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Meine beste Freundin

7. Juli 2009 um 19:42

...ich weiss gar nicht wie ich das hier erklären soll,es ist eine sehr lange Geschichte.....

Ich versuche mich kurz zu halten!Ich weiss einfach nicht mehr wohin mit meinen Gefühlen,denn um mich herum versteht niemand wirklich wies mir geht

Meine beste und vorallem auch älteste Freundin( wir kennen uns seit dem Kindergarten) hat zwei Kinder 10 und 11 Jahre alt. Sie hatte früher schon Probleme mit Drogen und Alkohol. Es gab Zeiten da habe ich mir echt überlegt das Jugendamt einzuschalten,aber statt dessen habe ich mich einfach zurück genommen und wir hatten eine Zeit lang keinen Kontakt....ich weiss dass das nicht couragiert sondern sehr feige von mir war!

Dann haben wir uns wieder angenähert und nun seit gut 5 Jahren wieder ein sehr enges Verhältniss.In dieser Zeit war sie Anfangs sehr stabil und es ging ihr gut,doch nun seit gut einem halben Jahr wird es immer schlimmer!
Sie trank massiv zu viel,schnitt sich selber(Borderline-Syndrom ist ziemlich klar bei ihr). Einmal musste ihre 11 Jahre alte Tochter die Küche vom Blut reinigen während sie ihren Rausch ausschlief....es ist wirklich krass und alles reden und da sein für sie hat nichts mehr geholfen!
Nun war sie 3 Wochen in Kuba(ohne Kinder).Ich weiss es klingt grauenhaft,aber erst in dieser Zeit in der sie weg war gingen mir so richtig die Augen auf und nun kann ich sie nicht mehr schliessen!!!!!

Ich weiss nicht was ich tun soll,ich liebe sie sehr,aber ich kann nicht mehr hinsehen ohne zu handeln. Ich habe ihr ein Ultimatum gestellt sich Hilfe zu holen bei kompetenten Fachstellen(haben ihr alle Nummern und Adressen aufgeschrieben).....

Wenn sie sich nicht freiwillig Hilfe holt,was dan????Ich könnte kotzen bei dem Gedanken!

Dazu kommt noch dass sie sich mit einem Kubaner verlobt hat den sie gerade mal 10 Tage kennt und nun meint alles sei gut.....ihre Kinder dürfen aber das nächste Mal wenn sie wieder geht nicht mit nach Kuba weil das Geld nicht reicht und sie das wenige Geld ja für sich braucht damit sie diesen Typen heiraten kann

so,das war nun trotzdem lang,aber ich musste das mal niederschreiben,vielleicht hat ja jemand gute Ratschläge oder eine Ohrfeige für mich parat,den im Grunde weiss ich was es bedeutet......

Liebe Grüsse Mila

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7. Juli 2009 um 20:41

Hallo Saskia
nun,die Drogen sind nicht ihr Hauptproblem.....ihre Borderline Störung ist es denke ich. Suchtprobleme und diese Störung gehen oft Hand in Hand.
Der leibliche Vater ist absolut keine Stütze,er weiss wies den Kindern geht,aber es interessiert ihn nur mässig!
Ihre Mutter ist Tod und der Vater lebt auf Mallorca und kriegt dass alles nicht mit!
Für mich wäre die Konsequenz klar Jugendamt,aber davor habe ich grossen Schiss......

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7. Juli 2009 um 20:57

Ganz ehrlich...
Deine Freundin ist eine erwachsene Frau, die für sich selber Verantwortung trägt. Nun scheint es so, als ob sie dazu nicht in der Lage ist (sie ist krank) - wie soll sie sich da um ihre Kinder kümmern.

Von ihrem Umfeld (dazu gehörst auch du) wird ihr zwar signalisiert, dass ihr Verhalten nicht in O. ist/normal ist, ABER dass es nicht so schlimm ist, dass ihr ernsthafte Konsequenzen drohen (Kinder weg).

So schlecht es deiner Freundin gehen mag, so ernsthaft sie auch krank sein mag und obwohl sie sicher Mitgefühl verdient:

DIE KINDER MÜSSEN JETZT VORGEHEN. Kannst du dir auch nur im Entferntesten vorstellen welche seelischen Narben es hinterlässt, wenn du deine Mutter so ambivalent siehst, ihr Blut wegwischst? Ich kann dir nur raten wirklich was bezüglich der Kinder zu unternehmen und da nicht mehr zuzusehen. Die gehen vielleicht wirklich an ihrer psychisch kranken Mama kaputt. Weißt du, es ist sogar schon SEHR spät dafür, aber sicher nicht zu spät.

Ich würde ihr das auch ganz klar sagen und nicht hinter ihrem Rücken machen, aber das zuständige Jugendamt würde ich einschalten.

Ich hatte selber keine schöne Kindheit. Ich habe mir oft überlegt von mir aus zum Jugendamt zu gehen, aber nie den Mut dafür aufgebracht. Insgeheim habe ich mir gewünscht jemand würde es einschalten, aber es ist nie passiert. Heute betrachte ich die Mitwisser auch als teilschuldig, weil sie tatenlos zugesehen haben. Mach dich nicht schuldig, handle.

Liebe Grüße

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7. Juli 2009 um 21:23

Ich
hätte auch bammel zum jugendamt zu gehen um meine freundin anzuschwärzen,aber mit dem nächsten gedanken würd ich an ihr beiden kinder denken und das ist doch genug ansporn das es denen besser geht oder? was nützt es den beiden wie sie ansehen müßen wie ihre mutter sich kaputt macht?
wenn du nicht allein gehen möchtest nimm dir jemanden zur unterstüzung mit aber gehe hin,die kinder werden es dir vllt mal danken!!!

LG Dany

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7. Juli 2009 um 22:13
In Antwort auf dany82121

Ich
hätte auch bammel zum jugendamt zu gehen um meine freundin anzuschwärzen,aber mit dem nächsten gedanken würd ich an ihr beiden kinder denken und das ist doch genug ansporn das es denen besser geht oder? was nützt es den beiden wie sie ansehen müßen wie ihre mutter sich kaputt macht?
wenn du nicht allein gehen möchtest nimm dir jemanden zur unterstüzung mit aber gehe hin,die kinder werden es dir vllt mal danken!!!

LG Dany

Ich danke Euch
für eure unterstützenden Antworten!!!!
Ich weiss dass ihr Vorgehen schon genug Schäden bei den Kindern hinterlassen hat,und dass ich handeln muss.
Oh gott,ich hätte mir bloss nie vorstellen können so etwas je tun zu müssen!
Ich hätte viel früher handeln müssen. Es ist so verdammt schwierig bei geliebten Menschen die Augen offen zu haben und objektiv zu sein!!!!
Aber genau diese geliebten Menschen verdienen das doch,denn das ist Hilfe und nicht was ich bis jetzt getan habe, nähmlich immer wieder zu denken,sie packt das schon und doch zu sehen dass sies nicht tut!
Danke nochmals für Eure Worte

LG Mila

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