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Mit zwei Sprachen aufwachsen,Erfahrungen gesucht

12. September 2017 um 0:51

Die ist aber weit davon entfernt, perfekt Deutsch zu sprechen. Und kommt ihr ja nicht mit dem Dativ - da ist dann aus die Maus 

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12. September 2017 um 16:08

Wenn man Lana so liest, könnte man zu dem Schluss kommen, bei Wien handle es sich um eine eine Mischung aus Donnerkuppel und District 9.

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12. September 2017 um 19:23

Bis auf die Mafia, was?

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12. September 2017 um 20:21
In Antwort auf adenin

Lana
Hasipupsi
Schatzischmatzi

Das hier ist der Thread einer deutschsprachigen Mutter, die in den USA lebt und nach Erfahrungen bezüglich bilingualer Erziehung mit fragt.
Du kannst die FPÖ-Flyer wieder einpacken, den Stand abbauen und weiterziehen.
Vergiss nicht, die Luftballons und Kugelschreiber mitzunehmen.

  ich schmeiss mich weg...genial

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12. September 2017 um 20:41

Also zum eigentlichen Thema...unsere Kinder wachse bilingual auf. Ich und meine Familie sprechen zu 99% deutsch mit den Kindern und mein Mann und seine Familie zu 90% türkisch. Das klappt bisher sehr gut.
Sie mischen deutlich weniger als Kinder, die erst nur türkisch lernen und dann deutsch.
Die Grosse (6) spricht sehr gut deutsch und gut türkisch. Türkisch auch auf Muttersprach Niveau. Ich glaube aber das sie sich auf deutsch wohler fühlt. 
Im Urlaub (Heimatstadt meines Mannes) hat sie nach kurzer Zeit sogar Dialekt gesprochen, dass war irgendwie witzig. 
Die Kleine (fast 3) spricht auch beides, aber ihr Wortschatz in deutsch ist grösser. Das war bei der Grossen aber auch so. 

Ich bin ein absoluter Befürworter bilingualer Erziehung, wenn beide Sprachen gleichzeitig gelehrt werden. Ich sehe in der Kita meiner Tochter leider viele viele Kinder die schlecht deutsch sprechen, obwohl die Eltern sehr gut deutsch sprechen. Die Sprache ist wirklich ein Problem. Es war schon erschreckend für mich das viele Kinder kurz vor der Einschulung noch so starke grammatikalische Fehler hatten. Bspw. "ich habe esst" oder "ich habe geesst" solche Sachen hat man ganz oft gehört. 

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12. September 2017 um 20:46

Vergessen: Mit Personalpronomen haben sie auch fast alle Probleme und die werden vertauscht. Das ist schon irgendwie komisch. Das sind alles Sachen mit denen sich die Grundschule dann auseinandersetzen muss, was eigentlich nicht nötig sein sollte. Hier in meinem Bezirk sind mittlerweile auch fast alle Grundschulen Ganztagsschulen, damit die Kinder einfach länger betreut werden und länger deutsch sprechen. 

Das ist schon ein Problem, das man ansprechen muss.

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12. September 2017 um 22:11

Wo es hier im Thread ja auch um türkische Kinder ging, nicht wahr 

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13. September 2017 um 3:29

A propos zweisprachig. 

Gerade hat meine Kleine sich erinnert, wie sie früher immer geschmollt hat und sagte: "Du hast zu mir immer verknurrte Leber gesagt" 

Sie meinte: Beleidigte Leberwurst 

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13. September 2017 um 6:56

Wir stellten uns damals auch die Frage, wie sollen wir mit der Tochter reden?
Ich und meine Frau sind russisch, Deutsch ist für uns die Fremdsprache.

Und da wir eigentlich in Deutschland mit dem Kind leben wollen, entschieden wir, dass hiesige Sprache wichtiger ist. Alle Fälle gut beherrschen, nicht als "Ausländer" aufzufallen, keine Nachteile dadurch zu erwarten.
So ist sie mit Deutsch als Muttersprache erzogen worden.
Mit ca. 10j. hatte sie angefangen, sich auch für Russisch zu interessieren. Inzwischen kann sie akzeptabel reden und verstehen (das reicht meinen Eltern auch).

