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Mit 7 Monaten in die KiTa???

29. Juni 2007 um 18:52

Hallo liebe Forum-Mamas und Papas!

Uns ist gestern ein Kita-Platz angeboten worden. In einer Eltern-Initiative mit 15 Kindern von Säugling bis 6 Jahren. Die Einrichtung ist von unserer Wohnung in 5 Min zu Fuß zu erreichen. Es ist ein schöner Altbau mit großem Garten, etwas ramponiert, aber sympatisch. Dreieinhalb Erzieherinnen sind fest und meistens noch eine Praktikantin im Anerkennungsjahr. Eine Person würde für unseren Sohn als Hauptbezugsperson bestimmt werden. Ich werde bald wieder halbtags arbeiten und mein Freund (auch der Papa) geht dann für ein halbes Jahr in die Elternzeit. D.h. er könnte ihn begleiten und die Eingewöhnung erleichtern.
Ist das zu früh?
Ich bin irgendwie überrumpelt und mein Herz rutscht mir in die Hose, wenn ich denke, wie mein Baby, das sich ja auch noch gar nicht selbständig fortbewegen kann in so einem kunterbunten Kinderhaufen liegt!
Ich wäre für viele Meinungen und Erfahrungen dankbar, gerne kontrovers!!!

Liebe Grüße,

chmuck

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29. Juni 2007 um 19:06

Niemals!!!
würde ich niemals tun!mein kleiner is ez bissl über 4 monate. ich finds der hammer wie er sich entwickelt, er lacht ez richtig usw. ich hätte keine ruhige minute, wenn mein kind in fremden händen ist. dazu noch, wenn es zwischen "großen" kindern rum liegt.

ich müsste nächstes jahr wieder arbeiten gehen, aber ich bleib daheim bis mein kind 3 ist. das ist immer noch früh genug. ich möcht es zuerst sehen wenn mein sohn das erste mal allein steht oder krabbelt oder weiß der geier. ich möcht nicht hören am abend ach übrigens, der marcel ist heut alleine gestanden. toll.

wenn dein freund daheim ist, dann lass doch deinen sohn auch bei ihm aber gebt doch bitte euer kind nicht weg.

also das ist meine meinung.

ich stell mir immer völlig überlastete erzieher vor, mein kind, dass ne stunde allein im bettchen liegt und weint oder hat ne volle windel oder hat fieber u keiner merkts.

ne danke ... lieber hab ich kein geld weil ich daheim bleib bevor ich meinen nerven sowas antue

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29. Juni 2007 um 19:28
In Antwort auf beachbreeze86

Niemals!!!
würde ich niemals tun!mein kleiner is ez bissl über 4 monate. ich finds der hammer wie er sich entwickelt, er lacht ez richtig usw. ich hätte keine ruhige minute, wenn mein kind in fremden händen ist. dazu noch, wenn es zwischen "großen" kindern rum liegt.

ich müsste nächstes jahr wieder arbeiten gehen, aber ich bleib daheim bis mein kind 3 ist. das ist immer noch früh genug. ich möcht es zuerst sehen wenn mein sohn das erste mal allein steht oder krabbelt oder weiß der geier. ich möcht nicht hören am abend ach übrigens, der marcel ist heut alleine gestanden. toll.

wenn dein freund daheim ist, dann lass doch deinen sohn auch bei ihm aber gebt doch bitte euer kind nicht weg.

also das ist meine meinung.

ich stell mir immer völlig überlastete erzieher vor, mein kind, dass ne stunde allein im bettchen liegt und weint oder hat ne volle windel oder hat fieber u keiner merkts.

ne danke ... lieber hab ich kein geld weil ich daheim bleib bevor ich meinen nerven sowas antue

Also...
ich glaub ich könnte es nicht übers herz bringen meine kleine maus in die kita zu geben. ich hänge noch zu sehr an ihr und hätte kein vertrauen zu einer fremden person, die auch nur auf sie aufpasst weil sie dafür bezahltkriegt.

