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Mein mann hat krankhafte angst virtuellen ungeplanter schwangerschaft

17. April 2015 um 8:48

Hallo Leute. wir haben zwei Kinder. auch wenn wir eigentlich nicht doof sind und auch verhütet haben sind beide ungeplant entstanden. beim ersten Kind war's für mich auch erstmal ein Schock, beim zweiten habe ich mich eigentlich sogar etwas gefreut, denn ich hätte gerne ein geschwisterlichen für die große gehabt. er wollte jedoch eigentlich beide Kinder nicht. ist beide male total ausgerastet, wollte dass ich abtreibe, hat versucht mich unter Druck zu setzen etc. ich habe mich dennoch für die Kinder entschieden, auch wenn ich dann alleinerziehend gewesen wäre. Abtreibung kam für mich nie in Frage. letztendlich ist er geblieben und ist ein unheimlich liebevoller Papa, dem seine beiden Kinder alles bedeuten. in den schwangerschaften war er noch immer sehr negativ, aber kaum war das Kind da war es sein ein und alles. und insgesamt haben die Kinder ihm finde ich echt gut getan. er war vorher oft etwas depressiv etc. mit Kindern ist sowohl er als auch unsere Beziehung eher aufgeblüht.. Naja...nichts desto trotz hat er geradezu krankhafte Angst vor weiteren Kindern. ich verhüte mit der horminspirale, die laut FA so ziemlich das sicherste überhaupt sein soll (klar, ein Restrisiko besteht immer. selbst bei Sterilisation) . dennoch ist es ernsthaft so, dass mein Mann, nach dem GV sofort anfängt mit "oh Gott, hoffentlich wirst du jetzt nicht wieder schwanger" (schön abturnen ) und dann noch mehrere Tage extrem schlecht gelaunt ist. er sagt, er könne sich kaum mehr auf die Arbeit konzentrieren, müsste nur dran denken, was wäre wenn..auch mir gegenüber ist er dann recht barsch...und irgendwie fühle ich mich immer noch schuldig, da ich nunmal diejenige war, die ihn gezwungen hat die Kinder zu bekommen. seine hauptangst ist eigentlich finanzieller Art. da ist er eh sauuuper angespannt, hat ständig (meiner Meinung Nach unbegründete) Angst, er könnte arbeitslos werden, wir könnten in den finanziellen Ruin geraten etc. auch so Güter wie z.b. sich mal ein eigenes Haus kaufen können sind für ihn existenziell wichtig. mit jedem Kind steigen seine zukunftsängste, und er meint, spätestes ein drittes Kind wäre unser finanzielle weltuntergang. dazu muss man sagen, das wir aktuell schon recht wenig Geld haben. ich befinde mich aber gerade am Abschluss meinenes studiums und werde dann hoffentlich auch bald finanziellen mehr beitragen...wobei er da auch null vertrauen in mich hat und scheinbar nicht wirklich daran glaubt, dass sich die finanzielle Lage bald entspannt...:-\ irgendwie bin ich langsam echt genervt...ich möchte auch kein weiteres Kind momentan (er wohl eh generell nie, also, mit ihm wird's wohl ohnehin bei zwei bleiben, ist auch ok für mich), wir verhüten gut und sicherer als vorher (Pille bzw. Kondom) können keine anwendungsfehler machen o.ä....ich möchte mal wieder mit ihm schlafen können, ohne dass er danach befürchtet alles geht den Bach runter...ist auch unglaublich luststeigernd...:-\. und mit selber Panik bekomme ich langsam auch schon Angst. oh Gott, wüsste gar nicht, wie ich es schaffen sollte ihm Ne Schwangerschaft mitzuteilen, wenn ich's denn wäre...hoffentlich kommt die Situation nie o_O. und einfach generell diese ganzen finanziellen fühle mich da auch ziemlich unter Druck gesetzt...einerseits glaubt er nicht wirklich an mich, andererseits soll ich bloß gaaaanz viel verdienen, ob einem die Arbeit Spaß macht etc. ist seiner Meinung nach eher nebensächlich. ach, ich schweife ab, und ihr merkt schon, dass da mehr dahinter steht als die Angst vor weiteren Kindern...weiß auch gar nicht recht, was ich jetzt von euch hören will. aber ich musste das einfach mal loswerden... danke fürs durchlesen LG, knallhamster

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17. April 2015 um 8:52


Ach herrje
Hat er schonmal über eine Vasektomie nachgedacht?

