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Mein Kind wird im Kindergarten zum Essen genötigt...

24. Oktober 2005 um 9:59 Letzte Antwort: 1. Dezember 2005 um 2:44

Hallo ich habe ein Problem mit meinem Sohn, oder eigentlich eher mit den Erzieherinen vom Kindergarten. Das Problem ist, dass er ein ziemlich schlechter Esser ist und auch kaum neue Sachen probieren will. Im Kindergarten bestehen sie darauf, dass er beim Mittagessen wenigstens einen Bissen probieren muß, und es auch nicht ausspucken darf. Das finde ich grundsätzlich okay, ich daheim mache es allerdings nicht so. Aber am letzten Donnerstag gab es Erbseneintopf und den mochte er gar nicht, zudem er sowas auch noch nie gesehen hat, weil wir auch keinen Erbseneintopf essen. Die Erzieherinen haben ihn dazu genötigt einen Bissen in den Mund zu nehmen, den er nicht runterschlucken wollte. Daraufhin mußte er so lange am Tisch sitzen bleiben, bis er runtergeschluckt hat. Das hat ca. eineinhalb Stunden gedauerte. Ihr habt richtig gelesen: EINEINHALB Stunden! Ich finde das ziemlich heftig, schliesslich ist mein Sohne erst drei und auch erst seit zwei Monaten im Kindergarten. Was meint ihr dazu? Ich weiß gar nicht wie ich reagieren soll. Er bleibt nicht jeden Tag zum Mittagessen dort und die Erzieherinen haben mir gesagt, dass er schon anfängt zu weinen wenn er merkt dass er dort essen muß, bevor er überhaupt weiss was es gibt. Zu hause macht er das neuerdings auch, aber ich kann ihn ziemlich schnell beruhigen, wenn ich ihm sage dass er es nicht essen muß. Heute als ich ihn gefragt habe, ob er im Kindergarten Mittag essen will, wollte er sofort mit nach Hause kommen und ich konnte ihn nur schwer davon überzeugen dazubleiben und ihm glaubhaft zu machen, dass ich ihn schon vor dem Essen holen werde, was ich natürlich auch tun werde. Ich bin mir nicht sicher was ich machen soll, noch habe ich keine Arbeit und kann ihn früher holen, aber wenn ich was finde muß er jeden Tag dort zum Essen bleiben. Soll ich ihn erst mal nicht zum Essen dort lassen? Die Erzieherinen sagen, dass es keine gute Idee ist, weil er sonst gar nicht mehr zum Essen bleiben will. Daraufhin haben wir uns geeinigt, dass er nur zum Essen bleiben soll, wenn es was gibt, was ihm schmeckt und was er auch ziemlich sicher essen will. Das wäre heute gewesen, aber er wollte ja nicht dort bleiben. Ansonsten gibt es diese Woche nur Sachen, die er sicher NICHT essen wird. Es wäre echt nett, wenn Ihr mir ein paar Tips geben könntet, ich bin echt relativ verzweifelt.
Ich danke Euch jetzt schon

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25. Oktober 2005 um 10:51

Anderer Kindergarten -
ist meine Meinung. Mein Sohn ist zwar erst 8 1/2 Monate alt, und ich habe noch keine Erfahrung mit Kindergärten, aber ich weiss noch genau, wie ich mich selbst als Kind gefühlt habe, wenn ich zu Dingen (bei mir war's mal der Sportunterricht) gezwungen wurde.
Der Effekt war: der Wurm ist drin. Ich habe es ab sofort nicht mehr locker genommen und bis der Wurm wieder raus ist, dauert es sehr sehr lange, bis das Vertrauen wieder da ist.

Ich finde die Erzieherinnen in deinem Kindergarten furchtbar. Wenn Mütter zu solchen Mitteln greifen, lässt sich drüber streiten , aber ausgebildete Pädagogen sollten doch mehr "drauf" haben, als Leute wie ich und du.
Glückwunsch für dich, dass du dich meldest und von solchen wirklich fahrlässigen Methoden berichtest. Pfui Deibel für solche Methoden im "ach so pädagoischen Kinderhort".
Essen ist ein neurotisches Feld: ziemlich viele Kinder/Jugendliche haben Probleme mit essen.
Ich hatte auch eine Essensstörung - nicht Magersucht; aber auch eine, die im Grunde darauf basierte, dass ich mich nicht mehr wohl fühlte und herabgewürdigt fühlte, wenn ich "mal " nichts - einfach nichts essen wollte.
Ist das so ein seltsames Bedürfnis? Es gibt doch Tage (Biorhythmus<, an denen man nicht viel essen will!

