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Mein Partner kümmert sich nicht wirklich... HILFE!!!!

9. August 2018 um 9:56

Hallo Ihr Lieben!

Und zwar hab ich folgendes Problem. 




Mein Partner möchte sich nicht wirklich um unsere 8 Wochen alte Tochter kümmern. Immer wenn er sie mal windeln soll, kommt irgendwas bei ihm dazwischen, dass er nicht kann. Wenns hoch kommt gibt er ihr einmal am Tag die Flasche und übernimmt von mir keine Nachtschicht. Wenn er sie mal am frühen Morgen füttert, fragt er mich zuerst ob er aufstehen soll und sie füttern soll, damit ich mal ausschlafen kann. Das Ende vom Lied ist, dass er sie neben meinem Bett in der Babyliege schreien lässt und er in der Zeit die Milchflasche zubereitet und ich dann die Kleine im unseren Bettchen füttern darf. Ich gehe jedesmal raus mit ihr, damit er weiterschlafen kann. Das geht jetzt schon seit Geburt so. Momentan bin ich wirklich soweit, dass ich ihm das auch nicht mehr wirklich zutraue, liegt wohl auch daran, dass er zum Beispiel heute ihr eine Milchflasche geben wollte, die schon die ganze Nacht im Flaschenwärmer stande, weil unsere kleine mal durchgeschlafen hat. Als ich ihm gesagt hatte, dass er diese nicht mehr nehmen können, ist er sauer geworden hat zu mir gesagt, ich könne meine Scheisse doch selber machen, ist ab in die Küche, hat die Flasche ausgespült und hat darauf gewartet dass ich ihm eine neue zubereite. Das Ende vom Lied war, dass ich meine kleine selber gefüttert habe, da ich meinen Scheiss ja alleine machen kann.

Meine eigenen Bedürfnisse stelle ich ganz hinten an und das ist wohl mein Fehler. Ich versuche immer allen alles recht zu machen, vergesse mich aber dabei vollkommen.
Beim letzten mal habe ich ihm auch gesagt, dass ich mal 2 Stunden für mich bräuchte... Seine Antwort: „Da wir gemeinsam ein Kind wollten haben wir es vorher gewusst, was alles auf uns zukommt und müsste eigentlich wissen, dass das nicht geht!“
Klar, aber er kommt von Arbeit nach Hause und kümmert sich nicht um die Kleine. Ich sage, natürlich kann er erstmal nach Hause kommen um von der Arbeit runterkommen, aber dennoch könnte er sich spätestens nach einer Stunde mal mit um unsere Tochter kümmern, was er nicht macht. 😔

Wenn er von Arbeit nach Hause kommt, stehen erstmal PC, TV oder sein Handy an erster Stelle, besonders das Handy. Mir geht das alles so auf den Sack, dass ich alles mehr oder weniger alleine machen darf und von ihm nicht wirklich Hilfe kommt, sondern er mir noch mehr Arbeit aufbrummt, anstatt das er mir hilft. Zum Beispiel nur die Milchflaschen, die er nicht richtig ausspült und ich diese nochmal reinigen darf. Das sind zwar alles Kleinigkeiten aber Kleinvieh macht auch viel Mist. Ich war letztens schon überrascht, dass er mal irgendwelche Termine für die Maus ausgemacht hatte, aber das ging dann auch nur weil wir gestritten hatten und er anscheinend erst immer mal einen Arschtritt braucht, ehe er aus den Knick kommt.

Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr weiter, da ich auch schon mit ihm gesprochen habe und er nichts ändert. Er meinte nur, wenn er sich mehr um die Kleine kümmern sollte, kann er weniger im Haushalt machen... Das Problem ist nur das er eh schon fast nichts macht, außer mal den Müll rauszubringen.

Und wenn ich ihn alleine mit ihr lasse, kommt spätestens nach einer Stunde eine Nachricht das er sie nicht zur Ruhe bringen kann oder es ist irgendwas anderes, seis das sie in die Windel gekackert hat und er beim Wickeln fast kotzen musste und ich doch bitte nach Hause kommen solle.