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17. April 2015 um 8:55

Willst du denn insgeheim ein
drittes Kind? Wenn nicht, warum macht er keine Vasektomie? Oder du eine Sterilisation?
Wie alt seid ihr?

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17. April 2015 um 9:12

Wie ist eigentlich
zwei Mal dazu gekommen, dass du ungewollt schwanger wurdest?

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17. April 2015 um 9:13

Herrje,
bin ich froh, dass mein Mann nicht so aufs Geld fixiert ist. Wir zwei sind zwar ordentliche Sparfüchse, aber wegen Geld würde er nie sagen, dass ein weiteres Kind nicht drin ist. Eher würde er seinen Lebensstandart runterschrauben, Haus und Autos verkaufen und sich selber mit weniger zufrieden geben.

Ich finde es schade, dass in unserer Zeit und in unserem Land immer öfter am Geld gemessen wird, ob man sich ein Kind leisten kann oder nicht. Meiner Meinung nach müsse man da vorrangig andere Werte hernehmen. Einer Freundin von mir gehts da noch viel schlimmer. Sie (Lehrerin) wünscht sich sehnlichst ein drittes Kind und ihr Mann (gutverdienender Ingenieur) mein, dass er dafür kein Geld mehr über hat. Sie leidet enorm darunter. Also, wenn sich die beiden kein drittes leisten können, wer denn dann? Da ist jetzt ein extremes Beispiel, aber ich höre das so oft. "Ein weiteres Kind können wir uns nicht leisten." Für mich klingt das immer ein bisschen nach Ausrede. Und diesen Satz höre ich nicht von Geringverdienern! Da haben schon andere Familien in ganz anderen Situationen ihre Kinder groß bekommen. Natürlich ist es schwerer mit weniger Geld. Aber garantiert nicht unmöglich! Ein Blick über den Tellerrand hilft da.

Natürlich können unvorhergesehene Dinge passieren: Job weg, Arbeitsunfähigkeit wg. Krankheit über Naturkatstrophen, Wirtschaftskrisen, Krieg bis hin zum Weltuntergang. Aber wenn ich so einen Blick aufs Leben habe, dann rentiert sich ja gar nichts mehr. Da kann ich mir ja gleich die Kugel geben.
Das Leben sollte man leben!

Mein Post ist nicht gegen dich gerichtet, sondern gegen deinen Mann. Nicht das "mangelnde" Geld an sich ist sein Problem in Bezug aufs Kinderkriegen, sondern seine Einstellung zum Leben. Da müsste er ansetzen und vielleicht würde er dann auch erkennen, dass das Maß, ob man sich Kinder leisten kann oder nicht, nicht an finanziellen Mitteln gemessen werden sollte. Jedenfalls nicht in unserer westlichen Gesellschaft.

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17. April 2015 um 9:59

.....
meiner hat jetzt in der 2. ss auch schon solche Mätzchen gemacht ( 2. Kind war geplant...) so a la' aber nachdem ist Schluss....weiter ist er aber auch nicht gekommen, da ich ihm über dem Mund gefahren bin und ihm erkärt habem das wir schon immer 2 Kinder wollte und ob er denke, dass ich zu dumm bin zu wissen, wie man verhütet. Ausserdem gehören immer 2 dazu, wenn In das so psychisch fertig macht, dann muss er sich sterilisieren lassen....da ist die Gefahr nochmal Kinder zu bekommen , wirklich nicht sehr hoch und wenn ihm das immer noch zu unsicher bist, würde ich an deiner Stelle ihm sagen, dass es dann wohl nix mehr mit dem Herzeln wird... Glaub mir....dann wird er schon nachgeben.

Ich finde die Art wie er es macht nicht sehr ''angenehm''sondern wie du es beschreibst sogar schon eine Richtige emotionale Erpressung...klar ist es für ihn ein Schock 2mal ungeplant Vater zu werden, aber so wie du schreibst, willst du es auf ein 3. Mal nicht ankommen lassen oder?

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17. April 2015 um 11:36

Wie
Wäre es dann mit einer Sterilisation bei ihm? Wenn er so Panik hat, soll er doch auch was zur Verhütung beitragen. Immer sollen nur die Frauen ran....
Mit spirale und Sterilisation ist es dann ja wirklich sehr unwahrscheinlich.

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17. April 2015 um 12:14

Das ist ja schrecklich
Sry, das tut mir unheimlich weh, beim Lesen. So eine Leben zu führen ist doch grausam.
Ich finde dein Mann hat ein sehr sehr ernstes Problem mit sich.
Du verhütest doch, was will er denn? Wenn er noch sicherer gehen möchte, soll er zusärtzlich ein Kondom benutzen :roll
Trotzdem ist das doch ein unheimlicher Druck, dem du da ausgesetzt bist.

Unsere Kinder waren zwar geplant und wir planen jetzt auch kein drittes aber wenn es passieren sollte (wir verhüten ausschließlich mit Kondom) wäre mein Mann mit nicht böse oder sonst was. Wir sind zusammen also tragen wir auch alles was im Leben so passiert zusammen. Und Kinder sind ja eher eine der schöneren Dinge, die einem passieren können.

Ich glaube bei der Vorgeschichte, die ihr habt, wäre ich wohl auch nicht mehr mit ihm zusammen. Ein Mann, der einen zur Abtreibung zwingen will

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17. April 2015 um 12:17
In Antwort auf claire1huxtable

Herrje,
bin ich froh, dass mein Mann nicht so aufs Geld fixiert ist. Wir zwei sind zwar ordentliche Sparfüchse, aber wegen Geld würde er nie sagen, dass ein weiteres Kind nicht drin ist. Eher würde er seinen Lebensstandart runterschrauben, Haus und Autos verkaufen und sich selber mit weniger zufrieden geben.

Ich finde es schade, dass in unserer Zeit und in unserem Land immer öfter am Geld gemessen wird, ob man sich ein Kind leisten kann oder nicht. Meiner Meinung nach müsse man da vorrangig andere Werte hernehmen. Einer Freundin von mir gehts da noch viel schlimmer. Sie (Lehrerin) wünscht sich sehnlichst ein drittes Kind und ihr Mann (gutverdienender Ingenieur) mein, dass er dafür kein Geld mehr über hat. Sie leidet enorm darunter. Also, wenn sich die beiden kein drittes leisten können, wer denn dann? Da ist jetzt ein extremes Beispiel, aber ich höre das so oft. "Ein weiteres Kind können wir uns nicht leisten." Für mich klingt das immer ein bisschen nach Ausrede. Und diesen Satz höre ich nicht von Geringverdienern! Da haben schon andere Familien in ganz anderen Situationen ihre Kinder groß bekommen. Natürlich ist es schwerer mit weniger Geld. Aber garantiert nicht unmöglich! Ein Blick über den Tellerrand hilft da.

Natürlich können unvorhergesehene Dinge passieren: Job weg, Arbeitsunfähigkeit wg. Krankheit über Naturkatstrophen, Wirtschaftskrisen, Krieg bis hin zum Weltuntergang. Aber wenn ich so einen Blick aufs Leben habe, dann rentiert sich ja gar nichts mehr. Da kann ich mir ja gleich die Kugel geben.
Das Leben sollte man leben!

Mein Post ist nicht gegen dich gerichtet, sondern gegen deinen Mann. Nicht das "mangelnde" Geld an sich ist sein Problem in Bezug aufs Kinderkriegen, sondern seine Einstellung zum Leben. Da müsste er ansetzen und vielleicht würde er dann auch erkennen, dass das Maß, ob man sich Kinder leisten kann oder nicht, nicht an finanziellen Mitteln gemessen werden sollte. Jedenfalls nicht in unserer westlichen Gesellschaft.


Ja se seh ich das auch. Das Geld ist immer eine beliebte Ausrede. Ich kenne viele Familien, die auch nicht im Geld schwimmen, genausowenig wie wir aber man stellt sich dann eben darauf ein.

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17. April 2015 um 12:25

Ich akzeptiere es völlig, wenn jemand sagt,
dass er sich kein weiters Kind leisten "will". Das wäre ehrlich und das finde ich auch nicht verwerflich.

Mir stößt nur dieses "Wir KÖNNEN uns kein weiteres Kind leisten!" sauer auf.

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17. April 2015 um 15:19


wenn er so angst davor hat nochmal vater zu werden, euren derzeitigen verhütungsmethoden nicht traut, dann sollte er die sache selber in die hand nehmen und eine vasektomie machen lassen. denke das würde ihn deutlich entspannen.

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17. April 2015 um 15:46

Danke für die antworten
Sry, ich sehe erst jetzt, was die autokorrektur aus meiner Überschrift gemacht hat aaalso: erstmal, klar kann ich seine Angst in gewissen Grenzen nachvollziehen. ich wäre aktuell über eine erneute Schwangerschaft auch (unabhängig von seiner Reaktion) nicht begeistert. und ja, wir haben aktuell nicht viel Geld. wir Leben trotzdem sehr gut, aber ja, es ist knapp. was sich spätestens nach diesem Jahr, wenn ich die masterarbeit in der Tasche habe hoffentlich ändert. dann habe ich durchaus sehr gute Chancen darauf deutlich mehr zu verdienen als er..aber Naja...da bin ich in seinen Augen scheinbar auch eher naiv... ihr habt es schon richtig erkannt. ich weiß nicht, wer das schrieb, aber das Problem ist eigentlich nicht das finanzielle, sondern seine Einstellung zum Leben. das trifft es auf den Punkt. er hat eine extrem pessimistische Sicht, befürchtet ständig alles mögliche. gerade in beruflicher und finanzieller Hinsicht hat er ständig teils unrealistische Gründe. auch wenn ich einen allen Job bekommen sollte, und wir gut verdienen wird er wahrscheinlich weiter Angst haben, dass es irgendwann damit vorbei ist und eben dann der Zusammenbruch kommt. er hat echt den Gedanken, einmal arbeitslos, immer arbeitslos und dass das das schrecklichste auf der Welt ist. er traut sich auch selbst kaum was zu in beruflicher Hinsicht, ist generell sehr ängstlich und null risikofreudig. zwischendurch finde ich geht es auch in eine depressive Richtung, wenn auch deutlich weniger als früher vor den Kindern. aber insgesamt hat er einfach wenig berufliches Selbstvertrauen, viele diesbezügliche ängste und dazu in finanzieller Hinsicht einen großen Anspruch an sich. da ist irgendwie die ganze Familie so. Großvater war ziemlich reich, hat aber den Kindern (also seinem Vater) kaum was gegeben, sein Vater hat nun vor einigen Jahren gut geerbt, verkauft die Immobilien des Großvaters, ist aber genauso knauserig und unterstützt seine Kinder (also meinen Mann und seinen Bruder) kaum. insgesamt spielen in der Familie Geld und Besitztümer wie besonders Immobilien eine große Rolle. sein Vater hat früher wohl auch seine 7000 oder so im Monat gemacht...Naja...und mein Mann ist halt jetzt der wenig verdienende angestellte, der seine Kinder nicht für 2000 im Monat in den Elite Hockey Club schickt, wie er damals geschickt wurde. ich glaube er fühlt sich da irgendwie als versager...und diese materiellen Werte haben für ihn einen großen Wert und bedeuten viel Sicherheit. ich bin da ja komplett anders gepolt nach dem Motto "Geld macht nicht glücklich". ist auch schon immer ein diskussionsthema bei uns. wir haben schon sehr unterschiedliche Vorstellungen von Leben und von dem was wichtig ist. trotzdem leben Wort gut.miteinander und ich liebe ihn auch...und würde er einfach nur diese Wertvorstellungen haben, dann wär's ok für mich, auch wenn ich die bescheuert und egoistisch finde und zusehen werde, dass unsere Kinder das hoffentlich nicht übernehmen . das Problem sind halt diese lebensvoratellungen gepaart mit Angst und geringem Selbstwertgefühl und dem Gefühl, dass er es eh nicht in der Hand hat und die Katastrophe ständig naht...das macht mich manchmal echt fertig... ich habe schon oft versucht ihn mal zu seiner Therapie zu bewegen...da blockt er voll ab... muss jetzt die Kinder abholen, ich schreibe nachher nochmal was zu vasektomie und Verhütung..

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17. April 2015 um 17:04
In Antwort auf xknallhamsterx

Danke für die antworten
Sry, ich sehe erst jetzt, was die autokorrektur aus meiner Überschrift gemacht hat aaalso: erstmal, klar kann ich seine Angst in gewissen Grenzen nachvollziehen. ich wäre aktuell über eine erneute Schwangerschaft auch (unabhängig von seiner Reaktion) nicht begeistert. und ja, wir haben aktuell nicht viel Geld. wir Leben trotzdem sehr gut, aber ja, es ist knapp. was sich spätestens nach diesem Jahr, wenn ich die masterarbeit in der Tasche habe hoffentlich ändert. dann habe ich durchaus sehr gute Chancen darauf deutlich mehr zu verdienen als er..aber Naja...da bin ich in seinen Augen scheinbar auch eher naiv... ihr habt es schon richtig erkannt. ich weiß nicht, wer das schrieb, aber das Problem ist eigentlich nicht das finanzielle, sondern seine Einstellung zum Leben. das trifft es auf den Punkt. er hat eine extrem pessimistische Sicht, befürchtet ständig alles mögliche. gerade in beruflicher und finanzieller Hinsicht hat er ständig teils unrealistische Gründe. auch wenn ich einen allen Job bekommen sollte, und wir gut verdienen wird er wahrscheinlich weiter Angst haben, dass es irgendwann damit vorbei ist und eben dann der Zusammenbruch kommt. er hat echt den Gedanken, einmal arbeitslos, immer arbeitslos und dass das das schrecklichste auf der Welt ist. er traut sich auch selbst kaum was zu in beruflicher Hinsicht, ist generell sehr ängstlich und null risikofreudig. zwischendurch finde ich geht es auch in eine depressive Richtung, wenn auch deutlich weniger als früher vor den Kindern. aber insgesamt hat er einfach wenig berufliches Selbstvertrauen, viele diesbezügliche ängste und dazu in finanzieller Hinsicht einen großen Anspruch an sich. da ist irgendwie die ganze Familie so. Großvater war ziemlich reich, hat aber den Kindern (also seinem Vater) kaum was gegeben, sein Vater hat nun vor einigen Jahren gut geerbt, verkauft die Immobilien des Großvaters, ist aber genauso knauserig und unterstützt seine Kinder (also meinen Mann und seinen Bruder) kaum. insgesamt spielen in der Familie Geld und Besitztümer wie besonders Immobilien eine große Rolle. sein Vater hat früher wohl auch seine 7000 oder so im Monat gemacht...Naja...und mein Mann ist halt jetzt der wenig verdienende angestellte, der seine Kinder nicht für 2000 im Monat in den Elite Hockey Club schickt, wie er damals geschickt wurde. ich glaube er fühlt sich da irgendwie als versager...und diese materiellen Werte haben für ihn einen großen Wert und bedeuten viel Sicherheit. ich bin da ja komplett anders gepolt nach dem Motto "Geld macht nicht glücklich". ist auch schon immer ein diskussionsthema bei uns. wir haben schon sehr unterschiedliche Vorstellungen von Leben und von dem was wichtig ist. trotzdem leben Wort gut.miteinander und ich liebe ihn auch...und würde er einfach nur diese Wertvorstellungen haben, dann wär's ok für mich, auch wenn ich die bescheuert und egoistisch finde und zusehen werde, dass unsere Kinder das hoffentlich nicht übernehmen . das Problem sind halt diese lebensvoratellungen gepaart mit Angst und geringem Selbstwertgefühl und dem Gefühl, dass er es eh nicht in der Hand hat und die Katastrophe ständig naht...das macht mich manchmal echt fertig... ich habe schon oft versucht ihn mal zu seiner Therapie zu bewegen...da blockt er voll ab... muss jetzt die Kinder abholen, ich schreibe nachher nochmal was zu vasektomie und Verhütung..

