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Mein Sohn will nicht zur Tagesmutter

15. Januar um 1:34 Letzte Antwort: 18. August um 14:03

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich hier richtig bin, denn ein Baby ist mein Sohn nun nicht mehr, er ist 18 Monate alt. 

Wie schon im Titel steht, will mein Sohn nicht bei der Tagesmutter bleiben. Er ist sehr anhänglich und möchte am liebsten die ganze Zeit bei mir bleiben. Das geht nun aber leider nicht, da ich mit März wieder zur Arbeit muss. 

Mein Mann arbeitet Vollzeit und es gibt auch sonst niemanden, der auf den Kleinen aufpassen könnte. Seine Eltern wohnen in einem anderen Land, meine Mutter ist selbst noch berufstätig. 

Ich habe mir eigentlich gedacht, dass 3 Monate Eingewöhnungszeit reichen würden, deshalb habe ich im Dezember damit angefangen, meinen Sohn zur Tagesmutter zu bringen. Anfangs waren wir gemeinsam dort, blieben eine Zeit lang und gingen dann wieder. Das war überhaupt kein Problem. Solange ich da war, spielte er gern mit den anderen Kindern und hatte offensichtlich Spaß.

Danach fing ich an, ihn bei der Tagesmutter abzuliefern und wieder zu gehen, zunächst einmal nur eine Stunde lang. Ja, und viel weiter sind wir auch rnoch nicht gekommen. Sobald ich mich anziehe und gehe, weint er schon. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich später wiederkomme und er inzwischen mit den anderen Kindern spielen soll. Das hat ihn ein wenig beruhigt, aber wenn ich dann weg bin, dauert es meist nicht länger als eine halbe Stunde, bis er schon nach mir fragt und dann wieder zu weinen beginnt und sich nicht beruhigen lässt, bis ich ihn wieder abhole. Die Tagesmutter ruft mich dann immer an, weil es so einfach nicht geht, sie muss sich ja auch noch um die anderen Kinder kümmern.

Was mache ich jetzt? Ich habe ja noch ein wenig Zeit, aber langsam bekomme ich Panik, dass ich es bis dahin nicht hinkriege. Ich muss aber 3 Tage pro Woche arbeiten gehen (jeweils 5 Stunden pro Tag, also 15 Wochenstunden) und kann die Elternzeit nachträglich nicht mehr verlängern. Wenn ich da nicht auftauche, ist mein Job weg. 

Hat jemand eine Idee?

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15. Januar um 11:45

Ach kein Ding, hier schreiben viele deren Kinder keine Babies mehr sind. Hier schreiben sogar Leute die gar keine Kinder haben, aber dafür sehr viel Meinung zu wenig Ahnung verteilen.

Hat dein Mann ihn denn schon mal hingebracht? Wenn ja wie war es da?
Oft sind Kinder ja bei der Person so, mit der sie es "machen können" , also du bist eben die Hauptbezugsperson und er hängt sehr an dir, das ist oft so,kann man nicht groß beeinflussen,  allerdings kann das dann auch recht gut  klappen, wenn Mama gar nicht da ist in dem Moment.
Bei den Mamas wird öfter geweint und Theater gemacht, bei den Papas watscheln sie in ihre Gruppen oder zu den Tagesmüttern.

Kann ja auch sein, dass er einfach nicht warm wird mit ihr oder umgekehrt, aber ich würde es mal probieren, dass der Papa ihn eine Weile bringt.
Ich würde es schon noch eine Weile probieren, ein Kind braucht länger wie das andere, warts nur ab, irgendwann kannst du froh sein, wenn er dir noch ein Abschiedsbussi gibt, bevor er die Tür zur TM zuknallt.

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15. Januar um 11:54

Kümmern sich dein Mann oder die Oma auch mal (länger, sprich mehrere Stunden) um ihn ohne dass du in der Nähe bist? 

Beim Verabschieden würde ich auf ungenaue Zeitangaben wie ich hole dich später wieder ab verzichten. Besser etwas wählen wie: "Ich hole dich nach dem Mittagessen ab." Oder irgendeinem anderen Tagespunkt, meist gibt es ja einen strukturierten Ablauf. Dann kann sich dein Kind besser orientieren. 

Sofern dein Kind kein Problem mit der Tagesmutter an sich hat, wird wohl nur Geduld helfen. Vielleicht die Dauer der Trennung nochmal reduzieren, eine Stunde empfinde ich persönlich für die erste Trennung viel zu lang. Es gibt Kinder, für die ist das ok, deins gehört aber offensichtlich nicht dazu. Wenn er kürzere Trennungen akzeptiert, langsam steigern, bis er gemerkt hat, dass er sich darauf verlassen kann, dass du ihn wieder abholst.

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15. Januar um 12:57
In Antwort auf sanjay_18500776

Ach kein Ding, hier schreiben viele deren Kinder keine Babies mehr sind. Hier schreiben sogar Leute die gar keine Kinder haben, aber dafür sehr viel Meinung zu wenig Ahnung verteilen.

Hat dein Mann ihn denn schon mal hingebracht? Wenn ja wie war es da?
Oft sind Kinder ja bei der Person so, mit der sie es "machen können" , also du bist eben die Hauptbezugsperson und er hängt sehr an dir, das ist oft so,kann man nicht groß beeinflussen,  allerdings kann das dann auch recht gut  klappen, wenn Mama gar nicht da ist in dem Moment.
Bei den Mamas wird öfter geweint und Theater gemacht, bei den Papas watscheln sie in ihre Gruppen oder zu den Tagesmüttern.