Bin jetzt wirklich an einen Punkt angekommen, wo ich ernsthaft am überlegen bin, mir eine Wohnung zu suchen und die Beziehung zu beenden. Denn alleine mache ich eh schon fast alles. Er macht mir halt den Eindruck, dass er es nicht hinbekommt sich um sie zu kümmern. Ich gebe ihm ja auch schon Ratschläge, aber habe ich ebenfalls das Gefühl, dass er diese nicht sonderlich annimmt und wenn ich ihm diese sage, ist er gleich beleidigt.

Vielleicht hat hier jemand die gleichen Erfahrungen gemacht wie ich und kann mir irgendwie weiterhelfen. Reden bringt bei ihm nichts, da kann ich auch gegen eine Wand reden. 🤷🏼‍♀️

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Top 3 Antworten

12. August 2018 um 20:07
In Antwort auf user27296

Hallo Ihr Lieben!

Und zwar hab ich folgendes Problem. 




Mein Partner möchte sich nicht wirklich um unsere 8 Wochen alte Tochter kümmern. Immer wenn er sie mal windeln soll, kommt irgendwas bei ihm dazwischen, dass er nicht kann. Wenns hoch kommt gibt er ihr einmal am Tag die Flasche und übernimmt von mir keine Nachtschicht. Wenn er sie mal am frühen Morgen füttert, fragt er mich zuerst ob er aufstehen soll und sie füttern soll, damit ich mal ausschlafen kann. Das Ende vom Lied ist, dass er sie neben meinem Bett in der Babyliege schreien lässt und er in der Zeit die Milchflasche zubereitet und ich dann die Kleine im unseren Bettchen füttern darf. Ich gehe jedesmal raus mit ihr, damit er weiterschlafen kann. Das geht jetzt schon seit Geburt so. Momentan bin ich wirklich soweit, dass ich ihm das auch nicht mehr wirklich zutraue, liegt wohl auch daran, dass er zum Beispiel heute ihr eine Milchflasche geben wollte, die schon die ganze Nacht im Flaschenwärmer stande, weil unsere kleine mal durchgeschlafen hat. Als ich ihm gesagt hatte, dass er diese nicht mehr nehmen können, ist er sauer geworden hat zu mir gesagt, ich könne meine Scheisse doch selber machen, ist ab in die Küche, hat die Flasche ausgespült und hat darauf gewartet dass ich ihm eine neue zubereite. Das Ende vom Lied war, dass ich meine kleine selber gefüttert habe, da ich meinen Scheiss ja alleine machen kann.

Meine eigenen Bedürfnisse stelle ich ganz hinten an und das ist wohl mein Fehler. Ich versuche immer allen alles recht zu machen, vergesse mich aber dabei vollkommen.
Beim letzten mal habe ich ihm auch gesagt, dass ich mal 2 Stunden für mich bräuchte... Seine Antwort: „Da wir gemeinsam ein Kind wollten haben wir es vorher gewusst, was alles auf uns zukommt und müsste eigentlich wissen, dass das nicht geht!“ 
Klar, aber er kommt von Arbeit nach Hause und kümmert sich nicht um die Kleine. Ich sage, natürlich kann er erstmal nach Hause kommen um von der Arbeit runterkommen, aber dennoch könnte er sich spätestens nach einer Stunde mal mit um unsere Tochter kümmern, was er nicht macht. 😔

Wenn er von Arbeit nach Hause kommt, stehen erstmal PC, TV oder sein Handy an erster Stelle, besonders das Handy.  Mir geht das alles so auf den Sack, dass ich alles mehr oder weniger alleine machen darf und von ihm nicht wirklich Hilfe kommt, sondern er mir noch mehr Arbeit aufbrummt, anstatt das er mir hilft. Zum Beispiel nur die Milchflaschen, die er nicht richtig ausspült und ich diese nochmal reinigen darf. Das sind zwar alles Kleinigkeiten aber Kleinvieh macht auch viel Mist. Ich war letztens schon überrascht, dass er mal irgendwelche Termine für die Maus ausgemacht hatte, aber das ging dann auch nur weil wir gestritten hatten und er anscheinend erst immer mal einen Arschtritt braucht, ehe er aus den Knick kommt.

Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr weiter, da ich auch schon mit ihm gesprochen habe und er nichts ändert. Er meinte nur, wenn er sich mehr um die Kleine kümmern sollte, kann er weniger im Haushalt machen... Das Problem ist nur das er eh schon fast nichts macht, außer mal den Müll rauszubringen. 

Und wenn ich ihn alleine mit ihr lasse, kommt spätestens nach einer Stunde eine Nachricht das er sie nicht zur Ruhe bringen kann oder es ist irgendwas anderes, seis das sie in die Windel gekackert hat und er beim Wickeln fast kotzen musste und ich doch bitte nach Hause kommen solle. 

Bin jetzt wirklich an einen Punkt angekommen, wo ich ernsthaft am überlegen bin, mir eine Wohnung zu suchen und die Beziehung zu beenden. Denn alleine mache ich eh schon fast alles. Er macht mir halt den Eindruck, dass er es nicht hinbekommt sich um sie zu kümmern. Ich gebe ihm ja auch schon Ratschläge, aber habe ich ebenfalls das Gefühl, dass er diese nicht sonderlich annimmt und wenn ich ihm diese sage, ist er gleich beleidigt. 

Vielleicht hat hier jemand die gleichen Erfahrungen gemacht wie ich und kann mir irgendwie weiterhelfen. Reden bringt bei ihm nichts, da kann ich auch gegen eine Wand reden. 🤷🏼‍♀️

Also ehrlich- Fast jede Woche ein Thread über einen Mann der es nicht gebacken bekommt seine Kinder zu versorgen.

In jedem Thread taucht mindestens einmal Österreichs gefragteste Top Familientherapeutin und Männerwissenschaftlerin auf.

Und dann sucht man noch nach Gründen, wieso, weshalb, warum.
Ob das arme Wesen nun Ängste hat einen Säugling zu wickeln und die Flasche zu geben oder wenigstens mal sich mit Putzzeugs zu bewaffen, auch wenn der Held vom Erdbeerfeld ja schon arbeiten geht.

Meine Fresse zum machen hat es auch gereicht, dann kann man doch nach so vielen Jahrtausenden wo das menschliche Gehirn genug Zeit hatte sich zu entwickeln, erwarten dass ein Mann es hinbekommt eine Kackwindel zu wechseln und das Kind unterm Wasserhahn abzuspülen ohne gleich unter Posttraumatischer Belastungsstörung zu leiden.

Für seine Hobbys und saufenden Kumpels reicht es doch auch noch.

Ich frage mich echt warum das so viele mitmachen. Bei Frauen juckt es keinen wie oft und wieviel sie tun. Egal man findet immer was zu meckern.
Das Weib ist grundsätzlich selbst schuld, früher war man ne Hexe, heute eine schlechte Frau und Mutter.
Bei Männern nicht. Die müssen sich nicht rechtfertigen und bekommen das Bundesverdienstkreuz verliehen wenn sie ein paarmal die Waschmaschine füllen.

Sag ihm er soll sich nicht so anstellen wie ein kleines Kind und den Arsch lupfen, sonst kann er dich mal kreuzweise.

 

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9. August 2018 um 14:30

Ganz im ernst? Das geht nicht so nicht. Ich würde ihm einfach die kleine geben, Handy da lassen und gehen. Du stillst eh nicht, dann kann er das auch alleine machen. Das Kind ist schon 8 Wochen alt, wann will er es denn bitte lernen? Und richtig.. Wunschkind.. er solls sich auch drum kümmern.
Wenn du ihn nicht mal ins eiskalte Wasser schmeisst lernt er es nie. Vorallem mit 8 Wochen ist noch nichts dramatisch.. wenn das Kind zahnt bzw anfängt die Welt zu erkunden fängt der wahre Stress an.. 
an deiner Stelle würde ich meinen Mut nehmen und ihm vor vollendete Tatsachen stellen.. 
klar ist ein 8 stunden Job ansträngend und jeder muss seinen Platz finden in der Familie.. ich nehme an er macht nichts im Haushalt. Du bist auch ein Mensch der mal schlafen möchte. Achja.. das du ausm Zimmer gehst damit er schlafen kann ist schon blöd, ich hoffe dass hast du selbst beim schreiben gemerkt. Würde ihm 0 entgegen kommen. So wie du mir so ich dir.
 

