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Meine Mama

30. April 2018 um 12:35

Hey.....ich weiß gar nicht so recht wie ich das alles formulieren soll.....ich weiß auch gar nicht, was ich mir von diesem Thread erhoffe. Vielleicht einfach nur ein paar Erfahrungsberichte zum Austausch. Folgendes: seit dem meine Tochter (8) auf der Welt ist, gibt sich meine Mutter (52) bei allen anderen Familienmitgliedern als fürsorgliche und liebene Oma aus. Dem ist aber nicht so. Meine Tochter war, nur als Bsp., 5 Jahre in einer Kita, aus der meine Mutter sie nicht 1x abgeholt hat. Andere Sachen waren wichtiger: Gartenarbeit eines Endreihenhauses oder Hausarbeit (wenn sie denn mal frei hatte). Treffen werden nur noch auf Pflichtveranstaltungen wie Geburtstage gelegt. Sonst nie spontan. Als ich mit meiner Tochter und mit meinem Sohn schwanger im BV war, bekam ich nie Hilfe oder Unterstützung für Erledigungen oder Renovierung des Kinderzimmers (Mann war arbeiten). Musste das dann eben alleine machen. Beide Male im Wochenbett ebenso. Die erste Geburt war ein KS und die Schmerzen verfolgten mich noch über Wochen. Von der ganzen Bluterei mal zu schweigen.....ich bekam nie Hilfe angeboten und ich hätte sie so gebraucht. Ich bin auch ehrlichgesagt nicht der Typ, der um Hilfe bettelt. Aber ich hätte mich sehr gefreut, wenn mir meine Mama diese wenigsten nur 1x angeboten hätte. Mitleiweile wirds immer auffälliger. Sie lehnt alle Nachfragen nach einem Treffen ab, wo sie sich evtl. auch mal um ihre 2 Enkel kümmern könnte. Immer hat sie was vor. Der Kleine hat diesen Freitag seinen 1. Geburtstag. Ratet mal wer abgesagt hat Sonntags nachträglich uns auf dem Campingplatz zu besuchen wurde auch abgelehnt. Zu weit weg (1h mit dem Auto). Begründungen werden so formuliert, als sei ich 13 Jahre alt und würde es nicht anders verstehen. Wenn ich dann was gegen an sage, weil ich das nicht toll finde, wird mir gleich vorgehalten, ich soll sie nicht bevormunden und das ich das nunmal so akzeptieren muss wie es ist. Ich renn also gegen ne Wand. Ich muss auch dazu sagen, dass sie Dezember 2016 ne saftige Depression bekommen hat und ihr Psychodoc ihr wohl geraten hat, sich nicht ständig bei allen zu rechtfertigen, warum irgendwas wie ist. Wusste nicht, dass das auch auf die eigenen Kinder zutrifft. Jedenfalls, um es kurz zu fassen, sehen wir uns WENN ES HOCHKOMMT NUR zu den Geburtstagen und sonst nicht, keine Nachfrage nach meinen Kindern, Treffen werden abgesagt, meine Enttäuschung wächst. Ich weiß einfach nicht mehr mit ihr umzugehen. Ich fühle mich ungeliebt und bin traurig zu sehen, dass meine Kinder kein schönes Omi-Enkel Verhältnis haben können. Meine Tochter will sogar manchmal gar nicht zu ihr, weil ihr nur der TV als Bespaßung angeboten wird. Das ist hier auch nur ein wiiiiiiinziger Auszug aus dem, was ich sonst noch alles schreiben könnte. Aber das wäre einfach viel zu viel. So oft lese ich von verhassten Schwiegereltern......aber hier sind es sogar meine eigenen Eltern. Habt ihr sowas ähnlich auch mal erlebt? Ärger mit der eigenen Mutter? Für mich ist das sehr belastend.....eben weil es die eigene Mutter ist. Ich merke, wie ich immer mehr auf Abstand gehe aber das ist doch auch nicht der richtige Weg. Und geredet habe ich mit ihr schon sehr oft. Da kamen eben immer nur diese Antworten wie, dass ich das nicht persönlich nehmen soll, dass sie sich bessern wird, dass ich ihr keine Vorhaltungen machen soll, dass ihr das so noch nie aufgefallen ist....usw. Aber nichts hat sich geändert. Vortlaufendes Desinteresse.

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30. April 2018 um 13:21
In Antwort auf omellala

Hey.....ich weiß gar nicht so recht wie ich das alles formulieren soll.....ich weiß auch gar nicht, was ich mir von diesem Thread erhoffe. Vielleicht einfach nur ein paar Erfahrungsberichte zum Austausch. Folgendes: seit dem meine Tochter (8) auf der Welt ist, gibt sich meine Mutter (52) bei allen anderen Familienmitgliedern als fürsorgliche und liebene Oma aus. Dem ist aber nicht so. Meine Tochter war, nur als Bsp., 5 Jahre in einer Kita, aus der meine Mutter sie nicht 1x abgeholt hat. Andere Sachen waren wichtiger: Gartenarbeit eines Endreihenhauses oder Hausarbeit (wenn sie denn mal frei hatte). Treffen werden nur noch auf Pflichtveranstaltungen wie Geburtstage gelegt. Sonst nie spontan. Als ich mit meiner Tochter und mit meinem Sohn schwanger im BV war, bekam ich nie Hilfe oder Unterstützung für Erledigungen oder Renovierung des Kinderzimmers (Mann war arbeiten). Musste das dann eben alleine machen. Beide Male im Wochenbett ebenso. Die erste Geburt war ein KS und die Schmerzen verfolgten mich noch über Wochen. Von der ganzen Bluterei mal zu schweigen.....ich bekam nie Hilfe angeboten und ich hätte sie so gebraucht. Ich bin auch ehrlichgesagt nicht der Typ, der um Hilfe bettelt. Aber ich hätte mich sehr gefreut, wenn mir meine Mama diese wenigsten nur 1x angeboten hätte. Mitleiweile wirds immer auffälliger. Sie lehnt alle Nachfragen nach einem Treffen ab, wo sie sich evtl. auch mal um ihre 2 Enkel kümmern könnte. Immer hat sie was vor. Der Kleine hat diesen Freitag seinen 1. Geburtstag. Ratet mal wer abgesagt hat Sonntags nachträglich uns auf dem Campingplatz zu besuchen wurde auch abgelehnt. Zu weit weg (1h mit dem Auto). Begründungen werden so formuliert, als sei ich 13 Jahre alt und würde es nicht anders verstehen. Wenn ich dann was gegen an sage, weil ich das nicht toll finde, wird mir gleich vorgehalten, ich soll sie nicht bevormunden und das ich das nunmal so akzeptieren muss wie es ist. Ich renn also gegen ne Wand. Ich muss auch dazu sagen, dass sie Dezember 2016 ne saftige Depression bekommen hat und ihr Psychodoc ihr wohl geraten hat, sich nicht ständig bei allen zu rechtfertigen, warum irgendwas wie ist. Wusste nicht, dass das auch auf die eigenen Kinder zutrifft. Jedenfalls, um es kurz zu fassen, sehen wir uns WENN ES HOCHKOMMT NUR zu den Geburtstagen und sonst nicht, keine Nachfrage nach meinen Kindern, Treffen werden abgesagt, meine Enttäuschung wächst. Ich weiß einfach nicht mehr mit ihr umzugehen. Ich fühle mich ungeliebt und bin traurig zu sehen, dass meine Kinder kein schönes Omi-Enkel Verhältnis haben können. Meine Tochter will sogar manchmal gar nicht zu ihr, weil ihr nur der TV als Bespaßung angeboten wird. Das ist hier auch nur ein wiiiiiiinziger Auszug aus dem, was ich sonst noch alles schreiben könnte. Aber das wäre einfach viel zu viel. So oft lese ich von verhassten Schwiegereltern......aber hier sind es sogar meine eigenen Eltern. Habt ihr sowas ähnlich auch mal erlebt? Ärger mit der eigenen Mutter? Für mich ist das sehr belastend.....eben weil es die eigene Mutter ist. Ich merke, wie ich immer mehr auf Abstand gehe aber das ist doch auch nicht der richtige Weg. Und geredet habe ich mit ihr schon sehr oft. Da kamen eben immer nur diese Antworten wie, dass ich das nicht persönlich nehmen soll, dass sie sich bessern wird, dass ich ihr keine Vorhaltungen machen soll, dass ihr das so noch nie aufgefallen ist....usw. Aber nichts hat sich geändert. Vortlaufendes Desinteresse.

Same here.

hallo,

bei uns ist es ganz ähnlich.
eeeewig wurde ich von meiner Mutter bequatscht, Kinder zu bekommen. Als ich 19 war, sollte ich doch bald schwanger werden.

ich bekam mit 26 ein Mädchen, heute ist sie fast 7 mein Sohn fast 3. 
sie sehen meine Mutter mit Lebensgefährten 1x im Jahr für eine Woche. Wir wohnen 600 km auseinander.
meine Mutter... ja... ist auch depressiv, denke ich. Sie will so viel und gibt nichts.... gar nichts. Sie quatscht mir permanent in alle möglichen Lebenslagen rein, sagt zu den Kindern sowas wie „komm... mach was Mama sagt, sonst schimpft sie wieder“... „komm doch mal mit dem Zug zu mir“ (sie ist 7!!!)
besuchen kommen Sie uns nicht (noch nie zum Geburtstag, auch nicht zur Einschulung)
sie überhäuft die beiden mit irgendwelchen Dingen, die sie aber schon haben oder einfach auch nicht mehr altersgemäß sind. 
Sie hat einfach den Bezug verloren. 
Wenn wir mal da sind, muss sie unbedingt ihre tägliche Serie schauen. Überlassen wir ihr ein Kind wird TV geguckt (obwohl wir unsere Restriktionen haben).

ja es ärgert mich schon, weil ich es nicht verstehen kann...
ABER: es ist ihre Chance die sie nicht nutzt. Die Zeit kommt nie mehr zurück! Irgendwann haben die Kinder auch das kleinste Interesse verloren... tja.... dann ist es zu spät. Du kannst es nicht ändern. Es ist ihr Leben und ihre Entscheidung, alles zu verpassen aus so nichtigen Gründen.

schade... aber ich mach z.b. nicht krumm für meine Mutter (die mich wahrscheinlich auch nie geliebt hat... wenn ich so in mich gehe)

alles gute

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30. April 2018 um 13:46

Seit der Geburt meiner Tochter wurde es immer komischer. Geht also schon seit 8 Jahren so. Vorher war es auch immer etwas angespannt. Aber anders. Sie war ganz früher immer sehr dominant und hat meine Schwester und mich im Haushalt immer rumkimmandiert. Wir mussten eigentlich alles machen, während sie nach ihrem Teilzeitjob Nachmittags immer ein Nickerchen gemacht hat. Wir durften uns auch erst mit Freunden treffen, wenn alles erledigt war. Aber das ist wohl normal, oder?

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30. April 2018 um 13:51
In Antwort auf omellala

Hey.....ich weiß gar nicht so recht wie ich das alles formulieren soll.....ich weiß auch gar nicht, was ich mir von diesem Thread erhoffe. Vielleicht einfach nur ein paar Erfahrungsberichte zum Austausch. Folgendes: seit dem meine Tochter (8) auf der Welt ist, gibt sich meine Mutter (52) bei allen anderen Familienmitgliedern als fürsorgliche und liebene Oma aus. Dem ist aber nicht so. Meine Tochter war, nur als Bsp., 5 Jahre in einer Kita, aus der meine Mutter sie nicht 1x abgeholt hat. Andere Sachen waren wichtiger: Gartenarbeit eines Endreihenhauses oder Hausarbeit (wenn sie denn mal frei hatte). Treffen werden nur noch auf Pflichtveranstaltungen wie Geburtstage gelegt. Sonst nie spontan. Als ich mit meiner Tochter und mit meinem Sohn schwanger im BV war, bekam ich nie Hilfe oder Unterstützung für Erledigungen oder Renovierung des Kinderzimmers (Mann war arbeiten). Musste das dann eben alleine machen. Beide Male im Wochenbett ebenso. Die erste Geburt war ein KS und die Schmerzen verfolgten mich noch über Wochen. Von der ganzen Bluterei mal zu schweigen.....ich bekam nie Hilfe angeboten und ich hätte sie so gebraucht. Ich bin auch ehrlichgesagt nicht der Typ, der um Hilfe bettelt. Aber ich hätte mich sehr gefreut, wenn mir meine Mama diese wenigsten nur 1x angeboten hätte. Mitleiweile wirds immer auffälliger. Sie lehnt alle Nachfragen nach einem Treffen ab, wo sie sich evtl. auch mal um ihre 2 Enkel kümmern könnte. Immer hat sie was vor. Der Kleine hat diesen Freitag seinen 1. Geburtstag. Ratet mal wer abgesagt hat Sonntags nachträglich uns auf dem Campingplatz zu besuchen wurde auch abgelehnt. Zu weit weg (1h mit dem Auto). Begründungen werden so formuliert, als sei ich 13 Jahre alt und würde es nicht anders verstehen. Wenn ich dann was gegen an sage, weil ich das nicht toll finde, wird mir gleich vorgehalten, ich soll sie nicht bevormunden und das ich das nunmal so akzeptieren muss wie es ist. Ich renn also gegen ne Wand. Ich muss auch dazu sagen, dass sie Dezember 2016 ne saftige Depression bekommen hat und ihr Psychodoc ihr wohl geraten hat, sich nicht ständig bei allen zu rechtfertigen, warum irgendwas wie ist. Wusste nicht, dass das auch auf die eigenen Kinder zutrifft. Jedenfalls, um es kurz zu fassen, sehen wir uns WENN ES HOCHKOMMT NUR zu den Geburtstagen und sonst nicht, keine Nachfrage nach meinen Kindern, Treffen werden abgesagt, meine Enttäuschung wächst. Ich weiß einfach nicht mehr mit ihr umzugehen. Ich fühle mich ungeliebt und bin traurig zu sehen, dass meine Kinder kein schönes Omi-Enkel Verhältnis haben können. Meine Tochter will sogar manchmal gar nicht zu ihr, weil ihr nur der TV als Bespaßung angeboten wird. Das ist hier auch nur ein wiiiiiiinziger Auszug aus dem, was ich sonst noch alles schreiben könnte. Aber das wäre einfach viel zu viel. So oft lese ich von verhassten Schwiegereltern......aber hier sind es sogar meine eigenen Eltern. Habt ihr sowas ähnlich auch mal erlebt? Ärger mit der eigenen Mutter? Für mich ist das sehr belastend.....eben weil es die eigene Mutter ist. Ich merke, wie ich immer mehr auf Abstand gehe aber das ist doch auch nicht der richtige Weg. Und geredet habe ich mit ihr schon sehr oft. Da kamen eben immer nur diese Antworten wie, dass ich das nicht persönlich nehmen soll, dass sie sich bessern wird, dass ich ihr keine Vorhaltungen machen soll, dass ihr das so noch nie aufgefallen ist....usw. Aber nichts hat sich geändert. Vortlaufendes Desinteresse.

Hallo, das kenn ich nur zu gut. Ich bin allein mit meiner Tochter, sie wird bald 2 Jahre. Es ist aber von Anfang an kein richtiges Interesse da und ganz ehrlich? Ich renne schon lang nicht mehr hinterher. Du kannst deine Mutter leider nicht ändern aber es wird sicher irgendwann ein Punkt kommen, an dem sie es bereuen wird. Ich finde Enkelkinder sollten ein guten Bezug zu ihren Großeltern haben, dass war früher immer meine meinung. Inzwischen auch nicht mehr. Meine Tochter hat letztens so Mega geweint, als meine Mutter und ich sie aus der Kita (das erste Mal) abgeholt haben, als Ich sie kurz bei meiner Mutter ließ um ihren Rucksack zu holen. Da merkt man, dass kein Bezug da ist. Meine Mutter wunderte sich darüber, warum sie denn so weinen würden. Tja.... Ich hätte mir auch so sehr Hilfe gewünscht. Die ersten Wochen / Monate mit Baby waren so horror. Da kamen dann nur so Sätze von ihr wie "du wolltest es so also jammer nicht". Seitdem ist sie bei mir unten durch und ich bin froh, dass wir uns sehr selten sehen.
Mach dir keinen Kopf, dass bedrückt dich nur. Nimm es wie es ist und mach das Beste raus. Das ewige hinterher rennen, es bringt leider nichts. Ich rede da aus Erfahrung. So oft hab ich Angebote gemacht, wann wir uns sehen. Immer wird kurzfristig abgesagt. Aber wenn sie dann mal Zeit hat, dann müssen alle springen und sofort zustimmen. Das kann sie aber inzwischen vergessen.

Liebe Grüße. 

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30. April 2018 um 15:02
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo, das kenn ich nur zu gut. Ich bin allein mit meiner Tochter, sie wird bald 2 Jahre. Es ist aber von Anfang an kein richtiges Interesse da und ganz ehrlich? Ich renne schon lang nicht mehr hinterher. Du kannst deine Mutter leider nicht ändern aber es wird sicher irgendwann ein Punkt kommen, an dem sie es bereuen wird. Ich finde Enkelkinder sollten ein guten Bezug zu ihren Großeltern haben, dass war früher immer meine meinung. Inzwischen auch nicht mehr. Meine Tochter hat letztens so Mega geweint, als meine Mutter und ich sie aus der Kita (das erste Mal) abgeholt haben, als Ich sie kurz bei meiner Mutter ließ um ihren Rucksack zu holen. Da merkt man, dass kein Bezug da ist. Meine Mutter wunderte sich darüber, warum sie denn so weinen würden. Tja.... Ich hätte mir auch so sehr Hilfe gewünscht. Die ersten Wochen / Monate mit Baby waren so horror. Da kamen dann nur so Sätze von ihr wie "du wolltest es so also jammer nicht". Seitdem ist sie bei mir unten durch und ich bin froh, dass wir uns sehr selten sehen.
Mach dir keinen Kopf, dass bedrückt dich nur. Nimm es wie es ist und mach das Beste raus. Das ewige hinterher rennen, es bringt leider nichts. Ich rede da aus Erfahrung. So oft hab ich Angebote gemacht, wann wir uns sehen. Immer wird kurzfristig abgesagt. Aber wenn sie dann mal Zeit hat, dann müssen alle springen und sofort zustimmen. Das kann sie aber inzwischen vergessen.

Liebe Grüße. 

Ihr Verhalten zu akzeptieren fällt mir aber sehr schwer. Immerhin ist sie meine Mutter und ich ihr Kind. Ich liebe sie. Deswegen kann ich es einfach nicht so hinnehmen, dass sie wenig Interesse an mir und meinen Kindern hat. Aber weiter quälen und enttäuschen lassen will ich mich auch nicht. Ich hoffe dann immer, dass auch mal was von ihr aus kommt, dass sie sich meldet, sich erkundigt und uns sehen will. Aber das passiert einfach nicht. Ich habe mir selber dann schon immer mehrfach geschworen, dass mir das selbst mal nie passieren wird. Ich könnte mir im Leben nie vorstellen, genauso mit meinen Kindern umzugehen. Du etwa? 

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30. April 2018 um 15:04
In Antwort auf heuel1

Same here.

hallo,

bei uns ist es ganz ähnlich.
eeeewig wurde ich von meiner Mutter bequatscht, Kinder zu bekommen. Als ich 19 war, sollte ich doch bald schwanger werden.

ich bekam mit 26 ein Mädchen, heute ist sie fast 7 mein Sohn fast 3. 
sie sehen meine Mutter mit Lebensgefährten 1x im Jahr für eine Woche. Wir wohnen 600 km auseinander.
meine Mutter... ja... ist auch depressiv, denke ich. Sie will so viel und gibt nichts.... gar nichts. Sie quatscht mir permanent in alle möglichen Lebenslagen rein, sagt zu den Kindern sowas wie „komm... mach was Mama sagt, sonst schimpft sie wieder“... „komm doch mal mit dem Zug zu mir“ (sie ist 7!!!)
besuchen kommen Sie uns nicht (noch nie zum Geburtstag, auch nicht zur Einschulung)
sie überhäuft die beiden mit irgendwelchen Dingen, die sie aber schon haben oder einfach auch nicht mehr altersgemäß sind. 
Sie hat einfach den Bezug verloren. 
Wenn wir mal da sind, muss sie unbedingt ihre tägliche Serie schauen. Überlassen wir ihr ein Kind wird TV geguckt (obwohl wir unsere Restriktionen haben).

ja es ärgert mich schon, weil ich es nicht verstehen kann...
ABER: es ist ihre Chance die sie nicht nutzt. Die Zeit kommt nie mehr zurück! Irgendwann haben die Kinder auch das kleinste Interesse verloren... tja.... dann ist es zu spät. Du kannst es nicht ändern. Es ist ihr Leben und ihre Entscheidung, alles zu verpassen aus so nichtigen Gründen.

schade... aber ich mach z.b. nicht krumm für meine Mutter (die mich wahrscheinlich auch nie geliebt hat... wenn ich so in mich gehe)

alles gute

Ach man....das tut mir total leid für dich!!!! Aber ich denke, das hat bei euch auch viel mit der großen Entfernung zu tun. 600km ist echt weit weg. Schwierig, sich da regelmäßig zu treffen und einen Bezug aufzubauen bzw. zu halten.