Kann ja auch sein, dass er einfach nicht warm wird mit ihr oder umgekehrt, aber ich würde es mal probieren, dass der Papa ihn eine Weile bringt.
Ich würde es schon noch eine Weile probieren, ein Kind braucht länger wie das andere, warts nur ab, irgendwann kannst du froh sein, wenn er dir noch ein Abschiedsbussi gibt, bevor er die Tür zur TM zuknallt.

Danke für deine nette Antwort.

Nein, mein Mann hat ihn noch nie hingebracht, er ist ja tagsüber in der Arbeit. Ich bin immer so im Laufe des Vormittags mit ihm hin, da ich ja in der Arbeit auch später anfange als mein Mann. Ich dachte, ich gewöhne meinen Sohn auch gleich an die richtige Uhrzeit. 

Aber das ist eine gute Idee, das werden wir mal ausprobieren. Ich muss mit meinem Mann da reden, ob er vielleicht mal später anfangen kann und vorher den Kleinen zur Tagesmutter hinbringen kann. Sollte er wieder weinen, kann ich ihn ja dann holen. 

Dass er die Tagesmutter als Person einfach nicht mag, kann natürlich auch sein. Ich werde mal schauen, wen es sonst noch alles gibt in meiner Gegend und mir diese Möglichkeit offen lassen. Diese Tagesmutter wurde mir empfohlen, weil sie die Beste sein soll, aber das nützt ja auch nichts, wenn mein Sohn mit ihr einfach nicht kann.

Vielen Dank für deine Tipps, auf die Idee wäre ich jetzt gar nicht gekommen, obwohl es eigentlich naheliegend ist. Manchmal hat man einfach ein Brett vor dem Kopf.

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15. Januar um 13:08
In Antwort auf kuon86

Kümmern sich dein Mann oder die Oma auch mal (länger, sprich mehrere Stunden) um ihn ohne dass du in der Nähe bist? 

Beim Verabschieden würde ich auf ungenaue Zeitangaben wie ich hole dich später wieder ab verzichten. Besser etwas wählen wie: "Ich hole dich nach dem Mittagessen ab." Oder irgendeinem anderen Tagespunkt, meist gibt es ja einen strukturierten Ablauf. Dann kann sich dein Kind besser orientieren. 

Sofern dein Kind kein Problem mit der Tagesmutter an sich hat, wird wohl nur Geduld helfen. Vielleicht die Dauer der Trennung nochmal reduzieren, eine Stunde empfinde ich persönlich für die erste Trennung viel zu lang. Es gibt Kinder, für die ist das ok, deins gehört aber offensichtlich nicht dazu. Wenn er kürzere Trennungen akzeptiert, langsam steigern, bis er gemerkt hat, dass er sich darauf verlassen kann, dass du ihn wieder abholst.

Auch dir danke für die Antwort.

Ich dachte, eine Stunde sei schon kurz, oje! Mein Sohn muss ja dann im Endeffekt drei Tage die Woche fünf Stunden bei der Tagesmutter bleiben. Aber auch das werde ich versuchen und erst einmal eine halbe Stunde weg bleiben. 

Ja, mein Mann macht jedes Wochenende alleine was mit unserem Sohn, das war uns beiden wichtig, weil der Kleine ja auch zu seinem Vater eine Bindung aufbauen sollte. Das ist nur kurz ein Problem beim Verabschieden, aber sobald sie bei der Tür draußen sind, ist alles wieder gut. 

Die Großeltern väterlicherseits passen nie auf unseren Sohn auf, sie wohnen ja in einem anderen Land und wir sehen sie so gut wie nie. Bevor unser Sohn geboren war, sind wir sie einmal pro Jahr für eine bis zwei Wochen besuchen gefahren. Sie waren noch nie bei uns, sie meinen, das Reisen sei ihnen zu beschwerlich. Für uns ist das Reisen mit dem kleinen Kind aber auch noch zu anstrengend, deshalb haben wir sie schon länger nicht mehr gesehen. 

Meine Mutter ist vollzeit berufstätig und hat auch keine Zeit, sich um den Kleinen zu kümmern. Am Wochenende gehen wir sie mal besuchen, aber auf den Kleinen aufpassen mag sie nicht, weil ihr das zu anstrengend ist. Ich kann das auch verstehen - sie hat unter der Woche viel Stress und will am Wochenende ausspannen. Ich hab auch gar nicht erwartet, dass ich ihr den Kleinen mal geben kann, mir war klar, dass das nichts wird. Meine Mutter kann generell mit Kindern nicht so viel anfangen, das war immer schon so. Sie sagte immer, dass sie Kinder eigentlich nicht mag, ihre eigenen sind da aber eine Ausnahme. 

Unser Sohn kennt also im Prinzip nur seine Eltern und hat sonst keine anderen Bezugspersonen. Deshalb dachte ich ja auch, dass es gut ist, wenn er zur Tagesmutter kommt, damit er mal was anderes kennenlernt und unter anderen Kindern ist.

Meinst du, dass mein Sohn mit der Angabe "nach dem Mittagessen" schon was anfangen kann? Meist ist es ja so, dass ich so gegen 10 Uhr zur Tagesmutter komme und nach dem Mittagessen wäre dann 12:30, das ist zu lange. Ich kann natürlich sagen, dass ich in einer halben Stunde wiederkomme, aber ich glaube nicht, dass er schon weiß, wie lange das ist. Deshalb habe ich immer Zeitangaben wie bald, später oder so benutzt. 

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15. Januar um 15:01

Dein Mann könnte ab März Eltern(teil)zeit beantragen. Dann kann er ggf die noch andauernde Eingewöhnung weiterführen und Du kannst arbeiten gehen. Reicht ja auch wenn er 20h in Teilzeit macht, also die Nachmittagsschicht macht, und am Nachmittag übernimmst Du wieder das Kind.

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15. Januar um 15:18

Wie lange warst du denn mit ihm zusammen bei der Tamu, bevor ihr es mit einer zeitweisen Trennung versucht habt? Es kann gut sein, dass das zu wenig Zeit war und dein Kleiner noch nicht genug Vertrauen ihn die Tamu hatte und die Trennungsversuche somit einfach zu früh für ihn kamen.
Wir hatten hier ein ganz ähnliches Problem mit dem Großen bei der Kindergarten Eingewöhnung. Die Erzieherinnen dachten auch erst, dass es eine ganz normale Eingewöhnung mit einem etwas anhänglicheren Kind wird. Von wegen! Letzten Endes war mein Mann ganze 7 Wochen mit im Kiga und erst dann durfte mein Mann gehen. Vorherige Versuche haben unseren Sohnemann nur total gestresst, so dass die Erzieherin sehr bald gemerkt haben, dass jeder weitere Trennungsversuch nicht zielführend ist. Inzwischen ist er seit 5 Monaten dort und liebt seine Gruppe, hat Freunde und geht sehr gerne hin. In den Weihnachtsferien hat er nach einer Woche schon gefragt, wann denn wieder Kiga ist. 

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15. Januar um 20:46

Was sagt denn die TM dazu? Sie wird diese Situation ja nicht zum ersten Mal haben?

Es gibt kein richtig und falsch. Wichtig ist das Urvertrauen der Kinder. Deine Tochter braucht halt noch ein paar Besuche bei der TM.

Bei unserer TM ist es völlig normal, dass mal ein Kind weint. Sie macht den Job seit 20 Jahren und ist da extrem entspannt. Das überträgt sich auch auf die Kinder.

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17. Januar um 9:10
In Antwort auf waldmeisterin1

Dein Mann könnte ab März Eltern(teil)zeit beantragen. Dann kann er ggf die noch andauernde Eingewöhnung weiterführen und Du kannst arbeiten gehen. Reicht ja auch wenn er 20h in Teilzeit macht, also die Nachmittagsschicht macht, und am Nachmittag übernimmst Du wieder das Kind.

Das geht leider wegen der finanziellen Seite nicht. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, dass ich in Elternzeit gehe und mein Mann Vollzeit arbeitet, weil er sehr viel mehr verdient als ich.

Geht arbeitet er nur mehr 20 Wochenstunden, sind die finanziellen Einbußen einfach zu groß und ich mit meinen 15 Wochenstunden kann das niemals ausgleichen. 

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17. Januar um 9:14
In Antwort auf mikesch07

Wie lange warst du denn mit ihm zusammen bei der Tamu, bevor ihr es mit einer zeitweisen Trennung versucht habt? Es kann gut sein, dass das zu wenig Zeit war und dein Kleiner noch nicht genug Vertrauen ihn die Tamu hatte und die Trennungsversuche somit einfach zu früh für ihn kamen.
Wir hatten hier ein ganz ähnliches Problem mit dem Großen bei der Kindergarten Eingewöhnung. Die Erzieherinnen dachten auch erst, dass es eine ganz normale Eingewöhnung mit einem etwas anhänglicheren Kind wird. Von wegen! Letzten Endes war mein Mann ganze 7 Wochen mit im Kiga und erst dann durfte mein Mann gehen. Vorherige Versuche haben unseren Sohnemann nur total gestresst, so dass die Erzieherin sehr bald gemerkt haben, dass jeder weitere Trennungsversuch nicht zielführend ist. Inzwischen ist er seit 5 Monaten dort und liebt seine Gruppe, hat Freunde und geht sehr gerne hin. In den Weihnachtsferien hat er nach einer Woche schon gefragt, wann denn wieder Kiga ist. 

Danke für deinen Bericht, das klingt ja schon mal gut und gibt mir Hoffnung! 

Ich war im ganzen Dezember mit ihm dort und zwar immer ein paar Stunden lang. Das müssten vier oder fünf Wochen gewesen sein. Seit Januar versuche ich es mit dem alleine lassen. Vielleicht war das wirklich zu kurz...

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17. Januar um 9:17
In Antwort auf user74306

Was sagt denn die TM dazu? Sie wird diese Situation ja nicht zum ersten Mal haben?

Es gibt kein richtig und falsch. Wichtig ist das Urvertrauen der Kinder. Deine Tochter braucht halt noch ein paar Besuche bei der TM.

Bei unserer TM ist es völlig normal, dass mal ein Kind weint. Sie macht den Job seit 20 Jahren und ist da extrem entspannt. Das überträgt sich auch auf die Kinder.

Die Tagesmutter bittet mich immer, meinen Sohn wieder abzuholen, weil er sich nämlich gar nicht mehr beruhigen lässt. Er weint dann so lange, bis ich wieder da bin.

Sie meint, dass es normal ist, wenn Kinder am Anfang, wenn die Eltern weggehen, ein bisschen weinen, aber dass die Kinder sich normalerweise schnell wieder beruhigen, weil sie dann abgelenkt sind von den anderen Kindern. Bei meinem Sohn wäre das anders, er ließe sich nicht ablenken. 

