Home / Forum / Mein Baby / Mit wieviel Geld müsst ihr im Monat leben, geht ihr arbeiten? Wie managet ihr Familie und Beruf?

Mit wieviel Geld müsst ihr im Monat leben, geht ihr arbeiten? Wie managet ihr Familie und Beruf?

4. Dezember 2018 um 17:42
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo ihr Lieben ich möchte nun auch gerne noch einmal zu Wort melden, da ich ja diese Disskusion begonnen habe, mit meinem Post. Ich bin etwas sprachlos über soviele Antworten und auch teils sehr viel Zuspruch. Gut die Antwort von Vorhangstange (oder wie auch immer dieser Nick ist), sag ich jetzt mal nichts dazu. Manche Menschen provozieren halt einfach gerne, da sie selbst total unzufrieden und unausgelastet mit ihrem Leben sind. Als meine Tochter geboren wurde, hatten wir einen schweren Start. Ich fiel in ein tiefen dunkles Loch, bekam Depression und habe mir Hilfe gesucht. Das Babyjahr empfand ich als Strafe, mir hat Ablenkung gefehlt. Nur 24/7 mit einem Schreikind zusammen zu sein, da wird man irgendwann blöde im Kopf.
​Dann ab diesen Jahr Januar ging sie in die Kita. Klingt schlimm aber es war wie eine Erlösung für mich, sie ein paar Stunden aus dem Haus zu haben. Ich hatte noch keinen Job. Ich brauchte die Zeit für mich einfach. Wir konnten sie nie weg geben ( ich nenne es mal so). Kontakt zu Oma ist sehr schwierig und mein Papa wohnt leider etwas weiter weg. 
​Ich merkte dass es mir besser ging als ich sie nicht dauernd um mich rum hatte. Ich war auch wieder fähig arbeiten zu gehen und fand dann in diesem Jahr August meine Traumstelle. Angefangen hatte ich mit 25 Stunden, von 8-14 Uhr. Das reicht mir aber nicht mehr. Nicht wegen dem Geld, sondern weil ich gern mehr arbeiten möchte. Seit diesem Monat arbeite ich 33,5 Stunden, von 8-15:30 und länger würde ich auch einfach nicht mehr arbeiten wollen, da die Familienzeit schon nicht zu kurz kommen sollte.
​Fakt ist, dass wenn man arbeitet, man die Familienzeit intensiver nutzt, grad an den Wochenenden. Mein Bald Mann, ihr Papa arbeitet in 4 Schichten ab Januar eine neue gut bezahlte Stelle. Es muss irgendwie gehen und wenn ich merken würde, dass es nicht geht, dann würde ich meine Stunden wieder reduzieren. Denn am Ende leidet das Kind. Aber ich find es fraglich wenn Mütter angegriffen werden, die sich dazu entscheiden trotz Kind wieder arbeiten zu gehen. Warum denn auch nicht? Ich wäre nicht glücklich, wenn ich vom Amt oder meinem Mann abhängig wäre und nicht aus dem Haus kommen würde. Geht ja auch um den Selbstwert. Wenn man arbeitet ist es falsch und egoistisch aber wenn man nicht arbeitet, ist man ein Asi und faul. Was denn nun?

​Ein anderes Thema sind die Krankentage die man hat, wenn das Kind krank wird. Ist grad bei uns der Fall. 20 Tage?? Deutschland ist für mich ziemlich kinderunfreundlich und daher würde ich auch kein weiteres mehr bekommen. Das meine ich mit Spagat. Man reist sich jedes mal ein Bein aus und hat ein schlechtes Gewissen, wenn man wieder nicht zur arbeit gehen kann, da das Kind krank ist. Aber Kind geht vor und da verzichte ich gerne. Und wir haben keine Möglichkeit unsere Tochter bei Oma/Opa zu parken, wenn sie krank ist. Ist schon alles ziemlich schwierig.

​Na jedenfalls wollte ich das mal los werden. Lg an alle.

Das klingt doch super bei dir, wichtig ist doch nur, dass ihr euch mit dem von euch gewählten Modell als Familie wohl fühlt und den Alltag gut gemeistert bekommt  und auf Meinungen, wie der von vorhangstange würde ich da tatsächlich nichts geben, sowas kommt dann tatsächlich kommt dann tatsächlich meistens von Leuten, die mit ihrem eigenen Leben unzufrieden und überfordert sind und dazu noch neidisch auf Leute, die es gebacken bekommen.

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4. Dezember 2018 um 17:43
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Ich arbeite eher mehr als 40 Stunden in der Woche. Habe einen vollen Lehrauftrag, was aber eben hier „nur“ 20 Unterrichtsstunden sind. Da geht der Junior 3 Tage die Woche in die Spielgruppe 7.30-13.30. Längere Betreuung gibt es für U3 nicht. Mittwochs geht er dann von 8.00-15.00 zu seiner heißgeliebten Tagesmama und irgendwie auch Ersatzomi. Wenn ich ihn abhole, haben wir Zeit nur für uns. Bzw wir machen eben zu zweit Hausarbeit. Er hilft (noch) sehr gerne dabei oder schnappt sein Spielzeug und spielt nebenbei und quatscht mit mir. Auf den Abend kochen wir warm, weil da der Papa heimkommt. Montags und freitags muss ich dann aber noch zu meinem Zweitjob, da bringt Papa ihn dann ins Bett und ich kuschel mich dazu, wenn ich un Viertel vor zehn heimkomm. Unterrichtsvorbereitungen, Korrekturen etc mach ich, wenn der Junior schläft oder wenn es nicht anders geht samstags. Sonntag ist Familientag. Was nach Abzug aller Fixkosten bleibt, sind ca 500-700€, da gehen aber noch Lebensmittel weg... also quasi nix. Und nein, wir haben kein Haus... wir wohnen nur in einer sauteuren Gegend und haben sauschlecht bezahlte Jobs. Alle Mamas, die das anders machen können, können sich beglückwünschen und sich ein hallelujah kaufen oder so. Aber um dem Vorzubeugen, ich bin mit sehr sicher, dass mein Sohn sich nicht vernachlässigt fühlt!

Ich sprach von Vollzeitjobs, die man ausser Haus ausübt. Könnte ich Homeoffice machen (meine Firma ist da immer noch altmodisch unterwegs), würde ich sofort aufstocken.

Jobs oder Gegend wechseln ist keine Option für euch?

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4. Dezember 2018 um 17:53
In Antwort auf lori1223

Ich sprach von Vollzeitjobs, die man ausser Haus ausübt. Könnte ich Homeoffice machen (meine Firma ist da immer noch altmodisch unterwegs), würde ich sofort aufstocken.

Jobs oder Gegend wechseln ist keine Option für euch?

Naja, Job wechseln würdr bei mir bedeuten, dass ich irgendwas dann wirklich 40h außer Haus machen müsste, das würde hier mit den Betreuungszeiten gar nicht gehen. Das Maximum wäre Mo-Fr 7.30-13.30, ganztags gibt es gar nicht als Angebot. Und Wohnungen bekommst du hier sowieso so gut wie gar nicht bzw noch unbezahlbarer, als Ausländer aber eher gar nicht. Und jetzt haben wir den Kindi direkt vor dem Haus, wer weiß wie viel Zeit anderswo für die Anfahrt noch drauf gehen würde?! Und wenn wir wieder über die Grenze nach D ziehen würden, hätten wir zwar nen gesetzlichen Andpruch, aber in der Realität keine Chance auf einen Betreuungsplatz für den Kurzen. Der Bodenseeraum ist dahingehend völlig dicht... Aber es funktioniert ja irgendwie. Anders wäre vielleicht schöner, aber wer kriegt schon alles, was er will?!

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4. Dezember 2018 um 17:58
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo ihr Lieben ich möchte nun auch gerne noch einmal zu Wort melden, da ich ja diese Disskusion begonnen habe, mit meinem Post. Ich bin etwas sprachlos über soviele Antworten und auch teils sehr viel Zuspruch. Gut die Antwort von Vorhangstange (oder wie auch immer dieser Nick ist), sag ich jetzt mal nichts dazu. Manche Menschen provozieren halt einfach gerne, da sie selbst total unzufrieden und unausgelastet mit ihrem Leben sind. Als meine Tochter geboren wurde, hatten wir einen schweren Start. Ich fiel in ein tiefen dunkles Loch, bekam Depression und habe mir Hilfe gesucht. Das Babyjahr empfand ich als Strafe, mir hat Ablenkung gefehlt. Nur 24/7 mit einem Schreikind zusammen zu sein, da wird man irgendwann blöde im Kopf.
​Dann ab diesen Jahr Januar ging sie in die Kita. Klingt schlimm aber es war wie eine Erlösung für mich, sie ein paar Stunden aus dem Haus zu haben. Ich hatte noch keinen Job. Ich brauchte die Zeit für mich einfach. Wir konnten sie nie weg geben ( ich nenne es mal so). Kontakt zu Oma ist sehr schwierig und mein Papa wohnt leider etwas weiter weg. 
​Ich merkte dass es mir besser ging als ich sie nicht dauernd um mich rum hatte. Ich war auch wieder fähig arbeiten zu gehen und fand dann in diesem Jahr August meine Traumstelle. Angefangen hatte ich mit 25 Stunden, von 8-14 Uhr. Das reicht mir aber nicht mehr. Nicht wegen dem Geld, sondern weil ich gern mehr arbeiten möchte. Seit diesem Monat arbeite ich 33,5 Stunden, von 8-15:30 und länger würde ich auch einfach nicht mehr arbeiten wollen, da die Familienzeit schon nicht zu kurz kommen sollte.
​Fakt ist, dass wenn man arbeitet, man die Familienzeit intensiver nutzt, grad an den Wochenenden. Mein Bald Mann, ihr Papa arbeitet in 4 Schichten ab Januar eine neue gut bezahlte Stelle. Es muss irgendwie gehen und wenn ich merken würde, dass es nicht geht, dann würde ich meine Stunden wieder reduzieren. Denn am Ende leidet das Kind. Aber ich find es fraglich wenn Mütter angegriffen werden, die sich dazu entscheiden trotz Kind wieder arbeiten zu gehen. Warum denn auch nicht? Ich wäre nicht glücklich, wenn ich vom Amt oder meinem Mann abhängig wäre und nicht aus dem Haus kommen würde. Geht ja auch um den Selbstwert. Wenn man arbeitet ist es falsch und egoistisch aber wenn man nicht arbeitet, ist man ein Asi und faul. Was denn nun?

​Ein anderes Thema sind die Krankentage die man hat, wenn das Kind krank wird. Ist grad bei uns der Fall. 20 Tage?? Deutschland ist für mich ziemlich kinderunfreundlich und daher würde ich auch kein weiteres mehr bekommen. Das meine ich mit Spagat. Man reist sich jedes mal ein Bein aus und hat ein schlechtes Gewissen, wenn man wieder nicht zur arbeit gehen kann, da das Kind krank ist. Aber Kind geht vor und da verzichte ich gerne. Und wir haben keine Möglichkeit unsere Tochter bei Oma/Opa zu parken, wenn sie krank ist. Ist schon alles ziemlich schwierig.

​Na jedenfalls wollte ich das mal los werden. Lg an alle.

Was wäre denn kinderfreundlich? 40 Tage? Das schlechte Gewissen hast du doch dann auch, weil deine Arbeit macht keiner in der Zeit.

Ich bin noch nie zu Hause geblieben, weil eins meiner Kinder krank war. Aus gutem Grund. Mitarbeitende, die oft krank sind (ob selber oder wegen dem Kind) haben immer schlechtere Karten, sei es bei Beförderungen oder wenn man eine Gehaltserhöhung will.

Ich bin aber selber quasi nie krank (mit einer Erkältung kann man ja trotzdem ins Büro) und meine Kinder auch höchst selten. Ich hab schon Überstunden eingezogen oder bin einfach einen Tag später ins Büro.

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4. Dezember 2018 um 18:01
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Naja, Job wechseln würdr bei mir bedeuten, dass ich irgendwas dann wirklich 40h außer Haus machen müsste, das würde hier mit den Betreuungszeiten gar nicht gehen. Das Maximum wäre Mo-Fr 7.30-13.30, ganztags gibt es gar nicht als Angebot. Und Wohnungen bekommst du hier sowieso so gut wie gar nicht bzw noch unbezahlbarer, als Ausländer aber eher gar nicht. Und jetzt haben wir den Kindi direkt vor dem Haus, wer weiß wie viel Zeit anderswo für die Anfahrt noch drauf gehen würde?! Und wenn wir wieder über die Grenze nach D ziehen würden, hätten wir zwar nen gesetzlichen Andpruch, aber in der Realität keine Chance auf einen Betreuungsplatz für den Kurzen. Der Bodenseeraum ist dahingehend völlig dicht... Aber es funktioniert ja irgendwie. Anders wäre vielleicht schöner, aber wer kriegt schon alles, was er will?!

Ja da hast du recht, ALLES kriegt man i.d.R. nicht. Aber Kinder werden ja älter und selbständiger, man ist nicht mehr auf Betreuung angewiesen und es wird einfacher

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4. Dezember 2018 um 18:05

Eben, deswegen bin ich ja auch der Meinung, dass man sich da auch mal durchbeißen kann! Gefühlt wächst der junge Mann sowieso viel zu schnell, aber er hat mir erst heute Mittag erklärt, dass ich keine Angst haben muss, er bleibt bei mir und passt auf mich auf, auch wenn er kein Mann, sondern erst ein Bub ist!😁 Meistens ist er so herzig und echt zum Schießen!🥰

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4. Dezember 2018 um 18:06
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo ihr Lieben ich möchte nun auch gerne noch einmal zu Wort melden, da ich ja diese Disskusion begonnen habe, mit meinem Post. Ich bin etwas sprachlos über soviele Antworten und auch teils sehr viel Zuspruch. Gut die Antwort von Vorhangstange (oder wie auch immer dieser Nick ist), sag ich jetzt mal nichts dazu. Manche Menschen provozieren halt einfach gerne, da sie selbst total unzufrieden und unausgelastet mit ihrem Leben sind. Als meine Tochter geboren wurde, hatten wir einen schweren Start. Ich fiel in ein tiefen dunkles Loch, bekam Depression und habe mir Hilfe gesucht. Das Babyjahr empfand ich als Strafe, mir hat Ablenkung gefehlt. Nur 24/7 mit einem Schreikind zusammen zu sein, da wird man irgendwann blöde im Kopf.
​Dann ab diesen Jahr Januar ging sie in die Kita. Klingt schlimm aber es war wie eine Erlösung für mich, sie ein paar Stunden aus dem Haus zu haben. Ich hatte noch keinen Job. Ich brauchte die Zeit für mich einfach. Wir konnten sie nie weg geben ( ich nenne es mal so). Kontakt zu Oma ist sehr schwierig und mein Papa wohnt leider etwas weiter weg. 
​Ich merkte dass es mir besser ging als ich sie nicht dauernd um mich rum hatte. Ich war auch wieder fähig arbeiten zu gehen und fand dann in diesem Jahr August meine Traumstelle. Angefangen hatte ich mit 25 Stunden, von 8-14 Uhr. Das reicht mir aber nicht mehr. Nicht wegen dem Geld, sondern weil ich gern mehr arbeiten möchte. Seit diesem Monat arbeite ich 33,5 Stunden, von 8-15:30 und länger würde ich auch einfach nicht mehr arbeiten wollen, da die Familienzeit schon nicht zu kurz kommen sollte.
​Fakt ist, dass wenn man arbeitet, man die Familienzeit intensiver nutzt, grad an den Wochenenden. Mein Bald Mann, ihr Papa arbeitet in 4 Schichten ab Januar eine neue gut bezahlte Stelle. Es muss irgendwie gehen und wenn ich merken würde, dass es nicht geht, dann würde ich meine Stunden wieder reduzieren. Denn am Ende leidet das Kind. Aber ich find es fraglich wenn Mütter angegriffen werden, die sich dazu entscheiden trotz Kind wieder arbeiten zu gehen. Warum denn auch nicht? Ich wäre nicht glücklich, wenn ich vom Amt oder meinem Mann abhängig wäre und nicht aus dem Haus kommen würde. Geht ja auch um den Selbstwert. Wenn man arbeitet ist es falsch und egoistisch aber wenn man nicht arbeitet, ist man ein Asi und faul. Was denn nun?

​Ein anderes Thema sind die Krankentage die man hat, wenn das Kind krank wird. Ist grad bei uns der Fall. 20 Tage?? Deutschland ist für mich ziemlich kinderunfreundlich und daher würde ich auch kein weiteres mehr bekommen. Das meine ich mit Spagat. Man reist sich jedes mal ein Bein aus und hat ein schlechtes Gewissen, wenn man wieder nicht zur arbeit gehen kann, da das Kind krank ist. Aber Kind geht vor und da verzichte ich gerne. Und wir haben keine Möglichkeit unsere Tochter bei Oma/Opa zu parken, wenn sie krank ist. Ist schon alles ziemlich schwierig.

​Na jedenfalls wollte ich das mal los werden. Lg an alle.

20 Tage (pro Kind auch noch!) ist doch super! In einigen anderen Ländern gibt es das gar nicht und man träumt davon...

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4. Dezember 2018 um 18:22
In Antwort auf lori1223

Ist es nicht auch "bemitleidenswert" (wie du es anderen unterstellst), wenn eine Mutter sowas schreibt? Vor 50 Jahren hatte einfach jede Frau Kinder, da konnte man dann sagen "ich habe meine Pflicht getan". Bei dir hört sich das aber auch in 2018 nach einer Pflichtübung an. Hoffentlich werden sie schnell gross, da wartet ja noch ein Leben...

Was soll ich dazu großartig sagen?
Zum Teil ist es ja auch tatsächlich so. 
Bin nunmal keine Vollblutmami, die ihre Erfüllung nur in ihren Kindern sieht, und ja, ein Stück weit erfülle ich einfach meine Pflichten. 
Wir haben in der kurzen Zeit einen ziemlichen Leidensweg hinter uns, sodass ich ruhigen Gewissens sagen kann "Ich will das nicht nochmal.". Und ich, ich freue mich, je älter sie werden. 
Mag sein, dass das Menschen mit Anfängerkindern und ohne Hobbys anders sehen. Steht ihnen ja zu. Sag ich nix gegen. 
Und wie es vor 50 Jahren war interessiert mich nicht. Andere Zeiten, andere Sitten, ganz einfach. Da lief der Hase noch anders.

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4. Dezember 2018 um 18:23
In Antwort auf lori1223

Ist es nicht auch "bemitleidenswert" (wie du es anderen unterstellst), wenn eine Mutter sowas schreibt? Vor 50 Jahren hatte einfach jede Frau Kinder, da konnte man dann sagen "ich habe meine Pflicht getan". Bei dir hört sich das aber auch in 2018 nach einer Pflichtübung an. Hoffentlich werden sie schnell gross, da wartet ja noch ein Leben...

Und da du dich so an dem Wort aufhängst. 
Ich unterstelle keinem etwas, das ist schlichtweg meine Meinung.  
Für mich sind sie bemittleidenswert. Und?
Für andere bin eben ich bemittleidenswert. Dann ist das eben so.
 

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4. Dezember 2018 um 21:47
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo ihr Lieben ich möchte nun auch gerne noch einmal zu Wort melden, da ich ja diese Disskusion begonnen habe, mit meinem Post. Ich bin etwas sprachlos über soviele Antworten und auch teils sehr viel Zuspruch. Gut die Antwort von Vorhangstange (oder wie auch immer dieser Nick ist), sag ich jetzt mal nichts dazu. Manche Menschen provozieren halt einfach gerne, da sie selbst total unzufrieden und unausgelastet mit ihrem Leben sind. Als meine Tochter geboren wurde, hatten wir einen schweren Start. Ich fiel in ein tiefen dunkles Loch, bekam Depression und habe mir Hilfe gesucht. Das Babyjahr empfand ich als Strafe, mir hat Ablenkung gefehlt. Nur 24/7 mit einem Schreikind zusammen zu sein, da wird man irgendwann blöde im Kopf.
​Dann ab diesen Jahr Januar ging sie in die Kita. Klingt schlimm aber es war wie eine Erlösung für mich, sie ein paar Stunden aus dem Haus zu haben. Ich hatte noch keinen Job. Ich brauchte die Zeit für mich einfach. Wir konnten sie nie weg geben ( ich nenne es mal so). Kontakt zu Oma ist sehr schwierig und mein Papa wohnt leider etwas weiter weg. 
​Ich merkte dass es mir besser ging als ich sie nicht dauernd um mich rum hatte. Ich war auch wieder fähig arbeiten zu gehen und fand dann in diesem Jahr August meine Traumstelle. Angefangen hatte ich mit 25 Stunden, von 8-14 Uhr. Das reicht mir aber nicht mehr. Nicht wegen dem Geld, sondern weil ich gern mehr arbeiten möchte. Seit diesem Monat arbeite ich 33,5 Stunden, von 8-15:30 und länger würde ich auch einfach nicht mehr arbeiten wollen, da die Familienzeit schon nicht zu kurz kommen sollte.
​Fakt ist, dass wenn man arbeitet, man die Familienzeit intensiver nutzt, grad an den Wochenenden. Mein Bald Mann, ihr Papa arbeitet in 4 Schichten ab Januar eine neue gut bezahlte Stelle. Es muss irgendwie gehen und wenn ich merken würde, dass es nicht geht, dann würde ich meine Stunden wieder reduzieren. Denn am Ende leidet das Kind. Aber ich find es fraglich wenn Mütter angegriffen werden, die sich dazu entscheiden trotz Kind wieder arbeiten zu gehen. Warum denn auch nicht? Ich wäre nicht glücklich, wenn ich vom Amt oder meinem Mann abhängig wäre und nicht aus dem Haus kommen würde. Geht ja auch um den Selbstwert. Wenn man arbeitet ist es falsch und egoistisch aber wenn man nicht arbeitet, ist man ein Asi und faul. Was denn nun?

​Ein anderes Thema sind die Krankentage die man hat, wenn das Kind krank wird. Ist grad bei uns der Fall. 20 Tage?? Deutschland ist für mich ziemlich kinderunfreundlich und daher würde ich auch kein weiteres mehr bekommen. Das meine ich mit Spagat. Man reist sich jedes mal ein Bein aus und hat ein schlechtes Gewissen, wenn man wieder nicht zur arbeit gehen kann, da das Kind krank ist. Aber Kind geht vor und da verzichte ich gerne. Und wir haben keine Möglichkeit unsere Tochter bei Oma/Opa zu parken, wenn sie krank ist. Ist schon alles ziemlich schwierig.

​Na jedenfalls wollte ich das mal los werden. Lg an alle.

Schön geschrieben

Zu den Kinderkranktagen muss ich sagen, finde ich sie (bisher) ausreichend *toitoitoi*. Wir haben bei drei Kindern ja 60 Tage zusammen zur Verfügung. Im letzten Jahr brauchten wir 6 davon und dieses Jahr bisher einen. 
Wir hätten einen zweiten gebraucht, wenn ich nicht grade gestern meinen Dienst hätte tauschen können. Jetzt arbeite ich Donnerstag von 6-13 statt Montag 13-17. Gut, ich arbeite ja nur etwas mehr als halb und hatte oft das Glück, dass mal ein Kind krank wurde, als ich grade zwei Tage hintereinander frei hatte oder Überstunden abbummelte - 3x je eine Woche waren das dieses Jahr. 
Aber selbst bei beiden in Vollzeit hätten wir dann vielleicht insgesamt 10 verbraucht dieses Jahr. Und ja, wenn sie mehr haben als Schnupfen oder Husten, lassen wir sie zu Hause. 
Sind denn andere Kinder echt so viel öfter krank, dass 20 Tage pro Kind und Jahr zu wenig sind? 
Wir hatten eher mal das Pech,dass unsere Tagesmutter krank war. Das ist dann ein Spagat. Gut, dass dann meine Schwester oder Nachbarin sie dann spontan nimmt. Aber meine Sis ist hochschwanger mit Kind 4, sie möchte ich auch nicht unbedingt dann mehr belasten.

Bei uns ist man ab 37,5 Stunden eine echte Vollzeitkraft. Und nicht erst ab 40 Stunden. 

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4. Dezember 2018 um 21:58
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Naja, Job wechseln würdr bei mir bedeuten, dass ich irgendwas dann wirklich 40h außer Haus machen müsste, das würde hier mit den Betreuungszeiten gar nicht gehen. Das Maximum wäre Mo-Fr 7.30-13.30, ganztags gibt es gar nicht als Angebot. Und Wohnungen bekommst du hier sowieso so gut wie gar nicht bzw noch unbezahlbarer, als Ausländer aber eher gar nicht. Und jetzt haben wir den Kindi direkt vor dem Haus, wer weiß wie viel Zeit anderswo für die Anfahrt noch drauf gehen würde?! Und wenn wir wieder über die Grenze nach D ziehen würden, hätten wir zwar nen gesetzlichen Andpruch, aber in der Realität keine Chance auf einen Betreuungsplatz für den Kurzen. Der Bodenseeraum ist dahingehend völlig dicht... Aber es funktioniert ja irgendwie. Anders wäre vielleicht schöner, aber wer kriegt schon alles, was er will?!

Ab der 1.Klasse könnte man die Kinder 2x die Woche bis 17h betreuen lassen. Na das ist ja voll das tolle Angebot! *Ironie off*
Wir könnten FRÜHESTENS 17:20h da sein, um sie abzuholen!! Feierabend und Fahrtzeit... Die Schule liegt in der anderen Richtung als unsere Arbeitsplätze! 

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4. Dezember 2018 um 23:44

Ich frag mich sowieso, wie das jemand macht, der selbst kein Lehrer ist mit den vielen Ferien... hier sind Schulferien auch Kindergartenferien... äh, normaler Arbeitnehmer, schau in die Röhre mit deinen 28 Tagen Urlaub! Von daher beschwer ich mich auch wirklich nicht, dass ich halt voll arbeiten muss, damit wir rauskommen. Immerhin kann ich alle Ferien mit dem Kurzen verbringen, weil ich sie einfach auch hab!

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4. Dezember 2018 um 23:49
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo ihr Lieben ich möchte nun auch gerne noch einmal zu Wort melden, da ich ja diese Disskusion begonnen habe, mit meinem Post. Ich bin etwas sprachlos über soviele Antworten und auch teils sehr viel Zuspruch. Gut die Antwort von Vorhangstange (oder wie auch immer dieser Nick ist), sag ich jetzt mal nichts dazu. Manche Menschen provozieren halt einfach gerne, da sie selbst total unzufrieden und unausgelastet mit ihrem Leben sind. Als meine Tochter geboren wurde, hatten wir einen schweren Start. Ich fiel in ein tiefen dunkles Loch, bekam Depression und habe mir Hilfe gesucht. Das Babyjahr empfand ich als Strafe, mir hat Ablenkung gefehlt. Nur 24/7 mit einem Schreikind zusammen zu sein, da wird man irgendwann blöde im Kopf.
​Dann ab diesen Jahr Januar ging sie in die Kita. Klingt schlimm aber es war wie eine Erlösung für mich, sie ein paar Stunden aus dem Haus zu haben. Ich hatte noch keinen Job. Ich brauchte die Zeit für mich einfach. Wir konnten sie nie weg geben ( ich nenne es mal so). Kontakt zu Oma ist sehr schwierig und mein Papa wohnt leider etwas weiter weg. 
​Ich merkte dass es mir besser ging als ich sie nicht dauernd um mich rum hatte. Ich war auch wieder fähig arbeiten zu gehen und fand dann in diesem Jahr August meine Traumstelle. Angefangen hatte ich mit 25 Stunden, von 8-14 Uhr. Das reicht mir aber nicht mehr. Nicht wegen dem Geld, sondern weil ich gern mehr arbeiten möchte. Seit diesem Monat arbeite ich 33,5 Stunden, von 8-15:30 und länger würde ich auch einfach nicht mehr arbeiten wollen, da die Familienzeit schon nicht zu kurz kommen sollte.
​Fakt ist, dass wenn man arbeitet, man die Familienzeit intensiver nutzt, grad an den Wochenenden. Mein Bald Mann, ihr Papa arbeitet in 4 Schichten ab Januar eine neue gut bezahlte Stelle. Es muss irgendwie gehen und wenn ich merken würde, dass es nicht geht, dann würde ich meine Stunden wieder reduzieren. Denn am Ende leidet das Kind. Aber ich find es fraglich wenn Mütter angegriffen werden, die sich dazu entscheiden trotz Kind wieder arbeiten zu gehen. Warum denn auch nicht? Ich wäre nicht glücklich, wenn ich vom Amt oder meinem Mann abhängig wäre und nicht aus dem Haus kommen würde. Geht ja auch um den Selbstwert. Wenn man arbeitet ist es falsch und egoistisch aber wenn man nicht arbeitet, ist man ein Asi und faul. Was denn nun?

​Ein anderes Thema sind die Krankentage die man hat, wenn das Kind krank wird. Ist grad bei uns der Fall. 20 Tage?? Deutschland ist für mich ziemlich kinderunfreundlich und daher würde ich auch kein weiteres mehr bekommen. Das meine ich mit Spagat. Man reist sich jedes mal ein Bein aus und hat ein schlechtes Gewissen, wenn man wieder nicht zur arbeit gehen kann, da das Kind krank ist. Aber Kind geht vor und da verzichte ich gerne. Und wir haben keine Möglichkeit unsere Tochter bei Oma/Opa zu parken, wenn sie krank ist. Ist schon alles ziemlich schwierig.

​Na jedenfalls wollte ich das mal los werden. Lg an alle.

Da muss ich lachen.
20 Tage sind zu wenig? Das sind fast 3 Wochen extra falls ein Kind krank wird. Und das Pro Kind. Deutschland ist DAS Kinderfreundlichste Land der Welt. Nirgendwo anders haben Kinder und Eltern so viele Rechte und Privilegien wie in anderen Ländern. Worüber du dich hier echauffierst, ist fast ein bisschen peinlich. Hier wäre es jetzt mal ein bisschen angebracht sich umzuschauen. In den USA ist Maternity leave abhängig vom Arbeitgeber. Du darfst dir für die Geburt Urlaub nehmen, wenn du keinen bekommst und stehst dann wenn du Glück hast vielleicht 3 Wochen später wieder auf der Arbeit.. Du arbeitest auch bis die Fruchtblase platzt. Hast du mal versucht in Australien einen Kindergartenplatz zu bekommen? Dagegen hast du in Deutschland richtig auswahl. Kennst du die (mittlerweile abgeschaffte) Ein-Kind-Politik in China? Bei der alle weiteren Kinder sanktioniert (!) wurden? 
Hast du dir mal angeguckt wie viel Kindergeld du bekommst? Schulen sind komplett Kostenfrei. Dein Kind kann bis zum Doktorgrad quasi Gratis seine Ausbildung machen und massive zuschüsse bekommen. In anderen Ländern darfst du erstmal für zig  dollar/pfund Schuluniformen kaufen. Dir kann bei Schwangerschaft nicht gekündigt werden. Nichtmal wenn dir bei Antritt des Jobs nicht bewusst war dass du schwanger bist. Du darfst nichtmal gefragt werden ob du Schwanger bist. Jeder Arbeitnehmer hat ein Anrecht auf ein Jahr bezahlte Elternzeit. Berufsverbote. Du kannst drei Jahre zuhause bleiben und dir darf nicht gekündigt werden. Soll ich weitermachen? Tut mir leid, dass ich dich so anmache, aber siehst du wie absolut lächerlich dein Argument hier ist? Du hast in keinem anderen Land wie in Deutschland so viele Privilegien. In keinem anderen lässt es sich so gut Kinder bekommen wie dort. Und du heulst wirklich rum weil dir 3 Wochen Kindkranktage zu wenig sind? Sorry aber ich finde diese Erwartungshaltung spiegelt zu 100% wieder was eigentlich bei uns falsch läuft. Anstelle dankbar zu sein, dass man 20 Tage pro Jahr, PRO Kind bekommt, stellt man lieber fest, dass das vorne und hinten nicht reicht. Und ich spreche nicht von chronisch kranken Kindern mit schlimmen Erkrankungen.
Was denn noch? 60 Tage pro Kind? 300 Euro Kindergeld pro Kind? 10 Jahre Elternzeit? Berufsverbot für alle Frauen ab 18 falls sie Schwanger sein könnten? Prämien für Frauen die Kinder bekommen? Bisschen Gold und ein paar Ikonen vielleicht noch? Heiligsprechung? Es wird langsam echt lächerlich, merkst du es nicht? 

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5. Dezember 2018 um 0:09
In Antwort auf bella171903

Da muss ich lachen.
20 Tage sind zu wenig? Das sind fast 3 Wochen extra falls ein Kind krank wird. Und das Pro Kind. Deutschland ist DAS Kinderfreundlichste Land der Welt. Nirgendwo anders haben Kinder und Eltern so viele Rechte und Privilegien wie in anderen Ländern. Worüber du dich hier echauffierst, ist fast ein bisschen peinlich. Hier wäre es jetzt mal ein bisschen angebracht sich umzuschauen. In den USA ist Maternity leave abhängig vom Arbeitgeber. Du darfst dir für die Geburt Urlaub nehmen, wenn du keinen bekommst und stehst dann wenn du Glück hast vielleicht 3 Wochen später wieder auf der Arbeit.. Du arbeitest auch bis die Fruchtblase platzt. Hast du mal versucht in Australien einen Kindergartenplatz zu bekommen? Dagegen hast du in Deutschland richtig auswahl. Kennst du die (mittlerweile abgeschaffte) Ein-Kind-Politik in China? Bei der alle weiteren Kinder sanktioniert (!) wurden? 
Hast du dir mal angeguckt wie viel Kindergeld du bekommst? Schulen sind komplett Kostenfrei. Dein Kind kann bis zum Doktorgrad quasi Gratis seine Ausbildung machen und massive zuschüsse bekommen. In anderen Ländern darfst du erstmal für zig  dollar/pfund Schuluniformen kaufen. Dir kann bei Schwangerschaft nicht gekündigt werden. Nichtmal wenn dir bei Antritt des Jobs nicht bewusst war dass du schwanger bist. Du darfst nichtmal gefragt werden ob du Schwanger bist. Jeder Arbeitnehmer hat ein Anrecht auf ein Jahr bezahlte Elternzeit. Berufsverbote. Du kannst drei Jahre zuhause bleiben und dir darf nicht gekündigt werden. Soll ich weitermachen? Tut mir leid, dass ich dich so anmache, aber siehst du wie absolut lächerlich dein Argument hier ist? Du hast in keinem anderen Land wie in Deutschland so viele Privilegien. In keinem anderen lässt es sich so gut Kinder bekommen wie dort. Und du heulst wirklich rum weil dir 3 Wochen Kindkranktage zu wenig sind? Sorry aber ich finde diese Erwartungshaltung spiegelt zu 100% wieder was eigentlich bei uns falsch läuft. Anstelle dankbar zu sein, dass man 20 Tage pro Jahr, PRO Kind bekommt, stellt man lieber fest, dass das vorne und hinten nicht reicht. Und ich spreche nicht von chronisch kranken Kindern mit schlimmen Erkrankungen.
Was denn noch? 60 Tage pro Kind? 300 Euro Kindergeld pro Kind? 10 Jahre Elternzeit? Berufsverbot für alle Frauen ab 18 falls sie Schwanger sein könnten? Prämien für Frauen die Kinder bekommen? Bisschen Gold und ein paar Ikonen vielleicht noch? Heiligsprechung? Es wird langsam echt lächerlich, merkst du es nicht? 

Die einzige die hier lächerlich ist bist ja mal du! Gehst hier ab wie ein Zäpfchen. Freut mich für dich wenn du Deutschland als Kinderfreundlich bezeichnest.... Da muss ich jetz wirklich sehr schmunzeln. Und ein Kitaplatz bekommt man auch nur, wenn man sich früh genug anmeldet. Ansonsten guckst du nämlich in die röhre. Außerdem habe ich mich nie über nur 20 Tage beschwert. Überlege doch mal, bevor du hier den Oberlehrer raushängen lässt. Als unsere Tochter in die Kita kam, war sie nach einer Woche für fast 2 Wochen krank. Und ich meine richtig krank. Kurz danach folgte Hand Mund Fuß. Kurz drauf noro Virus und so ging das dass erste halbe Jahr. Wie schnell sind da bitte 20 Tage aufgebracht? Es freut mich sehr für dich, dass du superkids hast, die immer gesund sind. Aber schließe nicht von dir auf andere. Ich steh zu meiner Meinung wenn ich sage, dass Deutschland Kinderunfreundlich ist und ich lasse mir von dir sicher nicht den Mund verbieten meine hübsche 

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5. Dezember 2018 um 1:13
In Antwort auf paprikaschote12

Die einzige die hier lächerlich ist bist ja mal du! Gehst hier ab wie ein Zäpfchen. Freut mich für dich wenn du Deutschland als Kinderfreundlich bezeichnest.... Da muss ich jetz wirklich sehr schmunzeln. Und ein Kitaplatz bekommt man auch nur, wenn man sich früh genug anmeldet. Ansonsten guckst du nämlich in die röhre. Außerdem habe ich mich nie über nur 20 Tage beschwert. Überlege doch mal, bevor du hier den Oberlehrer raushängen lässt. Als unsere Tochter in die Kita kam, war sie nach einer Woche für fast 2 Wochen krank. Und ich meine richtig krank. Kurz danach folgte Hand Mund Fuß. Kurz drauf noro Virus und so ging das dass erste halbe Jahr. Wie schnell sind da bitte 20 Tage aufgebracht? Es freut mich sehr für dich, dass du superkids hast, die immer gesund sind. Aber schließe nicht von dir auf andere. Ich steh zu meiner Meinung wenn ich sage, dass Deutschland Kinderunfreundlich ist und ich lasse mir von dir sicher nicht den Mund verbieten meine hübsche 

Wie genau begründest du es, dass Deutschland kinderfeindlich ist? Wo ist es denn besser? Mentalität kann man diskutieren aber was Rechte und Privilegien angeht nicht. Meinst du vielleicht Narnia? Also das würde mich jetzt ernsthaft interessieren. 
wie viele Kindkranktage würdest du dir denn wünschen und wie schlägst du vor, dass man das finanziert. Und vor allem wer? Mehr steuern zahlen willst du ja wahrscheinlich nicht und die liegen gelassene arbeit später unendgeldlich machen sicher auch nicht. 
Ich freu mich schon zu hören, welches Land Kinderfreundlicher ist als Deutschland und das meine ich ernst, denn dahin möchte ich dann auch ziehen. Aber bitte eins ohne sprechende Bieber. 

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5. Dezember 2018 um 3:28
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Ich frag mich sowieso, wie das jemand macht, der selbst kein Lehrer ist mit den vielen Ferien... hier sind Schulferien auch Kindergartenferien... äh, normaler Arbeitnehmer, schau in die Röhre mit deinen 28 Tagen Urlaub! Von daher beschwer ich mich auch wirklich nicht, dass ich halt voll arbeiten muss, damit wir rauskommen. Immerhin kann ich alle Ferien mit dem Kurzen verbringen, weil ich sie einfach auch hab!

Ich hab 36 Tage Urlaub (6 Tage Woche = 6 Wochen), mein Mann hat 30 Tage (5 Tage Woche = ebenfalls 6 Wochen) im Jahr. 
Wir nehmen etwa zwei Wochen zusammen und was dann noch an Ferien zuviel ist, übernimmt die Tagesmutter. 
Zum Glück auch zwischen Weihnachten und Neujahr, da hab ich nämlich Urlaubssperre (und Überstunden fallen an!) und mein Mann paar Tage Notdienst. 

Unser Kiga hat im Jahr 5 Wochen zu. 3 in den Sommerferien und 2 zwischen Weihnachten und Neujahr. Aber der hat auch nur von 7:30-12:30h Betreuungszeit. Bis vor 4 Jahren sogar nur von 8-12! Damit hätten wir echte Probleme gehabt, zum Glück war ich da noch in Elternzeit! 

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5. Dezember 2018 um 6:28
In Antwort auf bella171903

Wie genau begründest du es, dass Deutschland kinderfeindlich ist? Wo ist es denn besser? Mentalität kann man diskutieren aber was Rechte und Privilegien angeht nicht. Meinst du vielleicht Narnia? Also das würde mich jetzt ernsthaft interessieren. 
wie viele Kindkranktage würdest du dir denn wünschen und wie schlägst du vor, dass man das finanziert. Und vor allem wer? Mehr steuern zahlen willst du ja wahrscheinlich nicht und die liegen gelassene arbeit später unendgeldlich machen sicher auch nicht. 
Ich freu mich schon zu hören, welches Land Kinderfreundlicher ist als Deutschland und das meine ich ernst, denn dahin möchte ich dann auch ziehen. Aber bitte eins ohne sprechende Bieber. 

Jetzt komm mal wieder runter. Viele andere Länder sind kinderfreundlicher, als Deutschland. Und damit meine ich nicht nur primär staatlich, sondern vor Allem auch gesellschaftlich. Hier wirst du doch schon schräg angeschaut und als Asi abgestempelt, wenn du 2 Kleinkinder hast und mit dem 3. schwanger bist. Anders z.B. in Frankreich, da zahlst du ab dem 3. Kind durch großzügige Freibeträge pro Kind faktisch keine Einkommenssteuer mehr.
In Schweden können Eltern 480 Tage Elternzeit ohne Kürzung des Elterngeldes nehmen. Das beträgt dort im Übrigen 80% des Nettoverdienstes, nicht nur 65%. Kein Mensch hat hier behauptet, dass in Deutschland alles schlecht ist, aber wir z.B. haben keinen Krippenplatz bekommen, also mussten wir auf eine Tagesmutter ausweichen (wo wir auch nur mit viel Glück einen Platz ergattern konnten). Alles schön und gut, aber da haben wir dann noch 30 Tage Urlaub der Tagesmutter zu kompensieren, 6 zusätzliche Fortbildungstage + die Tage, die sie vielleicht selbst wegen Krankheit ausfällt. Hätten wir kein gut funktionierendes Familiennetz und ich einen Job, wo ich mir meine Zeiten in solchen Situationen doch recht flexibel einteilen kann (muss ich zur Not am Wochenende nacharbeiten), dann wüsste ich nicht, wie wir das bewerkstelligen sollten, wenn wir auch mal noch gemeinsam in den Urlaub fahren wollen.

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5. Dezember 2018 um 8:50
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo, einfach nur Interessenhalber da ich immer noch finde, dass Familie und Beruf ein ziemlicher Spagat ist.

Wir haben eine Tochter (2 einhalb Jahre) gehen beide Vollzeit arbeiten. Mein Mann arbeitet in 4 Schichten und jedes zweite Wochenende macht er 12 Stunden Schichten.
Ich arbeite von 8-15:30 Uhr und hole danach gegen 16 Uhr unsere Tochter von der Kita. Danach ich man erstmal im Eimer aber ausruhen geht frühstens ab 19 Uhr ein paar Stunden.

Monatlich haben wir natürlich Abgaben. Wenn alles ab ist wie Miete, Strom, Kita, Kabel, Handy, Verbindlichkeiten dann sind fürs Leben im Monat ca. 1300 Euro übrig. Davon sparen wir aber einen kleinen Teil und unsere Tochter hat ein Bausparvertrag, wo wir monatlich jeder 30 Euro investieren. Wenn sie dann 18 ist kann sie Führerschein machen und sich nen Auto kaufen, wenn sie mag.

Wie ist das bei euch so? Findet ihr Beruf und Familie passen zusammen? Ich find es immer wieder schwierig aber vom Staat leben wollen wir nicht. Wir wollen unabhängig sein und nicht aufs Geld gucken müssen. Und das müssen wir zum Glück bei unseren Gehältern nicht. Daher nehme ich das irgendwie in Kauf.

Habt ihr noch Nachwuchs geplant? Unsere Famlilienplanung ist abgeschlossen. Wir sind zufrieden, so wie es ist

Liebe Grüße und einen schönen 1. Advent.

Zum Thema Kinderkranktage... Bei mehr als 2 Kindern liegt die Grenze bei 25 Tagen pro Elternteil, also max. 50 Tage. Das auch nur bei Kindern unter 12 Jahren und wenn das Elternteil und das Kind gesetzlich versichert sind. Meine Kinder sind privat versichert, so dass wir den Anspruch nicht haben (es sei denn, es ist vorher vertraglich geregelt). Als mein Sohn wegen eines Unfalls ins Krankenhaus musste, musste ich unbezahlten Urlaub nehmen. Zum Glück habe ich einen verständnisvollen Chef, so dass ich bei der Folge OP einfach ohne bürokratischen Aufwand bei ihm bleiben konnte, ich habe die fehlenden Stunden nachher aufgeholt. Nichts desto trotz empfinde ich unser Land als kinderfreundlich. Zum eigentlichen Thema : ich arbeite 20 Stunden auf 4 Tage verteilt, mein Mann im 24 Std. Schichtdienst. Bei uns passt dieses Modell sehr gut. Während ich arbeite sind die Kinder in Schule und Kindergarten. Wir haben allerdings auch unsere Familien in der Nähe, sonst kämen wir mamchmals ans rotieren.  Geld, ja, wieviel Geld bleibt über? Manchmal viel, manchmal nix. Aber wir leben auch gut und leisten uns einiges, wie mehrere Urlaube im Jahr, Freizeitpark, essen gehen, Markenkleidung etc. Wir können nicht klagen. 

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5. Dezember 2018 um 10:53
In Antwort auf bella171903

Da muss ich lachen.
20 Tage sind zu wenig? Das sind fast 3 Wochen extra falls ein Kind krank wird. Und das Pro Kind. Deutschland ist DAS Kinderfreundlichste Land der Welt. Nirgendwo anders haben Kinder und Eltern so viele Rechte und Privilegien wie in anderen Ländern. Worüber du dich hier echauffierst, ist fast ein bisschen peinlich. Hier wäre es jetzt mal ein bisschen angebracht sich umzuschauen. In den USA ist Maternity leave abhängig vom Arbeitgeber. Du darfst dir für die Geburt Urlaub nehmen, wenn du keinen bekommst und stehst dann wenn du Glück hast vielleicht 3 Wochen später wieder auf der Arbeit.. Du arbeitest auch bis die Fruchtblase platzt. Hast du mal versucht in Australien einen Kindergartenplatz zu bekommen? Dagegen hast du in Deutschland richtig auswahl. Kennst du die (mittlerweile abgeschaffte) Ein-Kind-Politik in China? Bei der alle weiteren Kinder sanktioniert (!) wurden? 
Hast du dir mal angeguckt wie viel Kindergeld du bekommst? Schulen sind komplett Kostenfrei. Dein Kind kann bis zum Doktorgrad quasi Gratis seine Ausbildung machen und massive zuschüsse bekommen. In anderen Ländern darfst du erstmal für zig  dollar/pfund Schuluniformen kaufen. Dir kann bei Schwangerschaft nicht gekündigt werden. Nichtmal wenn dir bei Antritt des Jobs nicht bewusst war dass du schwanger bist. Du darfst nichtmal gefragt werden ob du Schwanger bist. Jeder Arbeitnehmer hat ein Anrecht auf ein Jahr bezahlte Elternzeit. Berufsverbote. Du kannst drei Jahre zuhause bleiben und dir darf nicht gekündigt werden. Soll ich weitermachen? Tut mir leid, dass ich dich so anmache, aber siehst du wie absolut lächerlich dein Argument hier ist? Du hast in keinem anderen Land wie in Deutschland so viele Privilegien. In keinem anderen lässt es sich so gut Kinder bekommen wie dort. Und du heulst wirklich rum weil dir 3 Wochen Kindkranktage zu wenig sind? Sorry aber ich finde diese Erwartungshaltung spiegelt zu 100% wieder was eigentlich bei uns falsch läuft. Anstelle dankbar zu sein, dass man 20 Tage pro Jahr, PRO Kind bekommt, stellt man lieber fest, dass das vorne und hinten nicht reicht. Und ich spreche nicht von chronisch kranken Kindern mit schlimmen Erkrankungen.
Was denn noch? 60 Tage pro Kind? 300 Euro Kindergeld pro Kind? 10 Jahre Elternzeit? Berufsverbot für alle Frauen ab 18 falls sie Schwanger sein könnten? Prämien für Frauen die Kinder bekommen? Bisschen Gold und ein paar Ikonen vielleicht noch? Heiligsprechung? Es wird langsam echt lächerlich, merkst du es nicht? 

Etwas viel Drama, aber grundsätzlich geb ich dir Recht. Aber woran liegt es, dass die Deutschen ihr Land trotz all den Privilegien als kinderunfreundich betrachten? Die Politik hat ja vieles getan, aber wenn die Wirtschaft nicht mitzieht und die Menschen sich überall an kleinen Kindern stören, dann nutzen auch die tollsten Gesetze nichts.

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5. Dezember 2018 um 11:06
In Antwort auf juko89

Jetzt komm mal wieder runter. Viele andere Länder sind kinderfreundlicher, als Deutschland. Und damit meine ich nicht nur primär staatlich, sondern vor Allem auch gesellschaftlich. Hier wirst du doch schon schräg angeschaut und als Asi abgestempelt, wenn du 2 Kleinkinder hast und mit dem 3. schwanger bist. Anders z.B. in Frankreich, da zahlst du ab dem 3. Kind durch großzügige Freibeträge pro Kind faktisch keine Einkommenssteuer mehr.
In Schweden können Eltern 480 Tage Elternzeit ohne Kürzung des Elterngeldes nehmen. Das beträgt dort im Übrigen 80% des Nettoverdienstes, nicht nur 65%. Kein Mensch hat hier behauptet, dass in Deutschland alles schlecht ist, aber wir z.B. haben keinen Krippenplatz bekommen, also mussten wir auf eine Tagesmutter ausweichen (wo wir auch nur mit viel Glück einen Platz ergattern konnten). Alles schön und gut, aber da haben wir dann noch 30 Tage Urlaub der Tagesmutter zu kompensieren, 6 zusätzliche Fortbildungstage + die Tage, die sie vielleicht selbst wegen Krankheit ausfällt. Hätten wir kein gut funktionierendes Familiennetz und ich einen Job, wo ich mir meine Zeiten in solchen Situationen doch recht flexibel einteilen kann (muss ich zur Not am Wochenende nacharbeiten), dann wüsste ich nicht, wie wir das bewerkstelligen sollten, wenn wir auch mal noch gemeinsam in den Urlaub fahren wollen.

Die Steuererleichterung in Frankreich ermöglicht den Familien kein Luxus-Leben. Am Ende des Monat bleibt denen da eher weniger als einer deutschen Familie. Ich liebe es, in Frankreich Urlaub zu machen, seit ich Kinder habe. Überall Spielplätze (und zwar tolle!), Kinder stören nie, auch nicht abends um 11 im Restaurant. 

Kinderfreundlich ist das Land aber trotzdem nur auf den ersten Blick. Quasi kostenfreie Krippen schon ab 3 Monaten, jeder kriegt einen Platz? Dafür will die Politik aber auch was, nämlich dass sich Mütter der Wirtschaft zur Verfügung stellen! 35 Stunden (Vollzeit), egal mit wie vielen Kindern, es ginge finanziell auch meist gar nicht anders. Ab 3 Jahren KiGa (soll jetzt obligatorisch werden), also ab 3 Jahren VOLLZEIT im KiGa und dann in der Schule. In der Schule aber ca. 15 Wochen Ferien, wie man das als Eltern dann gebacken kriegt, interessiert keinen. In den Schulen wird blinder Gehorsam verlangt und nach aussen denkt man als Ausländer dann, wie anständig diese Kinder doch sind, sitzen im Restaurant problemlos 2 Stunden auf ihren Stühlen und würden es nie wagen, den Erwachsenen dazwischen zu reden.

Um es kurz zu machen: In meinen Augen gehört man in Frankreich dem Staat, schon als Kind.

Die meisten deutschsprachigen Auswanderer schicken ihre Kinder übrigens auf deutsche Schulen.

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5. Dezember 2018 um 11:09
In Antwort auf juko89

Jetzt komm mal wieder runter. Viele andere Länder sind kinderfreundlicher, als Deutschland. Und damit meine ich nicht nur primär staatlich, sondern vor Allem auch gesellschaftlich. Hier wirst du doch schon schräg angeschaut und als Asi abgestempelt, wenn du 2 Kleinkinder hast und mit dem 3. schwanger bist. Anders z.B. in Frankreich, da zahlst du ab dem 3. Kind durch großzügige Freibeträge pro Kind faktisch keine Einkommenssteuer mehr.
In Schweden können Eltern 480 Tage Elternzeit ohne Kürzung des Elterngeldes nehmen. Das beträgt dort im Übrigen 80% des Nettoverdienstes, nicht nur 65%. Kein Mensch hat hier behauptet, dass in Deutschland alles schlecht ist, aber wir z.B. haben keinen Krippenplatz bekommen, also mussten wir auf eine Tagesmutter ausweichen (wo wir auch nur mit viel Glück einen Platz ergattern konnten). Alles schön und gut, aber da haben wir dann noch 30 Tage Urlaub der Tagesmutter zu kompensieren, 6 zusätzliche Fortbildungstage + die Tage, die sie vielleicht selbst wegen Krankheit ausfällt. Hätten wir kein gut funktionierendes Familiennetz und ich einen Job, wo ich mir meine Zeiten in solchen Situationen doch recht flexibel einteilen kann (muss ich zur Not am Wochenende nacharbeiten), dann wüsste ich nicht, wie wir das bewerkstelligen sollten, wenn wir auch mal noch gemeinsam in den Urlaub fahren wollen.

Nenn mir doch mal 2 Länder in denen es insgesamt besser ist als in Deutschland. Wie gesagt, Mentalität kann man diskutieren. Ich möchte Länder sehen, die mehr Rechte und Privilegien für Eltern haben als in Deutschland. EIN Faktor ist mir da bei weitem
nicht genug.

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5. Dezember 2018 um 11:17
In Antwort auf lori1223

Etwas viel Drama, aber grundsätzlich geb ich dir Recht. Aber woran liegt es, dass die Deutschen ihr Land trotz all den Privilegien als kinderunfreundich betrachten? Die Politik hat ja vieles getan, aber wenn die Wirtschaft nicht mitzieht und die Menschen sich überall an kleinen Kindern stören, dann nutzen auch die tollsten Gesetze nichts.

In Deutschland geht es einem
wahnsinnig gut. Nur sind die Ansprüche bei den meisten enorm hoch. 
Keiner wird in Deutschland verhungern oder muss auf der Strasse sitzen. Man kann immer zum Arzt und die Grundversorgung ist generell abgedeckt und das für jeden, egal wem es mal schlecht gehen sollte. 
Das viele zu zweit Vollzeit arbeiten und trotzdem kaum über die Runden kommen ist peinlich für ein Land wie Deutschland und sollte es gar nicht geben. Trotzdem ist das meiste gejammere auf sehr, sehr hohem Niveau und das finde ich teils wirklich beschämend. Das man sich mehr wünscht ist menschlich und das man kritisiert ist gut und wichtig aber alles in Maßen sonst wird es lächerlich. Einfach mal umschauen und dankbar sein und sich überlegen wie Milliarden andere Menschen (über)leben würde sehr vielen Leuten guttun.

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5. Dezember 2018 um 11:24
In Antwort auf bella171903

In Deutschland geht es einem
wahnsinnig gut. Nur sind die Ansprüche bei den meisten enorm hoch. 
Keiner wird in Deutschland verhungern oder muss auf der Strasse sitzen. Man kann immer zum Arzt und die Grundversorgung ist generell abgedeckt und das für jeden, egal wem es mal schlecht gehen sollte. 
Das viele zu zweit Vollzeit arbeiten und trotzdem kaum über die Runden kommen ist peinlich für ein Land wie Deutschland und sollte es gar nicht geben. Trotzdem ist das meiste gejammere auf sehr, sehr hohem Niveau und das finde ich teils wirklich beschämend. Das man sich mehr wünscht ist menschlich und das man kritisiert ist gut und wichtig aber alles in Maßen sonst wird es lächerlich. Einfach mal umschauen und dankbar sein und sich überlegen wie Milliarden andere Menschen (über)leben würde sehr vielen Leuten guttun.

Nachtrag: 
Dieses "ich gönne niemandem etwas und kriege nie genug" ist einfach unsere Mentalität. Selbst wenn wir Deutsche den Reichtum der Ölnationen hätten, pluss dem Deutschen Staatswesen, wären die Meisten immernoch nicht zufrieden und würden es nichtmal anerkennen, dass man priviligiert ist. Nein, man ist benachteiligt, anderen Leuten geht es besser. Und selbst wenn es niemandem wirklich besser geht, weil man schon das Nonplusultra in der Welt darstellt, es ist nicht genug, man wird diskriminiert und generell verlange ich eine Heiligsprechung fürs Aufstehen am Morgen. 
So sind wir nunmal und es wird schlimmer. Demut und Dankbarkeit sind zwei Vokabeln die es im deutschen Wortschatz kaum mehr gibt. Guckt man da nach Skandinavien sieht das ganz anders aus. Dafür haben die Skandinavier ganz andere massive Probleme, nur sind die weniger offensichtlich.

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5. Dezember 2018 um 12:16

Also rein von den Leistungen her ist Deutschland eines der kinder- und familienfreundlichsten Länder Europas bzw der Welt. Auch im hochgelobten Skandinavien gibt es nicht so viele Leistungen - das muss man ganz sachlich einfach feststellen. Ihr müsst auch bedenken, dass Leistungen wie Anrecht auf Teilzeit, 3 Jahre Elternzeit etc woanders nicht existieren. Es ist letztlich jammern auf hohem Niveau... 

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5. Dezember 2018 um 13:53

Mein Mann arbeitet Vollzeit und ich auf 450 Euro Basis. Haben ca. 2500 im Monat, das ist mehr als genug. Ich arbeite hauptsächlich, weil es mir Spaß macht bzw. ich auch rauskommen will.

Ich würde gerne mehr arbeiten, finde aber in meinem eigentlichen Beruf nur Sachen mit extrem schlechten Arbeitszeiten. Im Sommer hab ich es probiert und mir noch einen zweiten Job gesucht, aber das hat nicht gut geklappt. Da musste der Kleine (3) dann meistens bis 16 Uhr in den Kindergarten und war danach total fertig und unausstehlich. Ich habe nach drei Monaten wieder gekündigt und nun kann ich ihn wieder um 13 oder 14 Uhr holen, das ist für uns alle perfekt. Er hat gute Laune und wir können noch zusammen was unternehmen.

Haushalt ist bei uns nicht so schlimm, wir haben kein riesen Haus, sondern nur eine etwas größere Wohnung mit 5 Räumen. Vieles mache ich zwischendurch, das Bad putze ich, wenn der Kleine in der Wanne sitzt, Küche wird jeden Tag nach dem Kochen sauber gemacht, staubsaugen macht der Roboter täglich, vor dem schlafengehen läuft man überall nochmal durch und sammelt alles ein... Das passiert so nebenbei, das mache ich nicht vormittags stundenlang. In der Zeit bin ich bei meinem Minijob.

Ein zweites Kind ist in Planung
 

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5. Dezember 2018 um 14:17
In Antwort auf strawberrycheesecake

Mein Mann arbeitet Vollzeit und ich auf 450 Euro Basis. Haben ca. 2500 im Monat, das ist mehr als genug. Ich arbeite hauptsächlich, weil es mir Spaß macht bzw. ich auch rauskommen will.

Ich würde gerne mehr arbeiten, finde aber in meinem eigentlichen Beruf nur Sachen mit extrem schlechten Arbeitszeiten. Im Sommer hab ich es probiert und mir noch einen zweiten Job gesucht, aber das hat nicht gut geklappt. Da musste der Kleine (3) dann meistens bis 16 Uhr in den Kindergarten und war danach total fertig und unausstehlich. Ich habe nach drei Monaten wieder gekündigt und nun kann ich ihn wieder um 13 oder 14 Uhr holen, das ist für uns alle perfekt. Er hat gute Laune und wir können noch zusammen was unternehmen.

Haushalt ist bei uns nicht so schlimm, wir haben kein riesen Haus, sondern nur eine etwas größere Wohnung mit 5 Räumen. Vieles mache ich zwischendurch, das Bad putze ich, wenn der Kleine in der Wanne sitzt, Küche wird jeden Tag nach dem Kochen sauber gemacht, staubsaugen macht der Roboter täglich, vor dem schlafengehen läuft man überall nochmal durch und sammelt alles ein... Das passiert so nebenbei, das mache ich nicht vormittags stundenlang. In der Zeit bin ich bei meinem Minijob.

Ein zweites Kind ist in Planung
 

Das hört sich ja alles echt süss an

Ich hoffe es klappt weiterhin so gut!

lg Sofia

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5. Dezember 2018 um 14:44
In Antwort auf sofialopes2

Das hört sich ja alles echt süss an

Ich hoffe es klappt weiterhin so gut!

lg Sofia

Danke. Das hoffe ich auch. Aber mit einem zweiten Kind ändert sich vieles sicher nochmal. 

Ich denke, jede Familie muss da so ihre Strategie finden. Pauschal kann man es eh nicht sagen. Jedes Kind ist anders, auch Eltern sind unterschiedlich, der Verdienst ist unterschiedlich, der Bedarf nach Geld auch...

Wir wohnen ländlich, haben kein eigenes Haus, kein Auto, usnere Fixkosten sind relativ niedrig.

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5. Dezember 2018 um 14:51
In Antwort auf strawberrycheesecake

Danke. Das hoffe ich auch. Aber mit einem zweiten Kind ändert sich vieles sicher nochmal. 

Ich denke, jede Familie muss da so ihre Strategie finden. Pauschal kann man es eh nicht sagen. Jedes Kind ist anders, auch Eltern sind unterschiedlich, der Verdienst ist unterschiedlich, der Bedarf nach Geld auch...

Wir wohnen ländlich, haben kein eigenes Haus, kein Auto, usnere Fixkosten sind relativ niedrig.

Ja da ändert sich bestimmt noch mal was.

Allerdings kann ich hier noch nicht mit reden, habe keine Kinder aber kommt bestimmt noch. ^^

Ja jeder hat da unterschiedliche bedrüfnisse oder eben Aspekte die für die Person dann wichtig sind.

- Und wie meistert Ihr das ohne Auto? Also kommt ihr damit gut zu recht?

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5. Dezember 2018 um 17:19
In Antwort auf bella171903

Da muss ich lachen.
20 Tage sind zu wenig? Das sind fast 3 Wochen extra falls ein Kind krank wird. Und das Pro Kind. Deutschland ist DAS Kinderfreundlichste Land der Welt. Nirgendwo anders haben Kinder und Eltern so viele Rechte und Privilegien wie in anderen Ländern. Worüber du dich hier echauffierst, ist fast ein bisschen peinlich. Hier wäre es jetzt mal ein bisschen angebracht sich umzuschauen. In den USA ist Maternity leave abhängig vom Arbeitgeber. Du darfst dir für die Geburt Urlaub nehmen, wenn du keinen bekommst und stehst dann wenn du Glück hast vielleicht 3 Wochen später wieder auf der Arbeit.. Du arbeitest auch bis die Fruchtblase platzt. Hast du mal versucht in Australien einen Kindergartenplatz zu bekommen? Dagegen hast du in Deutschland richtig auswahl. Kennst du die (mittlerweile abgeschaffte) Ein-Kind-Politik in China? Bei der alle weiteren Kinder sanktioniert (!) wurden? 
Hast du dir mal angeguckt wie viel Kindergeld du bekommst? Schulen sind komplett Kostenfrei. Dein Kind kann bis zum Doktorgrad quasi Gratis seine Ausbildung machen und massive zuschüsse bekommen. In anderen Ländern darfst du erstmal für zig  dollar/pfund Schuluniformen kaufen. Dir kann bei Schwangerschaft nicht gekündigt werden. Nichtmal wenn dir bei Antritt des Jobs nicht bewusst war dass du schwanger bist. Du darfst nichtmal gefragt werden ob du Schwanger bist. Jeder Arbeitnehmer hat ein Anrecht auf ein Jahr bezahlte Elternzeit. Berufsverbote. Du kannst drei Jahre zuhause bleiben und dir darf nicht gekündigt werden. Soll ich weitermachen? Tut mir leid, dass ich dich so anmache, aber siehst du wie absolut lächerlich dein Argument hier ist? Du hast in keinem anderen Land wie in Deutschland so viele Privilegien. In keinem anderen lässt es sich so gut Kinder bekommen wie dort. Und du heulst wirklich rum weil dir 3 Wochen Kindkranktage zu wenig sind? Sorry aber ich finde diese Erwartungshaltung spiegelt zu 100% wieder was eigentlich bei uns falsch läuft. Anstelle dankbar zu sein, dass man 20 Tage pro Jahr, PRO Kind bekommt, stellt man lieber fest, dass das vorne und hinten nicht reicht. Und ich spreche nicht von chronisch kranken Kindern mit schlimmen Erkrankungen.
Was denn noch? 60 Tage pro Kind? 300 Euro Kindergeld pro Kind? 10 Jahre Elternzeit? Berufsverbot für alle Frauen ab 18 falls sie Schwanger sein könnten? Prämien für Frauen die Kinder bekommen? Bisschen Gold und ein paar Ikonen vielleicht noch? Heiligsprechung? Es wird langsam echt lächerlich, merkst du es nicht? 

Mehr muss man nicht sagen.... du hast einfach Recht!

auch eigene Krankentage werden nicht bezahlt. Man bekommt in der Zeit halt einfach mal keine Lohnfortzahlung.

der Mutterschutz in den USA beträgt aber auch 6 Wochen, danach gehen die Frauen arbeiten oder haben halt vorher gespart und leben ohne Einkommen.
das interessante daran ist aber, das viele amerikanische Frauen 3 Kinder oder mehr haben, trotz fehlender Einkünfte... es geht eben auch ohne Elterngeld, Kindergeld ect

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5. Dezember 2018 um 18:05

Wer sagt denn, dass ich das möchte? Ich habe mich auch nicht beklagt, sondern nur auf den völlig überzogenen Post von bella171903 reagiert, in welchem sie die TE anmacht, bloß weil sie auf ein durchaus relevantes Problem hinweist und so tut, als würde es Leistungen für Familien ausschließlich in Deutschland geben.

Ich bin durchaus zufrieden mit meinem Leben hier

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5. Dezember 2018 um 18:49
In Antwort auf juko89

Wer sagt denn, dass ich das möchte? Ich habe mich auch nicht beklagt, sondern nur auf den völlig überzogenen Post von bella171903 reagiert, in welchem sie die TE anmacht, bloß weil sie auf ein durchaus relevantes Problem hinweist und so tut, als würde es Leistungen für Familien ausschließlich in Deutschland geben.

Ich bin durchaus zufrieden mit meinem Leben hier

Weißt du was relevante Probleme sind? Die zunehmende Kinderarmut in Deutschland. Fehlende Kita- und Kigaplätze. Marode Schulgebäude. Fehlendes Lehrpersonal an Schulen. Was kein relevantes Problem ist, sind 3 Wochen Kindkranktage. 
Im übrigen habe ich nie behauptet, dass es Leistungen nur in Deutschland gibt. Das wäre ja lächerlich. Was ich behauptet habe ist, dass es nirgendwo sonst, so viele und starke Rechte und Privilegien gibt wie in Deutschland. Und ich warte immernoch darauf, dass du mir wenigstens zwei Länder nennst, in denen es besser ist, oder wenigstens vergleichbar. 

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5. Dezember 2018 um 19:09
In Antwort auf bella171903

Weißt du was relevante Probleme sind? Die zunehmende Kinderarmut in Deutschland. Fehlende Kita- und Kigaplätze. Marode Schulgebäude. Fehlendes Lehrpersonal an Schulen. Was kein relevantes Problem ist, sind 3 Wochen Kindkranktage. 
Im übrigen habe ich nie behauptet, dass es Leistungen nur in Deutschland gibt. Das wäre ja lächerlich. Was ich behauptet habe ist, dass es nirgendwo sonst, so viele und starke Rechte und Privilegien gibt wie in Deutschland. Und ich warte immernoch darauf, dass du mir wenigstens zwei Länder nennst, in denen es besser ist, oder wenigstens vergleichbar. 

">http://m.bpb.de/politik/innenpolitik/familienpolitik/246750/erwerbsmuster-armut-und-familienpolitik

damit du mal erkennst, dass Deutschland selbst im EU-Ranking nur Mittelmaß ist

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5. Dezember 2018 um 19:22

Kommt doch mal in die Schweiz...dann wisst ihr Deutschland zu schätzen

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5. Dezember 2018 um 21:24
In Antwort auf kruemel862

Kommt doch mal in die Schweiz...dann wisst ihr Deutschland zu schätzen

Und trotzdem wandern keine Schweizer nach Deutschland aus Eher umgekehrt.

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5. Dezember 2018 um 21:59
In Antwort auf paprikaschote12

Die einzige die hier lächerlich ist bist ja mal du! Gehst hier ab wie ein Zäpfchen. Freut mich für dich wenn du Deutschland als Kinderfreundlich bezeichnest.... Da muss ich jetz wirklich sehr schmunzeln. Und ein Kitaplatz bekommt man auch nur, wenn man sich früh genug anmeldet. Ansonsten guckst du nämlich in die röhre. Außerdem habe ich mich nie über nur 20 Tage beschwert. Überlege doch mal, bevor du hier den Oberlehrer raushängen lässt. Als unsere Tochter in die Kita kam, war sie nach einer Woche für fast 2 Wochen krank. Und ich meine richtig krank. Kurz danach folgte Hand Mund Fuß. Kurz drauf noro Virus und so ging das dass erste halbe Jahr. Wie schnell sind da bitte 20 Tage aufgebracht? Es freut mich sehr für dich, dass du superkids hast, die immer gesund sind. Aber schließe nicht von dir auf andere. Ich steh zu meiner Meinung wenn ich sage, dass Deutschland Kinderunfreundlich ist und ich lasse mir von dir sicher nicht den Mund verbieten meine hübsche 

Ein Grund, wieso mein Mann und ich in Gegenschicht arbeiten (abgesehen von den mangelnden Betreuungsmöglichkeiten). So ist es ziemlich egal, wie viele Krankentage man hat. Ist sowieso immer jemand Zuhause beim Kind. 

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5. Dezember 2018 um 23:13
In Antwort auf juko89

">http://m.bpb.de/politik/innenpolitik/familienpolitik/246750/erwerbsmuster-armut-und-familienpolitik

damit du mal erkennst, dass Deutschland selbst im EU-Ranking nur Mittelmaß ist

Bei was denn? Alles was ich aus diesem Ranking entnehme ist, das Deutschland weder spitzenkandidat was Erwerbstätigkeit von Müttern angeht ist, noch letzter. Zu rechten sagt das hier nichts.
zu den Skandinavischen Zahlen kann ich dir aber sagen: du hast keine Wahl als arbeiten zu gehen. Deshalb arbeiten so viele. Du kannst dir aussuchen, ob du Zeit mit deinem Kind verbringen möchtest, oder deine Miete zahlen. 3 Jahre zuhause bleiben gibt es in Skandinavien nicht.

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6. Dezember 2018 um 1:25
In Antwort auf bella171903

Bei was denn? Alles was ich aus diesem Ranking entnehme ist, das Deutschland weder spitzenkandidat was Erwerbstätigkeit von Müttern angeht ist, noch letzter. Zu rechten sagt das hier nichts.
zu den Skandinavischen Zahlen kann ich dir aber sagen: du hast keine Wahl als arbeiten zu gehen. Deshalb arbeiten so viele. Du kannst dir aussuchen, ob du Zeit mit deinem Kind verbringen möchtest, oder deine Miete zahlen. 3 Jahre zuhause bleiben gibt es in Skandinavien nicht.

Und? Wo ist das in Deutschland möglich, wenn der Partner nicht gerade Spitzenverdiener ist oder man dem Amt nicht auf der Tasche kleben will? Also ich habe vor der Schwangerschaft sehr gut verdient, damit auch einen vergleichsweise hohen Elterngeldsatz. Damit hätten wir uns trotzdem nichtmal 2 Jahre Elternzeit leisten können mit halben Bezügen pro Monat, geschweige denn das 3. komplett unbezahlte, denn stell dir vor, wir haben auch Mietkosten. Ist aber auch nicht schlimm, ich gehe gerne nach 1 Jahr wieder Vollzeit arbeiten. Die Gründe dafür habe ich weiter vorne bereits lang und breit erläutert.

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6. Dezember 2018 um 10:03

Es geht mir um die Behauptung, dass Deutschland das einzige Land mit guten Sozialleistungen für Familien ist. Das stimmt aber so nicht, v.A. nicht im EU-weiten Vergleich. Ich verstehe auch nicht was das Problem sein soll, wenn es Alleinerziehenden z.B. in Dänemark besser ermöglicht wird, wieder Vollzeit arbeiten zu gehen. Dann doch lieber so, als wenn es wie hier aufgrund der angespannten Betreuungssituation in den Kitas Alleinerziehenden aber auch Familien schwer gemacht wird, wieder voll ins Berufsleben einzusteigen und das Resultat dann Kinder an der Armutsgrenze sind.

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6. Dezember 2018 um 11:28
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo, einfach nur Interessenhalber da ich immer noch finde, dass Familie und Beruf ein ziemlicher Spagat ist.

Wir haben eine Tochter (2 einhalb Jahre) gehen beide Vollzeit arbeiten. Mein Mann arbeitet in 4 Schichten und jedes zweite Wochenende macht er 12 Stunden Schichten.
Ich arbeite von 8-15:30 Uhr und hole danach gegen 16 Uhr unsere Tochter von der Kita. Danach ich man erstmal im Eimer aber ausruhen geht frühstens ab 19 Uhr ein paar Stunden.

Monatlich haben wir natürlich Abgaben. Wenn alles ab ist wie Miete, Strom, Kita, Kabel, Handy, Verbindlichkeiten dann sind fürs Leben im Monat ca. 1300 Euro übrig. Davon sparen wir aber einen kleinen Teil und unsere Tochter hat ein Bausparvertrag, wo wir monatlich jeder 30 Euro investieren. Wenn sie dann 18 ist kann sie Führerschein machen und sich nen Auto kaufen, wenn sie mag.

Wie ist das bei euch so? Findet ihr Beruf und Familie passen zusammen? Ich find es immer wieder schwierig aber vom Staat leben wollen wir nicht. Wir wollen unabhängig sein und nicht aufs Geld gucken müssen. Und das müssen wir zum Glück bei unseren Gehältern nicht. Daher nehme ich das irgendwie in Kauf.

Habt ihr noch Nachwuchs geplant? Unsere Famlilienplanung ist abgeschlossen. Wir sind zufrieden, so wie es ist

Liebe Grüße und einen schönen 1. Advent.

Zum Thema Frankreich kann ich lori, bis auf reglementieren der Kinder ( da ich es einfach selbst anders erlebt habe), zum großen Teil beipflichten. Schulen sind zwar kostenlos allerdings zahlt man das Mittagessen ne oftmals die außer schulische Betreuung sowie obligatorische classes vertes und classes de neige. Schule manchmal bis 18 Uhr allerdings wird man nicht wie in Deutschland mit hausis zugeballert. In Frankreich kann man auch als Frau erwerbslos bleiben es gibt dort auch sozial Hilfe nur kommt mit den hohen Leben Haltung kosten dann keine Familie über die Runden deshalb leben viele dieser Menschen dann in den hlm in Vorstadt Ghettos. Zu Skandinavien muss ich Bella beipflichten hab bekannten in Schweden beide müssen Vollzeit arbeiten schicken morgens die kids in die Kita und holen sie abends um 7 wieder. Gesundheit System in Frankreich ist auch nicht so prall man muss alles vorstrecken und in Schweden kann man zb bei nem Bandscheibenvorfall monatelang auf Behandlung warten.

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6. Dezember 2018 um 12:09
In Antwort auf juko89

Und? Wo ist das in Deutschland möglich, wenn der Partner nicht gerade Spitzenverdiener ist oder man dem Amt nicht auf der Tasche kleben will? Also ich habe vor der Schwangerschaft sehr gut verdient, damit auch einen vergleichsweise hohen Elterngeldsatz. Damit hätten wir uns trotzdem nichtmal 2 Jahre Elternzeit leisten können mit halben Bezügen pro Monat, geschweige denn das 3. komplett unbezahlte, denn stell dir vor, wir haben auch Mietkosten. Ist aber auch nicht schlimm, ich gehe gerne nach 1 Jahr wieder Vollzeit arbeiten. Die Gründe dafür habe ich weiter vorne bereits lang und breit erläutert.

Tatsächlich ist das in vielen Gegenden in Deutschland möglich. Nicht überall bezahlt man ab 300 000 euro für eine Eigentumswohnung. Die Ansprüche machen es. In Skandinavien geht es aber nicht anders. Für kaum jemanden. Das müssen schon alteingesessene Chirurgen und Manager von riesigen Firmen sein. Nichtmal der durchschnittliche Arzt kann sich ein zweites Jahr Elternzeit leisten. Soetwas gibt es hier schlichtweg nur, wenn man zufälligerweise zwei Kinder schnell hintereinander bekommt.

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6. Dezember 2018 um 12:16
In Antwort auf juko89

Es geht mir um die Behauptung, dass Deutschland das einzige Land mit guten Sozialleistungen für Familien ist. Das stimmt aber so nicht, v.A. nicht im EU-weiten Vergleich. Ich verstehe auch nicht was das Problem sein soll, wenn es Alleinerziehenden z.B. in Dänemark besser ermöglicht wird, wieder Vollzeit arbeiten zu gehen. Dann doch lieber so, als wenn es wie hier aufgrund der angespannten Betreuungssituation in den Kitas Alleinerziehenden aber auch Familien schwer gemacht wird, wieder voll ins Berufsleben einzusteigen und das Resultat dann Kinder an der Armutsgrenze sind.

Irgendwie scheinst du nicht richtig lesen zu können. Ich möchte bitte sehen, welches Land gleiche oder bessere Leistungen hat als Deutschland. Du sprichst nur von: andere Länder haben auch Sozialleistungen. Etwas Gegenteiliges hat niemand behauptet. 
Und wie gesagt: in Skandinavien MUSST du schnellst möglich wieder arbeiten gehen. Nix mit 3 Jahre zuhause bleiben. Das gibt es hier Buchstäblich nicht. Willst du 3 Jahre zuhause bleiben, musst du kündigen.
Kigas sind hier deutlich mehr vorhanden aber das ist ein zweischneidiges Schwert. Du MUSST dein Kind ab einem Jahr in den Kiga geben um arbeiten zu gehen, eine Wahl hast du da nicht. Die meisten finden das alles andere als schön ihre Kinder teilweise 9 stunden oder mehr fremdbetreuen zu lassen. 
Der Druck auf Eltern (nicht nur Mütter) nach einem jahr wieder arbeiten zu gehen ist hier enorm. Hier kann keiner sagen, dass er keine Kigaplatz bekommt. Es ist nicht erwünscht länger mit einem Kind zuhause zu bleiben als absolut nötig. Die Arbeitskraft wird hier deutlich höher angesiedelt als das Familienleben.

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6. Dezember 2018 um 13:26
In Antwort auf bella171903

Irgendwie scheinst du nicht richtig lesen zu können. Ich möchte bitte sehen, welches Land gleiche oder bessere Leistungen hat als Deutschland. Du sprichst nur von: andere Länder haben auch Sozialleistungen. Etwas Gegenteiliges hat niemand behauptet. 
Und wie gesagt: in Skandinavien MUSST du schnellst möglich wieder arbeiten gehen. Nix mit 3 Jahre zuhause bleiben. Das gibt es hier Buchstäblich nicht. Willst du 3 Jahre zuhause bleiben, musst du kündigen.
Kigas sind hier deutlich mehr vorhanden aber das ist ein zweischneidiges Schwert. Du MUSST dein Kind ab einem Jahr in den Kiga geben um arbeiten zu gehen, eine Wahl hast du da nicht. Die meisten finden das alles andere als schön ihre Kinder teilweise 9 stunden oder mehr fremdbetreuen zu lassen. 
Der Druck auf Eltern (nicht nur Mütter) nach einem jahr wieder arbeiten zu gehen ist hier enorm. Hier kann keiner sagen, dass er keine Kigaplatz bekommt. Es ist nicht erwünscht länger mit einem Kind zuhause zu bleiben als absolut nötig. Die Arbeitskraft wird hier deutlich höher angesiedelt als das Familienleben.

Ich verstehe jetzt immer noch nicht, wo dabei das Problem ist? Was ist schlimm daran, die Kinder mit 1 Jahr in die Kita zu bringen? Diejenigen, die hier keinen Betreuungsplatz bekommen geben sich in den meisten Fällen auch nicht wirklich Mühe und schieben dann das Kind vors Loch, wenn sie Hartz 4 beziehen, obwohl sie durchaus in der Lage wären, arbeiten zu gehen. Ich weiß wovon ich rede. Bei uns in der Stadt gibt es bis zu 300 Anmeldungen auf einen Kitaplatz. Demnach haben auch wir keinen bekommen. Da mussten wir uns frühzeitig nebenbei um eine Tagesmutter bemühen. Mir fällt es auch nicht leicht meine Tochter bald ganztags abzugeben, aber wenn wir weiter in unserer schönen Stadtwohnung wohnen möchten und der Kleinen nicht ständig erklären müssen, warum sie dieses oder jenes nicht bekommen kann, dann nehme ich das gerne in Kauf. Außerdem weiß ich nicht, was daran gut sein soll, wenn man hierzulande zwar theoretisch 3 Jahre zu Hause bleiben kann, es aber faktisch in den meisten Fällen finanziell nicht umsetzbar ist.

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6. Dezember 2018 um 13:51

Na wie immer wurde viel zu wenig Geld in die Hand genommen, um neue Einrichtungen zu bauen oder alte zu sanieren, dazu fehlt es massiv an Betreuungskräften. Das ist wie in der Pflege: miserable Arbeitsbedingungen und schlechte Vergütung machen diesen Beruf unattraktiv. Dazu kommen steigende Geburtenzahlen und deutlich mehr Zuzug, als noch vor ein paar Jahren

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6. Dezember 2018 um 13:53

Hab mir jetzt bei weitem nicht alles durchgelesen. Mein Mann ist bei uns alleinverdiener, ich studiere. Wir haben eine Tochter von 2 1/2 Jahren. Er verdient sehr gut und möchte daher, dass ich mich voll und ganz aufs Studium konzentrieren kann und dennoch Zeit für unsere Kleine habe. 

Bei uns sind die Kigaplätze deswegen knapp, weil die meisten Plätze für die Asylkinder geblockt sind. Da ist es echt anstrengend etwas zu bekommen, egal wie früh man sich im voraus bewirbt und das obwohl wir ein kleines Städtchen sind.

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6. Dezember 2018 um 14:10

Doch die Geburtenrate steigt schon aufgrund der ganzen Asylanten, bei denen ist es nämlich durchaus üblich mindestens 5 Kinder zu haben 

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6. Dezember 2018 um 14:23

Aber so was von... übeigens nicht nur bei/wegen der Asylbewerber! 2016 war im ganzen Südwesten ein sehr starkes Geburtenjahr! Auch in Ö übrigens! Und die Rate steigt schon seit 2003/04 konstant an!

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6. Dezember 2018 um 14:25

Und was erwartet man aber auch von Ämtern, die sich sogar bei Schülern (auch hier unabhängig von Zuwanderung) um mehrere 100Tausend Köpfe vertun?! Da kommen ja auch immer wieder völlig überraschend 6-Jährige ums Eck und wollen in die Schule! Und davei sind die vorher nue jemandem aufgefallen...

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6. Dezember 2018 um 14:44
In Antwort auf juko89

Doch die Geburtenrate steigt schon aufgrund der ganzen Asylanten, bei denen ist es nämlich durchaus üblich mindestens 5 Kinder zu haben 

Meine älteste Tochter wird nächstes Jahr 22 schon vor 22 Jahren bekam man zb in Freiburg nur mit Warteliste nen kiga Platz die Politik hat sich einfach immer drauf verlassen dass Frauen zu Hause bleiben und keine Betreuung ausgebaut 

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6. Dezember 2018 um 15:16
In Antwort auf juko89

Ich verstehe jetzt immer noch nicht, wo dabei das Problem ist? Was ist schlimm daran, die Kinder mit 1 Jahr in die Kita zu bringen? Diejenigen, die hier keinen Betreuungsplatz bekommen geben sich in den meisten Fällen auch nicht wirklich Mühe und schieben dann das Kind vors Loch, wenn sie Hartz 4 beziehen, obwohl sie durchaus in der Lage wären, arbeiten zu gehen. Ich weiß wovon ich rede. Bei uns in der Stadt gibt es bis zu 300 Anmeldungen auf einen Kitaplatz. Demnach haben auch wir keinen bekommen. Da mussten wir uns frühzeitig nebenbei um eine Tagesmutter bemühen. Mir fällt es auch nicht leicht meine Tochter bald ganztags abzugeben, aber wenn wir weiter in unserer schönen Stadtwohnung wohnen möchten und der Kleinen nicht ständig erklären müssen, warum sie dieses oder jenes nicht bekommen kann, dann nehme ich das gerne in Kauf. Außerdem weiß ich nicht, was daran gut sein soll, wenn man hierzulande zwar theoretisch 3 Jahre zu Hause bleiben kann, es aber faktisch in den meisten Fällen finanziell nicht umsetzbar ist.

Ich bin auch nur dank der Leistungen 3 Jahre zuhause geblieben. Zwei Jahre gutes Elterngeld und im dritten Jahr noch Betreuungsgeld. Da hatte ich unterm Strich wesentlich mehr Geld zur Verfügung als wenn ich gearbeitet hätte. 
Hätte es die Leistungen nicht gegeben hätte ich auch zusehen müssen. 

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6. Dezember 2018 um 17:15
In Antwort auf juko89

Ich verstehe jetzt immer noch nicht, wo dabei das Problem ist? Was ist schlimm daran, die Kinder mit 1 Jahr in die Kita zu bringen? Diejenigen, die hier keinen Betreuungsplatz bekommen geben sich in den meisten Fällen auch nicht wirklich Mühe und schieben dann das Kind vors Loch, wenn sie Hartz 4 beziehen, obwohl sie durchaus in der Lage wären, arbeiten zu gehen. Ich weiß wovon ich rede. Bei uns in der Stadt gibt es bis zu 300 Anmeldungen auf einen Kitaplatz. Demnach haben auch wir keinen bekommen. Da mussten wir uns frühzeitig nebenbei um eine Tagesmutter bemühen. Mir fällt es auch nicht leicht meine Tochter bald ganztags abzugeben, aber wenn wir weiter in unserer schönen Stadtwohnung wohnen möchten und der Kleinen nicht ständig erklären müssen, warum sie dieses oder jenes nicht bekommen kann, dann nehme ich das gerne in Kauf. Außerdem weiß ich nicht, was daran gut sein soll, wenn man hierzulande zwar theoretisch 3 Jahre zu Hause bleiben kann, es aber faktisch in den meisten Fällen finanziell nicht umsetzbar ist.

Weil viele ihr Kind eben nicht 9+ stunden in dem alter abgeben möchten. Nicht immer finden das Kinder mit einem Jahr supertoll und arrangieren sich damit. In Deutschland geht es wenigstens in der Theorie und viele praktizieren das auch. 

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