Home / Forum / Mein Baby / Nach der Geburt, Babies / Milcheinschuss fördern

Milcheinschuss fördern

30. August 2012 um 0:05 Letzte Antwort: 4. September 2012 um 17:31

Hallo Mädels!

Nun bin ich schon in der 31. ssw und ich würde gerne stillen, wenn der kleine Mann mal da ist.

Keine Frau aus meiner Familie konnte stillen , aber ich würde so gerne, vor allem weil ich Diabetikerin bin, und somit das Immunsystem des Kindes fördern könnte!

Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Kann man vor der Geburt die Milchproduktion bzw. den Milcheinschuss fördern, damit man sein baby stillen kann?

LG

Mehr lesen

30. August 2012 um 0:17

Huhu
Also vor der Geburt hab ich nur gehört man soll sich an den Brüsten kalt abduschen (aber wohl eher zum abhärten, obs stimmt weiß ich nicht, habs nie gemacht)

Ansonsten, nach der Geburt bzw beim Milcheinschuss Malzbier (Karamalz, alkoholfreies) trinken, ich glaub bei mit hats geholfen

LG

Gefällt mir
30. August 2012 um 0:19

@fruchtiii
Danke dir!
Von diesem Stilltee habe ich auch von meiner Nachbarin gehört, habe aber nicht direkt an die Wirkung geglaubt
Und was das Durchhaltevermögen angeht, daran wird es bei mir nicht scheitern ... Aber dieses Krankenhaus in dem ich entbinden werde (in Ö), ist dafür bekannt, dass man nach 3 Tagen (erfolglosen Stillversuchen) gleich so eine Tablette bekommt, mit der dann abgestillt wird ...
Ich hoffe, dass es dazu nicht kommt!

Und wann kann ich dann mit diesen Tees anfangen? Vor der Geburt schon oder erst danach?

Gefällt mir
30. August 2012 um 0:22

@needholiday
also nach diesen Hitzewellen, bin ich es mittlerweile gewohnt, nicht nur meine Brüste kalt abzuduschen Spaß beiseite!

Danke für den Tipp, ich werde es einfach weiter machen, und Malzbier habe ich noch nie probiert, aber wenn's gut ist, warum nicht?!

Gefällt mir
30. August 2012 um 0:32


Ja, dieses Krankenhaus ist echt für'n A*sch ... Nur muss ich eben dort entbinden, weil's eine Uniklinik ist mit Neoantologie ist

Zumindest kann ich mich jetzt schon darauf vorbereiten, und die dumme Tablette einfach verschwinden lassen, falls es denn nicht auf Anhieb klappt

Gefällt mir
30. August 2012 um 9:21

Ganz wichtig
mach Dich mental stark - und zwar für die Schwestern im Krankenhaus. Du bist die Mutter, Du bist ein erwachsener Mensch und Du musst nichts machen, was Du nicht willst! Egal, was die Dir raten.

Les Dich vorher schlau, damit Dich niemand so einfach verunsichern kann. Besorg Dir eine stillfreundliche Hebamme, die Dich beraten kann. Wenn sie im Krankenhaus mit irgendwas ankommen, DEINE Hebamme fragen bevor Du zustimmst.

Es ist ganz normal, dass Kinder erstmal abnehmen. Bis zu 10% vom Geburtsgewicht sind völlig unbedenklich. Und auch etwas mehr ist meist völlig unproblematisch. Lass Dich bloß nicht zum zufüttern überreden! In vielen KH (und Deines klingt ja nicht sehr stillfreundlich) machen sie das viel zu schnell.

Sollte Dein Baby eine Neugeborenengelbsucht haben und daher eine Lichttherapie brauchen - bestehe trotzdem darauf, dass NIEMAND Deinem Kind eine Flasche gibt. Oft machen die Schwestern das dann leider ohne groß zu fragen. Sowas musst Du von Dir aus verbieten und darauf bestehen, dass es entsprechend notiert wird.

Du als Mutter hast das Recht, über so etwas zu entscheiden. Wenn Du nicht möchtest, dass Dein Kind die Flasche bekommt, dann hat das auch niemand zu tun. Es sei denn, das Kind ist wirklich in einem gesundheitlichen Zustand, indem alles andere gefährlich wäre.

Wenn zufüttern wirklich nötig wird, dann bestehe darauf, es erst mit einem Becher zu versuchen. Das klappt oft viel besser, als man denkt. Und es kann zu keiner Saugverwirrung kommen. Das ist wirklich nicht zu unterschätzen.

Wichtig ist, dass Du ganz selbstbewusst hinter dem stehst, was Du tust. Ich weiß, das ist beim ersten Kind sehr schwierig, weil man sich so unsicher fühlt. Schließlich hat man keine Erfahrung. Trotzdem musst Du überzeugt sein, von dem was Du tust. Auch wenn Ärzte und Krankenschwestern irgendwie eine Autorität ausstrahlen in so einem Krankenhaus - Du als Mutter (bzw ihr als Eltern) habt von Anfang an das Sorgerecht, nicht erst wenn ihr aus dem KH draußen seid. Und als Inhaber dieses Sorgerechts könnt ihr entscheiden, was mit eurem Kind gemacht wird. Ihr müsst prinzipiell jeder Behandlung zustimmen, es sei denn sie ist lebensnotwendig. Damit hat niemand das Recht, eurem Kind die Flasche zu geben, wenn ihr das nicht wollt.

Was die Vorbereitung angeht: Vorher kann man eigentlich nichts machen. Und was nach der Geburt hilft, wurde ja schon gesagt.

Ich wünsche Dir viel Glück - Du schaffst das ganz sicher mit dem Stillen!!!

Gefällt mir
30. August 2012 um 9:36

Noch ein tip
Du hast hier ja schon ein paar gute tips bekommen. Anlegen ist wirklich wichtig. Da die brustwarzen ja oft sehr wund am Anfang werden kann ich dir nur MultiMum kompressen aus der Apotheke empfehlen. Die machst du dann einfach auf die brustwarze, stilleinlage drauf und fertig. die Brust muss auch nicht abgewaschen werden vor dem erneuten anlegen. Bei mir haben die Wunder bewirkt

Gefällt mir
30. August 2012 um 9:44

Hallo
Gerade in der Situation finde ich es ganz wichtig, dass Du jetzt schon Kontakt mit einer Stillberaterin aufnimmst, die Dir schon mal einiges erklärt und sofort nach der Geburt für Fragen zur Verfügung steht. Im KH wird einem leider sehr viel Unsinn erzählt häufig (teilweise auch in angeblich stillfreunldichen KH) - da rollen sich einem manchmal dei Fußnägel hoch. Und wenn in der Familie keiner Stillen konnte werden von da wahrscheinlich auch keine hilfreichen Kommentare kommen.

Zum Einlesen würde ich Dir dieses Forum empfehlen:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewforum.php?f=2

Ich habe hier bei Gofem in den letzten 5 Jahren sehr viel übers Stillen gelernt, aber da habe ich nochmal unendlich viel dazugelernt seit ich da bin. Vor allem die wichtigen Fragen, die eine Stillberaterin fragt, wie man Gewichtsdaten beurteilt u.v.m.

Gefällt mir
4. September 2012 um 17:31


Danke für eure Tipps, Mädels!

Mit der Hebamme wird's bei mir leider nichts werden. Die wird in Österreich nicht über die Krankenkasse finanziert (zumindest nicht für jeden), außer man hat viel Geld oder eine private Zusatzversicherung.
Aber ich glaube, dass die Caritas auch eine Stillberatung anbietet, falls wirklich alle Stricke reissen sollte, was ich nicht hoffe.

Ich werde mir eure Ratschläge zu Herzen nehmen, und hoffen, dass ich mein Kind so versorgen kann.

Liebe Grüße

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers