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Meine Tochter 2,5 macht mich kirre

17. April 2017 um 17:37

Ich weiß, die Foren sind voll davon. Ich bin aber echt am Ende meiner Kräfte. Meine Kleine hatte HWS und sich schnell den Kopf schief gelegen. Ich war dann mit ihr gleich zur KG und das Recht lange. Dort ist es auch schon aufgefallen,  das sie recht Unruhig ist. Ich war trotzdem guter Dinge. Dazu muss ich sagen,  Mein Sohn 9 Jahre hat ADHS und was die Trotzphasen betraf kaum zu ertragen. 
Und nun kommt meine Tochter 2,5 und ist genauso nicht zu regulieren. Sie schläft Nachts nicht durch. Seit dem sie laufen kann läuft sie draußen weg. (nicht nur bei mir,  auch bei anderen Personen) Ständig bringt sie sich in Gefahr.

Ihre Unruhe (sehr motorisch) Geht von morgens um 4 Uhr bis abends 20 Uhr. Ein Nein akzeptiert sie nicht. Ich bin sehr Konsequent und habe auch jeden Tag die gleiche Tagesstruktur. Bin ja durch mein Sohn geschult. Sie einfach machen lassen geht teils wegen der Unfallgefahr nicht. 

Ich bin langsam so verzweifelt, Jeder Tag ist nur noch ein Spieß Ruten Lauf und ich gehe um 20 Uhr schlafen. Ich weine nur noch, bin psychisch kaputt und hab von dem ganzen hinterher einen mehrfachen Bandscheibenvorfall. 

Habe damals wegen meinem Sohn schon alles Durch: Erziehungsberatung,  Kinderpsychologe,  Familienhilfe,  Elterntraining und und und.... Gebracht hat das alles gar nichts! 

Ach ja,  ich mach das ganze auch noch komplett alleine.. 7 Tage die Woche stopp ohne Pause. 

Ausser Mutter und Kind Kur (was soll ich 3 Wochen irgendwo,  wenn ich danach wieder dieselbe Situation habe),  Gibt es noch andere Alternativen?

Verzweifelte Grüsse 

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17. April 2017 um 18:48

Hallo ihr 2 und danke für eure Antworten. Sie geht für 4 Tage einen halben Tag zur Tagesmutter, die hat auch alle Hände voll zu tun. 

Und ja konsequent bin ich immer. Wenn sie weglaeuft muss sie in die Karre (Hand reißt sie sich los oder lässt sich fallen und läuft wieder weg) und der Ausflug ist zu Ende. Ich versuche auch sie unterwegs zu beschäftigen. Leider mit maessigen Erfolg, da sie eh sehr sprunghaft ist. 

Kinderkontakt hat sie durch die Nachbarschaft auch Nachmittags. 

Viel bin ich auch mit ihr im Wald, da hat sie mehr Weite. 

Ich versuche nicht zu viele Verbote zu haben,  Aber auch im Haus die Wichtigsten akzeptiert sie nicht. 

So habe ich wegen dem Couch Hüpfen eine Matratze davorgelegt. 1. Kann sie dort hüpfen und falls sie oben hüpft ist sie geschützt.  Allerdings nutzt sie jetzt das Hochbett meines Sohnes dazu. Und nein,  das ist nicht witzig und keiner hat es ihr vergemacht. 

Ich hole sie dann immer dort runter und sie muss aus dem Zimmer (alleine geht sie nicht und ich muss ein schreiendes strampelndes Kind aus dem Zimmer buchsieren)  Das Spiel haben wir seit ca 2 Monaten mehrere Male am Tag.

Das sind jetzt 2 Beispiele,  die sich aber auch in ganz vielen anderen Dingen durch den Tag ziehen. 

Sie zeigt aber ansonsten ein normales lernverhalten und kann sich schon fast alleine Anziehen z. B.  

Das einzige was gut klappt sind waschen und zaehneputzen... Auch Haarekaemmen mit Trick 17 funktioniert... 

Versteht mich nicht falsch, sie ist ein tolles Kind und ich liebe meine Maus sehr, Aber diese ständige Unruhe,  das ständige gegen an und die ständige Unfallgefahr machen mich ganz kirre. Ich habe kaum noch sozialkontakte,  da ich den Gesprächen schon nicht mehr folgen kann. 

Und das ist ja jetzt erst der Anfang und ich bin komplett fertig... 