Deshalb mein Rat: Bevor Essensstörungen etabliert werden bei deinem Sohn (denn er soll doch auch woanders gerne essen wollen und können), rede mit den Erzieherinnen, sie mögen diese Methode ab sofort unterlassen. Und wenn nicht - nimmst du deinen Sohn s o fo r t von da weg. Kinderbetreuung - bis du einen neuen KI-GA Platz findest. Den würde ich sofort an deiner Stelle suchen und glaube es mir: dein Sohn wird es dir danken!
Zwang ist das hinterletzte Mittel, das kannst du mir glauben.

Als ERwachsene erst (mit 21) hat sich meine Essensstörung mit therapeutischer Hilfe - ich sag mal - in 8 Jahren langsam "in Luft aufgelöst". Dann konnte ich wieder mit anderen Leuten ungezwungen essen, gerne essen (mit Freude), und mich wehren, wenn mir einer einen Spruch reingedrückt hat, weil ich so "schrecklich" dünn war. Bin ich jetzt schon lange nicht mehr.

Also: nimm deinen Sohn Ernst und gib ihm das Gefühl, das du hinter ihm stehst, und wenn er etwas nicht will, du ihn darin bestärkst!

In diesem Sinne

alles Gute

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25. Oktober 2005 um 10:58
In Antwort auf mica_12372715

Anderer Kindergarten -
ist meine Meinung. Mein Sohn ist zwar erst 8 1/2 Monate alt, und ich habe noch keine Erfahrung mit Kindergärten, aber ich weiss noch genau, wie ich mich selbst als Kind gefühlt habe, wenn ich zu Dingen (bei mir war's mal der Sportunterricht) gezwungen wurde.
Der Effekt war: der Wurm ist drin. Ich habe es ab sofort nicht mehr locker genommen und bis der Wurm wieder raus ist, dauert es sehr sehr lange, bis das Vertrauen wieder da ist.

Ich finde die Erzieherinnen in deinem Kindergarten furchtbar. Wenn Mütter zu solchen Mitteln greifen, lässt sich drüber streiten , aber ausgebildete Pädagogen sollten doch mehr "drauf" haben, als Leute wie ich und du.
Glückwunsch für dich, dass du dich meldest und von solchen wirklich fahrlässigen Methoden berichtest. Pfui Deibel für solche Methoden im "ach so pädagoischen Kinderhort".
Essen ist ein neurotisches Feld: ziemlich viele Kinder/Jugendliche haben Probleme mit essen.
Ich hatte auch eine Essensstörung - nicht Magersucht; aber auch eine, die im Grunde darauf basierte, dass ich mich nicht mehr wohl fühlte und herabgewürdigt fühlte, wenn ich "mal " nichts - einfach nichts essen wollte.
Ist das so ein seltsames Bedürfnis? Es gibt doch Tage (Biorhythmus<, an denen man nicht viel essen will!

Deshalb mein Rat: Bevor Essensstörungen etabliert werden bei deinem Sohn (denn er soll doch auch woanders gerne essen wollen und können), rede mit den Erzieherinnen, sie mögen diese Methode ab sofort unterlassen. Und wenn nicht - nimmst du deinen Sohn s o fo r t von da weg. Kinderbetreuung - bis du einen neuen KI-GA Platz findest. Den würde ich sofort an deiner Stelle suchen und glaube es mir: dein Sohn wird es dir danken!
Zwang ist das hinterletzte Mittel, das kannst du mir glauben.

Als ERwachsene erst (mit 21) hat sich meine Essensstörung mit therapeutischer Hilfe - ich sag mal - in 8 Jahren langsam "in Luft aufgelöst". Dann konnte ich wieder mit anderen Leuten ungezwungen essen, gerne essen (mit Freude), und mich wehren, wenn mir einer einen Spruch reingedrückt hat, weil ich so "schrecklich" dünn war. Bin ich jetzt schon lange nicht mehr.

Also: nimm deinen Sohn Ernst und gib ihm das Gefühl, das du hinter ihm stehst, und wenn er etwas nicht will, du ihn darin bestärkst!

In diesem Sinne

alles Gute

Nachtrag
entschuldige, aber nach nochmaliger Lektüre deines Beitrages kann ich dir nur raten: nutze die Zeit, die du hast und suche einen anderen Kindergarten so schnell wie möglich!
Dein Sohn fühlt sich überhaupt nicht wohl dort! Das ist Fakt. Er wird sich auch so schnell nicht besser fühlen.

Es gibt bessere Ki-Gärten!
Ausserdem : hole ihn einfach jeden Mittag zu dir - und stelle dich mit geradem Kreuz vor diese Erzieherinnen!
Es ist einfach unglaublich und ein schwerwiegender Fehler!
Mein Kind soll sich doch im KiGarten wohl fühlen in erster Linie, damit ich beruhoigt bin.

Also noch einmal: nutze deine (noch) freie Zeit und: weg - raus aus dem Ki.-Ga..

Schreibe mal, was sich ergeben hat!
Viel Glück euch beiden!

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25. Oktober 2005 um 13:09

Hallo,
also, ich habe meine Tochter auch seit ca. 2 Monaten im KiGa und sie ist ebenfalls erst drei. Ich finde es nicht ungewöhnlich, dass dein Sohn nicht mehr dort essen will, bei der Erfahrung die er machen musste. Also unsre Tochter ist auch nicht wirklich eine große esserin und mag auch nicht alles, was man ihr vorsetzt. Allerdings ist es bei unsrem KiGa so, dass sie dort nur Frühstückt aber nicht zu Mittag isst. Das Frühstück bekommt sie von zu Hause mit.

Vielleicht wäre es bei euch eine Möglichkeit deinem Sohn ein Essen von zu Hause einzupacken. Eventuell würde er dann besser essen. Ich muss auch sagen, dass ich die Methode den armen Kleinen da eineinhalb Stunden sitzen zu lassen für nicht in Ordnung halte. Ich habe unsre Tochter auch mal dazu genötigt was runterzuschlucken, was sie im Mund hatte und ausspucken wollte. Das habe ich schwer bereut, denn als sie versuchte runterzuschlucken, hat es sie so gegraust, dass sie im Schwall erbrochen hat. Ich denke zwingen bringt gar nix. Und ich finde Erzieherinnen sollten da auch andere Umgehensweisen an den Tag legen. Bei unsrem KiGa werden die Kinder zu gar nix gezwungen, manchmal bringt meine Tochter ihre Brotzeit auch wieder unberührt nach Hause. Da ist nicht die Rede davon, dass sie unbedingt essen musste. Kinder holen sich schon was sie brauchen!

Vielleicht ziehst du es doch in Betracht den KiGa zu wechseln, wenn das möglich ist. Oder du besprichst dich nochmal mit den Erzieherinnen und machst ihnen klar, dass du das nicht willst, dass sie deinen Sohn zum essen zwingen.

Ich wünsche dir da einen guten Weg, besonders für deinen Sohn. Und ich würde übrigens ihn schon zu Hause essen lassen, solange du noch die Möglichkeit hast!

Liebe Grüße,

Christa

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28. Oktober 2005 um 10:32

Nie vergessen
Ich habe vor mir vor 25 Jahren ein Brötchen mit zu viel Magarine im Kindergarten geschmiert ( sprich im gleichen Alter) und wollte es nicht essen! Musste aber! Ich saß damals ebenfalls zwei Stunden davor bevor ich aufstehen durfte! Du siehst ich habe das nie vergessen, also tu was! Ich denke er sollte wirklich nur essen, wenn erwill und das würde ich halt den Erzieherinnen auch mitteilen! Meinen Sohn ebenfalls seit zwei Monaten da, würde ich ansonsten in einer anderen Kiga unterbringen!

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2. November 2005 um 13:46

Kindergarten wechseln ist übertrieben...
ich (erst 19) habe bereits eine 15Monate alte Tochter und nebenbei passe ich auf die Kinder einer Bekannten auf (7,9,10,13)...und praktika im Kindergarten hatte ich auch schon einige...

