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Mein Mann und seine Kampfspermien- mein Ei wurde geentert und ich bin ratlos!

30. März 2013 um 16:35

Hallo ihr Lieben,

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich am Montag unverhofft positiv getestet. Ich war mir sicher, dass es gar nicht sein kann und dann

Sorry, aber das beschäftigt mich gerade sehr.. falls ihr euch fragt, warum ich schwanger bin, obwohl ich so unsicher bin...wir hatten im letzten Monat EINMAL richtig Sex, da ich immer krank war. Dieses eine mal mit Kondom... und ich habe nicht mitbekommen, dass was undicht war. Mein Mann ist überzeugt, dass er hoch aggressive Kampfspermien hat, die
sich von nichts und niemandem aufhalten lassen...

Auf alle Fälle sitze ich hier mit nem Wiener Würstchen, nem Latte Macchiato ner Packung Ferrero Küsschen, mir ist ganz schlecht und mache mir Gedanken. Ich komme mir ganz schäbig vor, da ich mich bei M.arlon so unendlich gefreut habe

M.arlon wird 21 Monate wein, wenn das zweite kommt. Wie ihr vielleicht wisst, war/ist kein einfaches Kind. Er ist mein ein und alles, aber kein Anfängerkind. Ich habe wahnsinnig Angst nochmal "so eins" zu bekommen. Dann könnte ich mich ja gar nicht um M.arlon kümmern... oder wächst man mit seinen Aufgaben?

Wie sage ich es meinem Chef?!? Ich bin Lehrerin und war schon schwanger, als die mich eingestellt haben, allerdings waren da die 12 Wochen noch nicht rum und ich habe es nicht gesagt, da ich bereits eine FG in der 11. SSW hatte. Rektor war erst sauer, aber hat mich dann noch verbeamtet... und nun? Jetzt habe ich gerade wieder angefangen zu arbeiten und im Herbst wäre ich wieder weg... er ist bestimmt sauer und er ist kein angenehmer Charakter..

Was mache ich mit meinem Beckenboden? !? Er ist immer noch nicht heile... ich versuche immer Übungen zu machen, aber ohne den durchschlagenden Erfolg, habe es auch mit diesen Trainingshilfen versucht... kann ich Physio machen oder
sowas? Der muss doch stabil sein

Und ganz egoistisch: ich habe momentan blond gefärbte Haare. Bei M.arlon hatte ich die anfangs auch, dann Strähnchen (sah bescheuert aus) und dann eine dunkelblonde Tönung und ich sah sooooo furchtbar aus *heul*. Wenn ich jeden Tag vor pubertierenden Schülern stehen muss, und dann so aussehe was mache ich denn?

Es wäre lieb, vielleicht ein paar Antworten zu bekommen. Mein Mann mit den Kampfspermien denkt immer so positiv und ich? Fühle mich schlecht, obwohl ich den kleinen Zellhaufen jetzt schon liebe

Hormonbomber Pixi

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30. März 2013 um 17:35

Also
Erstmal herzlichen Glückwunsch . Die Freude kommt auf jeden Fall noch, auch wenn der Schock erstmal groß ist. Bin in der 12. ssw, unser zweites war gewünscht und dennoch war ich nicht so extrem aus dem Häuschen wie bei meiner Tochter. Sie wird 25 Monate sein, wenn Zwergi kommt. Hab auch ein bissiAngst, vor allem weil sie sehr eifersüchtig ist und mit anderen Kindern überhaupt nicht teilen will.

Thema Job: sei froh, dass du verbeamtet bist, passieren kann dir ja nix . Bin auch Lehrerin, erst seit Februar fertig und leider nicht verbeantet worden. Habe zwei ganz doofe Verträge, der eine mit vielen Stunden wird jetzt ab April nur wochenweise verlängert, da ich krankheitsvertretung mache. Zwar sicher bis sommer, aber was ist wenn ich vorher ausfalle? Das Problem hast du schonmal nicht. Und das tolle am Lehrersein: soooo viel hat der Schulleiter in der Regel ja auch nicht zu sagen und dinen Job beeinträchtigt seinen (eventuellen) Unmut auch nicht. Meine eine schulleiterin weiß schon bescheid, die andere nicht, da hab ich aber wenigstens meinen vertrag bis juli, aber trotzdem schiss es zu sagen. Aber ich denke mir: egal . Du schaffst das!

Und Thema Haare: blond machen kannst du sie doch trotzdem, meine hebi meinte, nur rot ist doof, und man soll halt nicht am Ansatz direkt färben. Oder du machst so viele strähnchen, dass es wie gefärbt aussieht.

Das wird schon alles, das zweite ist bestimmt auch nicht so anstrengend wie dein erstes. Oft sind die kinder doch total unterschiedlich.

So, ewig langer Text . Ich wünsche dir alles Gute und eine schöne Schwangerschaft

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30. März 2013 um 17:48

*positivegedankenschick*
hui,

das sind ja ganz schon viele Baustellen auf einmal.

Erst einmal musst du dir nicht schäbig vorkommen. In dieser Situation mit diesen ganzen Gedanken könnte wohl zunächst keine Frau sich so freuen, wie man(n) es eigentlich erwarten würde.


Manchmal sind die Kinder auch ganz anders, wenn sie merken, dass Mama gerade nicht so kann, wie sie gerne würde. Meine zwei sind 22 Monate auseinander und ich würde es nie wieder anders wollen!