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9. August 2018 um 19:56

Sprach die Nichtmama, die noch nie auch nur ansatzweise diesem Stress und Hormoncocktail ausgesetzt war... 🙄 

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9. August 2018 um 10:05

Ich gehe davon aus, dass es sich bei eurer Tochter um ein Wunschkind handelt? Wie war das denn früher mit dem Haushalt, als ihr beide noch voll gearbeitet habt?

Die ersten Monate mit dem ersten Kind sind Ausnahmezustand, hinzu kommen die Hormone. Mit der Trennung solltest du dir daher noch etwas Zeit lassen.

Ich weiss ja nicht, wie du mit ihm sprichst, aber vielleicht versuchst du mal klare Ansagen zu machen bez. Nachtschichten etc. Vielleicht verzichtest du mal auf's "Fragen" und Formulierungen wie "würdest du".

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9. August 2018 um 13:01
In Antwort auf lori1223

Ich gehe davon aus, dass es sich bei eurer Tochter um ein Wunschkind handelt? Wie war das denn früher mit dem Haushalt, als ihr beide noch voll gearbeitet habt?

Die ersten Monate mit dem ersten Kind sind Ausnahmezustand, hinzu kommen die Hormone. Mit der Trennung solltest du dir daher noch etwas Zeit lassen.

Ich weiss ja nicht, wie du mit ihm sprichst, aber vielleicht versuchst du mal klare Ansagen zu machen bez. Nachtschichten etc. Vielleicht verzichtest du mal auf's "Fragen" und Formulierungen wie "würdest du".

Hallo Lori1223

ja, die Kleine war ein Wunschkind beiderseits. Hat gedauert bis es mal geklappt hatte. 😅 

Die Fragestellung und das „Bitte“ hab ich auch schon mal weggelassen, aber mache es wieder, weil ich anscheinend einfach zu nett bin oder die Etikette wahren möchte. 🙄 Im Endeffekt hat aber das nichts gebracht. 

Heute hat er sich wenigstens entschuldigt für seinen Ausraster am Vormittag. Ein Hoffnungsschimmer 😅. 

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9. August 2018 um 13:29

War bei uns auch so und ich war  auch ziemlich verzweifelt + Wochenbettdepression... und letztlich kam raus: Mein Mann hatte furchtbare Angst, irgendetwas bei dem kleinen Mann falsch zu machen, ihm wehzutun etc. Er fühlte sich komplett überfordert und nutzlos. Klar, ich war halt auch immer beim Kind und konnte ziemlich bald einschätzen, warum er denn nu brüllt oder was er jetzt braucht. Ich war zwar auch überfordert, aber ich musste es ja machen und bin da schnell rein gewachsen. Die Zeit hatte er ja nicht, weil er jeden Tag 10 Stunden weg war. 
Aber es wurde besser! Je mehr der Kleine wuchs und kommunizierte, desto mehr hat er sich um ihn gekümmert. Er konnte mit dem ganz kleinen Baby einfach nix anfangen und ich hab auch mehr als einmal nach Wohnungen geschaut, weil es mir so vorkam, als wäre mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und er würde einfach weitermachen wie vorher, was aber gar nicht stimmte. Er hat selbst drunter gelitten, dass er das alles seiner Meinung nach gar nicht konnte.
Letztlich bin ich sehr froh, dass wir wirklich dann Tacheles geredet haben und jetzt ist er sowieso der beste Papa überhaupt! Frag ihn mal ganz konkret, was er für Ängste hat, dass er die Kleine nicht ruhig bekommt etc.
Und wegen wickeln... das hat mein Mann, glaube ich, das erste Mal nach 6 Monaten oder so!

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9. August 2018 um 14:30

Ganz im ernst? Das geht nicht so nicht. Ich würde ihm einfach die kleine geben, Handy da lassen und gehen. Du stillst eh nicht, dann kann er das auch alleine machen. Das Kind ist schon 8 Wochen alt, wann will er es denn bitte lernen? Und richtig.. Wunschkind.. er solls sich auch drum kümmern.
Wenn du ihn nicht mal ins eiskalte Wasser schmeisst lernt er es nie. Vorallem mit 8 Wochen ist noch nichts dramatisch.. wenn das Kind zahnt bzw anfängt die Welt zu erkunden fängt der wahre Stress an.. 
an deiner Stelle würde ich meinen Mut nehmen und ihm vor vollendete Tatsachen stellen.. 
klar ist ein 8 stunden Job ansträngend und jeder muss seinen Platz finden in der Familie.. ich nehme an er macht nichts im Haushalt. Du bist auch ein Mensch der mal schlafen möchte. Achja.. das du ausm Zimmer gehst damit er schlafen kann ist schon blöd, ich hoffe dass hast du selbst beim schreiben gemerkt. Würde ihm 0 entgegen kommen. So wie du mir so ich dir.
 

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9. August 2018 um 19:56

Sprach die Nichtmama, die noch nie auch nur ansatzweise diesem Stress und Hormoncocktail ausgesetzt war... 🙄 

5 LikesGefällt mir

12. August 2018 um 20:07
In Antwort auf user27296

Hallo Ihr Lieben!

Und zwar hab ich folgendes Problem. 




Mein Partner möchte sich nicht wirklich um unsere 8 Wochen alte Tochter kümmern. Immer wenn er sie mal windeln soll, kommt irgendwas bei ihm dazwischen, dass er nicht kann. Wenns hoch kommt gibt er ihr einmal am Tag die Flasche und übernimmt von mir keine Nachtschicht. Wenn er sie mal am frühen Morgen füttert, fragt er mich zuerst ob er aufstehen soll und sie füttern soll, damit ich mal ausschlafen kann. Das Ende vom Lied ist, dass er sie neben meinem Bett in der Babyliege schreien lässt und er in der Zeit die Milchflasche zubereitet und ich dann die Kleine im unseren Bettchen füttern darf. Ich gehe jedesmal raus mit ihr, damit er weiterschlafen kann. Das geht jetzt schon seit Geburt so. Momentan bin ich wirklich soweit, dass ich ihm das auch nicht mehr wirklich zutraue, liegt wohl auch daran, dass er zum Beispiel heute ihr eine Milchflasche geben wollte, die schon die ganze Nacht im Flaschenwärmer stande, weil unsere kleine mal durchgeschlafen hat. Als ich ihm gesagt hatte, dass er diese nicht mehr nehmen können, ist er sauer geworden hat zu mir gesagt, ich könne meine Scheisse doch selber machen, ist ab in die Küche, hat die Flasche ausgespült und hat darauf gewartet dass ich ihm eine neue zubereite. Das Ende vom Lied war, dass ich meine kleine selber gefüttert habe, da ich meinen Scheiss ja alleine machen kann.

Meine eigenen Bedürfnisse stelle ich ganz hinten an und das ist wohl mein Fehler. Ich versuche immer allen alles recht zu machen, vergesse mich aber dabei vollkommen.
Beim letzten mal habe ich ihm auch gesagt, dass ich mal 2 Stunden für mich bräuchte... Seine Antwort: „Da wir gemeinsam ein Kind wollten haben wir es vorher gewusst, was alles auf uns zukommt und müsste eigentlich wissen, dass das nicht geht!“ 
Klar, aber er kommt von Arbeit nach Hause und kümmert sich nicht um die Kleine. Ich sage, natürlich kann er erstmal nach Hause kommen um von der Arbeit runterkommen, aber dennoch könnte er sich spätestens nach einer Stunde mal mit um unsere Tochter kümmern, was er nicht macht. 😔