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17. April 2017 um 19:15

Hallo Bernadotte ja sie geht 4 Vormittage zur TaMu. Das reicht aber allemale für Haushalt und Einkauf.. Hab auch eine tolle Nachbarschaft... Allerdings die Hilfe für nur Lümmeln auf der Couch anzunehmen hab ich einfach nicht drauf. So haben sie mir bei meiner Bandscheiben OP beide Kinder abgenommen,  die sonst wohl in die Pflegefamilie gemusst hatten. 

Familie hab ich nicht mehr. Und die Erzeuger scheren sich gar nicht. 

Aber ein bisschen schreiben hilft ja auch schon ein wenig.

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17. April 2017 um 19:22
In Antwort auf radix123

Hallo ihr 2 und danke für eure Antworten. Sie geht für 4 Tage einen halben Tag zur Tagesmutter, die hat auch alle Hände voll zu tun. 

Und ja konsequent bin ich immer. Wenn sie weglaeuft muss sie in die Karre (Hand reißt sie sich los oder lässt sich fallen und läuft wieder weg) und der Ausflug ist zu Ende. Ich versuche auch sie unterwegs zu beschäftigen. Leider mit maessigen Erfolg, da sie eh sehr sprunghaft ist. 

Kinderkontakt hat sie durch die Nachbarschaft auch Nachmittags. 

Viel bin ich auch mit ihr im Wald, da hat sie mehr Weite. 

Ich versuche nicht zu viele Verbote zu haben,  Aber auch im Haus die Wichtigsten akzeptiert sie nicht. 

So habe ich wegen dem Couch Hüpfen eine Matratze davorgelegt. 1. Kann sie dort hüpfen und falls sie oben hüpft ist sie geschützt.  Allerdings nutzt sie jetzt das Hochbett meines Sohnes dazu. Und nein,  das ist nicht witzig und keiner hat es ihr vergemacht. 

Ich hole sie dann immer dort runter und sie muss aus dem Zimmer (alleine geht sie nicht und ich muss ein schreiendes strampelndes Kind aus dem Zimmer buchsieren)  Das Spiel haben wir seit ca 2 Monaten mehrere Male am Tag.

Das sind jetzt 2 Beispiele,  die sich aber auch in ganz vielen anderen Dingen durch den Tag ziehen. 

Sie zeigt aber ansonsten ein normales lernverhalten und kann sich schon fast alleine Anziehen z. B.  

Das einzige was gut klappt sind waschen und zaehneputzen... Auch Haarekaemmen mit Trick 17 funktioniert... 

Versteht mich nicht falsch, sie ist ein tolles Kind und ich liebe meine Maus sehr, Aber diese ständige Unruhe,  das ständige gegen an und die ständige Unfallgefahr machen mich ganz kirre. Ich habe kaum noch sozialkontakte,  da ich den Gesprächen schon nicht mehr folgen kann. 

Und das ist ja jetzt erst der Anfang und ich bin komplett fertig... 

Kenne ich.. 
man ist nur am Hinterherrennem und innerlich wirklich blockiert.
Jetzt ist es bei mir so, dass meine größeren Jungs (6, normal, und 9, mit Asperger Syndrom) sich gerne hochpuschen. Dann ist da noch der Kleine, der beschäftigt werden möchte. Ich vermeide viele Menschen, weil ich auch mittlerweile richtig gehemmt bin. Frag doch nochmal bei deinen KK nach, was man da tun kann

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22. April 2017 um 8:39

Danke für die zahlreichen Antworten,  vor allem von Mitbetroffenen. Sie ist bei der TaMu auch als wilde Hilde bekannt. Wir haben ja auch schon ein 3\4 Jahr Physio gemacht. Auch dort ist sie als sehr rastlos aufgefallen. Eine Diagnose lässt sich, so bin ich informiert,  erst ab 4 stellen?

Bei meinem Sohn bin ich erst letztes Jahr aufgeklärt worden über die Möglichkeit einer Pflegeleistung und Behindertengrad. Auch wenn er immerhin Anleitung mit Ortsanwesenheit braucht möchte ich dies jetzt! Nicht mehr beantragen. Ich denke es gibt viele Mütter die weitaus mehr leisten müssen und genau die selbe Pflegestufe erhalten. Er ist ja nun schon 9, im Kleinkindalter hätten wir das dringender benötigt! 

Ich werde beim nächsten Termin mit der Psychologin meines Sohnes einmal mit ihr über meine Tochter sprechen. Vielleicht hat sie ja noch eine Idee  

Lg an alle
 

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