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Mit 1-Jährigem Kind abends in Restaurant?

25. August um 11:36 Letzte Antwort: 12:12

Hallo alle zusammen!
Ich würde gerne eure Meinungen oder Erfahrungen zu einem Thema hören, vielleicht hilft mir das in meinem Verständnis weiter!
Es geht um Folgendes:
Mein Mann und ich haben ein 8 Monate altes Baby, das relativ entspannt ist, schnell zu beruhigen ist und nachts meistens gut schläft. Wir können viel mit ihr unternehmen und machen das auch um sie daran zu gewöhnen. Z.B. essen gehen, mal in die Stadt, in den Urlaub fahren ect.
Natürlich hat unsere Kleine auch mal anstrengendere Phasen aber alles in allem ist sie ein sehr zufriedenes Baby.
Nun zum Baby meiner Schwägerin, um das es eigentlich geht. Die Kleine ist nun 14 Monate alt, schläft nachts nicht so toll und hat wohl Phasen in der sie schwer zu beruhigen ist. Wenn man sie aber tagsüber sieht, ist sie ein interessiertes und aufgewecktes Kind, das auch kaum quengelt. Allerdings sagt die Schwägerin immer wieder wie anstrengend sie ist.
Folgende Situation ist nun aufgetreten: Wir sind nun alle im Urlaub am selben Ort und mein Mann will seinen 30. Geburtstag abends im Restaurant feiern. Wir haben extra einen Tisch um 18 Uhr reserviert, damit die andere Familie auch dabei sein kann, weil die Tochter um 19 Uhr ins Bett muss. Unsere Kleine schläft erst gegen 21 Uhr, kann aber auch mal ohne Probleme länger aufbleiben.
Wir dachten, es wäre mal möglich die Kleine vllt mal etwas später ins Bett zu bringen, aber die Feier wurde von meiner Schwägerin als Ding der Unmöglichkeit angesehen, sie haben sogar gelacht als wir die Uhrzeit mitgeteilt haben. 
Es wäre nicht möglicj das Kind mal etwas später ins Bett zu bringen und normal würden sie schon immer um 17 Uhr nach hause um das Kind fürs Bett vorzubereiten.
Wir waren erstmal sehr enttäuscht, da wir mit der Uhrzeit ja schon sehr entgegen gekommen waren. Das Restautant ist 5 Minuten mit dem Auto vom Hotel weg und wir sind alle im Urlaub, keiner muss am nächsten Tag arbeiten.
Das Kind ist über ein Jahr alt und muss also Punkt 7 ins Bett sonst ist wohl die Hölle los.
Ich habe dann gefragt ob man nicht für den 30. Geburtstag eine Ausnahme machen kann und bin nur auf Unverständnis gestoßen. Wir wüsste  ja wie es mit Babys wäre und müssten es doch verstehen, meinten sie.
Ja wir wissen wie es mit einem Baby ist, aber wir lassen trotzdem nicht den ganzen Tag das Baby dominieren und planen nicht alles um sie herum. Klar gibt es unterschiedliche Kinder, aber wir konnten es nicht nachvollziehen. Zumal die Kleine der Schwägerin sich auch mittags im Restaurant gut verhält, spielt und nicht mal viel Radau macht.
Wie sehr ihr das? Ist es zu viel verlangt zur Geburtstagsfeier des Bruders um 18 Uhr ins Restaurant zu gehen? Einmal im Jahr?Gibt es Kinder, die das partout in dem Alter nicht gut verkraften?  
Unsere Kleine war mal bis 23 Uhr auf einer Familienfeier und war super drauf. So lange wollen wir ja gar nicht essen, vllt 1,5 Stunden...
Wir hatten schon das Gefühl, wir hätten sie sonst was schlimmes gefragt und hatten schon fast ein schlechtes Gewissen.
Ich freue mich über eure Gedanken zu dem Thema, es ist manchmal einfach schwer sich in andere Familien einzudenken.
Wir wollen sie auch nicht überfordern, aber ich bin schon traurig für meinen Mann, da durch Corona die Feier eh viel viel Kleiner als geplant stattfindet...Es kommen übrigens nur noch meine Schwester und ihr Mann, also keine fremden Personen...
Liebe Grüße!

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25. August um 18:02

Warum geht ihr nicht einfach schon mittags in das Restaurant? Das wäre doch ein guter Kompromiss und dann könntet ihr auch länger bleiben  

Ich kann deine Schwägerin verstehen. Meine Tochter ist zwar erst knapp 7 Monate alt, aber wir waren noch nie mit ihr abends in einem Restaurant und das wird sich in den nächsten Monaten wohl auch erstmal nicht ändern. Wenn sie müde wird, wird sie meistens sehr quengelig und das möchte ich weder mir selber noch den anderen Gästen antun. Deswegen verabrede ich mich momentan auch nur tagsüber, damit ich die Kleine mehr oder weniger pünktlich ins Bett bringen kann.  

Jedes Kind ist anders. Ihr habt scheinbar echt Glück, dass ihr so ein umkonpliziertes Kind habt. Wenn eure Pläne mit eurer Nichte nicht machbar sind, bleibt euch nur übrig die Pläne zu ändern oder zu akzeptieren, dass ihre Eltern nicht kommen werden. Oder wollt ihr, dass sie kommen, die Eltern dann total gestresst sind und die Kleine pausenlos quengelt? Das wäre ja auch keine entspannte Geburtstagsfeier.  

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25. August um 18:52

Ich kann sie voll und ganz verstehen. Wie hatten so ein sensibles Baby. Er war aufgeweckt und wissbegierig aber ein wahnsinnig schlechter Schläfer. Wir hatten einen strikten Plan was das zu Bett gehen an geht. Da es sonst nicht anders ging. Jede Ausnahme, die wir mal machten, haben wir immer übel bezahlt. Da hab ich irgendwann gesagt, dass wir das nicht mehr machen. Wenn man so ein Kind nicht hat, ist es leicht zu sagen : "bring es doch mal ausnahmsweise später ins Bett." , denn man muss das Drama ja nicht ausbaden. Und wenn man ein Kind hat, das entspannter ist, kann man das vielleicht nicht verstehen. Jedes Kind ist anders und das was man bekommt damit muss man umgehen, da kann man nix groß dran ändern. Und bevor was kommt, ich habe 4 Kinder und jedes ist anders. Das eine tiefenentspannt und ein guter Schläfer, das andere quirlig ohne Ende, das nächste sensibel und verkopft. 
entweder ihr feiert allein oder findet einen anderen Kompromiss.

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25. August um 18:56

Wer flennt denn hier? Was heisst den hier stur um 18 Uhr feiern?
Normalerweise hätten wir einen Tischum halb 8 oder 8 reserviert aber haben uns ja schon der Schwägerin angepasst. 
Sind da ja schon flexibel.
Wir wollen ja auch kein Oma Nachmittagskränzchen sondern ein normales Abendessen zum 30. Geburtstag. 

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25. August um 19:08
In Antwort auf naschkatze

Warum geht ihr nicht einfach schon mittags in das Restaurant? Das wäre doch ein guter Kompromiss und dann könntet ihr auch länger bleiben  

Ich kann deine Schwägerin verstehen. Meine Tochter ist zwar erst knapp 7 Monate alt, aber wir waren noch nie mit ihr abends in einem Restaurant und das wird sich in den nächsten Monaten wohl auch erstmal nicht ändern. Wenn sie müde wird, wird sie meistens sehr quengelig und das möchte ich weder mir selber noch den anderen Gästen antun. Deswegen verabrede ich mich momentan auch nur tagsüber, damit ich die Kleine mehr oder weniger pünktlich ins Bett bringen kann.  

Jedes Kind ist anders. Ihr habt scheinbar echt Glück, dass ihr so ein umkonpliziertes Kind habt. Wenn eure Pläne mit eurer Nichte nicht machbar sind, bleibt euch nur übrig die Pläne zu ändern oder zu akzeptieren, dass ihre Eltern nicht kommen werden. Oder wollt ihr, dass sie kommen, die Eltern dann total gestresst sind und die Kleine pausenlos quengelt? Das wäre ja auch keine entspannte Geburtstagsfeier.  

Vielen Dank für deine Antwort! 
Interessant zu hören, dass du es auch nachvollziehen kannst.
7 Monate sind natürlich nochmal was anderes als 14 Monate, da denkt man ja die Kinder können auch mal was mitmachen...
Aber klar, wenn sie nur gestresst sind, macht es auch keinen Sinn!
Unsere Kleine wird auch manchmal im Restaurant quengelig, dann gehe ich in eine ruhige Ecke mit ihr und beruhige sie...aber mir persönlich macht es auch nichts aus wenn das Baby in der Öffentlichkeit mal laut wird...

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25. August um 19:10
In Antwort auf grueblerin3

Wer flennt denn hier? Was heisst den hier stur um 18 Uhr feiern?
Normalerweise hätten wir einen Tischum halb 8 oder 8 reserviert aber haben uns ja schon der Schwägerin angepasst. 
Sind da ja schon flexibel.
Wir wollen ja auch kein Oma Nachmittagskränzchen sondern ein normales Abendessen zum 30. Geburtstag. 

"Wir wollen ja auch kein Oma Nachmittagskränzchen sondern ein normales Abendessen zum 30. Geburtstag. "

Dann sollte man sich ggf auf beiden Seiten um einen Babysitter bemühen, ich finde auch nicht das ein Baby/Kleinkind so spät noch auf einer Feier sein muss. Mein Neffe wird 2, ist auch super aufgeweckt und pflegeleicht aber wenn sie zu besuch sind, fängt er gegen 18:00 an aufzudrehen und dann geht irgendwann vor Müdigkeit das Bocken und kurz darauf das Weinen los, einfach weil er "drüber" ist, was sowohl für die Eltern als auch für alle anderen, unbeteiligten Gäste sehr stressig ist.

Wenn wir essen gehen dann meist gegen 15:00, das klappt super und jegliche Spätveranstaltungen finden ohne Kind start

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25. August um 20:42

Hallo,

unsere erstgeborene war so ein „ich muss pünktlich ins Bett -Kind“
das war für einige Außenstehende nicht zu verstehen und ich als Mutter musste immer sehr deutlich meinen Standpunkt vertreten. Jetzt mit sage und schreibe 9(!!!!) JAHREN ist es möglich dass sie auch mal spät ins Bett geht. Aber bis die gute 8 Jahre alt war, bräuchte sie ihre feste Zeit zum Schlafen.

schon als kleines Baby war sie ein absolutes Rhythmus-Kind. Man konnte die Uhr nach ihr stellen. Nur 5 oder 10 Minuten Abweichungen im tagesplan sprengten den ganzen Tag/ Abend und den darauffolgenden Tag. 
Den Zirkus hatten aber nur wir als Eltern! Keine Freundin, keine Oma, keine Tante oder sonst wer. Nur wir! Und dann überlegt man sich das 3x ob man sich das antut. 

Euer kind ist so unkompliziert... freu dich und sei glücklich über ein „Problem“ dass du nicht hast, statt die Abläufe anderer zu bewerten oder darüber zu urteilen.
ob ihr nun abends essen geht oder mittags... ist das nicht Wurscht? 
Geht zu Mittag essen und macht euch einen schönen Abend allein für euch 3 oder wer noch dabei ist.

ich lies mir jedenfalls nicht reinreden und bin so weit besser gefahren als anders herum.
im übrigen hatte ich einige ähnliche Diskussionen mit einer ehemaligen Freundin, deren Kind ja immer soooo unkompliziert war. Uneinsichtig und immer sooooo locker war sie. 
Tja... mit meiner Tochter ging es nun mal leider gar nicht. Mein Sohn dagegen war ganz anders. Völlig relaxed.

ich fürchte mit deiner leicht anmaßenden Einstellung, kommst du nicht weit. Akzeptiert die Entscheidung und findet einen Kompromiss oder lasst es.

