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Meine Freundin hat heute ihre Tochter beerdigt

Letzte Nachricht: 26. August 2014 um 23:20
U
ume_11901985
26.08.14 um 18:58

Ich war heute auf der Beerdigung , der Tochter meiner Freundin. Die kleine war 11 Jahre und ist bei einem dummen Unfall ums Leben gekommen. Die Mutter war dabei.
Es war so furchtbar und ich stehe noch immer völlig neben mir. Mich zerreißt es innerlich bei dem Gedanken in welcher Gefühlshölle die Mutter nun gefangen ist.
Ich bin so unsicher wie ich nun weiter auf sie zugehen soll. Ich möchte sie nicht bedrängen und dennoch ihn zeugen , dass ich da bin wenn sie mich braucht. Wir haben uns heute minutenlang in den Armen gelegen und ich hatte fast das Gefühl sie tröstet mich und die anderen Gäste.Sie war wie betäubt ( was sie wahrscheinlich auch war, da sie sicherlich starke Medikamente genommen hat) und hat keine Träne vergossen. Im Gegensatz zu ihrem Mann. Dieser hat sogar eine furchtbar berührende Rede gehalten in der er von dem Moment ihrer Geburt usw, berichtete. Dabei ist er völlig zusammengebrochen.ich weiß garnicht warum ich das hier alles erzähle....Das Erlebte berührt mich sososo sehr und nimmt mich noch völlig ein..... Es muss grade raus

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U
ume_11901985
26.08.14 um 19:05

Ja
der war es

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chara_12722091
26.08.14 um 19:05


Mir fehlen die Worte Unbeschreiblich muß dieser Schmerz sein.Ich würde ihr einfach sagen, dass du für sie da bist, egal was ist...Du hörst ihr zu, stehst ihr bei.

Was ist denn mit dem armen Mädchen passiert, wenn ich fragen darf?

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C
chara_12722091
26.08.14 um 19:25

Hab mal gegoogelt
http://www.focus.de/panorama/welt/hassloch-unfall-in-freizeitpark-elfjaehrige-stirbt_id_4063196.html

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D
divya_12691182
26.08.14 um 19:30

Meistens muss man selber getröstet werden
weil gerade als Mutter den schmerz des anderen sehr stark selber spürt
sei für sie da, biete ihr hilfe an, ohne aufdringlich zu sein.
Lass ein bisschen Zeit vergehen, und es wird ein wenig leichter für sie sein jemand an sich ran lassen zu können.
Meine Cousine ist mit 12 Jahren an einer Routine OP verstorben
es war als ob jemand ein schleier einem ins Gesicht wirft, so irreal. Danach war nur traurigkeit, und dann Wut... es hat lange gedauert bis wir damit umgehen konnten. Geschweige den als Vater oder Mutter.

ich wünsche der Familie viel Kraft und ich hoffe das ihre Wunde bald einer Narbe weichen kann

es gibt einfach keine Wörter, die einem Trost spenden können. Aber da sein, wenn es derjenige braucht

traurige grüße

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ume_11901985
26.08.14 um 19:58

Also
Bis jetzt sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen und wichtige Zeugen sowie die Mutter selber wurden noch garnicht vernommen.
Details weiß ich auch nur wenige entschuldigt, dass ich diese hier nicht Preis geben möchte. Ansonsten steht in dem Link oben so ungefähr alles Wichtige drin....

Das mit dem Brief hatte ich mir auch überlegt.. Ich denke evtl warte ich damit noch 1-2 Wochen .
Danke für den Tip

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U
ume_11901985
26.08.14 um 20:01
In Antwort auf chara_12722091


Mir fehlen die Worte Unbeschreiblich muß dieser Schmerz sein.Ich würde ihr einfach sagen, dass du für sie da bist, egal was ist...Du hörst ihr zu, stehst ihr bei.

Was ist denn mit dem armen Mädchen passiert, wenn ich fragen darf?

Das Werde ich versuchen
Oben hat jemand einen Link gepostet in dem soweit alles drin steh!