Dass Kinder wenigstens etwas probieren sollen ist normal.
Es ist ja nicht so,dass er es wirklich essen muss,sondern nur probieren.
Meine Tochter kann mir bis jetzt nut "zeigen", dass es ihr nicht schmeckt,aber selbst wenn sie alt genug ist und mir sagt,dass sie etwas nicht essen will, werde ich ihr sagen,dass sie es wenigstens probieren MUSS!

Ich habe noch 4 kleinere Geschwister (16,12,12,9) und bei den 3 Kleinen habe ich viel von der Erziehung mitbekommen und auch geholfen...
Da nur die Kleinste und der 16jährige zuhause wohnen kennen nur die Beiden die Regel,dass ALLES probiert und auch runtergeschluckt werden muss...

Und da kommt es bei BEIDEN und auch bei den BABYSITTER-KINDERN schon mal dazu,dass sie 2 STunden am Tisch sitzen.

Aber meist nur bei Gemüse oder Fleisch...

Also wollt ihr euren Kindern diese, wie ihr es nennt, "grausige" Methode antun und sie eventuell sogar umstimmen (so dass es ihnen vllt doch schmeckt?!)oder wollt ihr ihnen lieber Süßigkeiten in den leeren Magen geben, denn vom Mittagstisch haben sie ja nichts gegessen ?!?!?!?!
Irgendwann wird es darauf hinauslaufen, dass sie nur noch das essen,was sie wollen und wann sie wollen...

MfG Mella

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2. November 2005 um 20:43

Oh mein Gott!
Habe mit Erschrecken Deinen Beitrag gelesen. Auch ich habe eine Tochter von 3 1/2, die in den Kindergarten geht und alleine die Vorstellung, dass dort SO mit meinem Kind umgesprungen wird, lässt mich rot sehen.
Klar, Kinder sollten lernen, mit Nahrungsmitteln richtig umzugehen und die Zeiten, in denen man Essen weg wirft, ohne darüber nach zu denken, sind lange vorbei... aber um Himmels Willen doch nicht auf diese Art!
Ich glaube kaum, dass der Kleine sich die Erbsensuppe ausgesucht hat! Und wenn er sowieso ein schlechter Esser ist, wird in dieser Terror eher dazu bringen, sich mit Widerwillen an den Tisch zu setzen. Bei Kindern kann der Zwang zu Essen sogar zu Essstörungen durch Ekel (Magersucht oder Bulemie)im frühen Kindesalter führen... Habe selbst so einen Fall in der Verwantschaft, die Frau ist inzwischen 36 und leidet immer noch an Magersucht...
Also- Tu was! Such einen anderen Kindergarten, nimm lieber einen längeren Weg in kauf, aber tu deinem Kind diesen Stress nicht an...
Ach ja, noch was: Beschwer dich doch mal bei dem Träger dieser Einrichtung (Kirche oder Gemeinde), und rede mal mit anderen Eltern, die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Wenn sich mehrere Eltern zusammenschliessen, kann der Träger die Beschwerden nicht ignorieren. Und im schlimmsten Fall schreib einen offenen Brief in Eurer Tageszeitung...
Ich wünsch Dir und dem Kleinen alles Gute!
Liebe Grüsse, Mirhiban

