder aber nicht mehr befreundet sein.
Der Vergleich mit den homophoben Menschen ist gut! Das sind zum Teil ähnliche Argumente ;selbst die berühmte krankheitsbedingte Homosexualität findet in den berüchtigten "die Moslems können nicht anders; das ist eben ihre Natur" Meinungen ihren Nachhall....

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15. August 2016 um 11:39

Der
Amokläufer von Muc war kein Flüchtling

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15. August 2016 um 11:43
In Antwort auf kamala_11901399

Es ist nicht
schlimm; es ist lächerlich!
Ich kann auch stolz darauf sein, grün-braune Augen zu haben; dafür kann ich genau so wenig wie für den Umstand, eine Deutsche zu sein.
Wie nikita schon sagt; es macht mehr Sinn, auf etwas stolz zu sein, was man geleistet hat; oder aber in diesem Zusammenhang geleistet wurde. Ich bin auch stolz auf die deutsche Mannschaft, die Fußball-Weltmeister geworden ist; das haben DIE nämlich als Vertreter Deutschlands geleistet.
Das ist etwas anders als das Empfinden von Stolz wegen eines Geburtsorts....

Stolz ein deutscher zu sein
..ist einfach nur blöd. Oder ist es dein verdienst? Die deutschen sind eine zweckgemeinschaft-und wer durch geburt die deutsche staatsbürgerschaft hat ist zufällig deutscher.
Seih froh das deine eltern keine armen inder sind.
Ps: Was hast du damit zutun das auch u eine medalie gewonnen wurde.? Das sind individuelle leistungen.

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15. August 2016 um 11:44
In Antwort auf dermoritz3

Was ist rechts und was links und wer
bestimmt das?
Ich wähle links und bin sehr sehr unzufrieden wie zb die migranten kriese gelöst wird. Da könnt ich der afd meine stimme gebe
Wenn du das meinst?

Krise

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15. August 2016 um 11:54

Noch mal zu dem "stolz ein deutscher zu sein"
Ich versteh einfach nicht, warum man auf einen Zufall stolz sein kann. Hat man irgendwas dafür getan in Deutschland geboren worden zu sein? Macht einen das zu einem besseren oder wertvolleren Menschen? Man hat doch keinen Einfluss darauf, ob man nun in Russland, der Türkei. Frankreich oder sonst wo geboren wurde.

Ich finde es auch immer etwas seltsam, dass man ein Bekenntnis zur eigenen Herkunft mit Stolz ( Nationalismus) verwechselt. Es soll doch jeder Politiker, jeder Sportler die Flagge zeigen. Damit zeigt er nur woher er kommt und nicht ob er sich nun etwas darauf einbildet deutscher zu sein.
Und ich würde mich übrigens genauso freuen, wenn die Isländer ein Spiel gewinnen, wie bei der dt. Elf. Ich bin Fan der Mannschaft und nicht der Nationalität dahinter.

LG

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15. August 2016 um 12:24
In Antwort auf dermoritz3

Stolz ein deutscher zu sein
..ist einfach nur blöd. Oder ist es dein verdienst? Die deutschen sind eine zweckgemeinschaft-und wer durch geburt die deutsche staatsbürgerschaft hat ist zufällig deutscher.
Seih froh das deine eltern keine armen inder sind.
Ps: Was hast du damit zutun das auch u eine medalie gewonnen wurde.? Das sind individuelle leistungen.

Moritz?
Redest du mit mir? Wenn ja, lies dir bitte nochmal genau durch, was ich geschrieben habe. Danke!

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15. August 2016 um 12:27

So siehts aus
Ich bin auch froh in Deutschland zu leben, weil ich in einem recht fairen und freiem Staat Leben kann. Das ist aber nicht mein verdienst.

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15. August 2016 um 12:57

Stolz
Das ist so eine Sache. Ich verstehe es persönlich nicht.

Ein ähliches Thema hatten wir hier bereits zu den olympischen Winterspielen in Russland. Da wehte aber komischerweise ein anderer Wind. Sport sei politisch. Für mich nicht!
Da wurde ich hier fast gesteinigt, weil ich der Meinung war, dass man die Olympioniken nicht zu politischen Meinungen vor die Kamera ziehen muss. Ich weiss nicht mehr welcher Sportler das war, aber einer meinte "Ich habe mich 4 Jahre auf Olympia vorbereitet und ich bin hier um meine sportliche Leistung zu zeigen und nicht um meine politische Meinung zu sagen. Ich bin froh für Deutschland antreten zu dürfen, weil unsere Trainingsmöglichkeiten nicht jeder geniessen kann, weil es in anderen Ländern nicht die finanziellen Möglichkeiten gibt. Das finde ich traurig und nicht die Pannen, die es bei jeder Veranstaltung gibt.". Dafür wurde dieser Sportler von den Medien gelyncht und auch hier hagelte es Kritik. Schliesslich ist er Deutscher, vertritt Deutschland und muss sich dementsprechend angemessen der politischen Lage äussern. Schliesslich sei auch Sport polititisch. Das ist für mich nicht in Ordnung. Das hat mich eher an die Nazi-Zeit erinnert. Da ist einer nicht mit der Masse geschwommen und wurde gesteinigt. Kathi Witt durfte sich erst gar nicht zu der Lage in Russland äussern, weil sie sich politisch nie geäussert hatte und immer die Vorbereitung von Russland gelobt hatte. DAS finde ich extrem.
Die Sportler trainieren 4 Jahre hart damit sie bei den olympischen Spielen dabei sein können und Chancen auf das Treppchen haben und nicht um ihre politische Meinung zu sagen. Die Spiele stehen im Vordergrund. Das Thema Doping lasse ich jetzt mal gekonnt aus.

Ich mag dieses "Ich bin stolz auf Deutschland. Wir sind Weltmeister. Ich bin stolz Deutscher zu sein." nicht. Das hat für mich nichts extremes, aber man schmückt sich mit Lorbeeren, die man sich nicht verdient hat. Ich bin auch stolz auf die Mannschaft. Die Jungs haben es sich verdient. Sie sind Weltmeister, aber nicht ich. Ich fiebere auch gern mit, aber das liegt daran, dass ich denke, dass es diejenigen verdient haben, wenn sie Leistung bringen. Deswegen fange ich auch nicht an zu trauern, wenn sie es nicht schaffen. Schade für die Spieler, aber nicht für mich. Was habe ich damit zu tun? Nichts! Wenn ich mit auf dem Feld stehen würde, okay, aber nicht, wenn ich vor der Glotze sitze. Dann kann ich stolz drauf sein, dass ich für ARD und ZDF die Einschaltquoten hochgetrieben habe, weil ich daran beteiligt war. Aber wer will auf sowas stolz sein?

Zum eigentlichen Thema...ich wehre mich gegen jedes Extrem. Ich wehre mich dagegen, wenn Flüchtlinge über einen Kamm gezogen werden, obwohl es bei jeder Nationalität Idioten gibt. Ich wehre mich gegen Parolen, weil sie einfach nicht deutsch sind. Ich wehre mich aber auch dagegen, wenn alles schön geredet wird. Wenn jedes Fehlverhalten auf biegen und brechen mit "Das ist eine andere Kultur und die Leute haben eine schwere Zeit hinter sich." entschuldigt wird. Das ist bis zu einem gewissen Mass vertretbar, aber es ist für mich keine Entschuldigung für alles. Oder wenn man selbst keine negativen Erfahrungen gemacht hat und man deswegen diese negativen Erfahrungen in Frage stellt. Alles schon erlebt.
In meinem Freundeskreis gibt es weder das eine noch das andere Extrem...jedenfalls bekam ich davon noch nie etwas mit. Natürlich gibt es Leute, die sich negativ äussern, aber das sind keine Parolen und angepöbelt wird auch keiner. Diese negativen Äusserungen gehen nicht nus gegen andere Nationalitäten. Wenn das ein Deutscher macht, dann äussern sie sich genauso negativ darüber.

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15. August 2016 um 13:54
In Antwort auf buttercupx4

Noch mal zu dem "stolz ein deutscher zu sein"
Ich versteh einfach nicht, warum man auf einen Zufall stolz sein kann. Hat man irgendwas dafür getan in Deutschland geboren worden zu sein? Macht einen das zu einem besseren oder wertvolleren Menschen? Man hat doch keinen Einfluss darauf, ob man nun in Russland, der Türkei. Frankreich oder sonst wo geboren wurde.

