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Mein Sohn dreht durch.... Umstellung wegen Baby

Letzte Nachricht: 20. November 2012 um 20:38
C
coral_12861868
20.11.12 um 13:25

hallo,

ich muss mir das jetzt mal von der seele schreiben nach dem sch*** we

bisher war bei uns alles recht entspannt, meine tochter ist jetzt 4 wochen bei uns.
und seit dem wochenende ist es wirklich kaum noch zu ertragen.

mit der kleinen ist er totaaal lieb, ist immer ganz vorsichtig.
wir binden ihn auch immer mit ein wenn er es möchte.

am schlimmsten ist seine aggressive art uns gegenüber - er schlägt uns eltern ununterbrochen.

wir setzen uns z.b. mit ihm hin und wollen was singen. Ihm passte das Lied dann nicht und schrie mich dann sofort an : "NEIN!!!!" und hat dann gleich gehauen.
oder wenn wir z.b. ne treppe hochgehen und ich zuerst gehe obwohl ER ja immer zu erst gehen will geht er dann an mir vorbei und im vorbeigehen schlägt er dann gegen mein bein.
Das geht den ganzen tag so.

nachts schläft er kaum noch und mittagsschlaf lässt er momentan ganz ausfallen.

er fällt wieder in alte baby-muster zurück, möchte das ich ihn wieder mit der flasche fütter.

er ist sehr sehr unruhig und kaum im zaum zu halten.

es gibt doch bestimmt noch mehr mamas bei denen es ähnlich war, oder???
wann wurde es besser???

in der kita war vorhin auch was krasses: er ist einfach zu wildfremden leuten hingegangen und hat die umarmt... mir war das furchtbar unangenehm, weil er von den leuten gar nicht ablassen wollte.... -.-

ich hoffe ich kann mich mit jemandem austauschen!!

lg nina mit levi 3 jahre und josefine 4 wochen

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K
kotono_623391
20.11.12 um 13:32

Oh das kenne ich
wir haben auch 3 jahre altersunterschied und hatten auch genau diese probleme. sie hat uns gehauen, gebockt, gezickt usw...
wann es besser wurde, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. aber es wurde besser...

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C
coral_12861868
20.11.12 um 13:59

Tja...
ich weiß es ehrlich gesagt nicht...bzw. kann ich gar nicht beschreiben... hatten nen komisch unsympathischen arzt (kann auch nur n falscher erster eindruck sein) dort und er fragte uns dann einiges, machte ein paar tests mit ihm etc. und sollen bald zum EEG kommen.

der arzt möchte sich jetzt noch mit der kita und unserer frühförderung kurzschließen, wie die das einschätzen...

es steht also noch einiges an

....lieb das du fragst!

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C
coral_12861868
20.11.12 um 13:59
In Antwort auf kotono_623391

Oh das kenne ich
wir haben auch 3 jahre altersunterschied und hatten auch genau diese probleme. sie hat uns gehauen, gebockt, gezickt usw...
wann es besser wurde, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. aber es wurde besser...

Schade....
tage? wochen? moooonate ( )

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C
coral_12861868
20.11.12 um 14:30

Ja!
am 13.12.!

bis dahin soll ich jetzt schlafprotokoll führen...

mir graut es schon vor dem termin, weil er ja auch keine 2 min mal still sitzen kann und will

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C
coral_12861868
20.11.12 um 15:33

Die bekommt er auch,
da haben wir von anfang an drauf geachtet...

wir nehmen uns ja nun schon extra zeit für ihn!
und wenn wir uns dann aber mit ihm beschäftigen fängt er ja auch gleich an zu hauen und uns anzuschreien. da ist ein spielen mit ihm überhaupt nicht mehr möglich weil alles wieder in der völligen eskalation endet!

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R
ryanne_12875438
20.11.12 um 17:34

Hallo
alles halb so wild und föllig normal.
Da ist jetzt seine Schwester..für ihn ist sie fremd. Er kennt sie nicht so wie du, oder auch dein Mann. Seine Beziehung wächst mit der Zeit.
Das er sich wieder wie ein Baby verhält ist ein ganz normales Verhalten auf die vermehrte Zuwendung von euch für eure Tochter.
Tipp:
Macht ihm einfach nochmal eine warme Milch/Kakaoflasche und gebt ihm die, wenn er danach fragt (meist, wenn auch die Lütte gefüttert wird). Dann nimmt man ihn dabei noch in den Arm und wiegt ihn. Dann einfach eine Puppe dafür verwenden, dass er auch mal ganz alleine wickeln kann mit Puder und Creme, die Sauerei muss man dann eben hinnehmen.
Ein paar Mal wird das so sein und dann gebe ich dir Brief und siegel drauf, dass es alles wieder "normal" wird.

LG

PS: und öfter sagen "ich hab dich lieb" und umarmen und Küsschen geben und auch häufiger der Satz "du bist jetzt der große Bruder" hilft das Selbstbewusstsein zu stärken.

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E
elva_12739456
20.11.12 um 19:13

Hoert
Sich so an als wolle er chef spielen, kenne ich von meinen cem

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K
kotono_623391
20.11.12 um 19:14

Genau diese aussage
nannte man uns auch im kiga.

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H
homer_12324199
20.11.12 um 19:59

Huhu!
Mein Sohn ist auch großer Bruder geworden und er guckt sich vieles von seiner Schwester ab, was er dann auch für sich möchte. Er selbst hatte diese Dinge allerdings als Baby alle nicht (was ich interesannt finde):Letztens hatte er sich an einem Heule-abend sowas wie 'n Nuckel gesucht; wir hatten eine Woche lang jede Nacht überschwemmung; im Arm ein Schlaflied hören...

Genau wie du hab ich parrallel beobachtet, dass seine Grenzen wieder enger wurden. Allerdings war er nie der Hautyp, sondern nach wie vor der Schreier.
D.h. 2 Wege hab' ich versucht zu beachten: Die Baby-sachen habe ich ihm ermöglicht und gelassen (er hat sich den 'Nuckel' selbst wieder weggelegt). Bei seiner 'ich möchte hier was Ansagen' Geschichte, hab' ich mich ziemlich genau festgelegt, dass er z.B. gerne immer zuerst oben sein darf, aber im vernünftigen Ton dabei mit mir reden kann (also nicht ständig so 'oh man eye, ich wollte doch...'), aber ich habe sehr darauf geachtet, dass es nicht Überhand nimmt (also nicht so, dass man dann genau am bestimmten Punkt dabei stehen muss, während er hochgeht (was dann sonst siene Spirale bei ihm nämlich weiter dreht).Immer wieder die Situationen durchgehalten, meine Grenzen angesagt, im ruhigen Ton gesagt, was er möchte Irgendwie hat es geklappt, dass er ganz schnell wieder aufgehört hat, gleich wieder so viel rumzuschreien, wenn so kleine Dinge nicht stimmten. Das ging alles auch ganz ohne Schimpfen.
Bei so einem Beispiel wie dem Singen bei euch, würde ich ihm /trotz des Verständnisses für die Situation) darauf Aufmerksam machen, dass es nichts Schlimmes/Wichtiges ist, wenn man das 'falsche' Lied singt und daran errinnern (durch Vormachen auch) wie man das sonst ausdrückt. Oder in eurem Fall eben ähnliche Muster, die bei eurem Kind dann wirken, was er dann versteht.

Also, in eurem Fall würde ich das Hauen richtig unterbinden (Heulen nicht). Sofort auf der Treppe noch reagieren. Hand festhalten, im ruhigen Ton sagen/fragen, was er möchte, auch wenn es anfangs Knatsch gibt. Vielleicht nicht so viel um ihn herum 'bespaßen', sondern ihn auch sich bemühen lassen, abwechselnd auch mal alleine für ihn Zeit haben.
Flasche ect ruhig geben, aber vielleicht auf sein Verständnis setzen, dass große Kinder das nicht mehr so oft machen, weil sie ja auf ihre Zähne aufpassen, die sonst kaputt gehen..

