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Mittagessen im Kindergarten - alles MUSS probiert werden

23. September 2013 um 16:18

Hallo liebe Mamas,

meine Tochter (3 Jahre) geht seit ca 2 Wochen in den Kindergarten. Bis auf ein kurzes Weinen als ich das erste mal gegangen bin, klappt alles ganz gut. Sie freut sich immer auf den Kindergarten und geht wirklich gern hin.

Nun zu meiner Frage: Seit letzten Mittwoch bleibt sie auch zum Mittagessen und ich hole sie danach ab. An den ersten zwei Tagen lief das auch ganz gut. Am Freitag gab es dann u. a. Blattsalat. Zu Hause bieten wir ihr auch welchen an und sie hat ihn 2 oder 3 mal probiert und dann ausgespuckt. Daher weiß ich, und auch sie, dass es ihr nicht schmeckt. Sie sollte den Blattsalat jedoch unbedingt probieren und fing dann an zu weinen, weil sie ihn nicht mochte. Sie hat sich dann gar nicht mehr beruhigt und auch den den Kartoffelauflauf, sie mag Kartoffeln ganz gern, nicht gegessen.

Beim Abholen meinte die Erzieherin, sie sei richtig "hysterisch" geworden und fragte mich, was ich mit ihr in solchen Situationen (wenn sie "hysterisch" wird) mache, ob sie dann in ihr Zimmer gehen muss, bis sie sich beruhigt hat. (muss sie übrigens nicht)

Es ist in dem Kindergarten eine Regel, dass alle Kinder alles probieren müssen, weil die Kinder sonst nichts Neues probieren der andere Kinder dann auch nicht essen wollen. Finde ich grundsätzlich richtig, nur sollte es kein Zwang sein.

Heute hat meine Tochter sofort, als der Wagen mit dem Mittagessen in den Gruppenraum gefahren wurde, angefangen zu weinen. Sie wusste dabei noch nicht mal was es gab und hat es auch nicht gesehen. Die Erzieherin meinte dann "Sie testet ihre Grenzen. Sie hat 5 Minuten geweint und sich dann an den Tisch gesetzt und gegessen.".

Ich denke, sie hat Angst bekommen, wieder etwas probieren zu müssen, was sie nicht mag. Ich finde es in Ordnung, wenn sie etwas nicht essen mag und das soll sie doch auch sagen dürfen. Dass die Kinder immer probieren müssen, finde ich nicht gut. Ich habe Angst, dass meine Tochter mit solchen Regeln die Lust am Essen (oder sogar am Kindergarten) verliert. Heute vor dem Mittagsschlaf hat sie dann noch lange davon erzählt, dass sie nicht essen wollte, etc...

Ich würde das Thema ganz gern nochmal im Kindergarten ansprechen. Was meint ihr? Sehe ich das zu eng, sollte ich erst mal abwarten? Mich interessiert auch, was heute unternommen wurde, als sie geweint hat. hat man sie einfach weinen lassen, oder gefragt, warum sie weint? Wie wird das bei euch im Kindergarten gehandhabt?

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23. September 2013 um 17:00

Alle müssen probieren
Find ich richtig so! 1. ändern sich Geschmäcker, besonders in jungen Jahren und 2. Essen die Kinder im Beisein von anderen Kindern viel mehr und auch andere Dinge als daheim 3. können die Erzieherinnen ja nicht dauernd den überblick bewahren, welches Kind welche Speisen nicht mag

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23. September 2013 um 17:19

Ich finds richtig
Probieren kann man verlangen. Der Geschmack von kleinen Kindern ändert sich ständig.
Selbst ich probiere immer mal wieder Sachen die ich eigentlich nicht mag. Mangos mochte ich lange nicht. Dann mal wieder probiert und jetzt ist es sogar mein Lieblingsobst.
Also ich finde die Regel macht Sinn.

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23. September 2013 um 17:39

Wenn das Kind schon weint
finde ich, muss es nicht weiter "bedrängt" werden zu probieren Sonst ist es grundsätzlich nicht falsch

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23. September 2013 um 17:44

...
Ich finde das Handeln der Erzieherin richtig und vor allem auch, dass sie dich darüber informiert. Der Geschmack von Kindern ändert sich laufend, und gerade bei Blattsalat gibt es zig Varianten mit unterschiedlichem Dressing usw.

Und ja, Kinder testen ihre Grenzen auf unterschiedliche Weise. Solange sie dein Kind nicht zum Aufessen zwingen, ist alles okay. Ich habe mir immer ein paar Tricks einfallen lassen: Zum Beispiel nur ein Ministück von Blatt abgeschnitten, dass dann probiert werden musste. Ausspucken erlaubt.

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23. September 2013 um 18:00

Ich find das auch nicht gut
du kannst dir ja mal angucken , was die auf dem speiseplan stehen haben und dann schon vorab mal den erziehern bescheid sagen. grade bei sachen die sie wirklich nicht mag, würde ich die erzieher bitten , da keinen druck auszuüben. bei neuen sachen kann man sich ja darauf einigen , das sie einmal gefragt wird und dann ist gut. ich kenn das aus unserer kita , das kindern dann sogar der nachtisch verboten wurde und es dann gar nix gab, obwohl ich das essen bezahlt hatte. das geht echt nicht

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23. September 2013 um 18:04

Also
ich finde das affig und übertrieben. Im Kindergarten meines Sohnes soll das angeblich auch so sein. Aber ich habe den Erzieherinnen deutlich verboten, so einen Schabernack mit meinem Kind zu machen. Ob nun ein anderes Kind dadurch ne Tomate mehr oder weniger isst, interessiert mich nicht. Die Kinder werden ja völlig verstört und kriegen ein schlechtes Verhältnis zum Essen. Und ja: bei mir wird jeden Tag frisch gekocht und es gibt ausreichend Obst und Gemüse. Aber wenn nun jemand absolut nicht will...dan probiert man es eben ganz in Ruhe und ohne Weinen ein paar Tage später nochmal.

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23. September 2013 um 18:05

Ich würde das Thema auf alle Fälle nochmal ansprechen
Deine tochteR ist ja grad erst 2 wochen im Kindergarten und garantiert noch garnicht richtig angekommen. Da sind noch so viele neue Eindrücke und Vertrauen muss in so vielerlei hinsicht erst entwickelt werden dass ich finde dass sie da ein bisschen nachsichtiger mit ihr sein sollten.
Das ist meine Sicht als Erzieherin.

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23. September 2013 um 18:23

Ich finds richtig,
dass die kinder mal probieren müssen. Das war schon so als ich noch in den kingergarten ging. Aufessen müssen die kinder dann ja nicht und einen bissen kosten kann nicht so schlimm sein. Und zum thema liste mit sachen die dein kind nicht mag aufschreiben und den erziehern geben: ich hab in einem kindergarten gearbeitet und da waren rund 30 kinder in einer gruppe. Mal im ernst, wie soll sich das denn bitte umsetzen lassen? Das macht dann ja nicht nur eine mutter, da kommen dann vielleicht alle eltern mit listen für ihre kinder. Da kommt dann gar keiner mehr zum essen... ne, find ich schon richtig dass die kinder mal probieren.

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23. September 2013 um 18:27

Man darf aber nicht vergessen
Dass die kleine grad erst 2wochen da ist,die Eingewöhnung grad erst stattfindet bzw ausschleicht.
Da sollten noch andere maßstäbe gelten,immerhin entwickelt sich erst Vertrauen und es prasseln noch so viele neue Eindrücke und neue Situationen auf das Kind ein.

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23. September 2013 um 18:30

Ja
ich finde auch dass du es zu eng siehst.
Im Kindergarten gelten nun mal andere Regeln und auch strengere Regeln als zu Hause.
Das muss so sein, da man dort 20 Kinder aufeinmal zu betreuen hat uns nicht nur eins... wenn jedes Kind eine Liste hätte mit Sachen die es nicht mag, ja was kocht man denn da noch.
Man muss die Probierregel so betrachten, dass das Kind nicht zum essen gezwungen wird sondern es lediglich eine fitzelchen von der Sache probieren muss und dann den Rest den man gerne mag essen darf.
Kinder akzeptieren diese Regelung total schnell und machen dann auch kein Theater mehr...deine Tochter macht jetzt so ein Theater weil sie es einfach nicht kennt und weil sie wahrscheinlich auch spürt, dass du da nicht hinter stehst.
Ich kann dir nur aus eigenen Erfahrungen sagen, dass Kinder die immer wieder Sachen probieren zu viel unproblematischeren Essern erzogen werden...die Geschmacksknospe ändert sich so oft im Leben und plötzlich mag man Dinge die man früher nicht mochte. ..wenn man Dinge nie wieder probiert weiß man folglich auch nicht ob man sie irgendwann mag!

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23. September 2013 um 19:04

Find ich nicht gut
Der kiga kann doch gar nicht beurteilen, ob sie das nicht schon kennen und wissen, dass sie es nicht mögen.

Und es gibt dinge, die habe ich noch nie probiert und werde es auch nie tun!!

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23. September 2013 um 19:11

Also
Ich finde auch, dass ein Kind mit drei probieren kann. Dabei wird sie nicht gezwungen. Sie soll ja nur kosten. Ich finde es richtig von der Kita. Klar zwingen sollen sie sie auf keinen Fall.
Mach dich da mal nicht so verrückt. Klar heult sie jetzt wenn sie das Mittag sieht. Sie wurde ja von Mama bestärkt. was sollen die denn machen, wenns was gibt was sie nicht so mag. Dann sagt sie gleich nein und isst dann nix. So kostet sie und vielleicht schmeckt es dann doch.
Übrigens essen die Kids im Kindi eh anders als daheim. Und das wissen auch die Erzieher.
Meiner isst dort eigentlich alles. Sogar Pilze und alles mögliche Gemüse. Daheim natürlich nicht. In der Kita wird er halt nicht gefragt ob er möchte, sondern es wird aufn Teller gemacht und dann wird es auch gegessen. Ohne Zwang.

Würde es nicht in der Kita nochmal ansprechen. Wenns dir garnicht passt musst du halt dein gekochtes mitbringen. Aber wegen mal kosten. Hmm... Weiss nicht.

Alles Gute

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23. September 2013 um 19:11

Also
Ich finde auch, dass ein Kind mit drei probieren kann. Dabei wird sie nicht gezwungen. Sie soll ja nur kosten. Ich finde es richtig von der Kita. Klar zwingen sollen sie sie auf keinen Fall.
Mach dich da mal nicht so verrückt. Klar heult sie jetzt wenn sie das Mittag sieht. Sie wurde ja von Mama bestärkt. was sollen die denn machen, wenns was gibt was sie nicht so mag. Dann sagt sie gleich nein und isst dann nix. So kostet sie und vielleicht schmeckt es dann doch.
Übrigens essen die Kids im Kindi eh anders als daheim. Und das wissen auch die Erzieher.
Meiner isst dort eigentlich alles. Sogar Pilze und alles mögliche Gemüse. Daheim natürlich nicht. In der Kita wird er halt nicht gefragt ob er möchte, sondern es wird aufn Teller gemacht und dann wird es auch gegessen. Ohne Zwang.

Würde es nicht in der Kita nochmal ansprechen. Wenns dir garnicht passt musst du halt dein gekochtes mitbringen. Aber wegen mal kosten. Hmm... Weiss nicht.

Alles Gute

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23. September 2013 um 19:14

Bei
uns muss keiner, aber es wird immer wieder angeboten. Ich fände es auch nicht schlimm wenn man ihnen nahelegt es zu probieren und ggf. auszuspucken.

LG

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23. September 2013 um 19:33

Das hatten wir auch....
und damit fing das drama an...das essen war nur noch schlimm...auch zu hause...was ihm schmeckte hat er gesammelt ubd wenns was gab was er nicht wollte schrie er schon von weiten....in der kita hat er konplett gestreikt beim essen.... bei uns hat kein gespräch geholfen...wir mussten die kita wechseln ...und jetzt klappt es super....einmal wird probiert und dann is gut...sie müssen auch nicht jede woche aufs neue probieren....

lg

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23. September 2013 um 19:41


Es geht doch ums Probieren, nicht ums Aufessen???

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23. September 2013 um 19:44

Schwierig...
Ich schliesse mich den Meisten hier an das ein Probieren mit Option auf Ausspucken drin sein sollte...
Der Geschmacksinn von den Kleinen steckt noch in der Entwicklung und kann sich nur richtig entwickeln wenn er regelmässig gefordert wird...deswegen ist es gut möglich, das was letzte Woche noch ausgespuckt wurde diese Woche nahezu verschlungen wird...aber wie herausfinden wenn nicht durch probieren?

Trotzdem würde ich jetzt erstmal in Zusammenarbeit mit den Erziehern versuchen etwas Ruhe reinzubringen...
Wenn es tatsächlich so ist, das sie erstmal weint sich dann aber gleich wieder beruhigt und isst würde ich auch schätzen das es um ein Austesten der Grenzen geht....
Wenn es jedoch weiter geht müsstet ihr euch nochmal zusammensetzen!

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23. September 2013 um 19:56

Das geht natürlich gar nicht!
In dem fall würd ich auch sofort was sagen. Aber darum gehts hier doch gar nicht. Es geht darum, ein minifitzelchen zu kosten und wenns gar nicht schmeckt wieder auszuspucken und das essen eben nicht zu essen. Da ist ein riesen unterschied zu dem was du schilderst, das ist ja schon eine form von misshandlung.

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23. September 2013 um 20:11

Ich sehe das so
Selbstverständlich kann ein Kind mit 3 probieren. Aber sie ist erst seit 2 Wochen in der Kita. Das ist alles neu, sie muss sich lernen Wohlzufühlen und unliebsame Situationen auszugleichen.
Dann liegt da der verhasste Salat auf dem Teller und sie muss den probieren, obwohl sie weiß er schmeckt nicht. Dann wird das nein nicht mal akzeptiert, dass sie sagt.
Ich versetze mich in ihre Situation und versuche das nachzufühlen. Und da wird mir auch gleich anders, wenn ich an ein Nahrungsmittel denke, was mir Übelkeit bereitet.
Die Geschmacksnerven der Kinder und auch die der Erwachsenen verändern sich immer wieder.
Man muss nicht als Ki d alles essen, nur damit man es später vielleicht mag. Ich hab nie Tomaten gegessen als Kind und heute liebe ich sie. Und da kenne ich noch mehr. Beispiele.
Solange man eine gesunde Ernährung vorgelegt bekommt, wird man sich daran orientieren. Ich halte absolut nix von Essens-oder Probierzwang.
meine Kollegin-Freundin und ich (haben der Kita mittlerweile den Rücken gekehrt) haben das immer so gehandhabt. Die Kinder haben sich selbst genommen, um auch ein Mengengefuhl zu entwickeln.
Allerdings gab es es die Regel, dass man sich nicht 3 Portionen trockene Nudeln nehmen durfte, sondern dann auch Soße oder Salat oder was auch immer dazu. Man kennt seine Kinder ja und die meisten haben mit der Zeit alles gegessen. Außer den Dingen die sie wirklich nicht möchten. Es war so unkompliziert, ohne Geheule oder sonst was. Ich kann das nie nachvollziehen, wieso sich ErwChsene immer in so einen Machtkampf begeben müssen. Ich würde das für mich auch nicht wollen.

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23. September 2013 um 20:40


Es heisst bei uns auch erstmal probieren , man muss ja nicht gleich riesen Mengen sich auf den Teller packen, etwa probieren und es dann essen wenn man es mag oder eben nicht wenn man es nicht mag.
Aber es wird bei uns auch vollkommend akzeptiert, wenn ein Kind sagt dass es ein Lebensmittel nicht mag.
Also unsere isst zum Beispiel keine Pommes (gibt es selten in der Kita), da ist kein Thema, wenn sie es dann sagt und bekommt was anderes auch, ohne voher die Pommes zu probieren die sie bekanntlich nicht mag.

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23. September 2013 um 20:44

Ganz ehrlich
Deine Tochter weiss dass es ihr nicht schmeckt.
Dann sollen sie die Erzieher in Ruhe lassen.
In dem aLter mögen viele Kinder noch keinen Salat.

Unser Kiga hat niemanden zum orobieren gezwungen. Die kinder wurden zwar gefragt, ob sie etwas probieren MÖCHTEN, mussten es aber nicht.
Durch das Probieren müssen werden Essstörungen ranerzogen.
Und wenn ich das schon höre, dass ein kInd dann auch noch bestraft wird.
Ich esse auch nicht alles als Erwachsener, daran stört sich aber niemand.

Denke daran, du hast die erziehungsberechtigung, der Kuga hat sich an deine Anweisung zu halten.
In einer europaweiten Studie hat übrigens die deutsche Erzieherausbildung mit ungenügend abgeschnitten.

LG

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23. September 2013 um 20:50

Allerdings
Leben wir in einem der reichsten Länder der Welt.
Wir wollen selbständige Kinder haben, die wissen was sie wollen.
Weiss es ein Kind, ist es auch nicht ok?
Warum leuden denn so viele Jugendliche unter essstörungen gerade in D?
In anderen Ländern wird es akzeptiert, wenn ein kInd erwas nicht mag.
Der Geschmackssinn ändert sich ja auch ständig.
Kinder würden Kaffee von sich aus nicht anrühren, erwachsene schütten es sich literweise rein.
Solange ein kInd sonst Obst und Gemüse isst, sehe ich es nicht als pRoblem, wenn es keinen Salat mag.
Mich kann man mit Rucola auch jagen, und dazu stehe ich.
LG

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23. September 2013 um 20:53

Wieso sinderwunsch behandeln?
In guten kIndergärten nehmen sich die kInder ihr essen selbst und lassen das, was sie nicht vertragen oder ekelig finden einfach weg.
So lernen sie, für sich selbst verantwortung zu übernehmen.

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23. September 2013 um 20:55

Warum
Muss die erzieherin unbedingt ihren wIllen durchsetzen?
Manche Regeln machen keinen Sinn.
Liebevolle Erziehung geht anders.
LG

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23. September 2013 um 20:57

Sie hat es doch
Probiert und weiss sie mag es nicht. Das wird genauso in 2 Wochen wieder sein.
LG

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23. September 2013 um 21:01

Es ist eher
Die Erzieherin die keinen Raspekt kennt.
Resoekt lernt man durch imitation, wenn man mit seinem Kind respektvoll umgeht, wird es das auch mit anderen tun.

Zähneputzen kann man erklären und auch spielerisch mit den Kindern machen, sodass sie nicht weinen müssen.
LG

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23. September 2013 um 21:03
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Es ist eher
Die Erzieherin die keinen Raspekt kennt.
Resoekt lernt man durch imitation, wenn man mit seinem Kind respektvoll umgeht, wird es das auch mit anderen tun.

Zähneputzen kann man erklären und auch spielerisch mit den Kindern machen, sodass sie nicht weinen müssen.
LG

Und wenn ein kind dabei
Weint dann ist es Nôtigung.
Wieso leiden denn so viele jugendliche hier unter psychischen Störungen?

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23. September 2013 um 21:11

Jedes kind schläft
Wenn es müde ist.
Manche brauchen einfach noch etwas Nähe, und so schlimm ist das wirklich nicht bei einem kleinen kInd.
Wennes sich dreckig macht, dann wäscht man eben die Kleidung. Heutzutage gibt es Waschmaschinen.

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23. September 2013 um 21:15

Die regeln sind
Man muss sich später an seinen arbeitsvertrag halten und seine Mitmenschen und ihr Eigentum respektvoll behandeln.

Aber das Kind hat ein recht, selbst über seinen Körper zu bestimmen.

LG

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23. September 2013 um 21:17

Ich finde immer
Diese keule mit den armen kIndern aus Afrika ganz schlimm.
Wenn das Mädchen jetzt einen Salat probieren muss, dann ist auch niemanden geholfen.

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23. September 2013 um 21:23

Danke für die vielen antworten und meinungen!
Es handelt bei uns wirklich nur ums probieren, sie musste nicht alles aufessen. Sie wurde aber weiterhin dazu gedrängt, obwohl sie gesagt hat, dass sie es nicht mag. Ich finde es völlig ok, immer mal wieder nachzufragen und dabei Überredungskünste einzusetzen. Aber ich würde mich dabei über etwas mehr Feingefühl freuen. Nicht nur auf die Einhaltung der Regel zu bestehen, sondern auch zu sehen, wann es für meine Tochter zu viel wird. Wenn sie schon richtig weint, dann ist es vielleicht nicht der richitige Weg, so weiter zu machen. Sie soll doch Freude beim Essen und insgesamt am Kindergarten haben. Und grade während der Eingewöhnung kann sie durch solche Situationen einfach überfordert sein. Sie ist ja erst 3 Jahre, und ich bin auch irgendwo stolz darauf, dass sie selbstständig sagt, was sie nicht mag und nicht einfach nur eingeschüchtert das macht, was man ihr sagt.

Die Idee mit dem Ausspucken finde ich ganz gut. Evtl frage ich die Erzieherinnen ob sie ihr das dann anbieten können. Ich glaube auch nicht, dass das die anderen Kinder dann nachmachen. Ich denke, wem es schmeckt, der spuckt es nicht aus, nur weil es ein anderes Kind macht.

Ich verlange von den Erzieherinnen nicht, dass sie sich die Vorlieben aller Kinder merken und sie müssen auch keine Listen mit unbeliebten Lebensmitteln durchlesen. Das würde den Rahmen einfach sprengen. Ist ja schließlich auch nicht notwendig, mit 3 Jahren können sie selbst sagen, was sie mögen uns was nicht.

Natürlich ist es so, dass Kinder - meine Tochter zählt da auch dazu - ihre Geschmäcker und Meinungen zu verschiedenen Lebensmitteln immer mal wieder ändern. Deshalb finde ich es gut, wenn sie immer wieder gefragt werden, ob sie probieren möchten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie ein paar Wochen oder Monaten gern vom Salat probieren mag.

Insgesamt isst meine Tochter übrigens sehr viele verschiedene Nahrungsmittel, vor allen sehr gern viel Obst und Gemüse. Sie gehört also nicht zu den Kindern die nur ungesunde Sachen angeboten bekommen und essen. Es ging mir nicht um den gesunden Salat, es hätte genausogut auch das Eis zur Nachspeise sein können.

Ich habe mit ihr übrigens darüber gesprochen, und ihr gesagt, dass sie ruhig mal probieren kann, dass die anderen Kinder das auch machen und dass das völlig normal ist. Ich möchte, dass sie sich wohl fühlt, und werde vor ihr sicher nicht negativ über den Kindergarten und die Erzieherinnen reden. Ich versuche ihr alles positiv zu vermitteln und dabei die Arbeit der Erzieher zu unterstützen. Grundsätzlich bin ich mit dem KiGa schließlich zufrieden. Sie deshalb gar nicht in den Kindergarten zu geben wäre lächerlich. Es geht mir insgesamt einfach nur darum, etwas feinfühliger und positiver an die Sache ranzugehen.


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23. September 2013 um 21:33

Verstehe
Nicht, was es den Erziehern/Eltern bringt wenn sie ein Kind dazu bringen etwas gegen seinen Willen zu essen. Machtgefühl?!
Würde eine Erzieherin im kiga mein kind dazu drängen etwas zu "probieren" was es es nicht mag, würde ich sehr sauer sein und das Gespräch suchen.
So wie die te es schildert hat das kind sich ja richtig gewehrt.
Viele hier sind sowas von lieblos.
Wirklich traurig.

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23. September 2013 um 21:39


Oje....ich finde diese Diskussion mal wieder so typisch...
Jedes Kind braucht seine eigene Extrawurst und wehe, man geht nicht darauf ein. Ich finde diese Entwicklung bedenklich, denn Kinder müssen doch auch mal lernen, dass es in einer Gruppe bestimmte Strukturen und Absprachen braucht und das es nicht immer möglich und notwendig ist, eine Sonderbehandlung zu bekommen.
Ich kann es manchmal wirklich nicht verstehen, dass manche Eltern denken, sie wären das Maß aller Dinge....

Solange alles liebevoll abläuft und ohne Druck und Zwang, ist gegen ein Probieren (!) doch nichts einzuwenden!
Ja klar mag nicht jeder alles, aber in einer guten Kita wird doch sicher darauf Rücksicht genommen, ohne dass man die gesamte Regelung in Frage stellen muss.
Ich denke, im Fall der TE hat der Erzieherin das notwendige Fingerspitzengefühl gefehlt und sie ist zu weit gegangen.

Unsere Tochter muss zu Hause auch so ziemlich alles probieren. Bei Zucchini hat sie bisher immer ablehnend reagiert, aber mittlerweile hat sie festgestellt, dass die klein geschnittene Zucchini gar nicht so schlimm schmecken und isst diese nun ohne Probleme.
Man sagt, dass Kinder eine ungewohnte Mahlzeit bis zu 20 Mal probieren müssen, bis sie den Geschmack kennen und mögen. Und ich kenne es von mir auch so...der Sandwich von Subway hat mir das erste Mal gar nicht geschmeckt, dafür beim zweiten..

Ein Kind sollte über sich selbst bestimmen können, das finde ich schon sehr wichtig, auch gerade was die Menge angeht....aber bei einem kleinen Probierhappen entsteht sicher keine Essstörung.

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23. September 2013 um 21:43
In Antwort auf tragebaby

Verstehe
Nicht, was es den Erziehern/Eltern bringt wenn sie ein Kind dazu bringen etwas gegen seinen Willen zu essen. Machtgefühl?!
Würde eine Erzieherin im kiga mein kind dazu drängen etwas zu "probieren" was es es nicht mag, würde ich sehr sauer sein und das Gespräch suchen.
So wie die te es schildert hat das kind sich ja richtig gewehrt.
Viele hier sind sowas von lieblos.
Wirklich traurig.


Das was die TE geschildert hat, war auch kein beispielhafter Umgang. Da gebe ich dir, sie ist zu weit gegangen und hat das Kind verängstigt. So ein Verhalten würde hier glaube ich niemand von den Müttern gutheißen, die für das probieren sind.

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23. September 2013 um 21:47

Bei mir zuhause wie auch bei uns in der Krippe muss
nichts probiert werden, aber es gibt auch keine extra Wünsche, aber wir kochen immer so das es eigentlich alle gern haben.

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23. September 2013 um 22:04

Sie wird noch eingewöhnt...
... und wird dann mal bis 14.30 Uhr bleiben.

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23. September 2013 um 22:37

Nur wenn ein kind entscheidet
Was es istt ider nicht, wird noch lange kein Egoist daraus. Natürlich wird auf andere Rücksicht genommen.
Zähne putzen kann man spielerisch lösen, mit ca 3 jahren verstehen Kinder dann auch schon Erklärungen, dass Zähne dann kaputt gehen.
Wenn ein Kind Angst vor der dUsche hat kann man es auch baden ider einfach mit dem Easchlappen waschen, hauptsache es ist sauber.

Die grössten Egoisten sind eher die, die zu streng erzigen wurden, und im erwachsenenalter die S.A.U rauslassen.

LG

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23. September 2013 um 22:39
In Antwort auf sunshinedaughter


Oje....ich finde diese Diskussion mal wieder so typisch...
Jedes Kind braucht seine eigene Extrawurst und wehe, man geht nicht darauf ein. Ich finde diese Entwicklung bedenklich, denn Kinder müssen doch auch mal lernen, dass es in einer Gruppe bestimmte Strukturen und Absprachen braucht und das es nicht immer möglich und notwendig ist, eine Sonderbehandlung zu bekommen.
Ich kann es manchmal wirklich nicht verstehen, dass manche Eltern denken, sie wären das Maß aller Dinge....

Solange alles liebevoll abläuft und ohne Druck und Zwang, ist gegen ein Probieren (!) doch nichts einzuwenden!
Ja klar mag nicht jeder alles, aber in einer guten Kita wird doch sicher darauf Rücksicht genommen, ohne dass man die gesamte Regelung in Frage stellen muss.
Ich denke, im Fall der TE hat der Erzieherin das notwendige Fingerspitzengefühl gefehlt und sie ist zu weit gegangen.

Unsere Tochter muss zu Hause auch so ziemlich alles probieren. Bei Zucchini hat sie bisher immer ablehnend reagiert, aber mittlerweile hat sie festgestellt, dass die klein geschnittene Zucchini gar nicht so schlimm schmecken und isst diese nun ohne Probleme.
Man sagt, dass Kinder eine ungewohnte Mahlzeit bis zu 20 Mal probieren müssen, bis sie den Geschmack kennen und mögen. Und ich kenne es von mir auch so...der Sandwich von Subway hat mir das erste Mal gar nicht geschmeckt, dafür beim zweiten..

Ein Kind sollte über sich selbst bestimmen können, das finde ich schon sehr wichtig, auch gerade was die Menge angeht....aber bei einem kleinen Probierhappen entsteht sicher keine Essstörung.

Extrawurst muss nicht sein
Wenn mein Kind das essen nicht mag, hab ich jetzt auch keine Lust, etwas extra zu kochen.
Aber wenn es nur Reis und Gemüse mag und das Fleisch nicht, hab ich kein Problem damit.
LG

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23. September 2013 um 22:43
In Antwort auf sunshinedaughter


Oje....ich finde diese Diskussion mal wieder so typisch...
Jedes Kind braucht seine eigene Extrawurst und wehe, man geht nicht darauf ein. Ich finde diese Entwicklung bedenklich, denn Kinder müssen doch auch mal lernen, dass es in einer Gruppe bestimmte Strukturen und Absprachen braucht und das es nicht immer möglich und notwendig ist, eine Sonderbehandlung zu bekommen.
Ich kann es manchmal wirklich nicht verstehen, dass manche Eltern denken, sie wären das Maß aller Dinge....

Solange alles liebevoll abläuft und ohne Druck und Zwang, ist gegen ein Probieren (!) doch nichts einzuwenden!
Ja klar mag nicht jeder alles, aber in einer guten Kita wird doch sicher darauf Rücksicht genommen, ohne dass man die gesamte Regelung in Frage stellen muss.
Ich denke, im Fall der TE hat der Erzieherin das notwendige Fingerspitzengefühl gefehlt und sie ist zu weit gegangen.

Unsere Tochter muss zu Hause auch so ziemlich alles probieren. Bei Zucchini hat sie bisher immer ablehnend reagiert, aber mittlerweile hat sie festgestellt, dass die klein geschnittene Zucchini gar nicht so schlimm schmecken und isst diese nun ohne Probleme.
Man sagt, dass Kinder eine ungewohnte Mahlzeit bis zu 20 Mal probieren müssen, bis sie den Geschmack kennen und mögen. Und ich kenne es von mir auch so...der Sandwich von Subway hat mir das erste Mal gar nicht geschmeckt, dafür beim zweiten..

Ein Kind sollte über sich selbst bestimmen können, das finde ich schon sehr wichtig, auch gerade was die Menge angeht....aber bei einem kleinen Probierhappen entsteht sicher keine Essstörung.

Zucchini
Isst meine Tochter in der Suppe, ganz mag sie sie nicht.
Wieso muss es denn dauernd probiert werden?
Mein Kind isst viele Gemüsesorten freiwillig, sogar Rosenkohl und Spinat, wenn sie keinen Salat mag, verkrafte ich das gerade noch.
Allerdings habe ich uns auch einen Kiga mit liebevoller erziehung gesucht, die die Kinder mit dem essen in Ruhe gelassen haben.
Mein Kind hat zum Beispiel auch oft den süssen Nachtisch verweigert.
LG

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23. September 2013 um 23:07


Musste gerade schmunzeln.
Bei uns bleiben nämlich die Kartoffeln liegen und bei Spinat und Ei wird Nachschlag verlangt

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23. September 2013 um 23:14


Bei uns wird Spinat in rauen Mengen verlangt, Ei kann sein, muss aber nicht und Kartoffeln sind das notwendige Übel, wo er wenigstens ein bisschen als Alibi isst.

Ihm wäre es auch recht, wenn er Spinat ohne Alles bekommen würde. Das wäre ein Festmahl für ihn.

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24. September 2013 um 9:20

Hab heute morgen noch mal mit der erzieherin gesprochen...
... Und sie gebeten, kurz vor dem Essen nochmal mit ihr darüber zu reden. Um vorzubeugen, dass sie allein beim Anblick des Essenswagens anfängt zu weinen und sich dann so reinsteigert, dass sie gar nichts mehr essen mag. Leider gibt es wieder den Blattsalat. Naja, das wird immer mal wieder der Fall sein... Ob sie ihn heute wieder probieren soll, weiß ich nicht, das bespricht sie mit den anderen Kollegen, so wie ich es verstanden habe.

Die Idee mit dem Ausspucken kam nicht so gut an. Wenn man es ihr erlaubt, dann machen es alle Kinder... Ich habe dann gesagt, dass die Kinder denen es gut schmeckt, das doch bestimmt nicht machen. Die Antwort der Erzieherin "Ich habe 30 Jahre Erfahrung!" Hmm, da kann ich leider nicht mithalten, was soll ich da noch sagen?! Ich glaube trotzdem nicht, dass die anderen Kinder trotz Hunger nicht essen, nur weil meine Tochter es nicht macht.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich die Regel mit dem probieren grundsätzlich gut finde. Aber wenn sie weint und dann mit der Situatuon überfordert ist, kann man es auch einfach sein lassen und mit der Hauptspeise weiter machen. Sie verweigert schließlich nicht das komplette Essen und hat an den ersten zwei Tagen alles problemlos gegessen. Es hat mich einfach geärgert, dass ihr Verhalten einfach als "Grenzen austesten" abgestempelt wird. Sie hat gestern und heute morgen mehrmals wieder davon gesprochen, es beschäftigt sie...

Die Eingewöhnung lief insgesamt sowieso schon viel besser als wir es gedacht haben. Sie wurde vorher nicht fremdbetreut und es ist toll, dass sie so schnell und vor allem auch lang (nach nicht mal einer Woche blieb sie schon für 4h) dort bleibt. Wie sie es für sich verarbeitet und ob sie erst nach längerer Zeit zeigt, ob es ihr wirklich alles so leicht fällt, werden wir sehen.



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24. September 2013 um 9:28

Wusstest du, dass...
...viele kinder eine Phase haben wo sie kein grünes essen essen???
ich weiß nicht warum, aber das gibt es super häufig...

nur so als tipp/ hinweis

und nett gemeint

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24. September 2013 um 9:35

Ich finde es nicht gut wie die erzieher damit umgehen...
die probier regel finde ich auch gut und sollte auch so durchgesetzt werden.

ABER, deine tochter geht erst seit kurzem in den kindergarten. sie kennt die essens Situation noch gar nicht, muss sich erst zurecht finden.
ich finde es da nicht gut, das sie probieren MUSS.
wenn sie alles kennen gelernt hat, und die regeln kennt, dann kann man ja drauf bestehen. aber so doch nicht. man kann sie ermutigen und fragen ob sie nicht doch probieren möchte. wenn sie nicht will, dann kann ja noch gefragt werden warum nicht.

aber so darauf bestehen, das sie gleich weint, ist nicht in Ordnung.
und ich sag auch, das du mit deiner annahme recht hast. sie macht das bestimmt nicht aus trotz. auf keinen fall (wenn sie schon lange in den kiga gehen würde, alles schon kennt, dann ja, aber doch nicht in dwer Eingewöhnung).
und ja, so kann man vieles kaputt machen. und ja, sie weint schon aus angst und das ist nicht gut...

jaja, die Erzieherin hat 30 jahre Erfahrung, schön und gut. dann müsste sie auch wissen, das kinder in der Eingewöhnung nicht essen MÜSSEN und erstrecht NICHT probieren müssen...hallo? sie war doch erst den 2. tag zum mittag da...

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24. September 2013 um 9:38
In Antwort auf sunshinedaughter


Oje....ich finde diese Diskussion mal wieder so typisch...
Jedes Kind braucht seine eigene Extrawurst und wehe, man geht nicht darauf ein. Ich finde diese Entwicklung bedenklich, denn Kinder müssen doch auch mal lernen, dass es in einer Gruppe bestimmte Strukturen und Absprachen braucht und das es nicht immer möglich und notwendig ist, eine Sonderbehandlung zu bekommen.
Ich kann es manchmal wirklich nicht verstehen, dass manche Eltern denken, sie wären das Maß aller Dinge....

Solange alles liebevoll abläuft und ohne Druck und Zwang, ist gegen ein Probieren (!) doch nichts einzuwenden!
Ja klar mag nicht jeder alles, aber in einer guten Kita wird doch sicher darauf Rücksicht genommen, ohne dass man die gesamte Regelung in Frage stellen muss.
Ich denke, im Fall der TE hat der Erzieherin das notwendige Fingerspitzengefühl gefehlt und sie ist zu weit gegangen.

Unsere Tochter muss zu Hause auch so ziemlich alles probieren. Bei Zucchini hat sie bisher immer ablehnend reagiert, aber mittlerweile hat sie festgestellt, dass die klein geschnittene Zucchini gar nicht so schlimm schmecken und isst diese nun ohne Probleme.
Man sagt, dass Kinder eine ungewohnte Mahlzeit bis zu 20 Mal probieren müssen, bis sie den Geschmack kennen und mögen. Und ich kenne es von mir auch so...der Sandwich von Subway hat mir das erste Mal gar nicht geschmeckt, dafür beim zweiten..

Ein Kind sollte über sich selbst bestimmen können, das finde ich schon sehr wichtig, auch gerade was die Menge angeht....aber bei einem kleinen Probierhappen entsteht sicher keine Essstörung.


Ich bin deiner Meinung.

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24. September 2013 um 9:42

Ich finde das zu krass,
wenn ein Kind dann so weinen und schreien muss,
weil es bestimmte Dinge nicht essen will bzw. weil sie dem Kind nicht schmecken!
Wir Erwachsenen essen doch auch nur das,
was uns schmeckt.
Und ja, natürlich weiß das Kind nicht, wie was schmeckt, wenn es bestimmte Lebensmittel nicht probiert hat...
ABER: Es gibt ja das Sprichwort "Was der Bauer nicht kennt, das *risst er auch nicht"

Ich würde als Erzieherin schon sagen "probier doch erst mal, nur ein kleines bißchen"... wenn ich dann merke, dass das Kind absolut nicht will und Ekel entwickelt, dann lasse ich es gut sein!

P.S. Mach dir nichts aus einigen Kommentaren hier, gerade zu so einem Thema gibt es immer schwarz und weiß

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24. September 2013 um 9:59

Es kann mir keiner erzählen
das ihr alles esst bzw probiert.
es dann mehrmals probieren zu müssen, find ich dann noch schlimmer. nur weil es kinder sind sollen sie immer wieder irgendwas probieren müssen, was sie definitiv nicht mögen.
ist für mich einfach nur ne miese erziehungsmethode
gegessen wird was auf den tisch kommt, am besten dann auch noch der spruch, bevor der teller nicht leer ist, darfst du nicht aufstehen ...boa, da könnte ich bei solchen sprüchen echt

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24. September 2013 um 10:04

Hey leute
In Köln gibt es ein keckeres Insektenrestaurant
Ihr müsst ja nicht aufessen, aber probieren, ich spendier eine Runde
In anderen Ländern finden sie die auch lecker
Und sie sind sehr Proteinreich.
LG

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24. September 2013 um 10:14

Es kommt eher mit der zeit
Dass due Kinder neugierig auf anderes Essen werden.
Ich fand als Kind fettes Fleisch und Zwiebeln einfach nur
Man hat auch keine Zwiebeln in mich rein bekommen.
Mit über 20 kam raus, dass mein Cholesterin erhöht war. Ift spüren Kinder auch instinktiv, wenn sie erwas nicht vertragen.
Meine Tochter mag zb urplötzlich, seit sie fast 6 war Tofu.
Ich habe halt gefragt, ib sie was probieren möchte, wenn sie nicht wollte wars auch ok, sie hat genügend Obst und Gemüse gegessen.
LG

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