kennst du nicht irgendwen(oma, tante,..) die auf dein baby schauen könnte oder zumindestens abwechslend mit der kita? oder du fängst mit weniger stunden an,für 2-3mal in der woche dann wäre es nicht so heftig für dein kind.

ich würde es mir stark überlegen und jede andere alternative vorher wählen, aber wenn es für dich passt dann mache es.

lg,
juicy

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29. Juni 2007 um 19:37

Hallo
Ich würd nicht machen! Ich finde er ist noch zu jung.
Wenn dein Freund in Elernzeit ist, ist er doch zu Hause, oder? Wozu dann Kita?
Ich hätte einfach kein gutes Gefühl mein Kind so früh in fremde Hände zu geben.
Meine Tochter ist jetzt 10 Monate und ich nehme 2 Jahre Erziehungszeit, ich nehme mal an dein KInd wurde 2007 geboren, oder?
Selbst der Gedanke, sie dann mit 2 in dem Kiga zu geben, ist mir zuwider.
Überlegs dir nochmal, man muß sich noch früh genug von ihnen lösen.

Lg Sandra mit Tabea-Johanna *29.08.06

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29. Juni 2007 um 20:08

Mh..
... habt ihr euch mal überlegt, das es vielen vielleicht finanziel nicht so gut geht und man deswegen sein kind so früh in eine kita oder kiga gibt?
es gibt auch viele alleinerziehende mütter, die ihre süßen so früh abgegeben, weil sie es "müssen". leider ist es nicht jedermanns sache, sich von "vater staat" helfen zu lassen.und die kleinen sind ja nicht volle 8-10 stunden da.
ich persönlich "kann es mir leisten" noch einige monate zuhause zu bleiben.

@yvonne: nicht "bellen und beißen" wenn man die hintergründe nicht kennt.sie hat ja auch nicht gesagt: ich mache es, sondern nach meinungen gefragt, ob man dieses angebot annehmen sollte/könnte.

ich finde es schade, das man hier nicht nur tips und meinungen bekommt sondern auch teilweise angegriffen wird oder halt so merkwürdige komentare bekommt.

in diesem sinne
lg
steffi

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29. Juni 2007 um 20:36
In Antwort auf jillie_12715837

Mh..
... habt ihr euch mal überlegt, das es vielen vielleicht finanziel nicht so gut geht und man deswegen sein kind so früh in eine kita oder kiga gibt?
es gibt auch viele alleinerziehende mütter, die ihre süßen so früh abgegeben, weil sie es "müssen". leider ist es nicht jedermanns sache, sich von "vater staat" helfen zu lassen.und die kleinen sind ja nicht volle 8-10 stunden da.
ich persönlich "kann es mir leisten" noch einige monate zuhause zu bleiben.

@yvonne: nicht "bellen und beißen" wenn man die hintergründe nicht kennt.sie hat ja auch nicht gesagt: ich mache es, sondern nach meinungen gefragt, ob man dieses angebot annehmen sollte/könnte.

ich finde es schade, das man hier nicht nur tips und meinungen bekommt sondern auch teilweise angegriffen wird oder halt so merkwürdige komentare bekommt.

in diesem sinne
lg
steffi

Also
ich bin so ein jemand der sein Kind schon mit 8 Monaten in die Krippe gegeben hat. Wir waren nun mal bei dem Erziehungsgeld vom letztem Jahr darauf angewiesen das ich wieder arbeiten gehe. Es gibt auch Männer die ein niedrigeres Gehalt als ihre Frauen bekommen.
Auch wenn wir das neue Elterngeld bekommen hätten wär ich nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen. Ich muss sagen ich hab auch Spass arbeiten zu gehen, ich bin Krankenschwester und liebe meinen Beruf.
Und was soll ich sagen es geht auch zu arbeiten und Kinder zu haben. Ich bin ja nicht die einzige in meinem Krankenhaus gibt es einige mehr die Mama sind. Und ich hab dort einen festen Arbeitsplatz, da kann ich sowieso nich ewig zu Hause bleiben.

Die Kinderkrippeneingliederung hat Felix sehr gut weggesteckt. Er fand es so toll das er schon am ersten Tag nicht mit nach Hause kommen wollte. Er fand glaub ich den bunten Kinderhaufen sehr interresant. Jetzt ist er 13 Monate und liebt es in den Kita zu gehen. Er ist seit dem sehr ausgeglichen. Er lernt sehr schnell, er kann es sich ja von den anderen abschauen. Er mag seine Erzieherinnen, sie werden alle drei jeden Tag mehrmals von ihm gekuschelt.

Beim evtl nächsten Kind würd ich es wieder so machen, das es mit 8 Monaten in die Krippe kommt. Zwar noch nicht volltags wie Felix, aber so ein paar Stunden früh zum eingewöhnen. Aber dann würde ich auch ein Jahr zu Hause bleiben denn dann bekommen wir ja das neue Elterngeld und das ist bei meinem Gehalt einiges mehr als das Erziehungsgeld das ich bei Felix bekommen hab.

Noch zum Schluss, auch ich liebe mein Kind über alles genauso wie ihr anderen die ihre Kinder nicht in die Kita geben. Auch ich war sehr aufgeregt als er den ersten Tag in die Krippe musste und ich 8 Stunden auf Arbeit. Ich war sehr froh ihn nach 8 Stunden wieder in die Arme nehmen zu können. Aber wie gesagt es macht ihm so viel Spass dort das er oft noch dort bleiben würde, er kommt zwar zu mir gelaufen, drückt mich kurz und dann geht Hackemarschkehrt und er spielt weiter.

Lg

Ulrike und Felix.

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29. Juni 2007 um 20:45

Hallo chmuck,
also erstmal lass Dich hier nicht als schlechte Mutter hinstellen, das ist man nicht, nur weil man überlegt, sein Kind in die KiTa zu geben mit 7 MOnaten.

Für mich wäre es nichts, mir wäre es zu früh. Ich hätte Angst, dass mein Baby nicht genug Liebe und Zuneigung und Förderung bekommt und in der Menge "untergeht". Wenn Du Dein Kind dorthin gibst, guck es dir genau an. Sind 3,5 Erzieherinnen genug für 15 Kinder? Und wenn Dein Baby eine Hauptbezugsperson hat, was heißt das? Die wird ja kaum nur für ihn dasein, sondern auch noch für andere?!

Wenn Dein Freund Elternzeit nimmt, warum muss das Kind dann schon so früh in die KiTa??? Oder ist Dein Baby am Ende der Elternzeit 7 Monate alt!? Nee, das kommt ja nicht hin... Warum kann dann der Kleine nicht einfach noch die 6 MOnate bei Papa bleiben?

Aber wenn es nicht anders geht, wird Dein Kind sicher auch dort zufrieden sein und zu einem gesunden und glücklichen Kind heranwachsen. In Dänemark ist es nicht ungewöhnlich, sein Kind mit 6 - 12 Monaten zu einer Tagesmutter zu geben! Allerdings haben Tagesmütter dann auch nur 3-4 Kinder, das Ganze ist familiärer. Mein Mann ist damals schon mit 7 Wochen (!!!!!!!) in einen Hort gekommen, es ging nicht anders, weil seine Mutter mitten in Prüfungen steckte- und er ist heute ein glücklicher, schlauer , selbstbewusster Mann, der ein SUPER Verhältnis zu seinen Eltern hat.

ich denke, es ist wichtig, dass Du die Zeit, die Du mit Deinem Kind hast, intensiv nutzt, um verlorengegangene Zeit aufzuholen. sprich, wenn Du Deinen SOhn abholst, fängt MAMA Zeit an. Spielen, Kuscheln, Lesen, Reden....

Wenn es nicht anders geht, finanziell, und Du ein gutes Gefühl bei der KiTa hast, dann wird es schon gehen. LAss Dich nicht schief angucken sondern geh selbstbewusst Deinen Weg.

Alles Gute
Karen

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30. Juni 2007 um 12:18

..........
huhhhhu, also wenns irgendwie geht würd ich zu hause beim kleinen bleiben.... wenn sie klein sind brauchen sie die eltern!!! lg

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30. Juni 2007 um 12:59

Kein Problem!!
Hallo,

mein Sohn habe ich mit 5,5 Monaten schon in die Kita gegeben, weil ich wieder gearbeitet habe. Es war eine Gruppe in einer Kita für Kinder bis zu 3 Jahren und in dieser Gruppe gab es nur 10 Babys bis 14 Monaten mit 4 Betreuern.

Es war alles sehr individuell, man konnte zum Stillen vorbeigehen etc. Allerdings hatte mich der Spaß auch 800 Euro pro Monat gekostet. Mein Kleiner hatte sich sehr schnell eingewöhnt, nur für mich war es lange sehr schwer ihn dort hinzubringen.

Vor 4 Wochen (jetzt ist er 20 Monate) haben wir die Kita gewechselt und diese Eingewöhnung mit 1,5 Jahren war viel viel schwerer.

Ich denke, es ist okay sein Baby schon so früh wegzugeben, wenn die Betreuung stimmt und man ein gutes Gefühl den Leuten gegenüber hat.

Schlimm sind die Anfeindungen anderer Mütter, die es sich erlauben können 1 oder gar 3 Jahre zu hause zu bleiben... Damit muß man eben leben...

VG, kleinebiene25

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30. Juni 2007 um 13:11

@Kleinebiene25
800 Eur im Monat !!!! Lohnt sich da das Arbeiten gehen überhaupt? Das ist mehr als ich verdient habe.
Du schreibt so, als wenn nur Frauen zu Hause bleiben, die finanziell keine Probleme haben weil sie es sich "erlauben" können.
Ich denke nicht, dass das vordergründig ne Rolle spielt. Mein Mann verdient nicht so viel und bei uns siehts immer knapp aus, d.h.wir rutschen jeden Monat in den Dispo. Aber egal, ich will einfach noch nicht arbeiten, selbst wenn ich könnte. Das kommt immer darauf an, welche Ansprüche man selbst hat. Dann steck ich halt selber mal zurück. Genug Zeit für mein Kind zu haben und jeden Moment auszukosten, ist mir viel mehr wert als jede Arbeit. Und die ersten 2-3 Jahre sind so schnell um.

Lg SAndra

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30. Juni 2007 um 13:21

Vielleicht noch eine andere Anmerkung
du schreibst, dass dein Freund ihn für die erste Zeit bei der Eingewöhnung begleiten will. Ich vermute mal, dass ihr somit nur ein paar Stunden buchen wollt bzw. ihn nur zunächst ein bis zwei mal die Woche hingeben wollt? Meiner Erfahrung nach (wir haben auch einen elternverwalteten Kiga) tun sie sich mit einem geregelten Ablauf wesentlich leichter; soll heißen, dass manchmal gut aufgeteilte 15 Stunden besser sind als 10 Stunden auf zwei Tage verteilt.

Wir haben diese Erfahrung gemacht, als ich aufgrund meiner zweiten SS ins KH musste. Unser Sohn ging damals 3 Tage die Woche hin, als ich aber im KH lag und mein Freund weiter arbeiten musste haben wir ihn 5 Tage die Woche gebracht. Ich muss sagen, dass es mit den 5 Tagen wesentlich besser klappte, eben weil er einen strukturierteren Tages- bzw. Wochenablauf hatte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn dein Freund noch ein halbes Jahr in Elternzeit geht, dann würde ich ihn noch vier Monate zu Hause lassen und die letzten zwei Monate richtig und "normal" eingewöhnen, also auf dem Level, welches ihr auch für die Zukunft benötigt.

lg
Stefanie

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30. Juni 2007 um 13:59

Tagesmutter?
Hallo!
Hast du evt schon über die Möglichkeit einer Tagesmutter nachgedacht?
Also ich bin selber Erzieherin, Tagesmutter und auch seit 6Monaten selber Mutter von daher möchte ich dir einfach mal kurz meine Sicht schildern:
Erstmal ist ein Tagesplatz in einer Krippe ja sehr teuer (weiß nicht was es bei euch kostet?) und auch wenn die Erzieherinnen sich wirklich sehr viel Mühe geben sollten glaube ich nicht so wirklich daran, dass sie bei 14weiteren kleinen Kindern so einem kleinen "Baby" richtig gerecht werden können, denn in so einer Einrichtung fallen wirklich sehr viele Aufgaben an, die man auf dem ersten Blick erstmal nicht unbedingt sieht.
Auf der einen Seite sind "Tagesstätten- bzw Krippenkinder meistens sehr viel selbständiger, aber auch hier ist es nicht unbedingt immer positiv-ich kenne leider einige Fälle, wo die Kinder von klein auf dort hingingen, und bei denen man es dann leider auch direkt merkte, in dem sie sehr auf sich alleingestellt waren und damit dann später nicht gut zurecht kamen; finde es immer noch was anderes, wenn die Kleinen erstmal laufen und sich auch selber äußern können!
Eine Tagesmutter darf nur bis zu 5Kinder betreuen und die werden vom Jugendamt geprüft und auch größtenteils finanziert und du hast auch hier natürlich das Recht sie vorher genau kennen zu lernen um dann selbst zu entscheiden welche für dein Kind geeignet ist; und auch hier gibt es dann Eingewöhnungstage. Da ist dein Kind dann trotzdem mit anderen Kindern im Kontakt, aber hat trotzdem noch die familiäre Umgebung, die es von zu Hause auch gewöhnt ist! Ich hoffe ich konnte in etwa ausdrücken, was ich meine und dir evt bei der Entscheidung helfen!?
LG Tanja

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30. Juni 2007 um 17:14

Huhu...
...dann schreib ich auch mal.
Hab auch als Erzieherin gearbeitet und bin seit 3,5 Monaten selber Mutter und muss meinen Sohn ab Oktober, dann ist er selber 7 Monate, an zwei Tagen jeweils 3 Stunden in so eine Art KiTa "stecken", wo nur unter 3jährige sind, in der hauptsache nur Babys. Allerdings nur 4-5 höchstens.
Mir gehts sehr schlecht damit. Zwei Gründe, wieso keine Tagesmutter, sind erstens der finanzielle Aspekt, und zweitens, dass mein Sohn eine Etage über mir ist und ich sofort zu ihm "eilen" kann,w enn was nicht stimmt.

Ich finde, das was die Erzieherin unter mir geschrieben hat, bringt es auf den Punkt. Ich hab selbst mit U3 Kindern gearbeitet, es ist machbar, aber nicht perfekt, es geht einfach nicht, dass muss man sich eingestehen.

Ich hab es nicht ganz verstanden, wie du das mit der Eingewöhnung durch deinen Mann meintest, aber in der Regel haben Kitas klare Regeln (positiv wie negativ), wie so eine Eingewöhnung abzulaufen hat. Und unter Eingewöhnung mit dem Papa, versteh ich nicht, dass er das Baby bringt und nach zwei Stunden holen kommt, sondern dass er aktiv daran teilnimmt, was ungeheuer wichtig ist, das wiederum wird die Kita aber kein halbes Jahr mitmachen ...

Beitrag musst du trotzdem bezahlen. Weiß nicht, inwiefern sich das staffeln lässt, obwohl ab Oktober kommt ein neues Kitagesetz raus, da bekommt man Stundenkarten. Wie genau das abläuft, kann ich noch nicht sagen, jedenfalls war mal im Gespräch, dass Eltern für die Zeit, die sie beanspruchen bezahlen. Aber da leg zur Zeit noch keine Hand ins Feuer, das Gesetz wird aber auf alle Fälle im Oktober verabschiedet.

Entwicklungspsychologisch hätte ich auch noch ein Argument gegen die Kita ... für eine Tagesmutter... bzw. den Papa! Kinder in dem Alter haben im Höchstfall eine Feste Bindung zu 3 Personen...in der Kita kannst du nicht verlangen, dass die Bezugserzieherin rund um die Uhr für dein Kind da ist. Es wird ständig mit neuen Erwachsenen und Kindern konfrontiert werden, und was nicht sein muss... ....

Mein Mann ist die ersten 3 Monate an zwei Tagen mit unserem Sohn daheim geblieben und es hat super geklappt, nach zwei Monaten stand fest, ich brauchte keine Minute früher nach Haus kommen, da ist Papa-Sohn-Tag. Mit anderen Worten er hat es sehr genossen und ist tottraurig, dass dies nun vorbei ist. Dein Mann soll die Zeit geniessen und, in den letzten zwei Monaten noch mal darüber nachdenken.... aber meine Meinung tendiert eher zu einer GUTEN Tagesmutter (leider auch viel zu selten, aber da hilft am Besten auch Mundpropaganda) und dann jetzt schon mal umgucken, denn die guten sind meist auf monate hinaus ausgebucht

LG Nadine

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30. Juni 2007 um 20:03

Hallo,
also mein Sohn wir mit 8 Monaten auch in die Krippe gehen, da ich im Oktober meine Studium wieder aufnehmen möchte. Wenn ich der Meinung wäre, dass es ihm schaden würde, würde ich es nicht machen. Ich denke, es kommt auch auf den Charakter des Kindes an. Eher ruhige Kinder sind in einer Krippe vielleicht nicht so gut aufgehoben, da sie dort nicht die Ruhe und Aufmerksamkeit oder auch Zuwendung bekomme, die sie brauchen. Sehr aktive Kinder, wie mein Sohn z.B. können von einer Krippe auch profitieren. Ihm geht es immer am besten wenn viel los ist und er will immer action. Ich kann ihm das nicht den ganzen Tag bieten und in einer Krippe ist immer was los. Wenn man sich eine gute Einrichtung sucht denke ich, spricht nichts dagegen.

Eine Tagesmutter wäre für mich nicht in Frage gekommen. Da hätte ich mein Studium lieber noch länger auf Eis gelegt. Allein der Begriff "Tagesmutter" ist mir schon ein Dorn im Auge. Ich will ja nicht, dass meinem Sohn die Mutter ersetzt wird, ich möchte, dass er für ein paar Stunden am Tag mit anderen Kindern spielt und gefördert wird. Das dies bei einer Tagesmutter(die wohlmöglich noch nicht mal eine pädagogische Ausbildung hat) in deren Wohnung möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Weiterhin wäre mir unwohl dabei mein Kinde unter Aufsicht nur einer Person zu lassen. So sympathisch die Tagesmutter auch sein kann, man weiß nie wie sie wirklich mit den Kindern umgeht oder wer zu Besuch kommt.

lg
jamira

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1. Juli 2007 um 21:27

Vielen Dank!!!
an alle, die sich die Mühe gemacht haben, mir von Ihren Erfahrungen, Aufmunterungen, Einwänden und Vorbehalten zu schreiben.

Entschieden haben wir uns noch nicht, ob wir das Angebot der KiTa wahrnehmen werden oder nicht. Im nächsten Jahr werden wir beide wieder arbeiten gehen und bei der noch relativ desolaten Betreuungssituation wären wir froh einen Platz wie diesen sicher zu haben: familiär, nah, großer Garten, Betreuung bis zur Einschulung.

Dass Frauen auch berufstätig sein wollen (oder sollen), um unabhängig zu bleiben, ist denke ich eine andere Diskussion.
Die Frage, warum man Kinder bekommt, denke ich, sollten sich alle stellen, die Frage des Wozu ist mir nicht ganz einleuchtend.

Der Gedanken unseren Sohn einer Tagesmutter anzuvertrauen behagt mir noch weniger als in eine familiäre KiTa mit professionellem Personal. Ich denke, es ist ein echter Glücksfall eine prima Tagesmutter zu finden. (jamiras Einwänden kann ich daher sehr gut nachvollziehen)

Sollten wir uns für den Platz entscheiden, werden wir es wahrscheinlich so handhaben, dass wir mit der Eingewöhnung dann beginnen, wenn unser Sohn zu krabbeln beginnt. Mal sehen, wann das sein wird, vielleicht September, Oktober, damit er schon ein gewisses Maß an "Autonomie" erreicht hat. Und das stundenweise, es geht uns nicht darum ihn direkt sieben acht Stunden abzugeben. Doof ist natürlich, dass wir dann trotzdem ab August bezahlen müssen.

Und jetzt heißt es weiter grübeln,...

Eure Beiträge waren sehr hilfreich und nachdenkenswert!

Also schöne Grüße und noch viel Spaß im Baby-Forum und mit den Babys natürlich auch!

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6. Juli 2007 um 22:11
In Antwort auf jaynie_11959704

Vielen Dank!!!
an alle, die sich die Mühe gemacht haben, mir von Ihren Erfahrungen, Aufmunterungen, Einwänden und Vorbehalten zu schreiben.

Entschieden haben wir uns noch nicht, ob wir das Angebot der KiTa wahrnehmen werden oder nicht. Im nächsten Jahr werden wir beide wieder arbeiten gehen und bei der noch relativ desolaten Betreuungssituation wären wir froh einen Platz wie diesen sicher zu haben: familiär, nah, großer Garten, Betreuung bis zur Einschulung.

Dass Frauen auch berufstätig sein wollen (oder sollen), um unabhängig zu bleiben, ist denke ich eine andere Diskussion.
Die Frage, warum man Kinder bekommt, denke ich, sollten sich alle stellen, die Frage des Wozu ist mir nicht ganz einleuchtend.

Der Gedanken unseren Sohn einer Tagesmutter anzuvertrauen behagt mir noch weniger als in eine familiäre KiTa mit professionellem Personal. Ich denke, es ist ein echter Glücksfall eine prima Tagesmutter zu finden. (jamiras Einwänden kann ich daher sehr gut nachvollziehen)

Sollten wir uns für den Platz entscheiden, werden wir es wahrscheinlich so handhaben, dass wir mit der Eingewöhnung dann beginnen, wenn unser Sohn zu krabbeln beginnt. Mal sehen, wann das sein wird, vielleicht September, Oktober, damit er schon ein gewisses Maß an "Autonomie" erreicht hat. Und das stundenweise, es geht uns nicht darum ihn direkt sieben acht Stunden abzugeben. Doof ist natürlich, dass wir dann trotzdem ab August bezahlen müssen.

Und jetzt heißt es weiter grübeln,...

Eure Beiträge waren sehr hilfreich und nachdenkenswert!

Also schöne Grüße und noch viel Spaß im Baby-Forum und mit den Babys natürlich auch!

Euer Bauchgefühl wird es schon entscheiden
Hallo Chmuck,
habe meinen kleinen Max mit 1 Jahr in die Krippe gegeben - da war er der zweitjüngste und konnte noch nicht wirklich laufen. Habe mir im Vorfeld genau die gleichen Sorgen gemacht, was mir bei der Entscheidung aber auch nicht geholfen hat. In der Eingewöhnungszeit, fast 4 Wochen, habe ich dann gemerkt, dass mein Sohn dort in guten Händen ist.
Ich war immer für eine Krippe (mein Sohn ist Einzelkind), glaube aber auch, dass es Kinder gibt, die mit der dortigen Situation (vor allem auch dem Geräuschpegel!) überfordert sind. Also mein Tipp: Versucht es und schaut euch euer Kind ganz genau an, man merkt sehr schnell, wie es dem Kind gefällt. Max ist nach 3 Monaten super eingewöhnt und erfährt dort so viele Sachen, die ich ihm allein wahrlich nicht mehr bieten kann. Ja, man muss eben auch loslassen können.

Und zum Abschluss: Habe meinen Sohn 6 Std. täglich in der Krippe (und das freiwillig, ohne finanzielle Nöte...)und freue mich dann tierisch auf ihn. Als ich ihn noch ganztags hatte, habe ich mich mittags schon mit ihm gelangweilt...manchen mag es da anders gehen, mir aber nicht.
Also, ich wünsche euch eine Entscheidung, mit der ihr gut leben könnt,
viele Grüße,
Tanja

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