Ich finde es auch immer etwas seltsam, dass man ein Bekenntnis zur eigenen Herkunft mit Stolz ( Nationalismus) verwechselt. Es soll doch jeder Politiker, jeder Sportler die Flagge zeigen. Damit zeigt er nur woher er kommt und nicht ob er sich nun etwas darauf einbildet deutscher zu sein.
Und ich würde mich übrigens genauso freuen, wenn die Isländer ein Spiel gewinnen, wie bei der dt. Elf. Ich bin Fan der Mannschaft und nicht der Nationalität dahinter.

LG

Naja
man ist auch auf seine Kinder stolz, könnte auch Zufall sein

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15. August 2016 um 13:55

In
meinen Augen hinkt der Vergleich.
Meine Tochter ist ein Teil von mir! Ich war nicht stolz auf sie, als sie krabbelte, weil sie eine Leistung erbracht hat, sondern weil mein Kind einen wichtigen Abschnitt auf ihrem Weg gemeistert hat und das wird sich auch nicht ändern.
Das ist eine andere Art von Stolz, irgendwie...

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15. August 2016 um 13:58
In Antwort auf kamala_11901399

In
meinen Augen hinkt der Vergleich.
Meine Tochter ist ein Teil von mir! Ich war nicht stolz auf sie, als sie krabbelte, weil sie eine Leistung erbracht hat, sondern weil mein Kind einen wichtigen Abschnitt auf ihrem Weg gemeistert hat und das wird sich auch nicht ändern.
Das ist eine andere Art von Stolz, irgendwie...

Aber
ich verstehe schon, was du meinst, Bella. So ähnlich könnte man auch beim Nationalstolz argumentieren.
Dann IST es vielleicht nicht lächerlich, aber ich empfinde es als lächerlich, weil ich Mutterstolz verstehe, Nationalstolz in der Form, stolz darauf zu sein, in einem bestimmten Land geboren worden zu sein, aber nicht nachvollziehen kann.
So ist es besser formuliert!

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15. August 2016 um 14:03

Naja, ich
sag nur Kinderschokolade!!

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15. August 2016 um 15:05

Ich finde es
gut und wichtig, dass du dein Umfeld in Frage stellst und teile auch nicht die Meinung einiger hier, dass rechtes Gedankengut und menschenverachtende Gesinnungen toleriert geschweige denn respektiert werden sollten.
Deine Situation ist natürlich nicht einfach. Von außen ist es einfach zu sagen: die würde ich alle in den Wind schießen..
Ich denke es ist wichtig deine Freunde zu konfrontieren und mit ihnen zu diskutieren bis Ihnen die Argumente ausgehen. Lass das nicht einfach so stehen sondern halt Ihnen den Spiegel vor. Gerade da wo Menschen die eigentlich keine Nazis sind mit solchen Äußerungen anfangen ist es wichtig anzusetzen damit rechtes Gedankengut nicht wieder salonfähig wird.
Zum Thema Nationalstolz: ich sehe es wie die meisten: worauf sollte ich stolz sein und vor allen was ist das für eine Art von Stolz? Hinter dem unschuldigen: ,,Man wird doch wohl noch stolz auf sein Land sein dürfen" versteckt sich meiner Meinung nach gerade in diesem Kontext etwas ganz anderes. Nationalstolz ist ausgrenzender Stolz.
Die Aussage die eigentlich dahinter steckt ist: Meine von mir zelebrierte soziale Identität als Deutscher kannst du Ausländer nicht teilen. Du gehörst nicht zu uns.

Wenn Deutschland mal was wirklich tolles vollbringen würde, zum Beispiel die Integration der vielen Flüchtlinge oder aber auch derer die seit Generationen bei uns leben, und das als geeintes Land, dann könnte man vielleicht mal ein bisschen stolz sein- aber so? Auch ich bin froh hier zu leben, finde aber nicht dass dieses Land sich in der Vergangenheit mit besonders viel Ruhm bekleckert hätte (auch nicht nach dem 2. Weltkrieg)...

