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Mündchen zu! - Sollte ich mal eine Beikostpause einlegen?

4. Mai 2017 um 7:45

Hallo, ich hätte da ein Anliegen: Meine Tochter ist jetzt fast 7,5 Monate alt. Sie bekommt morgens Premilch und zur Nacht die 1er. Seit ca. 8-9 Wochen bekommt sie Beikost. Habe mit dem Mittagsbrei Gemüse-Kartoffel-Fleisch gestartet (natürlich nach und nach, nicht alles auf einmal) und seit einer guten Woche habe ich den Getreide-Obstbrei am Nachmittag eingeführt.

Was sie von Anfang an macht oder eben nicht: sie macht den Mund nicht richtig auf. Bei den ersten zwei Löffeln öffnet sie ihn noch so halbwegs, aber dann nicht mehr. Ab dann ist auch alles andere spannender als Mama mit dem Löffel und dem Brei. Andere Babys machen den Mund weit auf, so dass der Löffel bequem hineingeht. Sie lässt ihn sich aber eher hineinschieben, macht die Lippen auch weich, also kein zusammenpressen oder knatschen oder so, isst die Portion auch, ohne viel hinaus zu schieben. In einer halben Stunde hab ich mittags dann so auch ca. 190g verfüttert. Aber sie saugt den Brei eher vom Löffel als dass sie ihn richtig isst. An sich ein Zeichen von fehlender Beikostreife, oder?
Ich dachte, machen wir es kontinuierlich ohne Stress, sie wird es schon lernen. Nun geht es aber schon über zwei Monate so.
Es ist ja nicht so, dass sie den Brei ablehnt oder motzt oder spuckt oder ähnliches. Sie kaut schön und schluckt. Sie öffnet den Mund nur einfach nicht oder nicht richtig und ist so leicht ablenkbar beim füttern, auch in reizarmer Umgebung.

Was sagt ihr dazu: sollte ich vielleicht eine kleine Beikostpause einlegen? Dann eine komplette Beikostabstinenz oder nur immer die paar Löffel füttern, für die sie den Mund halbwegs öffnet und ab dann nicht mehr und Milchportion hinterher? Oder einfach so weiter machen wie bisher und mich weiterhin in Geduld üben? Ich finde, dieses 'hineinschieben' hat so etwas von Zwangsfüttern. Da sie selbst ja nicht hinter dem Löffel 'her ist'.

Nun wurde mir vorgeschlagen, vielleicht einmal beim Logopäden vorstellig zu werden, um abzuklären, wieso sie den Mund nicht richtig aufmachen mag. Hab ich auch noch keine richtige Meinung zu dem Vorschlag.

Was meint ihr? Habt ihr auch Babys, bei denen das ähnlich war oder ist? Was habt ihr gemacht und wann wurde es besser und wieso?

Liebe Grüße

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4. Mai 2017 um 20:17

Das kann man so pauschal nicht sagen, dass ein kind in dem alter schon beikostreif sein muss....
Kinder sind sehr unterschiedlich und ich kenne einige die in dem alter noch keine beikost wollten. Das ist ganz normal...

wobei ich bei der te schon denke, dass das kind reif ist für beikost. Hat vielleicht einfach die technik noch nicht so ganz raus....

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5. Mai 2017 um 13:37

Sie wurde fast vier Monate voll gestillt, dann habe ich auf Fläschchen umgestellt. Mit 5,5 Monaten habe ich dann langsam mit Beikost angefangen.
Mein Baby ist halt eher ein gemütliches Baby, auch so generell. Also auch motorisch nicht ganz vorne mit dabei, aber es wird. Der Kinderarzt war bei allen U's immer sehr zufrieden mit ihr.
Ich danke euch auf jeden Fall für eure Feedbacks. Ich werde mir einfach mal einen Termin beim Logopäden geben lassen. Es wird ja in keinem Falle schaden. Im besten Fall fragt mich die Logopädin, was zum ich da möchte.
Wir üben einfach fleißig weiter mit dem Brei, aber ohne Druck und Stress.

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