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Mir ist ganz schlecht

24. November 2012 um 23:13

... eigentlich sollte es doch einer der schönsten tage sein, der 1. geburtstag vom kind.

mir ist schlecht und ich weiss nicht wohin mit meinen gedanken.

(wie einige vielleicht wissen, noah kam 3 monate zu früh. er wog 826g und wa 34 cm klein.
)

ich kann mit keinem so wirklich darüber reden, weil ich immer die selben sachen zu hören bekomme..
" mensch sei doch froh, dass er gesund ist"
"ist doch noch mal gut gegangen"
"du spinnst doch, freu dich"

bla bla bla..

ja klar freue ich mich das mein kind gesund ist, dass ändert aber nichts an meinen erinnerungen.

wie ich nichts ahnend in dieses KH bin. noch späße gemacht habe.. und mit einmal sagten sie mir , wir müssen das kind jetzt holen.ich wa so hilflos.
er wurde einfach aus meinem bauch gerissen und ich konnte nichts tun.
der gedanke, dass wenn wir nur 30 min später gefahren wären, wir nicht mehr am leben wären.
1000 sachen schießen mir durch den kopf..

wie klein und zerbrechlich er wa. die ganzen schläuche und kabel, die op's.
diese bilder gehen einfach nicht aus den kopf. die ganze KH zeit.. erst jetzt merke ich ,wie mich das alles wieder einholt.
mir ist richtig schlecht und ich habe bauchweh.

so hart das klingt, aber ich habe angst vor dem 1.12.

ich weiss nicht was ich hören will.. ich weiß gerade gar nichts..
fühle mich damit gerade einfach allein gelassen


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24. November 2012 um 23:26

Hast du
schon mal daran gedacht, traumatisiert zu sein? Denn dann würde ich dir raten, einen Therapeuten aufzusuchen...

Und was die anderen sagen...du, die wissen einfach nicht, was sie dir sagen sollen und sind damit einfach überfordert Deswegen gehörst du in professionelle Hände! Was du erlebt hast und das was du fühlst, kannst du ja nicht einfach so abstellen oder vergessen...und auch nicht auf Knopfdruck sich freuen....grade wenn einem bewusst wird, dass man knapp mit dem Leben davon gekommen bist.

Mach dir deswegen keinen Druck, du musst das erstmal verarbeiten und das dauert und braucht seine Zeit.
Hattest du eine Hebamme? Möglicherweise kann sie dich an gute Ansprechpartner vermitteln oder dir sagen, wo dir geholfen wird....

Alles Liebe...und fühl dich nicht allein gelassen...

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24. November 2012 um 23:30

Ich kann dich gut verstehen.
Ich hatte zwar kein fruehchen, war aber selbst eines. Ich wurde vor 33 jahren in der 28 ssw geboren. Sie sagten meiner mama, ich wuerde eh sterben. Meine mama sah mich erst nach zehn tagen das erste mal durch eine scheibe. Ich lag 3Monate im inkubator. Meine mama war nie bei mir, das war damals leider so. Nur durch eine scheibe sah sie mich im inkubstor.Es war schlimm fuer sie. Es ist ganz normal,dass du das noch nicht verarbeitet hast. Das braucht zeit. Rede drueber. Das ist wichtig. Ich steh nun hier als erwachsener mensch und habe entgegen aller prognosen ueberlebt und deinem kind gehts auch gut. Halte dich daran fest und freu dich, dass er nunein jahr werden darf. Die anderen meinen es sicher nicht boese. Trotzdem darfst du deine aengste auch benennen. Ich habe vieles, was nach der geburt meiner kleinen war auch noch nicht ganz ueberwunden u sie ust nun drei. War aber ein extremes schreikind. Kein arzt konnte helfen. Es tat so weh sie leiden zusehen und nicht helfen zu koennen. Oft noch weine ich deswegen.

Ich wuensch euch alles gute.

Lg sannie

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24. November 2012 um 23:56

..
Ich bin dankbar , für jeden tag an dem es meinem baby gut geht ..

Und ich weiss auch , dass alle anderen es nicht böse meinen . Sie können das ja nicht nachempfinden.

Ich rede offen darüber und kann auch darüber reden und es tut auch gut , aber manchmal werde ich einfach überrollt. Gerade jetzt .

Ich bin gerade einfach so durcheinander . Angst, trauer , freude , glück .. Alles gleichzeitig und das ist gerade zu viel für mich .

Ich glaube mein problem ist , dass ich noch keinen gefunden habe , wo ich mich fallen lassen kann.
Ich bin die starke und IMMER die starke.

Nach noah seiner geburt lag ich selbst ja noch 2 wochen im KH . Ich sollte eigentlich noch ein paar tage bleiben , aber ich wollte heim , weinen. Das keiner das sieht .
Weil ich doch stark bin

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25. November 2012 um 15:17

Ja
Da hatte ich mir nichts dabei gedacht gehabt

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25. November 2012 um 15:24
In Antwort auf sannie79

Ich kann dich gut verstehen.
Ich hatte zwar kein fruehchen, war aber selbst eines. Ich wurde vor 33 jahren in der 28 ssw geboren. Sie sagten meiner mama, ich wuerde eh sterben. Meine mama sah mich erst nach zehn tagen das erste mal durch eine scheibe. Ich lag 3Monate im inkubator. Meine mama war nie bei mir, das war damals leider so. Nur durch eine scheibe sah sie mich im inkubstor.Es war schlimm fuer sie. Es ist ganz normal,dass du das noch nicht verarbeitet hast. Das braucht zeit. Rede drueber. Das ist wichtig. Ich steh nun hier als erwachsener mensch und habe entgegen aller prognosen ueberlebt und deinem kind gehts auch gut. Halte dich daran fest und freu dich, dass er nunein jahr werden darf. Die anderen meinen es sicher nicht boese. Trotzdem darfst du deine aengste auch benennen. Ich habe vieles, was nach der geburt meiner kleinen war auch noch nicht ganz ueberwunden u sie ust nun drei. War aber ein extremes schreikind. Kein arzt konnte helfen. Es tat so weh sie leiden zusehen und nicht helfen zu koennen. Oft noch weine ich deswegen.

Ich wuensch euch alles gute.

Lg sannie

Das muss
Echt schlimm für deine mama gewesen sein

Aber es freut mich , dass es dir gut geht
Was hast du damals gewogen ?
Gibt es bilder von dir ? Wenn ja ..
Wie ist es für dich , diese bilder zu sehen ?

Danke für deinen text

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25. November 2012 um 16:40

Wann kam
Dein wurm ?
Ist alles gut ?

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25. November 2012 um 17:03

Mir ging es am geburstag meiner tochter
genauso. sie wurde im oktober 1jahr und kam letztes jahr 8wochen zu früh. mir fehlt auch das geburtserlebnis ich hatte ks mit vollnarkose und als ich sie gesehen hab dann waren da überall diese kabel und schläuche schrecklich war das.
und ich denk das vergisst man nie.
aber wenn ich sie jetzt so sehe wie sie durch die wohnung flitzt bin ich einfach nur stolz und froh das wir das beide geschafft haben.
schönen abend noch

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25. November 2012 um 17:05

Ich kenne deine Gefühle sehr gut!
Mein großer war zwar kein Frühchen aber sonst kommt mir euer erlebtes sehr , sehr bekannt vor.
Ich kam damals in die Klinik zum Geburt. Die Herztöne waren mehr als mies und wäre ich wohl auch nur 15 Minuten später gekommen hätte er nicht überlebt.
Er wurde direkt nach den Notkaiserschnitt wiederbelebt und keiner wusste genau wie lange sein Herzchen stehen geblieben ist. Keiner konnte uns sagen ob er überlebt, ob es Spätfolgen gibt oder ähnliches.
Plötzlich war mein Bauch leer . Von jetzt auf gleich und ein kleines Wesen lag an vielen Kabeln und Schläuchen auf der Intensivstation . Ich konnte nicht mit ihn knuddeln oder ihn auch nur anfassen weil er so instabil war. Ich hatte keine Muttergefühle ... ich glaube sie hätten mir damals jedes Kind als meines verkaufen können ... da war einfach nichts ... nur eine große Mauer die ich aufgebaut hatte.

Es dauert sehr lange so etwas zu verarbeiten. Mit Hilfe geht es leichter. Auch zu sehen wie sich der kleine Entwickelt... mittler weile zu sehen , er hat keine Spätschäden hilft bei der Verarbeitung ungemein. Im Moment geht es mir wieder alles sehr nahe da in hoffentlich 3 Tagen sein Geschwisterchen zur Welt kommen wird. Ich hoffe ihre Geburt wird mich für die erste etwas entschädigen.

Fühl dich ganz toll gedrückt!

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25. November 2012 um 17:23
In Antwort auf farina_12663593

Mir ging es am geburstag meiner tochter
genauso. sie wurde im oktober 1jahr und kam letztes jahr 8wochen zu früh. mir fehlt auch das geburtserlebnis ich hatte ks mit vollnarkose und als ich sie gesehen hab dann waren da überall diese kabel und schläuche schrecklich war das.
und ich denk das vergisst man nie.
aber wenn ich sie jetzt so sehe wie sie durch die wohnung flitzt bin ich einfach nur stolz und froh das wir das beide geschafft haben.
schönen abend noch

.
Ich habe noah erst nach 4 tagen gesehen

Es ist irgendwie alles so unwirklich.

Ich freue mich und bin traurig zu gleich


Freut mich das es deinem wurm gut geht

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25. November 2012 um 17:31
In Antwort auf fahima_12346844

Ich kenne deine Gefühle sehr gut!
Mein großer war zwar kein Frühchen aber sonst kommt mir euer erlebtes sehr , sehr bekannt vor.
Ich kam damals in die Klinik zum Geburt. Die Herztöne waren mehr als mies und wäre ich wohl auch nur 15 Minuten später gekommen hätte er nicht überlebt.
Er wurde direkt nach den Notkaiserschnitt wiederbelebt und keiner wusste genau wie lange sein Herzchen stehen geblieben ist. Keiner konnte uns sagen ob er überlebt, ob es Spätfolgen gibt oder ähnliches.
Plötzlich war mein Bauch leer . Von jetzt auf gleich und ein kleines Wesen lag an vielen Kabeln und Schläuchen auf der Intensivstation . Ich konnte nicht mit ihn knuddeln oder ihn auch nur anfassen weil er so instabil war. Ich hatte keine Muttergefühle ... ich glaube sie hätten mir damals jedes Kind als meines verkaufen können ... da war einfach nichts ... nur eine große Mauer die ich aufgebaut hatte.

Es dauert sehr lange so etwas zu verarbeiten. Mit Hilfe geht es leichter. Auch zu sehen wie sich der kleine Entwickelt... mittler weile zu sehen , er hat keine Spätschäden hilft bei der Verarbeitung ungemein. Im Moment geht es mir wieder alles sehr nahe da in hoffentlich 3 Tagen sein Geschwisterchen zur Welt kommen wird. Ich hoffe ihre Geburt wird mich für die erste etwas entschädigen.

Fühl dich ganz toll gedrückt!

..
Freut mich das alles gut gegangen ist und eine schöne geburt wünsche ich dir


Bis jetzt ist bei noah auch alles "gut" ob er schädrn davon getragen hat , kann man noch nicht sagen .
Er hat eine hirnblutung 4 grades und einen shunt ( schlauch ) im kopf .
Man weiss nicht , was die oder ob die blutung eas kaputt gemacht hat .
Ich freue mich über jeden fortschritt , dass ist klar , aber ängste gibt es natürlich auch .

Ich kann dieses gefühl einfach nicht beshreiben, es bereitet mir magenschmerzen, an den gedanken , wie das vor einem jahr alles verlaufen ist ., man hat selbstzweifel , obwohl ich ja eigentlich weiss , dass ich dafür nichts kann und es nicht meine schuld wa .
Aber man versucht irgendwie etwas zu finden .
Wieso ich ? Wieso habe ich immer so pech?

Es kann mir keiner beantworten und auch keiner kann verstehen wie es in meinem kopf aussieht .

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25. November 2012 um 18:12
In Antwort auf mooopsi

..
Freut mich das alles gut gegangen ist und eine schöne geburt wünsche ich dir


Bis jetzt ist bei noah auch alles "gut" ob er schädrn davon getragen hat , kann man noch nicht sagen .
Er hat eine hirnblutung 4 grades und einen shunt ( schlauch ) im kopf .
Man weiss nicht , was die oder ob die blutung eas kaputt gemacht hat .
Ich freue mich über jeden fortschritt , dass ist klar , aber ängste gibt es natürlich auch .

Ich kann dieses gefühl einfach nicht beshreiben, es bereitet mir magenschmerzen, an den gedanken , wie das vor einem jahr alles verlaufen ist ., man hat selbstzweifel , obwohl ich ja eigentlich weiss , dass ich dafür nichts kann und es nicht meine schuld wa .
Aber man versucht irgendwie etwas zu finden .
Wieso ich ? Wieso habe ich immer so pech?

Es kann mir keiner beantworten und auch keiner kann verstehen wie es in meinem kopf aussieht .

Ich hab mir auch lange Vorwürfe gemacht.
Zum Teil bis heute ! Obwohl einen der Verstand sagt das ist Quatsch .... sagt einen das Gewissen wieder etwas ganz anderes.

Die kleine kompensieren am Anfang ganz viel was das Hirn betrifft. Faszinierend war bei Milan auch zu sehen wie am Anfang das langzeit EEG total verrückt gespielt hat und jeden Tag besser wurde.

Meine Nachbarin hat auch ein Frühchen ... die kleine kam in der 25. Woche zur Welt und ist jetzt 1,5 Jahre alt. Man muss natürlich immer ein paar Monate abziehen aber dafür schlägt sie sich prima. Sie erkundet schon eine ganz weile krabbelnd ihre Umgebung und zieht sich auch schon zum stehen hoch. Obwohl man im EEG Hirnschäden sieht ist ihre korrigierte Entwicklung nahezu altersgerecht.

Versuch den Geburtstag zu genießen ... macht euch einen schönen Tag .... auch wenn die Erinnerung schwer wiegt.

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25. November 2012 um 18:29

..
Diese gefühle kenne jedes mal am 16. August denke ich daran wie schnell alkes ging und es nur noch hieß wir holen ihre tochter jetzt...denke oft daran wie sie da lag so klein so zerbrechlich...

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26. November 2012 um 1:16
In Antwort auf fahima_12346844

Ich hab mir auch lange Vorwürfe gemacht.
Zum Teil bis heute ! Obwohl einen der Verstand sagt das ist Quatsch .... sagt einen das Gewissen wieder etwas ganz anderes.

Die kleine kompensieren am Anfang ganz viel was das Hirn betrifft. Faszinierend war bei Milan auch zu sehen wie am Anfang das langzeit EEG total verrückt gespielt hat und jeden Tag besser wurde.

Meine Nachbarin hat auch ein Frühchen ... die kleine kam in der 25. Woche zur Welt und ist jetzt 1,5 Jahre alt. Man muss natürlich immer ein paar Monate abziehen aber dafür schlägt sie sich prima. Sie erkundet schon eine ganz weile krabbelnd ihre Umgebung und zieht sich auch schon zum stehen hoch. Obwohl man im EEG Hirnschäden sieht ist ihre korrigierte Entwicklung nahezu altersgerecht.

Versuch den Geburtstag zu genießen ... macht euch einen schönen Tag .... auch wenn die Erinnerung schwer wiegt.

Ja
So geht es mir auch .
Mal mehr mal weniger .

Es sind so viele fragen die man sich stellt.

Ich versuche es

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26. November 2012 um 10:17

Ach süsse,
ich drück dich mal.
Weiss ja nur zu genau, wie du dich fühlst.
In einem Monat wird mein kleiner 1 Jahr, und je näher der Geburtstag rückt um so mehr hab ich ein komisches Gefühl im Bauch. Klar freu ich mich auch, aber hab immer mehr Angst. Die erste Zeit nach der Geburt war ganz schlimm, konnte nicht mal Glückwunschkarten lesen ohne zu weinen-selbst jetzt wenn ich das schreib hab ich wieder Tränen in den Augen, schlimm
Glaub das einzige was uns hilft ist zu wissen, dass es unsern Mäusen jetzt gut geht und sie sich prächtig entwickeln.
Die Krankenhauszeit wird man glaub nie vergessen, aber unsrer kleinen sind sooo stark-sie sind alle ganz besondere Kinder!!!!

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26. November 2012 um 11:36
In Antwort auf strawberryinlove

Ach süsse,
ich drück dich mal.
Weiss ja nur zu genau, wie du dich fühlst.
In einem Monat wird mein kleiner 1 Jahr, und je näher der Geburtstag rückt um so mehr hab ich ein komisches Gefühl im Bauch. Klar freu ich mich auch, aber hab immer mehr Angst. Die erste Zeit nach der Geburt war ganz schlimm, konnte nicht mal Glückwunschkarten lesen ohne zu weinen-selbst jetzt wenn ich das schreib hab ich wieder Tränen in den Augen, schlimm
Glaub das einzige was uns hilft ist zu wissen, dass es unsern Mäusen jetzt gut geht und sie sich prächtig entwickeln.
Die Krankenhauszeit wird man glaub nie vergessen, aber unsrer kleinen sind sooo stark-sie sind alle ganz besondere Kinder!!!!


bin echt schon total durcheinander, hab noch 2 monate bis zum 1. geb. und nicht einen

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26. November 2012 um 23:18

.
So geht es mir auch .

Und dann halt diese aussagen immer - ach komm er ist doch gesund .
Ja verdammt , ich bin auch mehr als froh das er sich so durchgeboxt hat . Aber es steckt doch noch viel mehr dahinter .

Mein problem ist einfach , dass ich darüber reden kann , aber eher kalt bin und wenn ich dann allein zu hause sitze ,platze ich . Es kommt über mich und ich weine bis mir der kopf platz .
Vor anderen ist das wie eine Blockade. Ich kann es nicht rauslassen . Ich würde so gerne , aber es geht nicht .
Und das frisst mich auf.. Weil ich dann doch wieder allein damit bin.
Ich habe tolle freunde und weiss das sie mir zuhören würden und mir ihre arme offen halten , aber ich kann einfach nicht

Das doch scheisse - ich will mich doch einfach freuen

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30. November 2012 um 20:44

Hab ganz weiche
Knie .

Morgen ist es soweit , die schnullerbacke wird 1 jahr

Es ist so komisch .

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1. Dezember 2012 um 0:11


Wünsche deinem kleinen Noah alles alles Gute zum 1.Geburtstag!!!

Das Jahr ging sooo schnell um!!!
Genießt euren Tag in vollen Zügen!!!

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1. Dezember 2012 um 2:46

Lieber noah
happy birthday to you

lg

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27. November 2013 um 2:52


Und schon wieder ist ein jahr rum

Kaum zu glauben

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27. November 2013 um 7:03

Ich
habe mich in deinem Beitrag sofort wiedererkannt! Danke!

Unsere Maus kam mit 600g auf die Welt ( ist nun 6 Monate, korrigiert 3).

Wie geht es dir inzwischen? Hast du gelernt mit dem Erlebten umzugehen? Ich Sage immer, dass ich niemals vergessen kann, aber irgendwann gerne sagen möchte, dass ich diese schlimme Zeit gut verkraftet habe!

Wie geht es deinem Kleinen heute?

LG

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27. November 2013 um 12:00

...
Noah geht es soweit gut . Er hat sich prächtig entwickelt .
Ist zwar immer noch mit seiner Entwicklung ( motorisch ) hinterher. Aber auf einem sehr guten weg

Ich habe immer noch Phasen , wo mir alles hochkommt , gerade natürlich wenn ich an Sonntag denke . Es sind gemischte Gefühle und ich denke das wird auch nicht vergehen .

Aber mir geht es gut , ich freu mich auf Sonntag

In welcher Woche kam dein Wurm ? Und wieso zu früh ?
Seid ihr schon zu Hause ?
Wie geht's euch ?

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27. November 2013 um 12:26

Ach ist das schön,
von dir zu lesen...eine Gleichgesinnte, ich freue mich so

27.SSW wegen Hellp. Wir mussten ein Vierteljahr auf der Neo verbringen, sind aber dann zum ET entlassen worden, mit zarten 2kg.

Habe jetzt die älteren Antworten auf deinen Thread gelesen, wir haben dann wohl einiges gemeinsam:
Unsere Püppi hatte ebenfalls Hirnblutungen, beidseitig, weshalb man uns zunächst sagte, wir sollen von bleibenden Schädigungen ausgehen, da eben nicht durch die andere Seite kompensiert werden könne
Zuerst hieß es 3.Grades, da die Blutungen aber überraschenderweise viel besser als gedacht absorbiert wurden, blieb uns ein Shunt erspart. ToiToiToi, In den Entlassungspapieren stand dann 2.Grades beidseitig. Auf Nachfrage hieß es, dass 3.&4.Gradige Blutungen wohl immer Zysten (=Schädigungen) hinterlassen und bei Püppi wurden beim letzten US keine nenneswerten festgestellt. Wir denken daher positiv und hoffen das Beste (Entwicklungsverzögerungen sind klar, aber einfach keine größeren, bleibenden Schädigungen).

Wie war die Enddiagnose bei deinem Kleinen bzgl. der 4.gradigen Blutung???
Und wie äußern sich die Verzögerungen heute (kann er krabbeln, laufen etc.)?

Ansonsten leidet sie unter bronchopulmonaler Dysplasie (Beamtmungslunge),, da sie nur schwer von Atemmaschinen und Sauerstoff zu entwöhnen war. Paar Problemchen mit dem Herzen gibt es auch, aber bislang alles noch im tolerablen Bereich. Und ich glaube gaaanz fest daran, dass es auch so bleibt

Die Kleinen sind wirklich richtige Kämpfernaturen. Ich bin sehr stolz, aber wie du sagst: manchmal holt einen alles ein und dann werde ich traurig, bekomme Angst, ob sie je "normal" sein wird usw. Es ist so ein langer Weg, den wir da gehen müssen. Aber wenn ich überlege, wie sehr sie schon gekämpft hat, dann ist das Mindeste was ich tun kann nicht in Selbstmitleid zu verfallen, sondern diesen Weg mit ihr voller Zuversicht zu gehen!

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27. November 2013 um 21:27

.
Bei uns war es eher andersherum .
Ich wollte einfach Klarheit , wollte vom schlimmsten ausgehen .
Das hört sich vielleicht doof an , aber mir ging es dadurch besser .
Die Ärzte machten Hoffnung , dass ihm ein Shunt evtl erspart bleibt .. Tja und letztendlich bekam er ihn ja . Deswegen ging ich immer vom schlimmsten aus . Alles was besser wa , wa Super

Noah hatte zum Glück keine anderen Probleme . Er wurde nicht lange beatmet ( glaub nur 3 oder 4 Tage .. Und halt kurz nach den op's ) er bekam kein Sauerstoff , nahm rasch zu .. Er entwickelte sich prächtig .
Nach 74 Tagen durfte ich ihn mit etwas über 2 Kilo Heim nehmen .

Ich hatte große sorge , weil ich viel über Shunt Patienten gelesen habe. Wie viele op's die kleinen über sich ergehen lassen mussten .. Und und und .
Was soll ich sagen ?! Noah geht es prächtig , der Shunt erfüllt seinen zweck , ohne Probleme
Wir hatten im Mai eine kleine op , wo das Ventil ausgetauscht wurde und toi toi toi , bis jetzt gab es keine weiteren Probleme .

Noah ist gerobbt , gekrabbelt und läuft nun . Alles wie es sein soll , halt nur alles ein bisschen später , als "normale " Kinder .

Bei Noah ist es die rechte Gehirnhälfte , die einen Schaden davon getragen hat , damit ist seine Linke Körperhälfte "eingeschränkter "
Wo er noch bissi kleiner wa , wa es deutlich sichtbar . Er bewegte nur die rechte Körperhälfte , aber durch Physiotherapie haben wir das gut in den Griff bekommen .

Das einzige Probleme was gerade aktuell ist , ist sein linker Fuß .
Er kann ihn nicht aufsetzen und läuft auf Zehenspitzen . Er bekommt demnächst botox in die Wadenmuskulatur gespritzt und orthesen .
Und er schielt mit dem linken Auge .
Ansonsten ist er ein kleiner , gesunder und normaler junge .

Ärzte sind immer wieder erstaunt , wenn sie den kleinen Burschen sehen

Als wir zur Kontrolle , wegen seinem Köpfchen waren , sagte sie Ärztin , dass er sehr gut ausschaut und man sich gaaaaaaaaaaanz langsam ran tasten kann , den Shunt hochzustellen , also quasi " abstellen "
Nicht heute , nicht morgen .. Auch nicht in 2 Jahren , aber vlt irgendwann braucht er ihn nicht mehr .

Das waren tolle Nachrichten .



Ach Mensch da habt ihr ja auch einiges durch .
Muss sie irgendwelche Medikamente nehmen ?
Wie es für dich die erste zeit zu Hause ?


Ja an solchen Tagen kommt es einfach alles wieder hoch . Und es ist immer leichter gesagt , dass man das alles Hinter sich lassen soll .
Wie ich schon in den anderen beitragen geschrieben habe - natürlich freut man sich über jeden Tag wo es dem Scheißerchen gut geht , doch ändert es nichts daran , dass es nun mal diese Vergangenheit gibt .
Aber ich glaube das können nur Frühchen Eltern verstehen

Wenn du Lust hast , schließ dich doch in eine Frühchen Gruppe bei Facebook an . Da sind sooooo viele tolle Frauen , die alle das gleiche durch haben .
Und wenn es einem mal nicht gut geht , bekommt man immer ganz viele liebe Worte
Und vorallem Austausch

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28. November 2013 um 5:41

Klarheit...
ja, das wollte ich auch immer! Aber klar, die Ärzte wollen und können sich da nicht festlegen! Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder man geht vom Schlimmsten aus und freut sich über alles, was besser ist. Oder man versucht immer positiv zu denken/sehen und optimistisch zu sein. Aber das gelingt angesichts der ganzen Erfahrungen nicht immer.

Ich war eine zeitlang traurig, wütend, verzweifelt, verunsichert...aber irgendwann hat es KLICK gemacht und ich habe mit gesagt, dass es egal ist, was passiert oder wie es ausgeht, weil es mein Kind ist und das liebt man einfach bedingungslos. Und ich habe verstanden, die Dinge laufen zu lassen. Selbst wenn ich mich auf den Kopf stellen würde, würde ich manches nicht ändern können. Laufen lassen und annehmen was kommt...das war mein Lernprozess!

Es freut mich so riesig zu hören, dass es deinem kleinen Mann so gut geht und er alles Nötige erlernt. Natürlich wünscht man sich Kleinere Verzögerungen und Probleme auch nicht, aber damit kann man gut leben, wenn man bedenkt, was alles hätte passieren können!

Bei uns war es so, dass wir 10Tage vollkommen günstig beatmet waren und dann Weitere 8 Wochen mit Atemhilfe und Sauerstoff. Das sind für Lunge und Augen/Netzhaut natürlich nicht die besten Startbedingungen. Gewichtszunahme war ebenfalls sehr schwierig, Nahrungsaufnahme z.T. jetzt noch. Aber sie nimmt laaaangsam zu, es wird schon.

Bei der Entlassung hatten wir eine Apotheke daheim, jetzt sind es nur noch 2 Medikamente, was ich sehr genieße. Nicht mehr ständig aufpassen müssen; dass man zu jeder Uhrzeit in jede Milch genau die richtige Anzahl an ml , mg oder Tropfen dosiert. Eine Erleichterung!

Du machst mir mit deiner Geschichte wirklich sehr viel Mut! danke! Man hat manchmal einfach das Gefühl, dass das eigene Kind nie "normal" sein wird/ aufwachsen wird. Aber du beweist, dass es auch die Kleinsten können.

Gibt es eine FB Gruppe, die du besonders empfehlen kannst ( gerne auch per PN) ?

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28. November 2013 um 9:40
In Antwort auf harlekin24

Klarheit...
ja, das wollte ich auch immer! Aber klar, die Ärzte wollen und können sich da nicht festlegen! Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder man geht vom Schlimmsten aus und freut sich über alles, was besser ist. Oder man versucht immer positiv zu denken/sehen und optimistisch zu sein. Aber das gelingt angesichts der ganzen Erfahrungen nicht immer.

Ich war eine zeitlang traurig, wütend, verzweifelt, verunsichert...aber irgendwann hat es KLICK gemacht und ich habe mit gesagt, dass es egal ist, was passiert oder wie es ausgeht, weil es mein Kind ist und das liebt man einfach bedingungslos. Und ich habe verstanden, die Dinge laufen zu lassen. Selbst wenn ich mich auf den Kopf stellen würde, würde ich manches nicht ändern können. Laufen lassen und annehmen was kommt...das war mein Lernprozess!

Es freut mich so riesig zu hören, dass es deinem kleinen Mann so gut geht und er alles Nötige erlernt. Natürlich wünscht man sich Kleinere Verzögerungen und Probleme auch nicht, aber damit kann man gut leben, wenn man bedenkt, was alles hätte passieren können!

Bei uns war es so, dass wir 10Tage vollkommen günstig beatmet waren und dann Weitere 8 Wochen mit Atemhilfe und Sauerstoff. Das sind für Lunge und Augen/Netzhaut natürlich nicht die besten Startbedingungen. Gewichtszunahme war ebenfalls sehr schwierig, Nahrungsaufnahme z.T. jetzt noch. Aber sie nimmt laaaangsam zu, es wird schon.

Bei der Entlassung hatten wir eine Apotheke daheim, jetzt sind es nur noch 2 Medikamente, was ich sehr genieße. Nicht mehr ständig aufpassen müssen; dass man zu jeder Uhrzeit in jede Milch genau die richtige Anzahl an ml , mg oder Tropfen dosiert. Eine Erleichterung!

Du machst mir mit deiner Geschichte wirklich sehr viel Mut! danke! Man hat manchmal einfach das Gefühl, dass das eigene Kind nie "normal" sein wird/ aufwachsen wird. Aber du beweist, dass es auch die Kleinsten können.

Gibt es eine FB Gruppe, die du besonders empfehlen kannst ( gerne auch per PN) ?

.
Ich schreibe dir später eine PN , wenn am pc bin

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