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15. August 2016 um 15:08

Ich geb dir in dem Punkt recht
Das Freunde unterschiedliche Meinungen haben können & auch sollen! Aber wenn ein Freund zu jemanden auf der Straße sagt, er soll zurück in seine Heimat nach Afrika gehen, würde ich mir sehr schwer tun, den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Wenn jemand aufgrund der derzeitigen Situation Angst hat & mit der Politik nicht zufrieden ist, ist das sicher kein Grund eine Freundschaft zu kündigen. Wenn jemand aber jeden ausländisch aussehenden Menschen als Mensch zweiter Klasse sieht, dann schon.

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15. August 2016 um 17:31
In Antwort auf xrumpelstilzchenx

Naja
man ist auch auf seine Kinder stolz, könnte auch Zufall sein

Nein, Kinder sind kein Zufall
Vieles bei meinem Kind kann ich beeinflussen. Wenn Kinder Zufall waren, könnte man sich jegliche Erziehung sparen und sich getrost zurück lehnen.

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15. August 2016 um 17:36
In Antwort auf jane8113

Ich finde es
gut und wichtig, dass du dein Umfeld in Frage stellst und teile auch nicht die Meinung einiger hier, dass rechtes Gedankengut und menschenverachtende Gesinnungen toleriert geschweige denn respektiert werden sollten.
Deine Situation ist natürlich nicht einfach. Von außen ist es einfach zu sagen: die würde ich alle in den Wind schießen..
Ich denke es ist wichtig deine Freunde zu konfrontieren und mit ihnen zu diskutieren bis Ihnen die Argumente ausgehen. Lass das nicht einfach so stehen sondern halt Ihnen den Spiegel vor. Gerade da wo Menschen die eigentlich keine Nazis sind mit solchen Äußerungen anfangen ist es wichtig anzusetzen damit rechtes Gedankengut nicht wieder salonfähig wird.
Zum Thema Nationalstolz: ich sehe es wie die meisten: worauf sollte ich stolz sein und vor allen was ist das für eine Art von Stolz? Hinter dem unschuldigen: ,,Man wird doch wohl noch stolz auf sein Land sein dürfen" versteckt sich meiner Meinung nach gerade in diesem Kontext etwas ganz anderes. Nationalstolz ist ausgrenzender Stolz.
Die Aussage die eigentlich dahinter steckt ist: Meine von mir zelebrierte soziale Identität als Deutscher kannst du Ausländer nicht teilen. Du gehörst nicht zu uns.

Wenn Deutschland mal was wirklich tolles vollbringen würde, zum Beispiel die Integration der vielen Flüchtlinge oder aber auch derer die seit Generationen bei uns leben, und das als geeintes Land, dann könnte man vielleicht mal ein bisschen stolz sein- aber so? Auch ich bin froh hier zu leben, finde aber nicht dass dieses Land sich in der Vergangenheit mit besonders viel Ruhm bekleckert hätte (auch nicht nach dem 2. Weltkrieg)...

Magst du erklären
inwiefern Deutschland sich deiner Meinung nach, in der Vergangenheit nicht mit Ruhm bekleckert hat?

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15. August 2016 um 18:22

Stimme dir auch
zu 100% zu, Helena!
Viele begreifen einfach nicht, dass "rechts", "rechsradikal" und "menschenverachtend absolut unterschiedliche Paar Stiefel sind!
Weiter unten wurde von einer Userin ein Post mit einem Link eröffnet, aus dem hervorgeht, dass die meisten Flüchtlinge mit den Werten der AFD sympathisieren. Dieser Post wurde hier schön überlesen

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15. August 2016 um 18:33

Woher willst du wissen, wie leicht ich mich von meinen
Freunden anwende? Oder ob ich eine gute Freundin bin?

