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Merkwürdige sitzordnung in der klasse?

25. August 2014 um 11:27

hab heute morgen gesehen , das die tische in der klasse total merkwürdig stehen. die tische stehen im Rechteck , also einmal rum ums Klassenzimmer. was jetzt nicht weiter merkwürdig wär, aber die kinder sitzen alle Richtung wand/fenster, also innen am tisch, schauen also direkt auf die wand/fenster. wenn die Lehrerin vorne steht, drehen sie ihr ja komplett den rücken zu bzw müssen sich total verdrehen um zu ihr nach vorn zu schauen. meine tochter sitz zwar vorne in der reihe,auf höhe des lehrerpults, aber auch hier sind die tische sehr nah an der wand, ich würde sagen max 1-1,5m bis zur tafel.
ich hab mich mit einer anderen mutter unterhalten und die findets auch merkwürdig. sie meinte , würde ihre tochter an der seite oder hinten sitzen , würde sie die Lehrerin ansprechen.
obwohl ich find keinen der Sitzplätze egal ob vorn ,hinten oder seitlich ideal.
ist das irgendwie jetzt was neues, das sich die kinder zb besser konzentrieren?? arbeiten die nicht mehr an der tafel in der 3.klasse. ich bin ja am überlegen die Klassenlehrerin anzusprechen, aber will da jetzt nicht sofort nach paar tagen stress mit der. laut meiner tochter ist sie strenger als ihre alte Klassenlehrerin und auch sonst hab ich eher kritisches gehört...langweiliger unterricht...
erst mal abwarten oder drauf ansprechen?? bzw kann mir jemand was zu dieser sitzanordnung sagen??

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25. August 2014 um 11:30


Ich finde diese Sitzordnung sehr merkwürdig und kann auch gerade nicht erkennen, was für ein Konzept dahinter stehen soll?!!
Sprich die Lehrerin einfach an! Nur, weil du eine Frage hast, bedeutet das ja nicht automatisch, dass du Streit mit ihr beginnst!

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25. August 2014 um 11:42

Ok die klassenlehrein war noch nicht da
könnte sein , das die Putzfrau die falsch hingestellt hat. aber die tische stehen auch zu eng an der wand. spricht also gegen diese Möglichkeit.auch würden die kinder ,3.und 4.klässler sie ja dann auch richtig hinstellen.
es ist eine montessorischule,also selbstständiges lernen ist programm...aber beim laufen durch die flure schaut man ja schon mal in die anderen Klassen rein und da ist mir diese sitzanordnung noch nicht aufgefallen. werd sie bei nächster Gelegenheit mal fragen...dachte das hier jemand sowas kennt und es irgendwie ne Erklärung dafür gibt.

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25. August 2014 um 13:12

...


Hi,
genau das gleiche "Problemchen" haben wir an unserer Schule auch.
Unser Sohnemann wurde vor kurzem erst eingeschult und am ersten Tag standen die Tische bereits schon zur Wand gerichtet, genauso wie du es beschreibst.
Ich dachte zunächst das die Tische und Stühle so aufgestellt wurden, damit die Eltern, Kinder und Großeltern mehr Platz haben.
Aber dies war wohl eher Wunschdenken meinerseits, denn die Tische ect. stehen noch heute so und somit sitzt mein Sohn schön mit dem Rücken zur Lehrerin und mit dem Gesicht zur Wand (Leider hat er keinen Fensterplatz und die Wand ist auch nicht besonders schön).
Heute habe ich dann mitbekommen das es ein ganz neues Konzept sei und diese Schule nun auch nach diesem Konzept arbeiten wird.
Beim Elternabend der noch statt finden wird, werde ich dann mal genauer nachfragen, wo der Sinn darin liegt das die Kinder mit dem Rücken zur Lehrerin und zur Tafel gerichtet sind. (Ich glaube ich mache mich direkt beliebt )
Ich persönlich finde es nicht gut und finde es traurig das das neue Konzept nicht bei der Anmeldung vorgestellt wurde, denn dann hätten wir uns ganz anders entschieden.

Liebe Grüße

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25. August 2014 um 13:27


Aber was soll da gut dran sein wenn ein kind mit dem gesicht zur wand und sich somit selbst im licht sitzt? Ich kenne noch Gruppentische, das Hufeisen oder reihenweise aber immer mit blick in den raum/zur tafel.
Klär uns mal auf wenn du was weißt

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26. August 2014 um 1:01

Blaablaaaa@ auch zur wand
ich muss mal morgen früh meine tochter ausfragen. sie sitzt ja ganz vorn. aber auch sehr nah an der wand mit der tafel.
ihre Tischreihe ist auf höhe des lehrerpults. wer sich noch an seine Schulzeit erinnert, weiss ja noch wie nah der in der regel an der wand steht.
die gruppentische in der 1.und2. klasse ergaben für mich mehr sinn.wird sich ja zeigen ob das klappt...
da sie ja eigentlich 2 Klassenlehrerinnen hat(arbeiten Teilzeit...find ich übrigens auch merkwürdig), werden wohl beide davon überzeugt sein.

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26. August 2014 um 9:43

Mach
Dir mal nicht so viele gedanken.hinterfragen ist immer gut, aber sei dir sicher- die klassenlehrerinnen werden lange genug studiert haben.die wissen schon was sie tun ...
Heute wurd vieles anders angegangen als noch vor 10 oder 15 jahren. da wirst du noch einige male denken " häää??! Was doll das denn jetzt?!"...
Also frag ruhig nach, wenn du irgendwas seltsam findest, aber hab vertrauen in die lehrer- die sind sich ihrer veranteortung brwusst und wissen was sie tun...

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26. August 2014 um 12:41

Ich kenne die sitzordnung auch
Ich bin mal in einer totalen Problemklasse gelandet, nichts half bis einer der Eltern das mal vorschlug. Die Lehrer fanden das blöd von wegen Mehraufwand und so bekommen die den Stoff nicht durch. Es wurde dann doch ausprobiert und funktionierte nach 2 Wochen ca. sehr gut. In der Klasse waren viele einfach mit dem zuhören, gleichzeitig schreiben und am besten noch parallele Fragestellungen (wegen mündlichen Noten) überfordert, haben abgeschalten und deshalb nur Quatsch gemacht. Den Stoff haben wir so natürlich nicht geschafft. Aber mit der Sitzordnung war klar erst zuhören und so die mündliche Notenbildung machen und im Anschluss erst schreiben und gezielte Aufgaben dazu machen. In unserem Fall hat sich Notenmäßig auch was getan! Wir waren zwar schon um einiges älter und es war erst eine Umgewöhnung aber wir blieben bei der Sitzordnung und es war auch gut so. Ob das Sinn macht bei Grundschülern weiß ich nicht da habe ich keine Ahnung von aber gerade in weiterführenden Schulen finde ich das wirklich nicht schlecht.

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26. August 2014 um 13:44

Das ist eine momentan popoläre Sitzordnung, die auch an
weiterführenden Schulen praktiziert wird.
Ich würde es freundlich am Elternabend nachfragen und ggf. deine Bedenken äußern.

LG
Pupsigel

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26. August 2014 um 18:46

Absicht.


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26. August 2014 um 19:07

Montessori = weg von der Lehrerzentrierung
Das Montessori-Prinzip geht weg vom Frontalunterricht also vom lehrerzentrierten Unterricht, d.h. eine Ausrichtung der Sitzordnung zur Tafel hin ist unnötig.(Das Abschreiben von der Tafel hat zudem meist geringen Anteil im Unterricht, sondern folgt z.B. tendenziell eher über Freiarbeitsmaterialien, die die Kinder mit an ihren Platz nehmen, daher müssen sie sich auch nicht verrenken).
Die dabei frei entstehende Mitte bietet zusätzlich die Möglichkeit, sich gemeinsam zu treffen, über Unterrichtsinhalte zu diskutieren, selbst auszuprobieren oder auch in Einzelarbeit, Aufgaben zu erledigen, die nicht am Platz erfolgen können (weil das Material größer als der Tisch ist). Diese Treffen finden entweder auf Teppichfliesen, Bänken oder im Stuhlkreis statt (toll ist es, dass die Stühle schnell ohne Hindernisse zusammengeschoben werden können).

Zudem hilft es einigen Kindern in einer reizarmeren Umgebung (also ohne Blick auf viele Plakate oder vielen Tischnachbarn wie z.B. am Gruppentisch) sich zu konzentrieren. Diese erhalten auch eher einen Platz an der Wand. Dies sieht für Außenstehende immer ein wenig befremdlich oder gar isolierend aus, ist teils aber sogar von Schülern gewünscht!

Welche pädagogischen Gründe dein Klassenteam hat, werden sie dir sicherlich in einem Gespräch erklären und dieses ggf. sogar für den 1. Elternabend vorbereitet haben.

Mach dir also nicht zuviele Gedanken. Es wird sicherlich gute Gründe geben und die Lehrer, die ich kenne, beraten und erklären auch gern. Wirst dich also nicht unbeliebt machen!

*PS: Es gibt auch einen führenden Pädagogen, auf den diese Sitzordnung zurückgeht, doch mir fällt grad sein Name nicht ein. Sorry!

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26. August 2014 um 19:27

Also meine tochter meinte
es stört sie nicht, es wär ok so.
die Lehrerin hat sie heute auch alle umgesetzt, sie sitzt jetzt hinten...getrennt von ihren Freundinnen bzw wurde alle umgesetzt.
wenn da ein vernüftiges Konzept hintersteht ist es ok... ich schick ja mein Kind in die schule, damit sie was lernt und nicht aus spass. klar soll schule auch spass machen, aber in erster Linie soll sie lernen. und leider ist es doch so, das je älter die kinder werden, sie abschalten,den unterricht stören oder gar nicht erst mehr im Stoff mitkommen. wichtig find ich das der unterricht interessant gestaltet wird...das versteh ich unter spass... papierkügelchen werfen und streiche spielen sind respektloses verhalten.schliesslich möchte ich auch nicht bei der arbeit auch nicht von papierkügelchen beworfen werden ...

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26. August 2014 um 19:42

Zum Glück haben wir Frontalunterricht!
Ich finds schrecklich, gut, mal für einen Tag, wenn ein besonderes Prokjekt ist, okay aber nicht auf Dauer.

Die Nichte meines Mannes ist 11 und vor einigen Jahren, da g sie so 2 Jahre zur Schule, klagte sie immer wieder über Bauchweh, Übelkeit, Kopfweh. Mehrfach rief die Schule an.
Keiner mußte, was das Kind hat.
Bis eine Kinderärztin mal näher nachfragte und da kam eben raus, dass die kinder in U-Form sitzen und sich das Mädchen immer verdrehen muß, um die Tafel zu sehen.

Tja, daher kamen die Beschwerden. Das Kind wurde so gesetzt, dass es gerade zur Tafel schauen kann und weg waren die Beschwerden.

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26. August 2014 um 20:09

Nachfragen
finde ich auch ok.
Aber gleich in Zweifel ziehen, finde ich nicht gut.
Im Endeffekt ist die Sitzordnung echt total egal.
Jede hat ihre Vor- und Nachteile, aber keine schädigt Kinder nachhaltig.
Die Lehrer denken sich schon etwas dabei und man sollte manchen Dingen einfach eine Chance geben, so wie du es ja auch jetzt machst.
Denn nur weil jeder mal in der Schule war und man früher vieles anders gemacht hat, heißt es nicht, dass früher alles besser war und alle ehemaligen Schüler Schulexperten sind.
Ein Stück Vertrauen in die Lehrer ist immer hilfreich. Hier wird immer zu schnell verteufelt, sei es die Sitzordnung oder auch die Methode für den Schriftspracherwerb. Zu wenig hinterfragt, aber gleichzeitig wird Unterricht auf Basis moderner Erkenntnisse und auf hohem Niveau verlangt.

Und jaaaa, gerade weil man eben auch abwechslungsreichen Unterricht für seine Kinder haben will, ist so eine andere Sitzordnung mal gar nicht verkehrt.
Die Möglichkeit ruckzuck einen Stuhlkreis zu formen, ohne dass man zuerst Tische verrücken und alle 30 Kinder mit dem Stuhl durchs Klassenzimmer marschieren, hat doch auch was Gutes! Und lieber mal zum Fenster rausschauen, wenn's langweilig ist statt dem Vordermann Papierkügelchen ins Haar zu werfen..

Die Extreme wie Sannie sie beschreibt, treten garantiert nicht bei jedem Kind auf, und können auch vorkommen, wenn die Kinder an Gruppentischen sitzen oder in einem normalen Hufeisen.
Die frontale Sitzordnung ist auch nur für die, die vorne sitzen optimal und das auch nur im Hinblick darauf, wenn man will, dass sie immer auf den Lehrer blicken. Dies ist aber in der heutigen Didaktik gar nicht gewünscht. Außerdem fördert sie nicht gerade die Gesprächskultur im Klassenkreis...

Also einfach anhören, wie das das Lehrerteam begründet.
Außerdem ist das auch nicht nur schlecht, wenn sich Lehrer den Klassenlehrerposten teilen. Wenn's mit der einen nicht klappt, hat man wenigstens noch die andere! Diese hat dann eventuell auch eine ganz andere Sichtweise auf das jeweilige Kind und so kann kein Kind so schnell abgestempelt werden oder sich unwohl fühlen!

Schule ist echt ein sensibles Thema und ich weiß selbst, wie man als Mutter immer mitlebt, aber manchmal muss man auch unvoreingenommen an neue Situationen rangehen, um deren positive Seiten kennenlernen zu können. Und über Kleinigkeiten wie eine Sitzordnung lohnt es sich nicht wirklich sich einen Kopf zu machen. Es sei denn, sie führen wirklich zu einem dauerhaften Unwohlfühlen des Kindes. Aber das weiß man erst, wenn man es ausprobiert hat. Und die gravierenden Dinge, die Kindern in der Schule so passieren, sind ein anderes Kaliber. Da ist es schön, wenn die Sitzordnung der einzige Punkt ist...

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27. August 2014 um 7:59
In Antwort auf paditax

Nachfragen
finde ich auch ok.
Aber gleich in Zweifel ziehen, finde ich nicht gut.
Im Endeffekt ist die Sitzordnung echt total egal.
Jede hat ihre Vor- und Nachteile, aber keine schädigt Kinder nachhaltig.
Die Lehrer denken sich schon etwas dabei und man sollte manchen Dingen einfach eine Chance geben, so wie du es ja auch jetzt machst.
Denn nur weil jeder mal in der Schule war und man früher vieles anders gemacht hat, heißt es nicht, dass früher alles besser war und alle ehemaligen Schüler Schulexperten sind.
Ein Stück Vertrauen in die Lehrer ist immer hilfreich. Hier wird immer zu schnell verteufelt, sei es die Sitzordnung oder auch die Methode für den Schriftspracherwerb. Zu wenig hinterfragt, aber gleichzeitig wird Unterricht auf Basis moderner Erkenntnisse und auf hohem Niveau verlangt.

Und jaaaa, gerade weil man eben auch abwechslungsreichen Unterricht für seine Kinder haben will, ist so eine andere Sitzordnung mal gar nicht verkehrt.
Die Möglichkeit ruckzuck einen Stuhlkreis zu formen, ohne dass man zuerst Tische verrücken und alle 30 Kinder mit dem Stuhl durchs Klassenzimmer marschieren, hat doch auch was Gutes! Und lieber mal zum Fenster rausschauen, wenn's langweilig ist statt dem Vordermann Papierkügelchen ins Haar zu werfen..

Die Extreme wie Sannie sie beschreibt, treten garantiert nicht bei jedem Kind auf, und können auch vorkommen, wenn die Kinder an Gruppentischen sitzen oder in einem normalen Hufeisen.
Die frontale Sitzordnung ist auch nur für die, die vorne sitzen optimal und das auch nur im Hinblick darauf, wenn man will, dass sie immer auf den Lehrer blicken. Dies ist aber in der heutigen Didaktik gar nicht gewünscht. Außerdem fördert sie nicht gerade die Gesprächskultur im Klassenkreis...

Also einfach anhören, wie das das Lehrerteam begründet.
Außerdem ist das auch nicht nur schlecht, wenn sich Lehrer den Klassenlehrerposten teilen. Wenn's mit der einen nicht klappt, hat man wenigstens noch die andere! Diese hat dann eventuell auch eine ganz andere Sichtweise auf das jeweilige Kind und so kann kein Kind so schnell abgestempelt werden oder sich unwohl fühlen!

Schule ist echt ein sensibles Thema und ich weiß selbst, wie man als Mutter immer mitlebt, aber manchmal muss man auch unvoreingenommen an neue Situationen rangehen, um deren positive Seiten kennenlernen zu können. Und über Kleinigkeiten wie eine Sitzordnung lohnt es sich nicht wirklich sich einen Kopf zu machen. Es sei denn, sie führen wirklich zu einem dauerhaften Unwohlfühlen des Kindes. Aber das weiß man erst, wenn man es ausprobiert hat. Und die gravierenden Dinge, die Kindern in der Schule so passieren, sind ein anderes Kaliber. Da ist es schön, wenn die Sitzordnung der einzige Punkt ist...


dem kann ich mich nur anschließen! schön geschrieben, danke!

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