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Möchte "Abstillen" - Hab aber riesige Angst davor

16. Juni 2009 um 20:35

Hallo Mädels,

also meine Kleine ist jetzt fast 14 Monate alt und ich stille sie noch tagsüber und abends in den Schlaf und nachts wenn sie wach wird auch wieder. Das kann nachts aber schonmal 8 Mal sein, dass sie wach wird und sich dann nur von meiner Brust beruhigen lässt bzw. nur dadurch wieder einschlafen kann. Mich machen diese Nächte langsam fertig, so dass ich an Abstillen gedacht habe. Aber ich habe einfach riesig Angst davor, dass ich das Schreien meiner Tochter nicht aushalte, weil sie an die Brust möchte. Und meine Tochter kann sehr gut und laut schreien..... Wenn sie dann schreit und an die Brust will und ich sie ihr aber verweigere, komme ich mir vor wie eine Rabenmutter.....Ich will ja nur das Beste für die Kleine und nicht, dass sie sich wegschreit...

Wie habt ihr das Abstillen gemeistert? Hattet ihr auch so ein schlechtes Gewissen?

LG von

Sonne

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16. Juni 2009 um 21:48

Der Beitrag könnte von mir sein....
ich schiebe dich mal hoch, weil ich auch Rat brauche

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16. Juni 2009 um 21:49
In Antwort auf aprilbaby28

Der Beitrag könnte von mir sein....
ich schiebe dich mal hoch, weil ich auch Rat brauche

Oh ja
ich würde auch gerne abstillen ( mein sohn ist 6 monate), aber habe die gleichen Ängste ...

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16. Juni 2009 um 21:57
In Antwort auf kisha_11896430

Oh ja
ich würde auch gerne abstillen ( mein sohn ist 6 monate), aber habe die gleichen Ängste ...

Schließe mich an
hätte auch gern mal ans Abstillen gedacht
LG
Steffi + Marleen (13 Monate)

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16. Juni 2009 um 22:13

Hallo Sonne
also ich kann auch erstmal nur sagen, dass es keinen Sinn macht abzustillen, wenn du Angst davor hast. Deine Tochter wird deine Unsicherheit merken und das macht alles dann noch schlimmer.

Dann würde ich dir empfehlen, wenn dann ganz langsam eine nach der anderen Stillmahlzeit wegzulassen, und nicht alles auf einmal, das wäre wahrscheinlich dann zu viel auf einmal. Wenn du sie tagsüber stillst, trinkt sie denn dann weil sie hunger hat? Wenn ja, könntest du ihr da ja dann was anderes zu essen geben. Mit den nächtlichen Mahlzeiten ist es wohl eher so, dass sie da einfach die Nähe sucht und es schön findet an der Brust zu sein, es ist sicherlich kein hunger, denn in dem Alter kommen die kleinen eigentlich ohne essen in der Nacht aus, jedenfalls brauchen sie nicht so viele Mahlzeiten. Ich hatte auch am meisten Angst ihm die nächtlichen Mahlzeiten abzugewöhnen, weil ich Angst hatte dass er dann so viel Schreit und ich nicht weiß was ich machen soll. Glücklicherweise nimmt mein Sohn einen Schnuller. Bei uns war es so, dass er etwa 2 bis 3 mal nachts trinken wollte. Teilweise kam er das erste mal schon um 22 Uhr obwohl er um halb 8 erst gegessen hatte, da sagte ich mir irgendwann das kann unmöglich hunger sein und so sagte ich mir, vor 24 Uhr bekommt er nix. Als er aufwachte nahm ich ihn auf den Arm. Er war natürlich erstmal sauer, dass er nicht an die Brust durfte, war er ja schließlich gewöhnt. Aber ich habe ihn dann getröstet, herum getragen, gesungen, bis er sich beruhigt hat und ihn dann wieder hingelegt und er ist wieder eingeschlafen. Und da er nicht sofort nach ein paar Minuten wieder aufgewacht ist, wusste ich, dass es kein hunger war. So habe ich es dann schon mal hinbekommen die Mahlzeit weiter nach hinten zu verschieben. Nach nicht all zu langer Zeit war es dann sogar so, dass er von sich aus dann erst später aufwachte. Dann stillte ich ihn und er trank auch, als er anfing zu nuckeln, nahm ich ihn von der Brust und gab ihm den Schnuller und legte ihn wieder hin.

Irgendwann kam aber die Zeit da trank er kaum sondern nuckelte nur noch und da hab ich mir gesagt dass ich das jetzt durchziehen muss und ihn nachts von der Brust weg kriegen will. Ich bin genauso vorgegangen, dass als er aufwachte ich ihn beruhigt habe, herumgetragen, gesungen etc. evtl. etwas Wasser gegeben habe und wieder hingelegt habe. Das hat auch gut geklappt. Einmal wurde ich nochmal schwach und hab ihm doch was gegeben aber dann hat es geklappt. Ich habe dann erstmal ein paar Wochen abgewartet bevor ich mich an die letzte Nachtmahlzeit gemacht habe, aber da bin ich dann genauso vorgegangen. Und seit Mitte/Ende April bekommt er nachts nicht mehr die Brust. Mittlerweile muss ich ihn nicht mal mehr aus dem Bett nehmen wenn er aufwacht, meistens sucht er nur den Schnuller und schläft gleich weiter wenn ich ihm den gebe oder er hat Durst und trinkt etwas Wasser und schläft dann weiter. Also seit er nachts nicht mehr an der Brust trinkt, wacht er wirklich seltener auf als vorher.

Als er nachts abgestillt war, habe ich nur noch morgens nach dem aufwachen gestillt, das wollte ich auch noch eine Weile beibehalten, aber eines morgens wollte er nicht mehr, ist an die Brust und hat gewürgt hab's dann am nächsten Tag nochmal versucht aber da genau das gleiche, von da an hab ich ihm die Brust auch nicht mehr angeboten. Ich hab jetzt fast 1,5 Monate komplett abgestillt und glaub mir vor etwa 3 oder 4 Monaten dachte ich noch ich stille bis er in die Schule kommt, weil er noch so oft an die Brust wollte. Aber dann ging es doch leichter als gedacht.

LG

Kerstin mit Colin 13 Monate alt

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17. Juni 2009 um 19:57

Erstmal ein
ganz liebes Dankeschön an Euch alle für die netten Worte und den Zuspruch. Ich werde versuchen, meiner Tochter erst nachts das Stillen abzugewöhnen und dann mal sehen, wie es mit dem Schlafentrinken aussieht.

Aber ihr habt mir Mut gemacht und dafür möchte ich mich bei euch bedanken. Auf euch ist eben doch immer Verlass.

Liebe Grüße

Eure Sonne

P.S. Ich werde euch von meinem Erfolg oder Misserfolg berichten.

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18. Juni 2009 um 9:56

Na, da treffen sich immer die Gleichen

Habe erst heute geschafft alles durchzulesen. Interessant, wie viele das Thema abstillen beschäfftigt und wie es einige schon in Griff bekommen haben.
Aber je mehr ich zu dem Thema lese, desto mehr bin ich die Überzeugung, dass es wahrscheinlich komplett ohne, dass mal die Kleinen weinen nicht zu schaffen ist, ABER auch das, dass es doch relativ schnell geht und für einen(besser natürlich mit Unterstützung der Partner) zu schaffen ist.
Das Abstillen nach Gordon habe ich schon beim letzten Beitrag von aprilbaby (tragetante hat es reinkopiert) durchgelesen, aber ich möchte sagen, wahrscheinlich wird es bei uns nicht gehen, denn ich versuche schon jetzt ihn beim Aufwachen erst mal anders zu beruhigen, aber meistens klappt es nicht, er will nur die Brust, sonst fängt er an zu schreien uns somit bin ich schon wieder beim Abstillen mit Geschrei - da frage ich mich dann, wo wird denn der Unterschied liegen, ob mein Partner ihn herumträgt und er weint, oder ob er bei mir im Bett liegt und weint??????
Also ich würde dir empfehlen deinen Partner um Unterstützung zu bieten, denn bis jetzt haben das viele ganz schon viele schnell geschafft UND es entlastet dich vor allem ein bießchen. Mich macht immer fertig, wenn ich in Stresssituationen alleine bin. Er soll die Püppi einfach paar Nächte rumtragen und beruhigen. Bis jetzt was ich gehört haben, haben die meinsten so im Durchschnitt 3 Nächte gebraucht, dann haben die Kleinen das gecheckt.

Tagsüber abstillen geht denke ich um einiges leichter.

Ganz LG
Ela

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