Sooo...
zum Thema "Wie konnte es zweimal dazu kommen"..Tja..keine Ahnung. Beim ersten mal habe ich mit der Pille verhütet. hatte dann unerwartet Antibiotika nehmen müssen..keine Ahnung..eigentlich bin ich der Meinung, wir hätten ab dem Moment auch zusätzlich mit Kondom verhütet...Vorher aber natürlich nicht..ich weiß nicht, ob es sein kann, dass wenn wir GV hatten und ich dann im laufe des Tages Antibiotika verschrieben bekommen habe und nehmen musste, dass ich dann noch von dem GV VOR der antibiotikaeinnahme schwanger geworden sein kann??

Das zweite Mal haben wir nur mit Kondom verhütet. Tja...das ist wohl gerissen..wir haben schon gemerkt, dass es irgendwie "matschiger" war als normal, aber haben das Kondom jetzt auch kein Loch gefunden und es weder aufgeblasen, noch unter den Wasserhahn gehalten...hatten das dann nicht so ernst genommen und gedacht wird schon alles OK gewesen sein...tja...wars wohl nicht...

Also..insofern..eigentlich haben wir schon verhütet und zum thema "ich bin zu doof dazu" - dazu gehören ja auch immer noch zwei, näää? Also, wenn schon, dann waren wir beide zu doof dazu, und nicht nur er ist der Arme Kerl mit der dummen Frau .

Zur Vasektomie: Also, er zieht das tatsächlich auch in erwägung. Allerdings ist das laut Pearlindex nicht mal sicherer als die Spirale (@ Kaffee, also, die Hormonspirale soll schon seeeh sicher sein, auch laut Pearlindex. Redest du vielleicht von der Kupferspirale??) Insofern weiß ich nicht, ob ihn das dann mehr beruigt als die aktuelle Verhütungsmethode...

Und wir sind eben beide noch recht jung...er ist gerade 30 geworden...ich meine, aktuell will ich keine weiteren Kinder, er wie gesagt sowieso nicht..aber hmmm...sich die Möglichkeit auch in z.B: 10 Jahren so völlig zu nehmen...hm...also, ich will jetzt nicht unbedingt ein drittes Kind. Aktuell wie gesagt eh nicht...aber irgendwie würde ich auch ungern so etwas endgültiges machen. Wenn er das alerdings unbedingt wollen sollte, und sich auch 100% sicher ist auch in Zukunft keine Kinder mehr zu wollen...tja..dann muss er das machen. Sollte ich dann in 10 Jahren ein Kind wollen und er nicht (bzw. er kann dann nicht mehr) dann muss man eben sehen, ob man drauf verzichtet, oder es so dringlich ist, dass die Beziehung daran scheitert. Naja..ich würde lieber die Möglichkeiten zumindest offen halten, aber letztendlich ist das seine Entscheidung. Da würde ich mir nur wünschen, dass sie seeehr wohl überlegt ist, und nicht nur aufgrund seiner aktuellen Situation gefällt wird. Zumal wie gesagt...ob er dann entspannter ist sei mal in Frage gestellt..der Pearlindex ist für Vasektomie sogar schlechter als für die Hormonspirale o_O.

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17. April 2015 um 17:09

Und nochmal, nicht dass das jetzt falsch rüberkommt
es ist jetzt definitiv nicht so, dass er mir jeden Tag vorwerfen würde nicht abgetrieben zu haben, oder er mich völlig fertig machen würde oder sowas. Er liebt seine Kinder auf jeden Fall und ist froh sie zu haben, und dass sie nicht ebgetrieben wurden. Er ist auch nicht immer ständig völlig schlecht drauf, panisch, depressiv und pessimistisch...

Aber seine Grundeinstellung ist eben doch leider recht pessimistisch, gerade was Arbeit und Finanzen angeht.und immer wenn eben irgendwas ist. Keine Ahnung..stress bei der Arbeit...oder eben GV gehabt ...dann kommt das bei ihm hoch und dann müssen oft erstmal einige Tage ins Land gehen, ehe er wieder runterkommt...und das empfinde ich eben auch als belastend....

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17. April 2015 um 17:12
In Antwort auf claire1huxtable

Ich akzeptiere es völlig, wenn jemand sagt,
dass er sich kein weiters Kind leisten "will". Das wäre ehrlich und das finde ich auch nicht verwerflich.

Mir stößt nur dieses "Wir KÖNNEN uns kein weiteres Kind leisten!" sauer auf.