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4. November 2005 um 17:39

Hü und hott
hallo,
wenn ich die ganzen beiträge hier lese, stell ich fest, dass es zu diesem thema anscheinend nur 2 extreme gibt. entweder, gegessen wird, was auf den tisch kommt oder gegessen wird, was das kind will. und beides ist meines erachtens falsch. ein kind muß lernen, dass es nicht nur genau das gibt, was es mag, sondern auch mal was halb-ekliges aber nie was wirklich ganz-ekliges. wozu bohneneintopf durchaus gehört... also finde ich das durchaus auch fies, wie die erzieherinnen dort drauf sind. andererseits ist es nun auch nicht überall und unter allen bedingungen sofort möglich und erstrebenswert, den kindergarten wegen eines isolierten problems gleich zuwechseln.
1. das kind erlebt in einer sehr frühen prägungsphase, dass flucht bei problemen ok ist.
2. es gibt wenig kindergärten... man ist froh über einen platz. nicht überall, aber doch an vielen orten.
3. sind 2 monate für so ein kleines kerlchen eine lange zeit und er ist bestimmt schon eingewöhnt. kinder und erzieherinnen wären wieder komplett neu.
deswegen ist ein kompromiß mit sicherheit das beste. und vor allem deeskalation...
ich würde das problem mit dem essen folgendermaßen angehen.
erstmal würde ich mit meinem kind darüber nicht mehr diskutieren, keine frage, ob er in den kindergarten geht, je nachdem ob er mittags geholt wird oder nicht. in den kindergarten gehts,,, und fertig. und wenn er dort mit ißt, dann ißt er mit dort. keine diskussionen zu hause über das essen dort; und zu hause gibts hin und wieder auch mal was ekliges, was alle mit heißhunger essen. ;o)
und mit den kindergärtnerinnen würde ich sprechen. ohne dass der sohn dabei ist... ich würde ihnen sagen, dass ich ihren pädagogischen ansatz verstehe. zumal essen ein sehr emotionales thema geworden ist. ich würde ihnen auch danken für ihre bemühungen, meinem sohn ein vernünftiges essverhalten beizubringen. und dann würde ich sie bitten, da du das ja auch zum ziel hast, mit dir an einem strang zu ziehen. dass du probleme siehst, wie sie das ziel zu realisieren versuchen. dass dein kind sehr sensibel darauf reagiert und so harter toback vielleicht etwas viel für den anfang ist.
dann würde ich sie fragen, ob sie nicht noch andere möglichkeiten sehen, das kind zum essen zu bewegen... verstehst wie ichs meine?
so bissl medium muß man mit pädagogen umgehen ;o) denn wenn du ihn jetzt rettest, in der schule kannste gar nix mehr machen. da passt ihm dann vielleicht sport nicht, oder lesen und er will in ne andere schule...
pädagogen, erzieher usw wissen eigentlich was sie tun. und manchmal macht man sein kind unsympatisch, wenn man meckert. wenn sie aber das gefühl haben, einbezogen zu sein und geachtet, dann wachsen ihnen flügel...

liebe grüße rho

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25. November 2005 um 20:46

Ja, ja..............
klar, und Du bist erwachsen und entscheidest doch was Du essen möchtest und was nicht. Oder isst Du einfach alles??? Glaub ich nicht.

Aber einem Kind muß das Recht, zu entscheiden, was es essen möchte und was nicht, rigeros abgesprochen werden............nach neuesten Erkenntnissen absoluter Blödsinn sowas.

Klar das Kinder sich nicht nur von Süßigkeiten und Pommes ernähren sollten.

Doch wie wärs mal mit der Methode: ich entscheide, was auf den Tisch kommt und mein Kind darf entscheiden, was es davon essen möchte und was nicht.....so einfach.......klar, bekommt meiner auch keine Süßigkeiten, wenn er vorher beim Mittagessen nichts essen wollte. Doch es bringt überhaupt nichts ein Kind zum Essen zu zwingen. Meiner würde Dir das gezwungen runtergeschluckte Essen vor die Füße k.....
hat er im Kindergarten auch gemacht. Die wollten auch die Zwangmethode anwenden. Hat der denen dann das Essen vor die Füße gek..... die hatten dann die Freude das ausgespuckte Essen wieder wegwischen zu dürfen.

Mein Sohn hatte allerdings von Beginn seines Lebens an große Schwierigkeiten überhaupt jegliche Art von Nahrung zu verdauen. Und darum möchte ich ihm beibringen, mit Genuss zu essen. Und zu Genuss gehört kein Zwang............

Warum haben wir wohl all die essgestörten?????

Es ist doch besser einem Kind die Selbstbestimmung zu überlassen.

Na, ja ich möchte Dich mal sehen, wenn Du von irgendjemand gezwungen wirst etwas zu essen, wovor es Dich ekelt............oder würdest Du gerne Heuschrecken und son Zeugs verspeisen........???
NEIN??? Komisch ich kenne Länder in denen wird sowas mit Genuß verspeisst..............
Gruß
JULIA

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28. November 2005 um 15:00
In Antwort auf mica_12372715

Nachtrag
entschuldige, aber nach nochmaliger Lektüre deines Beitrages kann ich dir nur raten: nutze die Zeit, die du hast und suche einen anderen Kindergarten so schnell wie möglich!
Dein Sohn fühlt sich überhaupt nicht wohl dort! Das ist Fakt. Er wird sich auch so schnell nicht besser fühlen.