Besorge dir ein gutes Tragetuch. Das war in den ersten Monaten meine Rettung! So konnte ich auf den Spielplatz mit beiden Kindern alleine, und auch einkaufen, Kinderturnen, etc. ging alles super gut mit Tuch.


Die erste Zeit mit zwei Kindern bei uns:

Geht der Große dann schon in den Kiga? Könnte er auch mal nen Nachmittag bei `ner Freundin spielen?
Gibt's nen Papa, der am Wochenende mal was mit dem "Großen" unternehmen kann???
Einkaufen kann Man(n) dann auch mal mit Kind
auch so Sachen, wie Nachmittags auf den Spielplatz gehen, oder mal zum Schwimmen wäre z.B. was, dann ist der "Große" abends auch müde


Oder Oma/Opa, Tante, die ihn mal nehmen können?
Soll ja nicht abgeschoben werden, nur, dass man selbst wieder zu Kräften kommt.

Jede Hilfe annehmen, die man bekommen kann!!!

Guck zu, dass du dich gesund ernährst (Apfel-Karottenbox fertiggemachen, für wenn der Heißhunger kommt)
Gönn dir ab und zu mal was (heißes Bad, etc.)

Der Große muss dann einfach mal an zweiter Stelle stehen.
Wenn das "Kleine" im TT sich beruhigt hat, mal mit ihm was bauen, oder ein Buch vorlesen, nen Spiel spielen, kneten, malen. Am besten eine feste Zeit ausmachen, dass der Große weiß, Mama hat mich auch noch lieb und hat mich nicht vergessen.

Und: den Große in alles mit einbeziehen:

wickeln: Creme reichen, neue Windel aufklappen, Handtuch wegbringen

Spülmaschine: ausräumen, Plastiksachen abtrocknen...

Wäsche waschen: Wäsche sortieren und in die Maschine stopfen, Klappe zumachen, Waschpulver einfüllen, auf den Knopf der Waschmaschine drücken...
Wäsche in den Trockner stecken oder etwas auf einen Wäscheständer hängen
Handtücher zusammenlegen, immer zwei passende Socken finden, etc.

anziehen kann er sich evtl. schon etwas alleine, da ist es super, wenn man sich am Abend vorher die Klamotten miteinander aussucht, dann ist morgens nicht so nen Hickhack.

Tisch decken könnte er auch schon, oder Staub putzen. Du mit Kind im TT und er mit Lappen einfach so.

So sind die alltäglichen Dinge vom Haushalt ein wenig erledigt, dein Großer wird einbezogen, wird selbstständiger, und: ihr macht etwas gemeinsam.
Wichtig: am Ende ne kleine Belohnungszeit machen, also was spielen, lesen, o.ä.


Was bei uns ganz gut funktioniert hat:

+ der kleine Bruder hat unserer Tochter damals ein großes neues Puzzle mitgebracht, das fand sie gut.
+ Mit Oma zum Kinderturnen/auf den Spielplatz schicken.
+ Feste Tage mit Oma/Opa ausmachen.
+ Besteht die Möglichkeit, dass dein Mann wenigstens eine oder sogar zwei Wochen zu Hause bleibt? Dass du zumindest untenrum etwas besser aussiehst...
+ Festen Tag mit einer Freundin ausmachen, die vorbeikommt und mit dem "Großen" einkaufen geht.
+ Alle Hilfe annehmen, die man bekommen kann.
+ Das erste Kind ins Tragetuch, das Zweite in den Buggy und so kleine Wege machen, einkaufen, o.ä.
+ In der ersten Zeit mit zwei Kindern hab ich alles stehen und liegen lassen. Gekocht hat meine Mama/mein Mann.
+ Nach dem zweiten Kind war irgendwie viel schneller wieder fit, als nach dem ersten.
+ Stillen ging sehr gut, habe für die ersten vier Wochen vier Kleinigkeiten besorgt, mit denen sich unsere Tochter alleine beschäftigen konnte, damit ich stillen konnte - Zaubertafel zum Malen (Damit konnte sie mir wenigstens nicht die Wände bemalen... ), ein schönes großes Bilderbuch, neue Duplosteine zum Bauen, ein Steckspiel.
Das war super, so konnte sich das Stillen einpendeln.
+ Wegen Kochen mit zwei Kindern: Das ging irgendwie. Bei uns gab es oft Nudeln mit Gemüse und Fleisch dazu. So konnte das ältere Kind sich einfach etwas aussuchen, und es war auch nicht zu aufwendig. Oft gabs auch Gemüseeintopf oder Kartoffelstampf mit Würstchen.

Abschließend will ich nicht lügen - es war SEHR anstrengend. Zumindest die ersten zwei Jahre vom zweiten Kind. Jetzt sind meine fast 2 und fast 4 Jahre alt und spielen sehr schön zusammen. Die viele Arbeit hat sich gelohnt. Wenn ich mir vorstelle, dass andere Eltern jetzt nochmal alles von vorne beginnen, bin ich doch froh, dass alles so ist, wie es ist.


Dein Chef kann Dir nichts tun! Du bist schwanger und Ende. Hallo, du bist verbeamtet!


Das mit dem Beckenboden würde ich mal mit meiner Hebamme besprechen. Ich weiß nicht, inwiefern du jetzt, da du wieder schwanger bist, noch Übungen machen kannst/darfst.


Wegen deiner Haare. Was hast du denn für eine Naturhaarfarbe? Wäre es ne Möglichkeit, die Haare zu tönen und langsam an deine Naturfarbe ranzukommen? Oder ein Kurzhaarschnitt???


und immer positiv denken!!!

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