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25. August um 21:36
In Antwort auf grueblerin3

Hallo alle zusammen!
Ich würde gerne eure Meinungen oder Erfahrungen zu einem Thema hören, vielleicht hilft mir das in meinem Verständnis weiter!
Es geht um Folgendes:
Mein Mann und ich haben ein 8 Monate altes Baby, das relativ entspannt ist, schnell zu beruhigen ist und nachts meistens gut schläft. Wir können viel mit ihr unternehmen und machen das auch um sie daran zu gewöhnen. Z.B. essen gehen, mal in die Stadt, in den Urlaub fahren ect.
Natürlich hat unsere Kleine auch mal anstrengendere Phasen aber alles in allem ist sie ein sehr zufriedenes Baby.
Nun zum Baby meiner Schwägerin, um das es eigentlich geht. Die Kleine ist nun 14 Monate alt, schläft nachts nicht so toll und hat wohl Phasen in der sie schwer zu beruhigen ist. Wenn man sie aber tagsüber sieht, ist sie ein interessiertes und aufgewecktes Kind, das auch kaum quengelt. Allerdings sagt die Schwägerin immer wieder wie anstrengend sie ist.
Folgende Situation ist nun aufgetreten: Wir sind nun alle im Urlaub am selben Ort und mein Mann will seinen 30. Geburtstag abends im Restaurant feiern. Wir haben extra einen Tisch um 18 Uhr reserviert, damit die andere Familie auch dabei sein kann, weil die Tochter um 19 Uhr ins Bett muss. Unsere Kleine schläft erst gegen 21 Uhr, kann aber auch mal ohne Probleme länger aufbleiben.
Wir dachten, es wäre mal möglich die Kleine vllt mal etwas später ins Bett zu bringen, aber die Feier wurde von meiner Schwägerin als Ding der Unmöglichkeit angesehen, sie haben sogar gelacht als wir die Uhrzeit mitgeteilt haben. 
Es wäre nicht möglicj das Kind mal etwas später ins Bett zu bringen und normal würden sie schon immer um 17 Uhr nach hause um das Kind fürs Bett vorzubereiten.
Wir waren erstmal sehr enttäuscht, da wir mit der Uhrzeit ja schon sehr entgegen gekommen waren. Das Restautant ist 5 Minuten mit dem Auto vom Hotel weg und wir sind alle im Urlaub, keiner muss am nächsten Tag arbeiten.
Das Kind ist über ein Jahr alt und muss also Punkt 7 ins Bett sonst ist wohl die Hölle los.
Ich habe dann gefragt ob man nicht für den 30. Geburtstag eine Ausnahme machen kann und bin nur auf Unverständnis gestoßen. Wir wüsste  ja wie es mit Babys wäre und müssten es doch verstehen, meinten sie.
Ja wir wissen wie es mit einem Baby ist, aber wir lassen trotzdem nicht den ganzen Tag das Baby dominieren und planen nicht alles um sie herum. Klar gibt es unterschiedliche Kinder, aber wir konnten es nicht nachvollziehen. Zumal die Kleine der Schwägerin sich auch mittags im Restaurant gut verhält, spielt und nicht mal viel Radau macht.
Wie sehr ihr das? Ist es zu viel verlangt zur Geburtstagsfeier des Bruders um 18 Uhr ins Restaurant zu gehen? Einmal im Jahr?Gibt es Kinder, die das partout in dem Alter nicht gut verkraften?  
Unsere Kleine war mal bis 23 Uhr auf einer Familienfeier und war super drauf. So lange wollen wir ja gar nicht essen, vllt 1,5 Stunden...
Wir hatten schon das Gefühl, wir hätten sie sonst was schlimmes gefragt und hatten schon fast ein schlechtes Gewissen.
Ich freue mich über eure Gedanken zu dem Thema, es ist manchmal einfach schwer sich in andere Familien einzudenken.
Wir wollen sie auch nicht überfordern, aber ich bin schon traurig für meinen Mann, da durch Corona die Feier eh viel viel Kleiner als geplant stattfindet...Es kommen übrigens nur noch meine Schwester und ihr Mann, also keine fremden Personen...
Liebe Grüße!

Ganz ehrlich, beißt in den sauren Apfel und richtet euch uhrzeittechnisch nach dem Kind deiner Schwägerin/Schwagers. Ich denke wegen diesen einem Abend eine Grundsatzdiskussion los zu treten bringt nicht viel. Zumal ich mir vorstellen kann, dass die Schwägerin dann so gereizt ist, dass sie keine Freude an dem Abendessen hat und die Stimmung somit im Keller ist.

Als junge Eltern kann man solche Partys eben nicht mehr so spontan und flexibel feiern wie früher. Evtl. war es auch unklug, dieses für dich/euch besondere Abendessen im Urlaub zu begehen ohne, dass beide Kinder an dem Abend beim Babysitter geparkt werden können. Genießt das Essen und mach du dir mit deinem Mann dann alleine noch einen schönen Abend, das wird im Urlaub ja nicht allzu schwer sein.

Als kinderlose Frau muss ich aber sagen, dass ich das auch ganz schön krass finde, dass so sehr auf eine bestimmte Uhrzeit gepocht werden muss und sehe das bei den Kindern meiner Schwestern auch nicht. Finde das auch ganz schön beängstigend, seinen Tages(Abend-)ablauf jahrelang minutiös auf ein Kind einzustellen

 

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25. August um 21:36

Ich finde dich auch ziemlich anmaßend. Empathie ist nicht so deins oder?

Schön, dass dein Baby so unkompliziert ist und alles mitmacht. Es sind aber nicht alle Babys gleich. Mit meiner 13-monatigen Maus würde mir auch im Traum nicht einfallen, 1 Stunde vor Schlafenszeit in ein Restaurant zu gehen. Warum? Weil es als Mutter meine Pflicht ist, die Bedürfnisse meines Kindes zu wahren und nicht dem Onkel zu Liebe über seine Grenzen hinausgehen. Zudem, habe ich als Mutter den Stress am Abend und womöglich noch am nächsten Tag, darauf hätte ich mal so gar keine Lust. Und natürlich auch im Interesse aller anderen, würde ich das nicht tun. 

Und genau, du hast es richtig erkannt: 14 Monate sind nochmal anders als 8 Monate, in dem Alter sind die Kleinen viiiel mobiler und brauchen mehr Action, wollen nicht still am Tisch sitzen... Kein Vergleich! 

Hier kamen ja schon gute Vorschläge, geht Mittags essen oder bestellt euch abends was und macht es euch nett, alle zusammen. Dass eine große Fete coronabedingt nicht drin ist, müsst ihr wohl akzeptieren. Es ist nur ein Geburtstag, dein Mann feiert noch viele weitere... 

Mich würde es jedenfalls auch ärgern, dass von eurer Seite kein Verständnis da wäre und ihr dann noch mit eurer ach so lieben, pflegeleichten Tochter argumentieren würdet. Einfach bisschen mehr Verständnis für die andere Seite
 

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25. August um 21:45
In Antwort auf painainlove

Ganz ehrlich, beißt in den sauren Apfel und richtet euch uhrzeittechnisch nach dem Kind deiner Schwägerin/Schwagers. Ich denke wegen diesen einem Abend eine Grundsatzdiskussion los zu treten bringt nicht viel. Zumal ich mir vorstellen kann, dass die Schwägerin dann so gereizt ist, dass sie keine Freude an dem Abendessen hat und die Stimmung somit im Keller ist.

Als junge Eltern kann man solche Partys eben nicht mehr so spontan und flexibel feiern wie früher. Evtl. war es auch unklug, dieses für dich/euch besondere Abendessen im Urlaub zu begehen ohne, dass beide Kinder an dem Abend beim Babysitter geparkt werden können. Genießt das Essen und mach du dir mit deinem Mann dann alleine noch einen schönen Abend, das wird im Urlaub ja nicht allzu schwer sein.

Als kinderlose Frau muss ich aber sagen, dass ich das auch ganz schön krass finde, dass so sehr auf eine bestimmte Uhrzeit gepocht werden muss und sehe das bei den Kindern meiner Schwestern auch nicht. Finde das auch ganz schön beängstigend, seinen Tages(Abend-)ablauf jahrelang minutiös auf ein Kind einzustellen

 

Naja was heißt jahrelang?! Die Kleine ist 14 Monate, quasi noch ein Baby und die brauchen bekanntlich Regelmäßigkeit und geben nun mal den Takt vor. Was nützt es mit einem übermüdeten Baby ins Restaurant zu gehen und alle Leute auf die Probe zu stellen? 

Selbst ausgeschlafen ist das nicht mit allen Kindern möglich. In einigen Jahren sieht das anders aus und man kann sie ganz anders beschäftigen. Bis dahin, muss man halt in den sauren Apfel beißen, ob's anderen passt oder nicht. 

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25. August um 21:59
In Antwort auf youdontknowme

Naja was heißt jahrelang?! Die Kleine ist 14 Monate, quasi noch ein Baby und die brauchen bekanntlich Regelmäßigkeit und geben nun mal den Takt vor. Was nützt es mit einem übermüdeten Baby ins Restaurant zu gehen und alle Leute auf die Probe zu stellen? 

Selbst ausgeschlafen ist das nicht mit allen Kindern möglich. In einigen Jahren sieht das anders aus und man kann sie ganz anders beschäftigen. Bis dahin, muss man halt in den sauren Apfel beißen, ob's anderen passt oder nicht. 

Weil heuel1 geschrieben hat, dass ihr Kind erst mit 9 Jahren angefangen hat flexibler im Schlafverhalten zu werden. Bis dahin musste ja anscheinend immer dafür Sorge getragen werden, dass das Kind zu seiner gewohnten Uhrzeit ins Bett geht.
 

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25. August um 23:16
In Antwort auf painainlove

Weil heuel1 geschrieben hat, dass ihr Kind erst mit 9 Jahren angefangen hat flexibler im Schlafverhalten zu werden. Bis dahin musste ja anscheinend immer dafür Sorge getragen werden, dass das Kind zu seiner gewohnten Uhrzeit ins Bett geht.
 

Ja... war größtenteils so! 
Und? 
Ist doch eher unser „Problem“ gewesen und nicht deines, oder das von Freunden oder sonst wem!?!

das impliziert übrigens nicht, das wir unser Leben komplett nach dem unserer Tochter richteten. Ich wollte damit lediglich aufzeigen, wie manch anderes Kind tickt und welche Unterschiede es gibt. Unseres war da ein wenig „krasser“ während andere Kinder entspannter sind.

übrigens heißt das nicht, dass unsere 9 jährige um 18.00 Uhr im Bett war. 
Aber wenn’s Zeit war, wars eben Zeit.
sie wurde tatsächlich unausstehlich, wenn sie „drüber“ war.
kann man ändern, muss man aber nicht.
dann plant man seine Freizeitaktivitäten ein wenig anders.... das war’s aber auch schon. Und wie lange man das macht ist so individuell wie Familien eben sind.

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26. August um 7:03

Was bist Du denn fuer eine Person, so eine gehaessige Antwort hier abzugeben @rosekirsche?

Du bist mir bereits mehrfach hier sehr unangenehm aufgefallen.