Wie lange sowas anhält: keine Ahnung!
Jedenfalls viel Spaß damit

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A
an0N_1296141099z
20.11.12 um 20:24

Ohje
tut mir leid. ich finde jedoch auch dass man mit einem geschwisterchen dem Kind etwas an tut.

daher habe ich die erste Zeit versucht für den großen so wenig wie möglich zu verändern.
das baby musste dann eben auch zurück stecken. in den ersten Monaten braucht baby nicht so viel Aufmerksamkeit. die kann man dem großen schenken.
wenn man ein Kind zur Entlastung schon ab gibt dann kann es auch das kleine sein. damit man Zeit nur für den großen hat.

es geht um mamas Aufmerksamkeit. die kann Papa nicht ersetzen.

es geht vor allem um die ersten Wochen und Monate. die Einführung des Babys ist entscheidend. der große sollte keine Zäsur erleben.

es ist normal dass er gut zum baby und gemein zu euch ist. das ist die Eifersucht. zielobjekt sind die Eltern.
ich habe es wie oben gehandhabt und bisher gab es nie Eifersucht.

LG

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C
coral_12861868
20.11.12 um 20:31

Also...
vom verhalten her wissen wir eigentlich was wir tun müssen.

wir haben bisher sehr drauf geachtet, dass wir den rhythmus beibehalten und meine tochter war bisher auch sehr pflegeleicht und hat den ganzen tag geschlafen, so dass ich ihr nun noch nicht so viel aufmerksamkeit widmen musste als er anwesend war...

könnt ihr euch gar nicht mehr erinnern wie lang die phase bei euch ging?

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C
coral_12861868
20.11.12 um 20:38
In Antwort auf homer_12324199

Huhu!
Mein Sohn ist auch großer Bruder geworden und er guckt sich vieles von seiner Schwester ab, was er dann auch für sich möchte. Er selbst hatte diese Dinge allerdings als Baby alle nicht (was ich interesannt finde):Letztens hatte er sich an einem Heule-abend sowas wie 'n Nuckel gesucht; wir hatten eine Woche lang jede Nacht überschwemmung; im Arm ein Schlaflied hören...

Genau wie du hab ich parrallel beobachtet, dass seine Grenzen wieder enger wurden. Allerdings war er nie der Hautyp, sondern nach wie vor der Schreier.
D.h. 2 Wege hab' ich versucht zu beachten: Die Baby-sachen habe ich ihm ermöglicht und gelassen (er hat sich den 'Nuckel' selbst wieder weggelegt). Bei seiner 'ich möchte hier was Ansagen' Geschichte, hab' ich mich ziemlich genau festgelegt, dass er z.B. gerne immer zuerst oben sein darf, aber im vernünftigen Ton dabei mit mir reden kann (also nicht ständig so 'oh man eye, ich wollte doch...'), aber ich habe sehr darauf geachtet, dass es nicht Überhand nimmt (also nicht so, dass man dann genau am bestimmten Punkt dabei stehen muss, während er hochgeht (was dann sonst siene Spirale bei ihm nämlich weiter dreht).Immer wieder die Situationen durchgehalten, meine Grenzen angesagt, im ruhigen Ton gesagt, was er möchte Irgendwie hat es geklappt, dass er ganz schnell wieder aufgehört hat, gleich wieder so viel rumzuschreien, wenn so kleine Dinge nicht stimmten. Das ging alles auch ganz ohne Schimpfen.
Bei so einem Beispiel wie dem Singen bei euch, würde ich ihm /trotz des Verständnisses für die Situation) darauf Aufmerksam machen, dass es nichts Schlimmes/Wichtiges ist, wenn man das 'falsche' Lied singt und daran errinnern (durch Vormachen auch) wie man das sonst ausdrückt. Oder in eurem Fall eben ähnliche Muster, die bei eurem Kind dann wirken, was er dann versteht.

Also, in eurem Fall würde ich das Hauen richtig unterbinden (Heulen nicht). Sofort auf der Treppe noch reagieren. Hand festhalten, im ruhigen Ton sagen/fragen, was er möchte, auch wenn es anfangs Knatsch gibt. Vielleicht nicht so viel um ihn herum 'bespaßen', sondern ihn auch sich bemühen lassen, abwechselnd auch mal alleine für ihn Zeit haben.
Flasche ect ruhig geben, aber vielleicht auf sein Verständnis setzen, dass große Kinder das nicht mehr so oft machen, weil sie ja auf ihre Zähne aufpassen, die sonst kaputt gehen..

Wie lange sowas anhält: keine Ahnung!
Jedenfalls viel Spaß damit

Hast du schön geschrieben
danke dafür ....


und zu deinem letzten satz ( )

DANKE.....

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