Sie kann sich aber nicht nur um ihn allein kümmern, weil da ja auch noch die anderen Kinder sind. Ihn einfach ignorieren und weinen lassen, wäre ja auch falsch. 

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17. Januar um 10:47
In Antwort auf helianthus

Die Tagesmutter bittet mich immer, meinen Sohn wieder abzuholen, weil er sich nämlich gar nicht mehr beruhigen lässt. Er weint dann so lange, bis ich wieder da bin.

Sie meint, dass es normal ist, wenn Kinder am Anfang, wenn die Eltern weggehen, ein bisschen weinen, aber dass die Kinder sich normalerweise schnell wieder beruhigen, weil sie dann abgelenkt sind von den anderen Kindern. Bei meinem Sohn wäre das anders, er ließe sich nicht ablenken. 

Sie kann sich aber nicht nur um ihn allein kümmern, weil da ja auch noch die anderen Kinder sind. Ihn einfach ignorieren und weinen lassen, wäre ja auch falsch. 

hat dein sohn denn schon andere erfahrungen außer mama & papa?

oma, opa usw... ??

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17. Januar um 19:13
In Antwort auf helianthus

Das geht leider wegen der finanziellen Seite nicht. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, dass ich in Elternzeit gehe und mein Mann Vollzeit arbeitet, weil er sehr viel mehr verdient als ich.

Geht arbeitet er nur mehr 20 Wochenstunden, sind die finanziellen Einbußen einfach zu groß und ich mit meinen 15 Wochenstunden kann das niemals ausgleichen. 

Hmm, rechne das aber bitte auch auf die Jahre hoch. 2 Monate nur 50% für Deinen Mann versus Du verliert Deinen Job, findest vielleicht so schnell nix Neues (junge Muttis sind oft nicht die erste Wahl da Vormittagsschichten bevorzugt werden; oder es mangelt an Teilzeitstellen), hast bei neuem Job Probezeit und musst Kindkranktage nehmen (= Kündigungsgefahr). Ich sage das nur weil es eine geradezu klassische Situation ist, sich als Frau nach Babyjahr ins berufliche Abseits zu schießen und jahrelang bis dauerhaft Gehaltseinbußen und Rentennachteile zu haben, wogegen 2 Monate Einbußen beim Mann ein Klacks gegen wären. Nichts für ungut, habe vergleichbare Fälle im Bekanntenkreis die nicht gut für die Frau ausgingen.

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18. Januar um 10:00
In Antwort auf carina2019

hat dein sohn denn schon andere erfahrungen außer mama & papa?

oma, opa usw... ??

In einem oberen Post steht nein. Die Großeltern können nicht bzw arbeiten ! Lesen lernen !

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18. Januar um 10:29
In Antwort auf m`iri_11973943

In einem oberen Post steht nein. Die Großeltern können nicht bzw arbeiten ! Lesen lernen !

Großeltern sind aber nicht alle anderen Leute, Herzchen

geht doch auch darum z.b. bei Besuchen von Freunden ob er Kontakt mit "fremden" Menschen hat. 

jetzt geschnallt? 

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18. Januar um 13:51
In Antwort auf carina2019

Großeltern sind aber nicht alle anderen Leute, Herzchen

geht doch auch darum z.b. bei Besuchen von Freunden ob er Kontakt mit "fremden" Menschen hat. 

jetzt geschnallt? 

Erstens bin ICH nicht dein Herzchen zweitens schreibt die te explizit er kenne nur die Eltern. Drittens schnalle ich als Mutter tatsächlich den Unterschied zwischen KONTAKT und BEZUG aufbauen ! Viertens hast du geschrieben OPA, OMA usw....ergo Lern Lesen !

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18. Januar um 16:57
In Antwort auf m`iri_11973943

Erstens bin ICH nicht dein Herzchen zweitens schreibt die te explizit er kenne nur die Eltern. Drittens schnalle ich als Mutter tatsächlich den Unterschied zwischen KONTAKT und BEZUG aufbauen ! Viertens hast du geschrieben OPA, OMA usw....ergo Lern Lesen !

ja usw... steht für andere Personen

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18. Januar um 18:37
In Antwort auf carina2019

ja usw... steht für andere Personen

Andere Personen kennt das Kind aber nicht. Steht so im Text. Und selbst wenn fremdeln manche Kinder nunmal. Hat mit unseren Ur Instinkten zu tun. Forcieren bringt da nichts. Wenn würde ich auch den Papa die Eingewöhnung probieren lassen.

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19. Januar um 13:06
In Antwort auf helianthus

Die Tagesmutter bittet mich immer, meinen Sohn wieder abzuholen, weil er sich nämlich gar nicht mehr beruhigen lässt. Er weint dann so lange, bis ich wieder da bin.

Sie meint, dass es normal ist, wenn Kinder am Anfang, wenn die Eltern weggehen, ein bisschen weinen, aber dass die Kinder sich normalerweise schnell wieder beruhigen, weil sie dann abgelenkt sind von den anderen Kindern. Bei meinem Sohn wäre das anders, er ließe sich nicht ablenken. 

Sie kann sich aber nicht nur um ihn allein kümmern, weil da ja auch noch die anderen Kinder sind. Ihn einfach ignorieren und weinen lassen, wäre ja auch falsch. 

Hmm also ich finde halt, dass sich die TM auch nicht sehr professionell verhält. Oder macht sie den Job noch nicht lange?

Warum kann sie ihn nicht mal eine Stunde nehmen, wenn nicht auch noch die anderen Kinder da sind? So würde sie ihn auch etwas kennenlernen, könnte etwas mit ihm spielen, Bezug aufbauen.