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ume_11901985
26.08.14 um 20:06

Das ist eine gute Idee...
Werde ich gleich mal tun! Danke

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ume_11901985
26.08.14 um 20:07
In Antwort auf divya_12691182

Meistens muss man selber getröstet werden
weil gerade als Mutter den schmerz des anderen sehr stark selber spürt
sei für sie da, biete ihr hilfe an, ohne aufdringlich zu sein.
Lass ein bisschen Zeit vergehen, und es wird ein wenig leichter für sie sein jemand an sich ran lassen zu können.
Meine Cousine ist mit 12 Jahren an einer Routine OP verstorben
es war als ob jemand ein schleier einem ins Gesicht wirft, so irreal. Danach war nur traurigkeit, und dann Wut... es hat lange gedauert bis wir damit umgehen konnten. Geschweige den als Vater oder Mutter.

ich wünsche der Familie viel Kraft und ich hoffe das ihre Wunde bald einer Narbe weichen kann

es gibt einfach keine Wörter, die einem Trost spenden können. Aber da sein, wenn es derjenige braucht

traurige grüße

....
Danke

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S
sofija_12281789
26.08.14 um 20:08

Das ist so schrecklich
Das ist wohl der Albtraum aller Eltern. Mein tiefes Mitgefühl für deine Freundin.
Sei für sie da, wenn sie dich braucht. Und melde dich hin und wieder bei ihr. Nach der Beerdigung von unserem Sternchen haben mir einige Freunde gesagt, sie sind da, wenn ich sie brauche. Aber ich hatte nicht die Kraft, mich zu melden und war sehr dankbar für Freunde, die auf mich zu kamen.

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S
sixten_12577783
26.08.14 um 20:10

Ich hab
Vor fast 3j meinen bruder verloren. Das schlimmste ist, dass am anfang noch alle anteil nehmen, aber dann kehrt der alltag für alle wieder ein...rede auch dann später noch mit ihr über ihre tochter-auch wenn es weh tut. Sei langfristig da, ruf sie an, geh zu ihr..auch wenn es schon etwas länger her ist..und kehre ihr nicht aus angst etwas falsches zu sagen den rücken..aber versuche floskeln wie das leben geht weiter etc zu vermeiden...(nein versteht sich leider nicht von selber) ich hoffe sie schafft es..so richtig darüber hinweg kommt man über sowas wohl nie als.mama

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ume_11901985
26.08.14 um 20:10
In Antwort auf sofija_12281789

Das ist so schrecklich
Das ist wohl der Albtraum aller Eltern. Mein tiefes Mitgefühl für deine Freundin.
Sei für sie da, wenn sie dich braucht. Und melde dich hin und wieder bei ihr. Nach der Beerdigung von unserem Sternchen haben mir einige Freunde gesagt, sie sind da, wenn ich sie brauche. Aber ich hatte nicht die Kraft, mich zu melden und war sehr dankbar für Freunde, die auf mich zu kamen.

Das werde ich tun...
Danke

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S
sixten_12577783
26.08.14 um 20:13
In Antwort auf sixten_12577783

Ich hab
Vor fast 3j meinen bruder verloren. Das schlimmste ist, dass am anfang noch alle anteil nehmen, aber dann kehrt der alltag für alle wieder ein...rede auch dann später noch mit ihr über ihre tochter-auch wenn es weh tut. Sei langfristig da, ruf sie an, geh zu ihr..auch wenn es schon etwas länger her ist..und kehre ihr nicht aus angst etwas falsches zu sagen den rücken..aber versuche floskeln wie das leben geht weiter etc zu vermeiden...(nein versteht sich leider nicht von selber) ich hoffe sie schafft es..so richtig darüber hinweg kommt man über sowas wohl nie als.mama

Ps
Ja vllt am anfang ein brief..aber versuch auch anders auf sie zuzugehen.

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ume_11901985
26.08.14 um 20:14
In Antwort auf sixten_12577783

Ich hab
Vor fast 3j meinen bruder verloren. Das schlimmste ist, dass am anfang noch alle anteil nehmen, aber dann kehrt der alltag für alle wieder ein...rede auch dann später noch mit ihr über ihre tochter-auch wenn es weh tut. Sei langfristig da, ruf sie an, geh zu ihr..auch wenn es schon etwas länger her ist..und kehre ihr nicht aus angst etwas falsches zu sagen den rücken..aber versuche floskeln wie das leben geht weiter etc zu vermeiden...(nein versteht sich leider nicht von selber) ich hoffe sie schafft es..so richtig darüber hinweg kommt man über sowas wohl nie als.mama

Das dachte ich mir...