Wenn er von Arbeit nach Hause kommt, stehen erstmal PC, TV oder sein Handy an erster Stelle, besonders das Handy.  Mir geht das alles so auf den Sack, dass ich alles mehr oder weniger alleine machen darf und von ihm nicht wirklich Hilfe kommt, sondern er mir noch mehr Arbeit aufbrummt, anstatt das er mir hilft. Zum Beispiel nur die Milchflaschen, die er nicht richtig ausspült und ich diese nochmal reinigen darf. Das sind zwar alles Kleinigkeiten aber Kleinvieh macht auch viel Mist. Ich war letztens schon überrascht, dass er mal irgendwelche Termine für die Maus ausgemacht hatte, aber das ging dann auch nur weil wir gestritten hatten und er anscheinend erst immer mal einen Arschtritt braucht, ehe er aus den Knick kommt.

Ehrlich gesagt weiss ich nicht mehr weiter, da ich auch schon mit ihm gesprochen habe und er nichts ändert. Er meinte nur, wenn er sich mehr um die Kleine kümmern sollte, kann er weniger im Haushalt machen... Das Problem ist nur das er eh schon fast nichts macht, außer mal den Müll rauszubringen. 

Und wenn ich ihn alleine mit ihr lasse, kommt spätestens nach einer Stunde eine Nachricht das er sie nicht zur Ruhe bringen kann oder es ist irgendwas anderes, seis das sie in die Windel gekackert hat und er beim Wickeln fast kotzen musste und ich doch bitte nach Hause kommen solle. 

Bin jetzt wirklich an einen Punkt angekommen, wo ich ernsthaft am überlegen bin, mir eine Wohnung zu suchen und die Beziehung zu beenden. Denn alleine mache ich eh schon fast alles. Er macht mir halt den Eindruck, dass er es nicht hinbekommt sich um sie zu kümmern. Ich gebe ihm ja auch schon Ratschläge, aber habe ich ebenfalls das Gefühl, dass er diese nicht sonderlich annimmt und wenn ich ihm diese sage, ist er gleich beleidigt. 

Vielleicht hat hier jemand die gleichen Erfahrungen gemacht wie ich und kann mir irgendwie weiterhelfen. Reden bringt bei ihm nichts, da kann ich auch gegen eine Wand reden. 🤷🏼‍♀️

Also ehrlich- Fast jede Woche ein Thread über einen Mann der es nicht gebacken bekommt seine Kinder zu versorgen.

In jedem Thread taucht mindestens einmal Österreichs gefragteste Top Familientherapeutin und Männerwissenschaftlerin auf.

Und dann sucht man noch nach Gründen, wieso, weshalb, warum.
Ob das arme Wesen nun Ängste hat einen Säugling zu wickeln und die Flasche zu geben oder wenigstens mal sich mit Putzzeugs zu bewaffen, auch wenn der Held vom Erdbeerfeld ja schon arbeiten geht.

Meine Fresse zum machen hat es auch gereicht, dann kann man doch nach so vielen Jahrtausenden wo das menschliche Gehirn genug Zeit hatte sich zu entwickeln, erwarten dass ein Mann es hinbekommt eine Kackwindel zu wechseln und das Kind unterm Wasserhahn abzuspülen ohne gleich unter Posttraumatischer Belastungsstörung zu leiden.

Für seine Hobbys und saufenden Kumpels reicht es doch auch noch.

Ich frage mich echt warum das so viele mitmachen. Bei Frauen juckt es keinen wie oft und wieviel sie tun. Egal man findet immer was zu meckern.
Das Weib ist grundsätzlich selbst schuld, früher war man ne Hexe, heute eine schlechte Frau und Mutter.
Bei Männern nicht. Die müssen sich nicht rechtfertigen und bekommen das Bundesverdienstkreuz verliehen wenn sie ein paarmal die Waschmaschine füllen.

Sag ihm er soll sich nicht so anstellen wie ein kleines Kind und den Arsch lupfen, sonst kann er dich mal kreuzweise.

 

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