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15. August 2016 um 20:22
In Antwort auf buttercupx4

Nein, Kinder sind kein Zufall
Vieles bei meinem Kind kann ich beeinflussen. Wenn Kinder Zufall waren, könnte man sich jegliche Erziehung sparen und sich getrost zurück lehnen.


vieles kann man nicht beeinflußen zB Aussehen, Talente, bestimmte Charaktereigenschaften ect. und auf die ist man in der Regel trotzdem stolz

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15. August 2016 um 20:49

Also
1. habe ich nicht gesagt, dass ich Nationalstolz bei anderen gut finde wenn er in dieser Form hochgehalten wird und
2. habe ich geschrieben, dass ich froh bin hier zu leben- sehr sogar. Ich weiß unseren Sozialstaat zu schätzen und gehöre nicht zu denen die immer am meckern sind. Ich bin hier sehr glücklich und zufrieden und auch dankbar in diesem Teil der Welt geboren zu sein. Was ich nicht ab kann ist diese Arroganz anderen gegenüber, die erstaunlich oft genau von denen kommt, die nicht das kleinste Stück dazu beitragen dass wir es hier so gut haben.
Ein bisschen Demut könnte uns allen nicht schaden aber stattdessen wollen viele halt lieber stolz sein (worauf wissen sie meist selbst nicht so genau) und gar nicht wissen was um sie herum passiert.
Es gibt da ein ganz nettes Sprichwort:
Je dicker die Bretter, je tiefer der Bolz, je dümmer der Bengel, je größer der Stolz

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15. August 2016 um 20:58
In Antwort auf xrumpelstilzchenx

Magst du erklären
inwiefern Deutschland sich deiner Meinung nach, in der Vergangenheit nicht mit Ruhm bekleckert hat?

Ich gehe jetzt nicht in Detail.
Jeder der Zeitung liest weiß was in der Welt passiert.
Ich beziehe mich nicht auf den Sozialstaat sondern auf außenpolitisches und Integration weil das die Themen sind, mit denen wir auf internationaler Ebene auftreten.
Ich habe ja keine Ahnung davon- vielleicht will mich jemand aufklären? Worauf ist man als stolzer deutscher denn so stolz? Auf die gesetzliche Krankenversicherung? Auf das Hartz 4? Auf Goethe und Schiller?

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15. August 2016 um 21:01

Das sind alles
tolle Sachen die du da aufzählst und ich bin froh über all diese Vorzüge aber sie sind nicht mein Verdienst deshalb bin ich dankbar und das ist etwas anderes als stolz

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15. August 2016 um 21:40

Ich frage mich,
Ob es diese Diskussion auch in anderen Ländern gibt. Ich glaube nicht. Das ist ein typisch deutsches Problem. Darf man Nationalstolz entwickeln und zeigen? Darf man auf sein Land stolz sein? Darf man die deutsche Flagge schwingen - auch außerhalb des Sports? Ich finde, wir sollten uns diesbezüglich mal ein bisschen lockerer machen. Die Kunst ist doch, stolz auf etwas zu sein ohne anderes abzuwerten.

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15. August 2016 um 21:57
In Antwort auf coffeequeen86

Ich frage mich,
Ob es diese Diskussion auch in anderen Ländern gibt. Ich glaube nicht. Das ist ein typisch deutsches Problem. Darf man Nationalstolz entwickeln und zeigen? Darf man auf sein Land stolz sein? Darf man die deutsche Flagge schwingen - auch außerhalb des Sports? Ich finde, wir sollten uns diesbezüglich mal ein bisschen lockerer machen. Die Kunst ist doch, stolz auf etwas zu sein ohne anderes abzuwerten.

Ja
die Deutschen sind in der Beziehung mehr als uncool und sehr verklemmt - in anderen Ländern ist so etwas einfach selbstverständlich

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16. August 2016 um 0:10

Das
sind natürlich gute Gründe um stolz zu sein
Ich glaub Curryking ist auch ne deutsche Erfindung oder? Musste gerade an Switch reloaded denken

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16. August 2016 um 0:15

Zum Thema
deutsche Geschichte und Stolz: die Kritik am Nationalstolz ist so alt wie der Nationalstolz selbst. Und nur weil wir es nicht mitbekommen heißt es nicht, dass es das in anderen Ländern nicht gibt und selbst wenn muss man den eigenen Mist auch nicht immer mit dem von anderen rechtfertigen.
Diese Argumente werden auch gar nicht besser wenn man sie zum drölfundzwanzigsten mal nachplappert ohne den Kopf einzuschalten...

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16. August 2016 um 7:49

Ich find solche freunde super anstrengend
Ich kann das auch nicht ab und meide solche leute. Bei der arbeit muss ich mir schon oft genug rassistische sprueche anhoeren...ein deutscher kommt oefter bei uns einkauefen,fast jedesmal aeussert er sich abfaellig,ueber auslaender,grad weil unsere kundschaft oft halt als muslime zu erkennen sind...das heftigste war als er meinte,schade das es keine gaskammern
mehr gibt. Keine ahnung ob er mich als
auslaenderin wahrnimmt? Ich war schon oefter nah dran ihm ein paar takte zu sagen. Aber ist halt mein arbeitsplatz und keine ahnung wie man da reagieren soll. Wie gesagt ich hab schon mehrere solcher kunden erlebt und ich kann mich schlecht mit jedem anlegen.wenn ich dann noch solche freunde haette... zum glueck kann man sich die aussuchen.

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16. August 2016 um 8:17

Diesen hass finde ich auch erschreckend
Das ist mir auch bereits aufgefallen und es macht mir Angst. Etwas sachlich kritisch zu beurteilen ist ja positiv und auch wichtig für die Entwicklung einer Gesellschaft. Aber Argumente und Handlungen, die auf Hass basieren, sind ein harter Rückschritt in der gesellschaftlichen Entwicklung. Diese Entwicklung gefällt mir zur Zeit gar nicht und sie weckt in mir die Angst vor einem Bürgerkrieg. Zumal es immer mehr, leider sogar gebildete Menschen, sind, die sich davon anstecken lassen.

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16. August 2016 um 9:33
In Antwort auf jane8113

Das sind alles
tolle Sachen die du da aufzählst und ich bin froh über all diese Vorzüge aber sie sind nicht mein Verdienst deshalb bin ich dankbar und das ist etwas anderes als stolz

Deinen Teil trägst du aber dazu bei...
Indem du z.b Sozialabgaben zahlst um die o.g. Dinge von Helena zu erhalten.

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16. August 2016 um 14:37

Also zum thema nationalstolz
Die Kritik daran gibt es in vielen laendern und ein ausgepraegter nationalstolz hat oft ein komischen beigeschmack. Wir haben zwar das 3.reich in unserer geschichte aber faschismus gibt und gab es auch in anderen laendern und ist deshalb auch bestandteil von diskussionen. Es ist also nicht nur ein deutsches phaenomen dass nationalismus, patriotismus usw. Kritisch hinterfragt wird. Und es kommt ja auch auf die zusammenhaenge an. Wenn ich die deutsche flagge zu.wm phase an meinem haus haengen habe bin ich nicht zwangslaeufig rechts und rassistisch. Wenn ich aber die deutsche flagge an meinem fenster haengen habe und dazu auslaender oder andersfarbige anpoebele was sie hier zu suchen haben dann ist das ein sehr fragwürdiger nationalstolz. F as selbe denke ich auch zu tuerkischen flaggentraeger die kurden nicht anerkennen oder ungarische die keine Syrer bei sich haben wollen usw

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16. August 2016 um 15:10

Kritisierst du
dass ich rechtes Gedankengut und menschenverachtend in einen Topf werfe? Und ich soll mich informieren? Rechtes Gedankengut beinhaltet Rassismus- richtig? Und Rassismus ist menschenverachtend. Wir reden hier über Leute die auf der Straße Ausländer anpöbeln.
Du willst diskutieren aber wir reden aneinander vorbei. Es geht hier nicht um Heimatliebe und konservative Parteien sondern um braunen Nationalstolz und der ist nunmal rechts und menschenverachtend soweit ich da richtig informiert bin.

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16. August 2016 um 15:14
In Antwort auf jane8113

Zum Thema
deutsche Geschichte und Stolz: die Kritik am Nationalstolz ist so alt wie der Nationalstolz selbst. Und nur weil wir es nicht mitbekommen heißt es nicht, dass es das in anderen Ländern nicht gibt und selbst wenn muss man den eigenen Mist auch nicht immer mit dem von anderen rechtfertigen.
Diese Argumente werden auch gar nicht besser wenn man sie zum drölfundzwanzigsten mal nachplappert ohne den Kopf einzuschalten...

Aber
Ein Türke liebt doch auch seine Türkei und ein Franzose liebt sein Frankreich. Ich als Deutsche liebe natürlich auch mein Deutschland. Deswegen bin ich noch lange nicht rechts.

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