Ich werde auch später noch da sein.
Ich hoffe auch sehr, dass sie es schafft. Mache mir große Sorgen

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ume_11901985
26.08.14 um 20:17
In Antwort auf sixten_12577783

Ps
Ja vllt am anfang ein brief..aber versuch auch anders auf sie zuzugehen.

Wie würdest du noch auf sie zugehen?
Sie hat gemeint , dass sie nicht Tel möchte, da sie erstmal nicht darüber sprechen kann.
Denkst du ich sollte sie evtl dennoch in paar Wochen mal anrufen?

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S
sixten_12577783
26.08.14 um 20:19
In Antwort auf ume_11901985

Wie würdest du noch auf sie zugehen?
Sie hat gemeint , dass sie nicht Tel möchte, da sie erstmal nicht darüber sprechen kann.
Denkst du ich sollte sie evtl dennoch in paar Wochen mal anrufen?

Ok
Ist halt schwer, weil doch jeder mensch anders ist...kannst du sie nicht dann mal direkt besuchen? Oder zu weit weg?

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S
steph_12267266
26.08.14 um 20:20

Das ist die Hölle!!!
Ich habe öfter an das Mädchen bzw. seine Eltern gedacht, denn auch wir waren schon in diesem Park und gerade bei einem solchen Familienausflug, wo man einfach nur das Leben genießt, dann so ein Unfall....
Wobei es egal ist, wie und wo es passiert, der Tod des eigenen Kindes ist wohl das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann und mein persönlicher Alptraum.
In mir kämpfen da auch zwei Gedanken:
Wie furchtbar, wenn es an dem Fahrgerät lag, also da irgendetwas technisch nicht gestimmt hat, da bekommt man ja das kalte Grausen....
Aber gleichzeitig weiß ich auch, dass man noch so vorsichtig sein kann und seinen Kindern noch so oft eintrichtern kann, nicht aufzustehen oder da nicht hinzulaufen oder gut aufzupassen, es kann manchmal einfach nur eine Millisekunde Unaufmerksamkeit sein. Das vernünftigste Kind, dem man es gar nicht zugetraut hätte, dass es sich vergisst oder auch die aufmerksamste Mutter, die einfach nur eine Sekunde weggeschaut hat, weil sie z. B. sich nach dem Geschwisterkind umgedreht hat oder einfach nur ihre Nase putzen musste.

Wir sind alle nicht davor gefeit und das ist das Schlimme im Leben, dass jederzeit etwas passieren kann, was unserem ganzen Glück einfach so ein Ende setzen kann. Ohne Vorwarnung...
Aber ganz ehrlich: Ich mag nicht länger darüber schreiben oder nachdenken....

Alles Gute für Deine Freundin. Ich wünsche ihr, dass sie irgendwie einen Weg durchs Leben finden wird, der nicht immer nur schmerzhaft und traurig ist.
Sei für sie da, wie du nur kannst. Ich denke auch, dass du ihr das immer zeigen musst. Es ist sicherlich schwer, sich selbst um "Hilfe" zu kümmern. Das schaffen viele nicht und denken auch noch, dass sie niemanden belasten wollen, etc und verkriechen sich daher völlig. Es ist schön, wenn sich ihnen jemand anbietet, zu zuhören, mitzutrauern und zu weinen...

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

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ume_11901985
26.08.14 um 20:22
In Antwort auf sixten_12577783

Ok
Ist halt schwer, weil doch jeder mensch anders ist...kannst du sie nicht dann mal direkt besuchen? Oder zu weit weg?

Deich das kann ich..
Du hast recht...
Ich werde ihr das einfach vorschlagen...
fühle mich grad so gehemmt

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sixten_12577783
26.08.14 um 20:22
In Antwort auf ume_11901985

Das dachte ich mir...

Ich werde auch später noch da sein.
Ich hoffe auch sehr, dass sie es schafft. Mache mir große Sorgen

Hat
sie denn noch ein kind oder war das ihr einziges? nicht dass es das weniger schlimm macht, aber es besteht dann für eine mutter halt noch eine aufgabe...es ist wirklich schrecklich. Niemand sollte wegen so einem unsinn sterben müssen...verdammt...halte die erinnerung am leben! Ich hoffe sie lässt dich an sie ran...

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ume_11901985
26.08.14 um 20:26
In Antwort auf steph_12267266

Das ist die Hölle!!!
Ich habe öfter an das Mädchen bzw. seine Eltern gedacht, denn auch wir waren schon in diesem Park und gerade bei einem solchen Familienausflug, wo man einfach nur das Leben genießt, dann so ein Unfall....
Wobei es egal ist, wie und wo es passiert, der Tod des eigenen Kindes ist wohl das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann und mein persönlicher Alptraum.
In mir kämpfen da auch zwei Gedanken:
Wie furchtbar, wenn es an dem Fahrgerät lag, also da irgendetwas technisch nicht gestimmt hat, da bekommt man ja das kalte Grausen....
Aber gleichzeitig weiß ich auch, dass man noch so vorsichtig sein kann und seinen Kindern noch so oft eintrichtern kann, nicht aufzustehen oder da nicht hinzulaufen oder gut aufzupassen, es kann manchmal einfach nur eine Millisekunde Unaufmerksamkeit sein. Das vernünftigste Kind, dem man es gar nicht zugetraut hätte, dass es sich vergisst oder auch die aufmerksamste Mutter, die einfach nur eine Sekunde weggeschaut hat, weil sie z. B. sich nach dem Geschwisterkind umgedreht hat oder einfach nur ihre Nase putzen musste.

Wir sind alle nicht davor gefeit und das ist das Schlimme im Leben, dass jederzeit etwas passieren kann, was unserem ganzen Glück einfach so ein Ende setzen kann. Ohne Vorwarnung...
Aber ganz ehrlich: Ich mag nicht länger darüber schreiben oder nachdenken....

Alles Gute für Deine Freundin. Ich wünsche ihr, dass sie irgendwie einen Weg durchs Leben finden wird, der nicht immer nur schmerzhaft und traurig ist.
Sei für sie da, wie du nur kannst. Ich denke auch, dass du ihr das immer zeigen musst. Es ist sicherlich schwer, sich selbst um "Hilfe" zu kümmern. Das schaffen viele nicht und denken auch noch, dass sie niemanden belasten wollen, etc und verkriechen sich daher völlig. Es ist schön, wenn sich ihnen jemand anbietet, zu zuhören, mitzutrauern und zu weinen...

Danke....!!!!
Es lag nicht an dem Fahrgerät. Das Mädchen ist wohl garnicht damit gefahren als es passierte ....

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laura_12441554
26.08.14 um 20:34

Meine Mutter hat mir von dem Unfall erzählt
Ich bin echt fassungslos...das tut mir unendlich leid für deine Freundin Ich kann ihre Situation leider sehr gut nachvollziehen...das eigene Kind zu beerdigen ist das Schlimmste was es gibt! Ich kann mir gut vorstellen, dass sie nicht mehr weinen konnte...man weint so viel und irgendwann geht es nicht mehr, dazu kommen die Medikamente um die ganze Situation und den Tag zu überleben...man funktioniert einfach nur aber nimmt an nichts wirklich teil oder existiert richtig...für mich lief der Tag ab wie in Trance...

Sei für deine Freundin da so gut du kannst, wenn du nicht gleich die richtigen Worte findest ist das nicht schlimm, Hauptsache sie weißt, dass du sie in den Arm nimmst und falls sie reden möchte mit ihr redest. Denn so zu tun als sei nie etwas passiert nützt gar nichts, vor allem weil die Eltern nie so tun werden können...und sich einfach nicht mehr melden und "Gras über die Sache wachsen lassen" ist noch schlimmer...aber ich denke natürlich nicht, dass du das tun wirst.

Ich hoffe, dass deine Freundin und ihre Familie das irgendwie überstehen wird...es ist schwer und es wird ein sehr langer Weg und jeder geht anders damit um, ich wünsche ihr einfach viel Kraft, Nerven und Halt in dieser Zeit

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S
sibel_12827334
26.08.14 um 20:47

Hallo,
ich habe auch von dem tragischen Unglück gehört und es tut mir unsagbar leid

Mir kam folgende Idee:

Schicke Ihr doch in 1-2 Wochen einen schönen Blumenstrauß per Fleurop mit einer Karte, in der Du schreibst dass Du in Gedanken bei ihr bist und sie sich Jederzeit melden kann wenn sie dies möchte und Dich braucht. Das Du auch im Stillen für sie da bist wenn sie eine Schulter zum anlehnen braucht.