Dafür steht sie im Deutsch keinem nach. Und als in der Klasse eine zusätzliche Deutsch-Stunde für die Kids "mit Migrationshintergrund" abgeboten wurde und unsere Tochter sich meldete, war die zuständige Lehrerin wohl erst baff

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13. September 2017 um 10:32

Ich kenne kein deutsches "normal" entwickeltes Kind, was kurz vor der Einschulung noch solch gravierende Fehler macht.

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13. September 2017 um 15:40

Das gibt's bei deutschen auch, dieses "mein Kind hat nix". 
Ich schrieb ja das viele Eltern gut deutsch sprechen und die Kinder trotzdem schlecht deutsch sprechen. Und die verstehen was Logopädie etc. ist. Die Kinder sprechen aber einfach so schlecht, weil zuhause kein deutsch gesprochen wird. Sie vertreten die Ansicht, dass es ausreichend ist, wenn die Kinder in der Kita deutsch sprechen und das reich eben einfach nicht. Es ist auch für die Erzieher weniger schön, wenn die Kinder kommen und Null deutsch sprechen. 

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13. September 2017 um 17:55

Also solch einen Betreuungsschlüssel haben wir nicht. Dafür haben allerdings 100% der Kinder einen Migrationshintergrund. Ich dachte der kleine Hermann wäre deutsch, aber nein...russisch 
Der Betreuungschlüssel ist bei uns aktuell 1:8, dazu noch 2 die ein freies soziales Jahr machen.

Mein Mann war auch nie in der Kita und spricht perfekt deutsch. Trotzdem seh ich hier halt die Probleme und denen könnte man vorbeugen. Es sind wirklich oft auch kindern von Eltern, die hier aufgewachsen sind und super deutsch sprechen. Ich finde da sollten sich die Eltern die Mühe machen, dass einer von beiden mit dem Kind deutsch spricht, auch wenns schwer fällt, weil man selbst in die Muttersprache fällt. 

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13. September 2017 um 19:02
In Antwort auf amigirl28

Mich würde sehr interessieren wie ihr das gemacht habt und ob es auch funktioniert hat und euer Kind dann beide Sprachen verstand und beherrschte.

Da ich alleinerziehend bin und es wohl nicht soviel Kontakt zum Papa geben wird,werden meine Eltern nur englisch mit Phillin reden und ich hauptsächlich deutsch.

voitureIch kenne eine in Irland Lebende Familie - d.h. Schule und KiGa englisch
Mutter Deutsch und Vater Franzose.

Bis zu ca 3 Jahren haben sie mit den Kindern deutsch geredet, wenn Besuch da war etc haben die Eltern natürlich Englisch geredet und die Kinder haben das recht schnell verstanden.

KiGa und Schule war dann kein Problem mehr von wegen Englisch.
Und Französisch kam dann mit ca 5-6 dazu und jetzt sprechen die Kids fließend 3 Sprachen + Gaelic (Irisch)

Ich denke solange das Zeitlich nacheinander passiert ist alles okay


Mein Bruder ist jetzt fast 2 und lernt hauptsächlich deutsch und bekommt von mir und meiner Schwester ein Sprachgemisch aus Englisch, Japanisch und Italienisch, manchmal auch Französisch mit und sagt unterm Spielen auch mal

"Simon black" wenn er mit einem Schwarzen Stift malt, "bleue voiture" wenn er ein blaues auto hat, ruft "Andiamo mangiare" wenn das essen fertig ist, sagt "nani" wenn er was nicht verstanden hat, etc

Glaub nicht, dass das sehr förderlich ist, aber kinder bekommen halt alles mit

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13. September 2017 um 19:05

Nein, das lernen die ganz fix.
Allerdings sollte man das Kind vor dem KiGa/ KiTa an die gröbsten dinge schon gewöhnen bzw beigebracht haben, aus dem nichts wird es das kind es wirklich schwer haben

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14. September 2017 um 23:56

Das ist auch meine Erfahrung.
Die Kinder meines Schwagers lernen sogar drei Sprachen auf einmal und haben damit gar kein Problem.

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16. September 2017 um 20:19

Aber wieso dass denn? Gibt genug Familien die ihre Muttersprache(n) nicht weitergeben sondern die Umgebungssprache. 
Ich denke viele Probleme kommen auch erst in den höheren Klassen bzw später im Leben. Das war bei mir auch so. 

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16. September 2017 um 21:14
In Antwort auf amigirl28

Mich würde sehr interessieren wie ihr das gemacht habt und ob es auch funktioniert hat und euer Kind dann beide Sprachen verstand und beherrschte.

Da ich alleinerziehend bin und es wohl nicht soviel Kontakt zum Papa geben wird,werden meine Eltern nur englisch mit Phillin reden und ich hauptsächlich deutsch.

Aufjedenfall! Ich finde es sogar besser und bin stolz drauf, meine Muttersprache ist Russisch. Dein kind wird es dir danken später!!! Ich wünschte ich könnte alle sprachen beherrschen..

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17. September 2017 um 18:36

Nein, ich bin als Kind ausgwandert. Ich würde tatsäcjlich trotzdem die Umgebungssprache sprechen, oder wenigstens versuchen. Ich finde das einfach wichtiger und keine "ausrede", weil viele einfach schon ewig und drei Tage im neuen Land leben und die Sprache trotzzdem nicht können.

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17. September 2017 um 18:43

Kann man ja machen, aber viele tun es nicht. Dafür gibts viele Gründe. Ich finds leider nicht nur von Vorteil. Sorry, ich glaube die wenigsten hier sind in einem Land zur schule gegangen deren Landessprache eine andere war als die Muttesprache pluss das man schon auf der Weiterfüjrenden Schule war. Ich würde es einfach nicht machen weil ich die nachteile kenne und so gravierend finde das es sich nicht lohnt. Ich bin auch der Meinung das wenn man zweisprachig erzieht, dann richtif mit extra Unterricht in der jeweiligen Sprache usw. 

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17. September 2017 um 19:09

Genau, sonst lernt das Kind ja auch den Akzent und die Grammatikfehler mit.
Zudem gab es doch zu der indonesischen Mutter einen deutschen Vater, der den Part locker übernehmen kann, oder?

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18. September 2017 um 10:26

Siehe loris letzten Kommentar.

Wenn sich in der Familie niemand darum Kümmert, dass das Kind frühzeitig Kontakt zur Umgebungssprache bekommt, kann man idR davon ausgehen, dass dies nur eines der Sympthome tiefgreifender Probleme ist und nicht ein grundlegendes Problem einer Spracherziehung auf Basis einer landesfremden Muttersprache.

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18. September 2017 um 11:10
In Antwort auf bella171903

Kann man ja machen, aber viele tun es nicht. Dafür gibts viele Gründe. Ich finds leider nicht nur von Vorteil. Sorry, ich glaube die wenigsten hier sind in einem Land zur schule gegangen deren Landessprache eine andere war als die Muttesprache pluss das man schon auf der Weiterfüjrenden Schule war. Ich würde es einfach nicht machen weil ich die nachteile kenne und so gravierend finde das es sich nicht lohnt. Ich bin auch der Meinung das wenn man zweisprachig erzieht, dann richtif mit extra Unterricht in der jeweiligen Sprache usw. 

Aber was du beschreibst ist doch eine völlig andere Situation. Na klar lernt man eine Sprache nicht auf muttersprachlichem Niveau, wenn man erst in der weiterführenden Schule oder gar danach damit beginnt. Das kennen wir doch alle von unserem Englisch-, Französisch- oder Lateinunterricht. Ich sehs an meinem Mann, der wird wahrscheinlich nie richtig akzentfrei deutsch sprechen können (und das erwartet auch hoffentlich niemand von einem Mann, der mit knapp 30 erst nach D kam). Aber das hat nicht wirklich was mit zweisprachiger Erziehung zu tun... 

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18. September 2017 um 15:24

Lana fährt nach dem Motto: Bild! dir deine Meinung.

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19. September 2017 um 12:45
In Antwort auf mojito01

Aber was du beschreibst ist doch eine völlig andere Situation. Na klar lernt man eine Sprache nicht auf muttersprachlichem Niveau, wenn man erst in der weiterführenden Schule oder gar danach damit beginnt. Das kennen wir doch alle von unserem Englisch-, Französisch- oder Lateinunterricht. Ich sehs an meinem Mann, der wird wahrscheinlich nie richtig akzentfrei deutsch sprechen können (und das erwartet auch hoffentlich niemand von einem Mann, der mit knapp 30 erst nach D kam). Aber das hat nicht wirklich was mit zweisprachiger Erziehung zu tun... 

Natürlich, denn das Problem ist und bleibt dasselbe. Man hat zwei Sprachen die man auf sehr hohem niveau ausseinanderhalten muss, was nicht immer einfach ist, denn man wird ja in der Regel täglich mit zwei oder mehr sprachen konfrontiert, und das finde ich einfach zu viel. Es ist richtig das Kinder die Sprachen schnell lernen, aber ob sie damit nicht später ein Problem bekommen ist eine andere Frage. Und ich sehe es ehrlich gesagt sehr oft das ältere Kinder (zwischen 12 und 18) weder die eine, noch die andere Sprache richtig können, zum Teil eben auch weil ihnen zwei Sprachen durch den Kopf schwirren. Das kann natürlich auch andere Gründe haben. Ich hatte zum Beispiel aber nie ein Problem mit den Sprachen die ich zusätzlich in der Schule gelernt habe. Die sind völlig seperat von den anderen beiden die sich ständig vermischen. 
Ich empfinde es einfach nicht als soo toll wie viele das hier beschreiben. Hinzu kommt für mich das eine Zweisprachige Erziehung nur dann der Fall ist wenn die Sprache auch teils von Lehrern weitergegeben wird. Es gibt in vielen Grosstädten Samstags/Sonntagsschulen für zb Italienisch oder Arabisch, wo die Kids ebenda in diesen Sprachen unterrichtet werden, unter anderem auch im schriftlichen. Und da sehe ich dann eben die Schwierigkeit. Wenn man nur zuhause von ein bis zwei Leuten die Sprache vermittelt bekommt und nicht ein Wort schreiben kann oder eben nur einen spezifischen Dialekt kann und versteht, ist das für mich keine Zweisprachigkeit. 

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19. September 2017 um 13:32
In Antwort auf bella171903

Natürlich, denn das Problem ist und bleibt dasselbe. Man hat zwei Sprachen die man auf sehr hohem niveau ausseinanderhalten muss, was nicht immer einfach ist, denn man wird ja in der Regel täglich mit zwei oder mehr sprachen konfrontiert, und das finde ich einfach zu viel. Es ist richtig das Kinder die Sprachen schnell lernen, aber ob sie damit nicht später ein Problem bekommen ist eine andere Frage. Und ich sehe es ehrlich gesagt sehr oft das ältere Kinder (zwischen 12 und 18) weder die eine, noch die andere Sprache richtig können, zum Teil eben auch weil ihnen zwei Sprachen durch den Kopf schwirren. Das kann natürlich auch andere Gründe haben. Ich hatte zum Beispiel aber nie ein Problem mit den Sprachen die ich zusätzlich in der Schule gelernt habe. Die sind völlig seperat von den anderen beiden die sich ständig vermischen. 
Ich empfinde es einfach nicht als soo toll wie viele das hier beschreiben. Hinzu kommt für mich das eine Zweisprachige Erziehung nur dann der Fall ist wenn die Sprache auch teils von Lehrern weitergegeben wird. Es gibt in vielen Grosstädten Samstags/Sonntagsschulen für zb Italienisch oder Arabisch, wo die Kids ebenda in diesen Sprachen unterrichtet werden, unter anderem auch im schriftlichen. Und da sehe ich dann eben die Schwierigkeit. Wenn man nur zuhause von ein bis zwei Leuten die Sprache vermittelt bekommt und nicht ein Wort schreiben kann oder eben nur einen spezifischen Dialekt kann und versteht, ist das für mich keine Zweisprachigkeit. 

Bella, welche Alternative hat man denn wenn 1 oder beide Elternteile nicht Muttersprachler sind? Das würde bedeuten dass diese Eltern doch zunächst die Landessprache in Perfektion beherrschen müssen. Das ist unrealistisch, gerade bei schwerer Grammatik oder sehr anderer Aussprache, z.B. chinesisch. Ansonsten lernt das Kind halt vom nicht-Muttersprachler " da kommt die Büs" vom Papa und " da kommt der Bus" von Mama, wie oben beispielhaft beschrieben, und damit verschwurbelte Grammatik und Akzent. Ob das für das Kind hilfreich ist?

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19. September 2017 um 14:07

Also soll derjenige die Landessprache durch die Kommunikation mit dem Kind lernen? Das Kind als adäquater Lehrer?

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19. September 2017 um 15:21
In Antwort auf bella171903

Natürlich, denn das Problem ist und bleibt dasselbe. Man hat zwei Sprachen die man auf sehr hohem niveau ausseinanderhalten muss, was nicht immer einfach ist, denn man wird ja in der Regel täglich mit zwei oder mehr sprachen konfrontiert, und das finde ich einfach zu viel. Es ist richtig das Kinder die Sprachen schnell lernen, aber ob sie damit nicht später ein Problem bekommen ist eine andere Frage. Und ich sehe es ehrlich gesagt sehr oft das ältere Kinder (zwischen 12 und 18) weder die eine, noch die andere Sprache richtig können, zum Teil eben auch weil ihnen zwei Sprachen durch den Kopf schwirren. Das kann natürlich auch andere Gründe haben. Ich hatte zum Beispiel aber nie ein Problem mit den Sprachen die ich zusätzlich in der Schule gelernt habe. Die sind völlig seperat von den anderen beiden die sich ständig vermischen. 
Ich empfinde es einfach nicht als soo toll wie viele das hier beschreiben. Hinzu kommt für mich das eine Zweisprachige Erziehung nur dann der Fall ist wenn die Sprache auch teils von Lehrern weitergegeben wird. Es gibt in vielen Grosstädten Samstags/Sonntagsschulen für zb Italienisch oder Arabisch, wo die Kids ebenda in diesen Sprachen unterrichtet werden, unter anderem auch im schriftlichen. Und da sehe ich dann eben die Schwierigkeit. Wenn man nur zuhause von ein bis zwei Leuten die Sprache vermittelt bekommt und nicht ein Wort schreiben kann oder eben nur einen spezifischen Dialekt kann und versteht, ist das für mich keine Zweisprachigkeit. 

Naja aber was ist die Alternative? Den fremdsprachlichen Elternteil, dass ggf Probleme mit der Landessprache hat, mit dem Kind radebrechen lassen? Bringt doch auch nichts.
Zudem z. B. mein Mann sich auch nie darauf eingelassen hätte, seine Sprache(n) nicht weiterzugeben... das ist einfach auch Teil seiner Identität und das würde er nie so einfach hintenüber fallen lassen.

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19. September 2017 um 15:22

dann lieber gar nicht mit dem Kind reden?
 

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19. September 2017 um 17:01

Krass, ich habe Zweisprachigkeit nie als Problem gesehen, immer nur als Bereicherung. Und es gibt genug Studien, die belegen, wie es die Flexibilität fördert usw (sorry, keine zur Hand, ich weiß dafür werde ich gesteinigt...). 
Ich bin sehr überrascht über diese Diskussion.

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19. September 2017 um 17:30

Und hier, für die englisch sprachigen: 
http://www.bbc.co.uk/news/uk-scotland-glasgow-west-19109883

und hier: 
http://www.bbc.co.uk/news/education-29599177

Und hier: 
http://www.bbc.co.uk/news/av/world-35170392/the-advantages-of-a-bilingual-brain


 

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20. September 2017 um 11:05

Ich finde es auch sehr positiv sein Kind bilingual zu erziehen. Wir machen es ja wie gesagt auch. Nur sollte auch die 2. Sprache auch von den Eltern erzogen werden. 
Ich erlebe es eben sehr sehr oft, dass bei vielen Türken/Arabern/Bulgaren die Meinung vorherrscht, das es ausreicht, wenn die Kinder deutsch nur in der Kita/Schule lernen/sprechen. Und das reicht erfahrungsgemäß eben leider sehr oft nicht. Die Schulen haben da sehr viel aufzuholen, was einfach nicht sein müsste. 

Also bilingual erziehen  ja, aber verantwortungsvoll.

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20. September 2017 um 14:28

Ja...oder vielleicht noch über Freizeitaktivitäten ausserhalb der Kita/Schule. Ich weiss es auch nicht. Ich sehe diese Einstellung, aber auch bei vielen, die hier geboren sind oder aufjedenfall Deutsch gut beherrschen. Das ist wirklich bei so vielen in den Köpfen. Die haben Angst, dass die Kinder die Muttersprache nicht gut beherrschen. Oft ist das sogar der Fall...woran das liegt weiss ich auch nicht. Vielleicht dieser komische Mix den viele dann mit ihren Kindern sprechen. Keine Ahnung. 
Viele sprechen weder deutsch, noch die Muttersprache wirklich gut. 

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20. September 2017 um 15:12

Also würdest du eine Fremdsprache lernen, indem du sie an einem Kind übst, welches selber erstmal sprechen lernt?

Versuch es lieber mit Kursen, Büchern, Filmen, Tandem und Kontakt mit der Umwelt. 

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20. September 2017 um 18:31

Pro Halbjahr - eine Niveaustufe. Du mannst dir also selbst ausrechnen wie lange man braucht um ein einigermaßen gutes Niveau zu erlangen...

Deine Xenophobie nervt langsam

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20. September 2017 um 18:55

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es bei Erwachsenen nicht mehr sooo einfach ist, eine Sprache schnell und gründlich zu lernen

Nur mal als RIchtschnur: Mein Mann lernt pro Kurs in einem Halbjahr ca. 5 Lektionen in einem Lehrbuch. Er ist jetzt in einem Kurs Niveau B1/B1+ und lernt seit Herbst 2014.

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20. September 2017 um 18:55

Es geht hier nicht ums nicht lernen...

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20. September 2017 um 19:01

Dazu gehört etwas mehr, als nur ein bisschen die Schulbank zu drücken.
Universitäten (neben den üblichen anderen Anbietern für Sprachkurse) bieten Kurse bis C2 auch in kürzerer Zeit an. 
Das heißt aber, sich in der Zeit intensiv auf den Arsch zu setzen und wenig mehr zu tun, als lernen lernen lernen.

Der übliche Weg vieler Fremdsprachler, die hier einen Hochschulzugang anstreben.

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20. September 2017 um 20:46

Also da muss ich Lana verteidigen.
Meine Eltern kamen damals aufgrund des Vietnamkrieges nach Deutschland.
Sie konnten gar kein Deutsch. 
Dennoch haben sie sich selbst darum gekümmert die Sprache zu lernen. Kurse besucht etc.

Meine 3 Geschwister und ich können besser Deutsch, als die Muttersprache unserer Eltern, wir waren allesamt auf dem Gymnasium und im Fach Deutsch immer im oberen Bereich. Meine Eltern unterhalten sich in ihrer Landessprache, mit uns nur wenn sie lästern wollen und Außenstehende es nicht mitbekommen sollen  aber selbst da rutscht ihnen das ein oder andere deutsche Wort raus.
Wenn man meine Eltern am Telefon hören würde, würde man nicht meinen, dass am anderen Ende ein Asiate spricht.

Also es geht schon, man muss es nur wollen.

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20. September 2017 um 23:11

Und das ganze in 3 Wort Sätze verpackt 

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21. September 2017 um 5:55
In Antwort auf lilaweisskariert

Also da muss ich Lana verteidigen.
Meine Eltern kamen damals aufgrund des Vietnamkrieges nach Deutschland.
Sie konnten gar kein Deutsch. 
Dennoch haben sie sich selbst darum gekümmert die Sprache zu lernen. Kurse besucht etc.

Meine 3 Geschwister und ich können besser Deutsch, als die Muttersprache unserer Eltern, wir waren allesamt auf dem Gymnasium und im Fach Deutsch immer im oberen Bereich. Meine Eltern unterhalten sich in ihrer Landessprache, mit uns nur wenn sie lästern wollen und Außenstehende es nicht mitbekommen sollen  aber selbst da rutscht ihnen das ein oder andere deutsche Wort raus.
Wenn man meine Eltern am Telefon hören würde, würde man nicht meinen, dass am anderen Ende ein Asiate spricht.

Also es geht schon, man muss es nur wollen.

Dass es nicht geht, hat keine in Frage gestellt. Bei deinen Eltern wird es aber sicher ein paar Jahre gedauert haben und darum gehts.

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21. September 2017 um 5:59

Ich rede auch von Erwachsenen. Wenn Menschen mit 20, 30 eine Sprache lernen, dauert das bei den meisten etwas.

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23. September 2017 um 17:09
In Antwort auf amigirl28

Mich würde sehr interessieren wie ihr das gemacht habt und ob es auch funktioniert hat und euer Kind dann beide Sprachen verstand und beherrschte.

Da ich alleinerziehend bin und es wohl nicht soviel Kontakt zum Papa geben wird,werden meine Eltern nur englisch mit Phillin reden und ich hauptsächlich deutsch.

Meine konder wachsen zweisprachig, ansatzweise dreisprachig auf. Papa spricht nur kroatisch mit ihnen direkt, ich nur ch-dialekt (ist auch umgebungssprache) und wir eltern sprechen englisch miteinander.
klappt super. Die grosse spricht ganz normal ch-deutsch, mit dem papa spricht sie seit dem sommer nur noch kroatisch. Sie kann kroatisch mittlerweile fast so gut sprechenwie deutsch. Verstanden hat sie beide sprachen von anfang an gleichermassen. Englisch versteht sie auch ziemlich alles, was wir so sprechen. Sie ist 4j4monate. Unser sohn (2j4monate) versteht ebenfalls beide sprachen von snfang an gleichermassen und spricht auch beide sprachen gleichermassen. Was die vollständigkeit der sätze angeht spricht er fast besser kroatisch, wortschatz gesprochen ist aber deutsch etwas grösser glaub ich. Ist aber kein grosser unterschied.

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24. September 2017 um 10:32

Weil wir uns so kennengelernt haben. Also wir waren beide in einem internationalen umfeld beruflich tätig und die kommunikationssprache war englisch, also privat und beruflich. Er war damals auch noch nicht lange in der schweiz und konnte noch nicht so gut deutsch. Und als wir zusammen gekommen sind, sind wir irgendwie einfach babei geblieben. Irgendwann hat sich das so manufestiert, dass man nicht mehr gut umsatteln kann und will.

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24. September 2017 um 16:56

Nach langen Gesprächen mit meinen Eltern und erneuten Schwierigkeiten mit meinem EX und der Entscheidung die nächsten Jahre hier zu leben,habe ich mich dazu entschlossen mit der kleinen nur englisch zu reden.Es ist die Sprache hier die sie einfach sprechen muss und ob wir je in Deutschland wieder leben werden, steht in den Sternen

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24. September 2017 um 17:10

Amigirl, das finde ich sehr sehr schade. Du entziehst Deiner Tichter somit große Chancen, Bereicherungen, und schneidest sie von Deiner Kultur ab. Sprache ist Kultur.
Ich finde das echt schade und verstehe das nicht.
Was sprichst Du denn mit Deinen Eltern? 
Englisch ist so einfach, das wird Deine Tochter doch sowieso lernen, durch Kontakt mit anderen...

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24. September 2017 um 17:21
In Antwort auf gruenspan

Amigirl, das finde ich sehr sehr schade. Du entziehst Deiner Tichter somit große Chancen, Bereicherungen, und schneidest sie von Deiner Kultur ab. Sprache ist Kultur.
Ich finde das echt schade und verstehe das nicht.
Was sprichst Du denn mit Deinen Eltern? 
Englisch ist so einfach, das wird Deine Tochter doch sowieso lernen, durch Kontakt mit anderen...

So war das garnicht gemeint.Natürlich soll und wird sie auch deutsch lernen,das ist mir sehr wichtig, dass sie beide Sprachen spricht.Durch den wenigen Kontakt zum Vater werde auch ich dann irgendwann mit ihr deutsch sprechen,aber in erster Linie soll sie erstmal hier die Sprache beherrschen.
Mit meinen Eltern spreche ich eigentlich abwechselnd,mal deutsch,mal englisch

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24. September 2017 um 18:51
In Antwort auf amigirl28

So war das garnicht gemeint.Natürlich soll und wird sie auch deutsch lernen,das ist mir sehr wichtig, dass sie beide Sprachen spricht.Durch den wenigen Kontakt zum Vater werde auch ich dann irgendwann mit ihr deutsch sprechen,aber in erster Linie soll sie erstmal hier die Sprache beherrschen.
Mit meinen Eltern spreche ich eigentlich abwechselnd,mal deutsch,mal englisch

Die Frage ist ob sie Deutsch überhaupt lernen wird, wenn es keine Bezugsperson gibt, die das Konsequent mit ihr spricht. Der Vater, der das Kind nur sporadisch sehen wird, kann diesen Part nicht über nehmen. Ich habe fast den Eindruck, diese Entscheidung ist als Abschottungsmanöver getroffen worden, damit die Kleine ihren deutschsprachigen Vater nicht versteht.

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24. September 2017 um 19:19

Amigirl, bitte lies mal Studien zu Zweisprachigkeit, wie es richtig geht, anstatt diesen Blödsinn hier in dieser Diskussion. Wenn Du von Anfang an konsequent Deutsch mit ihr sprichst, dann kann sie zweisprachig aufwachsen. Aber 'irgendwann mal Deutsch mit ihr sprechen...' das hört sich ich an, als würde das funktionieren......
Wir reden hier von Zweisprachigkeit ab Geburt, das sind die besten Voraussetzungen!!!!

Aber ich lass jetzt gut sein, es ist Deine Entscheidung.

Alles Gute Euch

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25. September 2017 um 17:41
In Antwort auf waldmeisterin1

Die Frage ist ob sie Deutsch überhaupt lernen wird, wenn es keine Bezugsperson gibt, die das Konsequent mit ihr spricht. Der Vater, der das Kind nur sporadisch sehen wird, kann diesen Part nicht über nehmen. Ich habe fast den Eindruck, diese Entscheidung ist als Abschottungsmanöver getroffen worden, damit die Kleine ihren deutschsprachigen Vater nicht versteht.

Ich werde mit ihr im Alltag erstmal nur englisch sprechen und ich hab ganz viele Baby und Kinderbücher hier auf deutsch und auch Kinderlieder auf deutsch da

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25. September 2017 um 17:45

Sie wurd ja deutsch lernen und ich werde auch mit ihr deutsch reden,nur im Alltag vorerst nur englisch.Kinderbücher,Babybücher und Kinderlieder hab hier auf deutsch hier.Wir sind beide in den USA geboren,sind krankenversichert und nen Job hab ich auch.

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