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30. April 2018 um 15:42
In Antwort auf omellala

Ihr Verhalten zu akzeptieren fällt mir aber sehr schwer. Immerhin ist sie meine Mutter und ich ihr Kind. Ich liebe sie. Deswegen kann ich es einfach nicht so hinnehmen, dass sie wenig Interesse an mir und meinen Kindern hat. Aber weiter quälen und enttäuschen lassen will ich mich auch nicht. Ich hoffe dann immer, dass auch mal was von ihr aus kommt, dass sie sich meldet, sich erkundigt und uns sehen will. Aber das passiert einfach nicht. Ich habe mir selber dann schon immer mehrfach geschworen, dass mir das selbst mal nie passieren wird. Ich könnte mir im Leben nie vorstellen, genauso mit meinen Kindern umzugehen. Du etwa? 

Nein im Leben würde ich niemals so zu meiner Tochter sein. Ich kann dir halt nur sagen, wie es hier bei uns ist und wie ich damit umgehe. Seitdem ich nicht mehr hoffe, dass sie irgendwas interessiert oder mal nach fragt, geht es mir um einiges besser. Und ganz ehrlich, wieso  ich mir um sie bzw unser Verhältnis gedanken machen, wenn sie es nicht tut? Es kommen nur immer absolut bescheuerte Ratschläge, die man nicht als Ratschläge sehen kann, sondern wo ich mich frage, ob sie mich für doof hält. 

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30. April 2018 um 18:43

Wisst ihr, als ich jünger war, taten mir immer die Bewohner im Altersheim leid (wenn ich meine Grossmutter besuchte), die nie Besuch bekamen. Ich fand das immer "schlimm"; wie Kinder/Enkel so sein können und die Mutter/Oma 3x jährlich zu Pflichtterminen abholten/besuchten.

Heute sehe ich das anders. Man erntet im Alter halt, was man in jüngeren Jahren sät.

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30. April 2018 um 18:46

Lebt Dein Vater noch, und wie ist das Verhältnis zu ihm? Vielleicht kann er die Situation einschätzen oder vermitteln?

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30. April 2018 um 19:32
In Antwort auf omellala

Ach man....das tut mir total leid für dich!!!! Aber ich denke, das hat bei euch auch viel mit der großen Entfernung zu tun. 600km ist echt weit weg. Schwierig, sich da regelmäßig zu treffen und einen Bezug aufzubauen bzw. zu halten.

Ja, stimmt... die Entfernung macht es nicht leichter. Aber gerade wenn man sich so selten sieht, macht man es sich doch so schön wie möglich. Stattdessen drückt sie mir und vor allem meinem Mann blöde Kommentare. Richtig denunzierend. Im Beisein der Kinder. Letzten Besuch drohte sie mir wegen einer Nichtigkeit Schläge an... und da muss ich sagen... Mutter hin oder her... ist Schluss. Sie kann froh sein, dass meine Kinder Zuneigung entwickelt haben... und normalerweise skypen wir auch regelmäßig (geht jetzt seit einiger Zeit nicht mehr, aus technischen Gründen), und ich stehe der Beziehung zu meiner Mutter nicht im Weg, aber aktiv nach den Großeltern fragen und das Verlangen nach Kontakt, das kommt von meinen Kindern nicht wirklich. Ich müsste eigentlich immer wieder anpieksen und erinnern.

mit Geschenken alleine ist es einfach nicht getan. 
Ich reiße mir kein Bein aus.... wozu auch. Sie hat Möglichkeiten trotz Entfernung (es waren statt der 600 km zwischenzeitlich 9000km... und das hätte durchaus auch so bleiben können, wenn wir uns nicht entschlossen hätten, in Deutschland zu wohnen) aber sie nutzt es einfach nicht. Sie kann oder will oder schafft es nicht, her zu kommen... und ich will nicht jeden Urlaub vor dem Fernseher verbringen. 

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30. April 2018 um 20:15
In Antwort auf waldmeisterin1

Lebt Dein Vater noch, und wie ist das Verhältnis zu ihm? Vielleicht kann er die Situation einschätzen oder vermitteln?

Ja mein Paps lebt noch. Aber die beiden sind seit über 20 Jahren getrennt. Er lebt 400km weit weg von uns und hat natürlich nicht mehr so den Durchblick wie zu damaligen Zeiten. Ich vertrau mich ihm da auch nicht all zu sehr an, da er von ihr damals verlassen wurde. Seine Meinung kenne ich. Für ihn ist sie natürlich eine böse Frau, die unsere Familie damals zerstört hat.

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30. April 2018 um 20:24

Nein. Zu einem Psychoheini werde ich ganz sicher nicht rennen. ICH habe keine Depression. Die hat sie. Und sie sollte sich da lieber professionelle Hilfe holen, die sie ja schon seit Januar 2017 hat. Ist eine offene Tagesklinik in kleiner Runde mit ähnlich Betroffenen. Sie wendet ihr "Erlerntes" aber eben auch an Freunden und Verwandten an. An uns.....ihren Kinder. Und das finde ich falsch. Die Menschen, die sie seit zig Jahren so kennen wie sie früher mal war, erkennen sie heute nicht mehr wieder und sie ist stolz drauf. Sie sagte selber mal wortwörtlich zu mir: "deine Mami die du von früher kennst, gibt es heute nicht mehr." Tolle Wurst!! Sind also all die schönen Erinnerungen von damals nun überm Haufen? Ist ihr ein gesundes Familienleben nun so egal? Natürlich ist es nicht nachvollziehbar für Leute, die nicht in so einer Situation sind aber ich wünsche es keinem. Wenn sie nur meine Nachbarin wäre, ja dann hätte sie schon längst meinen Allerwertesten knutschen können. Aber so.......es ist ja noch nicht mal ne Cousine. Ne. Die eigene Mutter.

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30. April 2018 um 20:39

Hey, mir geht es genauso. Wobei meine Mutter garantiert nicht depressiv ist, sie ist einfach nicht groß interessiert.
Zum Glück habe ich es schon immer gewusst, dass sie so sein wird und ich bin eigentlich auch froh, dass die beiden keine große Rolle im Leben meiner Kinder haben werden. Nach außen hin ist es auch so, dass meine Mutter sich gerne als die Superoma hinstellt und ich merke, dass sie sich nur mit mir jetzt öfter treffen will, weil ihre Freundinnen es komisch finden, dass sie mich nicht so oft sieht, jetzt wo ich schwanger bin.

Als ich ihnen eröffnet habe, dass ich im fünften Moant schwanger bin, war das Thema nach fünf Minuten gegessen und die Ultraschallbilder haben sie auch nicht interessiert. Aber nachher dann eben danach gefragt, damit sie es den Freundinnen zeigen kann (weil sonst wärs ja komisch).

Schade ist dass sie so 20km weit weg wohnen und meine Schwiegereltern, die echt großartig sind, 1500km entfernt sind. Es wär echt schön, wenn es anders herum wäre.

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30. April 2018 um 20:56
In Antwort auf lumusi_12929047

Hey, mir geht es genauso. Wobei meine Mutter garantiert nicht depressiv ist, sie ist einfach nicht groß interessiert.
Zum Glück habe ich es schon immer gewusst, dass sie so sein wird und ich bin eigentlich auch froh, dass die beiden keine große Rolle im Leben meiner Kinder haben werden. Nach außen hin ist es auch so, dass meine Mutter sich gerne als die Superoma hinstellt und ich merke, dass sie sich nur mit mir jetzt öfter treffen will, weil ihre Freundinnen es komisch finden, dass sie mich nicht so oft sieht, jetzt wo ich schwanger bin.

Als ich ihnen eröffnet habe, dass ich im fünften Moant schwanger bin, war das Thema nach fünf Minuten gegessen und die Ultraschallbilder haben sie auch nicht interessiert. Aber nachher dann eben danach gefragt, damit sie es den Freundinnen zeigen kann (weil sonst wärs ja komisch).

Schade ist dass sie so 20km weit weg wohnen und meine Schwiegereltern, die echt großartig sind, 1500km entfernt sind. Es wär echt schön, wenn es anders herum wäre.

Genau das Selbe eben hier auch. Vor Freunden und Verwandten profilliert sie sich, hält es aber nicht ein und das macht mich schon fast wütend. WENN ich ihr das aber auch so nah bringen würde, wäre ich ja wieder der Buhmann, weil sie der Ansicht ist, dass sie eben tatsächlich sehr be- und umsorgt ist. Ich HASSE dieses Verhalten. Das ist so falsch!!!

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30. April 2018 um 22:28
In Antwort auf omellala

