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Meine Eltern, die eigene Familie ubd das liebe Geld

23. Januar 2014 um 11:12

Nun weiß ich endlich wie man krank geschrieben wird wegen depressivem Krankheitsbild.
Ich war gestern beim Arzt und brauchte nicht mal was sagen. Ich muss so Scheiße ausgesehen haben das meine Hausärztin sofort fragte ob es nur an der Doppelbelastung liegt oder auch am Ausbildungsbetrieb.
Nun bin ich zuhause, mein Kind in der Krippe obwohl ich das nie machen sollte wenn ich krank zuhause bin.

Ich fühle mich einfach nur noch überfordert. Die Ausbildung, der feste Zeitplan um das Kind pünktlich in der Krippe zu haben und wieder abzuholen. Das dauerhafte Geldproblem, das BAB was ewig auf sich warten lässt.
Meine Mutter hat den Ehering abgelegt, will ins Frauenhaus. Mein Dad geht vor die Hunde obwohl er sie liebt.
Mein Mann der noch immer auf unbestimmte Zeit im Krankengeld steckt.
Die Schulden bei meiner Oma für zinslose Kredite, die Mietschulden von mittlerweile 2 Monaten, weil ihr das Haus gehört wo unsere Wohnung drin ist.

Ich kann einfach nicht mehr.
Was macht ihr wenn alles zuviel wird?
Ich wollt einfach nur schlafen. Bis meine Oma aufschlug weil heute nen Handwerker kam wegen Kellerbesichtigung.

Ich kann und will mich nicht mehr aller Probleme annehmen. Ich kann meinen Eltern nicht mehr zuhören. Wie bringe ich ihnen nahe das sie endlich miteinander reden müssen.
Ich bin doch auch nur ein Mensch.

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23. Januar 2014 um 11:49

...
Hey du,

zuerst mal: Warum sprichst du dir denn das Recht ab mal krank sein zu dürfen?? Warum möchtest du dein Kind nicht in die Krippe bringen, wenn du krank bist??? Du bist doch nicht "nur" Mutter, sondern auch ein Mensch - und die können bekanntlich krank werden und brauchen dann ne Auszeit, um wieder auf die Füsse zu kommen. Krankenscheine gibts schliesslich nicht umsonst!
Zu deinen Eltern: Wenn du nicht mehr kannst (und danach klingst du, eindeutig) - lass es. Im Endeffekt ist jeder seines Glückes Schmied, und wenn die beiden derzeit nicht miteinander reden wollen, kannst du sie auch kaum dazu bringen.
Vielleicht hilft es dir, dich ein bisschen zurückzuziehen - sag ihnen nochmal was ihnen deiner Meinung nach helfen würde, sag ihnen dass du es nicht länger schaffst zu "vermitteln", und dass du dich künftig (mehr) raushalten wirst. Kannst du dir das vorstellen?
Bringt es dir (und auch deinen Eltern) was, wenn du dich immer mehr aufreibst und schliesslich gar nichts mehr schaffst? Würden deine Eltern das denn wollen??

Was ich persönlich (und ich kenne solche Situationen leider auch zu gut) dann immer mache, ist tatsächlich - erstmal ein paar Vormittage nur gammeln und schlafen. Und dann mal im Kopf oder auf Papier die ganzen Baustellen auflisten, um die ich mich kümmern muss/will. Meist geht mir dann auf, dass es sooo viel nicht ist. Es wirkt einfach alles "grösser"/schwieriger, als es im Wahrheit ist. Das merke ich, wenn ich es mal schwarz auf weiss dastehen habe.
Dann kann ich mir für jede einzelne Baustelle überlegen ob/was ich tun kann und so peu a peu angehen, was sich aktiv angehen lässt.

Was hat denn dein Mann?

Tiri

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23. Januar 2014 um 14:17
In Antwort auf tirima

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Hey du,

zuerst mal: Warum sprichst du dir denn das Recht ab mal krank sein zu dürfen?? Warum möchtest du dein Kind nicht in die Krippe bringen, wenn du krank bist??? Du bist doch nicht "nur" Mutter, sondern auch ein Mensch - und die können bekanntlich krank werden und brauchen dann ne Auszeit, um wieder auf die Füsse zu kommen. Krankenscheine gibts schliesslich nicht umsonst!
Zu deinen Eltern: Wenn du nicht mehr kannst (und danach klingst du, eindeutig) - lass es. Im Endeffekt ist jeder seines Glückes Schmied, und wenn die beiden derzeit nicht miteinander reden wollen, kannst du sie auch kaum dazu bringen.
Vielleicht hilft es dir, dich ein bisschen zurückzuziehen - sag ihnen nochmal was ihnen deiner Meinung nach helfen würde, sag ihnen dass du es nicht länger schaffst zu "vermitteln", und dass du dich künftig (mehr) raushalten wirst. Kannst du dir das vorstellen?
Bringt es dir (und auch deinen Eltern) was, wenn du dich immer mehr aufreibst und schliesslich gar nichts mehr schaffst? Würden deine Eltern das denn wollen??

Was ich persönlich (und ich kenne solche Situationen leider auch zu gut) dann immer mache, ist tatsächlich - erstmal ein paar Vormittage nur gammeln und schlafen. Und dann mal im Kopf oder auf Papier die ganzen Baustellen auflisten, um die ich mich kümmern muss/will. Meist geht mir dann auf, dass es sooo viel nicht ist. Es wirkt einfach alles "grösser"/schwieriger, als es im Wahrheit ist. Das merke ich, wenn ich es mal schwarz auf weiss dastehen habe.
Dann kann ich mir für jede einzelne Baustelle überlegen ob/was ich tun kann und so peu a peu angehen, was sich aktiv angehen lässt.

Was hat denn dein Mann?

Tiri


Hallo,

Ich sprech mir das Recht nicht ab, aber irgendwie hab ich es immer als falsch gesehen. Als ich letztes Jahr zuhause war einen Tag, da hab ich sie auch bei mir behalten. Immerhin haben wir so wenig Zeit und sie ist noch so klein.

Werde es bei meinen Eltern wohl so auch nun mal klarmachen müssen. Meine Oma macht sich da auch so einen Kopf.
Das mit der Liste steht für morgen an. Heute fehlt mir dafür der Kopf leider.
Hoffentlich hast du recht, dass das am Ende weniger ist als es sich anfühlt.

Mein Mann ist für Berufsunfähig erklärt worden in seiner Reha letztes Jahr im September. Nun sitzt er im Krankengeld fest bis jemand eine Umschulung zahlt. Zur Zeit ist dafür erstmal die Rentenversicherung zuständig, weil deren Reha ihn für Berufsunfähig erklärte. Aber die Behördenmühlen mahlen nun mal langsam.

Sumsel

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