Ja, genau das ist der Punkt
Ich finde es OK, dass er kein drittes Kind will, ist jetzt ja nicht so, als wollte ich eins. Aber bei ihm ist es eben nicht eine Ausrede "wir können es uns nicht leisten" und auch kein "er WILL es sich nicht leisten", sondern dass er wirklich existenzängste hat und denkt, ein weiteres Kind müsste quasi verhungern und würde unser Leben gegen die Wand fahren. Naja..und das finde ich schon einfach nicht mehr normal oder realistisch. in der dritten Welt irgendwo wäre das vielleicht so..aber hier nicht...klar kostet ein Kind geld, aber wir würden nicht umkommen, wenn es passieren würde..und so redet (und fühlt) er aber wie es aussieht...

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17. April 2015 um 17:15

Leider ist er für
eine Therapie und alles was dem nahe kommt absolut nicht zu begeistern..ich versuche schon ewig oihn da mal zu ermuntern, aber das will er auf keinen Fall und blockt da total ab.

Sollte es jetzt irgendwann mal so schlimm sein, dass ich das Gefühl habe, die Beziehung hält es nicht mehr aus (und so geht es mir momentan NICHT), dann würde ich da im Notfall aber auch klarstellen, "entweder du versuchst es mit einer Paartherapie mit mir, oder ich bin weg". Aber wie gesagt, an dem Punkt sind wir lange nicht, dass ich da jetzt "erpresserische Maßnahmen" ergreifen würde...und freiwillig macht er's nicht...

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17. April 2015 um 17:17
In Antwort auf veilchen2011

Willst du denn insgeheim ein
drittes Kind? Wenn nicht, warum macht er keine Vasektomie? Oder du eine Sterilisation?
Wie alt seid ihr?

Wenn, dann muss er
ich werde mich 100%ig NICht sterilisieren lassen! Nene...also, wenn er darauf besteht, OK, aber dann muss auch er. Ich will zwar aktuell keine weiteren Kinder, aber werde mir mit knapp 26 nicht die Möglichkeit nehmen ggf. doch nochmal eins zu bekommen...

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17. April 2015 um 18:42

Vasektomie
Ist eine der sichersten verhütungsmethoden und sehr wohl sicherer als die Spirale vorausgesetzt sie wurde ordentlich durchgeführt.gibt ja da auch verschiedene methoden.wenn er die wählt,wo die samenleiter nicht abgeklemmt sondern durchtrennt werden,2-3cm rausgeschnitten werden und die enden umgeschlagen wie ein U noch vernäht werden dann is das mal sicher sicherer geht nicht.denn das die enden alle beide sich wieder aus dem Gewebe lösen in die richtige Richtung umklappen und dann auch noch die fehlenden cm wieder nachwachsen und dann auch noch korrekt auf die andren enden treffen und zusammenwachsen....das ist sowas von unwahrscheinlich das wär eher schon ein wunder.wählt man die richtige Methode dann glaub ich is das sicherer als alle andren Methoden der verhütung.

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17. April 2015 um 18:48

Ich
würde an Eurer Stelle mal eine Zeitlang zusätzlich mit Kondomen verhüten, und ihn dann fragen, ob es ihn mit seinen Ängsten hilft. In Ca 5 jahren könnt Ihr das Thema Vasektomie immer noch überdenken.

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17. April 2015 um 20:15

Hört sich für mich leider nach einer
klassischen Angststörung an, die mit zunehmender Verantwortung schlimmer wird. Diese Art Ängste sind für andere oft schwer nachvollziehbar. Vielleicht sollte er mal eine Therapie in Betracht ziehen??? Klingt jetzt vielleicht erst einmal doof und übertrieben für dich, aber vielleicht wäre das ja was. Ich hoffe, ich bin dir jetzt damit nicht zu nahe getreten.
Ansonsten empfehle ich auch eine Vasektomie oder doppelte Verhütung mit Kondom und Spirale z.B.

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18. April 2015 um 12:08

Villt geht es ihm ja besser
wenn ihr zusätzlich noch ein Kondom benutzt? Ich meine da geht die Wahrscheinlichkeit ja gegen 0! Wäre ja möglich, dass er sich dann sicherer fühlt.

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