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Milchüberschuss

17. März 2015 um 21:24

Hallo liebe Stillexpertinnen ,

Mein Kleiner is heut 3 Wochen alt und ein totaler Sonnenschein, er ist ein echt liebes und pflegeleichtes Baby.
Hab meine Tochter damals ein Jahr gestillt und ich hatte immer reichlich Milch. Nun ist es so das ich einfach totaaaal viel Milch habe, mein Milchspendereflex ist auch total extrem und die Milch spritzt wie verrückt!
Mein Sohn kommt mit dem Schlucken nicht mehr hinterher, er verschluckt sich, muss husten und sein Saugbedürfnis kann er an der Brust dadurch auch nicht ausleben.
Meine Hebi sagt jetzt ich soll die Brust kühlen, evtl. Auffangschalen benutzen und Salbeitee trinken damit die Milch zurück geht und sich anpasst.
Ich weiß 3 Wochen sind noch nicht lang und es muss sich alles einpendeln aber so langsam wirds wirklich schlimm und das Stillen ist für uns beide schwierig dadurch.

Kennt ihr das und habt noch Tips für mich?

Danke und LG

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17. März 2015 um 21:33

....
Die Tipps von deiner Hebamme sind doch schon sehr gut

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17. März 2015 um 21:43

Hatte ich anfangs auch
Habe auch Salbei- oder Pfefferminztee getrunken und gekuehlt. Das hat sich damit auch recht schnell eingependelt.

Ach, und herzlichen Glueckwunsch natuerlich!

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17. März 2015 um 21:46

Normalerweise passt sich die Milchproduktion
an den Bedarf deines Babys an. Die ersten Wochen sind auch enorm wichtig für die spätere Milchmenge, das heißt du legst in der ersten Zeit den Grundstein für das spätere Weiterstillen.

Ich würde eher durch deinen starken Milchspendereflex versuchen vor dem Stillen etwas die erste Milch auszustreichen damit dein Sohn dann besser trinken kann ohne vollgespritzt zu werden

Du kannst auch statt beidseitig, immer nur eine Mahlzeit pro Seite stillen ohne zu wechseln während der Mahlzeit, dadurch kannst du die Milchmenge etwas reduzieren. Wenn die 2. Seite voll ist, dann ausstreichen.

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17. März 2015 um 22:03

Danke Euch schonmal.
Also ich stille jetzt nur noch eine Seite und auf der anderen Seite lass ich die Milch rausfließen, das geht sowieso von ganz allein. Und dann soll ich halt die Seite die gerade nicht dran ist kühlen.
Habe jetzt die Medela Auffangschalen bestellt und werde sie kurz vor dem Stillen auflegen, so kann die Milch erstmal darein schießen und mein Sohn dann hoffentlich ordentlich trinken.

Durch das Ausstreichen wird ja keine neue Produktion angeregt oder?

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17. März 2015 um 22:19

Ich weiß nicht, ob durch das Ausstreichen
die Produktion angeregt wird. Aber wichtiger ist jetzt erstmal, dass der kleine Mann vernuenftig trinken, deshalb wuerde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall ausstreichen.
Ich habe in den ersten Wochen sogar oftmals vor dem Stillen kurz abgepumpt, damit die Maus besser trinken konnte.

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17. März 2015 um 22:21

Ich hab Anfangs vier Tassen Salbeitee täglich getrunken.
Sogar Nachts. Außerdem sollte ich laut Hebamme vor jedem Stillen die Globuli Phytolacca nehmen. Ich stille jetzt 7,5 Monate aber der Milchspendereflex ist immer noch enorm. Wenn sie abdeckt, weil er ihr zu heftig ist, muss ich immer ein Tuch vor die Brust halten
halten. Oder ihr ganzer Kopf und alles drumherum ist voll mit Milch. Nervt, aber geht trotzdem.

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17. März 2015 um 22:44

@ katta u saralie
Ich hatte bei beiden Kindern das gleich Problem u hätte locker zwei Kinder gleichzeitig stillen können
Wie hier auch schon empfohlen wurde hab ich immer nur mit einer Brust eine Mahlzeit gestillt u währenddessen eine milchauffangschale bei der anderen Brust benutzt. Hab auch oft die Brüste vor dem stillen kurz abgepumpt, ausgestrichen oder die Schale an der Brust gehabt.
Ich kann euch die Seite stillkinder sehr gut empfehlen, hab sie leider erst beim zweiten Kind entdeckt... Wenn ihr da in die Suchfunktion milchspendereflex eingebt, taucht u.a. ein Artikel auf, der bei zu viel milch eine Methode aufzeigt die Milchmenge sinnvoll zu reduzieren. Im wesentlichen geht es darum über eine bestimmte Zeit nur eine Brust anzubieten, sodass der Körper die Milchmenge der anderen Brust selbst reduziert. Ich hatte Angst vor einem milchstau u hab dann alle vier stunden die Brust gewechselt, manchmal auch alle drei std., u hatte an der anderen während dem stillen die milchauffangschale dran u hab sie etwas massiert....hat super geklappt hatte nach drei tagen Ruhe u das stillen war viel entspannter.

LG

P.S. herzlichen Glückwunsch: )

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17. März 2015 um 22:46
In Antwort auf maaria_12509636

@ katta u saralie
Ich hatte bei beiden Kindern das gleich Problem u hätte locker zwei Kinder gleichzeitig stillen können
Wie hier auch schon empfohlen wurde hab ich immer nur mit einer Brust eine Mahlzeit gestillt u währenddessen eine milchauffangschale bei der anderen Brust benutzt. Hab auch oft die Brüste vor dem stillen kurz abgepumpt, ausgestrichen oder die Schale an der Brust gehabt.
Ich kann euch die Seite stillkinder sehr gut empfehlen, hab sie leider erst beim zweiten Kind entdeckt... Wenn ihr da in die Suchfunktion milchspendereflex eingebt, taucht u.a. ein Artikel auf, der bei zu viel milch eine Methode aufzeigt die Milchmenge sinnvoll zu reduzieren. Im wesentlichen geht es darum über eine bestimmte Zeit nur eine Brust anzubieten, sodass der Körper die Milchmenge der anderen Brust selbst reduziert. Ich hatte Angst vor einem milchstau u hab dann alle vier stunden die Brust gewechselt, manchmal auch alle drei std., u hatte an der anderen während dem stillen die milchauffangschale dran u hab sie etwas massiert....hat super geklappt hatte nach drei tagen Ruhe u das stillen war viel entspannter.

LG

P.S. herzlichen Glückwunsch: )

Sorry
für die Fehler....doofes Handy

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17. März 2015 um 23:55

Ich hatte das auch
also ich habe Pfefferminzschokolade gegessen. Mag ich eh und hat wohl mehr Pfefferminzöl als der Tee. Also geschmeckt hat es
Ansonsten habe ich mit Kohlblättern gekühlt. Die haben eine tolle Form und man kann sie immer wieder in den Kühlschrank legen. Quark war nicht so meins.
Wenn die brust extrem voll war habe ich auch mal ein bisschen abgepumt. Also so zwei drei mal mit der handpumpe und schon war eine kleine Flasche voll
Dann konnte mein Kind zumindest trinken ohne voll gespritzt zu werden und sich ständig zu verschlucken.
Die milch habe ich eingefrohren und konnte sie später auch mal gut brauchen.
Ich habe auch immer nur eine Brust für eine Stillmahlzeit genutzt. Die andere hat anfangs ein Handtuch voll gemacht. Leider habe ich zu spät von den Milchauffangschalen gelesen...
Ausstreichen hat bei mir gar nicht geklappt. das tat nur weh.
den ein oder anderen Milchstau konnte ich nicht verhindern. Aber durch die richtigen Anlagetechniken und ein hungriges Kind war das machbar.
Ich fand es sehr schwierig die Brustwarzen trocken zu halten, da ich quasi immer vor mich hingetropft habe. da half nur frische Luft... StillBH auf und ein Handtuch reingeklemmt um das getropfe aufzufangen
Sah bestimmt mega sexy aus
Ich dachte es pendelt sich nie ein. Aber so mit 3 Monaten wurde es das normaler und ich konnte ohne Still-Handtuch aus dem Haus.

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18. März 2015 um 2:47

Phytolacca
Zu diesen Kügelchen wollte meine Hebamme sich nochmal belesen und mir die evtl. mal mitbringen.

Es ist schonmal beruhigend zu lesen das es sich bei euch irgendwann gebessert hat. Kann man denn gegen den extremen Milchspendereflex garnichts machen?
Oder gibt sich das auch wenn die Milch sich angepasst hat?


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18. März 2015 um 2:51
In Antwort auf katta837

Ich hab Anfangs vier Tassen Salbeitee täglich getrunken.
Sogar Nachts. Außerdem sollte ich laut Hebamme vor jedem Stillen die Globuli Phytolacca nehmen. Ich stille jetzt 7,5 Monate aber der Milchspendereflex ist immer noch enorm. Wenn sie abdeckt, weil er ihr zu heftig ist, muss ich immer ein Tuch vor die Brust halten
halten. Oder ihr ganzer Kopf und alles drumherum ist voll mit Milch. Nervt, aber geht trotzdem.

Ist der Milchspendereflex so enorm
wenn die Brust gerade voll ist oder ist der immer so?

Ich hab das auch, ohne Spucktuch bereit halten geht garnichts. Jedesmal is der Kleine und ich vollgesaut was total nervig ist!

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18. März 2015 um 7:13

Ich hätte auch genug Milch für Drillinge
Uns hats geholfen erst mal was abzupumpen, um den größten Druck zu nehmen und ihn dann erst trinken zu lassen.
Jetzt ist er knapp 10 Wochen und ich hab zwar immer noch viel und starken Milchfluss, aber er kommt super damit klar mittlerweile.

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18. März 2015 um 8:39

Das
Gleiche Problem hatten wir auch. Nach ca. 8 Wochen wurde es besser. Vor allem das verschlucken war schlimm. Sie brauchte garnicht saugen. Das einzig Gute daran war, das sie schnell satt war. Ich musste nicht eine Stunde fürs stillen einplanen. Nach nicht mal 5 Minuten war sie randvoll (was leider auch zum spucken geführt hat)
Ich hab vor dem trinken auch ausgestrichen. Wenigstens soviel, das ihr die Milch nicht mehr ins Gesicht und in die Augen gespritzt ist.

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