Home / Forum / Mein Baby / Nach der Geburt, Babies / Mein Mann und das Autofahren, bin echt verzweifelt

Mein Mann und das Autofahren, bin echt verzweifelt

27. Dezember 2015 um 22:20 Letzte Antwort: 29. Dezember 2015 um 11:05

Ich weiß nicht mehr was ich noch tun soll, um meinem Mann Vernunft beizubringen.
Er ist ein lieber Mann und toller Vater, das aber Thema Autofahren ist es (mittlerweile) richtig schlimm für mich geworden. Ich weiß nicht mehr, wie ich noch damit umgehen soll.

Das Problem ist, dass er grundsätzlich zu schnell fährt. Ich spreche hier nicht von ein paar KmH oder dass man mal aus Versehen zu schnell ist, nein, es ist so gut wie immer, also schnittiges Fahren und 20-30 KmH zu schnell oder sogar mehr.
Mein Mann fährt gut Auto, besitzt auch den LKW Führerschein und gehört einfach zu den Fahrern mit sportlicher Fahrweise.
Mittlerweile sitze ich oft total angespannt neben ihm, halte die Luft an, wenn wir uns einer Autobahnausfahrt nähern oder einer Ampel etc. Es ist schrecklich. Wenn ich was sage, reagiert er gereizt, oder macht einen Witz draus. Ich fühle mich null ernst genommen.
Auch dass kleine Kinder hinter drin sitzen, tut dieser Fahrweise keinen Abbruch.
Ich weiß nicht wieviel hunderte von Euro im Laufe der letzten Jahre für Strafzettel für zu schnelles Fahren draufgegangen sind. Der aktuellste ist 258 Euro.
Gerade eben sind wir zur Polizeistation im nächsten Ort gefahren, weil er deswegen seinen Führerschein für einen Monat abgeben muss - und was macht er? Er fährt im Dunkeln bei kurviger Strecke anstatt 70 Stundenkilometer 90! Als ich es ihm gesagt habe, hat er nur geschwiegen und NICHTS daran geändert. Die Ausfahrt für den Ort hat er nur knapp bekommen. Hinten drin unsere schlafende 17 Monate alte Tochter.

Da ist mir der Kragen geplatzt, ich habe von ihm gesagt, dass ich von ihm VERLANGE, dass er venünftig fährt wenn ich oder die Kinder dabei sind - wenn er alleine ist kann er ja fahren wir er will ( obwohl das ja auch schlimm ist wegen der Verantwortung). Ich habe nicht nur die beiden kleinen sondern noch zwei größere Kinder, die keinen Vater mehr haben - wenn mir was passiert wäre das die totale Katastrophe. Außerdem habe ich ihm gesagt, dass ich nächstes Jahr nicht mit ihm in Urlaub fahren werde, wenn sich sein Fahrverhalten nicht bessert.
Wir waren 5 Jahre nicht in Urlaub und er will unbedingt nächstes Jahr mit uns ans Meer fahren.
Seine Antwort?
Er fährt wie er fährt und wenn mir das nicht passt, dann soll ich eben ans Steuer.
Er hat so auf stur geschaltet und nur noch ironische Kommentare abgelassen, und es einfach nicht einsehen wollen.
Ich kann nicht verstehen, wie ein ansonstenso lieber und intelligenter Mensch so kindisch, stur und egoistisch reagieren kann!
Ich bin so sauer auf ihn und habe es ihn eben als wir nach Hause gekommen bin, richtig spüren lassen.
Den nächsten Monat muss ich ja sowieso fahren
Aber danach?
Als ich nach Hause gekommen bin hätte ich echt heulen können vor Wut und Ärger. Wie kann ich ihm nur Vernunft beibringen.

Lg Luma

Mehr lesen

27. Dezember 2015 um 22:31

Du
solltest das fahren übernehmen und dabei genauso auf stur schalten, was anderes fällt mir auch gerade nicht ein. ich hoffe, er bezahlt die strafzettel von seinem eigenen gehalt?

irgendwer schrieb hier mal was von einem uneinsichtigen, nicht mehr ganz fahrtüchtigen rentner und dass man auch einen anonymen tipp geben könne, wenn sich der "raser" gerade auf bekannter strecke befindet. ob das geht, weiß ich nicht.

Gefällt mir
27. Dezember 2015 um 22:35

Ich kenne sooo viele Männer mit dem Problem
ich habe sogar Kollegen, Familienväter, die sich zum Rennen fahren auf der Autobahn verabreden, ihren Frauen erzählen sie dann, sie würden Angeln gehen
Auf Hinweise, was da passieren kann, heißt es dann immer nur lapidar "Ich bin ein sicherer Fahrer, mir passiert schon nix" Joa klar
Ich denke, wenn er es durch die Bußgelder (248 Euro sind ja schon einiges, das waren bestimmt nur noch 20/30 zuviel, oder?), dem Führerscheinentzug und gutes Zureden nicht kapiert, dann hilft wahrscheinlich nicht viel. Außer vielleicht, wenn er dann seinen Führerschein für länger abgeben muss... das wird auch irgendwann zwangsläufig folgen, wenn er so weiter macht.
keine Ahnung, was ich machen würde. Vielleicht solltest nach dem Entzug öfters darauf bestehen, dass du fährst. Oder ihm jeden Bericht über Verkehrsunfälle vorlegen. Ansonsten ständig nerven, wenn er wieder schnell fährt. Und eben öfters selbst fahren, ich glaube, das nervt Männer mit am meisten und vielleicht denkt er dann um..

Gefällt mir
27. Dezember 2015 um 22:37

Wenn du nen Führerschein hast,
fahr selber.
Ich war auch immer "sportlich" unterwegs, aber zum einen wird es einem normalerweise irgendwann zu teuer und zweitens ändert man seinen Fahrstil normalerweise auch, wenn man seine Kinder mit im Auto sitzen hat, oder überhaupt ein Mitfahrer dabei hat.

Fahr selber.
Und mit dem Geld, das er sinnlos auf der Straße verbrennt, kann man auch wunderbar Urlaub machen.

Gefällt mir
27. Dezember 2015 um 22:38

Ja
er bezahlt die Strafzettel natürlich alle von seinem Geld.
Bei mir als Beifahrer hat er halt kaum Grund zu meckern, ich fahre ja gut.

Gefällt mir
27. Dezember 2015 um 22:46

Mein Mann war ebenfalls so
immer schnell unterwegs, schnittig, Abstand egal, König der Autobahn, "Mir gefällt das so", jaja Auch mit seinen Kindern drin, die sind schon älter und noch dazu autoverrückte Jungs, denen gefiel das auch noch Dazu noch ein Sportwagen, mit dem MUSS man doch auch schnell fahren
Mir hat es dann gereicht, als eine Ermahnung aus Flensburg hier reinflatterte. seitdem fahre konsequent nur noch ich, wenn wir gemeinsam unterwegs sind. ich weigerte mich, bei ihm einzusteigen und werde das erst wieder machen, wenn er kapiert, dass sein Fahrstil einfach rücksichtslos und gefährlich ist. Außerdem habe ich ihm mit einem Fahreignungsseminar "gedroht... all das führt langsam zu einer gewissen Einsicht... der geliebte Porsche ist schon verkauft

Gefällt mir
27. Dezember 2015 um 23:10

Ja
Riri

Du hast recht. Ich werde wohl einfach dann selber fahren müssen, wenn es möglich ist. Er fährt halt (abgesehen vom schnellen Fahren) viel besser als ich, einparken etc... Unser Auto ist 6 Meter lang, und er hat mir vorhin gesagt er hilft mir dann auch nicht mehr beim Einparken

Aber mir geht es auch um die Fahrten, bei denen er auch fahren muss, zb eine lange Urlsubsreise oder wenn wir seine Verwandschaft besuchen. Und vorallem wenn er mal allein mit den Kleinen unterwegs ist, ich mach mir mittlerweile immer Sorgen

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 0:14

Ich kann dich sooooo
Gut verstehen.....
Meiner ist ganz genau so.
Was wir schon für Diskussionen und Auseinandersetzungen hatten.
Das glaubt kein Mensch. Es ist aber nicht nur das schnelle fahren, auch Handy am Ohr etc.
Er ist ein sehr guter Autofahrer aber wenn wir irgendwo entlang fahren und vor uns fährt jemand in normalen, vorgeschriebenen Tempo,
merkt man schon wie er nervös wird und sich kurz darauf tierisch aufregt, weil der vor uns natürlich total bescheuert fährt und keine Ahnung hat.
Ich hasse es mit ihm Auto zu fahren und ich würde nie, niemals mit ihm in den Urlaub fahren.
Das weiß er auch ganz genau.
Kurze Strecken sind mittlerweile ok. Aber Autobahn oder sonstiges vermeide ich.
Hatte auch schon mal überlegt einen Thread zu eröffnen aber war mir unsicher.
Mein Freund ist sonst eigentlich auch vernünftig aber im Auto schaltet er, glaube ich sein Hirn ab.
Das soll jetzt nicht heißen das er immer total riskant fährt. Aber eigentlich immer zu schnell, überholt oft wo es gar nicht sein muss.
Man hat immer das Gefühl man will selber auf die Bremse treten und sich irgendwo festhalten.
Ich fahre deshalb lieber selber........
Es fährt auch übrigens keiner gerne bei ihm mit (zumindest aus meiner Familie)
Ich weiß aber auch nicht was man dagegen machen kann?!
Er hatte seinen Führerschein auch schon mal weg, geholfen hat es anscheinend nix.
Sehr schwieriges Thema..... Vor allem regt mich das so auf, weil er sehr wohl auch verbündet fahren kann. In seinen Augen sind es aber immer die anderen.
Manchmal würde ich ihn echt gerne einfach an die wand klatschen deswegen.....

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 0:17
In Antwort auf theres_12935405

Ja
Riri

Du hast recht. Ich werde wohl einfach dann selber fahren müssen, wenn es möglich ist. Er fährt halt (abgesehen vom schnellen Fahren) viel besser als ich, einparken etc... Unser Auto ist 6 Meter lang, und er hat mir vorhin gesagt er hilft mir dann auch nicht mehr beim Einparken

Aber mir geht es auch um die Fahrten, bei denen er auch fahren muss, zb eine lange Urlsubsreise oder wenn wir seine Verwandschaft besuchen. Und vorallem wenn er mal allein mit den Kleinen unterwegs ist, ich mach mir mittlerweile immer Sorgen

Fahren
ist auch übungssache, einparken sowieso. urlaubsreise wäre dann gestrichen oder man nutzt andere verkehrsmittel, beim verwandtschaftsbesuch dasselbe. sei so konsequent wie möglich, wenn es geht. vll nimmt er dich dann irgendwann ernst.

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 3:06

Wäre für mich ein alptraum...
Mein mann ist mit mir und kind (damals knapp 2) auf der autobahn in die leitplanke gefahren. Er war nicht zu schnell, aber übermüdet. Es ist auch alles glimpflich ausgegangen, aber seitdem hab ich panik beim autofahren.
Fahre ich mit ihm, ist mein blick immer auf dem tacho.
Wird er zu schnell, +10kmh, werd ich nervös und sag ihm das auch. Kind ist mittlerweile auch schon total angefixt und sagt ihrem papa das er zu schnell ist.

Ja, ich mecker auch viel im auto... Bin nach seiner ausage, ein nerviger beifahrer... Ist mir egal. Will nicht eingeklemmt im auto sterben. Umd mein kind soll das auch nicht.

Jetzt hab ich ja zu weihnachten einen alten gebrauchten geschenkt bekommen (hab den aber schon ca.1 monat) und übe fleißig autofahren. Hab das seit 13 jahren nicht gemacht.

Er telefoniert auch immer mit handy am steuer... Furchtbar. Zu weihnachten jetzt, gab es von mir ne Freisprecheinrichtung.
Er hat sie getestet und findet sie toll.
Also er ist jetzt nicht so ein radikaler fahrer wie deiner, aber durch den leitplankenunfall bin ich halt sehr sensibel und auch ängstlich.

Also ich versteh deine ängste. Und ich würd bei deinem mann definitiv nicht einsteigen.
Und du machst das in zukunft am besten auch nimmer.
Fahre selber.
Einparken ist auch für mich noch der horror. Aber ich bin sicher, das ist eine reine übungssache.

Schütze dich und deine kinder und fahre nicht mehr mit solch einem verkehrsidioten....(sorry)

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 8:33

Ich würde mich mit ihm nicht duellieren....
....Würde ihn das Gepäck fahren lassen und selbst konsequent mit dem Kind Zug fahren. Einfach Nägel mit köpfen machen. Ihm sagen das euer Kind und du so nicht mehr mit fahrt.

Ich selbst habe keinen Führerschein und kann dir sagen, man gewöhnt sich daran fast überall mit Zug hinzufahren...Gepäck kann man notfalls auch mit Hermes verschicken lassen.

LG

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 9:28

Ich
Würde nur noch selbst fahren. Meine Kinder steigen nicht bei Rasern ein und basta!
Ich kenn das Gefühl. Wenn ich mal bei meiner Mutter mitfahren muss. Es gibt nichts beklemmenderes, als Angst als Mitfahrer zu haben, da man einfach "ausgeliefert" ist.

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 9:37

Wuuuaaahh,
wegen solchen unbelehrbaren Idioten müssen jedes Jahr so viele unschuldige Menschen sinnlos sterben Bei solchen Leuten wünsch ich mir ja echt, dass sie (wenn sie allein unterwegs sind) gegen einen Baum donnern und dann ist Ruhe im Karton. Bußgelder und Fahrverbot fruchten ja anscheinend nicht

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 9:39

Hab
Jetzt mal alles hier gelesen und bin echt geschockt, das doch so viele Familienväter Raser sind.
Das schlimme daran ist, das oft die anderen unfallbeiteiligten schwer verletzt werden und die Verursacher Glück haben....

Mein Partner fährt wirklich sehr gut, hatte noch nie Angst bei ihm.

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 10:37

Hm
Wie sieht es aus, wenn man veheiratet ist?
Muss man denn nicht für die Pflege aufkommen? Bzw die Kinder, falls Vermögen auf sie läuft?
LG

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 11:52


Nicht so leicht...

ich fahre auch schnell, aber da wo es halt geht. Und ich baller nicht mit 100 durch die Stadtmitte! und seit ich Mutter bin hab ich auch immer Angst das von irgendwo ein Kind angerannt kommt...

Aber ich komme auch nicht mit der Fahrweise meines Freund klar! mal tuckert er wie eine Oma, dann schneidet er andere Autos oder fährt super dicht auf... ich sterbe manchmal 1000 Tode! Konsequenz? ICH FAHRE! er hat halt auch nichts dabei gewonnen, wenn ich motzend und schwitzend neben ihm sitze
er ist darauf auch nicht sauer, obwohl manche Männer da ja ihren Klemmer mit hätten. wär mir aber auch egal! Ich bin jetzt wieder schwanger und habe eine 2-jährige Tochter, sein Stolz ist mir da schnurzpiiieepee ^^

ich gemeine Emanze sitze also immer am Steuer

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 12:11

Vorhangstange
Es ist total unrealistisch, dass ich IMMER fahre. Klar, ich werde in Zukunft versuchen so oft zu fahren wie ich kann, aber manchmal muss man sich auch mal abwechseln, oder er kennt sich viel besser aus oder ich bin oft, seit die Kleine auf der Welt ist, einfach extrem übermüdet, sodass ich mich auch nicht gerne immer hinters Steuer setze. Ich hab mal gelesen, dass Übermüdet fahren von dem Reaktionsvermögen her so ist wie angetrunken fahren.

Es wäre halt schön einen Mann zu haben, der so fährt, dass man sich im Großen und Ganzen sicher fühlt, und es könnte ja sein, dass sich auf den Thread hin jemand zu Wort meldet, die dad Problem vielleicht irgendwie im den Griff bekommen hat und Tipps hat.
Es scheint ja ein nicht seltenes Phänomem zu sein, und im Moment ist es festgefahren bei uns (im wahrsten Sinne des Wortes...) weil mein Mann so auf Stur schaltet.

Unser großes Auto haben wir übrigens seit 2 Monaten. Da mein Mann morgens damit zur Arbeit fährt und immer sehr spät zurückkommt, fahre ich deshalb im Alltag sehr selten Auto und bin dementsprechend unsicher.

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 12:14
In Antwort auf theres_12935405

Vorhangstange
Es ist total unrealistisch, dass ich IMMER fahre. Klar, ich werde in Zukunft versuchen so oft zu fahren wie ich kann, aber manchmal muss man sich auch mal abwechseln, oder er kennt sich viel besser aus oder ich bin oft, seit die Kleine auf der Welt ist, einfach extrem übermüdet, sodass ich mich auch nicht gerne immer hinters Steuer setze. Ich hab mal gelesen, dass Übermüdet fahren von dem Reaktionsvermögen her so ist wie angetrunken fahren.

Es wäre halt schön einen Mann zu haben, der so fährt, dass man sich im Großen und Ganzen sicher fühlt, und es könnte ja sein, dass sich auf den Thread hin jemand zu Wort meldet, die dad Problem vielleicht irgendwie im den Griff bekommen hat und Tipps hat.
Es scheint ja ein nicht seltenes Phänomem zu sein, und im Moment ist es festgefahren bei uns (im wahrsten Sinne des Wortes...) weil mein Mann so auf Stur schaltet.

Unser großes Auto haben wir übrigens seit 2 Monaten. Da mein Mann morgens damit zur Arbeit fährt und immer sehr spät zurückkommt, fahre ich deshalb im Alltag sehr selten Auto und bin dementsprechend unsicher.

Das mit dem fahrtraining
ist übrigens eine gute Idee!

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 13:41

Vielleicht
bringt es ja auch was, wenn du ihm immer mal diese schockvideos zuspielst...
zb. das eine aus irland, wo ein normaler mann auf dem weg zur arbeit von der straße abkommt und ne ganze kiga gruppe überfährt... (die videos sind gestellt, also keine angst)

die videos sind schon krass... aber das ist von der polizei ja auch so gewollt um aufzurütteln.

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 14:40

Unverantwortlich
und da würde auch mein Kind kein einziges mal mit fahren. dein mann soll aufhören andere so dermaßen zu gefährden! ich kann nur mit dem Kopf schütteln. ich sehe Berufes wegen sooft solche Leute die dann aber nicht mal sich in den Tod gerissen haben sondern andere. das wird er aber auch nicht mehr lange machen dann ist der Führerschein nämlich Gott sei dank komplett weg. kann man nur hoffen dass er bis dahin nicht jemanden schadet

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 16:31

Ich finde du übertreibst...
Ich bin prinzipiell auch ein Schnellfahrer und halte mich selten an Geschwindigkeitsbegrenzungen. In der Stadt fahre ich generell 60 bzw. 40 und auf der Autobahn 20 km/h mehr als ausgeschildert. Quasi ganz knapp an Punkten oder gar einem Fahrverbot vorbei. Sobald die Strecke freigegeben ist fahre ich so viel, wie mein Auto hergibt bzw. die Situation es zulässt. Bei Nässe oder Glätte fahre ich langsamer, ebenso in Kurven. Aber trotzdem schleiche ich nicht und fahre in Tempo-50-Zonen womöglich 49

Dein Mann fährt immer 20 bzw. 30 km/h mehr. Na und? Du schreibst, er sei ein sehr sicherer Fahrer. Wo ist dann das Problem? Mal ehrlich und ganz krass formuliert: Ob du nun mit 100 oder 120 gegen einen Baum fährst bleibt das Gleiche... Wenn er sicher fährt und bisher unfallfrei ist, dann wüsste ich nicht warum du Panik hast?

Viel schlimmer sind die Muttchen, Rentner und Sonntagsfahrer, die es nicht schaffen sich zügig einzureihen, vergessen zu blinken und einfach rüberziehen oder auf der linken Spur mit 49 rumtuckern. DIE sind gefährlich, aber nicht 20 km/h mehr bei sicherer und erfahrener Fahrweise.

Das einzige was mich stören würde wären die doch ziemlich saftigen Bußgelder Darüber kann man in der Tat streiten, denn das Geld könnte man definitiv besser investieren als in unsere Staatskasse. Aber sonst finde ich machst du zu viel Wirbel und Panik um nichts.

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 17:21

Wieso
fährst dann du nicht einfach?

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 18:27

Ich war ähnlich
das Umdenken kam erst mit einem ziemlich heftigen Unfall, von dem ich heute noch was habe... viele merken das aber erst nach sowas. Vorher denkt man oft, ach, ich hab doch alles im griff... also hilft wohl nicht viel außer hoffen und ihm weiter gut zureden.

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 18:55

Er
War über 50 km zuviel. Es ist auch nicht das erste Mal, dass er den Führerschein abgeben muss...es ist halt nicht immer "nur" 20 kmh... Wobei ich sagen muss, je nach Situation ist das schon ein grosser Unterschied ob man z.B. 50 oder 70 fährt. Dunkelheit, Kurven, Nässe...
Wenn geblitzt wird, ist ja schon Toleranz mit eingerechnet.
Ausserdem ist es ein gewaltiger Unterschied, ob du selbst am Steuer sitzt oder als Beifahrer ausgeliefert bist. Ich möchte auch nicht, dass er ein Schleicher und Sonntagsfahrer wird. Ich möchte lediglich, dass ich nicht bei jeder Autobahnausfahrt die Zähne zusammenbeissen oder ständig innerlich mitbremsen muss.
Klar sind 'Sonntagsfahrer' auch oft ein Verkehrshindernis, aber wieviele Unfälle entstehen durch Raser und Drängler! Ich finde das unverantwortlicher als lahm zu sein.
Es geht auch um ein generelles Fahrverhalten. Hättest du Lust als Beifahrerin und mit deinen Kindern hintendrin bei Dunkelheit und dichtem Schneetreiben schön zügig auf einer immer weisseren und glatteren Autobahn immer schön links an allen andreren vorbeizuziehen? Sicher nicht. Laut meinem Mann alles "Stümper", die nicht fahren können...
Ehrlich, da bin ich lieber ein "Stümper", als 300 Meter weiter um die Leitplanke gewickelt zu sein.

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 18:56
In Antwort auf theres_12935405

Er
War über 50 km zuviel. Es ist auch nicht das erste Mal, dass er den Führerschein abgeben muss...es ist halt nicht immer "nur" 20 kmh... Wobei ich sagen muss, je nach Situation ist das schon ein grosser Unterschied ob man z.B. 50 oder 70 fährt. Dunkelheit, Kurven, Nässe...
Wenn geblitzt wird, ist ja schon Toleranz mit eingerechnet.
Ausserdem ist es ein gewaltiger Unterschied, ob du selbst am Steuer sitzt oder als Beifahrer ausgeliefert bist. Ich möchte auch nicht, dass er ein Schleicher und Sonntagsfahrer wird. Ich möchte lediglich, dass ich nicht bei jeder Autobahnausfahrt die Zähne zusammenbeissen oder ständig innerlich mitbremsen muss.
Klar sind 'Sonntagsfahrer' auch oft ein Verkehrshindernis, aber wieviele Unfälle entstehen durch Raser und Drängler! Ich finde das unverantwortlicher als lahm zu sein.
Es geht auch um ein generelles Fahrverhalten. Hättest du Lust als Beifahrerin und mit deinen Kindern hintendrin bei Dunkelheit und dichtem Schneetreiben schön zügig auf einer immer weisseren und glatteren Autobahn immer schön links an allen andreren vorbeizuziehen? Sicher nicht. Laut meinem Mann alles "Stümper", die nicht fahren können...
Ehrlich, da bin ich lieber ein "Stümper", als 300 Meter weiter um die Leitplanke gewickelt zu sein.

Fusselbine
...

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 23:41
In Antwort auf fusselbine

Ich finde du übertreibst...
Ich bin prinzipiell auch ein Schnellfahrer und halte mich selten an Geschwindigkeitsbegrenzungen. In der Stadt fahre ich generell 60 bzw. 40 und auf der Autobahn 20 km/h mehr als ausgeschildert. Quasi ganz knapp an Punkten oder gar einem Fahrverbot vorbei. Sobald die Strecke freigegeben ist fahre ich so viel, wie mein Auto hergibt bzw. die Situation es zulässt. Bei Nässe oder Glätte fahre ich langsamer, ebenso in Kurven. Aber trotzdem schleiche ich nicht und fahre in Tempo-50-Zonen womöglich 49

Dein Mann fährt immer 20 bzw. 30 km/h mehr. Na und? Du schreibst, er sei ein sehr sicherer Fahrer. Wo ist dann das Problem? Mal ehrlich und ganz krass formuliert: Ob du nun mit 100 oder 120 gegen einen Baum fährst bleibt das Gleiche... Wenn er sicher fährt und bisher unfallfrei ist, dann wüsste ich nicht warum du Panik hast?

Viel schlimmer sind die Muttchen, Rentner und Sonntagsfahrer, die es nicht schaffen sich zügig einzureihen, vergessen zu blinken und einfach rüberziehen oder auf der linken Spur mit 49 rumtuckern. DIE sind gefährlich, aber nicht 20 km/h mehr bei sicherer und erfahrener Fahrweise.

Das einzige was mich stören würde wären die doch ziemlich saftigen Bußgelder Darüber kann man in der Tat streiten, denn das Geld könnte man definitiv besser investieren als in unsere Staatskasse. Aber sonst finde ich machst du zu viel Wirbel und Panik um nichts.

Bei
so viel Müll kann man kaum glauben dass das ernst ist. .da scheint es mächtig im Hirn zu fehlen! darf gar nicht weiter schreiben sonst rutsch ich auf ne eklige Ebene. ...Leck mich fett, das es Sowas noch gibt. ...

Gefällt mir
28. Dezember 2015 um 23:48

Du fühlst dich unwohl
Und hast Angst um dich und deine Kinder. Da gibt es doch nur eine Konsequenz: du steigst nicht mehr ein, wenn er so fährt. Punkt aus, ohne Diskussion und Nachgeben.

Ich bin ein Mal bei jemandem mitgefahren, wo es mir auch zu gefährlich wurde. Wir waren mitten in der Pampa, ich hatte kein Handy dabei, aber das war mir egal. Habe eindringlich gebeten, mich jetzt sofort aussteigen zu lassen, sonst springe ich aus dem fahrenden Auto (Türe hatte ich bereits leicht geöffnet).
Die Person fährt seitdem äußerst anständig, wenn ich mit im Auto bin

Du musst einfach echt konsequent sein. Niemand hat mit deinem Leben zu spielen!!!
Ich weiß, dass das vor allem am Anfang oft chaotisch werden wird, unkomfortabel und aufwändiger. Aber steh das bitte durch. Dir und deinen Kindern zu liebe! (Und den eventuellen Opfern, die unschuldig in einen Unfall verwickelt werden, auch!)

Gefällt mir
29. Dezember 2015 um 8:43

...
abgesehen davon, dass er euch mit seiner Ignoranz in Gefahr bringt, machen ihm die ganzen Fahrverbote, Punkte und Bußgelder nichts aus? Ich meine, verdient er soviel, dass er sich die ganzen finanziellen Einbußen ohne weiteres leisten kann? Damit leidet ja die ganze Familie drunter, mit 250,- wüsste ich persönlich was besseres anzufangen... Kein Argument für ihn was zu ändern?

Gefällt mir
29. Dezember 2015 um 9:06

Ich
Habe mir jetzt nochmal ein paar Gedanken gemacht.
Dieses Glatt- Training vom ADAC finde ich eine gute Sache. Kann man bestimmt auch verschenken und das werde ich ihm! Es ist hoffentlich lehrreich wie man bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten rutscht!

Ich werde ihm jeden Artikel von Unfällen die wegen überhöhtet Geschwindigkeit entstanden sind vor die Nase legen.

Ich werde weitesgehend selbst fahren wenn wir zusammen unterwegs sind.

Wenn sich seine Einstellung nicht ändert, werde ich nicht mit ihm in Urlaub fahren oder sonstwohin mit einer längeren Strecke.

Ungewiss ist wie ich es handhaben soll, wenn er irgendwohin fährz und z.b unsere größere gemeinsame Tochter (knapp 3) unbedingt mitwill - - sie liebt es mit Papa unterwegs zu sein, weil sie ihn unter der Woche so wenig sieht. Immer NEIN dazu sagen?

Gefällt mir
29. Dezember 2015 um 10:55

Dein Mann ist nicht in der Lage Verantwortung zu tragen -
es gibt Strecken, die ich selbst gerne schnell fahre - jeder tritt gerne mal aufs Gas - keine Frage, aber seine Kinder und seine Frau zu gefährden - geht nicht und natürlich unschuldige 3.) !

Würde mir jemand sagen, er fühlt sich unwohl, wenn ich am Steuer sitze, dann würde ich meinen Fahrstil überdenken .

Oberste Priorität haben alle die im Auto sitzen, wenn ich fahre. D.h. ich fahre anders, wenn jemand dabei ist - aus dem Grund, weil ich nicht fahrlässig handle und mir das Leben derer schon sehr am Herzen liegt .

258 Euro Strafgeld - Führerscheinentzug usw. helfen offensichtlich nicht - jemandem deutlich zu machen, dass seine Art zu fahren nicht okay ist .

Bei so jemanden - bei dem ich Angst habe - steige ich nicht mehr ein - allerdings gibt es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis niemanden, der so fahrlässig handelt

LG

Gefällt mir
29. Dezember 2015 um 11:05
In Antwort auf theres_12935405

Ich
Habe mir jetzt nochmal ein paar Gedanken gemacht.
Dieses Glatt- Training vom ADAC finde ich eine gute Sache. Kann man bestimmt auch verschenken und das werde ich ihm! Es ist hoffentlich lehrreich wie man bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten rutscht!

Ich werde ihm jeden Artikel von Unfällen die wegen überhöhtet Geschwindigkeit entstanden sind vor die Nase legen.

Ich werde weitesgehend selbst fahren wenn wir zusammen unterwegs sind.

Wenn sich seine Einstellung nicht ändert, werde ich nicht mit ihm in Urlaub fahren oder sonstwohin mit einer längeren Strecke.

Ungewiss ist wie ich es handhaben soll, wenn er irgendwohin fährz und z.b unsere größere gemeinsame Tochter (knapp 3) unbedingt mitwill - - sie liebt es mit Papa unterwegs zu sein, weil sie ihn unter der Woche so wenig sieht. Immer NEIN dazu sagen?

ADAC Fahrtraining
ist sinnvoll, wenn derjenige Angst zu fahren hat, oder einen Unfall hinter sich hat . Man lernt dort wie man "richtig" reagiert, wenn Aquaplaning, Glatteis usw. vorhanden sind .

ich habe neulich erfahren, dass so ein Fahrtraining in Österreich jeder Führerscheinneuling absolvieren muss, nach einem Jahr Führerscheinbesitz.

Ich gehe davon aus, dass dein Mann bereits gut Auto fahren kann - allerdings überschätzt er sich selbst - das ist die größte Gefahr - und daher bin ich nicht überzeugt, ob ihm das wirklich hilft

Meine Schwester hat so ein Training absolviert, nachdem sie einen schweren Unfall hatte .
Es hat ihr geholfen ihre Ängste zu überwinden und die ist vor dem Unfall - jahrelang unfallfrei gefahren .

LG

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers