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Mit wieviel Geld müsst ihr im Monat leben, geht ihr arbeiten? Wie managet ihr Familie und Beruf?

8. Dezember 2018 um 22:26

Nur weil man arbeiten will oder muss schiebt man sein Kind nicht ab und ich hoffe das was du Müttern wie juko unterstellst sagst du auch zu den Müttern die ein Kind nach dem anderen machen und sich zu Hause nicht drum kümmern weil Bildung fern oder sonst kein Bock. Ich bin auch tatsächlich der Meinung dass die gemeinsame Zeit die man miteinander verbringt wichtig ist und nicht die Quantität. Mein Mann arbeitet an die 50 Stunden wöchentlich und verbringt seine freien Tage sehr intensiv mit unserer Tochter. Im übrigen finde ich auch dieses auf den Sockel stellen der Mütter typisch deutsch. Es gibt gute Mütter die zu Hause sind genauso wie scheiss Mütter. Meine Schwiegermutter war immer daheim und hat sich dennoch nie um ihre Kids gekümmert soll’s auch geben dafür hat der Vater versucht, weil er ja der Ernährer war, es auszubügeln. Ich finde dieses man solle sich vorher überlegen ob man Kinder bekommt wirklich niveaulos. Im übrigen geht es hier auch immer nur um die Mütter. Mein Kind wünscht sich zb dass der Papi mehr zu Hause ist. Die Väter vergisst man nämlich in der Diskussion vollkommen . 

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8. Dezember 2018 um 22:28

Schön wenn man nen Job hat wo das geht. Juko ist aber in leitender stelle und überhaupt wachsen Jobs nicht auf Bäumen 🙄

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8. Dezember 2018 um 22:39

Genau so sehe ich das auch, was hat denn ein Kind von einer Mama, die zwar den ganzen Tag zu Hause ist, sich dabei aber Null uns Kind kümmert, sondern mit 1000 anderen Sachen beschäftigt ist (und jetzt soll mal bitte keiner so tun, als wäre das die absolute Ausnahme). Da hat das Kind, das tagsüber mit Gleichaltrigen zusammen ist und dann nachmittags/ abends 4-5h intensiv Zeit mit seinen Eltern verbringt aber deutlich mehr von.

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8. Dezember 2018 um 22:42

Klar, ich hab mich über Jahre hinweg hoch qualifiziert, Weiterbildungen noch und nöcher und ein berufsbegleitendes Studium absolviert, damit ich da stehe, wo ich heute bin, um jetzt für Mindestlohn putzen zu gehen. In welcher Blase lebst du denn? 

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8. Dezember 2018 um 22:58

Genau andersrum wird ein Schuh draus. Damit wir unserer Familie ein schönes und sorgenfreies Leben ermöglichen können, haben wir uns beide vor der Kinderplanung beruflich dorthin entwickelt, wo wir beide heute stehen: ich sehr weit oben im Unternehmen und mein Mann im krisensicheren Beamtenverhältnis. Ich habe dafür mal ganz unten angefangen (auch mit Putzjob, nicht, dass wir uns da falsch verstehen) und werde jetzt sicher nicht wieder an die Stelle zurückkehren, an der ich vor 12 Jahren angefangen habe. Das kommt auch unserer Tochter zugute. Und ich kann mit meiner Tochter deutlich mehr Zeit verbringen, als wenn ich noch wie früher ständig Schichten arbeiten müsste, da ich mir meine Zeit jetzt flexibler einteilen kann und auch noch Sachen zu Hause abarbeiten, wenn die Kleine abends im Bett ist

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8. Dezember 2018 um 23:19

Das Urvertrauen bildet sich doch hauptsächlich im ersten Lebensjahr - für dich: das ist das Jahr von der Geburt bis zum ersten Geburtstag.

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8. Dezember 2018 um 23:27

Hast du dazu Quellen?

https://de.wikipedia.org/wiki/Urvertrauen

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8. Dezember 2018 um 23:29

Wozu ich anmerken möchte, dass der Besuch einer KiTa bei vertrauten Bezugspersonen (das Kind lernt sie kennen) ja auch niemals dem Verlust der primären Bezugsperson entspricht.

Und das Urvertrauen sollte sich im ersten Jahr schon entsprechend gefestigt haben. Insoferne, sehe ich da kein Thema.

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8. Dezember 2018 um 23:38

Also sorry wenn ich eine führende Stellung in einem pflege Unternehmen habe gehe ich mit Sicherheit nicht für ein paar Kröten putzen- nix für ungut- hab dastehen Jahre selbstständig gemacht trotz Berufsabschluss- aber putzen ist ein mies bezahlter und undankbarer knochenjob und wer das nicht auf selbstständiger Basis betreibt und den Preis bestimmt, geht umsonst arbeiten und lässt dafür nen gut entlohnten Job sausen 🙄

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8. Dezember 2018 um 23:46
In Antwort auf cathi67

Also sorry wenn ich eine führende Stellung in einem pflege Unternehmen habe gehe ich mit Sicherheit nicht für ein paar Kröten putzen- nix für ungut- hab dastehen Jahre selbstständig gemacht trotz Berufsabschluss- aber putzen ist ein mies bezahlter und undankbarer knochenjob und wer das nicht auf selbstständiger Basis betreibt und den Preis bestimmt, geht umsonst arbeiten und lässt dafür nen gut entlohnten Job sausen 🙄

Aber dafür bist du bei deinem Kind und es kann dir beim Putzen zusehen.
Das hätte gleich den Vorteil, dass dein Kind auch die richtigen Rollenbilder kennelernt.

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8. Dezember 2018 um 23:49

du lebst tatsächlich in einer Blase. „ solange du in Erziehung bist....“ , bedeutet also man arbeitet da nicht für sich nur fürs Kind und kann auch nen mies bezahlten Job machen? Und danach darf man dann wieder für sich selbst entscheiden? Ab wann ab 3 oder erst wenn das Kind mit 18 flügge ist? Und wer finanziert mir meine Elternzeit? Sagen wir in 10 Jahren? Kommt mein Mann dann noch von der Arbeit heim oder übernachtet er dann gleich am Herd im Geschäft damit er den Hotelgästen morgens gleich den Kaffee kochen kann und somit meine Elternzeit finanziert?🙄

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8. Dezember 2018 um 23:52
In Antwort auf kreuzunge

Aber dafür bist du bei deinem Kind und es kann dir beim Putzen zusehen.
Das hätte gleich den Vorteil, dass dein Kind auch die richtigen Rollenbilder kennelernt.

Haha den muss ich mir merken genau mein Humor..... du gefälltst mir😘

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8. Dezember 2018 um 23:53

Abgewichen sind userinnen wie du die te wollte nur tips 

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8. Dezember 2018 um 23:59

Man kann auch nach der Arbeit viel Zeit mit dem Kind verbringen. Mit 12 Monaten haben meine Kids über den Tag verteilt 3 Schläfchen gemacht auch hier kann mir keine Vollzeit Mama erzählen dass sie jedes Mal 2, 3 Stunden dabei Händchen hält. Ergo verbringt man auch zu Hause nicht so viel Zeit mit dem Kind. Ich war fast 4 Jahre daheim Krankheit bedingt und nein man hat Immer was zu tun daheim wenn man nur zu Hause ist und das ist mitnichten 24 Stunden am Kind kleben weil es eben auch mal schläft mal bei Oma oder Papa ist oder bei Freunden etc..

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9. Dezember 2018 um 5:54

Und die Bindung zu meinem Kind ist natürlich ab dem Tag Geschichte, an dem es täglich zur Tagesmutter geht... klar. Entscheidend ist ja wohl die Qualität der gemeinsamen Zeit und nicht die Quantität. Wenn ich mich 4h am Tag intensiv mit meinem Kind beschäftige, dann hat es mehr von mir, als wenn es mich 10h am Tag um sich hat, aber keine sinnvolle gemeinsame Interaktion zustande kommt, weil es sich alleine in seinem Zimmer beschäftigt, während ich den Tag zu Hause vertrödele. Und es kann mir keiner erzählen, dass eine Mutter, die über Jahre den ganzen Tag mit dem Kind zu Hause ist, sich nonstop sinnvoll mit dem Kind beschäftigt. Da hat es ja wohl in der Kita mehr Abwechslung.

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9. Dezember 2018 um 6:01

Wenn man nicht gerade alleinerziehend ist, kann man sich das doch auch untereinander aufteilen. Zugegeben, als Alleinerziehende müsste ich es mir komplett anders strukturieren und da käme vielleicht auch keine 40h-Stelle mehr in Frage, darüber habe ich mir aber noch nie Gedanken gemacht, weil ich es Gott sei Dank noch nicht musste. 
Aber wenn beide Elternteile da sind, kann man sich die gemeinsame Zeit doch auch aufteilen. Oder darf der Papa keine Bindung zum Kind aufbauen und das ist ein Privileg, was nur der Mama vorenthalten ist? Was spricht denn dagegen, dass ich Behördengänge, Einkäufe oder was auch immer am Nachmittag erledige, wenn der Papa nach der Arbeit bei der Kleinen ist?

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9. Dezember 2018 um 6:04

Finde ich auch völlig unnötig, aber es war klar, dass bei so einem Thread immer gleich die Über-Helikoptermütter angerannt kommen und einen belehren wollen, was das Beste fürs eigene Kind ist, anstatt sich auf die Ausgangsfrage zu beschränken

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9. Dezember 2018 um 6:27

Toller Tip übrigens, werde ich mal unserem Geschäftsführer vorschlagen: Gleich bei den Einstellungsgesprächen werden wir ab jetzt klarstellen: Also liebe 25jährige Pflegefachkraft, wenn du den Fehler machst und schwanger wirst, dann kannst du bis das Kind 3 Jahre alt ist bei uns im Unternehmen nur noch 2-3 Tage in der Woche stundenweise putzen kommen.
Mal sehen, ob wir damit den Fachkräftemangel in der Pflege entschärfen oder verschlimmern 

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9. Dezember 2018 um 7:19


"Emanzipation 2.0 
Ab jetzt wird zurückgerudert."

Demnächst im Kino, neben "Elternschule"

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9. Dezember 2018 um 8:17

Deswegen soll sie sich jobmäßig degradieren?! Bin sprachlos über diesen "Rat"!

(Ich habe vor JEDEM Beruf Achtung!!! aber die TS hat nunmal was anderes gelernt!)

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9. Dezember 2018 um 8:19

Du meinst das tatsächlich ernst. Dachte erst noch an Provokation. Unmöglich!

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9. Dezember 2018 um 12:12

Ich find deinen Text super.

Entweder die Leute leben gerne von Harz4 oder keine Ahung was die für Jobs haben. Ich und mein Mann haben ja schon gut bezahlte Jobs und trotzdem könnte mein Mann alleine das Haus, in dem wir leben nicht bezahlen. Oder nur grade so.Den Lebenstil, den wir haben, können wir nur halten weil  ich arbeiten gehe.
Klar könnten wir auch in einer Wohung wohnen, dann müsste ich nicht unbdingt arbeiten. Aber ich finde das lebend as wir haben super. Ich muss nicht darüber nachdenken, wie viel ich für Kleidung ausgeben. Ich mach es einfach. Weihnachtsgeschenke kaufe ich, da brauch ich nicht hoffen, das Oma was zu legt, und wenn mein Mann doch mal arbeitslos wird, brauche ich auch nicht das Haus verkaufen (da denke ich grade an verzeweifelten Thread von friesenherz), denn wir könnten vom Arbeitslosengeld und meine Gehalt trotzdem weiter hier wohnen und ein paar Monate überbrücken.
Trotzdem gehe ich arbeiten. Ich kenne noch andere Zeiten, in denen wir nicht so viel hatten.

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9. Dezember 2018 um 13:14

Tadelt mich ruhig, wenn ich wieder vom Thema abweiche, aber mir ist das ein Anliegen und ich finde, es gehört schon zum Thema, wenn hier meiner Meinung nach Angriffe passieren.

Bei der Bindungstheorie wird doch immer von einer längeren Trennung (klassisch Krankenhausaufenthalt, wie er früher passierte, wo Kinder völlig getrennt von den Eltern sein mussten!) genannt. Nicht Fremdbetreuung durch bekannte Personen.

Meine Kinder reagieren natürlich auch komplett verschieden, ob ich sie in KiTa abgebe, wo sie liebevoll eingewöhnt wurden, oder wenn ich sie einfach irgendwo fremd abgeben würde und ohne Erklärung verschwinden.
Im ersten Fall gehen meine beiden gerne. Im zweiten Fall würden meine im Alter zwischen 1-2 natürlich weinen, wenn sie nicht wissen, was passiert.

Man muss da doch bitte schon mal differenzieren.

Keine Mutter, die ich kenne, gibt ihre Kinder fremden(!) Leuten zu Betreuung.


Dass es von mir aus Kinder/Eltern gibt, die mit so früher Betreuung nicht zurecht kommen. Oder, dass es KiTas gibt, die mehr eine Aufbewahrungsanstalt sind, ist dann für mich ein anderes Thema.

Nebenbei bemerkt, wenn eine Mutter ein Problem mit der Bindung zum Kind hätte (was hier subtil unterstellt wird), ist es ja auch toll darauf rumzureiten... Wobei ich hier nicht davon ausgehe. Und alle hier antwortenden Mütter finde ich sehr engagiert.
Es löst eben jede Mutter für sich das Problem. Ich finde, da herrscht in unserer Gesellschaft doch inzwischen der Konsens, dass das auch jeder individuell entscheiden muss und darf!

Wie gesagt, mir war mit 12 Monaten auch zu früh und ich hatte zum Glück auch eine Wahl. Dennoch finde ich das nicht verwerflich und die Kinder nehmen sicher keinen Schaden, wenn alles entsprechend von statten geht.

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9. Dezember 2018 um 13:19
In Antwort auf kreuzunge

Tadelt mich ruhig, wenn ich wieder vom Thema abweiche, aber mir ist das ein Anliegen und ich finde, es gehört schon zum Thema, wenn hier meiner Meinung nach Angriffe passieren.

Bei der Bindungstheorie wird doch immer von einer längeren Trennung (klassisch Krankenhausaufenthalt, wie er früher passierte, wo Kinder völlig getrennt von den Eltern sein mussten!) genannt. Nicht Fremdbetreuung durch bekannte Personen.

Meine Kinder reagieren natürlich auch komplett verschieden, ob ich sie in KiTa abgebe, wo sie liebevoll eingewöhnt wurden, oder wenn ich sie einfach irgendwo fremd abgeben würde und ohne Erklärung verschwinden.
Im ersten Fall gehen meine beiden gerne. Im zweiten Fall würden meine im Alter zwischen 1-2 natürlich weinen, wenn sie nicht wissen, was passiert.

Man muss da doch bitte schon mal differenzieren.

Keine Mutter, die ich kenne, gibt ihre Kinder fremden(!) Leuten zu Betreuung.


Dass es von mir aus Kinder/Eltern gibt, die mit so früher Betreuung nicht zurecht kommen. Oder, dass es KiTas gibt, die mehr eine Aufbewahrungsanstalt sind, ist dann für mich ein anderes Thema.

Nebenbei bemerkt, wenn eine Mutter ein Problem mit der Bindung zum Kind hätte (was hier subtil unterstellt wird), ist es ja auch toll darauf rumzureiten... Wobei ich hier nicht davon ausgehe. Und alle hier antwortenden Mütter finde ich sehr engagiert.
Es löst eben jede Mutter für sich das Problem. Ich finde, da herrscht in unserer Gesellschaft doch inzwischen der Konsens, dass das auch jeder individuell entscheiden muss und darf!

Wie gesagt, mir war mit 12 Monaten auch zu früh und ich hatte zum Glück auch eine Wahl. Dennoch finde ich das nicht verwerflich und die Kinder nehmen sicher keinen Schaden, wenn alles entsprechend von statten geht.

Das hast du toll geschrieben  unterschreibe ich 1:1

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9. Dezember 2018 um 13:27
In Antwort auf juko89

Das hast du toll geschrieben  unterschreibe ich 1:1

Achso, vielleicht ist Fremdbetreuung als Wort ja auch falsch.

Dann mache ich den Vorschlag, dass das umbenannt wird in: Vertrautbetreuung.

Oder etwas in der Art. Wer dafür ich, kann mich ja mal liken

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9. Dezember 2018 um 13:33

Ich habe aber in meiner Kindheit gesehen, wie sich Kinder entwickeln, wo die Mama unglücklich zu Hause sitzt... Also das will ich für meine Kinder auf gar keinen Fall!

Und ich möchte bemerkt, dann ich nicht denke, dass es bei jeder Vollzeitmama so sein muss, aber jede Frau spürt ohnehin selbst, was für sie/ihr Familie da das beste ist.


Insoferne, die hier angegriffene Mama (sorry mein Siebhirn, weiß den Nick gerade nicht mehr!) macht imo alles total richtig!

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9. Dezember 2018 um 13:35

Ich sehe aber auch wie die Kinder sich entwickeln deren Eltern eben nicht Vollzeit arbeiten. Was die so haben und was meine Kinder haben. Wie die sich benehmen und wie meine sich benehemen.
Alles eine Frage des Blickwickels.
 

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9. Dezember 2018 um 13:40

Ist das so? Ich sehe die größten Defizite bei kindern die in desolaten Familienverhältnissen leben und nicht in eine betreuung gehen. Bin sogar dafür, dass kindergarten pflicht wird nicht erst ab vorschulalter sondern schon früher.

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9. Dezember 2018 um 13:44
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo, einfach nur Interessenhalber da ich immer noch finde, dass Familie und Beruf ein ziemlicher Spagat ist.

Wir haben eine Tochter (2 einhalb Jahre) gehen beide Vollzeit arbeiten. Mein Mann arbeitet in 4 Schichten und jedes zweite Wochenende macht er 12 Stunden Schichten.
Ich arbeite von 8-15:30 Uhr und hole danach gegen 16 Uhr unsere Tochter von der Kita. Danach ich man erstmal im Eimer aber ausruhen geht frühstens ab 19 Uhr ein paar Stunden.

Monatlich haben wir natürlich Abgaben. Wenn alles ab ist wie Miete, Strom, Kita, Kabel, Handy, Verbindlichkeiten dann sind fürs Leben im Monat ca. 1300 Euro übrig. Davon sparen wir aber einen kleinen Teil und unsere Tochter hat ein Bausparvertrag, wo wir monatlich jeder 30 Euro investieren. Wenn sie dann 18 ist kann sie Führerschein machen und sich nen Auto kaufen, wenn sie mag.

Wie ist das bei euch so? Findet ihr Beruf und Familie passen zusammen? Ich find es immer wieder schwierig aber vom Staat leben wollen wir nicht. Wir wollen unabhängig sein und nicht aufs Geld gucken müssen. Und das müssen wir zum Glück bei unseren Gehältern nicht. Daher nehme ich das irgendwie in Kauf.

Habt ihr noch Nachwuchs geplant? Unsere Famlilienplanung ist abgeschlossen. Wir sind zufrieden, so wie es ist

Liebe Grüße und einen schönen 1. Advent.

Ja, ich finde durchaus, dass das ein Spagat ist bzw. sein kann. Vor allem ein emotionaler.

In der Regel möchte man ja möglichst viel Zeit mit seinem Kind verbringen, alle Entwicklungsschritte aus erster Hand miterleben, es in schwierigen Zeiten stützen usw. Damit meine ich nicht nur Kinder von 0-3 Jahren.

Um ehrlich zu sein, sehe ich die Entwicklung in Deutschland kritisch. Genügend Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen ist wichtig und richtig. Da die Gehälter und Lebenshaltungskosten (und vielleicht auch manchmal die Ansprüche, wobei man dagegen ja etwas tun kann...) aber immer weniger zusammenpassen, haben Eltern häufig nicht mehr die Möglichkeit zu wählen.
 Ich denke das insbesondere Krippenbetreuung, aber auch lange Tage für Kindergarten- und Grundschulkinder, bewusst als das Nonplusultra für Kinder hingestellt werden. Ich habe schon von vielen Eltern gehört, dass sie die Kinder (auch) in die Krippe geben (wollen), weil ihnen gesagt wird, dass das wichtig für das Kind ist. Ich persönlich sehe das anders. Deshalb ist es für mich in der Tat ein Spagat. Meine Tage sind in der Regel nicht ganz so lang und ich habe noch viel Zeit mit meinen Kindern. Hier, wo wir wohnen, geht es meist noch ganz gut mit 1,5 Gehältern... wir sind keine Spitzenverdiener. (Ob Mann oder Frau sich für halbe Tage entscheiden find ich übrigens egal.) Und natürlich kommt es auch auf die jeweiligen Berufe an. Ich kann durchaus verstehen, dass man bestimmte Aufgaben und Tätigkeiten nicht aufgeben will. Für eben solche Fälle, ist eine ausgebaute Betreuung auch wichtig. Aber eine Wahlmöglichkeit besteht eben nicht immer. Was schade ist.

Wie sage ich das jetzt, ohne jemandem auf den Schlips zu treten oder als Überhelikoptermutter darzustehen?
Ich persönlich finde es wichtig möglichst viel Zeit mit seinen Kindern zu verbringen. Ich glaube, dass das wertvoller für die Kinder ist, als eine Krippenbetreuung oder lange Kindergartenbetreuung je sein könnten. Auch wenn die 2 Stunden nach der Arbeit bis zum Schlafen des Kindes intensiv genutzt werden würden. Was ich persönlich als schwierig erachte. Aber da kann ich mich ja auch täuschen.

Gerade Krippenkinder haben in kurzer Zeit viele Entwicklungsschritte. Oftmals ist es so, dass die primäre Bezugsperson in diesen Zeiten (die oft über mehrere Wochen gehen) für die Kinder sehr wichtig ist. Nicht nur 2 Stunden am Tag, sondern den ganzen Tag. Das kann ein Erzieher nicht auffangen. Ganz unabhängig von der Qualität der Krippe und der Bindung des Erziehers zum Kind, die ja durchaus auch da ist!


Ob es ein Spagat ist oder nicht, hängt von jedem einzelnen und seinen Vorstellungen und Sicht der Dinge ab. Ebenso von seinen Möglichkeiten. Meine persönliche Sicht ist oben genannte. EIn kleiner Auszug zumindest. 

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9. Dezember 2018 um 15:36

Naja aber wenn ich zb nicht jeden Tag auch nur sehr wenig arbeiten ginge dann müsste mein Mann noch nen zweitjob machen das heißt das Kind würde zwar mich zumindest morgens und nach der Schule sehen und den Papa nie. Jetzt sieht sie den Papa ne halbe Stunde nach dem aufstehen ne Stunde mittags und ein paar Stunden mehr wenn er frei hat. Will damit sagen wird halt schwer dass Kids gleichermaßen was von Papa und Mama haben. Und generell denke ich kommt es auf die Quantität der gemeinsamen Zeit an. Ich hab beim großen Kind immer Vollzeit gearbeitet und wir haben dennoch Blätter gesammelt zusammen gespielt etc....und mal ehrlich Vorsorge Untersuchungen lege ich zb gleich morgens um 8 in der ersten Woche der Sommerferien. Einkaufen gehen wir einmal wöchentlich morgens ohne Kind. 

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9. Dezember 2018 um 16:32

Das mit dem Putzen hört sich immer so easy an. Aber glaub mir, nicht jede Frau kann putzen. Wir sprechen hier nicht von der eigenen Küche, sondern von "fremden" Immobilien, mehrmals die Woche.

Das ist wie Bedienung in den Restaurants, da glaubt auch jeder, man müsse nichts können und wissen. Mach das mal einen Monat und renn den ganzen Tag und bedien die nicht immer so charmanten Gäste. Da weisst du abends, womit du dein Geld verdient hast und hast die Erleuchtung, warum die Fluktuationsrate in der Gastro so hoch ist.

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9. Dezember 2018 um 16:47

Mal ehrlich, wie oft warst du mit deinem Kind ab 1 beim Arzt?
Selbst in der Zeit, wenn wir viel dort sind, sind wir durchschnittlich maximal einmal im Monat dort. U-Untersuchungen hat man ab 1 auch nicht mehr sooo viele.

Abgesehen davon, selbst, wenn meine Kinder öfters wären, weiß ich wirklich sinnvolleres, als beim KiA mit dem Kind zu sein.

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9. Dezember 2018 um 18:56

Äh, wie genau entwickeln sich denn Kinder von vollzeitarbeitenden Eltern? 

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9. Dezember 2018 um 18:56

Also meine brauchen schon vor 3 eine Fremdbetreuung. Weil sie sich sonst soooo langweilen würden.
Obwohl wir mit den Kindern viel machen, ist es doch unter gleichaltrigen besser.

Ich selber habe den Kindergarten auch geliebt! Ich war immer traurig, dass ich nicht noch nachmittags gehen durfte. Wenn ich ausnahmsweise nachmittags durfte, war ich selig.
Und das obwohl ich Geschwister habe und wir einen Garten und alles hatten. Aber KiGa und meine gleichaltrigen Freunde dort, waren für mich das tollste.

Mein Kleiner ist ab 18 Monaten rein. Und er marschiert morgens fröhlich rein und beim Abholen freut er sich und quietscht vor Freude, dass er uns alle wiedersieht.
Zu Hause könnte ich ihm das alles gar nicht so bieten. Vor allem erzählt er mir (inzwischen frisch 2) immer von seinen Freunden, das ist echt süß.

Klar, es muss nicht der KiGa sein, aber dann dürfte ich eben immer selber immer schauen, dass wir andere kleine Kinder treffen und mit anderen Mamas zusammenhocken - und das jahrelang. Das ist nicht jederfraus Sache einfach...

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9. Dezember 2018 um 19:16

Naja Tiere kann man vorübergehend in eine Pension stecken wenn man in den Urlaub möchte. Machen meine Schwiegereltern auch mit ihrer Katze, wenn sie uns besuchen. 
Es wäre für das Tier viel stressiger über 10 Stunden unterwegs zu sein.
Deshalb müssen meineSchwiegereltern ja nicht auf ihre Enkelkinder und uns verzichten.

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9. Dezember 2018 um 19:22

Also ehrlich gesagt war es mir egal, ob meine Mutter daheim war oder gearbeitet hat. 
Unser Verhältnis wurde mehr dadurch zerrüttet, dass sie alleine mit uns überfordert war. Je mehr wir aufeinander hockten desto schlimmer war es. Seit wir Abstand haben ist unser Verältnis deutlich besser. 
Ich finde es besser, eine ausgeglichene Mutter zu haben, die arbeiten geht als eine Mutter, die mit uns nicht klarkommt weil sie uns 24/h am Stück nicht erträgt. 

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9. Dezember 2018 um 19:53
In Antwort auf lilith

Also ehrlich gesagt war es mir egal, ob meine Mutter daheim war oder gearbeitet hat. 
Unser Verhältnis wurde mehr dadurch zerrüttet, dass sie alleine mit uns überfordert war. Je mehr wir aufeinander hockten desto schlimmer war es. Seit wir Abstand haben ist unser Verältnis deutlich besser. 
Ich finde es besser, eine ausgeglichene Mutter zu haben, die arbeiten geht als eine Mutter, die mit uns nicht klarkommt weil sie uns 24/h am Stück nicht erträgt. 

Wahre Worte! Lg

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9. Dezember 2018 um 20:30

Also mein Knirps ist jetzt 2,5 und er liebt den Kind und er liebt seine Tagesmama. Er ist dort an 4 Vormittagen jeweils 6h, der Freitag ist für uns frei. Und ich muss ehrlich sagen, was er dort so alles erlebt hat und erlebt, hätte ich ihm niemals bieten können! Die Tagesmama lebt auf einem Bauernhof mitten im Nirgendwo. Er hat Tiere, Landschaft, Wälder, Platz... wir wohnen in der Stadt an einer megaviel befahrenen Straße. Seit er 11 Monate ist, konnte er sich langsam an andere Kinder bei der Tagesmama (sie hat insgesamt nur 3, alle ca im selben Alter) gewöhnen, was ihm wahnsinnig gut getan hat. Er ist ein wiefes Kerlchen, das unglaublich sozial, offen und fröhlich ist. Also auch wenn hier viele unken mögen: Doch! Kinder brauchen Kontakt zu anderen Kindern, nicht nur zu Mama und Papa! Sie lernen voneinander, haben jemanden, mit dem sie sich messen und vergleichen und können ganz anders miteinander spielen als mit Erwachsenen. Wer da was anderes behauptet, der hatwohl noch nie Kinder im Umgang miteinander beobachtet. Und neee, ich rede es mir nicht schön, weil ich so ein egoistisches Aas bin. Ich erlebe ja jeden Tag mit meinem Sohn. Ich sehe, was er in der Zeit gelernt hat, was er mir alles erzählt, wie er strahlt und ausgeglichen ist. Hätte er so nen immensen Bindungsschaden davon getragen, wie das hier mitunter suggeriert wird, dann wäre unser Verhältnis mit Sicherheit ein anderes... aber Hauptsache mal alle quer über den Kamm geschoren und den Müttern, die wirklich knabbern nochmal schön ein schlechtes Gewissen reingedrückt... und das als „Pädagoge“....

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9. Dezember 2018 um 20:36

Nein, manchmal weiß man nicht was einen erwartet, vor Allem nicht beim 1. Kind, woher soll man es auch vorher wissen, wenn man nicht deutlich jüngere Geschwister hat oder in der Branche arbeitet? Und selbst wenn wie bei uns das erste Kind super pflegeleicht ist und dann vielleicht irgendwann das 2. kommt und dieses aus welchen Gründen auch immer ein Schreikind ist kann man auch da noch super überfordert sein.
Es ist keine Schande, als Mutter überfordert zu sein. Es wird nur schlimm, wenn man sich keine Hilfe holt und die ganze Überforderung am Kind auslässt 

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9. Dezember 2018 um 20:37

Ja, man weiß nicht, was einen erwartet.

Hast du denn selber Kinder?

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9. Dezember 2018 um 20:46
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Also mein Knirps ist jetzt 2,5 und er liebt den Kind und er liebt seine Tagesmama. Er ist dort an 4 Vormittagen jeweils 6h, der Freitag ist für uns frei. Und ich muss ehrlich sagen, was er dort so alles erlebt hat und erlebt, hätte ich ihm niemals bieten können! Die Tagesmama lebt auf einem Bauernhof mitten im Nirgendwo. Er hat Tiere, Landschaft, Wälder, Platz... wir wohnen in der Stadt an einer megaviel befahrenen Straße. Seit er 11 Monate ist, konnte er sich langsam an andere Kinder bei der Tagesmama (sie hat insgesamt nur 3, alle ca im selben Alter) gewöhnen, was ihm wahnsinnig gut getan hat. Er ist ein wiefes Kerlchen, das unglaublich sozial, offen und fröhlich ist. Also auch wenn hier viele unken mögen: Doch! Kinder brauchen Kontakt zu anderen Kindern, nicht nur zu Mama und Papa! Sie lernen voneinander, haben jemanden, mit dem sie sich messen und vergleichen und können ganz anders miteinander spielen als mit Erwachsenen. Wer da was anderes behauptet, der hatwohl noch nie Kinder im Umgang miteinander beobachtet. Und neee, ich rede es mir nicht schön, weil ich so ein egoistisches Aas bin. Ich erlebe ja jeden Tag mit meinem Sohn. Ich sehe, was er in der Zeit gelernt hat, was er mir alles erzählt, wie er strahlt und ausgeglichen ist. Hätte er so nen immensen Bindungsschaden davon getragen, wie das hier mitunter suggeriert wird, dann wäre unser Verhältnis mit Sicherheit ein anderes... aber Hauptsache mal alle quer über den Kamm geschoren und den Müttern, die wirklich knabbern nochmal schön ein schlechtes Gewissen reingedrückt... und das als „Pädagoge“....

Ganz genau so ist es. Da ist unsere Kleine das beste Beispiel für. Sie ist jetzt 11 Monate alt. Seitdem sie 8 Monate alt ist, läuft sie seitwärts an Möbeln lang, hat aber bis dato überhaupt keine Anstalten gemacht, mal loszulassen und es ohne zu probieren. Warum auch? Sie kommt ja super schnell auf allen Vieren von A nach B  Letzte Woche waren wir bei einer Freundin, deren Tochter ist 2 Monate älter, als unsere. Die beiden haben super miteinander gespielt und interagiert und unsere Maus hat großes Interesse daran gezeigt, wie toll das andere Mädchen läuft. Und prompt, siehe da, gestern hat sie einfach mal die Möbel losgelassen, frei gestanden und sich einen Ast gefreut, dass sie es geschafft hat. Vielleicht hätte sie es auch von alleine demnächst gemacht, aber dieser kurze Zeitabstand ist für mich kein Zufall. Die Kleinen lernen so viel voneinander, da kann mir keiner erzählen, dass das erst ab dem 3. LJ losgeht 

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9. Dezember 2018 um 20:58

Meine Beobachtung war beim großen, dass er ab 1 spätestens sehr interessiert an anderen Kindern war.
Ab Krabbelalter und spätestens ab 1 haben wir doch geschaut, dass er viel regelmäßigen Kontakt (1-2 mal die Woche mindestens) hat. Und ihm tat das sichtlich gut. Man hat auch gesehen, dass er manche Kinder mag, andere wiederum links liegen ließ.

Mit 18 Monaten hat er dann angefangen mit anderen zu spielen. Das wäre für mich gefühlt auch der Zeitpunkt gewesen, in die KiTa zu gehen. Er war aber erst für 2 angemeldet, hat natürlich auch gepasst.

Der zweite ging dann mit 18 Monaten und da hat es auch gut gepasst.
Klarerweise ist da jedes Kind anders, weil es ja auf die individuelle Entwicklung ankommt.

Aber mit 3 finde ich für mich etwas spät. So ab 2 spätestens habe ich echt bei den meisten Kindern den Eindruck, dass ihnen KiTa wirklich gut tut. Es muss ja nicht ganztags sein. Aber einfach die Abwechslung und weitere Bezugspersonen...


Und ehrlich: Ja, mich langweilt ein Kleinkind 7Tage/24h schon irgendwann... Soll ich deswegen keine Kinder haben? Ich denke nicht, dass ich so eine schlechte Mutter bin. Und ich bin auch sehr sicher, dass meine Kinder eine gute Bindung zu mir haben.

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9. Dezember 2018 um 22:02
In Antwort auf kreuzunge

Meine Beobachtung war beim großen, dass er ab 1 spätestens sehr interessiert an anderen Kindern war.
Ab Krabbelalter und spätestens ab 1 haben wir doch geschaut, dass er viel regelmäßigen Kontakt (1-2 mal die Woche mindestens) hat. Und ihm tat das sichtlich gut. Man hat auch gesehen, dass er manche Kinder mag, andere wiederum links liegen ließ.

Mit 18 Monaten hat er dann angefangen mit anderen zu spielen. Das wäre für mich gefühlt auch der Zeitpunkt gewesen, in die KiTa zu gehen. Er war aber erst für 2 angemeldet, hat natürlich auch gepasst.

Der zweite ging dann mit 18 Monaten und da hat es auch gut gepasst.
Klarerweise ist da jedes Kind anders, weil es ja auf die individuelle Entwicklung ankommt.

Aber mit 3 finde ich für mich etwas spät. So ab 2 spätestens habe ich echt bei den meisten Kindern den Eindruck, dass ihnen KiTa wirklich gut tut. Es muss ja nicht ganztags sein. Aber einfach die Abwechslung und weitere Bezugspersonen...


Und ehrlich: Ja, mich langweilt ein Kleinkind 7Tage/24h schon irgendwann... Soll ich deswegen keine Kinder haben? Ich denke nicht, dass ich so eine schlechte Mutter bin. Und ich bin auch sehr sicher, dass meine Kinder eine gute Bindung zu mir haben.

Man kann das ja jetzt totreden, wie toll die KITA ist. Eigentlich sind sich, glaub ich, alle einig, dass ein Kind soziale Kontakte benötigt. Ob nun ab 1, 2 oder 3, da gibt es wohl keine Einigkeit.

Was ich eher etwas sonderbar finde ist, dass soziale Kontakte bei einigen hier automatisch die KITA bedeutet. Und scheinbar auch 40 Stunden die Woche.

Soziale Kontakte beudetet nichts weiter, als dass das Kind Kontakt zu +/- Gleichaltrigen hat. Also Spielplatz, Kinderturnen, einfach andere Eltern mit den Kinder treffen (Freunde, Nachbarn etc.). Würde ausreichen, ist aber anstrengender für die Eltern und dafür hätten einige hier schlicht auch keine Zeit.

Weitere Bezugspersonen sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Aber muss das die fremde Betreuerin sein, die 20 Kinder gleichzeitig betreut und das auch immer nur für eine kurze Zeit? Haben eure Kinder keine Grosseltern, sonstigen Verwandten, Patentanten/-onkel etc.? Also Personen, die Zeit zu zweit mit dem Kind verbringen und das über viele Jahre?

Meine Kinder lieben/liebten es, zur TM zu gehen (und da bin/war ich auch immer sehr froh darüber). Aber das sind 1, manchmal 2x die Woche und das reicht völlig aus.

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9. Dezember 2018 um 22:15

Wofür man Kinder bekommt? Na bei manchen hab ich den Eindruck, sie sind nur ein Hobbyersatz. Weil ihr Leben ohne sie nur langweilig wäre. Zumindest wird das oft vermittelt.
Und nein, man weiß nicht was einen erwartet. Es kann so vieles passieren und Kinder können so unterschiedlich sein. 
Du kannst mir nicht erzählen, dass man nicht auch mal Ruhe vor seiner eigenen Familie braucht, oder gar dem Partner. Sowas ist menschlich.
Oder hängst du 24/7 mit deinem Partner (sofern du einen hast) zusammen?

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9. Dezember 2018 um 22:43

Ich finds echt mies, dass einem heutzutage immer noch ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, wenn man früh und auch gerne wieder arbeiten geht und man sich noch dazu immer verteidigen muss, warum man das macht. Ich hab drei Kinder, für mich kam es nie in Frage, meinen Job zu schmeißen und jahrelang putzen zu gehen..
Ich bin nach dem dritten Kind sogar direkt nach dem Mutterschutz wieder zurück, mein Mann hat Elternzeit genommen. Rein emotional und bindungstechnisch spüre ich keinen Unterschied zum betroffenen Kind... ich liebe sie und sie liebt mich.🤷
 

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9. Dezember 2018 um 22:50
In Antwort auf wonderwoman80

Ich finds echt mies, dass einem heutzutage immer noch ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, wenn man früh und auch gerne wieder arbeiten geht und man sich noch dazu immer verteidigen muss, warum man das macht. Ich hab drei Kinder, für mich kam es nie in Frage, meinen Job zu schmeißen und jahrelang putzen zu gehen..
Ich bin nach dem dritten Kind sogar direkt nach dem Mutterschutz wieder zurück, mein Mann hat Elternzeit genommen. Rein emotional und bindungstechnisch spüre ich keinen Unterschied zum betroffenen Kind... ich liebe sie und sie liebt mich.🤷
 

Ich habe übrigens auch nicht das Bedürfnis nach dem hier angepriesenen Bullerbü-Leben, bei dem ich den ganzen Tag daheim bin, mich um Kinder, Haus, Hof und Haushalt kümmere und abends auf den Herren des Hauses mit dem Essen warte. Das ist nicht mein Traum. Vielleicht, weil ich auch selbst nicht so aufgewachsen bin.

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10. Dezember 2018 um 3:31
In Antwort auf lori1223

Man kann das ja jetzt totreden, wie toll die KITA ist. Eigentlich sind sich, glaub ich, alle einig, dass ein Kind soziale Kontakte benötigt. Ob nun ab 1, 2 oder 3, da gibt es wohl keine Einigkeit.

Was ich eher etwas sonderbar finde ist, dass soziale Kontakte bei einigen hier automatisch die KITA bedeutet. Und scheinbar auch 40 Stunden die Woche.

Soziale Kontakte beudetet nichts weiter, als dass das Kind Kontakt zu +/- Gleichaltrigen hat. Also Spielplatz, Kinderturnen, einfach andere Eltern mit den Kinder treffen (Freunde, Nachbarn etc.). Würde ausreichen, ist aber anstrengender für die Eltern und dafür hätten einige hier schlicht auch keine Zeit.

Weitere Bezugspersonen sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Aber muss das die fremde Betreuerin sein, die 20 Kinder gleichzeitig betreut und das auch immer nur für eine kurze Zeit? Haben eure Kinder keine Grosseltern, sonstigen Verwandten, Patentanten/-onkel etc.? Also Personen, die Zeit zu zweit mit dem Kind verbringen und das über viele Jahre?

Meine Kinder lieben/liebten es, zur TM zu gehen (und da bin/war ich auch immer sehr froh darüber). Aber das sind 1, manchmal 2x die Woche und das reicht völlig aus.

Unsere Eltern sind doch selber noch voll berufstätig und bei meinen 80-jährigen Großeltern kann ich sie ja wohl kaum jeden Tag den ganzen Tag lassen. 
Warum auch? Dafür gibt es doch Kitas. Unsere Tochter wird im Übrigen zur Tagesmutter gehen, die insgesamt nur 5 Kinder betreut. Aber nicht, weil wir uns speziell dafür entschieden haben, sondern weil wir schlicht und ergreifend keinen Krippenplatz bekommen haben. So eine Tagesmutter hat sicher ihre Vorteile (feste Bezugsperson, kleine Geuppe), aber eben auch 30 Tage Urlaub und unter Umständen selber krankheitsbedingte Ausfallzeiten, die dann wieder von uns abgefangen werden müssen.
Und nein, bei meinem Job und auch bei dem von meinem Mann reicht es nicht, wenn wir 1-2x die Woche ein paar Stunden vorbeigeschneit kommen. Finanziell schon mal gar nicht, wir MÖCHTEN es aber auch nicht, so einfach ist das. Und nochmal: kein Kind trägt einen Schaden davon, wenn es zeitig in eine Kita oder zur Tagesmutter geht. Wenn ein Elternteil (muss na nicht immer die Mama sein) unzufrieden 3 Jahre zu Hause hockt, dabei genau weiß, dass es danach nie wieder die gleichen Chancen im Job bekommt und diesen Frust dann am Kind auslässt, dann belastet es auch das Kind und nicht weil es ganztags mit Gleichaltrigen zusammen ist und am Nachmittag noch ein paar Stunden qualitativ hochwertige Zeit mit zufriedenen Eltern verbringt 

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10. Dezember 2018 um 7:36
In Antwort auf wonderwoman80

Ich finds echt mies, dass einem heutzutage immer noch ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, wenn man früh und auch gerne wieder arbeiten geht und man sich noch dazu immer verteidigen muss, warum man das macht. Ich hab drei Kinder, für mich kam es nie in Frage, meinen Job zu schmeißen und jahrelang putzen zu gehen..
Ich bin nach dem dritten Kind sogar direkt nach dem Mutterschutz wieder zurück, mein Mann hat Elternzeit genommen. Rein emotional und bindungstechnisch spüre ich keinen Unterschied zum betroffenen Kind... ich liebe sie und sie liebt mich.🤷
 

Vorallem, das darf nicht vergessen werden, lassen manche Berufe zu lange Pausen gar nicht zu, wenn mensch nicht weg vom Fenster sein will.

Bei mir waren 8 (bzw 6, war drei Monate während meiner Elternzeit eingesprungen als ich zwei Jahre daheim war) Jahre zu Hause absolut kein Problem, obwohl sich einiges verändert hatte aber das technische hatte ich relativ schnell gelernt. 

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10. Dezember 2018 um 8:46
In Antwort auf juko89

Nein, manchmal weiß man nicht was einen erwartet, vor Allem nicht beim 1. Kind, woher soll man es auch vorher wissen, wenn man nicht deutlich jüngere Geschwister hat oder in der Branche arbeitet? Und selbst wenn wie bei uns das erste Kind super pflegeleicht ist und dann vielleicht irgendwann das 2. kommt und dieses aus welchen Gründen auch immer ein Schreikind ist kann man auch da noch super überfordert sein.
Es ist keine Schande, als Mutter überfordert zu sein. Es wird nur schlimm, wenn man sich keine Hilfe holt und die ganze Überforderung am Kind auslässt 

Und noch schlimmer finde ich es wie in einem anderen Thread hier wenn ne Mutter wegen wenig schlaf gleich unterstellt wird schlecht über sein Kind zu denken bzw generell traut man sich ja nicht Überforderung anzusprechen denn vor allem in Deutschland bist du wenn du Mutter bist rein gesellschaftlich Mutter und hast dich nicht zu beschweren denn für was hast du Kinder bekommen. In dem Fall sind Frauen am garstigsten zu Frauen und die meisten die sich nie beschweren machen das damit die Fassade nicht bröckelt. Ach ja und wie ist das mit den Männern? 

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10. Dezember 2018 um 9:37

Genau, es ging um das Elterngeld, das im 1. Jahr meist noch ganz gut ausfällt, und danach? Laut deiner Aussage hat man sich dann jobbmäßig zu degradieren, um mehr Zeit mit dem Kind zu verbringen. Ist ja auch nicht so, dass man vorher keinen gut bezahlten Job hatte. Den gibt man dann natürlich auf, um auf 450€-Basis putzen zu gehen, klar  Mal davon abgesehen würde es uns nie und nimmer reichen, wenn einer von uns plötzlich nur noch 450€ verdient, wäre bei uns im Übrigen mein Mann, weil ich deutlich besser verdiene (ich schlimme, schlimme Rabenmutter :bete. Man hat sich vorher einen gewissen Lebensstandard aufgebaut, auch WEGEN den Kindern, den schraubt man deswegen nicht zurück, warum auch? Wir hatten als Kinder nie Sorgen, weil unsere Eltern ebenfalls beide Vollzeit gearbeitet haben, sind 2x im Jahr in den Urlaub gefahren etc. Ich hatte aber Mitschüler in der Klasse, die konnten nichtmal mit auf Klassenfahrt, weil es sich die Eltern nicht leisten konnten? Meinst du für diese Kinder war das schön? DAS werde ich meinem Kind nicht antun

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