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19. Januar um 14:54

Normalerweise sind die Betreuungsplätze ja gut ausgebucht, daher denke ich, dass so eine Einzelbetreuung zwecks Eingewöhnung vermutlich nur am WE stattfinden könnte. Und Tamus haben normalerweise auch selber Familie. Von daher finde ich es schon komisch da mangelnde Erfahrung zu unterstellen. Auch durch die Erfahrung mit meinem Sohn kann ich sagen, dass manche Kinder einfach länger brauchen. Das liegt am Kind und nicht unbedingt an mangelnder Kompetenz der Betreuer. Die Kiga Leiterin hat uns erzählt, dass sie es auch schon mal hatte, dass ein Kind 5 Monate Eingewöhnung gebraucht hat. Das sind Einzelfälle, aber kommen eben auch vor. Bei unserem Sohn liegt es vermutlich teilweise auch daran, dass er sehr geräuschempfindlich ist. Das stresst ihn einfach noch zusätzlich zur neuen Situation. 

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19. Januar um 21:30
In Antwort auf mikesch07

Normalerweise sind die Betreuungsplätze ja gut ausgebucht, daher denke ich, dass so eine Einzelbetreuung zwecks Eingewöhnung vermutlich nur am WE stattfinden könnte. Und Tamus haben normalerweise auch selber Familie. Von daher finde ich es schon komisch da mangelnde Erfahrung zu unterstellen. Auch durch die Erfahrung mit meinem Sohn kann ich sagen, dass manche Kinder einfach länger brauchen. Das liegt am Kind und nicht unbedingt an mangelnder Kompetenz der Betreuer. Die Kiga Leiterin hat uns erzählt, dass sie es auch schon mal hatte, dass ein Kind 5 Monate Eingewöhnung gebraucht hat. Das sind Einzelfälle, aber kommen eben auch vor. Bei unserem Sohn liegt es vermutlich teilweise auch daran, dass er sehr geräuschempfindlich ist. Das stresst ihn einfach noch zusätzlich zur neuen Situation. 

Ja da magst du recht haben, aber so wie die TE es nun mehrmals betont hat, ist die TM nicht gewillt, ihm diese Zeit zu geben. Wenn er länger weint, hat sie keine Zeit wegen den anderen Kindern und sie muss ihn abholen. Stell dir mal vor, eine Mutter arbeitet.

Und ja, da kann man als TM ja mal ein Stündchen in ein neues Kind, dass einem anvertraut wird, investieren. Fände ich ganz normal und sie würde damit allen Beteiligten (auch sich selbst) einen Gefallen machen. 

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20. Januar um 0:54

Und ich geh da mal von meinem Sohn aus und da hat selbst 1 zu 1 Betreuung so gar nichts gebracht. Ohne Bezugsperson war das wirklich verschwendete Zeit. Mein Sohn hat es erduldet, aber war unter totaler Spannung. Mal eine Std Einzelbetreuung durch die Tamu muss daher nicht der Königsweg sein. Wenn das Kind so ähnlich gestrickt ist wie mein Sohn bringt das gar nichts. Das hat dann nichts mit gutem Willen zu tun. Bei uns wollten es die Erzieherinnen auch nicht glauben, wollten es erst mal nach dem üblichen Schema probieren. Sie haben es uns nicht geglaubt (erstes Kind, bisher nicht fremdbetreut). Vermutlich kann man es sich nicht so wirklich vorstellen, wenn man nicht auch so ein Kind hat. Mal ein Stündchen mehr bringt nichts und die Kinder können da richtig weinen und leiden, nicht nur für ein paar Minuten, sondern die ganze Betreuungszeit über. Die lassen sich eben nicht ablenken und sind nach ein paar Minuten entspannt in der Gruppe angekommen. Eine gute Betreuerin kann das einschätzen. Und die TE hat ja noch ein paar Wochen, in der sie viel Zeit mit Kind bei der Tamu verbringen kann. Ist das Vertrauen dann mal aufgebaut, geht es dann schnell und Mami kann arbeiten gehen. 

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20. Januar um 18:29
In Antwort auf mikesch07

Und ich geh da mal von meinem Sohn aus und da hat selbst 1 zu 1 Betreuung so gar nichts gebracht. Ohne Bezugsperson war das wirklich verschwendete Zeit. Mein Sohn hat es erduldet, aber war unter totaler Spannung. Mal eine Std Einzelbetreuung durch die Tamu muss daher nicht der Königsweg sein. Wenn das Kind so ähnlich gestrickt ist wie mein Sohn bringt das gar nichts. Das hat dann nichts mit gutem Willen zu tun. Bei uns wollten es die Erzieherinnen auch nicht glauben, wollten es erst mal nach dem üblichen Schema probieren. Sie haben es uns nicht geglaubt (erstes Kind, bisher nicht fremdbetreut). Vermutlich kann man es sich nicht so wirklich vorstellen, wenn man nicht auch so ein Kind hat. Mal ein Stündchen mehr bringt nichts und die Kinder können da richtig weinen und leiden, nicht nur für ein paar Minuten, sondern die ganze Betreuungszeit über. Die lassen sich eben nicht ablenken und sind nach ein paar Minuten entspannt in der Gruppe angekommen. Eine gute Betreuerin kann das einschätzen. Und die TE hat ja noch ein paar Wochen, in der sie viel Zeit mit Kind bei der Tamu verbringen kann. Ist das Vertrauen dann mal aufgebaut, geht es dann schnell und Mami kann arbeiten gehen. 

Es muss nicht der Königsweg sein, aber es ist ein Versuch wert.

Beide meine Kinder brauchten eigentlich gar keine Eingewöhnungszeit. Waren 1x da, als wenig los war und das war's. Lief/Läuft immer sehr gut.

Wenn eine Situation nicht zufriedenstellend ist, sollte man sie ändern. Welcher Versuch der richtig, weiss man vorher nicht.

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16. Juli um 12:27

Falls es jemanden interessiert, wie es ausgegangen ist: es kam Corona und mein Job war so oder so weg, da mein Arbeitgeber pleite gegangen ist. 

Es wurde langsam besser mit meinem Sohn bei der Tagesmutter, ich war genau einen Monat lang (März) arbeiten, dann musste die Firma zusperren und ging in Folge dessen in Konkurs. 

Den Kleinen kann ich jetzt nicht täglich zur Tagesmutter bringen, das würde zuviel kosten. Jetzt geht er halt zweimal wöchentlich hin, damit er die Routine beibehält. Sobald ich dann wieder Arbeit habe, muss er ja dann erst wieder täglich hin. 

Mittlerweile hat er dann dort Freundschaften geschlossen und ist ganz gern dort. Es hat sich schon ausgezahlt, da nicht aufzugeben und es weiter zu versuchen, auch wenn er anfangs nach einer Stunde schon geweint hat und wieder abgeholt wurde. 

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16. Juli um 14:38

He du! Tut mri leid um deinen Arbeitplatz. Ich kann mir vorstellen, dass das Alter sehr ungeschickt für eine Eingewöhnung war. MIt 15 und 17,5 Monaten sind zwei Schübe, die ich bei meinen Kindern auch sehr deutlich gemerkt habe. Nach dem zweiten nehmen sie sich auch als eigenständige Persönlichkeiten wahr und verstehen, dass Mutti woanders ist, wenn sie nicht hier ist. Da isst für ein kleines sehr schwer.

Ich denke tatsächlich, dass es nun auch mit "aufgeben" leichter gewesen wäre. Wobei es natürlich am schönsten ist, die Eltern können das Kind so lange begleiten, bis es endlich soweit ist, dass das Kleine es alleine schafft.

Ich wünsche euch, dass dein Kind zukünftig mit Freude hingehen wird, auch wenn es dann wieder mit Arbeit für dich klappt!

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17. Juli um 0:08
In Antwort auf schnuckweidev

He du! Tut mri leid um deinen Arbeitplatz. Ich kann mir vorstellen, dass das Alter sehr ungeschickt für eine Eingewöhnung war. MIt 15 und 17,5 Monaten sind zwei Schübe, die ich bei meinen Kindern auch sehr deutlich gemerkt habe. Nach dem zweiten nehmen sie sich auch als eigenständige Persönlichkeiten wahr und verstehen, dass Mutti woanders ist, wenn sie nicht hier ist. Da isst für ein kleines sehr schwer.

Ich denke tatsächlich, dass es nun auch mit "aufgeben" leichter gewesen wäre. Wobei es natürlich am schönsten ist, die Eltern können das Kind so lange begleiten, bis es endlich soweit ist, dass das Kleine es alleine schafft.

Ich wünsche euch, dass dein Kind zukünftig mit Freude hingehen wird, auch wenn es dann wieder mit Arbeit für dich klappt!

Danke für deine lieben Worte!

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18. Juli um 9:30
In Antwort auf helianthus

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich hier richtig bin, denn ein Baby ist mein Sohn nun nicht mehr, er ist 18 Monate alt. 

Wie schon im Titel steht, will mein Sohn nicht bei der Tagesmutter bleiben. Er ist sehr anhänglich und möchte am liebsten die ganze Zeit bei mir bleiben. Das geht nun aber leider nicht, da ich mit März wieder zur Arbeit muss. 

Mein Mann arbeitet Vollzeit und es gibt auch sonst niemanden, der auf den Kleinen aufpassen könnte. Seine Eltern wohnen in einem anderen Land, meine Mutter ist selbst noch berufstätig. 

Ich habe mir eigentlich gedacht, dass 3 Monate Eingewöhnungszeit reichen würden, deshalb habe ich im Dezember damit angefangen, meinen Sohn zur Tagesmutter zu bringen. Anfangs waren wir gemeinsam dort, blieben eine Zeit lang und gingen dann wieder. Das war überhaupt kein Problem. Solange ich da war, spielte er gern mit den anderen Kindern und hatte offensichtlich Spaß.

Danach fing ich an, ihn bei der Tagesmutter abzuliefern und wieder zu gehen, zunächst einmal nur eine Stunde lang. Ja, und viel weiter sind wir auch rnoch nicht gekommen. Sobald ich mich anziehe und gehe, weint er schon. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich später wiederkomme und er inzwischen mit den anderen Kindern spielen soll. Das hat ihn ein wenig beruhigt, aber wenn ich dann weg bin, dauert es meist nicht länger als eine halbe Stunde, bis er schon nach mir fragt und dann wieder zu weinen beginnt und sich nicht beruhigen lässt, bis ich ihn wieder abhole. Die Tagesmutter ruft mich dann immer an, weil es so einfach nicht geht, sie muss sich ja auch noch um die anderen Kinder kümmern.

Was mache ich jetzt? Ich habe ja noch ein wenig Zeit, aber langsam bekomme ich Panik, dass ich es bis dahin nicht hinkriege. Ich muss aber 3 Tage pro Woche arbeiten gehen (jeweils 5 Stunden pro Tag, also 15 Wochenstunden) und kann die Elternzeit nachträglich nicht mehr verlängern. Wenn ich da nicht auftauche, ist mein Job weg. 

Hat jemand eine Idee?

Dann bleib doch einfach noch zu Hause. Dein Kind braucht dich noch. Fang doch einfach nächstes Jahr wieder an zu arbeiten.

Arbeit kann doch nie wichtiger als das Wohlbefinden des eigenen Kindes sein. 

Dein Kind ist nur einmal klein

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18. Juli um 13:43
In Antwort auf joie_18825562

Dann bleib doch einfach noch zu Hause. Dein Kind braucht dich noch. Fang doch einfach nächstes Jahr wieder an zu arbeiten.

Arbeit kann doch nie wichtiger als das Wohlbefinden des eigenen Kindes sein. 

Dein Kind ist nur einmal klein

Bin ich ja jetzt gezwungernermaßen, da mein Arbeitgeber in Konkurs gegangen ist.

Es kann sich nicht jeder leisten, lange bei den Kindern zu Hause zu bleiben und das Geld ist jetzt bei uns knapp, weil ich nur Arbeitslosengeld bekomme. Ich gehe nicht deshalb arbeiten, weil ich unbedingt arbeiten will, sondern weil ein Gehalt allein nunmal nicht für drei Personen reicht. 

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23. Juli um 8:35
In Antwort auf helianthus

Bin ich ja jetzt gezwungernermaßen, da mein Arbeitgeber in Konkurs gegangen ist.

Es kann sich nicht jeder leisten, lange bei den Kindern zu Hause zu bleiben und das Geld ist jetzt bei uns knapp, weil ich nur Arbeitslosengeld bekomme. Ich gehe nicht deshalb arbeiten, weil ich unbedingt arbeiten will, sondern weil ein Gehalt allein nunmal nicht für drei Personen reicht. 

Natütlich geht das. Man kann Versicherungen stilllegen, Handy und Internet weg, sonstiger Schnickschnack weg. Du bist doch zu Hause, also braucht man doch fast nichts. 

Mir wäre mein Kind wichtiger. Du könntest ja am WE putzen oder Regale einräumen oder einen anderen Minijob machen, wenn dein Partner zu Hause ist. 

Wer will findet einen Weg, wer nicht will, findet Gründe 

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23. Juli um 12:31
In Antwort auf joie_18825562

Natütlich geht das. Man kann Versicherungen stilllegen, Handy und Internet weg, sonstiger Schnickschnack weg. Du bist doch zu Hause, also braucht man doch fast nichts. 

Mir wäre mein Kind wichtiger. Du könntest ja am WE putzen oder Regale einräumen oder einen anderen Minijob machen, wenn dein Partner zu Hause ist. 

Wer will findet einen Weg, wer nicht will, findet Gründe 

Klar... Leb du mal in deiner Traumwelt weiter.

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23. Juli um 14:11
In Antwort auf joie_18825562

Natütlich geht das. Man kann Versicherungen stilllegen, Handy und Internet weg, sonstiger Schnickschnack weg. Du bist doch zu Hause, also braucht man doch fast nichts. 

Mir wäre mein Kind wichtiger. Du könntest ja am WE putzen oder Regale einräumen oder einen anderen Minijob machen, wenn dein Partner zu Hause ist. 

Wer will findet einen Weg, wer nicht will, findet Gründe 

Oh super klar. Wenn man nicht mal mehr rauskommt, dann braucht man auch kein Internet und Handy. Sozialkontakte werden völlig überbewertet.

Ansonsten stimme ich dir zu: Wo ein Wille, da ein Weg.

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23. Juli um 20:09
In Antwort auf schnuckweidev

Oh super klar. Wenn man nicht mal mehr rauskommt, dann braucht man auch kein Internet und Handy. Sozialkontakte werden völlig überbewertet.

Ansonsten stimme ich dir zu: Wo ein Wille, da ein Weg.

Sie schreibt, sie kann sich ihr Kind nicht leisten. Soll sie es mit Gewalt zur Tagesmutter bringen? Dann verzichte ich doch auf Dinge, die kein Mensch braucht

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23. Juli um 21:22

Mal ein Beispiel: Ich habe noch nie geraucht. Ich bilde mir aber auch nicht ein, dass gerade ich genug eigene Erfahrung oder irgendeine andere Kompetenz hätte, jahrelangen Kettenrauchern erzählen zu können wie sie denn aufhören können und wie sie dann ihr Leben zu leben haben. Überschreitet ganz klar meine Vorstellungskraft wie schwer das sein muss und dass, obwohl ich ein recht empatischer Mensch bin.
Für jemanden, dessen Kinder sich problemlos von Fremden betreuen lassen, quasi das andere Extrem, ist es vermutlich auch sehr schwer sich vorzustellen, wie es denn bei anderen Kindern sein könnte.
Es gibt für die meisten Situationen gewisse Rahmenbedingungen innerhalb derer man eine gute Lösung finden muss. Hier eben, dass eigentlich beide Eltern arbeiten müssen und Großeltern etc sind nicht greifbar. Fertig. Und es bringt wirklich gar nichts (wenn der Sohn der Te genauso ist, wie meiner), ihn einfach nicht zur Tagesmutter zu bringen. Dadurch verschiebt sich nur das grundlegende Problem, dass manche Kinder einfach eine signifikant längere Zeit für die Eingewöhnung brauchen. Fertig. Auch später die Kindergarteneingewöhnung wird vermutlich länger als bei anderen Kindern dauern, besonders, wenn Fremdbetreuung etwas komplett Neues ist. Soll er dann halt auch nicht in den Kindergarten? Und Mami bleibt weiter zu Hause? Wenig sinnvoll, oder? Und wenn er sich halt auch nicht sofort an die Schule gewöhnen kann, macht Mami dann Homeschooling?

Das mit dem Arbeitsverlust ist bitter, aber hoffentlich findest du bald etwas Neues vllt sogar besser bezahlt? Drücke dir jedenfalls die Daumen! Ansonsten machst du alles richtig. Gut, dass du die mühsam gemeisterte Eingewöhnung nicht verschenkt hast, sondern dein Sohn da weiter am Ball bleiben kann. Hoffentlich erleichtert es ihm später den Kigastart. 

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11. August um 0:56
In Antwort auf helianthus

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich hier richtig bin, denn ein Baby ist mein Sohn nun nicht mehr, er ist 18 Monate alt. 

Wie schon im Titel steht, will mein Sohn nicht bei der Tagesmutter bleiben. Er ist sehr anhänglich und möchte am liebsten die ganze Zeit bei mir bleiben. Das geht nun aber leider nicht, da ich mit März wieder zur Arbeit muss. 

Mein Mann arbeitet Vollzeit und es gibt auch sonst niemanden, der auf den Kleinen aufpassen könnte. Seine Eltern wohnen in einem anderen Land, meine Mutter ist selbst noch berufstätig. 

Ich habe mir eigentlich gedacht, dass 3 Monate Eingewöhnungszeit reichen würden, deshalb habe ich im Dezember damit angefangen, meinen Sohn zur Tagesmutter zu bringen. Anfangs waren wir gemeinsam dort, blieben eine Zeit lang und gingen dann wieder. Das war überhaupt kein Problem. Solange ich da war, spielte er gern mit den anderen Kindern und hatte offensichtlich Spaß.

Danach fing ich an, ihn bei der Tagesmutter abzuliefern und wieder zu gehen, zunächst einmal nur eine Stunde lang. Ja, und viel weiter sind wir auch rnoch nicht gekommen. Sobald ich mich anziehe und gehe, weint er schon. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich später wiederkomme und er inzwischen mit den anderen Kindern spielen soll. Das hat ihn ein wenig beruhigt, aber wenn ich dann weg bin, dauert es meist nicht länger als eine halbe Stunde, bis er schon nach mir fragt und dann wieder zu weinen beginnt und sich nicht beruhigen lässt, bis ich ihn wieder abhole. Die Tagesmutter ruft mich dann immer an, weil es so einfach nicht geht, sie muss sich ja auch noch um die anderen Kinder kümmern.

Was mache ich jetzt? Ich habe ja noch ein wenig Zeit, aber langsam bekomme ich Panik, dass ich es bis dahin nicht hinkriege. Ich muss aber 3 Tage pro Woche arbeiten gehen (jeweils 5 Stunden pro Tag, also 15 Wochenstunden) und kann die Elternzeit nachträglich nicht mehr verlängern. Wenn ich da nicht auftauche, ist mein Job weg. 

Hat jemand eine Idee?

Hallo,  ich kenne dein Problem nur zu gut. 
Meine Tochter war auch ca 18 Monate und es dauerte ein bisschen über ein Viertel Jahr bis sie bei der Tagesmutter geblieben ist! 
Dann kam leider Corona und jetzt ist sie zwei Jahre und vier Monate und hat morgen ihren ersten Kiga Tag! 
wenn ich dir einen Rat geben darf,  bleib dabei,  breche es nicht ab und geb dem kleinen Mann und dir selbst die Zeit die Trennung so angenehm wie möglich zu gestalten!  Ich bin eine Zeit lang mit der Tagesmutter und den kiddis zusammen spazieren gegangen und hab mich einfach ab und zu kurzzeitig zurückgezogen... wir haben dann ein Konzept entwickelt dass super war!  Jeden Tag fünf Minuten länger ohne Mama und sie wusste ich komme wieder!  Kleine Schritte und Riesen Erfolg! Leider kam dann Corona aber ich hoffe im Kindergarten hilft ihr diese Erfahrung!  Drück euch die Daumen 🍀 

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18. August um 14:03
In Antwort auf joie_18825562

Natütlich geht das. Man kann Versicherungen stilllegen, Handy und Internet weg, sonstiger Schnickschnack weg. Du bist doch zu Hause, also braucht man doch fast nichts. 

Mir wäre mein Kind wichtiger. Du könntest ja am WE putzen oder Regale einräumen oder einen anderen Minijob machen, wenn dein Partner zu Hause ist. 

Wer will findet einen Weg, wer nicht will, findet Gründe 

Du bist ja witzig!

Schön und gut, aber nur von Luft und Liebe kann man ein Kind auch nicht ernähren/versorgen...
Du kennst doch gar nicht die Rahmenbedingungen der TE, vielleicht gibt es dort einfach nichts, was man finanziell noch runterschrauben könnte, vielleicht muss ein großer Hauskredit etc. abbezahlt werden.
Und letztlich ist es nie verkehrt, als Frau irgendwann wieder in die Arbeitswelt einzusteigen und sich somit ein wenig finanzielle Eigentändigkeit beizubehalten.
Außerdem: Die TE ist ja am Ball geblieben und es hat sich letztlich ausgezahlt, der Kleine hat sich mittlerweile an die Tagesmutter gewöhnt.

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