Das eigene Kind zu verlieren muss wohl das Schlimmste sein was man erleben kann und selbst überleben muss

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S
sibel_12827334
26.08.14 um 20:50
In Antwort auf sibel_12827334

Hallo,
ich habe auch von dem tragischen Unglück gehört und es tut mir unsagbar leid

Mir kam folgende Idee:

Schicke Ihr doch in 1-2 Wochen einen schönen Blumenstrauß per Fleurop mit einer Karte, in der Du schreibst dass Du in Gedanken bei ihr bist und sie sich Jederzeit melden kann wenn sie dies möchte und Dich braucht. Das Du auch im Stillen für sie da bist wenn sie eine Schulter zum anlehnen braucht.

Das eigene Kind zu verlieren muss wohl das Schlimmste sein was man erleben kann und selbst überleben muss

Ein Strauß
mit einer schönen großen Sonnenblume wäre bestimmt schön. Oder mit 2 Sonnenblumen als Symbol für Eure Freundschaft. Dazu vielleicht eine Karte mit einem Zitat über die Freundschaft.

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frode_12745209
26.08.14 um 21:46
In Antwort auf ume_11901985

Danke....!!!!
Es lag nicht an dem Fahrgerät. Das Mädchen ist wohl garnicht damit gefahren als es passierte ....

Oh scheisse
Wie denn dann?

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xiang_12739609
26.08.14 um 22:01

ich weiß genau wie du dich fühlst...
.... von Bekannten ist vor einiger Zeit die kleine Tochter bei einem Kindergarten-Ausflug tödlich verunglückt
Es ist wirklich eine sehr sehr schwere und tiefrtraurige Situation.
Im Gegensatz zu mir, stehst du deiner Freundin aber scheinbar deutlich näher.
Letztendlich wird Sie rein gar nichts trösten können, aber wie hier schon oft geschrieben wurde, ist es wichtig für Sie da zu sein wenn sie es braucht. Jetzt im Moment wird es noch zu früh sein, da von allen Seiten und allen möglichen Leuten aus Nah und Fern Beileidsbekundungen kommen - das ist vermutlich auch einfach zu viel für Sie.

Aber lass ein wenig Zeit ins Land gehen....
Das allerwichtigste ist, nach Wochen, Monaten und Jahren auch noch das Andenken an Ihre Tochter zu bewahren. Denn es wäre ganz schlimm, wenn nach dieser ersten Trauerzeit die Gespräche um ihre Tochter verstummen - die Personen um einen herum das Geschehene verdrängen oder nur noch über andere Dinge sprechen (vielleicht auch gut gemeint zwecks Ablenkung) - aber für Sie selbst wird der Gedanke an den Verlust ihres Kind jeden Tag präsent sein. Und da ist es besonders wichtig sich einer guten Freundin anzuvertrauen und mit ihr immer mal wieder darüber sprechen zu können.

Kleine Gesten - nicht unbedingt an Sie persönlich - sondern vielleicht eher ein sehr persönliches Stück das man auf das Grab legt - wird mit der momentan "notwendigen" Distanz vielleicht auch das richtige sein und Sie im richtigen Maße berühren.

Ich wünsche der Familie deiner Freundin ganz viel Kraft in dieser unglaublich schweren und langen Zeit der Trauer und hoffe, dass du den richtigen Weg für den Umgang mit ihr findest.

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bebim2012
bebim2012
26.08.14 um 22:03

Mein beileid
Sie war aus k.bach oder? Is 2 orte weiter bin dort selbst 10j aufgewachsen u mein papa lebt dort...

Es is so unfassbar wie daspassieren konnte...ich wünsche der familie alle kraft der welt

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O
olive_11963380
26.08.14 um 22:05

Das ist furchtbar schrecklich!
Diese Situation ist unvorstellbar & ich hoffe für jeden, dass er nie in die in diese kommt!

Mein Cousin starb mit 23 bei einem Unfall, das einzige Kind & 2 Jahre später mein Onkel aus dem gleichen Grund. Meine Tante ist seitdem ein anderer Mensch, sie hat aber wieder ins Leben zurück gefunden. Sie gab mir Sachen von meinem Cousin, die ich zwar nicht verwende & bei mir Zuhause herum stehen... aber es war ihr wichtig.

Wie es die anderen vor mir schon geschrieben haben... sei für sie da, mehr kannst du jetzt nicht tun.

Fühl dich unbekannt gedrückt! Auch für 'außenstehende' ist die Situation unerträglich

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ume_11901985
26.08.14 um 22:14
In Antwort auf bebim2012

Mein beileid
Sie war aus k.bach oder? Is 2 orte weiter bin dort selbst 10j aufgewachsen u mein papa lebt dort...

Es is so unfassbar wie daspassieren konnte...ich wünsche der familie alle kraft der welt

Ja
Sind sie

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ume_11901985
26.08.14 um 22:16
In Antwort auf xiang_12739609

ich weiß genau wie du dich fühlst...
.... von Bekannten ist vor einiger Zeit die kleine Tochter bei einem Kindergarten-Ausflug tödlich verunglückt
Es ist wirklich eine sehr sehr schwere und tiefrtraurige Situation.
Im Gegensatz zu mir, stehst du deiner Freundin aber scheinbar deutlich näher.
Letztendlich wird Sie rein gar nichts trösten können, aber wie hier schon oft geschrieben wurde, ist es wichtig für Sie da zu sein wenn sie es braucht. Jetzt im Moment wird es noch zu früh sein, da von allen Seiten und allen möglichen Leuten aus Nah und Fern Beileidsbekundungen kommen - das ist vermutlich auch einfach zu viel für Sie.

Aber lass ein wenig Zeit ins Land gehen....
Das allerwichtigste ist, nach Wochen, Monaten und Jahren auch noch das Andenken an Ihre Tochter zu bewahren. Denn es wäre ganz schlimm, wenn nach dieser ersten Trauerzeit die Gespräche um ihre Tochter verstummen - die Personen um einen herum das Geschehene verdrängen oder nur noch über andere Dinge sprechen (vielleicht auch gut gemeint zwecks Ablenkung) - aber für Sie selbst wird der Gedanke an den Verlust ihres Kind jeden Tag präsent sein. Und da ist es besonders wichtig sich einer guten Freundin anzuvertrauen und mit ihr immer mal wieder darüber sprechen zu können.

Kleine Gesten - nicht unbedingt an Sie persönlich - sondern vielleicht eher ein sehr persönliches Stück das man auf das Grab legt - wird mit der momentan "notwendigen" Distanz vielleicht auch das richtige sein und Sie im richtigen Maße berühren.

Ich wünsche der Familie deiner Freundin ganz viel Kraft in dieser unglaublich schweren und langen Zeit der Trauer und hoffe, dass du den richtigen Weg für den Umgang mit ihr findest.

Danke für deine Worte...
sie haben mir sehr geholfen!

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ume_11901985
26.08.14 um 22:18

Ja sie haben psychologische Unterstützung..,
Zum Glück...!!
Leider war das Mädchen ihre einziges Kind!

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L
louise_878553
26.08.14 um 22:44

Liebe Livie
Es tut mir unglaublich leid für deine Freundin
Ich selbst habe letztes Jahr meinen Sohn nach seiner stillen Geburt beerdigt. Das kann man zwar überhaupt nicht wirklich miteinander vergleichen, aber ich kann dir sagen was mir in meiner Trauer immer sehr gut getan hat und auch immer noch tut...
Unsere engsten Freunde und unsere Geschwister haben uns alle ganz rührende Briefe oder Karten geschrieben. In allen stand plus/Minus das gleiche: wir sind immer für euch da!!! Der Tod meines Sohnes ist nun 14 Monate her, und an ganz schlechten Tagen wenn ich denke, ich bin ganz alleine in meiner Trauer, lese ich immer wieder gerne die lieben Worte meiner Schwestern und Freunde. Das gibt mir immer ganz viel Kraft und hilft mir positiv zu denken....
Was ich ganz schlimm finde für trauernde Eltern, ist, wenn sich Freunde nicht trauen sich zu melden. Meist aus Angst, nicht die richtigen Worte zu finden oder das falsche zu sagen. Man muss nicht immer viele Worte machen...manchmal hilft eine Stille Umarmung am meisten, oder gemeinsam weinen, aber auch irgendwann wieder gemeinsam zu lachen und in Erinnerungen an das Geliebte Kind zu schwelgen... Hab keine Angst die kleine Tochter auch weiterhin beim Namen zu nennen. Es wird deiner Freundin gut tun, wenn sie merkt, dass ihre Maus nicht vergessen wird...
Melde dich bei ihr und schreib ihr. Höre ihr zu wenn sie reden will, aber akzeptiere es auch, wenn sie vielleicht erstmal gar nicht darüber reden will. Jeder trauert anders und es gibt kein richtig oder falsch!!!
Vielleicht lädst du sie irgendwann mal ein was schönes zu unternehmen um sich ein bisschen abzulenken. Das finde ich auch immer schön.
Viele fragen mich immer: wie geht es dir. Mittlerweile weiß ich ganz gut, wer mich fragt nur weil es sich so gehört, oder aus Neuhierde oder wen es wirklich interessiert wie es in mir aussieht. Und nur bei letzteren bin ich aufrichtig mit meiner Antwort und wenn ich weinen muss, dann Weine ich halt...
Man merkt an deinen Worten, dass du eine ganz tolle mitfühlende Freundin bist. Du willst für sie da sein, das spürt man! Verlasse dich auf deine Intuition!
Aufrichtige Anteilnahme...

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ume_11901985
26.08.14 um 23:11
In Antwort auf louise_878553

Liebe Livie
Es tut mir unglaublich leid für deine Freundin
Ich selbst habe letztes Jahr meinen Sohn nach seiner stillen Geburt beerdigt. Das kann man zwar überhaupt nicht wirklich miteinander vergleichen, aber ich kann dir sagen was mir in meiner Trauer immer sehr gut getan hat und auch immer noch tut...
Unsere engsten Freunde und unsere Geschwister haben uns alle ganz rührende Briefe oder Karten geschrieben. In allen stand plus/Minus das gleiche: wir sind immer für euch da!!! Der Tod meines Sohnes ist nun 14 Monate her, und an ganz schlechten Tagen wenn ich denke, ich bin ganz alleine in meiner Trauer, lese ich immer wieder gerne die lieben Worte meiner Schwestern und Freunde. Das gibt mir immer ganz viel Kraft und hilft mir positiv zu denken....
Was ich ganz schlimm finde für trauernde Eltern, ist, wenn sich Freunde nicht trauen sich zu melden. Meist aus Angst, nicht die richtigen Worte zu finden oder das falsche zu sagen. Man muss nicht immer viele Worte machen...manchmal hilft eine Stille Umarmung am meisten, oder gemeinsam weinen, aber auch irgendwann wieder gemeinsam zu lachen und in Erinnerungen an das Geliebte Kind zu schwelgen... Hab keine Angst die kleine Tochter auch weiterhin beim Namen zu nennen. Es wird deiner Freundin gut tun, wenn sie merkt, dass ihre Maus nicht vergessen wird...
Melde dich bei ihr und schreib ihr. Höre ihr zu wenn sie reden will, aber akzeptiere es auch, wenn sie vielleicht erstmal gar nicht darüber reden will. Jeder trauert anders und es gibt kein richtig oder falsch!!!
Vielleicht lädst du sie irgendwann mal ein was schönes zu unternehmen um sich ein bisschen abzulenken. Das finde ich auch immer schön.
Viele fragen mich immer: wie geht es dir. Mittlerweile weiß ich ganz gut, wer mich fragt nur weil es sich so gehört, oder aus Neuhierde oder wen es wirklich interessiert wie es in mir aussieht. Und nur bei letzteren bin ich aufrichtig mit meiner Antwort und wenn ich weinen muss, dann Weine ich halt...
Man merkt an deinen Worten, dass du eine ganz tolle mitfühlende Freundin bist. Du willst für sie da sein, das spürt man! Verlasse dich auf deine Intuition!
Aufrichtige Anteilnahme...

Danke...
...für deine offenen worte

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dervla_877587
26.08.14 um 23:20

Es tut mir leid
Und ich weiß gar nich was ich schreiben soll. Fühl dich gedrückt und sei für deine Freundin da. Sie braucht bestimmt jemanden der ihr Trost und Halt ist.

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