Hey.....ich weiß gar nicht so recht wie ich das alles formulieren soll.....ich weiß auch gar nicht, was ich mir von diesem Thread erhoffe. Vielleicht einfach nur ein paar Erfahrungsberichte zum Austausch. Folgendes: seit dem meine Tochter (8) auf der Welt ist, gibt sich meine Mutter (52) bei allen anderen Familienmitgliedern als fürsorgliche und liebene Oma aus. Dem ist aber nicht so. Meine Tochter war, nur als Bsp., 5 Jahre in einer Kita, aus der meine Mutter sie nicht 1x abgeholt hat. Andere Sachen waren wichtiger: Gartenarbeit eines Endreihenhauses oder Hausarbeit (wenn sie denn mal frei hatte). Treffen werden nur noch auf Pflichtveranstaltungen wie Geburtstage gelegt. Sonst nie spontan. Als ich mit meiner Tochter und mit meinem Sohn schwanger im BV war, bekam ich nie Hilfe oder Unterstützung für Erledigungen oder Renovierung des Kinderzimmers (Mann war arbeiten). Musste das dann eben alleine machen. Beide Male im Wochenbett ebenso. Die erste Geburt war ein KS und die Schmerzen verfolgten mich noch über Wochen. Von der ganzen Bluterei mal zu schweigen.....ich bekam nie Hilfe angeboten und ich hätte sie so gebraucht. Ich bin auch ehrlichgesagt nicht der Typ, der um Hilfe bettelt. Aber ich hätte mich sehr gefreut, wenn mir meine Mama diese wenigsten nur 1x angeboten hätte. Mitleiweile wirds immer auffälliger. Sie lehnt alle Nachfragen nach einem Treffen ab, wo sie sich evtl. auch mal um ihre 2 Enkel kümmern könnte. Immer hat sie was vor. Der Kleine hat diesen Freitag seinen 1. Geburtstag. Ratet mal wer abgesagt hat Sonntags nachträglich uns auf dem Campingplatz zu besuchen wurde auch abgelehnt. Zu weit weg (1h mit dem Auto). Begründungen werden so formuliert, als sei ich 13 Jahre alt und würde es nicht anders verstehen. Wenn ich dann was gegen an sage, weil ich das nicht toll finde, wird mir gleich vorgehalten, ich soll sie nicht bevormunden und das ich das nunmal so akzeptieren muss wie es ist. Ich renn also gegen ne Wand. Ich muss auch dazu sagen, dass sie Dezember 2016 ne saftige Depression bekommen hat und ihr Psychodoc ihr wohl geraten hat, sich nicht ständig bei allen zu rechtfertigen, warum irgendwas wie ist. Wusste nicht, dass das auch auf die eigenen Kinder zutrifft. Jedenfalls, um es kurz zu fassen, sehen wir uns WENN ES HOCHKOMMT NUR zu den Geburtstagen und sonst nicht, keine Nachfrage nach meinen Kindern, Treffen werden abgesagt, meine Enttäuschung wächst. Ich weiß einfach nicht mehr mit ihr umzugehen. Ich fühle mich ungeliebt und bin traurig zu sehen, dass meine Kinder kein schönes Omi-Enkel Verhältnis haben können. Meine Tochter will sogar manchmal gar nicht zu ihr, weil ihr nur der TV als Bespaßung angeboten wird. Das ist hier auch nur ein wiiiiiiinziger Auszug aus dem, was ich sonst noch alles schreiben könnte. Aber das wäre einfach viel zu viel. So oft lese ich von verhassten Schwiegereltern......aber hier sind es sogar meine eigenen Eltern. Habt ihr sowas ähnlich auch mal erlebt? Ärger mit der eigenen Mutter? Für mich ist das sehr belastend.....eben weil es die eigene Mutter ist. Ich merke, wie ich immer mehr auf Abstand gehe aber das ist doch auch nicht der richtige Weg. Und geredet habe ich mit ihr schon sehr oft. Da kamen eben immer nur diese Antworten wie, dass ich das nicht persönlich nehmen soll, dass sie sich bessern wird, dass ich ihr keine Vorhaltungen machen soll, dass ihr das so noch nie aufgefallen ist....usw. Aber nichts hat sich geändert. Vortlaufendes Desinteresse.

Ich denke das musst du tatsächlich einfach aktzeptieren. Hast du denn damals nach Hilfe gefragt? Das ist ein unterschied zum Betteln. Kann gut sein das deine Mutter gar nicht wusste wie es dir ging oder dachte, dass du und dein Mann das alleine schaffen. Ich bin da ehrlich gesagt von der Sorte: Ein Mund ist zum benutzen da. Und wer fragt dem wird geholfen. 
Das mit der Depression ist heftig und nein, sie muss sich auch vor euch nicht rechtfertigen, wie kommst du darauf? Es könnte gut sein das deine Mutter die schon lange hat, das geht in der Regel nicht von heut auf morgen. Für mich hört sich das an als ob sie sich von der Familie auszugrenzen versucht, vielleicht weil sie Angst hat nicht gerecht zu werden oder die Verantwortung mit den Enkeln scheut. Vielleicht fühlt sie sich auch einfach überfordert bei kleinen Kindern. Oder vielleicht will sie auch gar nicht Babysitten etc. Manche Menschen sind so, die haben ihre eigenen Kinder großgezogen und das reicht ihnen dann auch. Ist zwar schade, muss man aber aktzeptieren, da zu drängen bewirkt nur das Gegenteil.

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30. April 2018 um 22:44
In Antwort auf omellala

Nein. Zu einem Psychoheini werde ich ganz sicher nicht rennen. ICH habe keine Depression. Die hat sie. Und sie sollte sich da lieber professionelle Hilfe holen, die sie ja schon seit Januar 2017 hat. Ist eine offene Tagesklinik in kleiner Runde mit ähnlich Betroffenen. Sie wendet ihr "Erlerntes" aber eben auch an Freunden und Verwandten an. An uns.....ihren Kinder. Und das finde ich falsch. Die Menschen, die sie seit zig Jahren so kennen wie sie früher mal war, erkennen sie heute nicht mehr wieder und sie ist stolz drauf. Sie sagte selber mal wortwörtlich zu mir: "deine Mami die du von früher kennst, gibt es heute nicht mehr." Tolle Wurst!! Sind also all die schönen Erinnerungen von damals nun überm Haufen? Ist ihr ein gesundes Familienleben nun so egal? Natürlich ist es nicht nachvollziehbar für Leute, die nicht in so einer Situation sind aber ich wünsche es keinem. Wenn sie nur meine Nachbarin wäre, ja dann hätte sie schon längst meinen Allerwertesten knutschen können. Aber so.......es ist ja noch nicht mal ne Cousine. Ne. Die eigene Mutter.

Was meinst du was man in einer Tagesklinik macht? Ich glaub du stellst dir das ein bisschen vor wie einen Nähkurs. Sorry, das macht mich grad echt wütend und ich wunder mich nicht weshalb deine Mutter dich so behandelt. Du scheinst null emphatie dafür zu haben das sie so schwere Depressionen hat das sie in eine Tagesklinik überwiesen wurde. Da kommt man nicht bei jeder Depression rein, das sind schwerwiegendere Fälle die jeden Tag lernen müssen mit ihrem Alltag neu umzugehen weil die alten Verhaltensweisen zb zur Depression führten. Die Menschen SOLLEN das erlernte auf alles anwenden wozu es bestimmt wird. Wieso bist du der Meinung dass das bei der Familie aufhört? Was meinst du wie oft das Problem für psychische Erkankungen in der Familie liegt? Soll sie so weitermachen nur damit Du als Erwachsene deine heile Welt behalten kannst? Soll sie sich für dich kaputt machen? Weißt du überhaupt was Depressionen sind und wo sie herkommen? Kannst du dir ansatzweise vorstellen was Menschen mit Depressionen teilweise für Gedanken haben? Du heulst rum weil deine Mutter dir nach dem KS keine Hilfe angeboten hat. Die Schmerzen die du da hattest sind nicht mal der rede Wert gegen das was deine Mutter jeden Tag durchsteht. Frag mal hier im Forum nach Wochenbettdepressionen und wie es den Damen ging. Würdest du denen auch sagen das sie ihre Familien kaputt machen und ihr erlerntes Verhalten doch bitte nicht auf die Familie anwenden sollen? Ich würde dir ganz stark raten das du dich mal mit dem Thema beschäftigst. Es gibt vom Roten Kreuz (?) Abende für Angehörige von Tagesklinik-Patienten und Depressionspatienten. Da kann man hingehen, ist kostenlos und wird von Fachpersonal geleitet. 

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30. April 2018 um 23:22
In Antwort auf bella171903

Was meinst du was man in einer Tagesklinik macht? Ich glaub du stellst dir das ein bisschen vor wie einen Nähkurs. Sorry, das macht mich grad echt wütend und ich wunder mich nicht weshalb deine Mutter dich so behandelt. Du scheinst null emphatie dafür zu haben das sie so schwere Depressionen hat das sie in eine Tagesklinik überwiesen wurde. Da kommt man nicht bei jeder Depression rein, das sind schwerwiegendere Fälle die jeden Tag lernen müssen mit ihrem Alltag neu umzugehen weil die alten Verhaltensweisen zb zur Depression führten. Die Menschen SOLLEN das erlernte auf alles anwenden wozu es bestimmt wird. Wieso bist du der Meinung dass das bei der Familie aufhört? Was meinst du wie oft das Problem für psychische Erkankungen in der Familie liegt? Soll sie so weitermachen nur damit Du als Erwachsene deine heile Welt behalten kannst? Soll sie sich für dich kaputt machen? Weißt du überhaupt was Depressionen sind und wo sie herkommen? Kannst du dir ansatzweise vorstellen was Menschen mit Depressionen teilweise für Gedanken haben? Du heulst rum weil deine Mutter dir nach dem KS keine Hilfe angeboten hat. Die Schmerzen die du da hattest sind nicht mal der rede Wert gegen das was deine Mutter jeden Tag durchsteht. Frag mal hier im Forum nach Wochenbettdepressionen und wie es den Damen ging. Würdest du denen auch sagen das sie ihre Familien kaputt machen und ihr erlerntes Verhalten doch bitte nicht auf die Familie anwenden sollen? Ich würde dir ganz stark raten das du dich mal mit dem Thema beschäftigst. Es gibt vom Roten Kreuz (?) Abende für Angehörige von Tagesklinik-Patienten und Depressionspatienten. Da kann man hingehen, ist kostenlos und wird von Fachpersonal geleitet. 

Warum so aggro? 

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1. Mai 2018 um 7:42
In Antwort auf mutti2016

Warum so aggro? 

Danke, ich dachte nur mir geht es so. Finde den Beitrag von bella auch sehr aggressiv. Bei aller Verständnis für Depressionen, man muss sich trotzdem nicht alles gefallen lassen, schließlich ist man auch ein Mensch/Tochter mit Gefühlen und Bedürfnissen. Und wie schon jemand hier schrieb, das Ergebnis ist dann die Einsamkeit im Alter.

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1. Mai 2018 um 7:48
In Antwort auf dutchie81

Danke, ich dachte nur mir geht es so. Finde den Beitrag von bella auch sehr aggressiv. Bei aller Verständnis für Depressionen, man muss sich trotzdem nicht alles gefallen lassen, schließlich ist man auch ein Mensch/Tochter mit Gefühlen und Bedürfnissen. Und wie schon jemand hier schrieb, das Ergebnis ist dann die Einsamkeit im Alter.

ich hatte auch mal eine depressive Freundin. Jahrelang habe ich sie unterstützt und war für sie da, letztendlich hielt ich die permanenten Vorwürfe und Egoismus nicht mehr aus und habe den Kontakt abgebrochen. Seitdem geht es mir besser, aber bei der eigenen Mutter ist das natürlich schwieriger.

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1. Mai 2018 um 8:17
In Antwort auf bella171903

Was meinst du was man in einer Tagesklinik macht? Ich glaub du stellst dir das ein bisschen vor wie einen Nähkurs. Sorry, das macht mich grad echt wütend und ich wunder mich nicht weshalb deine Mutter dich so behandelt. Du scheinst null emphatie dafür zu haben das sie so schwere Depressionen hat das sie in eine Tagesklinik überwiesen wurde. Da kommt man nicht bei jeder Depression rein, das sind schwerwiegendere Fälle die jeden Tag lernen müssen mit ihrem Alltag neu umzugehen weil die alten Verhaltensweisen zb zur Depression führten. Die Menschen SOLLEN das erlernte auf alles anwenden wozu es bestimmt wird. Wieso bist du der Meinung dass das bei der Familie aufhört? Was meinst du wie oft das Problem für psychische Erkankungen in der Familie liegt? Soll sie so weitermachen nur damit Du als Erwachsene deine heile Welt behalten kannst? Soll sie sich für dich kaputt machen? Weißt du überhaupt was Depressionen sind und wo sie herkommen? Kannst du dir ansatzweise vorstellen was Menschen mit Depressionen teilweise für Gedanken haben? Du heulst rum weil deine Mutter dir nach dem KS keine Hilfe angeboten hat. Die Schmerzen die du da hattest sind nicht mal der rede Wert gegen das was deine Mutter jeden Tag durchsteht. Frag mal hier im Forum nach Wochenbettdepressionen und wie es den Damen ging. Würdest du denen auch sagen das sie ihre Familien kaputt machen und ihr erlerntes Verhalten doch bitte nicht auf die Familie anwenden sollen? Ich würde dir ganz stark raten das du dich mal mit dem Thema beschäftigst. Es gibt vom Roten Kreuz (?) Abende für Angehörige von Tagesklinik-Patienten und Depressionspatienten. Da kann man hingehen, ist kostenlos und wird von Fachpersonal geleitet. 

Liebe Bella, zunächst möchte ich all die fragen, die deinen post 8x geliket haben, ob diese Damen, und auch du Bella, auch nur ansatzweise unsere Familienkinstellation, Zusammenhang und Bindung zueinander überhaupt für nur einen mini Furz kennen und nachvollziehen kann?! So wie du es hier niederlegst, klingt es ja schon fast so, als sei ich Schuld an ihrer Depression. "Wie oft kommen psychische Probleme aus der Familie?" Und...ich solle nicht rumheulen? Es ist meine Mutter und ich mache mir Sorgen um sie. Dass mich diese Situation dann belastet, ist doch normal. Ich kenne sie seit meiner Geburt als einen ganz anderen Menschen, den ich mir eigentlich nur wieder zurück wünsche. Das hat auch nichts mit Egoismus oder fehlender Empathie zu tun. Und dann das mit dem Kaiserschnitt.......also ganz ehrlich Bella, mit deinen Unterstellungen hast du mir echt nen Stich versetzt. Ich hatte wirklich lange überlegt hier etwas über meine Mutter zu schreiben. Um mir vielleicht meinen Druck auch mal von der Seele zu schreiben. Und dann lese ich DEINE Empathie. Aber vielleicht hast du ja auch Recht und ich solle mich mal mehr mit ihrer Thematik auseinandersetzen, um sie besser zu verstehen. Leider wird diese Erkentniss dennoch das Omi-Enkel Verhältnis nicht ändern oder bessern. Darum ging es mir doch hauptsächlich. Aber das weiß man natürlich nur, wenn man die Familie genau kennt und nicht nur Mutmaßungen und Stichelein in den Raum wirft.

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1. Mai 2018 um 8:40

Ich hätte mal eine Frage an die Frauen mit den heute distanzierten/uninteressierten Müttern: Wie waren sie früher als Mutter? 

Ich kann mir immer nur schwer vorstellen, dass man eine liebende Mutter war und dies dann abgelegt, nur weil das Kind volljährig ist. Oder dass man gerne Mama war und sich dann nicht für seine Enkel interessiert.

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1. Mai 2018 um 8:45

Nein, das finde ich zu krass. Den Kontakt will ich ja halten. Nur wenn sie immer absagt.......

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1. Mai 2018 um 8:45
In Antwort auf dutchie81

ich hatte auch mal eine depressive Freundin. Jahrelang habe ich sie unterstützt und war für sie da, letztendlich hielt ich die permanenten Vorwürfe und Egoismus nicht mehr aus und habe den Kontakt abgebrochen. Seitdem geht es mir besser, aber bei der eigenen Mutter ist das natürlich schwieriger.

Ich kenne mehrere Menschen, die den Gang zum Psychologen gewagt haben. Ich befürworte das auch zwar, allerdings wurde das in den 2000er Jahren etwas zur Modeerscheinung.

Jedenfalls fiel mir durchgehend bei allen auf, dass sie anfingen egoistisch zu werden oder auch gleich wie ein kaputter CD-Player immer "ich muss jetzt für mich schauen" wiederholten. Hier kommt dazu, dass dieser Spruch auch Leuten kam, die ich zuvor nicht als besonders aufopfernd wahrnahm.

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1. Mai 2018 um 9:16

Ich habe sie damals bei meiner Tochter im Wochenbett gefragt, bekam aber eine Absage, weil sie eben arbeiten muss. Gut. Kann ich auch verstehen. Deswegen habe ich nicht mehr nachgefragt, weil sie ja zu tun hat. Aber am Wochenende zum Sonntag hin hatte sie immer Zeit. Naja. Ich sollte wohl wirklich meine Ansprüche runterschrauben und nicht zu hohe Erwartungen haben. Vielleicht tut ihr diese Akzeptanz ja auch ganz gut und kommt von sich aus dann irgendwann. 

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1. Mai 2018 um 9:49
In Antwort auf lori1223

Ich hätte mal eine Frage an die Frauen mit den heute distanzierten/uninteressierten Müttern: Wie waren sie früher als Mutter? 

Ich kann mir immer nur schwer vorstellen, dass man eine liebende Mutter war und dies dann abgelegt, nur weil das Kind volljährig ist. Oder dass man gerne Mama war und sich dann nicht für seine Enkel interessiert.

Meine Mutter war schon immer so - darum ist es für mich keine große Überraschung, dass sie auch bei ihren Enkeln so ist. Mein Bruder hat ja schon zwei Kinder und da ist sie auch immer total genervt, wenn sie mal babysitten muss.

Sie mag halt den Gedanken, Enkel zu haben und eine Oma zu sein aber wehe sie muss irgendetwas dafür tun.

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1. Mai 2018 um 10:43

@schnucki: omellala schrieb, dass das Verhältnis schon immer angespannt war, die Mutter war dominant und hat ihre Aufgaben an die Kinder weitergeben, also ist hier die aufopferungsvolle Mutter nicht die richtige Bezeichnung, was jetzt auch nicht heißen soll, dass sie eine schlechte Mutter war.

ind davon die Mutter im Stich zu lassen ist doch gar keine Rede, im Gegenteil, omellala sucht ja den Kontakt, deswegen auch ihr Threat, nur die Mutter will nicht. Familiärer Kontakt würde doch der Mutter bei ihrer Depression gut tun, aber man es ja nicht erzwingen.

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1. Mai 2018 um 10:47

Ist jetzt von claudia überspitzt ausgedrückt, aber so Unrecht hat sie nicht..nicht omellala besucht den Psychologen sondern ihre Mutter.

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1. Mai 2018 um 10:51

Mir persönlich ist es da eben auch lieber, wenn die Kinder von Anfang an eine gewisse Distanz zu ihren Großeltern haben - das finde ich besser, als wenn sie dann eben immer wieder nur enttäuscht werden.
So werden sie halt damit aufwachsen, dass man Oma&Opa drei, vier Mal im Jahr sieht und dafür gibts dann eben gar nicht erst solche Szenarien, wie dass dann vor den Kindern geredet wird, dass die aber schon ganz schön anstrengend sind und man keine Lust auf sie hat. Meine Eltern wollen von ihren Enkeln auch nicht geküsst werden und die Kleinen von meinem Bruder mussten lernen, dass man sie nur mit Handschlag begrüßen soll. Und dann immer wieder die Absagen, weil sie doch keine Lust haben... nein nein nein.
Die beiden sind jetzt 6 und 4 und es wird eigentlich eher schlimmer, weil sie jetzt "nicht mehr so süß sind" und halt normale Kinder - da sinkt das Interesse nochmal um Einiges.

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1. Mai 2018 um 11:25

Aber vielleicht geht deine Mutter mit ihrer Arbeit schon an ihre psychischen Grenzen und fühlt sich ausgebrannt, hat immer alles Gegeben. Wenn sie in einer Tagesklinik war, wird sie dort lernen sich auch mal um sich zu kümmern.  Dass du das Schade findest, verstehe ich. Bestimmt würde deine Mutter auch mehr geben wollen, aber sie ist krank. Ich glaube jeder der mal Depressionen hatte, weiß wie kraftlos und schwer sich alles anfühlt. Da wird sie am Wochenende wohl antriebslos auf dem Sofa verbracht haben oder im Bett. Ich glaube du kannst nur akzeptieren dass sie krank ist. Bei jeder anderen sichtbaren Erkrankung würde man das auch tun. Bei ner rheumakranken Oma würde man halt auch die Ansprüche runterschrauben. Ich denke deine Mutter meint es nicht böse oder verletzend, sondern schafft es nicht anders.

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1. Mai 2018 um 11:59

Ok, kann das Argument schon irgendwo verstehen, aber man kann auch wegen jedem Pups zum Arzt rennen, hoffe, du verstehst was ich meine. Omellala klingt jetzt für mich nicht so, als sie etwas verarbeiten muss, sondern wie jemand, der sich seine Enttäuschung von der Seele schreiben muss, aber da sind auch Partner und Freunde geeignet, vor allem, weil sie die Umstände und Familie kennen.

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1. Mai 2018 um 12:06
In Antwort auf lori1223

Ich kenne mehrere Menschen, die den Gang zum Psychologen gewagt haben. Ich befürworte das auch zwar, allerdings wurde das in den 2000er Jahren etwas zur Modeerscheinung.

Jedenfalls fiel mir durchgehend bei allen auf, dass sie anfingen egoistisch zu werden oder auch gleich wie ein kaputter CD-Player immer "ich muss jetzt für mich schauen" wiederholten. Hier kommt dazu, dass dieser Spruch auch Leuten kam, die ich zuvor nicht als besonders aufopfernd wahrnahm.

ja, das kenne ich von meiner Freundin auch, mitleidsvolle Worte waren immer willkommen, bei der kleinsten Kritik hat sie dicht gemacht, prinzipiell waren alle anderen immer schuld. Sie wurde von ihren Therapeuten so in Watte gepackt, bis heute ist in ihrem Leben kein Fortschritt, viel Blabla, aber keine praktische Hilfe.

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1. Mai 2018 um 12:07
In Antwort auf lori1223

Ich kenne mehrere Menschen, die den Gang zum Psychologen gewagt haben. Ich befürworte das auch zwar, allerdings wurde das in den 2000er Jahren etwas zur Modeerscheinung.

Jedenfalls fiel mir durchgehend bei allen auf, dass sie anfingen egoistisch zu werden oder auch gleich wie ein kaputter CD-Player immer "ich muss jetzt für mich schauen" wiederholten. Hier kommt dazu, dass dieser Spruch auch Leuten kam, die ich zuvor nicht als besonders aufopfernd wahrnahm.

ja, das kenne ich von meiner Freundin auch, mitleidsvolle Worte waren immer willkommen, bei der kleinsten Kritik hat sie dicht gemacht, prinzipiell waren alle anderen immer schuld. Sie wurde von ihren Therapeuten so in Watte gepackt, bis heute ist in ihrem Leben kein Fortschritt, viel Blabla, aber keine praktische Hilfe.

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1. Mai 2018 um 12:32

Ich mime mal die Hobbypsychologin.

Ich glaube deine Mutter kann vielleicht gar nicht anders. Sie ist depressiv, wie du schreibst. Ich glaube sie hat einfach zu viel mit sich selbst zu tun, um sich noch mit anderem/anderen befassen zu können. Gleichzeitig würde sie vielleicht gerne wollen (oder denkt einfach nur, dass es so sein müsste) und tut sich deshalb bei anderen als liebende, sich kümmernde Großmutter hervor. Vielleicht ist das wie so eine Art Scheinwelt. Vielleicht glaubt sich wirklich, dass es so ist.

Ich kann dich aber sehr gut verstehen. Deine Wut, deine Enttäuschung. Denn natürlich steht dein eigenes Kind für dich an erster Stelle. Und es tut dir natürlich weh, dass sie nicht die tolle Beziehung zu ihren Großeltern oder ihrer Großmutter hat, die sie haben könnte, wenn alles in Ordnung wäre und die andere Kinder, wie selbstverständlich, zu ihren Omas und Opas haben.
Und auch die Enttäuschung, die du selbst für dich verspürst. Du weißt wie stark Mutterliebe ist, weil du sie selbst für dein Kind empfindest und fragst dich vielleicht wo diese Liebe von deiner Mutter für ihr eigenes Kind, dich, bleibt. Wieso sie dir nicht hilft usw.

Es ist schwierig da die Balance zu finden, zwischen die eigene Mutter nicht abzuschreiben, aber auch nicht in Mitleid für sie zu zerfließen. Gerade wenn solche Emotionen mit hineinfließen.

Vielleicht kannst du es irgendwie schaffen ihr innerlich zu vergeben und die Situation anzunehmen wie sie ist.

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1. Mai 2018 um 12:58
In Antwort auf bella171903

Was meinst du was man in einer Tagesklinik macht? Ich glaub du stellst dir das ein bisschen vor wie einen Nähkurs. Sorry, das macht mich grad echt wütend und ich wunder mich nicht weshalb deine Mutter dich so behandelt. Du scheinst null emphatie dafür zu haben das sie so schwere Depressionen hat das sie in eine Tagesklinik überwiesen wurde. Da kommt man nicht bei jeder Depression rein, das sind schwerwiegendere Fälle die jeden Tag lernen müssen mit ihrem Alltag neu umzugehen weil die alten Verhaltensweisen zb zur Depression führten. Die Menschen SOLLEN das erlernte auf alles anwenden wozu es bestimmt wird. Wieso bist du der Meinung dass das bei der Familie aufhört? Was meinst du wie oft das Problem für psychische Erkankungen in der Familie liegt? Soll sie so weitermachen nur damit Du als Erwachsene deine heile Welt behalten kannst? Soll sie sich für dich kaputt machen? Weißt du überhaupt was Depressionen sind und wo sie herkommen? Kannst du dir ansatzweise vorstellen was Menschen mit Depressionen teilweise für Gedanken haben? Du heulst rum weil deine Mutter dir nach dem KS keine Hilfe angeboten hat. Die Schmerzen die du da hattest sind nicht mal der rede Wert gegen das was deine Mutter jeden Tag durchsteht. Frag mal hier im Forum nach Wochenbettdepressionen und wie es den Damen ging. Würdest du denen auch sagen das sie ihre Familien kaputt machen und ihr erlerntes Verhalten doch bitte nicht auf die Familie anwenden sollen? Ich würde dir ganz stark raten das du dich mal mit dem Thema beschäftigst. Es gibt vom Roten Kreuz (?) Abende für Angehörige von Tagesklinik-Patienten und Depressionspatienten. Da kann man hingehen, ist kostenlos und wird von Fachpersonal geleitet. 

Ich finde den Beitrag etwas zu krass formuliert, aber der letzte Absatz mit den Info-Abendveranstaltungen für Angehörige sehr sinnvoll.

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1. Mai 2018 um 13:04

Ja als Kind fällt einem das nicht auf, man kennt ja nur diese eine Mutter.

Ich weiss noch, wie ich in der ersten SS plötzlich unbewusst über meine Kindheit nachdachte. Wahrscheinlich will man für sich selbst rausfinden, wie man zu seinem Kind sein möchte, es auf- und erziehen will und orientiert sich da an der eigenen Kindheit.

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1. Mai 2018 um 16:37
In Antwort auf pustew

Aber vielleicht geht deine Mutter mit ihrer Arbeit schon an ihre psychischen Grenzen und fühlt sich ausgebrannt, hat immer alles Gegeben. Wenn sie in einer Tagesklinik war, wird sie dort lernen sich auch mal um sich zu kümmern.  Dass du das Schade findest, verstehe ich. Bestimmt würde deine Mutter auch mehr geben wollen, aber sie ist krank. Ich glaube jeder der mal Depressionen hatte, weiß wie kraftlos und schwer sich alles anfühlt. Da wird sie am Wochenende wohl antriebslos auf dem Sofa verbracht haben oder im Bett. Ich glaube du kannst nur akzeptieren dass sie krank ist. Bei jeder anderen sichtbaren Erkrankung würde man das auch tun. Bei ner rheumakranken Oma würde man halt auch die Ansprüche runterschrauben. Ich denke deine Mutter meint es nicht böse oder verletzend, sondern schafft es nicht anders.

Die Therapie hilft ihr ja und ich habe das Gefühl, dass ihr Selbsvertrauen dadurch auch stärker geworden ist. Und ja, klar werde und muss ich diese Situation akzeptieren. Sie muss aber auch verstehen, wenn andere mit dieser "neuen" Frau erstmal nur schwer umgehen können. Sie kann ja von niemandem verlangen, dass man per Fingerschnipp versteht, warum sie nun so ausgewechselt ist. Mir kommt es manchmal wie eine Gehirnwäsche bei ihr vor wenn wir uns über eine Nichtigkeit unterhalten und ich sie nicht wiedererkenne: Sonst immer: "Mama, kommt ihr dann am Sonntag 15 Uhr zum Kaffee zu uns? - Ja natürlich mein Schatz." Mitlerweile: "Mama, dein Enkel hat diesen Freitag (da hatte ich sie auch schon eingeladen, bekam aber wegen ihrem Job eine Absage) Geburtstag, kommt ihr am Sonntag zu uns auf den Campingplatz zu um 15 Uhr (1h Fahrtweg)? - Sorry, aber euer Platz ist mir echt zu weit weg. Dann geb ich euch sein Geschenk beim nächsten Mal mit." Das enttäuscht mich. Und das war gerade nur EIN Beispiel. Meine Eltern sind seit Jahren auch ihrem eigenen Trott verfallen: seit exakt 17 (!!!!!!!) Jahren fahren sie jeden Samstag zur gewohnten Aldi Filiale für den Wocheneinkauf. Hausarbeit wird seit genau der selben Zeit nur Dienstags und Freitags erledigt. Nur Sonntags 15 Uhr darf Besuch zu Kaffee und Kuchen kommen, von ihnen wird aber auch erwartet, dass man für sie, im Falle dass sie mal vorbeikommen, sonntags 15 Uhr alles parat hat. Die Kinder dürfen in ihrem Wohnzimmer nicht mit einem Apfelschnitz umher laufen. Dafür müssen sie sich an den Tisch setzen..........die Liste wäre noch viel länger. Aber okay, so hat jede Familie seine eigenen Regeln und Sitten aber ich finde auch sie müssen akzeptieren, wenn andere Familien, so wie wir, eben auch ihre eigenen "Bräuche" haben. Sie kommen mit unserer Spontanität nicht zurecht. Das muss bei ihnen alles seine Ordnung und einen geregelten Ablauf haben sonst geht das nicht. Und darauf hab ich kein Bock mehr, weil das schon seit meiner Teenager Zeit so geht. Und mich hat es damals schon genervt. Ach....jetzt "heul" ich ja schonwieder rum, nä Bella? Ich weiß....ich muss es ja akzeptieren und alles so hinnehmen. Schließlich ist sie als meine Mutter ja die Bestimmerin und ich nur das Kind, welches gehorchen muss.

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1. Mai 2018 um 17:09
In Antwort auf omellala

Die Therapie hilft ihr ja und ich habe das Gefühl, dass ihr Selbsvertrauen dadurch auch stärker geworden ist. Und ja, klar werde und muss ich diese Situation akzeptieren. Sie muss aber auch verstehen, wenn andere mit dieser "neuen" Frau erstmal nur schwer umgehen können. Sie kann ja von niemandem verlangen, dass man per Fingerschnipp versteht, warum sie nun so ausgewechselt ist. Mir kommt es manchmal wie eine Gehirnwäsche bei ihr vor wenn wir uns über eine Nichtigkeit unterhalten und ich sie nicht wiedererkenne: Sonst immer: "Mama, kommt ihr dann am Sonntag 15 Uhr zum Kaffee zu uns? - Ja natürlich mein Schatz." Mitlerweile: "Mama, dein Enkel hat diesen Freitag (da hatte ich sie auch schon eingeladen, bekam aber wegen ihrem Job eine Absage) Geburtstag, kommt ihr am Sonntag zu uns auf den Campingplatz zu um 15 Uhr (1h Fahrtweg)? - Sorry, aber euer Platz ist mir echt zu weit weg. Dann geb ich euch sein Geschenk beim nächsten Mal mit." Das enttäuscht mich. Und das war gerade nur EIN Beispiel. Meine Eltern sind seit Jahren auch ihrem eigenen Trott verfallen: seit exakt 17 (!!!!!!!) Jahren fahren sie jeden Samstag zur gewohnten Aldi Filiale für den Wocheneinkauf. Hausarbeit wird seit genau der selben Zeit nur Dienstags und Freitags erledigt. Nur Sonntags 15 Uhr darf Besuch zu Kaffee und Kuchen kommen, von ihnen wird aber auch erwartet, dass man für sie, im Falle dass sie mal vorbeikommen, sonntags 15 Uhr alles parat hat. Die Kinder dürfen in ihrem Wohnzimmer nicht mit einem Apfelschnitz umher laufen. Dafür müssen sie sich an den Tisch setzen..........die Liste wäre noch viel länger. Aber okay, so hat jede Familie seine eigenen Regeln und Sitten aber ich finde auch sie müssen akzeptieren, wenn andere Familien, so wie wir, eben auch ihre eigenen "Bräuche" haben. Sie kommen mit unserer Spontanität nicht zurecht. Das muss bei ihnen alles seine Ordnung und einen geregelten Ablauf haben sonst geht das nicht. Und darauf hab ich kein Bock mehr, weil das schon seit meiner Teenager Zeit so geht. Und mich hat es damals schon genervt. Ach....jetzt "heul" ich ja schonwieder rum, nä Bella? Ich weiß....ich muss es ja akzeptieren und alles so hinnehmen. Schließlich ist sie als meine Mutter ja die Bestimmerin und ich nur das Kind, welches gehorchen muss.

Du meintest wahrscheinlich seine Eltern im mittleren Absatz?

Bei Deiner Mutter könnte ich mir vorstellen, dass ihr das Camping mit den beengten Räumlichkeiten = wenig Rückzugsmöglichkeit = Stress nicht behagt.
Habt Ihr schonmal, sowohl mit ihr als auch mit seinen Eltern, Treffen auf neutralen Böden wie z.B. Zoo versucht?

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1. Mai 2018 um 17:37

Ach Lana, da fällt mir nix zu ein. Meine Mama ist doch kein Ballast. Ich liebe sie!

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1. Mai 2018 um 18:46

Ich bin nicht "psychisch fertig". Ich mache mir nur Sorgen um sie und wünsche mir meine "alte" Mama wieder. Da ist nichts verwerflich dran.

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1. Mai 2018 um 19:04
In Antwort auf omellala

Ich bin nicht "psychisch fertig". Ich mache mir nur Sorgen um sie und wünsche mir meine "alte" Mama wieder. Da ist nichts verwerflich dran.

@omelalla: ich kann deine Enttäuschung und Wut gut verstehen, aber so wie du deine Mutter beschreibst, scheint sie halt echt psychisch krank zu sein. 
Da ist ihr dann wohl ne Stunde Fahrt schon zu viel.  Dass das alles nicht einfach ist glaub ich. Ich meinte damit halt, dass man es wohl echt als eine schwerwiegende Erkrankung akzeptieren muss. Ich denke man nimmt das dann persönlich,  fragt sich warum man der eigenen Mutter scheinbar nichts wert ist und letztendlich kann sie wohl einfach nicht anders.

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1. Mai 2018 um 19:53

@omellala: sorry, vielleicht wurde es schon mal gefragt, aber es würde mich doch interessieren, was würde passieren, wenn du paar Monate oder ein halbes Jahr Abstand nimmst? Glaubst du, deine Mutter würde den Kontakt so sehr vermissen, dass sie selbst aktiv wird? Wäre es für dich ok Abstand zu nehmen? Manchmal hilft es sich rar zu machen, vielleicht, wenn sie anderen Leuten nichts Neues von ihren Enkeln erzählen kann, geht ihr ein Licht auf.

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1. Mai 2018 um 20:17
In Antwort auf dutchie81

@omellala: sorry, vielleicht wurde es schon mal gefragt, aber es würde mich doch interessieren, was würde passieren, wenn du paar Monate oder ein halbes Jahr Abstand nimmst? Glaubst du, deine Mutter würde den Kontakt so sehr vermissen, dass sie selbst aktiv wird? Wäre es für dich ok Abstand zu nehmen? Manchmal hilft es sich rar zu machen, vielleicht, wenn sie anderen Leuten nichts Neues von ihren Enkeln erzählen kann, geht ihr ein Licht auf.

Hhmmmm.......ich weiß nicht. Wir wohnen mit dem Auto 15 Minuten voneinander getrennt, keine 600km, wo es evtl. nicht anders ginge. Bei ihr und ihrem Mann ist es auch so ein Pflichtding, dass man sich, naja logischerweise, zu den Geburtstagen (immer am Folgesonntag zu um 15 Uhr - ich wiederhole mich) sieht. Wie soll ich mich da rar machen, wenn irgendjemand immer Geburtstag hat und man sich dann sieht?! Dann komme ich ja gezwungenermaßen auch schlecht bei meinen Geschwistern o.a. an. Der Kontakt an sich ist schon wesentlich geringer geworden. Wir telefonieren nicht mehr (aber durch whatsapp machen das scheinbar alle nicht mehr so oft) und schreiben nur dann, wenn es wieder um diese "Pflichtveranstaltungen" geht.

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1. Mai 2018 um 20:56
In Antwort auf omellala

Die Therapie hilft ihr ja und ich habe das Gefühl, dass ihr Selbsvertrauen dadurch auch stärker geworden ist. Und ja, klar werde und muss ich diese Situation akzeptieren. Sie muss aber auch verstehen, wenn andere mit dieser "neuen" Frau erstmal nur schwer umgehen können. Sie kann ja von niemandem verlangen, dass man per Fingerschnipp versteht, warum sie nun so ausgewechselt ist. Mir kommt es manchmal wie eine Gehirnwäsche bei ihr vor wenn wir uns über eine Nichtigkeit unterhalten und ich sie nicht wiedererkenne: Sonst immer: "Mama, kommt ihr dann am Sonntag 15 Uhr zum Kaffee zu uns? - Ja natürlich mein Schatz." Mitlerweile: "Mama, dein Enkel hat diesen Freitag (da hatte ich sie auch schon eingeladen, bekam aber wegen ihrem Job eine Absage) Geburtstag, kommt ihr am Sonntag zu uns auf den Campingplatz zu um 15 Uhr (1h Fahrtweg)? - Sorry, aber euer Platz ist mir echt zu weit weg. Dann geb ich euch sein Geschenk beim nächsten Mal mit." Das enttäuscht mich. Und das war gerade nur EIN Beispiel. Meine Eltern sind seit Jahren auch ihrem eigenen Trott verfallen: seit exakt 17 (!!!!!!!) Jahren fahren sie jeden Samstag zur gewohnten Aldi Filiale für den Wocheneinkauf. Hausarbeit wird seit genau der selben Zeit nur Dienstags und Freitags erledigt. Nur Sonntags 15 Uhr darf Besuch zu Kaffee und Kuchen kommen, von ihnen wird aber auch erwartet, dass man für sie, im Falle dass sie mal vorbeikommen, sonntags 15 Uhr alles parat hat. Die Kinder dürfen in ihrem Wohnzimmer nicht mit einem Apfelschnitz umher laufen. Dafür müssen sie sich an den Tisch setzen..........die Liste wäre noch viel länger. Aber okay, so hat jede Familie seine eigenen Regeln und Sitten aber ich finde auch sie müssen akzeptieren, wenn andere Familien, so wie wir, eben auch ihre eigenen "Bräuche" haben. Sie kommen mit unserer Spontanität nicht zurecht. Das muss bei ihnen alles seine Ordnung und einen geregelten Ablauf haben sonst geht das nicht. Und darauf hab ich kein Bock mehr, weil das schon seit meiner Teenager Zeit so geht. Und mich hat es damals schon genervt. Ach....jetzt "heul" ich ja schonwieder rum, nä Bella? Ich weiß....ich muss es ja akzeptieren und alles so hinnehmen. Schließlich ist sie als meine Mutter ja die Bestimmerin und ich nur das Kind, welches gehorchen muss.

Aber wenn sie seit Anfang 2017 in Behandlung ist, ist sie ja auch nicht von heut auf morgen so geworden. Das ist ein Prozess. Also mit Fingerschnippen ists ja doch nicht so wirklich. Ich glaube du willst sie nicht so aktzeptieren wie sie ist und würdest lieber in Kauf nehmen das es ihr weiterhin nicht gut geht als selbst gewisse Dinge hinzunehmen. Was wäre denn wenn deine Mutter sich durch eine andere Krankheit wie Alzheimer verändert hätte? 
Komm ihr doch einfach mal entgegen. Wenn sie sagt das es ihr zu weit ist, warum feiert ihr die Woche darauf nicht in kleinem Kreise bei ihr oder euch zuhause? 
Und dieser Trott ist normal für ältere Menschen. Die haben ihren Rhythmus immer gehabt und der ist irgendwann eingefahren. Frag einfach mal jemanden aus der Altenpflege. Wenn da statt Montags jetzt Dienstags der Artzt kommt geraten die alten Menschen manchmal richtig in Rage und sind total durch den Wind weil etwas anders ist als sie es gewohnt sind. Das ist doch auch nichts schlimmes. Ich hab auch meinen Stamm-Supermarkt. Ich finde auch persöhnlich das man sich als "jüngerer" noch flexiblerer Mensch einfach ein bisschen anpassen muss. Dann komm ich halt Mittwochs vorbei weil Omi dann Dienstags ihre Wäsche waschen will. Das sind alles ganz normale Dinge, nichts ungewöhnliches, nichtmal typisch für Depressive. Du hast garantiert auch deine Routinen. Jetzt stell dir mal vor das du 50 Jahre lang jeden morgen um 7:30 deinen Kaffee trinkst. Nach 51 Jahren kommt dann deine Tochter und sagt: Um 7:30 essen wir jetzt aber erstmal ein Brot mit Käse. Kommt dir vllt. lächerlich vor, ist aber für so einen alten Menschen teilweise echt schwer zu verarbeiten. 
Auch das mit dem "gegessen wird am Tisch", was ist denn daran so schlimm? Sie haben es halt so früher gemacht und wollen das bei sich so beibehalten und gut ist. Das ist ja nichts schreckliches oder grausames, sondern einfach nur eine kleine Regel die man ja wohl aktzeptieren kann. Ja ich finde tatsächlich das du einfach nur rumheulst. Du suchst geradezu gründe deine Mutter nicht mögen zu müssen. Wenn sie euch sagen würde das ihr bei ihr bitte Hausschuhe anziehen sollt statt mit Straßenschuhen ins Haus zu gehen, fändest du das garantiert auch unzumutbar. Lies deine Beiträge doch einfach mal durch. Die Dinge die du beschreibst sind mit ein paar Gesprächen aus der Welt zu schaffen. Aber du scheinst ein "My way or the highway" Mensch zu sein der einfach selbst keinerlei veränderung zulässt. 

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1. Mai 2018 um 21:04
In Antwort auf omellala

Hey.....ich weiß gar nicht so recht wie ich das alles formulieren soll.....ich weiß auch gar nicht, was ich mir von diesem Thread erhoffe. Vielleicht einfach nur ein paar Erfahrungsberichte zum Austausch. Folgendes: seit dem meine Tochter (8) auf der Welt ist, gibt sich meine Mutter (52) bei allen anderen Familienmitgliedern als fürsorgliche und liebene Oma aus. Dem ist aber nicht so. Meine Tochter war, nur als Bsp., 5 Jahre in einer Kita, aus der meine Mutter sie nicht 1x abgeholt hat. Andere Sachen waren wichtiger: Gartenarbeit eines Endreihenhauses oder Hausarbeit (wenn sie denn mal frei hatte). Treffen werden nur noch auf Pflichtveranstaltungen wie Geburtstage gelegt. Sonst nie spontan. Als ich mit meiner Tochter und mit meinem Sohn schwanger im BV war, bekam ich nie Hilfe oder Unterstützung für Erledigungen oder Renovierung des Kinderzimmers (Mann war arbeiten). Musste das dann eben alleine machen. Beide Male im Wochenbett ebenso. Die erste Geburt war ein KS und die Schmerzen verfolgten mich noch über Wochen. Von der ganzen Bluterei mal zu schweigen.....ich bekam nie Hilfe angeboten und ich hätte sie so gebraucht. Ich bin auch ehrlichgesagt nicht der Typ, der um Hilfe bettelt. Aber ich hätte mich sehr gefreut, wenn mir meine Mama diese wenigsten nur 1x angeboten hätte. Mitleiweile wirds immer auffälliger. Sie lehnt alle Nachfragen nach einem Treffen ab, wo sie sich evtl. auch mal um ihre 2 Enkel kümmern könnte. Immer hat sie was vor. Der Kleine hat diesen Freitag seinen 1. Geburtstag. Ratet mal wer abgesagt hat Sonntags nachträglich uns auf dem Campingplatz zu besuchen wurde auch abgelehnt. Zu weit weg (1h mit dem Auto). Begründungen werden so formuliert, als sei ich 13 Jahre alt und würde es nicht anders verstehen. Wenn ich dann was gegen an sage, weil ich das nicht toll finde, wird mir gleich vorgehalten, ich soll sie nicht bevormunden und das ich das nunmal so akzeptieren muss wie es ist. Ich renn also gegen ne Wand. Ich muss auch dazu sagen, dass sie Dezember 2016 ne saftige Depression bekommen hat und ihr Psychodoc ihr wohl geraten hat, sich nicht ständig bei allen zu rechtfertigen, warum irgendwas wie ist. Wusste nicht, dass das auch auf die eigenen Kinder zutrifft. Jedenfalls, um es kurz zu fassen, sehen wir uns WENN ES HOCHKOMMT NUR zu den Geburtstagen und sonst nicht, keine Nachfrage nach meinen Kindern, Treffen werden abgesagt, meine Enttäuschung wächst. Ich weiß einfach nicht mehr mit ihr umzugehen. Ich fühle mich ungeliebt und bin traurig zu sehen, dass meine Kinder kein schönes Omi-Enkel Verhältnis haben können. Meine Tochter will sogar manchmal gar nicht zu ihr, weil ihr nur der TV als Bespaßung angeboten wird. Das ist hier auch nur ein wiiiiiiinziger Auszug aus dem, was ich sonst noch alles schreiben könnte. Aber das wäre einfach viel zu viel. So oft lese ich von verhassten Schwiegereltern......aber hier sind es sogar meine eigenen Eltern. Habt ihr sowas ähnlich auch mal erlebt? Ärger mit der eigenen Mutter? Für mich ist das sehr belastend.....eben weil es die eigene Mutter ist. Ich merke, wie ich immer mehr auf Abstand gehe aber das ist doch auch nicht der richtige Weg. Und geredet habe ich mit ihr schon sehr oft. Da kamen eben immer nur diese Antworten wie, dass ich das nicht persönlich nehmen soll, dass sie sich bessern wird, dass ich ihr keine Vorhaltungen machen soll, dass ihr das so noch nie aufgefallen ist....usw. Aber nichts hat sich geändert. Vortlaufendes Desinteresse.

Mal aus der Sicht einer psychisch kranken Person... 

Ich war selbst in Behandlung. Anfang 2016 wurde bei mir ne mittelschwere Depression festgestellt. Ich war innerlich tot. Ich konnte mich nicht um meinen Sohn kümmern, weil ich die Kraft nicht hatte. Ich musste schon wahnsinnig viel Kraft aufbringen um mich zu duschen. Sich mit Leuten treffen war ganz schlimm... Das lehnte ich ab und das ging mir lange so. Ich wollte meine Ruhe und mein Leben in den Griff bekommen. Ich konnte Wochen nicht arbeiten. Ich war wöchentlich in Behandlung. 
Nach der akuten Phase bin ich im Job bei 20 Stunden eingestiegen. Ich brauchte Zeit für mich. Das war bei Vollzeit, Familie und Haushalt nicht möglich. Nach einem dreiviertel Jahr bin ich auf 30 Stunden, dann wieder höher. Jetzt bin ich wieder bei Vollzeit, aber meine Leben ist nicht mehr das alte. Ich lass mich nicht mehr stressen. Wenn ich kein Bock habe auf ein  Treffen mit der Familie oder Freunden, dann habe ich keinen Bock. Wenn sie das persönlich nehmen, dann ist das so, aber ich mache mich nicht kaputt nur weil andere Erwartungen an mich haben. Die Zeiten sind vorbei. Ich bin eine andere Person. Ich sehe mein Leben anders und arbeite jeden Tag an mir, damit ich nicht in alte Muster falle und das bekommt natürlich auch meine Familie zu spüren, denn die ist ein Teil meines Lebens. Die Alte wird es nicht mehr geben, denn die Alte wurde depressiv. Die Alte war angreifbar und ich habe gelernt mit solchen Situationen umzugehen. Das konnte die alte nicht. Die Neue ist egoistischer geworden...damit sie nicht mehr krank wird. 

Meine Mutter ist übrigens auch psychisch krank... Anders als ich es war, aber depressiv. Sie ist stabil...sie geht in die Tagesklink. Trotzdem würde ich ihr meinen Sohn nicht anvertrauen. Sie würde ihm nicht schaden, aber sie hat mit sich selbst zutun. Sie hat einen Weg gefunden. Sie hat ihren Partner und sie lebt ihr eigenes Leben. Das tut ihr gut. Ich liebe sie...sie ist meine Mutter. Weil ich sie liebe, lasse ich ihr ihr Leben. Ihr geht es gut so wie es läuft und das ist für mich das wichtigste...auf wenn ich meinem Sohn ne weitere Oma wünsche, aber mein Sohn braucht keine kranke Oma, die mit ihm überfordert ist.


Mit Depressionen ist das nicht so einfach. Weder als betroffener noch als Angehöriger. Ich kann dir nur empfehlen ein Gespräch mit dem Psychologen deiner Mutter zu suchen. Das hat mir damals geholfen und meinem Mann auch, als ich krank wurde. 

Ich bin bis Februar 2018 zu meinem Psychologen gegangen, obwohl ich schon lange stabil war, aber es braucht Zeit bis man gelernt und akzeptiert hat, dass das Leben jetzt anders ist und man ständig daran arbeiten muss. 

Wenn du deine Mutter liebst, dann lass sie machen. Sie findet ihren Weg gerade und wenn er eben so aussieht, dann musst du es akzeptieren...auch wenn deine Erwartungen nicht erfüllt werden. 

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1. Mai 2018 um 21:09

Kann man so nicht sagen. 
Ich kenne meine Mutter nur mit dieser Krankheit und meine Kindheit lief auch so ab. Sie hat überwiegend geschlafen und ich habe den Haushalt gemacht.
Sie war nicht faul. Sie war krank...sie hatte die Kraft nicht. 
Hätte ich das nicht selbst erlebt, dann würde ich es vielleicht auch anders betiteln. Ich war dauerhaft müde...ich habe meinen Popo nicht hochbekommen und wollte nur schlafen. Im Schlaf war alles leichter.

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2. Mai 2018 um 9:18
In Antwort auf carpe3punkt0

Kann man so nicht sagen. 
Ich kenne meine Mutter nur mit dieser Krankheit und meine Kindheit lief auch so ab. Sie hat überwiegend geschlafen und ich habe den Haushalt gemacht.
Sie war nicht faul. Sie war krank...sie hatte die Kraft nicht. 
Hätte ich das nicht selbst erlebt, dann würde ich es vielleicht auch anders betiteln. Ich war dauerhaft müde...ich habe meinen Popo nicht hochbekommen und wollte nur schlafen. Im Schlaf war alles leichter.

Normal ist es aber trotzdem nicht.

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2. Mai 2018 um 15:27

Gute Frage! Ich denke ich helfe ihr in dieser Hinsicht, bei Unterhaltungen über ihr momentanes Befinden, indem ich mich nach ihr erkundige, sie frage wie es ihr geht, sie in den Arm nehme und Verständnis zeige. Ich frage sie, wie ihre letzten Therapiesitzungen waren und was sie gemacht haben. Ich gebe, oder ich versuche es, ihr das Gefühl verstanden zu werden. Und so unterhalten wir uns dann eine ganze Weile. Wenn sie dann aber wieder gegangen ist, frage ich mich, wieso sie uns denn nicht gefragt hat, was die Kinder so in letzter Zeit gemacht haben und wie es uns so ergangen ist. Natürlich gebe ich aber ich möchte auch nehmen. So ist es überall. Auch in gesunden Beziehungen. Ein ständiges Geben und Nehmen. Man kann nicht nur von einer Seite erwarten zu funktionieren. Und DAS enttäuscht mich. Sollte ich das besser abstellen? Soll ich also uns als 4-köpfige Familie hinten anstellen und stets nur ihr Aufmerksamkeit und Verständnis widmen? Sooooo massiv ist ihre Depression nämlich nicht, dass man sie ewig und 3 Jahre nur in Watte packen darf und nur mit Samthandschuhen an sie ran kann. Ihr kennt sie nicht. Ich sie schon über 3 Jahrzehnte. Das macht es vielleicht schwierig für euch über unsere Situation zu urteilen. Ihr kennt eben nur meine Version. Sonst müsste sie hier mitschrieben, um es besser verstehen zu können. 

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3. Mai 2018 um 11:02

Warum wurde Laluus post gelöscht? 

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3. Mai 2018 um 14:21

Ich hatte das auch seit gestern abend...aber heute geht es wieder komischerweise....

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3. Mai 2018 um 16:02

Hatte ich gestern auch. Lag aber scheinbar an einer neuen Kinfiguration des Forums. Hat vielleicht ne neue URL bekommen. 

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