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Mit 6 Monaten schon in die KiTa

14. März 2010 um 15:32

Wer hat sein Baby auch so früh hingegeben?

Leider bin ich eine der Mamas die keine andere Möglichkeit hat. Er würde 4 Halbtage hingehen, aber noch hab ich nicht zugesagt und denke sogar darüber nach lieber die Uni zu schmeissen. Bin absolut hin und hergerissen.
Kann mir jemand Mut machen?
Meine Angst: Krippenkinder sind so oft krank, ab einem Jahr ok, aber er ist noch so klein...
Ich will ihm alles schöne beibringen, und nun dürfen es andere tun
Wird er nicht das Gefühl haben ich würde ihn weggeben?
Könnte nur noch heulen. Er sollte schon ab März hingehen, aber das konnte ich nicht, doch die Uni leidet sehr darunter.
lg
minime und Felix (4 Monate)

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14. März 2010 um 18:30

Hallo Mini!
Die Möglichkeit hast du natürlich schon...

- und natürlich haben Krippenkinder wahrscheinlich statistisch gesehen häufiger ne Rotznase als andere Kinder.
- auch ist er wirklich noch recht klein.

ABER ...

- du willst ihm ja was bieten können. Je schneller, je besser.
- du wirst auch wenn er älter ist "etwas verpassen".
- schon nach kurzer Zeit wird es das normalste der Welt für ihn sein in die Krippe zu gehen.
- er wird viele soziale Kontakte im gleichen Alter haben
- er wird viele Dinge, wie Konflikte lösen usw. schneller und intensiver lernen können
- er wird schnell ein großer Junge sein, der dir zum Abschied winkt und sich nen Loch in den Bauch freut wenn du wieder kommst.
- du wirst auch nichts verpassen, dass ist Schwachsinn. Denn alles was du zu sehen bekommst, wird dein Felix ganz allein für dich zum 1sten Mal machen. ( Und wenn die Leute in der Krippe schlau sind, halten sie einfach den Mund.)

Ich stand 2008 vor einer ähnlichen Entscheidung. Ich hatte grad mein Abi gemacht und im August hätte eigentlich das Anerkennungsjahr meiner Ausbildung anfangen müssen. Mein Jonah war für den 26ten ausgerechnet kam dann im Sept. Habe auch glücklicherweise ne Kita gefunden in der ich das Jahr auf 2 aufteilen konnte und erst im November anfangen musste. Ich bekam also die Kröte. Genoss die ersten 4 Wochen. Verzweifelte, freute mich auf die Abwechslung, verzweifelte wieder und dann begann die 4wöchige Eingewöhnungszeit. Und es war so puzzig, wie die ganzen anderen Kids hinter meinem Joni her waren. Er geht ins Schneckenhäuschen 4 Tage die Woche jeweils 6 Stunden. Dort werden Kinder zwischen nem halben Jahr und 4 Jahren betreut. Joni war eine riesen Ausnahme und mutierte ziemlich schnell zum schreienden Liebling aller. Die ersten 4 Monate wurde er nur geschleppt. Und trotz meiner anfänglichen Zweifel war ich zu Beginn meiner Arbeit heilfroh,... nun war mein Joni aber auch absolut kein Glückspaketchen, mit Koliken und Kiss Syndrom. Aber es ist der Wahnsinn, wie er nun die paar Stufen hochsteigt, sich selbst am Geländer festhält, Kuscheldecke in der anderen Hand und kaum sind wir drin,... bin ich Geschichte. Nach hause gehen? Ja, Mama, kannst ja schon mal vorgehen... Wenn ich ihn abhole kann ich mich dort erstmal hinsetzen und werde bespasst und bespielt. Ich bin sehr glücklich über meine Entscheidung damals. Glaube es wird nämlich nicht einfacher wenn die kleinen Älter werden, eher schwieriger.

Hoffe ich konnte dir Mut machen!
Ganz, ganz, ganz liebe Grüße senden euch Lin und Joni

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14. März 2010 um 18:46

...
Hallo,

ich fühle absolut mit dir!! Ich stand vor vier Tagen vor genau der gleichen Entscheidung. Mein Kleiner wird in paar Tagen 5 Monate alt und hätte ab 1. April nen Platz gehabt. Die Krippe hat den Termin dann auf 1. Mai verschoben. Da ist er dann auch gerade 6 Monate alt. Hab auch hier gepostet weil ich nicht wusste was ich machen soll.

Ich studiere auch, Psychologie über ne Fernuni. Ich dachte immer ich könnte lernen während er schläft - tja, leider schläft er nicht so viel wie ich lernen müsste. Mein Mann muss ab morgen wieder zur FH und Eltern wohnen zu weit weg und die Schwiegereltern interessieren sich nicht so sehr. Mir bleibt also auch nichts anderes. Ich weiß, das Herz blutet schon sehr. Man will ja nichts verpassen. Bei dem Gedanken, dass Leo mir mal entgegengekrabbelt kommt wenn ich ihn abhole und ich habs nicht mitbekommen, puh, da wird mir schon auch ein bisschen anders.

Aber man will ja das Studium auch nicht aufgeben. Ich hab den Platz jetzt angenommen. Ich kann ihn bis 9 bringen und wenn ich will um 12 auch wieder abholen. Und die Eingewöhnungsphase is wirklich sehr lange bei so kleinen Babys. Und wenn alle Stricke reissen und es gar nicht geht kann ich es immer noch sein lassen und warten.
Ich werd versuchen in der Zeit in der er in der Krippe ist intensiv zu lernen und wenn ich ihn wieder abhole wird es nur ihn und mich geben. Ich hoffe, dass ich damit klar komme.

Meine Hebamme meinte übrigens, dass es den kleinen nichts ausmachen würde, dass sie sogar oft Vorteile dadurch hätten: die anderen Kinder, speziell geschulte Erzieherinnen etc. Nach 5-6 Monaten geht das.

So... jetzt hab ich dir mal geschrieben wies bei mir geplant ist. Vielleicht hilft es dir ja ein bisschen.

LG, Dana & Leonard 4 1/2 Monate

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14. März 2010 um 19:32

Hallo
Danke für deine Antwort! Wie alt war deine Tochter als sie in die Krippe kam?
Und ja du hast recht dass sich anders mein Studium noch mehr in die Länge zieht. Und dass Felix stolz auf mich sein soll!
Ich will endlich eine sichere Arbeit haben, damit ich ihm etwas bieten kann. Mein Kontrakt läuft nur noch bis August, danach bekomme ich keinen Lohn mehr. Und Uni plus Arbeiten plus Kind...da würde Felix zu kurz kommen, das will ich auf keinen Fall.
lg

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14. März 2010 um 19:36

Genau
da ist auch mein Problem. Ich hab auch das Gefühl dass nur ich mit meinem Felix klarkomme. Er ist sehr sensibel. Er ist sehr auf mich (meine Brust) bezogen, dh wenn ich mal zur Uni bin, abgepumpt habe, dann weint er mehr obwohl er meine Mama ja kennt. die wohnt seit 4 Monaten bei mir (500km von zuhause, mein armer Papa ist ganz alleine) Ich habe eben auch Angst dass er in der KiTa nicht die Aufmerksamkeit bekmmt wie bei mir... Aber nach 6 Monaten vollstillen wird er auch etwas anderes essen, deshalb hoffe ich dass das dann weniger das Problem ist.
Kann man den Kleinen denn so einfach wieder aus der KiTa nehmen oder muss man dann trotzdem weiter bezahlen?
Vielen Dank für deine antwort
lg

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14. März 2010 um 19:40

Hallo Maja
Im Ernst? Tönt super. Ich war schon zur Besichtigung in dieser KiTa . Die nehmen pro Gruppe ein Baby rein. Ich frag mich eben wie die dann auf jedes einzelne Kind schauen können. va auf ein Baby. Er weint relativ schnell (auch wenns schon viel besser geworden ist) sobald man ihn kurz ablegt.Er braucht immer Abwechslung.
Aber vielleicht sollte ich es versuchen und wie du sagst abbrechen kann ich imme noch. wenigstens versuchen kann ich es ja. Und ich als Mama merke ja sicher ob es ihm gefällt oder gar nicht. Es gibt ja die Eingewöhnungszeit o ich dabei bin.
Danke
lg

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14. März 2010 um 19:48
In Antwort auf jonismami

Hallo Mini!
Die Möglichkeit hast du natürlich schon...

- und natürlich haben Krippenkinder wahrscheinlich statistisch gesehen häufiger ne Rotznase als andere Kinder.
- auch ist er wirklich noch recht klein.

ABER ...

- du willst ihm ja was bieten können. Je schneller, je besser.
- du wirst auch wenn er älter ist "etwas verpassen".
- schon nach kurzer Zeit wird es das normalste der Welt für ihn sein in die Krippe zu gehen.
- er wird viele soziale Kontakte im gleichen Alter haben
- er wird viele Dinge, wie Konflikte lösen usw. schneller und intensiver lernen können
- er wird schnell ein großer Junge sein, der dir zum Abschied winkt und sich nen Loch in den Bauch freut wenn du wieder kommst.
- du wirst auch nichts verpassen, dass ist Schwachsinn. Denn alles was du zu sehen bekommst, wird dein Felix ganz allein für dich zum 1sten Mal machen. ( Und wenn die Leute in der Krippe schlau sind, halten sie einfach den Mund.)

Ich stand 2008 vor einer ähnlichen Entscheidung. Ich hatte grad mein Abi gemacht und im August hätte eigentlich das Anerkennungsjahr meiner Ausbildung anfangen müssen. Mein Jonah war für den 26ten ausgerechnet kam dann im Sept. Habe auch glücklicherweise ne Kita gefunden in der ich das Jahr auf 2 aufteilen konnte und erst im November anfangen musste. Ich bekam also die Kröte. Genoss die ersten 4 Wochen. Verzweifelte, freute mich auf die Abwechslung, verzweifelte wieder und dann begann die 4wöchige Eingewöhnungszeit. Und es war so puzzig, wie die ganzen anderen Kids hinter meinem Joni her waren. Er geht ins Schneckenhäuschen 4 Tage die Woche jeweils 6 Stunden. Dort werden Kinder zwischen nem halben Jahr und 4 Jahren betreut. Joni war eine riesen Ausnahme und mutierte ziemlich schnell zum schreienden Liebling aller. Die ersten 4 Monate wurde er nur geschleppt. Und trotz meiner anfänglichen Zweifel war ich zu Beginn meiner Arbeit heilfroh,... nun war mein Joni aber auch absolut kein Glückspaketchen, mit Koliken und Kiss Syndrom. Aber es ist der Wahnsinn, wie er nun die paar Stufen hochsteigt, sich selbst am Geländer festhält, Kuscheldecke in der anderen Hand und kaum sind wir drin,... bin ich Geschichte. Nach hause gehen? Ja, Mama, kannst ja schon mal vorgehen... Wenn ich ihn abhole kann ich mich dort erstmal hinsetzen und werde bespasst und bespielt. Ich bin sehr glücklich über meine Entscheidung damals. Glaube es wird nämlich nicht einfacher wenn die kleinen Älter werden, eher schwieriger.

Hoffe ich konnte dir Mut machen!
Ganz, ganz, ganz liebe Grüße senden euch Lin und Joni

Danke!!
Es tut richtig gut sowas zu lesen, Ich stelle mir deinen kleinen Joni vor wie er mit Kuscheldecke fröhlich hingeht süss.
Und das mit den sozialen Kontakten stimmt auch. Ich kenne nicht soviele Leute hier in meiner Unistadt und deshalb sieht er auch keine Gleichaltrigen, und da er auch kein Papa hat (der ist in Asien) braucht er umso mehr ein grosses soziales Umfeld.
Vielen Dank du hast mich sehr bestärkt es zu versuchen.
va damit ich endlich mein Doktorat fertig habe!
gl Grüsse an euch

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14. März 2010 um 19:56
In Antwort auf dixie_12707400

...
Hallo,

ich fühle absolut mit dir!! Ich stand vor vier Tagen vor genau der gleichen Entscheidung. Mein Kleiner wird in paar Tagen 5 Monate alt und hätte ab 1. April nen Platz gehabt. Die Krippe hat den Termin dann auf 1. Mai verschoben. Da ist er dann auch gerade 6 Monate alt. Hab auch hier gepostet weil ich nicht wusste was ich machen soll.

Ich studiere auch, Psychologie über ne Fernuni. Ich dachte immer ich könnte lernen während er schläft - tja, leider schläft er nicht so viel wie ich lernen müsste. Mein Mann muss ab morgen wieder zur FH und Eltern wohnen zu weit weg und die Schwiegereltern interessieren sich nicht so sehr. Mir bleibt also auch nichts anderes. Ich weiß, das Herz blutet schon sehr. Man will ja nichts verpassen. Bei dem Gedanken, dass Leo mir mal entgegengekrabbelt kommt wenn ich ihn abhole und ich habs nicht mitbekommen, puh, da wird mir schon auch ein bisschen anders.

Aber man will ja das Studium auch nicht aufgeben. Ich hab den Platz jetzt angenommen. Ich kann ihn bis 9 bringen und wenn ich will um 12 auch wieder abholen. Und die Eingewöhnungsphase is wirklich sehr lange bei so kleinen Babys. Und wenn alle Stricke reissen und es gar nicht geht kann ich es immer noch sein lassen und warten.
Ich werd versuchen in der Zeit in der er in der Krippe ist intensiv zu lernen und wenn ich ihn wieder abhole wird es nur ihn und mich geben. Ich hoffe, dass ich damit klar komme.

Meine Hebamme meinte übrigens, dass es den kleinen nichts ausmachen würde, dass sie sogar oft Vorteile dadurch hätten: die anderen Kinder, speziell geschulte Erzieherinnen etc. Nach 5-6 Monaten geht das.

So... jetzt hab ich dir mal geschrieben wies bei mir geplant ist. Vielleicht hilft es dir ja ein bisschen.

LG, Dana & Leonard 4 1/2 Monate

Hallo Dana
Genau gleich: Ich hab auch gedacht ich könnte arbeiten während er schläft, leider hat er die ersten Monate nur auf dem Arm geschlafen und sehr viel geweint, Koliken. Ich dürfte ihn sogar mit zur Uni nehmen, aber da ich in einem 4er Büro bin und Felix sehr schnell gelangweilt ist, geht das auch nicht.
Ich hatte das Glück, dass meine Mutter mir enorm geholfen hat, ist sogar bei uns eingezogen und geht nur alle paar Wochenenden mal nach Hause (500km entfernt) Aber irgendwann findet mein Vater es auch nicht mehr lustig und es war von Anfang an geplant, dass es vorübergehend ist. Immerhin war sie einverstanden noch 2 weitere Monate mich zu unterstützen, super
Wie du sagst und auch andere hier schon geschrieben haben, wenns gar nicht geht kann man es dann immer noch sein lassen, aber wenigstens versuchen!
Deine Antwort hilft mir danke!!
Es wäre super wenn wir in Kontakt bleiben könnten und uns austauschen können wie's mit unseren Kleinen läuft ab Mai?
glg
minime und Felix

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14. März 2010 um 20:00

Hallo Rosiene und Rosienchen
Ja wie ich unten schon geschrieben habe, denke ich mittlerweile auch dass es gut wäre wenn er Kontakt zu anderen Kindern bekommt.
Und wenn ich Glück habe schützt ihn meine Muttermilch weiterhin vor Krankheiten, geimpft wurde er auch schon zweimal. Naja Schnupfen hat er trotzdem erwischt...
Danke für deine Antwort
glg

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14. März 2010 um 20:08

Meine
Kleine ist seit Februar in der KiTa. Da war sie 7 Monate alt. Seit 2 Wochen ist die Eingewöhnung vorbei und ich muss sagen, es klappt super.

Ok sie ist nur zwei mal die Woche halbtags dort. In der Zeit suche ich nach Jobs und bring meine Bewerbungsunterlagen auf Vordermann. Meinen alten Job musste ich aufgeben, da ich im Mutterschutz zu meinem Freund 300km weiter gezogen bin. Meine Elternzeit endet im Juli und bis dahin möchte ich auf jeden Fall wieder arbeiten. Und damit die Kleine nicht von heut auf morgen 5 Tage die Woche von mir weg muss, gewöhne ich sie jetzt schon langsam dran.

Nun sie ist seit sie dort ist immer wieder erkältet. Nicht weiter schlimm, die Nase läuft halt. Aber das wurde mir gleich gesagt, dass sie gerade anfangs öfter krank werden. Ansonsten scheint es ihr gut zu gefallen. Dort hat sie so viel Platz zum Robben, freut sich immer wenn sie andere Kinder sieht und selbst der Mittagsschlaf klappt super, besser als zu Hause.

Mir persönlich fällt es aber schon schwer wenn sie nicht da ist. Ich vermisse sie dann richtig.

Ich bin zwar nicht im Studium schwanger geworden ("erst" 3 Monate nach Verteidigung der Diplomarbeit ), aber ich würde es an deiner Stelle nicht schmeissen. Ich habe einige Mamas in meinem Freundeskreis an der Uni gehabt und sie alle haben es geschafft. Es hat sich wirklich gelohnt und sie haben einen guten Job nach dem Studium gefunden. Ich glaube sie hätten es bereut, wenn sie es abgebrochen hätten. Man wächst an seinen Aufgaben und das ist auf jeden Fall eine Aufgabe, die zu meistern ist!

Alles Gute.

Lg Trini

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14. März 2010 um 20:09

Hallo Jessi
Genau das sind die Situationen wieso ich eben unsicher bin /war.Ich lege enorm viel Wert auf die ersten kleinen Dinge, führe sogar Buch, es ist eben alles so unendlich spannend. va seine Laute ändern sich täglich, gerade ist er bei schrillem quietschen, wie eine Tür die geölt werden müsste
Ich denke eben genau so wie du, aber wie du auch schreibst, ich muss an die Zukunft denken, bin Doktorandin, Alleinerziehend und mein Kontrakt läuft nur bis August. Dh ich muss danach eh schauen ob ich irgendwo noch ein Stipendium finde , wenn ich keine Resultate bringe dann zahlt mich niemand weiter. Nach 3 Jahren das Doktorat abbrechen wäre auch schade... aber für meinen Sohn würde ich alles machen. Die Möglichkeiten eine gutbezahlte Arbeit zufinden ist halt schon grösser wenn ich erfolgreich abschliessen würde.

Ich werde es versuchen und wenn es ihm nicht gefallen sollte dann nehm ich ihn wieder raus, aber nachdem was ich an Erfahrungen von anderen jetzt gelesen habe, scheint es den Kleinen zu gefallen.
Danke für deine Antwort
glg

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14. März 2010 um 20:14
In Antwort auf trinity404

Meine
Kleine ist seit Februar in der KiTa. Da war sie 7 Monate alt. Seit 2 Wochen ist die Eingewöhnung vorbei und ich muss sagen, es klappt super.

Ok sie ist nur zwei mal die Woche halbtags dort. In der Zeit suche ich nach Jobs und bring meine Bewerbungsunterlagen auf Vordermann. Meinen alten Job musste ich aufgeben, da ich im Mutterschutz zu meinem Freund 300km weiter gezogen bin. Meine Elternzeit endet im Juli und bis dahin möchte ich auf jeden Fall wieder arbeiten. Und damit die Kleine nicht von heut auf morgen 5 Tage die Woche von mir weg muss, gewöhne ich sie jetzt schon langsam dran.

Nun sie ist seit sie dort ist immer wieder erkältet. Nicht weiter schlimm, die Nase läuft halt. Aber das wurde mir gleich gesagt, dass sie gerade anfangs öfter krank werden. Ansonsten scheint es ihr gut zu gefallen. Dort hat sie so viel Platz zum Robben, freut sich immer wenn sie andere Kinder sieht und selbst der Mittagsschlaf klappt super, besser als zu Hause.

Mir persönlich fällt es aber schon schwer wenn sie nicht da ist. Ich vermisse sie dann richtig.

Ich bin zwar nicht im Studium schwanger geworden ("erst" 3 Monate nach Verteidigung der Diplomarbeit ), aber ich würde es an deiner Stelle nicht schmeissen. Ich habe einige Mamas in meinem Freundeskreis an der Uni gehabt und sie alle haben es geschafft. Es hat sich wirklich gelohnt und sie haben einen guten Job nach dem Studium gefunden. Ich glaube sie hätten es bereut, wenn sie es abgebrochen hätten. Man wächst an seinen Aufgaben und das ist auf jeden Fall eine Aufgabe, die zu meistern ist!

Alles Gute.

Lg Trini

Hallo Trini
Wieviele Tage dauert die Eingewöhnung? Oder ist das von Kind zu Kind verschieden?
Ich wollte auch nur 2 Halbtage aber bei uns geht es nur mind 2 volle resp 4 Halbtage. Ausserdem macht es mehr Sinn für meine Arbeit.
Ich hatte nur 16 Wochen Mutterzeit, habt ihr in Deutschland länger?
Schön zu lesen dass es deiner Maus dort gefällt, das hab ich eben jetzt schon ein paar mal gelesen
Alles Gute und viel Erfolg bei deiner Jobsuche!!
lg minime

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14. März 2010 um 20:31

Mir,...
... ist da noch was eingefallen!

Wenn die Sorgen mit dem Verpassen vom 1sten Mal, bei was auch immer so groß ist. Dann sprich das doch einfach direkt an!

Hab ich nämlich gemacht. Einfach hingegangen und gesagt, dass sie mir nicht sagen sollen ob er sich heut zum ersten Mal gedreht hat usw. Hat übrigens sehr gut geklappt...

...denn was man nicht weiß, macht einen nicht heiß! ( Oder so ähnlich...)

Ganz viel Glück!
Alles Liebe Lin

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14. März 2010 um 21:51

Hallo
Ich glaube die sind bis 3 oder 4. Ja daran hab ich nicht gedacht dass er die Aufmerksamkeit bekommt. Ich stelle es mir eben vor als wenn er alleine irgendwo liegt , da er ja nichts mitmachen kann, aber ich denke da übertreibe ich wohl. Oder dass grössere Kinder grob mit ihm umgehn.
Jetzt ist er ja noch nicht in der Fremdel Phase. Oh Gott wenn er grösser ist und sich dann an mir festklammert, so wie dein Kleiner...Ich weiss was du meinst, wahrscheinlich für uns beide einfacher jetzt, va als bis zur Fremdel Phase zu warten und trotzdem...aber wie ich durch diesen Thread merke, es geht allen so, ich bin nicht die einzige. Alle Mamas haben Mühe sich von den Kleinen zu trennen.
lg

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14. März 2010 um 21:56

Wow
anderthalb Jahre gestillt. Wie lange vollgestillt? Ich hab auch vor so lange noch nebenbei zustillen wie er möchte naja nicht bis er 4 ist . Ich wollte mit 5-6 Monaten mit Beikost anfangen, Schon jetzt schaut er mir immer interessiert beim Essen zu.
Ich mache mir nur sorgen um Masern oder Mumps usw. für Jungs ist Mumps ja sehr schlecht, aber kann ihn ja auch nicht in watte einpacken...Ich hab 3 Jahre im Dschungel gelebt, hatte Würmer in der Haut, Kollegen um mich mit Tuberkulose, Lepra, Malaria usw, war nie ein Problem, hatte keine Bedenken, und jetzt beim eigenen Kind mutiere ich zur übervorsichtigen Mama *kopfschüttelüber mich selbst".
danke!!

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14. März 2010 um 22:01
In Antwort auf jonismami

Mir,...
... ist da noch was eingefallen!

Wenn die Sorgen mit dem Verpassen vom 1sten Mal, bei was auch immer so groß ist. Dann sprich das doch einfach direkt an!

Hab ich nämlich gemacht. Einfach hingegangen und gesagt, dass sie mir nicht sagen sollen ob er sich heut zum ersten Mal gedreht hat usw. Hat übrigens sehr gut geklappt...

...denn was man nicht weiß, macht einen nicht heiß! ( Oder so ähnlich...)

Ganz viel Glück!
Alles Liebe Lin

Ja
das ist vielleicht eine gute Idee. Und denen dort in der KiTa ist es wahrscheinlich eh egal ob er nun etwas Neues kann oder nicht, aber Mama wird sich tierisch feuen, das merkt er ja dann oder?

Ich war nie eine zimperliche... so spannend wie ein Mensch sich als Mama ändert

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14. März 2010 um 22:17

Hallo Minimi...
...ich hab jetzt noch nicht alles nachgelesen was die anderen geschrieben haben. Meine Meinung ist, das man es mit sich selbst vereinbaren muss.
Ich selbst musste meinen Felix auch schon so früh in die Krippe geben. Na gut, meiner war "schon" 7 Monate
Er selbst hatte garantiert nicht das Gefühl das ich ihn abgebe. Meine Meinung dazu ist sogar das es ihm ziemlich egal war und nur ICH mich damit so fertig gemacht habe.
Da er noch so jung war, war auch die "Eingewöhnung" ziemlich unkompliziert.
Krank war er wenn ich mich noch so recht erinnere eigentlich auch nur hin und wieder. Gut er schleppte natürlich mehr Infekte nach Hause als zuvor, allerdings hatte sich sein Immunsystem recht schnell an die größere Belastung gewöhnt. Als er im 2tem Lj war, wurden es immer weniger Infekte. Und wenn er mal welche hatte, hatte er eher mal ne Schnupfennase mit Temperatur, die aber nach höchstens 2 Tagen wieder sank. Nach ner guten Woche war der Spuk dann wieder vorbei.
Mittlerweile bleibt er weiter im Kiga wenn er einen Infekt ohne Fieber hat. Jetzt hat er nämlich fast nur noch Infekte ohne Tempi und da dürfen sie weiter in den Kiga.

Die Idee mit dem nicht sagen lassen was er neues kann ist ziemlich gut. So ist man nicht so enttäuscht. Ich hatte auch nie das Gefühl, das ich evtl was verpasst habe.

Felix liebt seinen Kindergarten, freut sich jeden Montag wenn es wieder heisst, es geht in den Kiga. Es war auch sehr oft so das er noch gar nicht mit mir nach Hause wollte als ich ihn abgeholt habe.
Ach ja, und er musste gleich ganztags hin, also von entweder ca. 6-16 Uhr oder 8-18 Uhr, kam immer auf meine Schicht an.
War ihm schnurzpiepegal, auch das Schlafen mittag hat ohne Probleme geklappt.

Aber nichtdestotrotz solltest du damit klar kommen. Und du solltest entscheiden.
Viel Glück und viel Spass mit dem Zwerg. Und ihm wünsch ich dann ganz viel Spass in der Krippe.

LG Ulrike mit Felix (*18.05.06) und Phillip (*12.09.09)

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14. März 2010 um 22:28
In Antwort auf ulimaus26

Hallo Minimi...
...ich hab jetzt noch nicht alles nachgelesen was die anderen geschrieben haben. Meine Meinung ist, das man es mit sich selbst vereinbaren muss.
Ich selbst musste meinen Felix auch schon so früh in die Krippe geben. Na gut, meiner war "schon" 7 Monate
Er selbst hatte garantiert nicht das Gefühl das ich ihn abgebe. Meine Meinung dazu ist sogar das es ihm ziemlich egal war und nur ICH mich damit so fertig gemacht habe.
Da er noch so jung war, war auch die "Eingewöhnung" ziemlich unkompliziert.
Krank war er wenn ich mich noch so recht erinnere eigentlich auch nur hin und wieder. Gut er schleppte natürlich mehr Infekte nach Hause als zuvor, allerdings hatte sich sein Immunsystem recht schnell an die größere Belastung gewöhnt. Als er im 2tem Lj war, wurden es immer weniger Infekte. Und wenn er mal welche hatte, hatte er eher mal ne Schnupfennase mit Temperatur, die aber nach höchstens 2 Tagen wieder sank. Nach ner guten Woche war der Spuk dann wieder vorbei.
Mittlerweile bleibt er weiter im Kiga wenn er einen Infekt ohne Fieber hat. Jetzt hat er nämlich fast nur noch Infekte ohne Tempi und da dürfen sie weiter in den Kiga.

Die Idee mit dem nicht sagen lassen was er neues kann ist ziemlich gut. So ist man nicht so enttäuscht. Ich hatte auch nie das Gefühl, das ich evtl was verpasst habe.

Felix liebt seinen Kindergarten, freut sich jeden Montag wenn es wieder heisst, es geht in den Kiga. Es war auch sehr oft so das er noch gar nicht mit mir nach Hause wollte als ich ihn abgeholt habe.
Ach ja, und er musste gleich ganztags hin, also von entweder ca. 6-16 Uhr oder 8-18 Uhr, kam immer auf meine Schicht an.
War ihm schnurzpiepegal, auch das Schlafen mittag hat ohne Probleme geklappt.

Aber nichtdestotrotz solltest du damit klar kommen. Und du solltest entscheiden.
Viel Glück und viel Spass mit dem Zwerg. Und ihm wünsch ich dann ganz viel Spass in der Krippe.

LG Ulrike mit Felix (*18.05.06) und Phillip (*12.09.09)

Ah
was vergessen, wir haben übrigens die Eingewöhnung verpasst, weil da grad Weihnachten war und ich als noch Kitaungewöhnte Mama nicht wusste das die da zu haben
So musste meiner sofort volle Kanne hin, also ab 2.1.2007 musste er gleich von null auf einhundert ganztags in die Krippe. Da hab ich mir allerdings etwas Sorgen mehr gemacht. Waren aber unbegründet, hat trotzdem richtig gut geklappt. Muss aber dazu sagen das er zwei ganz tolle, liebe Erzieherinnen hatte. Eine davon ist nun im Kindergarten auch noch seine Erzieherin und er liebt sie immer noch abgöttisch. Ich glaub er hat sie fast auch so lieb wie seine Eltern und Großeltern.

LG

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15. März 2010 um 9:38

Hallo!
Ich kann Dich gut verstehen und Deine Bedenken nachvollziehen, aber es hat gewiss auch Vorteile...
Eine Freundin von mir war in der gleichen Lage und sie musste ihren Sohn mit 5 Monaten in die Krippe geben, da sie ein Jobangebot bekam, welches am Ort war und einen sehr guten Verdienst sicherte. Und da hier die Arbeitsmarktsituation extrem schwierig ist, war sie irgendwie gezwungen, das Angebot anzunehmen. Jedenfalls war das auch eine Vollzeitbeschäftigung und so musste der Kleine auch den ganzen Tag dort bleiben. Für sie war es oft so schwer und sie hat viel geweint deswegen und ein schlechtes Gewissen gehabt. Aber dem Kleinen ging es in der Krippe super und der Umgang mit den anderen Kindern bekam ihm prima und er lernte ziemlich viele Dinge schneller, da er sich viel von den älteren abschaute, denn er war ja der jüngste in seiner Gruppe. Das Blöde war nur, als ihre 6 Monate Probezeit um waren, bekam sie die Kündigung. Das ist im Nachhinein gesehen wirklich gemein, weil sie so um wertvolle Zeit gebracht wurde, die sie mit ihrem Sohn hätte verbringen können... Darüber ist sie sehr traurig, verständlich.
Das mit dem krank sein in der Krippe stimmt schon, da sich dort durch den engen Kontakt mit vielen Kindern Viren und Bakterien super verbreiten können...
Tja, ich kann Dir leider auch keinen Rat geben. Ich hoffe, Du triffst die Entscheidung, mit der Du und Dein Kleiner gut leben könnt. Sorry, weil ich Dir nicht weiter helfen konnte

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15. März 2010 um 9:56
In Antwort auf zahrah_12474288

Hallo Trini
Wieviele Tage dauert die Eingewöhnung? Oder ist das von Kind zu Kind verschieden?
Ich wollte auch nur 2 Halbtage aber bei uns geht es nur mind 2 volle resp 4 Halbtage. Ausserdem macht es mehr Sinn für meine Arbeit.
Ich hatte nur 16 Wochen Mutterzeit, habt ihr in Deutschland länger?
Schön zu lesen dass es deiner Maus dort gefällt, das hab ich eben jetzt schon ein paar mal gelesen
Alles Gute und viel Erfolg bei deiner Jobsuche!!
lg minime

Guten Morgen
Also die Eingewöhnung wurde auf 2 Wochen festgelegt. Aber das war nur formal. Zu uns wurde gesagt, es dauert so lange wie es dauert. Und wenn es 5 Wochen sind, ist das auch ok. Letztendlich ist es dann bei den 2 Wochen geblieben, da es für die Kleine ok war.

In Deutschland haben wir 14 Wochen Mutterschutz (also 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt) und dann kann man anschliessend in Elternzeit gehen. Es stehen einem 14 Monate zu (davon sind 2 für den Partner, oder man ist alleinerziehend, dann kriegt man selbst die 14). Der Mutterschutz nach der Geburt wird davon aber abgezogen. Naja, ich wills mit der Erklärung nicht in die Länge ziehen. Ich bleib ein Jahr zu Hause und bekomm Elterngeld dafür, natürlich weniger als mein Einkommen vorher.

Die 2 Halbtage sind für uns auch erst mal zur Gewöhnung an die Situation. Wenn ich wieder arbeiten gehe, wird das auch mehr werden. Ob ich dann gleich Vollzeit mache, weiß ich noch nicht. Das kommt ja auch auf daran an, ob ich mir das dann aussuchen könnte, oder nicht. Mal schauen. Das wird schon.

lg trini

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