Eine andere Meinung  zu einer völlig neutral  formulierten Frage kann  man auch auf normale Weise abgeben

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26. August um 7:14
In Antwort auf grueblerin3

Hallo alle zusammen!
Ich würde gerne eure Meinungen oder Erfahrungen zu einem Thema hören, vielleicht hilft mir das in meinem Verständnis weiter!
Es geht um Folgendes:
Mein Mann und ich haben ein 8 Monate altes Baby, das relativ entspannt ist, schnell zu beruhigen ist und nachts meistens gut schläft. Wir können viel mit ihr unternehmen und machen das auch um sie daran zu gewöhnen. Z.B. essen gehen, mal in die Stadt, in den Urlaub fahren ect.
Natürlich hat unsere Kleine auch mal anstrengendere Phasen aber alles in allem ist sie ein sehr zufriedenes Baby.
Nun zum Baby meiner Schwägerin, um das es eigentlich geht. Die Kleine ist nun 14 Monate alt, schläft nachts nicht so toll und hat wohl Phasen in der sie schwer zu beruhigen ist. Wenn man sie aber tagsüber sieht, ist sie ein interessiertes und aufgewecktes Kind, das auch kaum quengelt. Allerdings sagt die Schwägerin immer wieder wie anstrengend sie ist.
Folgende Situation ist nun aufgetreten: Wir sind nun alle im Urlaub am selben Ort und mein Mann will seinen 30. Geburtstag abends im Restaurant feiern. Wir haben extra einen Tisch um 18 Uhr reserviert, damit die andere Familie auch dabei sein kann, weil die Tochter um 19 Uhr ins Bett muss. Unsere Kleine schläft erst gegen 21 Uhr, kann aber auch mal ohne Probleme länger aufbleiben.
Wir dachten, es wäre mal möglich die Kleine vllt mal etwas später ins Bett zu bringen, aber die Feier wurde von meiner Schwägerin als Ding der Unmöglichkeit angesehen, sie haben sogar gelacht als wir die Uhrzeit mitgeteilt haben. 
Es wäre nicht möglicj das Kind mal etwas später ins Bett zu bringen und normal würden sie schon immer um 17 Uhr nach hause um das Kind fürs Bett vorzubereiten.
Wir waren erstmal sehr enttäuscht, da wir mit der Uhrzeit ja schon sehr entgegen gekommen waren. Das Restautant ist 5 Minuten mit dem Auto vom Hotel weg und wir sind alle im Urlaub, keiner muss am nächsten Tag arbeiten.
Das Kind ist über ein Jahr alt und muss also Punkt 7 ins Bett sonst ist wohl die Hölle los.
Ich habe dann gefragt ob man nicht für den 30. Geburtstag eine Ausnahme machen kann und bin nur auf Unverständnis gestoßen. Wir wüsste  ja wie es mit Babys wäre und müssten es doch verstehen, meinten sie.
Ja wir wissen wie es mit einem Baby ist, aber wir lassen trotzdem nicht den ganzen Tag das Baby dominieren und planen nicht alles um sie herum. Klar gibt es unterschiedliche Kinder, aber wir konnten es nicht nachvollziehen. Zumal die Kleine der Schwägerin sich auch mittags im Restaurant gut verhält, spielt und nicht mal viel Radau macht.
Wie sehr ihr das? Ist es zu viel verlangt zur Geburtstagsfeier des Bruders um 18 Uhr ins Restaurant zu gehen? Einmal im Jahr?Gibt es Kinder, die das partout in dem Alter nicht gut verkraften?  
Unsere Kleine war mal bis 23 Uhr auf einer Familienfeier und war super drauf. So lange wollen wir ja gar nicht essen, vllt 1,5 Stunden...
Wir hatten schon das Gefühl, wir hätten sie sonst was schlimmes gefragt und hatten schon fast ein schlechtes Gewissen.
Ich freue mich über eure Gedanken zu dem Thema, es ist manchmal einfach schwer sich in andere Familien einzudenken.
Wir wollen sie auch nicht überfordern, aber ich bin schon traurig für meinen Mann, da durch Corona die Feier eh viel viel Kleiner als geplant stattfindet...Es kommen übrigens nur noch meine Schwester und ihr Mann, also keine fremden Personen...
Liebe Grüße!

Ich denke, dass das davon abhaengig ist, ob das so ein hoch sensibles kind ist, wie von anderen bereits beschrieben.
Wo  schon etliches probiert wurde und jede Abweichung  Schwierigkeiten bringt.

Oder ob die Mutter eher aus angeblicher Tradition heraus das Zubettbringen nach einer bestimmten Uhrzeit ablehnt .

Sei es um abends " ihre Ruhe zu haben"( gibt es haeufiger als es zugegeben wird) oder" weil es sich  aus Prinzip fuer ein Kind so gehoert umxyz Uhr im Bett zu sein".Und es  nie ausprobiert wurde.

Letztlich wirst Du aber nicht  viel machen koennen.

Wenn die andere Seite partout ablehnt, bleibt nur

a)Babysitter( vermutlich auch schwieriger, wenn sie eh schon schlecht schlaeft)
b) Zeit  des Essens vorschieben
c) ohne sie feiern

 

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26. August um 8:17
In Antwort auf heuel1

Ja... war größtenteils so! 
Und? 
Ist doch eher unser „Problem“ gewesen und nicht deines, oder das von Freunden oder sonst wem!?!

das impliziert übrigens nicht, das wir unser Leben komplett nach dem unserer Tochter richteten. Ich wollte damit lediglich aufzeigen, wie manch anderes Kind tickt und welche Unterschiede es gibt. Unseres war da ein wenig „krasser“ während andere Kinder entspannter sind.

übrigens heißt das nicht, dass unsere 9 jährige um 18.00 Uhr im Bett war. 
Aber wenn’s Zeit war, wars eben Zeit.
sie wurde tatsächlich unausstehlich, wenn sie „drüber“ war.
kann man ändern, muss man aber nicht.
dann plant man seine Freizeitaktivitäten ein wenig anders.... das war’s aber auch schon. Und wie lange man das macht ist so individuell wie Familien eben sind.

Nichts und. Dies ist ein Diskussionsforum und ich habe eine persönliche Meinung kundgetan und dabei deine Erfahrung als Beispiel herangezogen. Was hab ich mit deinem Kind zu tun? Das sollte dir wohl klar sein. Arbeite an deinem Selbstbewusstsein und geh nicht gleich in den Verteidigungsmodus. 

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26. August um 12:06
In Antwort auf grueblerin3

Hallo alle zusammen!
Ich würde gerne eure Meinungen oder Erfahrungen zu einem Thema hören, vielleicht hilft mir das in meinem Verständnis weiter!
Es geht um Folgendes:
Mein Mann und ich haben ein 8 Monate altes Baby, das relativ entspannt ist, schnell zu beruhigen ist und nachts meistens gut schläft. Wir können viel mit ihr unternehmen und machen das auch um sie daran zu gewöhnen. Z.B. essen gehen, mal in die Stadt, in den Urlaub fahren ect.
Natürlich hat unsere Kleine auch mal anstrengendere Phasen aber alles in allem ist sie ein sehr zufriedenes Baby.
Nun zum Baby meiner Schwägerin, um das es eigentlich geht. Die Kleine ist nun 14 Monate alt, schläft nachts nicht so toll und hat wohl Phasen in der sie schwer zu beruhigen ist. Wenn man sie aber tagsüber sieht, ist sie ein interessiertes und aufgewecktes Kind, das auch kaum quengelt. Allerdings sagt die Schwägerin immer wieder wie anstrengend sie ist.
Folgende Situation ist nun aufgetreten: Wir sind nun alle im Urlaub am selben Ort und mein Mann will seinen 30. Geburtstag abends im Restaurant feiern. Wir haben extra einen Tisch um 18 Uhr reserviert, damit die andere Familie auch dabei sein kann, weil die Tochter um 19 Uhr ins Bett muss. Unsere Kleine schläft erst gegen 21 Uhr, kann aber auch mal ohne Probleme länger aufbleiben.
Wir dachten, es wäre mal möglich die Kleine vllt mal etwas später ins Bett zu bringen, aber die Feier wurde von meiner Schwägerin als Ding der Unmöglichkeit angesehen, sie haben sogar gelacht als wir die Uhrzeit mitgeteilt haben. 
Es wäre nicht möglicj das Kind mal etwas später ins Bett zu bringen und normal würden sie schon immer um 17 Uhr nach hause um das Kind fürs Bett vorzubereiten.
Wir waren erstmal sehr enttäuscht, da wir mit der Uhrzeit ja schon sehr entgegen gekommen waren. Das Restautant ist 5 Minuten mit dem Auto vom Hotel weg und wir sind alle im Urlaub, keiner muss am nächsten Tag arbeiten.
Das Kind ist über ein Jahr alt und muss also Punkt 7 ins Bett sonst ist wohl die Hölle los.
Ich habe dann gefragt ob man nicht für den 30. Geburtstag eine Ausnahme machen kann und bin nur auf Unverständnis gestoßen. Wir wüsste  ja wie es mit Babys wäre und müssten es doch verstehen, meinten sie.
Ja wir wissen wie es mit einem Baby ist, aber wir lassen trotzdem nicht den ganzen Tag das Baby dominieren und planen nicht alles um sie herum. Klar gibt es unterschiedliche Kinder, aber wir konnten es nicht nachvollziehen. Zumal die Kleine der Schwägerin sich auch mittags im Restaurant gut verhält, spielt und nicht mal viel Radau macht.
Wie sehr ihr das? Ist es zu viel verlangt zur Geburtstagsfeier des Bruders um 18 Uhr ins Restaurant zu gehen? Einmal im Jahr?Gibt es Kinder, die das partout in dem Alter nicht gut verkraften?  
Unsere Kleine war mal bis 23 Uhr auf einer Familienfeier und war super drauf. So lange wollen wir ja gar nicht essen, vllt 1,5 Stunden...
Wir hatten schon das Gefühl, wir hätten sie sonst was schlimmes gefragt und hatten schon fast ein schlechtes Gewissen.
Ich freue mich über eure Gedanken zu dem Thema, es ist manchmal einfach schwer sich in andere Familien einzudenken.
Wir wollen sie auch nicht überfordern, aber ich bin schon traurig für meinen Mann, da durch Corona die Feier eh viel viel Kleiner als geplant stattfindet...Es kommen übrigens nur noch meine Schwester und ihr Mann, also keine fremden Personen...
Liebe Grüße!

Muss jeder selber wissen, dann muss sie sich halt ihr Kind schnappen und früher gehen. 
Meine Erste flog in dem Alter und noch viel länger auch pünktlich um 19h in Bett aber Ausnahmen bestätigten diese Regel, hat sie deshalb nie aus ihrem Rhythmus gebracht. Sie schlief auch lange noch Punkt 17h für EXAKT 30 min, da war es egal, wo wir gerade waren. Ich hatte früh dafür gesorgt, dass sie auch woanders (ein)schlafen kann.

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26. August um 21:10

Kinder können sehr unterschiedlich sein. Manchmal weiß man auch gar nicht, was man wirklich an seinem Kind hat in manchen Situationen.

Meine Älteste war eigentlich ein ziemlich zufriedenes Kind. Und damals hielt ich sie auch für anstrengend. Da habe ich ja auch ihre jüngeren Geschwister noch nicht kennen gelernt gehabt. Aber wehe sie konnte nicht schlafen, wenn sie müde war. Wenn sie müde war, war Schicht im Schacht. Es ging keine 5Min mehr, es ging gar nicht mehr, die war durch.
Wenn man ihr die Möglichkeit gegeben hat, dann ist sie auch gleich problemlos eingeschlafen, da war sie auch ganz pflegeleicht.
Aber über ihre Müdigkeit drüber raus war sie unausstehlich, da war nichts zu machen und das ging einige Jahre.

Mit den anderen Kindern wäre es eher kein Problem gewesen.
Man weiß also nicht, warum das der Schwägerin so wichtig ist oder vielleicht redet sie sich ja auch nur was ein, weil sie zu der festen Überzeugung gelangt ist, dass feste Zeiten superwichtig für ein Kind sind. Zumindst ist es das, was sie für ihre Familie will.

Ich würde das an eurer Stelle nicht persönlich nehmen.

Manchmal passiert es auch beim 2. Kind, dass man sich in Gedanken für sehr viel entschuldigt, was man sich beim ersten ggü anderen Kindern und deren Eltern gedacht oder gesagt hat.

Wenn ihr sie gerne dabei haben wollt, dann werdet ihr euch an ihren Zeitplan anpassen müssen. Wenn euch das zu doof ist, dann feiert ihr halt ohne sie und genießt den Abend so, wie es für euch am schönsten ist.

LG

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26. August um 22:05

Wenn man seinem Kind was angewöhnt, muss man das dem Kind halt auch immer bieten können. daher bleibt dieser Familie nichts anderes übrig, as den Rhythmus, den das Kind nun braucht, auch knallhart durchzuziehen. wenn ich wüsste, dass ich dann in ein paar Stunden ein hysterisches Kind im restaurant beruhigen muss, fahre ich auch lieber heim, und mache alles wie immer. Kann ich gut verstehen.

Ich persönlich habe das nie so gehalten, meine Tochter konnte immer und überall schlafen, sie kannte es garnicht anders. Das erste Mal im Restaurant war sie mit 2 Tagen, daher haben wir nie damit aufgehört und es hat immer gut funktioniert. Ich habe nie bestimmte Dinge ritualisiert oder Vorgänge abgespult, weil ich einfach echt Schiss hatte, dass sie es dann "braucht". 
Ich lebe in Spanien und hier fährt wirklich keine Sau (sorry) um 17/18h heim, um sein Kind ins Bett zu legen! Das wäre total verrückt und sozialer Selbstmord.

Von daher denke ich schon, dass so geartete Probleme eher hausgemacht sind. 

Wobei ich hier immernoch die "Benefit of the doubt" Karte ziehe; leider kann ich nicht beweisen, dass andere Kinder bei gleicher Behanldung so brav wie meine Tochter wären, kann mir aber auch keiner beweisen, dass ich einfach "nur Glück" hatte. Von daher....

Ich würde da jetzt aber kein Fass aufmachen. Wenn Ihr sie dabei haben wollt, solltet ihr Mittags feiern, wenn du unbedingt einen Konflikt willst, dann abends. Sie werden bei ihrer Meinung bestimmt bleiben, daher ist der Poker nun bei dir, was du daraus machst. Zeigst du Verständnis oder willst du beharren?

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27. August um 10:10

Ich muss da immer über so Einzelkind-Mamas lächeln. Wie unterschiedlich Kinder sind, und dass man sich für alles, was so läuft wie man es gerne hätte, normalerweise gar nicht auf die Schulter klopfen kann, sondern man meist "Glück" hat, dass das Kind in der Hinsicht schlicht zu den Vorstellungen passt, das merkt man dann oft beim zweiten, wenns ein böses Erwachen gibt.

Kinder sind auch hier unterschiedlich. Und jedes hat andere Bedürfnisse. Ich bin der Meinung, dass man die Kinder da nur zu einem Teil beeinflussen kann.

Mein zweites z.B. fand Unterhaltung toll. Hats keine bekommen, hat es rumgeknatscht. Während der Unterhaltung war es super-happy. Hinterher war dann die Hölle los, denn dann hörte das Überforderungschreien nicht mehr auf. Das zehrt so an den Nerven, dass du es dir ganz genau überlegst, ob das nun die Ausnahme wert ist.
Dafür konnte man nur gehen, wenn das Kind es mitbekam. Wurde es nämlich wach und war nicht Zuhause, ging das Schreien direkt dort los und es ist dann auch witzlos, mit schreiendem Baby unterwegs zu sein.

Das dritte z.B. war Zuhause immer gelangweilt. Immer musste man los. Aber sobald es zu viel war, fing das Kind an zu schreien und beruhigte sich dann auch erst Zuhause allmählich. Mit Kind 2&3 hätt ich freiwillig keine Experimente mehr gemacht, sobald ich rausgefunden hatte, wie wir mit möglichst wenig Schreien durch den Alltag kommen.

Auch denke ich persönlich, dass ein Kind sich nicht an das Essengehen gewöhnt, wenn es dass nur 1x im Monat macht.
Das müsste dann deutlich häufiger sein und wirklich von anfangs an und vermutlich schon in der Schwangerschaft. Das würde mein Geldbeutel gar nicht hergeben.

 

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27. August um 10:16
In Antwort auf schnuckweidev

Kinder können sehr unterschiedlich sein. Manchmal weiß man auch gar nicht, was man wirklich an seinem Kind hat in manchen Situationen.

Meine Älteste war eigentlich ein ziemlich zufriedenes Kind. Und damals hielt ich sie auch für anstrengend. Da habe ich ja auch ihre jüngeren Geschwister noch nicht kennen gelernt gehabt. Aber wehe sie konnte nicht schlafen, wenn sie müde war. Wenn sie müde war, war Schicht im Schacht. Es ging keine 5Min mehr, es ging gar nicht mehr, die war durch.
Wenn man ihr die Möglichkeit gegeben hat, dann ist sie auch gleich problemlos eingeschlafen, da war sie auch ganz pflegeleicht.
Aber über ihre Müdigkeit drüber raus war sie unausstehlich, da war nichts zu machen und das ging einige Jahre.

Mit den anderen Kindern wäre es eher kein Problem gewesen.
Man weiß also nicht, warum das der Schwägerin so wichtig ist oder vielleicht redet sie sich ja auch nur was ein, weil sie zu der festen Überzeugung gelangt ist, dass feste Zeiten superwichtig für ein Kind sind. Zumindst ist es das, was sie für ihre Familie will.

Ich würde das an eurer Stelle nicht persönlich nehmen.

Manchmal passiert es auch beim 2. Kind, dass man sich in Gedanken für sehr viel entschuldigt, was man sich beim ersten ggü anderen Kindern und deren Eltern gedacht oder gesagt hat.

Wenn ihr sie gerne dabei haben wollt, dann werdet ihr euch an ihren Zeitplan anpassen müssen. Wenn euch das zu doof ist, dann feiert ihr halt ohne sie und genießt den Abend so, wie es für euch am schönsten ist.

LG

Vielen lieben Dank für deine Antwort.
Das ist interessant zu hören, dass man sich dann evtl. beim 2. Kind dann für einiges entschuldigen würde!
und ja ich habe auch das Gefühl, dass diese festen Zeiten so penible eingehalten werden müssen, damit man sich auch nichts vorwerfen kann..also auch ein bisschen Kopfsache. 
Wir haben jetzt freundlich gesagt, dass sie sich nicht gezwungen fühlen müssen, aber wir uns trotzdem freuen würden!

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28. August um 15:52
In Antwort auf vanessaworth

Wenn man seinem Kind was angewöhnt, muss man das dem Kind halt auch immer bieten können. daher bleibt dieser Familie nichts anderes übrig, as den Rhythmus, den das Kind nun braucht, auch knallhart durchzuziehen. wenn ich wüsste, dass ich dann in ein paar Stunden ein hysterisches Kind im restaurant beruhigen muss, fahre ich auch lieber heim, und mache alles wie immer. Kann ich gut verstehen.

Ich persönlich habe das nie so gehalten, meine Tochter konnte immer und überall schlafen, sie kannte es garnicht anders. Das erste Mal im Restaurant war sie mit 2 Tagen, daher haben wir nie damit aufgehört und es hat immer gut funktioniert. Ich habe nie bestimmte Dinge ritualisiert oder Vorgänge abgespult, weil ich einfach echt Schiss hatte, dass sie es dann "braucht". 
Ich lebe in Spanien und hier fährt wirklich keine Sau (sorry) um 17/18h heim, um sein Kind ins Bett zu legen! Das wäre total verrückt und sozialer Selbstmord.

Von daher denke ich schon, dass so geartete Probleme eher hausgemacht sind. 

Wobei ich hier immernoch die "Benefit of the doubt" Karte ziehe; leider kann ich nicht beweisen, dass andere Kinder bei gleicher Behanldung so brav wie meine Tochter wären, kann mir aber auch keiner beweisen, dass ich einfach "nur Glück" hatte. Von daher....

Ich würde da jetzt aber kein Fass aufmachen. Wenn Ihr sie dabei haben wollt, solltet ihr Mittags feiern, wenn du unbedingt einen Konflikt willst, dann abends. Sie werden bei ihrer Meinung bestimmt bleiben, daher ist der Poker nun bei dir, was du daraus machst. Zeigst du Verständnis oder willst du beharren?

Danke für deine Nachricht!
das ist ja spannend zu hören, dass in Spanien kein Mensch auf diese Idee kommen würde und dass es sozialer Selbstmord wäre! Das Gleiche gilt sicher auch für Italien, ich kann mit kaum vorstellen, dass eine italienische Familie mit vielen Kindern abends nicht ins Restaurant geht, weil das Kind um 7 ins Bett muss..
Daher habe ich auch vermutet, dass dieser strikte Zeitplan auch irgendwie hausgemacht sein muss...
wahrscheinlich habe ich auch wirklich ein unkompliziertes Kind, aber wir haben von Anfang an gesagt, wir machen trotzdem Sachen und lassen uns nicjt so einschränken wie zB. die Schwägerin. Die wollte nicht mal mit einem 4 Monate alten Kind zj einem Brunch gehen. Mir wäre im Leben kein Grund eingefallen wieso ich daran nicht hätte teilhaben können. Daher ist das mit dem sozialen Selbstmord bei denen fast schon der Fall und stößt dann bei uns auch auf Unverständnis und man denkt halt gleich, Mensch müssen die pingelig sein. Aber durch die anderen Nacjrichten, habe ich ja jetzt gehört, dass andere es auch nicht machen würden.
Ich werde da jetzt aber nicht drauf beharren, wenn es wirklich so schlimm sonst mit dem Kind ist, wollen wir daran auch nicht Schuld sein und sie sollen lieber nicht kommen.
ich kann mir trotzdem nicht vorstellen mein Leben so extrem einschränken zu lassen. Ich kenne das auch nicht so von meiner Kindheit. 
Wir waren mit unserer Kleinen auch schon mit 10 Tagen in einem Cafe und auf einer Museumseröffnung abends um 7 oder 8..

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28. August um 16:42
In Antwort auf grueblerin3

Danke für deine Nachricht!
das ist ja spannend zu hören, dass in Spanien kein Mensch auf diese Idee kommen würde und dass es sozialer Selbstmord wäre! Das Gleiche gilt sicher auch für Italien, ich kann mit kaum vorstellen, dass eine italienische Familie mit vielen Kindern abends nicht ins Restaurant geht, weil das Kind um 7 ins Bett muss..
Daher habe ich auch vermutet, dass dieser strikte Zeitplan auch irgendwie hausgemacht sein muss...
wahrscheinlich habe ich auch wirklich ein unkompliziertes Kind, aber wir haben von Anfang an gesagt, wir machen trotzdem Sachen und lassen uns nicjt so einschränken wie zB. die Schwägerin. Die wollte nicht mal mit einem 4 Monate alten Kind zj einem Brunch gehen. Mir wäre im Leben kein Grund eingefallen wieso ich daran nicht hätte teilhaben können. Daher ist das mit dem sozialen Selbstmord bei denen fast schon der Fall und stößt dann bei uns auch auf Unverständnis und man denkt halt gleich, Mensch müssen die pingelig sein. Aber durch die anderen Nacjrichten, habe ich ja jetzt gehört, dass andere es auch nicht machen würden.
Ich werde da jetzt aber nicht drauf beharren, wenn es wirklich so schlimm sonst mit dem Kind ist, wollen wir daran auch nicht Schuld sein und sie sollen lieber nicht kommen.
ich kann mir trotzdem nicht vorstellen mein Leben so extrem einschränken zu lassen. Ich kenne das auch nicht so von meiner Kindheit. 
Wir waren mit unserer Kleinen auch schon mit 10 Tagen in einem Cafe und auf einer Museumseröffnung abends um 7 oder 8..

Gesetzt den Fall, du hättest ein Kind mit einem anderen Charakter bekommen... hättest du dich ganz sicher eingeschränkt! Das können Dir viele andere Mamas bestätigen.
Freu dich, dass ihr weiterhin unterwegs sein könnt und euch (bisher) wenig einschränken müsst.
das könnte sich auch durchaus ändern. 
Scheinbar hattet ihr einfach mal Glück. Das verwechselt du ein wenig mit „da haben wir unser Kind von vornherein dran gewöhnt“

ich geb dir aber noch mal den gut gemeinten Ratschlag, die Situation und den Stil anderer Mütter nicht ständig zu bewerten oder zu beurteilen. Das macht auf Dauer unsympathisch.
jede möchte für ihr Kind das Beste und das womit sich alle wohlfühlen.
das sollte man als Außenstehende einfach mal akzeptieren können.
😉 

ich persönlich finde deine Einstellung nach wie vor anmaßend, deiner Schwägerin „freiwilligen sozialen Selbstmord“ vorzuwerfen.
du kannst das Leben der Südländer schlecht mit dem anderer vergleichen. Das sind schon zwei verschiedene Paar Schuhe.

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28. August um 17:37

Ich denke auch, dass viele Eltern sich gerne auf die eigene Schulter klopfen, wenn es einfach läuft mit den Kids. Ist ja auch schön und ich gönne es jedem. Aber wie ich schon oben geschrieben habe:Kinder sind so wie sie sind. Man kann als Eltern ein bisschen lenken, aber wenn die Kinder empfindlich oder sensibel sind, ist das halt so. Und wie gesagt, ich habe 4 Kinder und das ist meine Erkenntnis. Das mögen manche vielleicht anders sehen. Wir haben unsere. 1. Sohn auch mit zum Essen genommen abends oder abends zu Oma und Opa als er ein paar Tage alt war. Mit der Zeit hat sich raus kristallisierte, dass er einfach mehr Ruhe braucht, feste Zeiten und Regeln. So ist er auch heute noch. Vom Charakter her sehr genau, sensibel, regelbewusst z.b beim spielen oder Schule, ein Denker. 
Die 2 mittleren sind ganz entspannt, quirlig und lustig, Übermütig und verspielt. 
während Nummer 4 wieder sensibler und empfindlicher ist obwohl er mit 3 Geschwistern aufwächst. Er ist sehr anhänglich und verschmust. Aber auch ehrgeizig und will extrem viel, was er zum Teil einfach noch nicht kann.

Jedes ist so unterschiedlich und ich nehme sie so wie sie sind. 
mit Kind  2 +3 war es nie ein Problem abends nochmal weg zu gehen. Mit Nummer 4 ist es wieder schwieriger.

Die Quintessenz macht ihr euer Ding und sie sollen ihres machen. Keine Urteile, einfach hinnehmen. Wie eine unseren oben schon geschrieben hat, jede Mutter möchte das beste für ihr Kind.

eine schöne Feier wünsche ich euch 

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28. August um 20:18
In Antwort auf rabenschwarz

"Wir wollen ja auch kein Oma Nachmittagskränzchen sondern ein normales Abendessen zum 30. Geburtstag. "

Dann sollte man sich ggf auf beiden Seiten um einen Babysitter bemühen, ich finde auch nicht das ein Baby/Kleinkind so spät noch auf einer Feier sein muss. Mein Neffe wird 2, ist auch super aufgeweckt und pflegeleicht aber wenn sie zu besuch sind, fängt er gegen 18:00 an aufzudrehen und dann geht irgendwann vor Müdigkeit das Bocken und kurz darauf das Weinen los, einfach weil er "drüber" ist, was sowohl für die Eltern als auch für alle anderen, unbeteiligten Gäste sehr stressig ist.

Wenn wir essen gehen dann meist gegen 15:00, das klappt super und jegliche Spätveranstaltungen finden ohne Kind start

Ein Essen mit 6 Personen im Restaurant ist eine Feier? Interessant... aber halt eine typisch deutsche Einstellung.

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28. August um 20:28
In Antwort auf vanessaworth

Wenn man seinem Kind was angewöhnt, muss man das dem Kind halt auch immer bieten können. daher bleibt dieser Familie nichts anderes übrig, as den Rhythmus, den das Kind nun braucht, auch knallhart durchzuziehen. wenn ich wüsste, dass ich dann in ein paar Stunden ein hysterisches Kind im restaurant beruhigen muss, fahre ich auch lieber heim, und mache alles wie immer. Kann ich gut verstehen.

Ich persönlich habe das nie so gehalten, meine Tochter konnte immer und überall schlafen, sie kannte es garnicht anders. Das erste Mal im Restaurant war sie mit 2 Tagen, daher haben wir nie damit aufgehört und es hat immer gut funktioniert. Ich habe nie bestimmte Dinge ritualisiert oder Vorgänge abgespult, weil ich einfach echt Schiss hatte, dass sie es dann "braucht". 
Ich lebe in Spanien und hier fährt wirklich keine Sau (sorry) um 17/18h heim, um sein Kind ins Bett zu legen! Das wäre total verrückt und sozialer Selbstmord.

Von daher denke ich schon, dass so geartete Probleme eher hausgemacht sind. 

Wobei ich hier immernoch die "Benefit of the doubt" Karte ziehe; leider kann ich nicht beweisen, dass andere Kinder bei gleicher Behanldung so brav wie meine Tochter wären, kann mir aber auch keiner beweisen, dass ich einfach "nur Glück" hatte. Von daher....

Ich würde da jetzt aber kein Fass aufmachen. Wenn Ihr sie dabei haben wollt, solltet ihr Mittags feiern, wenn du unbedingt einen Konflikt willst, dann abends. Sie werden bei ihrer Meinung bestimmt bleiben, daher ist der Poker nun bei dir, was du daraus machst. Zeigst du Verständnis oder willst du beharren?

Du bringst es auf den Punkt: Sie kannte es nicht anders.

Ich hab mein halbes Leben in Italien verbracht und um 19:00 spielen die Kinder noch am Strand, essen um 21:00 und schlafen dann irgendwann irgendwo ein. Auch im Alltag wird erst um 20:00 gegessen und die Kinder gehören einfach dazu, überall, auch in den Restaurants, an jeder Familienfeier - dann schlafen sie halt im Kinderwagen. Dass man mit kleinen Kindern nichts in Restaurant geht, so einen Quark hört man nur von Deutschen.

Ich glaube durchaus, dass man das zu einem grossen Teil selber in der Hand hat.

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29. August um 1:05
In Antwort auf heuel1

Gesetzt den Fall, du hättest ein Kind mit einem anderen Charakter bekommen... hättest du dich ganz sicher eingeschränkt! Das können Dir viele andere Mamas bestätigen.
Freu dich, dass ihr weiterhin unterwegs sein könnt und euch (bisher) wenig einschränken müsst.
das könnte sich auch durchaus ändern. 
Scheinbar hattet ihr einfach mal Glück. Das verwechselt du ein wenig mit „da haben wir unser Kind von vornherein dran gewöhnt“

ich geb dir aber noch mal den gut gemeinten Ratschlag, die Situation und den Stil anderer Mütter nicht ständig zu bewerten oder zu beurteilen. Das macht auf Dauer unsympathisch.
jede möchte für ihr Kind das Beste und das womit sich alle wohlfühlen.
das sollte man als Außenstehende einfach mal akzeptieren können.
😉 

ich persönlich finde deine Einstellung nach wie vor anmaßend, deiner Schwägerin „freiwilligen sozialen Selbstmord“ vorzuwerfen.
du kannst das Leben der Südländer schlecht mit dem anderer vergleichen. Das sind schon zwei verschiedene Paar Schuhe.

sei doch nicht so angefressen. Nur, weil das auch ein Kind von Dir betrifft.


Jeder hat das Recht, das Verhalten anderer Muetter zu beurteilen. Generell das Verhalten anderer zu beurteilen. 
Egal, ob Du das unsympathisch findest oder nicht. Du beurteilst sie doch auch. 

Sie kennt ihre Schwaegerin persoenlich und somit  besser als wir alle und kann bestimmt recht gut einschaetzen, ob das eher aus" das macht man so" Ansichten heraus entspringen koennte 

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29. August um 1:09
In Antwort auf user74306

Du bringst es auf den Punkt: Sie kannte es nicht anders.

Ich hab mein halbes Leben in Italien verbracht und um 19:00 spielen die Kinder noch am Strand, essen um 21:00 und schlafen dann irgendwann irgendwo ein. Auch im Alltag wird erst um 20:00 gegessen und die Kinder gehören einfach dazu, überall, auch in den Restaurants, an jeder Familienfeier - dann schlafen sie halt im Kinderwagen. Dass man mit kleinen Kindern nichts in Restaurant geht, so einen Quark hört man nur von Deutschen.

Ich glaube durchaus, dass man das zu einem grossen Teil selber in der Hand hat.

Ich unterschreibe jeden einzelnen Absatz von Dir.. mit der Einschraenkung --" das nur die Deutschen so sehen wuerden"mit der Erweiterung --  v a die deutschsprachigen Laender.
Aut und Sui sind, soweit ich es mitbekommen habe  aehnlich in dieser Einstellung

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29. August um 8:34
In Antwort auf grueblerin3

Hallo alle zusammen!
Ich würde gerne eure Meinungen oder Erfahrungen zu einem Thema hören, vielleicht hilft mir das in meinem Verständnis weiter!
Es geht um Folgendes:
Mein Mann und ich haben ein 8 Monate altes Baby, das relativ entspannt ist, schnell zu beruhigen ist und nachts meistens gut schläft. Wir können viel mit ihr unternehmen und machen das auch um sie daran zu gewöhnen. Z.B. essen gehen, mal in die Stadt, in den Urlaub fahren ect.
Natürlich hat unsere Kleine auch mal anstrengendere Phasen aber alles in allem ist sie ein sehr zufriedenes Baby.
Nun zum Baby meiner Schwägerin, um das es eigentlich geht. Die Kleine ist nun 14 Monate alt, schläft nachts nicht so toll und hat wohl Phasen in der sie schwer zu beruhigen ist. Wenn man sie aber tagsüber sieht, ist sie ein interessiertes und aufgewecktes Kind, das auch kaum quengelt. Allerdings sagt die Schwägerin immer wieder wie anstrengend sie ist.
Folgende Situation ist nun aufgetreten: Wir sind nun alle im Urlaub am selben Ort und mein Mann will seinen 30. Geburtstag abends im Restaurant feiern. Wir haben extra einen Tisch um 18 Uhr reserviert, damit die andere Familie auch dabei sein kann, weil die Tochter um 19 Uhr ins Bett muss. Unsere Kleine schläft erst gegen 21 Uhr, kann aber auch mal ohne Probleme länger aufbleiben.
Wir dachten, es wäre mal möglich die Kleine vllt mal etwas später ins Bett zu bringen, aber die Feier wurde von meiner Schwägerin als Ding der Unmöglichkeit angesehen, sie haben sogar gelacht als wir die Uhrzeit mitgeteilt haben. 
Es wäre nicht möglicj das Kind mal etwas später ins Bett zu bringen und normal würden sie schon immer um 17 Uhr nach hause um das Kind fürs Bett vorzubereiten.
Wir waren erstmal sehr enttäuscht, da wir mit der Uhrzeit ja schon sehr entgegen gekommen waren. Das Restautant ist 5 Minuten mit dem Auto vom Hotel weg und wir sind alle im Urlaub, keiner muss am nächsten Tag arbeiten.
Das Kind ist über ein Jahr alt und muss also Punkt 7 ins Bett sonst ist wohl die Hölle los.
Ich habe dann gefragt ob man nicht für den 30. Geburtstag eine Ausnahme machen kann und bin nur auf Unverständnis gestoßen. Wir wüsste  ja wie es mit Babys wäre und müssten es doch verstehen, meinten sie.
Ja wir wissen wie es mit einem Baby ist, aber wir lassen trotzdem nicht den ganzen Tag das Baby dominieren und planen nicht alles um sie herum. Klar gibt es unterschiedliche Kinder, aber wir konnten es nicht nachvollziehen. Zumal die Kleine der Schwägerin sich auch mittags im Restaurant gut verhält, spielt und nicht mal viel Radau macht.
Wie sehr ihr das? Ist es zu viel verlangt zur Geburtstagsfeier des Bruders um 18 Uhr ins Restaurant zu gehen? Einmal im Jahr?Gibt es Kinder, die das partout in dem Alter nicht gut verkraften?  
Unsere Kleine war mal bis 23 Uhr auf einer Familienfeier und war super drauf. So lange wollen wir ja gar nicht essen, vllt 1,5 Stunden...
Wir hatten schon das Gefühl, wir hätten sie sonst was schlimmes gefragt und hatten schon fast ein schlechtes Gewissen.
Ich freue mich über eure Gedanken zu dem Thema, es ist manchmal einfach schwer sich in andere Familien einzudenken.
Wir wollen sie auch nicht überfordern, aber ich bin schon traurig für meinen Mann, da durch Corona die Feier eh viel viel Kleiner als geplant stattfindet...Es kommen übrigens nur noch meine Schwester und ihr Mann, also keine fremden Personen...
Liebe Grüße!

Ich habe keine Kinder. Ich kann dich und deinen Mann aber verstehen. Wenn ich Geburtstag feiere richte ich mich auch nicht nach den Kindern meiner Freunde. Ich bin ein sehr rücksichtsvoller Mensch aber irgendwo hört es sich auf (richtige mich oft bei anderen Freizeitaktvitäten nach den Kids und es stört mich nicht).
EINMAL kann man doch eine Ausnahme machen? Sollte das Kind doch sehr quängelig sein, können sie doch jederzeit zurück ins Hotel? Warum solltet ihr euch nach denen richten? DEIN Mann hat Geburtstag nicht der Schwager.
Bei uns gab's da noch nie Probleme... meine freunde haben oft die Kids dabei.

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29. August um 11:44
In Antwort auf grueblerin3

Danke für deine Nachricht!
das ist ja spannend zu hören, dass in Spanien kein Mensch auf diese Idee kommen würde und dass es sozialer Selbstmord wäre! Das Gleiche gilt sicher auch für Italien, ich kann mit kaum vorstellen, dass eine italienische Familie mit vielen Kindern abends nicht ins Restaurant geht, weil das Kind um 7 ins Bett muss..
Daher habe ich auch vermutet, dass dieser strikte Zeitplan auch irgendwie hausgemacht sein muss...
wahrscheinlich habe ich auch wirklich ein unkompliziertes Kind, aber wir haben von Anfang an gesagt, wir machen trotzdem Sachen und lassen uns nicjt so einschränken wie zB. die Schwägerin. Die wollte nicht mal mit einem 4 Monate alten Kind zj einem Brunch gehen. Mir wäre im Leben kein Grund eingefallen wieso ich daran nicht hätte teilhaben können. Daher ist das mit dem sozialen Selbstmord bei denen fast schon der Fall und stößt dann bei uns auch auf Unverständnis und man denkt halt gleich, Mensch müssen die pingelig sein. Aber durch die anderen Nacjrichten, habe ich ja jetzt gehört, dass andere es auch nicht machen würden.
Ich werde da jetzt aber nicht drauf beharren, wenn es wirklich so schlimm sonst mit dem Kind ist, wollen wir daran auch nicht Schuld sein und sie sollen lieber nicht kommen.
ich kann mir trotzdem nicht vorstellen mein Leben so extrem einschränken zu lassen. Ich kenne das auch nicht so von meiner Kindheit. 
Wir waren mit unserer Kleinen auch schon mit 10 Tagen in einem Cafe und auf einer Museumseröffnung abends um 7 oder 8..

Ich denke aber auch, das liegt mit an der Gewohnheit, schon in der Schwangerschaft. Ich hab mal gelesen, dass dadurch, dass der ganze Lebensrythmus anders ist, das Leben des Kindes da eben so hineinkommt. Ist ja auch logisch. Man merkt schon oft bei den ganz kleinen Babys, dass sie anfangs viel von dem haben, was sie so in der Schwangerschaft erlebten.

Meine Freundin z.B. hat zwei Kinder. Sie selbs tund ihr Mann sind Nachteulen. Also spät ins Bett, lange schlafen. Das hat auch gut mit den Jobs zusammengepasst. Das ältere wurde so ja auch in der Schwangerschaft "mitgeschleppt" und passt da super mit rein. Der Mann wechselte dann den AG und musste morgens früh raus. Weil er keinen Führerschein hatte, hat meine Freundin in morgens um 6 eben weggefahren. Der Kleine nun ist ein komplettes morgenkind. Klar ist er um 6 wach. Während die große ewig schläft. Das war für sie sehr belastend, weil es nicht zu ihrem eigenen Rythmus passt. Mittlerweile ist es nicht mehr so sclhimm, weil der Kleine sich morgens auch mal selbst beschäftigt und schlußendlich ja auch irgendwann Kindergarten ist. Zu unserer Gesellschaft passt frühes Aufstehen einfach besser.

Ich bin auch Morgenmensch. Meine Kinder sind es also gewohnt, dass ich immer früh aufgestanden bin und früh schlafen gehe.
So sind auch sie. Ich fands jetzt auch nicht schön, wenn sie ihre "halb 5 Uhr morgens wach"-Phasen hatten, aber Kinder die bis um Mitternacht nicht ins Bett zu kriegen sind wären mein persönlicher Alptraum. Bei mir ist um 22:30Uhr fertig. Und Gott sei Dank wollte keines von meinen je länger wach bleiben und so lange auch höchstens mal im Juni/Juli, wenn die Tage so lang sind.
(Der Lehrer meiner Tochter meinte auch schon, dass sie morgens immer strahlend ins Klassenzimmer kommt, wie so ne Sonne und alle mit ihrer guten Laune ansteckt. Aber wenn man ausgeschlafen und schon 2Std wach ist, dann hat man halt auch Energie und Lust auf den Tag )

Will einfach sagen: Ich denke man legt gewisse Wurzeln schon in der Schwangerschaft. Und der Mensch ist ja unglaublich anpassungsfähig. Das kleine Gehirn wächst aber gerade zu der Zeit, in der die Mutter ihren eigenen Rythmus lebt. Ich denk schon allein deswegen tendieren spanische Kinder in der Regel sowieso dazu, besser zur spanischen Lebensweise zu passen (Da ist das Stichwort sozialer Selbstmord auch ganz gut. Ein Mensch als Sozialwesen kann es sich auch gar nicht erlauben, nicht zur Gesellschaft zu passen)

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29. August um 15:39
In Antwort auf adraste

Ich unterschreibe jeden einzelnen Absatz von Dir.. mit der Einschraenkung --" das nur die Deutschen so sehen wuerden"mit der Erweiterung --  v a die deutschsprachigen Laender.
Aut und Sui sind, soweit ich es mitbekommen habe  aehnlich in dieser Einstellung

Ich lebe in der Schweiz und ja, es gibt schon solche Tendenzen, aber in DE ist es def. schlimmer.

In Italien sind Deutsche Touristen zB sehr beliebt bei Gastronomen, denn dank ihnen besetzen sie die Tische zweimal, um 18:00 für die Deuschen Familien und ab 21:00 dann noch für die anderen

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30. August um 8:57
In Antwort auf user74306

Ein Essen mit 6 Personen im Restaurant ist eine Feier? Interessant... aber halt eine typisch deutsche Einstellung.

Zu Zeiten von Corona schon 😋

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30. August um 14:40
In Antwort auf skadirux

Zu Zeiten von Corona schon 😋

Ja da hast du recht, aber ich denke, rabenschwarz hat das nicht auf die aktuelle Zeit bezogen

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30. August um 19:47

Wenn es eh eine Feier im kleinen Rahmen ist, was spricht dagegen ein wenig auf die Bedürfnisse aller Anwesenden einzugehen? Warum nicht um 17:00 anfangen mit gemütlichen get together und Aperitiv, die Kleinkindeltern können dann ja früh mehr essen, und können sich um 19:00 ausklinken ohne sich in 1h durchzusetzen, und der Rest bleibt länger?

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30. August um 21:57
In Antwort auf waldmeisterin1

Wenn es eh eine Feier im kleinen Rahmen ist, was spricht dagegen ein wenig auf die Bedürfnisse aller Anwesenden einzugehen? Warum nicht um 17:00 anfangen mit gemütlichen get together und Aperitiv, die Kleinkindeltern können dann ja früh mehr essen, und können sich um 19:00 ausklinken ohne sich in 1h durchzusetzen, und der Rest bleibt länger?

Welches Restaurant öffnet denn um 17:00 die Küche? Er will ja nett essen gehen und nicht zum Imbiss um die Ecke.

Und du hast ja gelesen, um 17:00 h müssen die nach Hause, also nichts mit Apéro um die Zeit.

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31. August um 2:59
In Antwort auf waldmeisterin1

Wenn es eh eine Feier im kleinen Rahmen ist, was spricht dagegen ein wenig auf die Bedürfnisse aller Anwesenden einzugehen? Warum nicht um 17:00 anfangen mit gemütlichen get together und Aperitiv, die Kleinkindeltern können dann ja früh mehr essen, und können sich um 19:00 ausklinken ohne sich in 1h durchzusetzen, und der Rest bleibt länger?

Ne @
Waldmeisterin, die wollen schon  um17:00 nach Hause damit dasKind um19:00 auf die Minute genau ins Bett kommt.

Dh die verlangen letztlich, von den anderen, dass man die Dinge zuvor fallenlaesst und sich nachmittags trifft.

Ich habe den Eingangsbeitrag  nochmal  genau gelesen und da steht auch deutlich, dass diese Schwaegerin das Ganze als Ding der Unmoeglichkeit hinstellt wegen der Uhrzeit ab18:00 

Daher denke ich, dass die Frau vllt Einschlafprobleme mit dem Kind hat. Aber  bei dieser Art des Reagierens auch eindeutig  eine Einstellungssache dahintersteht, wann Kinder im Bett zu sein haben.

Ganz ehrlich-- wer mir auf diese Art kommt, denen  wuerde ich was husten.

Dann muessen die verzichten. Und nicht die anderen an den fruehen Schlefrhythmus ihres Kleinkindes  anpassen.

Oder sie faehrt mit dem Kind die5 min ins Hotel und der Bruder kommt dann ohne sie.

Aber vermutlich wird sie schmollen bei der letzten Variante-- so kommt das Ganze rueber.

 

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1. September um 21:12
In Antwort auf goldschatz89

Ich habe keine Kinder. Ich kann dich und deinen Mann aber verstehen. Wenn ich Geburtstag feiere richte ich mich auch nicht nach den Kindern meiner Freunde. Ich bin ein sehr rücksichtsvoller Mensch aber irgendwo hört es sich auf (richtige mich oft bei anderen Freizeitaktvitäten nach den Kids und es stört mich nicht).
EINMAL kann man doch eine Ausnahme machen? Sollte das Kind doch sehr quängelig sein, können sie doch jederzeit zurück ins Hotel? Warum solltet ihr euch nach denen richten? DEIN Mann hat Geburtstag nicht der Schwager.
Bei uns gab's da noch nie Probleme... meine freunde haben oft die Kids dabei.

Wer keine Kinder hat, versteht das einfach nicht.

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1. September um 21:15
In Antwort auf adraste

sei doch nicht so angefressen. Nur, weil das auch ein Kind von Dir betrifft.


Jeder hat das Recht, das Verhalten anderer Muetter zu beurteilen. Generell das Verhalten anderer zu beurteilen. 
Egal, ob Du das unsympathisch findest oder nicht. Du beurteilst sie doch auch. 

Sie kennt ihre Schwaegerin persoenlich und somit  besser als wir alle und kann bestimmt recht gut einschaetzen, ob das eher aus" das macht man so" Ansichten heraus entspringen koennte 

Nein, niemand hat das Recht andere Mütter und deren Kinder zu beurteilen. Es sei denn, er hat das gleiche Kind und das gleiche Leben. Wer noch nie in so einer Situtation war, sollte lieber die Klappe halten.

Und die TE wird sich jetzt auf die Schulter klopfen und ihr unkompliziertes Kind als ihren eigenen Verdienst ansehen. Was es nicht ist. Sondern einfach Glück.

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2. September um 20:17
In Antwort auf whitecookie

Nein, niemand hat das Recht andere Mütter und deren Kinder zu beurteilen. Es sei denn, er hat das gleiche Kind und das gleiche Leben. Wer noch nie in so einer Situtation war, sollte lieber die Klappe halten.

Und die TE wird sich jetzt auf die Schulter klopfen und ihr unkompliziertes Kind als ihren eigenen Verdienst ansehen. Was es nicht ist. Sondern einfach Glück.

Und ich glaube eben NICHT; dass das immer nur Glück ist.

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3. September um 10:12
In Antwort auf whitecookie

Nein, niemand hat das Recht andere Mütter und deren Kinder zu beurteilen. Es sei denn, er hat das gleiche Kind und das gleiche Leben. Wer noch nie in so einer Situtation war, sollte lieber die Klappe halten.

Und die TE wird sich jetzt auf die Schulter klopfen und ihr unkompliziertes Kind als ihren eigenen Verdienst ansehen. Was es nicht ist. Sondern einfach Glück.

Das ist ne "Mundtotmach" Ausrede. V a wenn diese Aussage in Kombination mit" soll die Klappe halten" daherkommt.

Wenns so ist, wie Du es sagst, duerfte man nie auch irgendwas beurteilen.

Weder die Lage in der dritten Welt-- wir leben alle nicht dort--noch andere politische oder kulturelle Geschehnisse --wir haben nichts damit zu tun. 
v a keine politischen Geschehen.

Denn niemand aus der "Normalbzvoelkerung" hat direkt etwas mit Politik zu tun.
Trotzdem reden alle darueber 

Ausserdem ist das Verhalten einesKindes, so lange es keine Erkrankung hat,  in der Regel eine  Mischung aus dem genetischen Erbe- dh angeborenes Gemuet - PLUS der Erziehung.

V a wenn das Kind dann schon ca1,5 Jahre alt ist wie hier.

Aber das ist typisch... dass auf die Barrikaden gegangen wird, sobald nicht so gutes Kindesverhalten angesprochen wird.

Kennst Du die Schwaegerin? Ne, nicht?
 Aber die TE kennt sie. Und auch deren Macken.






 

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3. September um 20:30
In Antwort auf adraste

Das ist ne "Mundtotmach" Ausrede. V a wenn diese Aussage in Kombination mit" soll die Klappe halten" daherkommt.

Wenns so ist, wie Du es sagst, duerfte man nie auch irgendwas beurteilen.

Weder die Lage in der dritten Welt-- wir leben alle nicht dort--noch andere politische oder kulturelle Geschehnisse --wir haben nichts damit zu tun. 
v a keine politischen Geschehen.

Denn niemand aus der "Normalbzvoelkerung" hat direkt etwas mit Politik zu tun.
Trotzdem reden alle darueber 

Ausserdem ist das Verhalten einesKindes, so lange es keine Erkrankung hat,  in der Regel eine  Mischung aus dem genetischen Erbe- dh angeborenes Gemuet - PLUS der Erziehung.

V a wenn das Kind dann schon ca1,5 Jahre alt ist wie hier.

Aber das ist typisch... dass auf die Barrikaden gegangen wird, sobald nicht so gutes Kindesverhalten angesprochen wird.

Kennst Du die Schwaegerin? Ne, nicht?
 Aber die TE kennt sie. Und auch deren Macken.






 

Na, dann nehme ich mir mal heraus zu behaupten, dass ich solche Frauen wie die TE kenne. Haben ein pflegeleichtes Kind, behaupten, es wäre der Verdienst ihrer "Erziehung", dass das Kind quasi aus dem Kreißsaal heraus gleich durchgeschlafen hat und bei Feiern einfach brav in einer Ecke hockt,  sich nicht vom Fleck rührt und keinen Laut von sich gibt. Und dann verwundert guckt, wenn andere Kinder das eben nicht tun. "Das muss an den Eltern leiegen". Ja, klar. Und weil man ja so eine tolle Mutter ist, schiebt man gleich sofort das zweite Kind hinterher. Und upps, plötzlich ist das alles nicht mehr so leicht, plötzlich hat man ein Kind, das unleidlich wird, wenn es übermüdet ist, erst mit drei Jahren durchschläft und jede Feier oder Krabbelgruppe sprengt Aber das liegt ja nur an der Erziehung und wie die Kinder es gewohnt sind... Tausendmal erlebt.

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3. September um 20:34
In Antwort auf user74306

Und ich glaube eben NICHT; dass das immer nur Glück ist.

Das wollen natürlich alle Mütter von solchen Kindern hören. Ist ja gut fürs Selbtsbewusstsein und man kann die Mütter, die es nicht "schaffen" so prima damit fertig machen.

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4. September um 1:54
In Antwort auf whitecookie

Na, dann nehme ich mir mal heraus zu behaupten, dass ich solche Frauen wie die TE kenne. Haben ein pflegeleichtes Kind, behaupten, es wäre der Verdienst ihrer "Erziehung", dass das Kind quasi aus dem Kreißsaal heraus gleich durchgeschlafen hat und bei Feiern einfach brav in einer Ecke hockt,  sich nicht vom Fleck rührt und keinen Laut von sich gibt. Und dann verwundert guckt, wenn andere Kinder das eben nicht tun. "Das muss an den Eltern leiegen". Ja, klar. Und weil man ja so eine tolle Mutter ist, schiebt man gleich sofort das zweite Kind hinterher. Und upps, plötzlich ist das alles nicht mehr so leicht, plötzlich hat man ein Kind, das unleidlich wird, wenn es übermüdet ist, erst mit drei Jahren durchschläft und jede Feier oder Krabbelgruppe sprengt Aber das liegt ja nur an der Erziehung und wie die Kinder es gewohnt sind... Tausendmal erlebt.

Ne sehe ich anders... 


Klar gibt es auch weniger  pflegeleichte Kinder. Aber auch die muessen irgenwann lernen, dass sich nicht alles um sie dreht.

Ist so.

Ich weiss nicht wieviele Kinder Du hast. 

Evt nur eines? Was genauso ist? Triggert Dich das deswegen so?

Ich frage das weil so wie Du von Deinen Erfahrungen schreibst, ich meine eigenen habe... sowohl Erfahrungen bei mir selbst  als im Bekanntenkreis.

Ich habe  zwei, auch recht unterschiedliche Charaktere.

Aber ich  habe   bei keinem der   Kinder, nachdem  sie  das absolute Saeuglingsalter durchlaufen hatten, unser gesamtes Familienleben um dasKind herum angeordnet.

Und viele die  beim ersten so hardcoremaessig draufwaren die ich so kenne, haben das beim'zweiten Kind  gerade wenn es nicht soo alt war, auch nicht mehr gemacht. 

Denn da war ja noch das erste mit seinen Beduerfnissen. Also wurden die Beduerfnisse desNeugeborenen mit dem des ersten abgewogen.

Und siehe da es ging auch.

Viele ordnen nur  wenn es nur Erwachsene  odee groessere Kinder sind, das Familienleben total unter, weil die denken, das Kind braucht das so.
Was Quatsch ist. 
 

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4. September um 4:24
In Antwort auf adraste

Ne sehe ich anders... 


Klar gibt es auch weniger  pflegeleichte Kinder. Aber auch die muessen irgenwann lernen, dass sich nicht alles um sie dreht.

Ist so.

Ich weiss nicht wieviele Kinder Du hast. 

Evt nur eines? Was genauso ist? Triggert Dich das deswegen so?

Ich frage das weil so wie Du von Deinen Erfahrungen schreibst, ich meine eigenen habe... sowohl Erfahrungen bei mir selbst  als im Bekanntenkreis.

Ich habe  zwei, auch recht unterschiedliche Charaktere.

Aber ich  habe   bei keinem der   Kinder, nachdem  sie  das absolute Saeuglingsalter durchlaufen hatten, unser gesamtes Familienleben um dasKind herum angeordnet.

Und viele die  beim ersten so hardcoremaessig draufwaren die ich so kenne, haben das beim'zweiten Kind  gerade wenn es nicht soo alt war, auch nicht mehr gemacht. 

Denn da war ja noch das erste mit seinen Beduerfnissen. Also wurden die Beduerfnisse desNeugeborenen mit dem des ersten abgewogen.

Und siehe da es ging auch.

Viele ordnen nur  wenn es nur Erwachsene  odee groessere Kinder sind, das Familienleben total unter, weil die denken, das Kind braucht das so.
Was Quatsch ist. 
 

"Klar gibt es auch weniger  pflegeleichte Kinder. Aber auch die muessen irgenwann lernen, dass sich nicht alles um sie dreht."

Mit 1 muss es gefälligst die komplexen Gedankengänge seiner unzufriedenen Eltern begreifen? Wow. Ich krieg grade Migräne.

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4. September um 17:35
In Antwort auf rabenschwarz

"Klar gibt es auch weniger  pflegeleichte Kinder. Aber auch die muessen irgenwann lernen, dass sich nicht alles um sie dreht."

Mit 1 muss es gefälligst die komplexen Gedankengänge seiner unzufriedenen Eltern begreifen? Wow. Ich krieg grade Migräne.

Ne aber es lernt automatisch, dass es Teil einer Familie und nicht Mittelpunkt  der Familie ist

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4. September um 18:10
In Antwort auf whitecookie

Na, dann nehme ich mir mal heraus zu behaupten, dass ich solche Frauen wie die TE kenne. Haben ein pflegeleichtes Kind, behaupten, es wäre der Verdienst ihrer "Erziehung", dass das Kind quasi aus dem Kreißsaal heraus gleich durchgeschlafen hat und bei Feiern einfach brav in einer Ecke hockt,  sich nicht vom Fleck rührt und keinen Laut von sich gibt. Und dann verwundert guckt, wenn andere Kinder das eben nicht tun. "Das muss an den Eltern leiegen". Ja, klar. Und weil man ja so eine tolle Mutter ist, schiebt man gleich sofort das zweite Kind hinterher. Und upps, plötzlich ist das alles nicht mehr so leicht, plötzlich hat man ein Kind, das unleidlich wird, wenn es übermüdet ist, erst mit drei Jahren durchschläft und jede Feier oder Krabbelgruppe sprengt Aber das liegt ja nur an der Erziehung und wie die Kinder es gewohnt sind... Tausendmal erlebt.

Frauen wie dich kenn ich aber auch. Kaum sind die Kinder pflegeleichter als deine, gleich über's Ziel hinausschiessen:

**aus dem Kreißsaal heraus gleich durchgeschlafen hat und bei Feiern einfach brav in einer Ecke hockt,  sich nicht vom Fleck rührt und keinen Laut von sich gibt.**

Meine Kinder waren auf jeder Feier und hocken und hockten nicht in der Ecke. Die sind dabei - und hier sieht man eben wieder, wie Deutsche ticken. Kinder bleiben zu Hause oder sollen gefälligst still in der Ecke sitzen oder?

Ich habe 2 Kinder und in deinen Augen wären dann beide pflegeleicht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nicht aus allem ein Drama mache und auch sonst flexibel bin. So haben meine Kinder gelernt, fast überall zu schlafen und zu essen.

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4. September um 20:00
In Antwort auf user74306

Frauen wie dich kenn ich aber auch. Kaum sind die Kinder pflegeleichter als deine, gleich über's Ziel hinausschiessen:

**aus dem Kreißsaal heraus gleich durchgeschlafen hat und bei Feiern einfach brav in einer Ecke hockt,  sich nicht vom Fleck rührt und keinen Laut von sich gibt.**

Meine Kinder waren auf jeder Feier und hocken und hockten nicht in der Ecke. Die sind dabei - und hier sieht man eben wieder, wie Deutsche ticken. Kinder bleiben zu Hause oder sollen gefälligst still in der Ecke sitzen oder?

Ich habe 2 Kinder und in deinen Augen wären dann beide pflegeleicht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nicht aus allem ein Drama mache und auch sonst flexibel bin. So haben meine Kinder gelernt, fast überall zu schlafen und zu essen.

War bestimmt schön für dich. Fragt sich nur, ob es für deine Umgebung und die Kinder auch so schön war. Entweder hast du nämlich ein Kind, das brav in der Ecke hockt, oder eines, das eben das tut, was Kinder machen. Sich bewegen, Laute von sich geben, weinen, wenn sie müde sind, kleckern. Finden die meisten Leute im Restaurant nicht so toll. Und wenn du meinst, dass Kinder lernen müssen, dass sich nicht alles um sie dreht, bitte. Aber es ob es so viel besser ist, wenn es um die Eletern/Erwachsenen dreht, die auf Teufel komm raus weiter ihre Bedürfnisse nach Feiern und Ausgehen stillen wollen.

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4. September um 20:09
In Antwort auf adraste

Ne sehe ich anders... 


Klar gibt es auch weniger  pflegeleichte Kinder. Aber auch die muessen irgenwann lernen, dass sich nicht alles um sie dreht.

Ist so.

Ich weiss nicht wieviele Kinder Du hast. 

Evt nur eines? Was genauso ist? Triggert Dich das deswegen so?

Ich frage das weil so wie Du von Deinen Erfahrungen schreibst, ich meine eigenen habe... sowohl Erfahrungen bei mir selbst  als im Bekanntenkreis.

Ich habe  zwei, auch recht unterschiedliche Charaktere.

Aber ich  habe   bei keinem der   Kinder, nachdem  sie  das absolute Saeuglingsalter durchlaufen hatten, unser gesamtes Familienleben um dasKind herum angeordnet.

Und viele die  beim ersten so hardcoremaessig draufwaren die ich so kenne, haben das beim'zweiten Kind  gerade wenn es nicht soo alt war, auch nicht mehr gemacht. 

Denn da war ja noch das erste mit seinen Beduerfnissen. Also wurden die Beduerfnisse desNeugeborenen mit dem des ersten abgewogen.

Und siehe da es ging auch.

Viele ordnen nur  wenn es nur Erwachsene  odee groessere Kinder sind, das Familienleben total unter, weil die denken, das Kind braucht das so.
Was Quatsch ist. 
 

Aha. Und mit deinen wieviel Kindern meinst du zu wissen, was ALLE anderen Kinder brauchen?

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5. September um 11:27

Du tust mir auch leid. Anscheinend existieren in deiner Welt nur deine Bedürfnisse.

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6. September um 13:54
In Antwort auf whitecookie

Wer keine Kinder hat, versteht das einfach nicht.

Ich kann es nicht mehr hören...sorry. Ich hab doch nur gesagt, dass ich Erfahrungen mit den Kindern meiner Freunde gesammelt habe und da gab es nie Probleme und wenn ein Kind abends "Probleme" gemacht hat, wurde eben heimgefahren oder einer der Partner ist mit dem Kind daheim geblieben. 
Auch meine Freunde mit Kinder feiern oft Abends Ihre Geburtstage... da sind die Kids die sonst pünktlich ins Bett gehen eben auch mal länger auf. 
Frag mich was das mit Eltern sein zu tun hat? 

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7. September um 13:58
In Antwort auf grueblerin3

Hallo alle zusammen!
Ich würde gerne eure Meinungen oder Erfahrungen zu einem Thema hören, vielleicht hilft mir das in meinem Verständnis weiter!
Es geht um Folgendes:
Mein Mann und ich haben ein 8 Monate altes Baby, das relativ entspannt ist, schnell zu beruhigen ist und nachts meistens gut schläft. Wir können viel mit ihr unternehmen und machen das auch um sie daran zu gewöhnen. Z.B. essen gehen, mal in die Stadt, in den Urlaub fahren ect.
Natürlich hat unsere Kleine auch mal anstrengendere Phasen aber alles in allem ist sie ein sehr zufriedenes Baby.
Nun zum Baby meiner Schwägerin, um das es eigentlich geht. Die Kleine ist nun 14 Monate alt, schläft nachts nicht so toll und hat wohl Phasen in der sie schwer zu beruhigen ist. Wenn man sie aber tagsüber sieht, ist sie ein interessiertes und aufgewecktes Kind, das auch kaum quengelt. Allerdings sagt die Schwägerin immer wieder wie anstrengend sie ist.
Folgende Situation ist nun aufgetreten: Wir sind nun alle im Urlaub am selben Ort und mein Mann will seinen 30. Geburtstag abends im Restaurant feiern. Wir haben extra einen Tisch um 18 Uhr reserviert, damit die andere Familie auch dabei sein kann, weil die Tochter um 19 Uhr ins Bett muss. Unsere Kleine schläft erst gegen 21 Uhr, kann aber auch mal ohne Probleme länger aufbleiben.
Wir dachten, es wäre mal möglich die Kleine vllt mal etwas später ins Bett zu bringen, aber die Feier wurde von meiner Schwägerin als Ding der Unmöglichkeit angesehen, sie haben sogar gelacht als wir die Uhrzeit mitgeteilt haben. 
Es wäre nicht möglicj das Kind mal etwas später ins Bett zu bringen und normal würden sie schon immer um 17 Uhr nach hause um das Kind fürs Bett vorzubereiten.
Wir waren erstmal sehr enttäuscht, da wir mit der Uhrzeit ja schon sehr entgegen gekommen waren. Das Restautant ist 5 Minuten mit dem Auto vom Hotel weg und wir sind alle im Urlaub, keiner muss am nächsten Tag arbeiten.
Das Kind ist über ein Jahr alt und muss also Punkt 7 ins Bett sonst ist wohl die Hölle los.
Ich habe dann gefragt ob man nicht für den 30. Geburtstag eine Ausnahme machen kann und bin nur auf Unverständnis gestoßen. Wir wüsste  ja wie es mit Babys wäre und müssten es doch verstehen, meinten sie.
Ja wir wissen wie es mit einem Baby ist, aber wir lassen trotzdem nicht den ganzen Tag das Baby dominieren und planen nicht alles um sie herum. Klar gibt es unterschiedliche Kinder, aber wir konnten es nicht nachvollziehen. Zumal die Kleine der Schwägerin sich auch mittags im Restaurant gut verhält, spielt und nicht mal viel Radau macht.
Wie sehr ihr das? Ist es zu viel verlangt zur Geburtstagsfeier des Bruders um 18 Uhr ins Restaurant zu gehen? Einmal im Jahr?Gibt es Kinder, die das partout in dem Alter nicht gut verkraften?  
Unsere Kleine war mal bis 23 Uhr auf einer Familienfeier und war super drauf. So lange wollen wir ja gar nicht essen, vllt 1,5 Stunden...
Wir hatten schon das Gefühl, wir hätten sie sonst was schlimmes gefragt und hatten schon fast ein schlechtes Gewissen.
Ich freue mich über eure Gedanken zu dem Thema, es ist manchmal einfach schwer sich in andere Familien einzudenken.
Wir wollen sie auch nicht überfordern, aber ich bin schon traurig für meinen Mann, da durch Corona die Feier eh viel viel Kleiner als geplant stattfindet...Es kommen übrigens nur noch meine Schwester und ihr Mann, also keine fremden Personen...
Liebe Grüße!

Sorry aber jede Familie, und erst recht jede junge Familie, hat ihren eigen Rhythmus und wenn sie Regeln für ihren Tagesablauf haben und ihr z.B. nicht, dann könnt ihr das nicht in Frage stellen. Weil ihr das nicht versteht oder es dir schwer fällt sich in deine Schwägerin "hineinzudenken"... Das musst du gar nicht, es geht dich schlicht und ergreifend nichts an und es erwartet auch keiner Verständnis von dir, du hast es einfach zu akzeptieren. Du bist überhaupt nicht in der Lage zu beurteilen, ob dies oder jenes zu viel verlangt ist, denn du bist nicht deine Schwägerin und du bist nicht die Mutter deiner Nichte und du hast am Ende nicht die eventuellen Probleme wenn das Kind rechtzeitig im Bett war. Finde ich daher einfach anmaßend von dir, vor allem als i-Tüpfelchen noch euer Baby mit dem eurer Schwägerin zu vergleichen.

Wenn es EUCH ja so wichtig ist mit der Familie zu feiern, dann macht es Mittags rum wo alle ohne größere Schwierigkeiten dran teilnehmen können. Und zu sagen, dass wäre dann ein Omakränzchen, ist absolut kindisch und absurd, als könne man nicht zu anderen Zeiten außer Abends Geburtstag mit der Familie feiern.

Menschen sollten mal ab und an den Ball flach halten und sich nicht immer so anstellen (jetzt ganz allgemein gesprochen) aber genauso darf man nicht einfach über andere Urteilen und erst recht nicht von sich auf andere schließen und meinen irgendwas besser zu wissen oder Sachen in Frage zu stellen oder zu meinen man hätte selbst "besser" gehandelt und ähnliches. "Besser" ist immer Subjektiv und der Mensch der sich so verhält ist einfach Egozentrisch und sollte sich daher erstmal mit seinen eigenen Fehlern ausseinandersetzen.

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