Es gibt bessere Ki-Gärten!
Ausserdem : hole ihn einfach jeden Mittag zu dir - und stelle dich mit geradem Kreuz vor diese Erzieherinnen!
Es ist einfach unglaublich und ein schwerwiegender Fehler!
Mein Kind soll sich doch im KiGarten wohl fühlen in erster Linie, damit ich beruhoigt bin.

Also noch einmal: nutze deine (noch) freie Zeit und: weg - raus aus dem Ki.-Ga..

Schreibe mal, was sich ergeben hat!
Viel Glück euch beiden!

Also...
denn Kindergarten wechseln ist blödsinn.Für denn kleinen mann ist es eine grosse umstellung sich zu integrieren und das braucht zeit!
Ich selber arbeite auch mit Kindern und würde niemals ein Kind zum essen zwingen,weil sowas nur nach hinten losgeht.
Von allem mal was probieren ist o.k,aber nur auf freiwillige basis.
Ich koche zuhause was ich will und meine Tochter isst oder lässt es.Obwohl sie untergewichtig ist werde ich sie nicht zwingen.
Mit Erzieherinnen kann man doch reden und bitten das sie ihn nicht zwingen.Ich würde zwei tage in der woche ausmachen an denen sich dein sohn wünschen darf was er essen will!Kochst du nur was er will lernt er nichts anderes kennen.
Sieh das thema nicht so verbissen sonst wird es wirklich ein problem.
Viel Erfolg

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1. Dezember 2005 um 2:44
In Antwort auf shanta_12445188

Also...
denn Kindergarten wechseln ist blödsinn.Für denn kleinen mann ist es eine grosse umstellung sich zu integrieren und das braucht zeit!
Ich selber arbeite auch mit Kindern und würde niemals ein Kind zum essen zwingen,weil sowas nur nach hinten losgeht.
Von allem mal was probieren ist o.k,aber nur auf freiwillige basis.
Ich koche zuhause was ich will und meine Tochter isst oder lässt es.Obwohl sie untergewichtig ist werde ich sie nicht zwingen.
Mit Erzieherinnen kann man doch reden und bitten das sie ihn nicht zwingen.Ich würde zwei tage in der woche ausmachen an denen sich dein sohn wünschen darf was er essen will!Kochst du nur was er will lernt er nichts anderes kennen.
Sieh das thema nicht so verbissen sonst wird es wirklich ein problem.
Viel Erfolg

Hi
ich bin durch zuviel zu diesem thread gekommen.
und da ist mir direkt auch ne geschichte eingefallen:
meine mutter hat einmal,ich denke an einem stressigen tag oder so,vergessen mir nen brot mit in den kindergarten zu geben.als dann frühstückszeit war und alle aßen,sass ich da und hatte nix.war auch nich weiter schlimm.
ich hab nen apfel bekommen und war froh damit.dann meinte eine kindergärtnerin,dass ich auch noch ein brot essen muss.wieso weiß ich nich,war aber so
jedenfalls hatte dann einer nen nuttela brot.das mochte ich aber garnicht.dazu war es noch total dick mit butter bestrichen.
ich lehnte das brot ab,aber die kindergärtnerin bestand darauf das ich es aß.
ich fing an zu weinen.irgendwann hab ich dann einen bissen genommen,und habs direkt wieder ausgespuckt.daraufhin musste ich weiter sitzen bleiben bis ich endlich nen bissen genommen hatte.
so vergingen also einige stunden und ich saß da rum.am weinen und schreien.
ich weiß es heute noch,als wärs erst gestern gewesen.
ich denke ma so geschichten kennen viele,und sowas vergißt man auch nich.
ich war damals und heute auch noch voll auf dem gemüse trip.also war sonst nie stress mit sowas.
aber wenn nen kind irgendwas garnich mag und nich essen will,glaub ich das mans auch nich unbedingt dazu zwingen muss.vorallem nich stundenlang.probieren ja,aber mehr auch nich

viel ahnung hab ich davon nich,darum wars das jez von mir

schöö
sarah

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Wir machen deinen Tag bunter!
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