Home / Forum / Mein Baby / Multiple Sklerose Erfahrungen?

Multiple Sklerose Erfahrungen?

2. Juni 2010 um 10:32

Hallo zusammen!

Ich weiss schon, eigentlich sollte ich mich mit meinem Anliegen in nem anderen Forum rumtreiben, aber hier ist ja doch immer so viel los und ich hoffe einfach hier vielleicht auf Leidensgenossinnen zu treffen, die mir Mut machen können.

Leider habe ich vor drei Tagen die erschreckende Diagnose: Multiple Sklerose bekommen.

Noch hat es "nur" meinen Sehnerv getroffen, aber die möglichen späteren Auswirkungen sind ja leider bekannt.
Natürlich muss das alles nicht passieren, kann aber leider.

Gibt es hier vielleicht Damen, die ebenfalls mit dieser Krankheit zu kämpfen haben und mir Mut machen können?
Evtl. Erfahrungen in Therapien haben, die nicht unbedingt nur aus der Schulmedizin stammen?

Es ist einfach eine schreckliche Vorstellung für mich, meinem Sohn irgendwann nur noch aus dem Rollstuhl beim Großwerden zuschauen zu können!
Ich will das nicht!!!!!

Sorry, falls ich euch hier zu mülle, aber ich weiss einfach momentan nicht mit dieser Diagnose umzugehen.
Natürlich werde ich mich auch noch an ein entsprechendes Selbsthilfeforum wenden, aber hier sind wir ja alle Mamas und von dieser Seite aus betrachtet macht mir diese Krankheit noch viel mehr zu schaffen. Schließlich bin ich nicht nur für mich verantwortlich.....

Danke fürs Lesen!

Mehr lesen

2. Juni 2010 um 10:47

Vielen Dank!
Ja, das ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern!

Und ich finde es erstaunlich, wie weit verbreitet sie doch ist, wenn man mal anfängt, darüber zu sprechen.

Ja, mein Leben wird sich jetzt ändern.
Vor allem, den Sport werde ich fest in mein Leben einbauen, da ich meine Muskeln so lange wie möglich in Schwung halten möchte.
Das mit dem Ernährungsplan habe ich auch schon gehört, da werde ich mich mal weiter informieren. Denn, lieber ein Leben mit Verzicht auf diverse Genussmittel, als ein Leben im Rollstuhl!!

Tja, so hat wohl jeder sein Päckchen zu tragen.
Aber, ich bin vor allem sehr froh, meinen Sohn zu haben. Denn, er gibt mir die Kraft und den Mut, nicht aufzugeben. Ich bin es ihm schuldig, alles zu tun, um ihm eine Mama zu bleiben!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Juni 2010 um 18:20

Ich
wollt das nochmal schieben!

Nicht, weil ich Mitleid möchte, sondern weil ich bereits ganz viele liebe Tips und Mutmachungen per PN bekommen habe (Danke an dieser Stelle) und vielleicht hat ja noch jemand Erfahrung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Juni 2010 um 18:34

Ich
persönlich bin nicht betroffen, aber Joris Patentante. Diese hat sich mitlerweile zur in einer Selbsthilfegruppe als Beraterin ausbilden lassen. vielleicht kann ich dir den Kontakt vermitteln? wobei wir nicht gerad eum die Ecke wohnen, aber vielleicht kennt sie eine entsprechende Gruppe bei dir

ansonsten kann ich dir nur sagen, das meine tante vor 35 Jahren kurz nach der geburt ihrer tochter ihren ersten und bisher letzten MS schub hatte. sie kann bis heute noch alleine laufen und wenn man nicht auf ihr motorisch etwas "merkwürdiges" Gangbild achtet merkt man nicht, dass sie diese krankheit hat.

ich wünsche dir aufjedenfall einen sehr milden Verlauf.

Wenn du interesse hast kannst du dich ja melden

LG anke

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Juni 2010 um 18:44

Meine Oma hatte MS
und starb daran mit 69.....

Es gab damals aber auch noch nicht so viele Forschungsergebnisse wie heute (Interferon zum Beispiel durfte nur auf Empfehlung gespritzt werden und musste aus Russland importiert werden! Meine Mutter hatte deswegen sogar mal den russischen Botschafter in Moskau angeschrieben, jedoch nie eine Antwort erhalten)!

Mittlerweile kann man die Schübe besser in den Griff bekommen und es kann sogar sein, dass ein Rollstuhl niemals nötig ist. Aber das kommt ja auch wieder auf den Einzelfall an....

Ich hoffe jedenfalls, dass ich sie nicht bekomme und ich wünsche allen Betroffenen nur das beste!!! Finde es auch immer beachtlich, wie viel man allein mit einer positiven Grundeinstellung erreichen kann! Wer sich nicht gehen lässt, kommt oftmals viel weiter... Aber das gilt ja auch für andere Dinge im Leben!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Juni 2010 um 20:14

Vielen Dank!
Es tut gut hier auch zu lesen, wie "gut" die Erkrankten doch oft mit dieser Diagnose umgehen.

Noch ist das alles so neu für mich und ich habe einfach Angst, was die Zukunft so bringen wird...

Aber, ich habe nicht vor, den Kopf in den Sand zu stecken, das wäre nicht meine Art.
Klar ist jetzt gerade ein Tiefpunkt erreicht, aber ich muss mich einfach über all meine Möglichkeiten informieren und den richtige Weg gehen.

Natürlich werde ich mich auch auf die Schulmedizin verlassen. Ich komme aus einer Arztfamilie und bin damit groß geworden. Aber ich sehe darin nicht den einzigen richtigen Weg. Es gibt immer irgendwo Möglichkeiten und die werde ich suchen und finden!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Baby verschleimt
Von: sandfeele
neu
18. Dezember 2015 um 11:13
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen