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Mieter unter uns beschweren sich, muss ich meinem Sohn(Mutismusgefährdet) das spielen verbieten ?

16. September 2014 um 18:24

Seit ein paar Monaten haben wir neue Nachbarn unter uns wohnen und seitdem ist hier nur Stress mit denen. Sie sind so um die 30 also ein klein wenig älter als wir, gegen sie laufen im Haus auch schon Beschwerden wegen Katzenpipi und Schweißgeruch, muss dazu sagen die beiden sind wirklich sehr unsauber und mehr als dick(ich habe null etwas gegen dicke Menschen, aber das ist nicht mehr gesund und unnötig) Gerade klingelt es an der Tür, die Nachbarin:

Kann ihr Kind nicht ruhig sein, ich habe Kopfschmerzen und ich kann doch nicht schon wieder eine Kopfschmerztablette nehmen...
Mein Mann ist Gott sei Dank schon von der Arbeit zurück und hat ihr dann gesagt: Mein Sohn kann sicher nichts für ihre Kopfschmerzen, was sollen wir noch tun wir halten die Ruhe Zeiten komplett ein, morgens bis mittags ist der Kleine im Kindergarten, wenn er dann um 17 Uhr mal ein wenig drin spielt und auch mal 5 Minuten durch die Wohnung rennt dann ist das nunmal so, wir können und werden unseren Sohn nicht festketten, das ist ein Kind und wir werden ihm das spielen nicht verbieten, wir sagen ihm schon immer das er leise laufen oder rennen soll über den Laminat...
Darauf meinte sie dann nach langem hin und her: Ich will das aber nicht dann rufe ich halt wieder die Vermieterin an...
Mein Mann nur: Ja von mir aus machen sie das...Und hat ihr die Tür vor der Nase zugeknallt...

Der Knaller kommt noch. Mein Mann darauf hin von sich aus die Vermieterin angerufen und das Problem geschildert: Was muss man sich dann für Sprüche anhören? Ganz ehrlich Herr ... gehen sie doch nachmittags mit ihrem Sohn raus, bauen sie ihm draussen einen Sandkasten das erlaube ich, bringen sie ihn zu anderen Kindern und vor allem gehört ein Kind um 19 Uhr spätestens ins Bett, ich weiss das man Ihres noch um 21 Uhr gelegentlich hört meine Kinder sind früher immer um 18 Uhr ins Bett und heute studieren sie beide, zudem habe ich selber ein Laminat für 70 Euro den qm plus dicker Schrittschalldemmung in meiner Wohnung liegen und die Mieter unter uns hören uns trotzdem, dann muss man das halt umgehen...
Mein Mann hat das Gespräch dann mit den Worten: Ich brauche mit Ihnen sicher nicht über verschiedene Erziehungsmethoden reden und damit beenden wir jetzt bitte das Gespräch, kümmern sie sich bitte um den starken Geruch der Herrschaften und stellen sie klar das wir unser Kind nicht festbinden werden...Sie meinte dann nur noch ok das werde ich tun, Tschüss ....

Ganz ehrlich was soll ich davon halten? Ausziehen würden wir gerne aber leider sind Wohnungen hier schwer zu bekommen und sie soll auch in der Nähe des Kindergartens sein, wir suchen zwar aber das kann sich noch hinziehen. Wir halten die Mittag und Abend Ruhe komplett ein. Der Kleine ist bis 12 Uhr im Kindergarten, dann ruht er sich aus und ab 15 Uhr wird dann gespielt, draussen oder drinnen je nach Lust und Laune, wir gehen einkaufen auf den Spielplatz oder unternehmen andere tolle Dinge draussen und drinnen um 21 Uhr ist der Kleine dann im Bett und schläft seine 10-11 Stunden...Wir haben ihm schon gesagt das er nicht so poltern und laut rennen soll... Problem dabei wir haben von unserem Kinderarzt gesagt bekommen das wir ihm das sprechen/laut sein allgemein nicht zwingend und wirklich nur wenn es sein muss verbieten sollen...Er ist sehr sehr schüchtern und wird durch solche Worte auch sehr schnell eingeschüchtert so das er dann ganz zu macht, der Arzt wollte noch keinen leichten Mutismus diagnostizieren aber wir sollten solche Dinge einfach weitgehend vermeiden...Von daher kann, will und werde ich meinem Sohn das nicht verbieten zumal es zusammengefasst wenn überhaupt eine Stunde am Tag ansatzweise lauter ist...

Was sagt ihr dazu? Was würdet ihr tun ?

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16. September 2014 um 18:43

Mach so weiter...
wie bisher.
Kinder dürfen auch in der Wohnung mal lauter sein.
Da gibt es diverse Gerichtsurteile.
Ich finde, ihr verhaltet euch volkommen in Ordung.
Und gar nicht auf Diskussionen mit der Nachbarin einlassen. Sie wussten ja, dass ihr mit Kleinkind da wohnt, und dann muss man halt auch mal mit Spiel Lärm rechnen.
Solange euer Sohn nicht Sonntags um 6 mit dem Bobby-Car durch die Wohnung fährt oder ähnliches macht, lasst euch nicht verunsichern!
Die Reaktion von deinem Mann war
LG

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16. September 2014 um 20:37

Nichts machen
Kinderlärm ist zumutbar, von daher zurück lehnen und Kind beim spielen beobachten und geniessen

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16. September 2014 um 20:39


krass

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16. September 2014 um 20:42


ich würd da gar nix machen. "kinderlärm" ist nicht verboten und kein kündigungsgrund. ihr seid ja schon sehr darauf bedacht ruhezeiten einzuhalten. von daher, mach dir kein stress, kocht euch ein tee und genießt euer leben mit kind.

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16. September 2014 um 20:55

Wie ich diesen Satz hasse
"Kinderlärm ist zumutbar"
Ganz ehrlich jetzt nix gegen die TE wir haben selbst 2 Kinder aber unter uns sind vor ein paar Monaten neue Nachbarn eingezogen mit Kindern zwischen 3 und 4 Jahren.
Die kreischen, JA kreischen jeden Tag von Morgens um 9 bis Abends um 23 Uhr alles zusammen in den schrillsten Tönen. Die Eltern sagen nix. Die Kinder laufen im Hof herum, auch gerne Sonntags gegen 7 Uhr morgens klingeln ewig an den dort stehenden Fahrrädern also der Klingel oder schlagen wahlweise mit Gegenständen auf das dortige Rohr.
Da ist mir "Kinderlärm ist zumutbar" mal sch***egal!
Es kommt wohl immer darauf an, wie die Situation ist.
Ach und neuerdings haben sie sich einen kläffenden Hund gekauft der das ganze komplettiert.
An erholsame Wochenenden ist hier nicht mehr zu denken, der Hinterhof wird grundsätzlich jeden Tag in Beschlag genommen und am Wochenende ist dann den kompletten Sommer bisher Grillfest ab ca. 19 Uhr mit 10-15 Freunden
Tsja auch sowas muss man dann hinnehmen.... ganze ehrlich da hätte ich lieber dich als Nachbarin

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16. September 2014 um 22:36

Zu *Kinderlärm muss geduldet werden*
Das stimmt so nicht ganz, denn gegen Kinderlärm an sich kann man nichts sagen, WENN er sich in einem gewissen Rahmen hält. Wir haben momentan ein ähnliches Problem, unsere Tochter ist fast 2 und unsere Nachbarn haben 2 Söhne (6 und 1,5). Den Lärm müssen alle Parteien soweit hinnehmen, aber nur, wenn er, wie gesagt, im Rahmen ist. Es muss niemand z.B. hinnehmen, dass ein Kind morgens um 6 mit dem Bobby Car durch die Wohnung düst. Oder dass es bis abends spät lärmt (vorausgesetzt es ist alt genug, bei einem Kleinkind, das schreit, kannste leider auch nichts machen).

In eurem Fall können allerdings die Nachbarn wiederum gar nichts tun, vor allem, wenn ihr sowieso schon dafür sorgt, dass der Kleine nicht rennt usw., und Bettgehzeiten vorschreiben lassen geht mal gar nicht! Und solange ihr die Mittags- und Abendruhe zumindest einigermaßen einhaltet/einhalten könnt, können sie zwar motzen, aber nichts machen.

Super Reaktion übrigens von deinem Mann, ich hätte da ähnlich reagiert. Vermieter, vor allem ältere, können manchmal echt biestig sein und meinen, sie können sich Recht und Ordnung grad raussuchen, wie es ihnen passt; da ist es ab und an nicht schlecht, etwas direkter zu sein.

Also, ich schließe mich an: Kind spielen lassen und die Worte der Nachbarn rechts rein - links wieder raus.

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