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Mit zwei Sprachen aufwachsen,Erfahrungen gesucht

7. September 2017 um 17:03

Mich würde sehr interessieren wie ihr das gemacht habt und ob es auch funktioniert hat und euer Kind dann beide Sprachen verstand und beherrschte.

Da ich alleinerziehend bin und es wohl nicht soviel Kontakt zum Papa geben wird,werden meine Eltern nur englisch mit Phillin reden und ich hauptsächlich deutsch.

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7. September 2017 um 18:09

Wenn dein Umfeld Englisch spricht und durchgehend sehr reger Kontakt zB mit den Großeltern herrscht, dürfte das so klappen, wenn du bei Deutsch bleibst.
Du solltest nur strickt trennen, wenn du beide Sprachen direkt mit dem Kind sprechen willst. Also zB einer Sprache einen festen Zeitraum, oder Kontext zuordnen.

Meine Sprechen Chinesisch von Vater und Deutsch und Englisch von mir.
Ich habe es zeitlich getrennt und das ht funktioniert.
Sind jetzt 5 und 3½.

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7. September 2017 um 18:13

Meine Söhne habe ich auch zweisprachig erzogen (teilweise sogar dreisprachig aber die dritte Sprache verlief leider im Sande). Umgebungssprache Deutsch daheim von mir und dem Opa die andere Sprache. Hat gut geklappt. Allerdings muss man natürlich konsequent bleiben.

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7. September 2017 um 20:59

Sind deine Eltern denn muttersprachlich Englisch und sieht dein Kind sie oft? Das sind wichtige Voraussetzungen, damit das gut klappen kann.

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7. September 2017 um 22:47

Zwischen Muttersprachler und tze Dschörmen mam in tze video spe-ak ferri well Änglisch gibt es auch noch Welten.
Man sollte nicht weit vom Muttersprachler weg sein, einen vernünftigen Wortschatz haben und die Grammatik beherrschen.

Ich hatte mit Kunden, die mäßig Englisch sprachen eher das Problem, dass sie nicht immer verstanden haben, da ich Englisch mit nem nicht so dezenten Cockney Dialekt gelernt habe.

Im Zuge dessen bin ich mit nem eleganten Ruhrpott Dialekt und Cockney gesegnet.
Da bleibt dir nur noch, in deinem Job besser zu sein, oder sich als Martin Semmelrogges Nachfolger zu bewerben. 

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8. September 2017 um 8:12

Meine Kinder wurden 3sprachrig erzogen. 
Deutsch, Schweizerdeutsch und laotisch. Und nein Schweizerdeutsch ist nicht Deutsch ich habe ganze 3j gebraucht, ehe ich nahezu alles verstanden habe. 

Wir trennen es strikt, Papa spricht Schweizerdeutsch, ich Deutsch und meine Eltern Laotisch mit den Kindern. Letzteres verstehen sie gut, aber vermischen es mit hochdeutsch. 

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8. September 2017 um 8:53

Wir erziehen unsere Kinder deutsch/italienisch. Alleine spreche ich mit ihnen deutsch, genauso müssen sie das im Kindergarten. Daheim und alleine mit dem Papa reden sie italienisch. Das klappt gut, so habe ich es auch gelernt

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8. September 2017 um 11:02

Im Idealfall lernt das Kind alle Sprachen gleichwertig.
Bilinguale Erziehung bedeutet nicht, dass das Kind defizitäre Sprachkenntnisse entwickelt.

Du verwechselst mangelnde Spracherziehung mit Bilingualer Erziehung.

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8. September 2017 um 11:21

Falsch.
Zuerst sollte die muttersprache gelernt werden, wenn beide eltern eine ander sprache als die Umgebungssprache als Muttersprache haben.
Die Umgebungssprache lernen kinder im Kindergarten innerhalb kurzer zeit.
Bis zum 6. Lebensjahr (?!) Ist es für kinder einfach eine sprache zu erlernen.

Selbst unser kinderarzt hat gesagt, wenn bei Eltern z.b italienisch sind soll die ersten 3 jahre nur italienisch gesprochen werden, deutsch lernen die kinder in der kita.

Zu uns: unsere Tochter wird zweisprachig erzogen. Der Papa spricht mit ihr nur italienisch, genauso nonna und nonno. Meine seite spricht deutsch. 
Mein freund versucht auch mit mir nur italienisch zu sprechen. Ich versteh das meiste aber ich sprech es nicht. So lern ich aber mit 

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8. September 2017 um 12:44

Wie macht man das denn am besten, wenn der Vater seine Sprache spricht, aber diese man als Mutter nicht wirklich versteht? Strikt trennen, oder? Und dann gemeinsam deutsch reden? 

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8. September 2017 um 12:52
In Antwort auf mojito01

Wie macht man das denn am besten, wenn der Vater seine Sprache spricht, aber diese man als Mutter nicht wirklich versteht? Strikt trennen, oder? Und dann gemeinsam deutsch reden? 

Ja, würde ich so machen.

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8. September 2017 um 17:11

Und du sprichst genau aus welchen Erfahrungswerten?
Und "das stelle ich mir so in einer kleinen, braunen Gedankenblase vor/ habe ich vom Onkel des Schwagers des Nachbarn meiner Katze, der das bei PI gelesen hat/ so ist es bestimmt in Marxloh" zählen da nicht.

Ja, ein Einstig ohne Sprachkenntnisse macht es einem Kind nicht grad angenehmer.
Aber, wenn beide Eltern nur fehlerhaftes Deutsch vermitteln könnten, oder erst neu zugezogen sind, ohne Sprachkenntnisse, ist das dauerhaft besser, als einen Grundstein zu legen, der auf fehlerhaften Sprachkenntnissen basiert.
Und, wie in letzter Zeit schon in einigen Threads hier erörtert, lernen die Kinder die Sprache im Kindergarten sehr schnell.

Btw sprechen wir bei der TE wohl nicht von einem Kind, dass in einer Blase aus nicht vorhandenen bis mieserabelen Kenntnissen der Landessprache und aufwachsen wird.

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8. September 2017 um 17:14

Und die sind in Österreich geboren und besuchten dort vor ihrer Einschulung Betreuungseinrichtungen?
Geht es denn nur um mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache, oder auch um die Sprache, die Schüler unter sich nutzen?

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8. September 2017 um 17:16

Sondern?

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8. September 2017 um 18:26

Das ist natürlich die ablotute Mehrheit bilingual Erziehender und Hauptursache für Sprachproblemene bei österreichischen Schülern.
Klar.

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8. September 2017 um 18:50
In Antwort auf nothingxbutxyou11

Falsch.
Zuerst sollte die muttersprache gelernt werden, wenn beide eltern eine ander sprache als die Umgebungssprache als Muttersprache haben.
Die Umgebungssprache lernen kinder im Kindergarten innerhalb kurzer zeit.
Bis zum 6. Lebensjahr (?!) Ist es für kinder einfach eine sprache zu erlernen.

Selbst unser kinderarzt hat gesagt, wenn bei Eltern z.b italienisch sind soll die ersten 3 jahre nur italienisch gesprochen werden, deutsch lernen die kinder in der kita.

Zu uns: unsere Tochter wird zweisprachig erzogen. Der Papa spricht mit ihr nur italienisch, genauso nonna und nonno. Meine seite spricht deutsch. 
Mein freund versucht auch mit mir nur italienisch zu sprechen. Ich versteh das meiste aber ich sprech es nicht. So lern ich aber mit 

Ich bin da ehrlich gesagt bei Sowieso. Priorität sollte die Landessprache haben, alles zusätzliche ist ein Plus. 
Persöhnlich sehe ich das zwiegespalten. Ich bin selbst zweisprachig aufgewachsen, und ich merke das ich defizite habe die andere nicht haben, und das ich definitiv vermische, zum teil nicht auf einige Wörter komme oder komische Satzstrukturen bilde. Nicht immer, aber eine sprache dominiert immer. Ich muss ehrlich sagen das ich nicht wüsste ob ich wirklich zweisprachig erziehen wollen würde. Mit Junior ist das etwas anders, da musste icz mir nie gedanken drum machen, obwohl er natürlich auch einiges aufschnappt.

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8. September 2017 um 19:40

Also bei meinen Stiefsöhnen merkt man kein bisschen, dass sie die ersten 3 Jahre nur italienisch geredet haben und deutsch erst in kiga gelernt haben.
Sie sprechen einwandfrei deutsch.
Der kleine spricht fast ausschließlich deutsch und nur italienisch mit den Großeltern , weil die kein deutsch sprechen. Man muss da konsequent von ihm fordern, dass er italienisch spricht, sonst hat er keine lust drauf.

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9. September 2017 um 8:05
In Antwort auf bella171903

Ich bin da ehrlich gesagt bei Sowieso. Priorität sollte die Landessprache haben, alles zusätzliche ist ein Plus. 
Persöhnlich sehe ich das zwiegespalten. Ich bin selbst zweisprachig aufgewachsen, und ich merke das ich defizite habe die andere nicht haben, und das ich definitiv vermische, zum teil nicht auf einige Wörter komme oder komische Satzstrukturen bilde. Nicht immer, aber eine sprache dominiert immer. Ich muss ehrlich sagen das ich nicht wüsste ob ich wirklich zweisprachig erziehen wollen würde. Mit Junior ist das etwas anders, da musste icz mir nie gedanken drum machen, obwohl er natürlich auch einiges aufschnappt.

Nein, das würde ich nicht machen. So schließt man das Kind auch auf eine gewisse Weise aus der Familie aus, die Kommunikation mit den Großeltern o.ä., die ggf woanders leben und eine andere Sprache sprechen, wird erschwert und die Vorteile von mehrsprachiger Erziehung sind für mich nicht von der Hand zu weisen.

Perfekt wird man eine Sprache sowieso nie lernen (und muss man auch gar nicht!) Alleine im deutschen gibt es so viele Dialekte, die mit dem Hochdeutschen nur entfernt was zu tun haben. 
 

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9. September 2017 um 10:36

Wundert mich bei so manchem österreichischen Dialekt jetzt echt nicht.

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9. September 2017 um 10:37

Das ist es, man muss es nicht perfekt können und ein paar Unsicherheiten sind auch nichts schlimmes.

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9. September 2017 um 10:41

Lana
Hasipupsi
Schatzischmatzi

Das hier ist der Thread einer deutschsprachigen Mutter, die in den USA lebt und nach Erfahrungen bezüglich bilingualer Erziehung mit fragt.
Du kannst die FPÖ-Flyer wieder einpacken, den Stand abbauen und weiterziehen.
Vergiss nicht, die Luftballons und Kugelschreiber mitzunehmen.

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9. September 2017 um 10:53

Top Beitrag

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9. September 2017 um 11:12

Ja, aber wie will man auch richtig hochdeutsch lernen, wenn das komplette Umfeld teilweise krassen Dialekt spricht?

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9. September 2017 um 11:28

Welche Wahrheit denn?
Da sind wir doch wieder bei den Fragen, die du mir nicht beantwortet hast.
Wie setzt sich die von dir erwähnte Gruppe der Schüler mit mangelnden Deutschkenntnissen zusammen?
Die kommen also alle aus Familien, in denen sie bilingual aufgewachsen sind, durchaus sehr gute Deutschkenntnisse vorhanden sind und sie haben vor Schulantritt Betreuungseinrichtungen in Österreich besucht?

Wie kommt es denn, dass Österreich so viele bilinguale Familien hat, die nicht in der Lage sind, trotz ihrer Sprachkenntnisse während der Kindergartenzeit Sprache zu vermitteln und vor allem den Kindergarten mal streng ins Gebet zu nehmen, da dort offensichtlich nicht mit den Kindern verbal kommuniziert wird.
Was läuft denn dann in Österreichs Kindergärten so fatal falsch?

Wie du in meinem ersten Post hier lesen kannst, sprechen meine Kinder 3 Sprachen, darunter die Landessprache.
Welche Wahrheit ist das?

Wenn dir das Thema so unter den Nägeln brennt, mach doch einen Thread auf, in dem wir das Thema allgemein disskutieren können, auf Grundlage von Daten und Fakten.
ZB wie setzt sich die Gruppe der von dir genannten 25% zusammen. Woher weisst du, dass die Eltetn die Landessprache beherrschen und inwiefern lässt sich daraus schließen, dass bilinguale Erziehung einer Ablehnung, oder herabstufung der Landessprache gleichzusetzen ist, die allgemein für Kinder und Gesellschaft in einem kaum aufzuholenden Degizit endet.
Was sagt die Wissenschaft zu den Vor- und Nachteilen bilingualer Erziehung, etc.
Vllt mal ohne Schwarz-Weiß. Ohne Verallgemeinerung aufgrund eigener Ressentiments.

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9. September 2017 um 12:11
In Antwort auf santigoldi

Ja, aber wie will man auch richtig hochdeutsch lernen, wenn das komplette Umfeld teilweise krassen Dialekt spricht?

Lesen, fernsehen, radio hören. Hat bei mir auch einwandfrei geklappt. Man muss sich nur mühe geben. Wir leben ja nicht auf dem Mond. Hörbücher hab ich vergessen.

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9. September 2017 um 13:34

Unser Sohn wächst auch zweisprachig auf, englisch und deutsch, und wir merken, dass er die Grammatik und den Satzbau der einen Sprache in die andere übernimmt. Nicht weil es ihm falsch vorgemacht wird, sondern weil er die Logik der einen Sprache in die andere übernimmt.
Passiert das häufiger? Kann man noch was anderes machen als zu korrigieren?

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9. September 2017 um 13:42
In Antwort auf bella171903

Lesen, fernsehen, radio hören. Hat bei mir auch einwandfrei geklappt. Man muss sich nur mühe geben. Wir leben ja nicht auf dem Mond. Hörbücher hab ich vergessen.

Ihr versteht nicht auf was ich hinaus möchte. Ist aber okay. 

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9. September 2017 um 14:17

Im deutschen verwechselt er hauptsächlich die Artikel, sagt z.B. "der Auto". Wenn ich ihm sage " Gib der Frau das Geld" sagt er mir "Es heißt doch DIE Frau".
Satzstellung ist hauptsächlich im englischen, " I like that not".

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9. September 2017 um 14:28
In Antwort auf amigirl28

Mich würde sehr interessieren wie ihr das gemacht habt und ob es auch funktioniert hat und euer Kind dann beide Sprachen verstand und beherrschte.

Da ich alleinerziehend bin und es wohl nicht soviel Kontakt zum Papa geben wird,werden meine Eltern nur englisch mit Phillin reden und ich hauptsächlich deutsch.

Bei mir hat das prima geklappt.

Der Vater hat mit meinem Sohn nur Spanisch gesprochen - ich Deutsch.

Er kann beides sehr gut, Spanisch etwas besser, weil wir in einem spanischsprachigen Land leben.

So mit 2-3 Jahren hatte er etwas Probleme damit, zu verstehen, dass es zwei verschiedene Sprachen sind, die nicht alle vertsehen und hat sie vermischt oder auf Deutsch Leuten geantwortet, die das nicht verstanden.
Das hat er dann etwa mit 4 gelernt.

Sonst gabs keine Probleme.

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9. September 2017 um 17:45

Da wird nichts kommen, außer einzelne Sätze zur eigenen Meinung.
ZDF zu dem Thema werden vermutlich auch nur wahrgenommen, wenn sie zum confirmation bias passen.

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10. September 2017 um 8:04

"Es wurde hier auch gesagt, wenn Kinder ohne Sprachkenntnisse in die KITA kommen muessen Erzieher einfach mehr leisten, sie machen ihren Job nicht richtig wenn die Kinder nicht schnell Deutsch lernen. Ich denke da verlangt man einfach zu viel. Erst einmal sind Erzieher nicht dazu ausgebildet....was aber noch mehr wiegt, sie haben viel zu viele Kinder in der Gruppe um wirklich gezielt mit einer Gruppe in der Gruppe zu arbeiten die noch kein Deutsch koennen."

Und im Kontext sieht man, dass diese Formulierung dazu diente, Lanas eingeworfene Argumentationsfetzen ad absurdum zu führen, die von 25% Schülern mit Förderbedarf spricht, um das gleichzusetzen, mit einer großen Zahl bilingualer Familien, in denen durchaus gute Landessprachkenntnisse vorhanden seien, diese lediglich nicht vermittelt würden. Wohl auch nicht von außen, in einem Kontext, in dem von Spracherziehung im Baby und Kleinkindalter gesprochen wird.

Nebenbei, sukzessive Bilingualität ist auch nicht mein Königsweg, wenn es nicht sein muss, aber ich denke, in der Mehrheit der Fälle geht es nunmal nicht anders, da die Eltern die Sprache nicht ausreichen können, oder von Haus aus schon zwei Landesfremde Sprachen abgedekt werden und die Einbindung der Landessprache nicht sinnvoll geleistet werden kann.
Ich kenne mittlerweile eine Reihe von Kindern, die so lernen, oder gelernt haben und tatsächlich ist bislang keines dabei, das sprachliche Probleme hat.
Dass die Eingewöhnung einen enormen zusätzlichen Stress bedeutet, wenn das Kind die Umwelt nicht versteht und nicht verstanden wird, ist wohl klar. Aber interessant wäre doch, wie die Zahlen tatsächlich aussehen, bezüglich förderbedürftiger Probleme, die sich im weiteren Verlauf ergeben.

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10. September 2017 um 11:14

Ich kenne mittlerweile so einige Chinesen hier.
Keiner von denen spricht Deutsch, oder nur rudimentär, auch nach Jahrzenten.
Alle arbeiten, oder haben eine eigene Firma, ein Restaurant, oä.
Sie brauchen es schlicht nicht, weil sie unter sich bleiben und zB für deutschsprachiges Management bezahlen. (Mittlerweile meine Haupteinnahmequelle)
Mein Mann spricht da noch mit Abstand am Besten und der krebst auch nur irgendwo um B1 Niveau.
Deren Kinder sprechen alle Deutsch, sind sehr erfolgreich in Schule, oder Universität. (Durchaus auch, aufgrund der chinesischen Haltung zur Bildung)
Der soziokulturelle Hintergrund spielt da langfristig eben auch mit ein.

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10. September 2017 um 11:19

Btw neigen auch nicht wenige Deutsche zu diesem Verhalten, wenn sie im Ausland leben. 

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10. September 2017 um 12:16
In Antwort auf amigirl28

Mich würde sehr interessieren wie ihr das gemacht habt und ob es auch funktioniert hat und euer Kind dann beide Sprachen verstand und beherrschte.

Da ich alleinerziehend bin und es wohl nicht soviel Kontakt zum Papa geben wird,werden meine Eltern nur englisch mit Phillin reden und ich hauptsächlich deutsch.

Ich schalte mich jetzt doch ein, da der Thread ziemlich aus dem Ruder gerät. 
Erst soll alles perfekt und auf Muttersprachenniveau gesprochen werden und jetzt wird diskutiert wann der beste Zeitpunkt für kitastart ist etc.

ladies 😳

unsere tochter wuchs für 2 Jahre zweisprachig auf und es ist KOMPLETT schiefgelaufen. 
Sie war knapp 3 bis 4,5 und hat heute noch (6) Probleme mit Artikeln und Beugung von Verben sowie Syntax. Es ist viel besser geworden aber eben teilweise nicht altersgerecht.
sie hatte Probleme beim spracherwerb und in dem Punkt bin ich voll und ganz bei mialyah.
man muss das Kind individuell sehen und entscheiden ob bilinguale Erziehung dann Sinn macht. 
Also... im Falle der TE: probiert es dass du deutsch sprichst und das Umfeld englisch. Schau dass deine kleine in Krabbelgruppen und Day Care oder Child Care möglichst früh Kontakt zu anderen Kindern hat und schau wie das läuft. Sie sollte nur geringfügig hinter dem soracherwerb gleichaltriger liegen. Wenn das passt, macht weiter, wenn nicht sprich bitte auch du englisch.
kein Mensch erwartet in der Welt dass man 2 und mehr Sprachen perfekt mit perfekter Aussprache sprechen kann. Man muss sich verständigen können. 

Dass da es Kinder gibt die innerhalb kürzester Zeit 2 Sprachen sprechen, streite ich nicht ab, war bei uns aber überhaupt nicht der Fall und nach 1,5 Jahren komplettverweigerung hat unser Kind alles vergessen und keine Vorteile mehr, außer dass sie sich selbst unter Druck setzt und zu viel von sich erwartet, wenn sie es mal braucht....

wenn eltern von haus aus kein Deutsch sprechen, aber in Deutschland leben, hab ich selbst auch keine Idee es da die beste Herangehensweise ist. Im Falle der te würde ich es so machen wie ich schrieb, da sie die 2 Sprache quasi als Bonbon mitgeben kann, sofern es funktioniert. Es ist kein muss da sie englisch selbst auch spricht. 

DEr er kita statt bei uns war im Ausland so katastrophal... ja.... ich hätte es freiwillig nie so gemacht ein Kind ohne Sprachkenntnisse in eine kita zu geben. Es war so schlimm. 

In in dem Sinne... geht nicht vom 100/ ins 1000/... 
jedes Kind ist in Entwicklung und personality individuell. 
Bei uns hat's nicht geklappt und würde mit Kinde 2 besser funktionieren, würden wir in sein Heimatland zurück ziehen. Er ist vom sprachewerb ganz anders entwickelt.
unsere Tochter ist weder schwerhörig noch hinterher oder dumm... Sprache ist nicht ihr Ding.... und fertig. Ist halt so

Liebe Grüße 

ubd bitte keine Analysen oder so, speziell von dir laluux 2.... du beißt dich sehr am Thema fest, finde ich

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10. September 2017 um 12:53

Wenn dir / euch meine meinung und Erfahrung nicht gefällt oder zusagt, überlest doch meinen Beitrag einfach, statt mich so anzugehen. 
Es war einzig die Bitte (kein Befehl) meine Ansicht anzunehmen oder zu akzeptieren anstatt jedes einzelne Wort zu zerpflücken, wie es anderen Usern ergeht. In keinster Weise verbiete ich dir den Mund. Weiß überhaupt nicht warum du dich so angegriffen fühlst.
Lass gut sein. 
Schönen Sonntag gewünscht

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10. September 2017 um 13:10

Ich glaube bei vielen Arbeitsmigranten aus der EU ist das nicht so selten. Mein Mann kam auch aus Spanien, direkt angeworben von der Firma, der Meister in der Firma spanisch, Umgebungssprache in der Fabrik ansonsten Englisch (weil internationaler Konzern). Gewohnt und seine Freizeit verbracht hat er zusammen mit anderen Spaniern. Er kannte nur ein paar Brocken von früher und das, was er so aufschnappte. Wenn er nicht weiterkam griff er auf Englisch zurück. Deutschkurse waren freiwillig und nicht sehr effektiv, nach einem Jahr konnten die gerade mal ein Brot kaufen.
Wenn die Anreize fehlen, dann machen es viele auch nicht. Mein Mann hat es auch erst richtig durch mich und meine Familie gelernt, naja und vielleicht auch ein wenig bei der VHS.

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10. September 2017 um 14:01

Aber man kann doch nicht für den Rest seines Lebens sagen: MEIN Kind ist emotional/körperlich noch nicht geeignet für den Kiga also ist das generell eine schlechte idee.
Was machst du wenn dein Sohn in die Schule kommt und er nicht will? Ein jahr zurückstellen geht vllt noch, aber irgendwann ist auch mal schluss. Genauso könnte man argumentieren das weil dein Sohn noch nicht in den Kiga will, alle anderen auch noch nicht bereit sind. Das dein Kind aber die Ausnahme ist sollte nicht die Regel bestimmen. Du redest von einem 2 Jährigen Kind, das ist doch was ganz anderes als ein 3 oder 4 jähriger und lässt sich nicht vergleichen. Gerade in den ersten 3 Jahren machen Kinder einfach so wahnsinnige sprünge, da kann man unterschiedliche Altersgruppen nicht zu diesem zwecke miteinander vergleichen. 

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10. September 2017 um 14:07

Wow hier wird ja ordentlich mit Unwissen und Vorurteilen um sich geschmissen und einiges vermischt. 

Bilingual aufwachsen heißt eigentlich von Geburt an zwei Sprachen ausgesetzt sein. Und dazu gibt es soooooo viele Studien, die belegen, dass das sehr gut für Kinder ist, ihre Flexibilität steigert usw.
Eltern sollten ihre eigene Muttersprache, bzw. die Sprache, die sie am besten sprechen, mit ihren Kindern sprechen, das hat appoline sehr gut beschrieben, es sonst passieren kann (und das Kind lernt die Fehler der Eltern und denkt das sei richtig so).
In den ersten Jahren ist eines ganz wichtig: Konsequenz. Jede Person sollte mit dem Kind IMMER in der gleichen Sprache sprechen, auch wenn Mutter und Vater verschiedene Spracheb sprechen. Mit dem Kind immer 'die eigene', oder gewählte... Damit das Kind lernt, dass es zwei verschiedene Sprachen sind und nicht einfach ein großer Pool nicht Wörtern, aus dem man willkürlich schöpfen kann.

und wie bei allem gilt hier: jedes Kind ist anders, lernt in seinem eigenen Tempo. Das ist ja schon so, wenn nur eine Sprache gelernt wird. 

Und dann muss man auch die Erwartungshaltung überprüfen: wie gut sollten beide Sprachen gesprochen werden?
Mir reicht es, dass meine Jungs meine Muttersprache, die ich mit ihnen spreche, verstehen. Sie sprechen Sie ein bisschen, aber haben sich klar für die Umgebungssprache entschieden, die sie sehr gut beherrschen. Aber sie verstehen komplett eine andere Sprache, haben die Basis, und werden später darauf aufbauen können.
Mein grosser hat gerade eine Woche alleine mit meiner Mutter in ihrem Herkunftslnd verbracht und hat alle verstanden, weil ich schon immer die Sprache mit ihm spreche, ihm die Bücher in der sprache vorlese etc.

Meien Schwester erzieht auch zweisprachig. Ihre Große hat Probleme und braucht Sprachprobleme, die alleine spricht beide Sprachen besser als manch andere 3Jährige eine einzige Sprache. Da spielt immer so viel mit rein. 

Aber es ist genial, mehrsprachig aufzuwachsen,wenn es richtig läuft. 
Manche Kinder versperren sich aber auch gegen Sprachen...

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10. September 2017 um 14:16

Was du nennst kann ich nicht verstehen. Es gibt andere möglichkeiten sich eine Sprache anzueignen ausser Sprachkurse. Sofern man lesen kann kann man in die Bibliothek gehen und Bücher zum Lesen lernen ausleihen, hab ich damals auch gemacht und es hat wirklich geholfen. Auch Fernsehen mit Untertiteln. Ich habe mir damals sicher 20-25 mal denselben Film angeguckt. Es gibt ausleihbare sprachkurse in den meisten Bibliotheken die man auch auf CD-Playern abspielen kann wenn kein PC da ist. Aber man muss halt wollen. 

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10. September 2017 um 14:23
In Antwort auf amigirl28

Mich würde sehr interessieren wie ihr das gemacht habt und ob es auch funktioniert hat und euer Kind dann beide Sprachen verstand und beherrschte.

Da ich alleinerziehend bin und es wohl nicht soviel Kontakt zum Papa geben wird,werden meine Eltern nur englisch mit Phillin reden und ich hauptsächlich deutsch.

Also...ich bin zwar selber noch ein kind aber meine mama hat mit mir seit ich ein baby bin englisch gesprochen da die von america kommt und mein papa deutsch und jz kann ich fließed deutsch und ziiiemlich gut englisch aber es ist echt gut für die schule und alles weil mir fällt dass fach wnglidch extrem leicht... hoffentlich hilfreich😊

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10. September 2017 um 15:17

Wow hier ist ja was los.

Erst einmal ein großes Danke an alle für die zahlreichen Antworten und Erfahrungen.
Da ich noch nicht sicher weiß,wo wir letztlich leben werden und wie der Kontakt sich zum Papa gestaltet,möchte ich einfach,dass meine kleine beide Sprachen lernt.

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10. September 2017 um 16:30

Das stimmt, es gibt viele Ausreden weshalb jemand eine Sprache nicht lernen möchte. Wirklich nachvollziehbare Gründe gibt es für mich fast keine. Der einzige auf den ich spontan komme wäre wenn man mit kleinen Kindern in ein fremdes Land kommt und die ersten Monate nicht die Zeit/Energie hat sich Abends hinzusetzen und zu lesen. Aber sobald die Kinder in den Kiga kommen sollte man sich dran machen die Landessprache zu erlernen. Allein schon um der Kinder willen. Wie soll man sonst vernünftig mit den Erziehern und anderen Eltern kommunizieren? Dasselbe gilt für die Schule. Es gibt nichts peinlicheres als Eltern die ihre Kinder oder Verwandte mit zum Übersetzen nehmen müssen weil sie nach Jahren immernoch kein halbwegs vernünftiges Deutsch können. Achso, eine weitere ausnahme sind Familien die nur eine begrenzte Zeit in einem Land bleiben. Aber deren Kinder gehen ja oftmals auf Internationale Schulen, da ist es etwas anderes. Obwohl ich auch da der Meinung bin das man wenigstens ein paar Grundsätze können sollte wenn man in anderen Ländern lebt. 
Das mit den Serien hat mir auch sehr geholfen, gerade wenn es ums verstehen und sprechen geht. Gerade als Eltern hat man sehr viele möglichkeiten sich sprachlich zu verbessern indem man sich mit anderen Eltern unterhält. Wie heißts noch so schön? Kinder und Hunde sind der beste Weg  Leute kennen zu lernen.  Ist zwar anfangs immer eine überwindung, aber meiner Erfahrung nach nehmen die meisten Menschen Rücksicht und freuen sich wenn man Kontakt aufnimmt -trotz Sprachbarriere. Das zeigt ja nur den guten willen und das sollte auch gefördert werden. 

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10. September 2017 um 19:30

Wenn man die entsprechende sprachliche Qualifikation bei Zuzug nicht nachweisen kann und nicht akademisch qualifiziert ist, ist man in Deutschland verpflichtet, an einem Integrationskurs teilzunehmen.
Ist man arbeitslos, wird dieser bezahlt und man trägt lediglich die Kosten für Lehrmaterialien.
Ca 15€ pro Buch.

Die Kostenübernahme kann man bei Anmeldung beantragen.

http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/Integrationskurse/TeilnahmeKosten/Aufenthaltstitel_nach/aufenthaltstitel_nach-node.html

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10. September 2017 um 19:47

Man kann das beantragen, muss aber knapp 2 Euro pro Unterrichtsstunde zuzahlen. Wir haben uns dazu bei der örtlichen VHS beraten lassen...

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10. September 2017 um 19:58

Diese Sendungen zeigen vermehrt so Leute, die sich null vorbereiten, einfach damit es für den Zuschauer interessant ist. Ich glaub fast sogar, dass es teilweise gefaked ist oder gut gestellt. Ich möchte manchmal nicht glauben, wie blauäugig manche sind. 

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10. September 2017 um 20:04
In Antwort auf heuel1

Diese Sendungen zeigen vermehrt so Leute, die sich null vorbereiten, einfach damit es für den Zuschauer interessant ist. Ich glaub fast sogar, dass es teilweise gefaked ist oder gut gestellt. Ich möchte manchmal nicht glauben, wie blauäugig manche sind. 

Wobei, ich kenne viele viele Deutsche, die einfach nach Spanien gegangen sind. Da gibts ja Jobs und jeder kann Deutsch. Und immer gutes Wetter! Naja.... 

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10. September 2017 um 20:26

Als EU Bürger kann man die Teilnahme am Integrationskurs beantragen und sich auch da von den Kosten befreien lassen, wenn man arbeitslos ist. 
http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/Integrationskurse/TeilnahmeKosten/EUBuerger/eubuerger-node.html

Nebenbei, auch ich habe im Ausland gelebt und sowohl in China, als auch in Japan gibt es durchaus Wohnblocks, die in Ausländerhand sind. Man bleibt bevorzugt unter sich, was sicher auch an mangelnden Sprachkenntnissen liegt, aber mitunter auch an einer enormen Arroganz gegenüber der Bevölkerung.
Das fällt bei allein schon optischen, deutlichen unterschieden zur Bevölkerung natürlich leichter.
Nach Thailand brauchen wir da wohl gar nicht erst gucken.
Paraguay ist zB auch beliebt bei Deutschen, die unter sich bleiben.
Solche Blasen finden sich wohl überall.

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11. September 2017 um 10:21

Und da steht der Parteistand wieder...
Ist in deen 31 lustigsten AfD-Gruppen nix mehr los, dass du dich hier so festhalten musst? 

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11. September 2017 um 11:15

lana dein Gemecker ist doch hier völlig unpassend. Hier ging es um Bilingualität und nicht um Flüchtlinge. Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe... die meisten Paare um die es hier geht wollen ihren Kindern bewusst zwei Sprachen beibringen, die Frage um die es hier geht ist das Wie. Warum meckerst du also? Oder ist es für dich immer noch unfassbar, wie man mit jemand Nicht-Deutschen/deutschsprachigen zusammen leben kann? Also da kann dir keiner helfen...
 

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11. September 2017 um 14:39

Na dann halt dich mal ran! 
Produziere ein dutzend österreichischer Staatsbürger. Hopp hopp!

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