Home / Forum / Mein Baby / Meine Tochter (5) das "Monster"

Meine Tochter (5) das "Monster"

11. Juni 2012 um 10:54 Letzte Antwort: 17. Juni 2012 um 20:37

Guten Morgen,
ich weiß, das ist nicht ganz das richtige Forum für Probleme mit 5jährigen, aber ich finde kein Anderes

Meine Tochter ist sehr dominant und besserwisserisch, das wird immer schlimmer . Sie mobbt andere Kinder, zieht auch ihre Freunde mit rein und duldet keinen Wiederspruch. Alle Kinder müssen sich ihr fügen, sonst droht sie mit Freundschaftsentzug oder ähnlichem.
Blöderweise, knicken ALLE dann ein und tun was sie will.
Ich würde mir echt wünschen, daß ihr mal einer die Stirn bietet, oder auch, daß sie mal das Opfer ist und von den Anderen geschnitten wird (klingt gemein aber ich wünsche mir, daß sie auch mal fühlt, wie das ist)
Wenn ich mit ihr darüber rede, ist sie sehr einsichtig und verspricht Besserung, doch sobald ich wegsehe, ist alles beim Alten.

Ich freue mich ja, daß sie so beliebt ist und mein Ziel war auch immer, daß sie sich behaupten kann und sich nicht alles gefallen lässt (so wie ich z.B. ), aber das geht zu weit.
Ich sehe sie schon als Königin des Schulhofes, vor der alle kuschen.....

Habt ihr einen Rat für mich?

Hilflose Grüße
Astrid

Mehr lesen

11. Juni 2012 um 13:02


Kundschafter der Hölle , das triffts leider manchmal.
Ich danke dir für deine Antwort, seltsamerweise sehe ich auch immer nur Kinder, die viiiiiel anständiger sind als meine
Ja, teilweise ist es sicher einfach ihre Persönlichkeit, dazu kommt, daß sie wirklich sehr gut spricht, auch Fremdwörter richtig einsetzt (bei denen ich mich frage, woher sie die immer hat) und die anderen in Grund und Boden argumentiert
Ich möchte nur, daß sie etwas emphatischer wird.
Danke für den Tipp mit der erziehungshilfe, an sowas habe ich noch gar nicht gedacht.
LG

Gefällt mir
11. Juni 2012 um 19:37

Danke auch dir,
den Gedanken mit der Hochbegabung hatte ich auch schon, als sie so 3-4 Jahre alt war, da war sie den Anderen kopfmäßig sehr weit voraus.
Inzwischen ist es nicht mehr so krass. Ich denke schon, daß sie sehr intelligent ist, aber hoffentlich nicht hochbegabt.
Und vorallem hält sie sich auch für die Schlauste.
LG

Gefällt mir
11. Juni 2012 um 19:40


Die Beispiele, die du anführst, kommen mir sehr bekannt vor,,,,, Gott sei Dank bin ich nicht allein damit geschlagen.
Meine hat es übrigens auch vom Papa
Zum Glück ist meine Kleine nicht so, sonst würde ich durchdrehen
Danke dir
LG

Gefällt mir
11. Juni 2012 um 20:52


das stelle ich mir lustig vor, aber glaube mir, ICH würde definitiv gewinnen
Und (ich zitiere): Daß jesus für uns gestorben ist, hätte er sich sparen können! Was hab ich denn davon?

Gefällt mir
17. Juni 2012 um 20:37

Geduldig sein, dass korregiert sich
Mit 4-5 Jahren war meine Tochter auch von Erzieherin als "Altklug" abgestempelt worden. Im Umgang mit anderen Kindern wollte sie auch ständig das Sagen haben. Was allerdings zur Ablehnung durch die Anderen führte. Heute ist sie 6 3/4 Jahre und hat die 1. Klasse bestanden. Lehrerin: "Sie ist ein Kind was auch gleich in die 2. Klasse hätte gehen können". Vor Einschulung (5 1/2 Jahren) war ich beim Sozialpsychatrischen Dienst und hab mal den IQ testen lassen mit Ergebnis: kein Genie aber sehr intelligent. Mit Einschulung konnte sie bereits lesen und rechnen. Schule ist keine Herausforderung. Der soziale Umgang hat sich gebessert und der "Oberlehrer" bei ihr ist schon bisschen weg. Nach wie vor, kommt sie mit ältere Kinder besser zu recht oder jüngeren Kindern die sie bemuttern und dirigieren kann. Problematisch sind eher feste Freunde - was mir Sorgen macht. Da muss ich mir noch Rat suchen. Gefordert wird sie ausserschulisch - bei den Dingen die ihr Spaß machen bzw. sie sich selbst ausgesucht hat: Chor/ Blockflöte seit ca. 2,5 Jahren und seit Dezember Querflöte, Karate und Schwimmen.
Fazit: sie ist mein ganzer Stolz!!!, aber kein pflegeleichtes Kind, sondern immer fordernd, sehr sensibell, sehr selbstbewußt und bestimmend.
Nun gibt es ja schlaue Mitmenschen und Sozialpädagogen, die meinen eine "Eliteschule" oder ein Überspringen von Klassen wären da hilfreich. "Eliteschulen" gibt es nicht, nur Privatschulen. Privatschulen sind nicht in der Nähe und würde nach Schulschluss zur Ausgrenzung im heimischen Umfeld führen. Beim Überspringen von Klassen, stehle ich immer 1 Jahr Kindheit vorallem wenn das Kind schon mit 5Jahren eingeschult wurde. In den höheren Klassen wäre sie dann immer Aussenseiter, da die Älteren andere Interessen haben (wie Freund, Disko usw.) und "Babys" werden da nicht mit genommen. Nicht nur das Wissen ist entscheidend, sondern die körperliche, geistige und sexuelle Entwicklung. Insofern hab ich mich nicht für das Lernen entschieden, sondern für die soziale Entwicklung in der Grundschule. Sie ist bis Ende der 4. Klasse so zu sagen in der Grundschule geparkt. Sollte sie dann noch Interesse und vorallem Spaß haben, dann geht es an eines der 3 Elite-Musikgymnasien in Deutschland. Da kommt sie dann schon allein mit den öffentl. Verkehrsmitteln hin und kann später alles studieren was sie möchte.
Tip für dich: Versuche es mal mit Kindern die so 7-9 Jahre alt sind und bringe sie zusammen. Da kommt es anfänglich zu Konflikten. (Kann aber auch recht gut funktionieren, mit Kind welches älter ist und nicht so hell ist). Beachte, dass Kinder die begabt sind, dazu zu neigen wenn sie unterfordert sind auffällig zu werden. Also fordere sie - kein Zwang!!!! - spielerisch bzw. Interessen bezogen.

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers